Beiträge von PaulBreitner
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Es muss doch jeder Vater, jede Mutter, jeder Trainer den richtigen Mix finden zwischen Nestwärme und Disziplin, zwischen sanfter Förderung und Forderung, die auch mal weh tun kann (natürlich nicht körperlich zu verstehen).
Gilt das, was Du da bezogen auf Eltern und Kinder schreibst dann auch für den KiFu Trainer und seine Spieler?
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Wie heißt es so schön im Versöhnungsliedtext zweier ehemaligen Boyband Mitglieder: Es gibt drei Versionen der Geschichte: Deine, meine und die Wahrheit

Nimm's leicht. Das Leben geht weiter und sowohl Erfolg als auch Mißerfolg sind zwei völlig natürliche (und damit zu erwartende) Ausgänge einer Bemühung.
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Danke für den Artikel! Sehr interessant!
Können wir das auf die Fußballausbildung ummünzen und wenn ja, was bedeutet das für den Gedanken der FairPlay Liga?
Sind die Altersziele - ich zitiere - "Eia Popeia" und müssten wir mehr Gas geben? Ist das DFB Konzept zu lasch?Fragen über Fragen ... ich finde mich in einem der letzten Absätze wieder:
ZitatWenn man auf der letzten Seite angekommen ist, möchte man sofort die Autorin anrufen, um das Gespräch mit ihr weiter und weiter zu führen, so viele Fragenzeichen stehen ja noch im Raum.
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Was mich sehr irritiert ist die Position der Kindheitsforscherin Donata Elschenbroich, die ja unterstützend argumentiert.

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Es gibt auch andere Sichtwiesen:
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,744032,00.html
Ist das jetzt aber tatsächlich eine andere Sichtwiese?
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Frauen können nicht Fussballspielen und sollen es dann auch sein lassen gleich
Ich glaube nicht, dass dieses Vorurteil zutrifft. Sicher wird im oberen Bereich für den modernen Fußball die Athletik in letzter Konsequenz fehlen, was ich aber bisher vom Frauenfußball mit eigenen Augen gesehen habe war schon mehr als das, was viele männliche Kollegen manchmal so zeigen. Hat mir oft sehr gut gefallen und Spaß gemacht.
Was ich aber schon denke ist, dass eine FrauenMANNSCHAFT u.U. nicht so gut funktioniert. Allerdings habe ich selbst keine Erfahrung damit. Ich weiß nur das was mir meine Frau von ihrer "Jugendmannschaft" erzählt hat und ich weiß, dass viele Frauen sagen, sie arbeiten lieber mit Männern als Frauen zusammen.
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..woran liegt es denn wiedereinmal..
Weil die meisten nicht mit Kindern in dem Alter umgehen können bzw. Angst davor haben mit ihnen umzugehen oder Angst davor haben von einer Furienmutter gefressen zu werden wenn sie nen "Fehler" machen?
Das sind zumindest ein paar der Gründe, die ich gehört habe, als ich letzte Saison nen (Co-Betreuer) aus den Reihen der A-Jugend/2.Mannschaft für die ganz Kleinen gesucht (und nicht gefunden) habe, weil die Eltern nicht wollten.
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Andre, ich verstehe Dich sehr gut. Deine Erfahrungen decken sich auch mit meinen in vielen Teilen. Und ich sage Dir (als Bestätigung dessen was Du sagst, weil Du weiß ja das Du in dem Punkt recht hast): Mit den vielen Trainern und dem erkennen wie einer Tickt hast Du recht. Übersehe bei der Beurteilung meines Geschriebenen nicht, was ich Dir per PN mitgeteilt habe. Das macht die Dinge halt anders. Aus meiner Sicht für mich vieeeeel lockerer in diesem Thema aber viel verbissener in dem "Eignungsprüfung für C-Leistungssport" Thema. Anyway ...
Was mir beim "denken" eingefallen ist:
Ist es nicht so, dass wir im Rahmen der Ausbildung früher oder später die Kinder "verletzen" müssen? Du hast - berechtigt - gesagt, dass sie ja irgendwann alles nicht wollen könnten (Dribbeln, Passen, 1gg1 Def. Taktik, ... alles den Ausbildungszielen konform). Ich hab erwidert, man kann alles irgendwie verpacken. Die Realität zeigt aber, dass das eben gar nicht gelingt. Du hast ja auch Kinder: Hattest Du nie Tränen bei den Hausaufgaben? Wr schon.
Irgendwann wir der pubertäre C-Junior nach dem Training die Tasche ins Eck werfen und sagen: Scheiß Trainer! Weil ihm irgendwas nicht gepasst hat. Obwohl es zu den Ausbildungszielen gehört. Im schlimmsten Fall hasst er Dich regelrecht aus irgend einem irrationen Grund. Was machst Du dann?
Ich kann Dir sagen, was wir bei den Hausaufgaben gemacht habe: Wir haben's durchgedrückt. Fertig.
Beim Fußball habe ich da so meine Zweifel: Das ist Hobby, das ist Freizeit, das ist Breitensport, das ist Ehrenamt. Soll ich da echt die Dinge durchdrücken? Das widerstrebt mir an sich zutiefst.
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und letztlich für das Ergebnis weicht ihr ab,
Nein - ich zumindest nicht.
Es ist halt immer die Frage wie man's macht: Man kann als Lehrer einen interessanten Unterricht gestalten oder einen langweiligen. Und: Man kann den Kindern auch Ausbildungsinhalte interessant und kurzweilig anbieten. Wenn aber - und der Torwart ist dafür das beste Beispiel - einer nicht da rein will, dann stelle ich den auch da nicht rein. Weil wenn ich das tun würde, würde ich zwar rotieren aber der Kerle würde im schlimmsten Fall weinend vom Platz gehen (so wie mein Großer, der ein sehr sensibler war/ist und den auch mal einer "einfach so" ins Tor gestellt hat) und mit Fußball aufhören. Würde ich das so machen, dann hätte ich wohl alles falsch gemacht - aber wenigstens rotiert.
Gib doch endlich zu, dass es manchmal sinnvoll ist die Prinzipien des KiFu aufzuweichen oder von den Ausbildungszielen abzuweichen - zum Wohle des Kindes.
Letztlich kannst Du das was Du ab und an mir und ab und an anderen vorhältst ja gar nicht beurteilen, weil Du weder die Kinder noch die Situation kennst. Und es kommt immer auf die konkrete Situation an. Und dabei gestehe ich Dir sogar zu, dass Du - ob guter Menschenkenntnis - uns aufgrund unserer Beiträge einigermaßen einschätzen kannst. Es gibt sogar Situationen, da gibt es gar kein gut oder schlecht, kein richtig oder falsch. Da gibt es nur schlecht und schlechter. Da muss man "seine" Kinder aber dann auch durchbringen und muss alle "bedienen" wie Du immer so schön und richtig sagst.
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Es kann dann noch 13 Jahre im Verein bei der Jugendabteilung sein.
Genau. Einerseits bin ich ja eh der Meinung, dass man heute zu früh im Verein anfängt. Die spielen mit 15 teilweise schon 10 Jahre im Verein/Mannschaft - kein Wunder, dass die dann mal ne Luftveränderung wollen.
Mir ist natürlich die "andere Seite" schon auch klar.
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Oh, zu einfach. Ich ticke so. Ersteinmal tue ich zu Hause das was ein Vater und Ehemann tun sollte und dann kommt erstmal eine Pause, ...danach das Hobby.
Zudem nochmals -auch wenn du es lustig gemeint hast- den Schein benötige ich nicht, um den Kifu mit Leben zu füllen. Das fängt im Kopf an und hört beim Herz auf.Ich bin so einfach strukturiert. kann ich nix dafür
Wobei bei mir die Pause wegfällt 
Das Du den Schein inhaltlich nicht brauchst, glaube ich Dir auf's Wort. Ich bin halt der Meinung, dass Dir der Schein an der einen oder anderen Stelle behilflich sein kann, Deine Vorstellungen in der Praxis umzusetzen, wenn eine(r) so gar nicht irgendwelchen Argumenten zugänglich ist.
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Ich weiß, dass Du schon mal trainiert hast und ich weiß auch, dass Du Dich gewandelt hast. Der Punkt ist: Erfahrung ist gut - enorm wichtig sogar. Hier hast Du Vielen voraus. Nur bringt sie nur dem etwas, der sie hat UND auch anwendet. Es hilft ja nix: Was zählt is auf'm Platz. Das gilt für das DFB Gold genauso wie für nen G-Jun. Trainer.
Und das sage ich, zu dessen Lieblingssprüchen zählt: "Es gibt nix praktischeres als ne gute Theorie:"
Und was Deine Frau betrifft: Ich will Dir sicher nicht "reinreden" geht mich auch nix an. Was öffentlich ist, ist halt mal öffentlich (du hast das ja selbst im Trainerlizenz-Thread gepostet und es war keine PN) und es passt halt so gar nicht ins Bild (in mein Bild) von dem Andre, der mit Händen und Füßen für den KiFu kämpft, dass er sich da wg. eines Trainerscheins "nicht unter dem Pantoffel hervor traut". Und ja: Es war humoristisch gemeint - lustig machen im negativen Sinne wollte ich mich nicht. Entschuldigung wenn es so ankam.
Also gehe hin und sage dem Weibe, der KiFu braucht Dich draussen an der Front - Ein Mann muss tun, was ein Mann tun muss
(humorvoll aber ernst - Du siehst mich lächeln) -
5 sind mehr als 3. Gratulation.

Wir sind da 100%ig trotzdem ganz vorne dabei.Freundschaftsspiele habe ich auch nicht gezählt, da war noch einmal ein Stürmer drin und nochmal ein Abwehrspieler.
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oder man verlässt das Turnier / das Spiel, wobei man ja im Punktspiel dann noch mit einer Wertung und Geldstrafe bestraft würde
Ich habe es mal versäumt genau das zu machen. Meine damalige F2 gegen eine "angebliche F2" aber mit ausgeliehenen F1 Spielern, die meine Kinder voll verklopft haben inkl. extrem parteiischem Heimschiedsrichter. Stinkt mir heute noch, dass ich mit meinen Jungs damals nicht abgezogen bin. Das ist ein Ding, dass auf der Liste der Fehler steht, die ich gemacht habe.
M.E. ist das Spiel verlassen aber das die einzig sinnvolle Form von Protest. Ggf. inkl. Stellungnahme beim Spielgruppenleiter.
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Auch hier meine Einschätzung....ihr sucht ---incl. Paul---nach dem Strohhalm...dem Ablassbrief.
Falsch eingeschätzt. Ich habe z.B. im letzten halbe Jahr drei verschiedene Spieler auf der Torwartposition spielen lassen. Wer hat auf der Position mehr rotiert als ich? Hast Du das schon jemals so konsequent unterstützt? Aktuell steht der Kleinste im Tor. Weiter: Jeder derer, die ich für gute Stürmer halte, hatt bei mir schon Abwehr gespielt und umgekehrt. Wohl gemerkt: Alles bei Turnieren und Punktspielen. Erst letzte Woche haben wir bei einem Turnier gegen 2 Mannschaften deswegen verloren, die wir bei früheren Aufeinandertreffen geschlagen haben.
Aber ich habe eines nicht gemacht: Ein Kind auf eine Position gestellt, wenn es ihm nicht passt nur der Position oder der KiFu Regeln wegen. Die Kinder haben das - unterstützt von meiner Moderation - selbst entschieden.
Andre: Du bist viel zu erfolgsorientiert und das meine ich stockernst. Dein Erfolg ist nur anders definiert: 100%ige Einhaltung der KiFu Richtlinien. Ich schätze Dich sogar aufgrund Deiner Beiträge so ein, dass Du für dieses Ziel - bildlich gesprochen - über Leichen gehen würdest. Geht es Dir nicht vielleicht nur um Dich selbst und nicht um die Kinder?
Andre, wenn ein Vater dem Kind permanent zuruft und es bekniet, dass es sich doch so und so verhalten soll und ich den Vater aufgrund der real existierenden Dorf- und Vereinsstruktur nicht einbremsen kann, dann verlasse ich weder den Verein, noch schmeisse ich mein Amt hin, sondern ich helfe dem Kind und gib ihm kleine Tipps damit sein Vater Ruhe gibt und befriedigt ist. Ob das in dem Moment zu den Ausbildungszielen gehört oder nicht ist mir dabei echt egal. Mir geht es nämlich ums Kind und nicht um Ausbildungsziele und das ist im realen Leben halt nicht immer zielkonform.
Lass die Kinder doch das machen was ihnen Spaß macht und kümmere Dich darum, dass es ausgeglichen bleibt und der Schwächere nicht aufgrund des Spaßes des Stärkeren untergeht. Wenn Du dann auch noch ausbilden kannst und die KiFu Merkmale durchsetzen kannst bist Du der Sieger.
Mach den Schein, jammere nicht wegen Deiner Frau rum, sie würde Dich nicht lassen such Dir ne Mannschaft und setzt das praktisch um was Du predigst. Ich glaube das wünsche nicht nur ich mir, sondern der Tenor ist schon oft (mal mehr mal weniger) laut geworden, wenn Du Dich zu sehr in der Theorie vergräbst.
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Ich habe hier schon mal geschrieben, dass nichts über dem Wohl der Kinder stehen darf, auch nicht die Prinzipien des KiFu. Dein Thema gliedert sich für mich unter diese Regel.
Der Punkt ist, dass KiFu nicht im "luftleeren" sozialen Raum oder im Labor stattfindet. Man kann durch die programmatische Einhaltung einer Regel auch Schaden anrichten. Was meiner Meinung nach völlig unterschätzt wird ist das Spannungsverhältnis zwischen dem ergebnisorientierten Eislaufvater und dem bei den Spielern beliebten Kindertrainer, der konsequent die KiFu Merkmale umsetzt und in das man das Kind zwangsläufig bringt.
Ich möchte nicht wissen (eigentlich schon ;)) was da Zuhause oft abgeht und was sich das Kind dabei denkt. Ich stelle mir das strukturell so vor wie das Spannungsverhältnis in dem Scheidungskinder für gewöhnlich stecken - nur nicht ganz so extrem für das Kind.
Zur Rotation im Besonderen: Bei mir spielen die Kinder so lange auf einer Position wie sie sich dort wohlfühlen. Ich animiere dazu was anderes zu probieren, wollen sie nicht, wollen sie halt nicht. Ist ja ihre Freizeit.
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Die einfache Antwort ist: Es gibt in jeder sozialen Gruppe Eislaufeltern.
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Unbeeinflußt spielen lassen....= Straßenfußball.
Ich würde mich von dem Begriff Straßenfußball völlig verabschieden. Es ist nämlich beileibe nicht so, dass die o.g. Gleichung gilt. Straßenfußball fand in einem völlig anderen sozialen Kontext statt als es heute der "Kinderfußball" im Verein tut - selbst unter der Annahme, dass die Merkmale des KiFu zu 100% eingehalten werden.
Alleine, dass die Kinder früher selbst bestimmt haben, welche Altersgruppen in welcher Mannschaft spielen ist ein Unterschied zu heute, wo wir sie in Vereinen in Altersklassen einteilen. Die Erwartung der Erwachsenen an die Kinder war im Straßenfußball eine andere als beim Fußball im Verein.
Es gibt so viele Merkmale, die den Straßenfußball völlig anders sein lassen/ließen als es den beste Kinderfußball im Verein. Es gibt beim Straßenfußball keine festen Zeiten. Man traf sich. Im Straßenfußball war kein Erwachsener dabei. Man war unter sich. Im Straßenfußball gab es keine Ausbildungsziele. Und. Und. Und.
Straßenfußball war frei, war auf eine gewisse Art und Weise "sportliche Anarchie". Das ist vorbei. Fußball im Verein ist immer geregelt und reglementiert. Damit müssen wir umgehen. Es geht nicht anders - es sei denn jemand hat ne Zeitmaschine.
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"übliche Handlungen
Aha! Straftaten kann man bei Dir also mit "übliche Handlungen" ersetzen :

Spaß bei Seite: Ich hab's schon verstanden. Danke für den Schmunzler am Morgen - das versüßt den Tag
:thumbsup
