Beiträge von anakiny

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    Meinen 1000 Post in diesem Forum möchte ich dazu nutzen, eine weitere nette Variante für das Abschlussspiel vorzustellen, die dem "Risiko"-Spiel etwas ähneld.


    Variante "Ninja"
    Man nimmt zwei Teams auf einem normalen Feld. Der Trainer bestimmt bei jeder Mannschaft heimlich einen "Ninja" und nur dieser Ninja darf das Tor erzielen. Danach gibt es einen neuen "Ninja".

    Toll, das klingt nach einem Spaßspektakel. Werde ich probieren.
    Germancoach: Vielen Dank (mal wieder) für die Anregung.
    :)

    Und noch etwas nach meinem Verständnis: Irgendwo stand hier auch der Satz...."Ich befürworte/bin Anhänger des körperbetonten Spiels usw.". Das alleine stehend (der Schreiber relativierte und klärte es später ein wenig) ist für mich nichts anderes, als die Aufforderung über fußballersiche Defizite hinweg zu täuschen. Für ein klasse 1:1 benötige ich meiner Meinung einen festen Willen, ein eingeprägte Individualtakik, Kondition und Punkt. Im Maximum sehe ich hier eine knallharte Schulter die den Gegner sanft wegschiebt im Rahmen des korrekten Körpereinsatzes der kein Faul darstellt. Diese Schubser mit der Schulter sollte man alle wegpfeifen. Ich finde das unsportlich und blödsinn was einige Schiris da nicht pfeifen. Gesetzt am Beispiel Futsal...sieht man dort fußballerisch technisch hochwertigeren Fußball mit schönen Spieleinlagen, statt Ringkämpfen...übertrieben gesagt.

    Ich denke man müsste zunächst mal klären, ob alle das gleiche meinen wenn sie von Körpereinsatz oder, wie ich, körperbetontem Spiel sprechen.
    Natürlich ist ein Schubsen mit der Schulter oder ein wegdrücken mit den Armen Körpereinsatz, aber eben ein falscher, übertriebener der abgepfiffen gehört. Dem stimme ich zu.


    Unter körperbetontem Spiel verstehe ich den Einsatz desselbigen in fairer Weise. Nur darum geht es.
    Und das gehört für mich zu den elementaren Dingen des Fußballs und ist Bestandteil vieler 1 vs. 1 Situation. Wenn z.B. ein Abwehrspieler den Ball abläuft muss er in der Lage sein, seinen Körper dazwischenzustellen, ohne das der Stürmer eine Chancen hat, doch noch an Ball zu kommen. Oder im Laufduell, wenn zwei nebeneinander hinter dem Ball herlaufen ist es aus meiner Sicht wichtig, standzuhalten und sich nicht wegschieben zu lassen. Wenn dann die Finte das ganze zum Vorteil beendet, um so besser, dann hat der Spieler vieles richtig gemacht.


    Fußball ist kein körperloses Spiel und im Rahmen dessen, was Andre oben schreibt ("-soziale Kompetenz, Fachwissen, Einfühlungsvermögen und den angebrachten Ton mitbringt, etc.") kann und soll ein Trainer frühzeitig mit 1 vs. 1, oder 2 vs. 2 Situationen, oder auch Spielen auf kleinen Feldern auf 4 Tore, wo es viel Kontakt gibt etc. anfangen und zwar ohne die Kinder aufeinander losgehen zu lassen.


    Ja, da gibt es jede Menge Videos von Hunden, das ist nicht das, was ich meine. Schau mal hier: https://www.youtube.com/watch?v=A59DLf4J5ys. Das ist ein British-Bulldog-Spiel der New Zealand All Blacks gegen die Irish Lions, bei dem auch in zwar nicht ganz fehlerfreiem, aber gut verständlichen englischen Einblendungen die Spielregeln erklärt werden.


    Ach ja, es hat auch den Namen "Last Man Standing", weil der letzte Läufer, der übrig bleibt, gewinnt und im nächsten Spiel erster Bulldog wird.

    Ich bin ja ein Befürworter von körperbetontem Spiel und 1 vs.1 Übungen, aber das was ich in diesem Video sehe hat nichts aber auch gar nichts mit F-lingen zu tun. Auch das von Dir angesprochenene "Festhalten" halte ich für bedenklich. Da würde heftig an Trikots gerissen, schwächere Kinder von hinten zu Boden weggezogen, oder beim losreißen die Arme im Gesicht landen. Ich glaube das würde mehr Tränen als Spaß verursachen, zumindest in der F. Vielleicht ab D-Jugend, wenn die Jungs ihre Kräfte besser einschätzen können und dann auch nur die "Festhalten-Methode".


    Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Kindern im 1 vs.1 ein besseres Zweikampfverhalten zu lehren, wobei man sagen muss, dass bei solch kleinen Kindern das Durcheinander noch zum absolut normalen Spiel gehört.

    man pickt sich die Rosinen heraus, und um die anderen soll sich ein anderer kümmern.


    du befindest dich personell gesehen in einer äusserst günstigen Position, die jedoch grosse Gefahren birken.
    ich kenn das, jedoch bei einem E-Jugendjahrgang, wo bei falscher Vorgehensweise (leistungsdenkend) plötzlich bei der anschliessenden
    D-Jugend Personalmangel herrschte.

    guenter. Du beschreibst genau unser derzeitiges Problem.


    In der kommenden Saison haben wir bei unseren E-Junioren ca. 50 Jungs + 12 Mädchen, erfahrungsgemäß kommen im Sommer auch nochmal zwischen 5 und 15 hinzu. Wir haben 4 E-Mannschaften gemeldet, davon eine E4 Mädchenmannschaft, die als eigenes Team in der Jungenstaffel mitspielt.


    3 E-Jungs also. Die E1 spielt in der höchsten Spielklasse (heißt bei uns Verbandsliga) und es ist völlig unklar, wie wir das nun aufteilen. Klar, die 20 2003er bleiben als E3 zusammen, was auch schon fast zuviel ist.


    Wir haben zurzeit 30 2002er Jahrgänge und das Leistungsgefälle innerhalb der Truppe ist enorm.


    Was machen wir nun: Bilden wir eine starke 12 bis 14 Jungs umfassende E1 und aus allen anderen eine E2, die im Kreis spielt?
    Vorteil: Alle Kinder bekommen angemessene Spielpraxis, homogenes Training. Nachteil: Es gibt keine einheitliche Meinung, wer dann E1 und wer E2 wäre und auch nicht, wer welche Mannschaft trainieren soll.


    Oder lassen wir die derzeitige E2 einfach hochgehen und auch die E3 (meine Mannschaft) als kommende E2 zusammen?
    Vorteil: Es müsste keine Aufteilung her. Die Trainerfrage wäre geklärt, weil alles so bleibt wie es ist. Nachteil und Problem wäre dann aber, dass die E2 in der Verbandsliga wohl nicht die geringste Chance hätte, meine E3 hingegen mit ihren leistungsstarken Kindern den Kreis vielleicht beherrschen würde. Es gäbe auch kein homogenes Training, was aus meiner Sicht immer wichtiger wird.
    Hinzu kommt dass meine E3 im Laufe des Jahres deutlich stärker geworden ist, als die E2. Daher ist der Verein bei dieser Variante sehr skeptisch. Und ich auch.


    Aber wo ist hier der goldene Weg?


    Im Verein gehen hier die Meinungen weit auseinander und Trainer-Eitelkeiten kommen erschwerend hinzu (ein E2 Trainer sagt, ich trainiere nur die E1).


    Ich werde hier diesen Thread zum Thema weiter interessiert beobachten, vielleicht kommt ja ein schlauer Vorschlag. Wäre nicht das erste Mal.
    :)


    @Philsky. Entschuldige, dass ich nicht auf Dein Eingangsbeitrag geantwortet habe, bin bei diesem Thema zurzeit einfach ratlos....

    Also ich habe aus so meine Erfahrungen mit Trainingslagern gemacht. Unser letztes Trainingslager hatten wir im Sommer...mit der E.


    Auf dem Gelände gab es sehr viele Freizeitangebote, kegeln, Minigolf, Kino, Tischtennis, Billard und vieles mehr, dazu ein Abenteuerspielplatz und ein Schwimmbad.
    Doch die Jungs wollten nur eins: Fussballspielen. Sie sind sogar in den Pausen vor die Häuser und haben auf der Wiese weitergekickt. Jeder Versuch, andere Aktivitäten anzubieten endete damit, dass wir Fussball gespielt haben.


    Ich denke, dass man ein Trainingslager ruhig straff planen kann, allerdings immer im Auge behalten sollte, dass es sich um Freizeit und Abenteuer handelt, also viele viele Spiele, Turniere und lockere Spass-Einheiten einbauen.
    Abends dann grillen, Lagerfeuer oder einfach zusamensitzen.


    Freue mich schon auf unser nächstes...


    War jetzt ne Woche im Urlaub...


    Ranwie: Wie ist diese Sache gegen den "übermächtigen" Gegner denn nun gelaufen? Hast Du die beiden Spieler ausgeliehen? Hat's was gebracht? Vielleicht ein Ehrentor?
    8)

    Na das sieht doch schon alles etwas anders aus was Du jetzt schreibst.
    Im Grunde schwimmen wir ja auf einer ähnlichen Welle. Ich finde aber, dass man verschiedenen Ansichten durchaus mal rausarbeiten soll. Davon lebt das Forum.


    Naja, du hast es ja auch übel formuliert. Das Kinder einen Preis zahlen sollen, dem kann ich nach wie vor nicht zustimmen.

    Ach, geschenkt, von mir aus. Nehme das "Preis zahlen" zurück. Mir kam's doch mehr auf das an, was Du eine Zeile weiter unten geschrieben hast...


    Klar, nehmen wir z.B. mal die Positionsrotation. Damit habe ich meine Kinder jahrelang "gequält", sicher auch auf Kosten der Spielergebnisse. Gegen extrem starke Gegner bin ich davon aber auch schon einmal abgewichen. Warum auch nicht? Das gefährdet sicher nicht die Ausbildung, verringert aber den Frust, wenn man eine Klatsche vermeidet. Ich denke halt, man sollte sein Augenmerk nicht immer nur auf die Zukunft richten. Gerade Kinder leben im Hier und Jetzt. Die wollen jetzt Spaß haben, nicht erst in drei Jahren. Es gilt einen guten Mittelweg zwischen Ausbildung und Spaß zu finden. Die Kinder werden primär beim Training ausgebildet. Im Spiel sollen sie auch Spaß haben dürfen.

    Dem stimme ich uneingeschränkt zu (na also). Und auch ich habe bei den Kleinen oft schon mit dem Gedanken gespielt, mal eine Taktik am Gegner auszurichten. Bisher habe ich's aber noch nie gemacht.
    Aber es wäre natürlich völlig okay, das mal zu machen.


    Komisch, dabei bin ich aus den 60ern. ;)

    Da haben wir's.
    :)


    Ich denke, du überschätzt den Lernerfolg eines einzelnen Spiels. Weißt du denn, ob diese Mannschaft immer so spielt? Wenn sie immer so spielen, würde ich dir ggf. sogar noch Recht geben. Andererseits ist es auch immer leicht zu urteilen, wenn man selber eine Mannschaft hat, die auf solche Notmaßnahmen nicht angewiesen ist.

    Diese Mannschaft spielt immer so, manchmal sogar mit Erfolg. Da passiert genau das, was Du im Eingangsthread geschrieben hast. Der Ball wird von einem der 4en vorgebolzt und durch Zufall fällt ein Tor.
    Ich meine aber erkannt zu haben, dass sie zwei, drei durchaus gute Fussballer in ihren Reihen haben, sie können es nur nicht zeigen, weil ihre einzige Devise lautete: Zumachen und Ball nach vorne hauen. Das ist echt schade.


    Auch ich könnte solche Maßnahmen integrieren. Habe den vielleicht schnellsten Spieler der Staffel für vorne, dazu zwei, oder drei körperlich robuste Spieler mit gutem Schuss für hinten. Wir hätten vielleicht 6 Punkte mehr, wären fussballerisch aber wohl nicht so weit wie jetzt, da bin ich fest von überzeugt.


    So sind wir als jüngerer Jahrgang im Mittelfeld, gewinnen mal, verlieren mal und haben fast immer beeindruckende spielerische Akzente dabei...auch wenn wir 1:9 verlieren, oder durch frühzeitiges attackieren in Konter laufen. Denn ab und zu sind meine Abwehrspieler inzwischen auch in der Lage, die Bälle abzulaufen. Und jede einzelne dieser Aktionen ist ein Schritt in die richtige Richtung, da gibt selbst für solch einzelne Aktionen Lob und Anerkennung.


    Darüber lässt sich nur spekulieren. Vielleicht hat der Trainer die Devise ausgegeben "wenn wir weniger als 5 Gegentore kriegen, bekommen alle ein Eis". Wenn dann alle verteidigen wie die Löwen, kann das auch durchaus zielführend sein. Verteidigen gehört nun mal auch zum Spiel und du hast ja selber gesagt, dass ihr haushoch überlegen wart. Hätte der Gegner also versucht mitzuspielen und am Ende 10:0 oder 15:0 verloren, was hätten dessen Spieler denn dann in dem Spiel gelernt?

    Sie hätten aufgrund unserer Spielweise ihre Chancen bekommen. So hatten wir 75-80%% Ballbesitz, belagerten deren Hälfte und mussten stets den weggedroschenen Bällen hinterherlaufen. Auch unser Spiel litt unter dieser Taktik. Es gab kaum Spielzüge und es war natürlich viel schwieriger ein Tor zu schießen. Dennoch, was ich davon halte habe ich ja schon oben geschrieben.


    Und es würde mich doch sehr überraschen, wenn er die Devise "5 Gegentore, dafür ein Eis" ausgegeben hätte (das wäre ne tolle Sache). Die Kinder haben bei den Gegentoren die ganze Wucht seines (Schrei-)Organs zu hören bekommen.


    Du zwingst mich ja dazu. ;)

    Ich bessere mich...
    8)

    @Kicker: Unsere E2 spielt am kommenden Wochenende gegen einen übermächtigen Gegner (Hinspiel 0:9). Es geht nur darum, das Ergebnis in einem halbwegs erträgliche Rahmen zu halten. Zuletzt hat die E2 ohnehin einige deftige Klatschen bekommen. Jetzt fehlt der Mannschaft auch noch der beste Verteidiger. Also wurde ich gefragt, ob ich einen Spieler aus der E1 abgeben könne. Die E2 hat aber im Grunde ausreichend Spieler, braucht also zahlenmäßig gar keinen Leihspieler. Andererseits praktiziert die E2 zu dem Spieltagen immer eine Rotation. Von den 16 Spielern werden immer 10 oder 11 mitgenommen. Je nach Spielstärke des Gegners mal eher die stärkeren, mal die schwächeren, so dass alle ihre Spielzeiten bekommen. Für dieses Spiel waren logischerweise eher die stärkeren eingeladen, von denen nun einer ausfällt. Die Frage ist also: einen der schwächeren "nachnominieren" oder einen Leihspieler nehmen, um das Ergebnis erträglich zu gestalten. Auch wenn ich deine Antwort zu kennen glaube: wie würdest du dich an meiner Stelle verhalten?

    Die Antwort liegt auf der Hand. Mit Mann und Maus verteidigen.
    :P


    Nein, im Ernst. Kicker hat schon recht und gut begründet, dass man jetzt nicht die E1 Spieler holen sollte um dafür die E2 Jungs draußen zu lassen.


    Trainiert ihr zusammen, ich meine E1 und E2? Kennen sich die Kinder? Wenn ja könnte man einen oder zwei E1er mitnehmen und sie im Laufe der zweiten Halbzeit reinbringen, falls das Spiel es hergibt.


    Wir haben übrigens auch mehrere E's und wir tauschen nie die Spieler untereinander, es sei denn, es fallen soviele aus, dass man nicht antreten kann. Aber da gibt es auch Regeln vom Verband, die das sehr einschränken (zum Glück).

    Ich sehe hier einige Dinge komplett anders als Du...


    Scheinbar reden wir aneinander vorbei. Es geht überhaupt nicht um's totale Zurückziehen. Wir ziehen lediglich die vordere Reihe zurück, die hintere bleibt da wo sie war. Das Attackieren beginnt nicht mehr unmittelbar vor dem gegnerischen Tor sondern etwas 15 m weiter hinten. Dort greift der dem Ball nächste den Ballführenden an, die anderen stellen zu. Wir verringern damit zudem den Abstand zwischen unseren beiden 3er-Reihen, stehen so viel kompakter und können Passwege viel leichter zustellen. Wenn du möchtest, kann du es also als Defensiv-Pressing bezeichnen. Das halte ich für sehr viel sinnvoller als offensiv vorne drauf zu gehen und die Verteidiger so weit vor zu ziehen, dass die gegnerischen Stürmer in deren Rücken blank stehen oder vorne drauf zu gehen und im Mittelfeld ein Vakuum entstehen zu lassen.

    Es ist okay dass Du das machst. Ich würde es nicht machen. Vielleicht ist das auch eine Frage von Spielphilosophie.


    Moment mal! Wer zahlt den hier? Du oder die Kinder? Du konzentrierst dich auf deine persönlich definierten Ausbildungsziele und die Kinder zahlen den Preis? Das ist echt übel.

    Übel ist wie Du es auslegst. Möglicherweise willst Du mich verstehen, oder?
    Nochmal: Nicht alles was die Kinder lernen führt auch unmittelbar zu einem besseren Ergebnis im Spiel. Hast Du die Erfahrung etwa nie gemacht? Kann ich mir kaum vorstellen.


    Das sagt mir, dass der gegnerische Trainer sehr umsichtig gehandelt hat, indem er eine Aufstellung wählte, die seinen Kindern eine zweistellige Niederlage ersparte. Somit hat der Kollege alles richtig gemacht. Spaß geht vor Ausbildung. Hohe Niederlagen machen keinem Spieler Spaß. Trainer, die Kindern abverlangen, im Sinne der Ausbildung unnötig hohe Niederlagen hinzunehmen, sollten keine Kindermannschaften trainieren. Meine Meinung.

    Absurd. Fussballansichten aus den 70ern...sorry, meine Meinung. Habe da schon sinnvolleres von Dir hier gelesen.


    Er hätte seine 10 jährigen Kinder lieber Fussball spielen lassen sollen, klar, dann hätte er vielleicht 12 Stück bekommen, aber möglicherweise auch 3 geschossen. Und sie hätten mehr gelernt, als sich 50 Minuten hinten reinzustellen.


    Wir haben in unserem Trainerteam (viele mit C-schein, Stützpunkttrainer etc.) immer die Devise: Gegen übermächtige Gegner, sei es aus Altersgründen - ältere Jahrgang - oder sonstigen , immer das Ziel ausgeben, mindestens ein Tor zu machen. Und das der Mannschaft auch klar kommunizieren. Wie oft haben wir uns als Sieger gefühlt, obwohl wir gegen ein Kopf größere 9:1 verloren hatten. Aber das eine Tor hat uns gereicht, es war für dieses Spiel unser Ziel. Und das war kein Zufall, sondern das Ergebnis eines mutigen Spiels, etwas konstruktives, wenn Du es so willst. Konstruktiver als die Bälle hinten rauszudreschen.


    Klar, mit der Taktik des von Dir hochgeloben Trainers hätten wir vielleicht nur 5:0 verloren. Ob die Kinder dann glücklicher wären? Von der Freude des Fussballspielens und dem Torjubel ganz zu schweigen.

    Das heißt, du stellst die Abwehrspieler des Gegners beim Abstoß konsequent zu? Nun, damit zwingst du den Gegner ja praktisch zu langen Bällen, insbesondere wenn dieser spielerisch schwach ist. Ich kenne solche Mannschaften auch. Gerade bei spielerisch stark unterlegenen Gegnern führt das zu einen regelrechten Schlachtfest. Die armen Kinder kriegen den Ball hinten überhaupt nicht mehr raus und kassieren ein Tor nach dem anderen. Aber du machst das ja so, um deine Kinder auszubilden. ;)

    Bisschen spitzfindig heute, oder?
    :rolleyes:
    Nein, meine Kinder decken (das meinst Du doch) nicht die Abwehrspieler zu, sie stehen immer ein paar Meter weg, aber eben nicht 15, sondern vielleicht 5. Und auch nicht direkt am Gegenspieler.


    Aber das was Du meinst kenne ich auch und es kotzt mich genauso an wie Dich.

    Wir sind uns hoffentlich einig, dass es hier nicht um die perfekte Umsetzung des Pressings geht, sondern nur um die eingeschlagene Richtung.


    Ich denke, du weißt, dass Pressing nicht nur darin besteht, dass die Stürmer früh draufgehen. Beim Pressing muss zudem die ganze Mannschaft mitspielen. Das ist ein sehr komplexes System, dass von den Spielern viele Dinge verlangt, die ein E-Jugendlicher noch gar nicht kann und auch nicht können muss.

    Richtig, aber mir geht es darum, den Kindern nicht das Gegenteil beizubringen. Und das würde ich, wenn ich das "totale zurückziehen" als taktische Vorgabe einbringe.
    So sehe ich's.


    Mag sein. Aber was ist denn Pressing? Eine Mannschaftstaktik, oder? Letztlich zielt jede Taktik auf Ergebnis ab. Das muss auch so sein, denn Taktik um ihrer selbst willen macht keinen Sinn.

    Pressing in späteren Jahren ja, aber das Erlernen beginnt nicht mit der vorgegebenen Mannschaftstaktik im Erwachsenenalter. Auch ein Autor beginnt mit dem Erlernen des ersten Buchstabens. So ist es hier auch. Aus meiner Sicht ist das frühzeitige attackieren und das hochstehen der Mannschaft der erste Schritt, die Richtung eben. Die Kinder lernen, dass sofort Druck aufgebaut wird. Nicht mehr und nicht weniger.


    Sag mir doch mal, wie Du Dir später die Spieler vorstellst, die nur gelernt haben, sich bei jedem Angriff weit zurückziehen und auf die zugebolzen Bälle zu warten. Möglicherwiese kommen die ab der D gar nicht mehr so häufig. Und dann?


    Da komme ich jetzt nicht mehr mit. Du willst deinen Kindern zumuten, sie taktisch so aufzustellen, dass sie jede Woche die Hütte voll kriegen, damit sie eine Mannschaftstaktik erlernen, die kaum ein Bezirksligist richtig spielen kann? Pressing im eigentlichen Sinn gehört definitiv nicht in die E-Jugend. Ich bin auch ganz und gar nicht der Meinung, dass E-Jugendliche irgendeinen "Preis" zahlen müssen, um ein Ausbildungsziel zu erreichen, das zudem noch viel zu hoch angesetzt ist. Sorry, aber meine Jungs werden ganz sicher keinen Preis für irgendwas zahlen müssen!


    Verteidiger ziehen sich in der E-Jugend so weit zurück wie die Angreifer vorrücken. Das ist auch logisch, da es kein Abseits gibt. Spielst du mit Abseits, bestimmen die Verteidiger wo man steht. Spielst du ohne Abseits, bestimmen es die Stürmer. Rücken die Stürmer sehr weit nach vorne, müssen die Verteidiger mitgehen, da sie sonst keine Chance haben. Es ist völliger Nonsens den Kindern zu sagen, sie sollen "hoch stehen und die Stümer im Auge behalten", wenn diese 5 Meter in ihrem Rücken stehen und auf den hohen Ball warten. Kinder müssen den Sinn hinter Anweisungen verstehen. Diese Anweisung muss ihnen aber logischerweise völlig unsinnig vorkommen. Da kann man ihnen noch so viel von Pressing erzählen, was sie ja ohnehin nicht verstehen. ;)

    3 Dinge dazu:
    1.) Das Wort Pressing habe ich gegenüber den Kindern nie erwähnt. Spielt überhaupt keine Rolle.
    Und es ist ganz und gar nicht Unsinn, wenn die Abwehrspieler die däumchendrehenden Stürmer alleine Däumchen drehen lassen und sich nicht dazugesellen. Nichts ist bescheuerter, als 2 (Stürmer und Verteidiger) Spieler, die fernab des Spiels beisammen stehen. Soll er doch da rumstehen, der Stürmer. Aus meiner Sicht ist es ein wesentlich größerer Lernerfolg, wenn der Abwehrspieler versucht, die Situation so zu erkennen, dass er den Angriff früher abfängt, den Passweg erkennt und sich sozusagen "spielintelligent" verhält. Das gelingt in der E natürlich nicht immer. Na und?


    2.) Selbstverständlich zahlen diejenigen, die versuchen, sich auf die Ausbildung zu konzentrieren, sehr oft den Preis dafür, insbesondere in jungen und jüngsten Altersklassen, zumindest wenn es um die Wochenendspielergebnisse geht. Was ist daran so schlimm?
    Andre hat das mal passend benannt, in etwa so, dass die Teams oftmals eben nicht auf Augenhöhe agieren. Da werden bei einigen Mannschaften frühzeitig Dinge eingeübt, die nur auf ein besseres Ergebnis zielen, da werden Kinder angebrüllt und unter Druck gesetzt, nur um zu gewinnen, da werden bei den F-lingen taktisch haarsträubende Marschruten ausgegeben, die aber in diesen Jahren manchmal erfolgversprechender sind.
    Wir haben z.B. neulich gegen ein Team gespielt, das sich das ganze Spiel mit 4 Leuten am eigenen Strafraum bewegte. Selbst wenn die Stürmer vorne alleine rummachten, blieben die anderen hinten und warteten auf den nächsten Angriff. Es ging nur darum, möglichst wenig Tore zu kassieren. Sicher, das ist auch eine Art von Taktik, aber keine, die in die richtige (Ausbilungs-)Richtung zeigt. Mir tun diese Kinder leid.
    Übrigens, gemessen am spielerischen Können hätten unsere Kinder 10 bis 15:0 gewinnen müssen. So ging's "nur" 3:0 aus. Was sagt Dir das (bin gespannt... 8) )?


    3.) Bei uns gibt es auch die Mittellinienregel, das heisst, dass nicht der Stürmer bestimmt, wie tief die Verteidiger stehen müssen. Beim Abstoß nützt ihm das Warten vor dem Tor gar nichts. Spielt der Torwart zum Abwehrspieler könnte dieser theoretisch vordreschen. Meine Kinder versuchen das zu verhindern, in dem sie zustellen und attackieren. Gelingt nicht immer, macht aber nichts.
    Ganz spannend ist es, wenn wir auf die wenigen Teams treffen, die auch spielerisch agieren. Dann ist es vom ersten Pass an ein richtiges Fussballspiel... :)

    Ich habe eure Beiträge zu diesem Thema sehr interessiert mitgelesen und wollte nun auch meine Gedanke dazu einbringen.


    Nun muss ich mir natürlich selber die Frage stellen, ob das Zurückziehen der vorderen Kette beim Ballbesitz des Gegners nicht eine taktische und sogar ergebnisorientierte Maßnahme ist? Somit hätte sie in der E-Jugend nichts zu suchen.

    Ich denke Deine Beaobachten, die Du im Eingangsthread erwähnt hast sind richtig. Auch ich beobachte diese Spielweisen von Woche zu Woche. Meine E-linge schlagen so gut wie nie lange Pässe, sondern versuchen stets, alles spielerisch zu lösen. Auch in höchster Bedrängis am eigenen Strafraum. Natürlich fallen dadurch viele Gegentore, wie bei allen anderen hier auch. Dennoch ist das für mich die Essenz von Fußball. Schon im nächsten Jahr werden sie davon profitieren. Im Grunde tun sie das jetzt schon ab und zu.


    Allerdings finde ich, dass das zurückziehen der Sturm bzw. Mittelfeldreihe eine rein taktische Maßnahme ist, bei der man ein besseres Ergebnis im Hinterkopf hat.


    Stichwort Pressing (Germancoach hat hier ja schon ausführlich darüber philosophiert.): Ein elementar wichtiges Ausbildungsziel ist aus meiner Sicht das Erlernen des richtigen frühzeitigen attackierens. Dazu gehört, den Ballführenden anzugreifen und die Räume (Passwege) zuzustellen. Hierfür gibt es zahlreiche Trainingseinheiten (danke nochmal germancoach), die in diese Richtung gehen und die auch schon spielstarke E-linge üben können.


    Aber, wie so viele andere elementar wichtige Lernziele, klappt auch dieses in der E meist noch nicht so gut. Zwar greift der Stürmer an, aber schon beim zustellen des Passweges macht der zweite oft nicht mit, was auch völlig okay ist. Hinzu kommt eben, dass 90% der Mannschaften den Ball nach vorne bolzen und durch das frühzeitige attackieren Raum für die Konterstürmer entsteht. Auch das finde ich okay, es ist eben der Preis für ein langsames Erlernen des Pressings.


    Für mich ist das auch eine Frage der Spielintelligenz und nicht zuletzt auch eine der Leidensfähigkeit des Trainers (und Kinder), was Wiederholungen angeht. Zu Beginn eines jeden Training spiele ich mit den Kindern abgewandelte Arten von 4vs.4vs.4 auf engem Raum. Inzwischen (nach etwa 50 Einheiten :wacko: ) sieht das Spiel ganz anders aus als zu Beginn. Der Ballführende wird immer attackiert, die Mitspielenden bieten sich immer an, es findet ein verschieben, zustellen und erobern statt. Ich denke, dass dies der Beginn des Erlernes des richtigen Pressings ist, auch wenn es im Spiel meist noch nicht so klappt und es zurzeit auch die Konsequenz hat, dass man in Konter läuft.


    Andererseits frage ich mich aber auch, ob es nicht ebenso eine taktische und ergebnisorientierte Maßnahme ist, seine schnellen Spieler weit nach vorne zu stellen und sie mit langen Bälle zu "füttern". Ich mag dieses Spiel mit langen Bällen nicht und habe mich oft genug darüber geärgert, dass sie Mannschaften Erfolg (im Sinne von Spielergebnis) brachte, gegen Mannschaften, die versuchten "Fußball zu spielen". Wie also reagiert man auf eine solche Spielweise, wenn nicht auf die Art wie wir es taten? Oder ist es besser, einfach alles laufen zu lassen?

    Ja, ich würde sagen laufen lassen (der Tag des Abseits' ist nicht weit). Auch für die Defensive ist es ein hoher Lernfaktor. Hoch stehen, Stürmer im Auge behalten, Laufwege berücksichtigen etc. Zieht man alle zurück, steht die Defensive fast auf Höhe des eigenen Strafraums. Schnelle (Konter-)Stürmer haben hier sicher weniger Chancen, weil sie sofort und ohne Anlauf im 1vs.1 sind, aber im Grunde sind dies Vorgaben, die für mich nur aufs Ergebnis zielen. Übrigens genauso wie das "nach vorne bolzen" (Hau weg den Ball), auch wenn hier oft mangelnde technische Möglichkeiten die Ursache sind.


    Mit gruppen- und mannschaftstaktischen Themen sollen wir in der D-Jugend beginnen. Heißt das dann, bis Ende E muss ich mich strickt davon fernhalten? Oder sollte ich einen "weichen" Übergang wählen. Und wenn ja, was ist okay und was nicht?

    Spannende Frage. Ich denke was okay ist und nicht, muss jeder Trainer selbst entscheiden.


    Ich sage nur: Kinder beobachten, Fähigkeiten einschätzen, entsprechend weiche Übergange integrieren, egal ob das im Ausbildungs-Ablaufplan steht oder nicht.
    Dies gilt aus meiner Sicht auch für mannschaftstaktische Themen, sofern sie sich nicht (nur) am Ergebnis orientieren.

    Wieso? Ist doch alles richtig was Du schreibst.
    :)


    Ein ergänzender Punkt noch: "Pauschal immer wieder die wichtigsten Dinge ansprechen" ist aus meiner Sicht das Elementare.


    Man darf als Trainer einer F aber nicht verzweifeln, wenn einige Kinder das Standbein trotzdem falsch stellen oder andere Fehler dieser Art machen. Der Hinweis setzt zwar, wie gesagt, ein Denkprozess in Gang, kann bei den Kleinen aber oft noch nicht unmittelbar umgesetzt werden.


    Daher sollte man Geduld haben.

    Müdigkeit kann man aus meiner Sicht eigentlich komplett ausschließen, weil das in der Regel ja auch die andere Mannschaft betreffen müsste.


    Für mich gibt es vor dem Spiel meiner E eigentlich nur zwei wichtige Vorbereitungspunkte, von dem einer hier noch gar nicht angesprochen wurde.


    Zunächst sollten alle Spieler irgendwie in Bewegung sein und nicht rumstehen, was meist dann der Fall ist, wenn man nochmal den einfachen Torschuss übt. Ab und zu mache ich das auch noch, aber dann in einem hohen Tempo mit vorherigem Passspiel und geworfenen Vorlagen. Wenn der Schütze dann zurückkommt, ist er meist schon gleich wieder dran. Ich streue mehr und mehr auch schnelle Passübungen ein (4+4vs4), bei denen alle im Feld umher laufen können wo sie wollen.


    Und das allerwichtigste ist Spaß, Spaß und nochmal Spaß. Wenn die Kinder vor dem Spiel rumtollen, lachen und sich vor Freude kaum halten können, kann eigentlich gar nichts schief gehen. Das muss man bei seinen Kindern aber auch herauskitzeln. Schon in der Kabine Gelassenheit zeigen, kleine Späße machen und Vorfreude vermitteln. Vor dem Spiel kann man z.B. einen Kreis bilden und pantomimisch Sportarten nachmachen (Diese Idee habe ich aus diesem Forum). Das klappt bei meinen E-Kindern immer noch sehr gut. Niemand steht und alle finden das total lustig. Dementsprechend gehen sie dann häufig auch ins Spiel. Mit Spaß am Fußball.


    Das alles klappt natürlich nicht immer, vieles hängt auch von der Tagesform ab (auch der des Trainers).

    2 x Training a 75 Minuten und viele, viele Freundschaftspiele in dem Alter.

    Ja, genau so habe ich es bei den F-lingen auch gemacht. Wir hatten in der Saison, neben den Pflichtspielen, bestimmt 10 Freundschaftsspiele. Und jedes Einzelne bringt den Kinder mehr als eine zusätzliche Trainingseinheit.


    Die ganze Organisation ist sicher etwas aufwändig, aber es lohnt sich.


    gute übung, germancoach! ich kenne diese nur mit 12 spielern, wobei sich bei drei feldern die äußeren beiden teams den ball flach durch die mitte zuspielen können.
    hier versuchen dann zwei jeweils im feld der ballbesitzenden an denselben zu kommen, während die beiden in der mitte so stehen, dass sie den flachpass verhindern können.
    unter anderen fördert dies den diagonalpass unter druck, funktioniert aber nur bei 12 spielern.


    bitte poste doch noch ein paar übungen dieser qualität. ich bin ein grosser fan von ballspiel ohne abschluss.

    Da das Thema jetzt kontrovers in einem anderen Thread diskutiert wird, möchte ich zu diesen Übungen hier nochmal siebeners Punkt unterstreichen.


    Mache verschiedene Pass- und Kombinationsspiele ohne Abschluss inzwischen in jedem Training (sind zurzeit beim Pass-Schwerpunkt) und die Kinder mögen es sehr und sind engagiert und lernwillig.


    @ Germancoach: Ich finde das Übungsprogramm sensationell gut und in dieser Dichte wirklich bereichernd für meinen Trainingspool.

    Ansonsten haben die Kinder/Jugendlichen zwar Spaß, aber das Ziel der Übung wird verfehlt und führt unweigerlich zu Zeitverschwendung


    Also, wenn die Kinder und Jugendlichen Fußballer Spass an der Übung haben würde ich dies nicht pauschal als Zeitverschwendung deklarieren.


    Ansonsten eine sehr interessante Diskussion, die ich mit einigem Vergnügen mitlese.


    So ganz unrecht hat Germancoach aber nicht, dass es bei solchen Übungen nicht unbedingt immer einen (Tor-) Abschluss geben muss. Der "Drang zum Tor", wie Dobrin es schreibt, ist eben nicht gefordert in dieser Übung, ebenso wenig wie in zig anderen Trainingseinheiten. Dafür fördert man etliche andere Dinge: Pass- und Kombinationsspiel, Freiräume erkennen, lernen, Passwege zuzumachen, Pressing etc.


    Aber natürlich muss der Trainer all dies abfordern, gerade dann, wenn ein paar Schlaumeier die Übungs so interpretieren, mit dem Ball langsam zur Eckfahne zu traben, damit die Zeit der anderen runterläuft.

    freiberufler, selbst. unternehmer, feierabend wann es passt aber immer dann, wenn training oder spiel ist :]


    Was, Du auch? Das ist mein Satz.
    8)


    Schöner Thread der wieder einmal zeigt, dass Fußball alle und alles verbindet.


    Als Trainer haben wir im Verein Studenten, Versicherungsmarkler, Handwerker, Uni-Professoren und sogar welche, die nur Trainer sind.

    Ausserdem solltet ihr darüber nachdenken, ob ihr nicht den Vorstand bzw. Spartenleiter Fußball austauscht, denn soweit darf es eigentlich erst gar nicht kommen. Ist ja echt völlig asozial wie sich die Damen aufführen. ?(

    Klar, es ist absolut asoziales Verhalten, ohne Wenn und Aber und betrachtet man nur dies, würde ich zumindest einen Vereinswechsel nicht ausschließen.


    Dennoch finde ich es irgendwie strange, dass sich 30 jährige Frauen geschlossen so verhalten. Einige werden bereits eigene Familien, einen Beruf gelernt, oder studiert haben, sprich, im Leben stehen. Das widerspricht ihrem von Dir geschilderten Verhalten völlig.


    Ich kenne das nur von Teenagern, die sich in der Gruppe profilieren wollen. Mich würde auch mal, wie Paul bereits geschrieben hat, ein Statement der anderen Partei interessieren. Aber dazu wird es wohl nicht kommen.

    Also... Ehrlich gesagt: Ich würde das in den allermeisten Fällen gar nicht merken, wenn ein Gegner Spieler einsetzt, die normalerweise nicht zu der Mannschaft gehören. Das Geburtsjahr sagt darüber ja nicht unbedingt etwas aus... Und jeden einzelnen Spieler unserer Gegner kenne ich nicht.


    Die Festspielregel gilt bei uns in allen Altersklassen. Ist das anderenorts nicht so? Ein Hinweis an den Staffelleiter sollte doch ausreichen, um zu klären, ob Spieler eingesetzt wurden, die in einer anderen Mannschaft festgespielt waren. Dadurch dürfte diesen Vereinen schnell der Zahn gezogen werden.


    Bei uns gibt es auch eine Festspielregel. Allerdings scheint diese so gut wie nicht kontrolliert zu werden. Darüber hinaus ist sie noch sehr kompliziert und schwammig formuliert, sodass wir im Verein selbst nicht genau wissen, was erlaubt ist und was nicht (und das bei vielen C-Trainern und engagierten Vorstandsmitgliedern).


    Bei den Trainersitzungen vergleichen wir manchmal die Spielberichtsbögen. Da tauchen dann schon mal D-Junioren Spieler auf, die gegen uns gleich reihenweise ihre E verstärkt haben (und die schon gegen unsere D Torschützen und Stammspieler waren).


    Ich kontrolliere auch selten die Pässe, schau höchstens mal drüber (oft nicht mal das). Aber eigentlich bringt das ja auch nichts, weil man anhand der Pässe spontan gar nichts erkennen kann.