Beiträge von Don Quijote

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    Zur Info mal die Regel in Hessen:

    Bloßer Entwicklungsrückstand würde hier also nicht reichen, es muss schon eine Behinderung vom Facharzt festgestellt werden.


    Generell bin ich skeptisch bei einer Beschreibung "zwei Köpfe kleiner". Das bedeutet, dass der Junge seinen Scheitel auf der Höhe der Brustwarzen der anderen Jungs hat. Ist das wirklich so?


    Dass die Einteilung nach Geburtsjahr extreme Ungerechtigkeiten produziert, ist aber unbenommen. Ich sehe das gerade bei meinem Sohn in der C-Jugend, da spielen oft Kinder gegen Männer.


    Grüße

    Oliver

    Mein Sohn hat einige Male bei solchen Camps teilgenommen (FFH Fußballschule in Kooperation mit dem damaligen Zweitligisten FSV Frankfurt). Das ist professionell organisiert. Meinem Sohn hat es immer Spaß gemacht, sonst wäre er auch kaum mehrmals hingegangen. Über den Preis kann man streiten, aber ich fand's ok.


    Man darf allerdings nicht erwarten, dass das ein richtige Training ist oder dass sich die Kinder in der Woche stark verbessern. Und genauso wenig sind das Sichtungstrainings für die Bundesligisten. Aus meiner Sicht sind das Ferienspiele mit Fußball, also eine Kinder-Bespaßung ohne großen sportlichen Anspruch. Mit einem Alter zwischen 8 und 11/12 ist das ok. Jüngere werden meist nicht genommen, da sie noch nicht selbstständig genug sind. Und Ältere haben wenig Spaß zusammen mit den Kleinen.


    Grüße

    Oliver

    Es kommt aber auch auf die Stärke der Mannschaft an. Wir sollten mit unserer schwachen U9 mal kurzfristig bei einem Bundesligaturnier im Nachbarort aushelfen. ich hab das dankend abgelehnt. Spiele gegen Schalke oder Bayern sind sicher ein Erlebnis, aber der Spaß hält sich in engen Grenzen, wenn man in 15min zweistellig verliert.


    Ich hab's aber noch nie erlebt, dass die Eltern die Turniere aussuchen.


    Grüße

    Oliver

    Relevant sind die Durchführungsbestimmungen des Fussballkreises. In denen für Dortmund ist der Aufbau so dargestellt, wie oben von Skriwer skizziert, siehe http://www.flvw-k11.de/index.p…etrieb-junioren-2017-2018

    Zum Abstoß steht da:

    Zitat

    Vom Boden (Torraum): Bei Abstoß über die Mittellinie erfolgt ein Freistoß auf der Mittellinie für den Gegner.
    Wichtig: Bei Abschlag oder Abwurf aus dem Spiel heraus (Kontrolle mit den Händen), muss der Ball vor der Mittellinie von einem Feldspieler berührt werden.

    Daraus würde ich schließen, dass a) auch eine Feldspieler den Abstoß ausführen darf (ist ja offenbar nicht verboten) und b) dass wie bei den Großen der Ball einen Spieler außerhalb des Strafraums erreichen muss. Ja, das wird eng, aber das geht ja allen Mannschaften so. Und Sinn der Mittelfeldregel ist ja, das sinnlose Nach-Vorne-Bolzen zu unterbinden.


    Bitte prüfe, ob in deinem Kreis ggf. abweichende Regelungen existieren. Oder frage vielleicht nochmal einen Schiedsrichter aus Eurem Kreis.


    Grüße

    Oliver

    Wenn man sich die "Local Players" der Bundesligisten anschaut, sieht man beide Varianten, also den Sprung direkt aus der Jugend in die erste Mannschaft eines Proficlubs, aber auch den "Umweg" über die U23. Konkret z.B. beim oben genannten VFB Stuttgart ist Berkay Özcan direkt aus der U19 hochgerückt (in der Zweitligasaison des VfB), Timo Baumgartl hat eine Saison U23 gespielt. Gentner und Beck auch, aber das ist schon recht lange her. Bei den anderen Bundesligisten ist es ähnlich (ich habe aber nicht alle durchgeguckt).


    Mit der Abmeldung der U23 beraubt man sich halt dieses Entwicklungspfades. Wobei da auch beim VfB offenbar doch noch keine endgültige Entscheidung gefallen ist.


    Grüße

    Oliver

    @DTV

    Hmm, bin nicht sicher, ob die Auflösung der U23 eine gute Idee ist. Zwar gibt es im Profibereich einige Spieler, die es direkt aus der Jugend in die erste Mannschaft schaffen, aber in der Regel geht das immer noch über die U23. Viele Spieler brauchen ein bisschen Zeit, um sich an den Herrenfussball zu gewöhnen. Klar kann das auch in Kooperation mit einem Partner in Liga 2 oder 3 funktionieren. Aber das Modell mit der U23 ist sanfter, weil man da die U23-Spieler z.B. schon mit der ersten trainieren lassen kann und sie auch fallweise schon mal hochziehen.


    Grüße

    Oliver

    Nach der Spielordnung SFV (http://www.sfv-online.de/filea…ngen/sfv_spielordnung.pdf) gilt:




    Abmeldung vor 30.6. passt, aber Deine Anmeldung beim neuen Verein erfolgte nicht bis zum 31.8., korrekt? Daher liegt Dein Wechsel außerhalb der Wechselperiode I. Also bleibt nur Wechselperiode II, die aber Spielberechtigung frühestens zum, 1.1. vorsieht (aber auch nur bei Zustimmung des Alt-Vereins!).


    Bei Dir passt aber §17 2.7 -> 6 Monate nach dem letzten Spiel bist Du spielberechtigt, unabhängig von der Zustimmung des Alt-Vereins.


    Grüße
    Oliver

    @all
    Wie seht Ihr das denn in Bezug auf Foul/kein Foul? Das würde mich interessieren. Meine Einschätzung habe ich oben ja abgegeben. Teilt Ihr die oder seid Ihr anderer Meinung?


    Grüße
    Oliver

    @Ersatzbank
    Ich bin nicht sicher, ob die Physik hier so einfach ist. Das Beispiel vom Hochsprung zeigt ja recht deutlich, wie man durch komplexe Bewegungsabläufe einen horizontalen Impuls in einen vertikalen umwandelt (Stemmschritt, Schwungbein, Arme hochreißen). Impuls-Erhaltung und Energie-Erhaltung gilt auch da, dennoch lässt kein Springer den Anlauf weg...


    Zu Casteels: Aus meiner Sicht ein klares Foul. Ja, Torhüter kriegen beigebracht, das Knie mitzunehmen. Aber weniger, weil sie so höher springen, sondern mehr, weil sie halt die Arme hochnehmen und dadurch der Oberkörper ungeschützt ist. Durch das Knie können sie sich einen Angreifer "vom Leibe halten" (im Wortsinn!). Solange das als Abschreckung funktioniert, mag das noch tolerabel sein. Wenn ein Gegner aber tatsächlich getroffen wird, dann ist das aus meiner Sicht ein Foul. Im WM-Endspiel knockt Neuer den argentinischen Angreifer (Higuain?) aus, der kann aber immerhin weiter spielen. Jetzt dieses brutale Foul mit erheblichen Gesundheitsfolgen für Gentner. Beides mind. Gelb plus Elfmeter, vielleicht sogar Rot. Schon alleine, um solche Situationen zukünftig möglichst nicht mehr sehen zu müssen.


    Grüße
    Oliver


    PS: Es wäre interessant, die Einschätzung von @TW-Trainer hierzu zu lesen. Aber der hat sich ja leider aus dem Forum zurück gezogen.

    Bei einer Sichtung geht es immer auch darum, die engagierten Spieler zu finden, also die, die auf dem Platz präsent sind und das Spiel an sich reissen (oder es zumindest versuchen). Die Spielform, die Du beschreibst, wird so ähnlich auf S.29 hier beschrieben: https://www.spvgg-weiden.de/BF…2013_Stand_23.06.2013.pdf Die guten Noten gibt es immer auch für die "Präsenz". Wenn Du jetzt schreibst, dass Deine Tochter "aufhört zu spielen" (so steht es im Titel), dann ist das eher kein Hinweis auf großes Talent.



    Den Hinweisen von @AKjfv kann ich nur beipflichten, aus der Ferne würde ich auch dazu raten, ein wenig die Pace raus zu nehmen.



    Grüße
    Oliver

    Ich will hier niemandem etwas unterstellen, aber ob das wirklich "versehentlich" passiert ist, da habe ich Zweifel. Es passiert relativ oft, dass Mannschaften bewusst schwächer gemeldet werden, um dann jede Woche als strahlender Sieger vom Platz gehen zu können.


    Ändern kann das der Klassenleiter, wobei das in der bereits laufenden Saison schwierig ist. Meist wird die Saison dann einfach durchgezogen. Besser wäre ohnehin ein System, das nicht auf subjektiver Stärkeneinschätzung basiert, sondern wo z.B. bis zu den Herbstferien eine Art Quali gespielt wird und die Klassen erst danach festgelegt werden.


    Grüße
    Oliver

    Die Jugendornung gibt es online hier:
    http://www.swfv.de/wDeutsch/SW…nung_Stand_10_07_2017.pdf


    Zu mehreren Spielen an einem Tag steht da:
    §6 ...Jugendliche sollen an einem Tag nur ein Spiel austragen.


    -> da steht "sollen" und nicht "dürfen maximal". Nach meiner Interpretation sind dann auch mehrere Spiele an einem Tag erlaubt. Ob das sinnvoll ist, steht auf einem anderen Blatt. Da sehe ich Euch als Eltern in der Verantwortung, dass Eure Tochter nicht "verheizt" wird, auch wenn sie (und der verein) das gerne wollen.



    @AKjfv spricht die Problematik der Spielberechtigung an. Auch dazu finden sich Infos in der Ordnung:


    §8.3.b) Für Juniorinnen, denen der Stammverein keine Spielmöglichkeit in Juniorinnenmannschaften
    anbietet, ist die Erteilung eines Zweitspielrechtes für einen Verein mit Juniorinnenmannschaften
    zulässig. Das Zweitspielrecht wird nur für Juniorinnenmannschaften und für die Dauer eines Spieljahres
    durch die Geschäftsstelle erteilt. Bietet der Stammverein eine Spielmöglichkeit in der nächst
    höheren Altersklasse an, so berechtigt das Zweitspielrecht nicht das Mitwirken in der nächst
    höheren Altersklasse des Antrag stellenden Vereins....


    -> Eure Tochter hat im Stammverein keine Juniorinnenmannschaft, insofern erstmal alles ok. Aber es geht weiter:


    §8.3 c)...Die Erteilung eines Zweitspielrechts darf nicht dazu führen, dass Junioren/Juniorinnen die Spielberechtigung
    für Mannschaften zweier Vereine erhalten, die im Meisterschaftsspielbetrieb gegeneinander antreten.


    -> genau das passiert aber, wenn die Juniorinnenmannschaft in einer Junioren-Spielrunde antritt! Anders wäre es, wenn die Juniorinnenmannschaft in einer reinen Mädchen-Runde antreten würde. Wobei mir nicht klar ist, ob der Passus bei Euch zutrifft: Spielen die Mannschaften denn im selben Kreis (d.h. treten die potenziell gegeneinander an)?


    Wie immer alles nicht so einfach. Aber das muss eigentlich der Verein klären, nicht du als Elternteil.


    Grüße
    Oliver

    Bei meinen Antworten bitte beachten, dass ich lediglich Vater eines NLZ-Spielers bin und daher kein echter Insider.

    Wird man von NLZs angesprochen oder kann man sich dort auch bewerben? Wenn man daran Interesse hat. Welche Qualifikation erwarten die zum Einstieg?

    Klar kann man sich beim NLZ bewerben, warum denn nicht? So ein Traumjob ist das auch nicht, siehe unten, daher stehen da nicht unbedingt Massen von Leuten Schlange. Grundvoraussetzung ist die entsprechende Lizenz oder zumindest die Bereitschaft, diese zu erwerben. Als Einsteiger wirst Du sicher erstmal bei den Kleinen landen (U10 oder so). Zumindest in unserem NLZ sind das oft Sportstudenten, die zum Teil nie vorher eine Mannschaft trainiert haben.


    Mal ein anderes Thema. Wie sieht es mit einer Aufwandsentschädigung aus (sorry für die direkt Frage)?


    Geht die Beschäftigung dann schon in Richtung richtiger Job? Mit entsprechenden Zeitaufwand? Oder ist das mit den Trainingseinheiten und Wettkämpfen "getan" (10Std pro Woche).


    Würde mich mal interessieren.

    Mein Kenntnisstand: Die Stellen, von denen man leben kann, sind rar. In unserem (relativ kleinen) NLZ gibt es nur sehr wenige Vollzeitkräfte. Da geht es bei den Trainern (gerade bei den unteren Jugenden) eher um symbolische Beträge von 100 oder 200€ pro Monat. Dafür ist man dann aber weit mehr als 10 Stunden die Woche gefordert: 3-mal Training, Trainersitzung, extrem viele Spiele und Turniere (oft komplettes Wochenende, weite Fahrten). Vom Aufwand her ist das schon ein Job, aber nicht von der Entlohnung. Aber es ist ein Einstieg in den Leistungsfussball. Etliche Trainer arbeiten sich sukzessive hoch, sowohl was den Altersbereich betrifft (Richtung U15, U17, U19), aber auch was den Verein betrifft (Start beim "kleinen" NLZ, dann Wechsel zum Bundesligisten).


    Grüße
    Oliver

    @sambajaeger
    Klasse Posting!


    Ich denke die Verantwortung liegt auch viel bei den Eltern. Die meisten Eltern "überhöhen" ihre Kinder. Der Grund sind hier oft eigene Ambitionen die man auf das Kind überträgt. Ein anderer Grund ist der übertriebene Stolz. Für mich ist das ein großer Fehler denn gerade hier kann der Absturz sehr groß sein. Zumal viele noch zusätzlich Druck aufbauen. Man muss auch immer in der Lage sein die Ding zu reflektieren.

    Ich würde sogar sagen: Die Verantwortung liegt vor allem bei den Eltern, positiv wie negativ.


    Mein Sohn ist daher den umgekehrten Weg gegangen. Er hat auf freien Wunsch das NLZ verlassen. Die Zusage für die neue Saison hatte er eigentlich schon. Natürlich muss man hier viel miteinander reden, das für und wieder abwägen und sein Kind auffangen.

    Respekt, finde ich klasse, wenn er das so für sich klar gemacht hat und wenn ihr ihn bei diesem Schritt unterstützt.


    Ich kenne jetzt nicht alle NLZ's aber für mich ist es mittlerweile im Bereich bis zur U15 nicht mehr das "Nonplusultra". Zumal der Unterschied zu gut geführten Vereinen bis dahin nicht so gross ist.

    NLZ war nie das "Nonplusultra" (schon gar nicht für alle Kinder/Jugendlichen) und wird es auch nie sein. Dass es bis zur C-Jugend auch viele "normale" Vereine gibt, die sportlich ähnliches Niveau (in Bezug auf Trainingsqualität, Mitspieler, Gegner) anbieten, ist ja keine Neuigkeit mehr. Wobei man genau schauen muss, wie die Förderung dann tatsächlich aussieht. Dazu muss man sich Gedanken machen, woran man erkennt, ob ein Verein "gut geführt" ist. Der einfache Blick auf die Tabelle reicht dazu nicht.


    Ich kann nur jedem raten das entspannter zu sehen, seine eigenen Ambitionen hinten dran zu stellen und einfach nur für sein Kind da zu sein.

    Diesem Fazit kann ich zu 100% zustimmen! Das gilt mMn vollkommen unabhängig davon, in welchem Verein oder auf welchem sportlichen Niveau das Kind Fussball spielt.

    "Wenn ich mit die Spieler in den NLZ, die ich kenne anschaue, dann gibt es einige Merkmale, die sehr oft (aber nicht immer) zutreffen:

    • Die Spieler haben den Willen, sich im Training und Spiel voll reinzuhängen. Wobei ich das einschränken möchte: In unserem NLZ wird jetzt ein Spieler aus der U15 nicht in die U16 übernommen, weil er diesen Willen nicht mitbringt. Der hat es aber immerhin bis in die C-Jugend Regionalliga geschafft, stößt jetzt aber an die Grenze. Aber das ist die Ausnahme.
    • Diese Spieler haben in G oder F sehr viel gespielt, oft bereits im älteren Jahrgang.
    • Auffällig viele Spieler hatten in G und/oder F Vatertrainer. Das ist mMn aber kein "Beweis", dass Vatertrainer die besseren Trainer sind oder dass sie ihre Söhne bevorzugen. Sondern das liegt mMn schlicht daran, dass es sich um Familien handelt, die das Hobby ihrer Kinder voll unterstützen und daher auch persönlich einspringen, wenn sich im Heimatverein mal wieder kein Trainer für die Bambini finden lässt. Siehe auch nächster Punkt.
    • Die Familien ziehen voll mit. Das ist eine Grundvoraussetzung. Die zeitliche Belastung im NLZ ist so hoch, dass das nur funktioniert, wenn a) die Familien sich selbst einbringen (Fahrdienste usw.) und wenn sie b) Ihren Kindern überhaupt erlauben, soviel Zeit zu investieren.

    Aber all das reicht nicht für eine Talentprognose. Nach meiner Wahrnehmung reicht in G oder F eigentlich eine herausstechende Eigenschaft, um Spiele zu dominieren. Ein Spieler, der körperlich für sein Alter weit ist und leidlich dribbeln kann, wird in jedem Spiel 5 Tore schießen. Wenn er gut dribbeln kann, muss er noch nicht mal körperlich weit sein. Andere Spieler sind in G oder F körperlich/geistig noch nicht so weit und fallen daher erstmal nicht auf. Das kann sich aber später noch komplett umkehren. Insofern bin ich beim Fazit von @let1612 man muss den Kindern Zeit lassen. Bezüglich Gedanken um die Zukunft würde ich den Horizont auf die nächste Saison richten, nicht weiter.


    Grüße
    Oliver

    Da würde mich doch glatt mal interessieren, ob es hier jemanden gibt, der mal einen aktuellen Profi oder einen der in den Junioren-Bundesligen spielt trainiert hat in der G/F?


    Und falls ja, wie war der Junge da. Heruasuragend? Unscheinbar?

    Ich kenne keine Profis seit ihrer Jugendzeit. Rund um den Jahrgang meines Sohnes kenne ich die Spieler aus unserem Kreis. Alle Spieler aus unserem Kreis, die heute im NLZ spielen (U14 bis U16) waren damals bereits auffällig. Aber bei weitem nicht alle, die damals auffällig waren, spielen heute im NLZ. Und ja, mir ist durchaus klar, dass NLZ noch lange nicht Profi heißt.


    Die Thesen von Don Quijote würde ich eher vorsichtig gegenübertreten. Denn was manche Trainer im Kinderbereich als Talent bewerten, ist häufig ziemlicher Unsinn. Zudem gehen manche Kinder unter, weil sie schlicht zu klein sind. Darum sehe ich Talentbewertung im Kindesalter grundsätzlich äußerst kritisch.

    Hmm, genau deshalb habe ich in meinen Thesen bewusst nicht unterschieden zwischen Spielern, die unauffällig sind und solchen, die bereits in der G oder F als Talent wahrgenommen werden. Hier scheinen wir also einer Meinung zu sein.

    Dort gab es einen Spieler, der bis zur D-Jugend im Tor stand, weil er bewegungstechnisch äußerst mäßig begabt war. In der Pubertät machte der einen unfassbaren Sprung, kam in die Landesauswahl, ging zu Hansa Rostock (damals noch in der ersten Liga) und wäre wohl auch Profi geworden, wenn ihn sein Körper nicht aufgehalten hätte.

    Das überrascht mich, da ich kein solches Beispiel persönlich kenne. Ok, das ist dann ein Gegenbeispiel zu meiner dritten These.

    Das sind Kinder. Gedanken über deren Zukunft in 10 Jahren vergiften mMn mehr Hirne, als dass sie durch Qualität aufwiegen können.

    Das ist ein nachvollziehbarer Gedanke. Und Du hast sicher Recht, dass man sich in dem Alter nicht in Talentdiskussionen verstricken sollte.


    Grüße
    Oliver