Beiträge von PaulBreitner

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    Aber mal rein theoretisch. Ich dachte man hätte hier freie Auswahl? Ich meine damit man könnte beispielsweise als "Unterfranke" nach Mittel.-oder Oberfranken zum einem Stützpunkt vorstellig werden? Ist dem nicht so? Wäre man hier an einem Stützpunkt gebunden?


    Du machst Dir aber Gedanken. Keine Ahnung. Ich würde ihn jedenfalls nicht jeden Montag von Unter- nach Mittel- oder Oberfranken ins Stützpunkttraining fahren wollen. Und schon gar nicht 3x die Woche ins NLZ in nem anderen Regierungsbezirk.


    Jetzt schau doch erstmal, dass der Kleine in zwei bis drei Jahren immer noch kickt und dann siehst Du weiter. Wenn er wirklich der Kleinste und Schmächtigste ist und das vielleicht auch im alten E-Jugend Jahrgang noch ist, sind seine Chancen praktisch eh nicht so gut. Und ja, es gibt Ausnahmen.


    Mach Dich frei von solchen Gedanken und ihr habt beide mehr Spaß ;)

    Also ich bin der Meinung, wenn man wenigstens 1x 500 000 EUR verdient hat, hat man ausgesorgt.


    Lass den mal mit 30J. aufhören und 80 Jahre alt werden. Dann hat er 50 Jahre zu finanzieren. Wie soll das denn mit 500 TEUR gehen? 500 TEUR ist ein Fliegenschiss verglichen mit dem was das Leben so kostet. Das bisschen was man bei sicheren Anlagen an mehr über der Teuerungsrate verdient ist auch marginal. Wenn man von Rücklagen leben können MUSS, kann man die Kohle auch nicht chancenreich (und damit auch risikoreich) an der Börse anlegen. Die Vergünstigungen sind auch weg, wenn man nicht mehr spielt.



    Ok - wenn man alleine und auf dem Niveau eines Studenten lebt .... aber wer will das schon immer. Also überleben: Ja, wenn man diszipliniert ist. Unter ausgesorgt verstehe ich allerdings schon was anderes.


    Ne, ne. Ausbildung ist durch nix zu ersetzen. Das nimmt einem keiner mehr.

    ja ne, ist klar. könnte ich darauf zurückführen wenn sie unzuverlässig wären oder auch sochonmal ein training versäumen weil die freundin wichtiger ist.
    aber dem ist ja nicht so. ausserdem haben die teams in dem jahrgang alle die gleichen probleme mit der pubertät, äußert sich dann wenn schonmal in undiszipliniertheiten aber nicht in aufgabe, oder?


    Mei. Zunächst kann sich "die komische Zeit" ja vielfältig äußern - muss nicht immer Unzuverlässigkeit (versäumen) oder andere Prioritäten (Freundin) sein. Den Jungs haut's ja alles total durcheinander. Die gehen mit nem 38er Schuh in die Pause und kommen (übertrieben gesagt) mit nem 45er wieder raus. Sie wissen plötzlich hinten und vorne nicht mehr wie sie sich bewegen sollen und wieso sich der Körper so "unkontrolliert und komisch" anfühlt. Da kann man schon mal an sich Zweifeln, auf sich wütend sein und vielleicht sogar aufgeben (besser: resignieren). Und was den Jahrgang als solches betrifft, weißt Du ja eh: Das kalendarische Alter ist nicht gleich das biologische und der eine ist später dran und der andere früher ... da hat man schnell mal nes spanne von 3 "Entwicklungsjahren" im Team obwohl sie alle im gleichen Jahr geboren sind.


    Es mag irgendwie blöd klingen aber vielleicht ist das ja der Tipp: Lass sie in Ruhe, versuch sie bei der Stange zu halten, steh als Gesprächspartner zur Verfügung usw. die "kommen" wieder ...


    FALLS(!) es tatsächlich das Pubertätsproblem ist ...

    Beim Fragesteller war es aber so, dass die Frau es schon jetzt anmerkte .....Zitat: ...Meine Frau fürchtet nun....usw.. Sie hat offensichtlich damit ein Problem und das kann ich gut verstehen.


    Jetzt lass doch das Kind erst mal kommen. Dann kann man erstmal weitersehen. Solche Aussagen müssen noch gar nix heißen. Bei den beiden Schwangerschaften meiner Frau war es so, dass sie während dieser Zeit eine völlig Andere war. Extrem kurze Zündschnur, tief drin ein klein wenig Zweifel und "Ängste" und dementsprechend nicht zu gebrauchen. Für mich galt: Maul halten und durch. Hinterher war das Ganze wieder normal.

    Mir ist es schlichtweg egal, ob es Kontroversen gibt.


    Das kenn ich: Du glaubst halt gerne das, was Dir in den Kram passt.


    Was nützt mir eine Kontroverse in der Praxis?


    Die Frage ist rhetorisch und ein echt starkes Stück von jemandem, der vorher den Beitrag von TW-Trainer mit dem Argument der "wissenschaftlichen Tatsache" ins Reich der "Falschmeldungen" verbannt hat. Darum geht es mir. Du hast auf die Kacke gehauen und es hat gespritzt. Sei jetzt bitte so viel Manns und gibt zu, dass es stinkt. Oder mit Goethe: Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los.


    Eigentlich ist alles gesagt, ich antworte Dir aber der Höflichkeit halber trotzdem auf Deine Fragen, wenngleich sie teils OT sind.



    Es gibt überdies wenige Themen in der Sportwissenschaft, die als unumstritten gelten (siehe Dehnen). Trotzdem bauen es Profis ins Training ein...


    1. ist Dehnen nicht gleich Dehnen und 2. ist man durchaus auf einem akzeptierten Stand zum Thema. Der allerdings anders ist als noch vor 10-15 Jahren. Was Dir aber wahrscheinlich egal ist, weil es Dir halt so wie Du es willst in den Kram passt und nicht anders.



    Denkst du, es gibt kein besonders geeignetes Alter für die Perfektionierung von Fußballtechniken?


    Nein, das denke ich nicht. Meine Haltung würdest Du kennen, wenn Du meine Beiträge wenigstens gelesen hättest bevor Du antwortest.



    Du siehst es kontrovers, also läßt du dieses Thema links liegen, greifst du es auf oder kombinierst du es mit deinem Vorwissen? Eine neutrale Haltung einzunehmen ist leicht.


    Es ist ein Unterschied ob man etwas kontrovers sieht oder ob eine Kontroverse existiert. Ob ich es aufgreife oder mit Vorwissen kombiniere? Witzig ...


    Schau: Ich hab mal als junger Mann Sportwissenschaften und später noch (als nicht mehr so junger Mann) Informatik studiert. Ich habe zwei Leistungssportphasen in meinem Leben hinter mir. Eine davon auf internationalem Niveau. Die eine Phase begann mit 12 Jahren. Ich habe Trends in der Sportwissenschaft kommen und gehen sehen. Einige davon habe ich selbst als Sportler mitgemacht andere habe ich ausgelassen.


    Das was Du als neutrale Haltung siehst ist also einerseits schlicht universitäre Ausbildung und andererseits (teils schmerzliche) Lebenserfahrung und deshalb habe ich Dir widersprochen, als Du so locker flockig den Beitrag von TW_Trainer als "Nein, dass ist kein Unsinn sondern eine wissenschaftliche Tatsache." abgetan hast. Damit hast Du TW-Trainer als unwissend hingestellt und dich als Kenner der sportwissenschaftlichen Thematik positioniert. Letzteres ist mir egal. Das musst Du mit Dir ausmachen. Inhaltlich springe ich aber in die Bresche. Nur darum geht s mir.


    Übrigens hätte ich das gleiche auch getan, wenn die Beiträge von TW-Trainer und Dir in der umgekehrten Reihenfolge gekommen wären.

    Du hast es nicht verstanden: Es ist halt mal so, dass die "sensiblen Phasen" in der Sportwissenschaft nicht unumstritten sind. Es gibt eine Kontroverse dazu.


    Insofern ist es nicht richtig, wenn TW Trainer schreibt es sei "Unsinn". Es ist aber genauso falsch wenn Du schreibst, es sei kein Unsinn und es sei eine wissenschaftliche Tatsache.


    Auch die "andere Hälfte" hat den von Dir im nachtreten geforderten Respekt verdient. Beschäftige Dich mit dem Thema, dann wirst Du sehen, dass es eine wissenschaftliche Kontroverse gibt.

    Das ist kein Unsinn, sondern eine wissenschaftliche Tatsache!


    Du würdest Dich wundern wie wenig Tatsachen es tatsächlich gibt (Achtung: Wortspiel) ;)


    Seit Mitte/Ende der Achziger ist man sich nämlich gar nicht mehr sicher. Fragst Du einen Trainingswissenschaftler, dann wird er die sagen es gibt die (im Fachterminus) "sensiblen Phasen". Sie haben auch sehr gute Gründe dafür und es gibt tatsächlich ( :) ) eine Menge Studien (und es ist praktisch für ihre Arbeit).


    Fragst Du dann aber die Kollegen aus der Entwicklungstheorie, so sagen die: Neee, neee. Sensible Phasen an ein chronologisches Alter zu knüpfen ist Unsinn und auch sie haben tatsächlich ( :) ) gute Gründe das zu behaupten. Und - Tara!! - auch hier gibt es ne ganze Menge Studien. Es gibt so viele, man kann sich beliebig eine aussuchen. Allen voran von einem gewissen Hr. Prof. Dr. Jürgen Baur. Zefix! Was nun?


    Beschäftigt man sich also etwas mit der Kontroverse, dann stellt man fest, dass es beileibe nicht so ist, dass es sich bei dem Konzept der "sensiblen Phasen" (wie dargelegt) um eine "wissenschaftliche Tatsache" (im Sinne von bewiesen) handelt.


    Vielmehr ist es eine Kontroverse, die m.W.n. bis heute nicht befriedigend geklärt ist. Persönlich halte ich die Bedeutung der "sensiblen Phasen", die ja nach dem chronologischen Alter strukturiert sind für zu hoch eingeschätzt. Ich denke, dass im Einzelfall das biologische Alter des Kindes/Jugendlichen zu sehen ist und danach vorzugehen ist. Gerade in dem Alter, sind die Unterschiede ja teilweise immens!

    Bei uns müssen sich die Trainer selber kümmern, damit ein Schieri parat steht.


    Bei uns auch. Er macht es kostenlos und hat von den ausgebildeten in unserem Verein keiner Zeit, macht es ein anwesender "Sportfreund." (Vater) oder ein Trainerkollege für die ich auch mal pfeiffe. Ich habe aber schon Spiele in Absprache mit dem Gegner selbst gepfiffen (1. HZ ich / 2 HZ. er). Wird halt so gemacht wie's geht.