Mir ist es schlichtweg egal, ob es Kontroversen gibt.
Das kenn ich: Du glaubst halt gerne das, was Dir in den Kram passt.
Was nützt mir eine Kontroverse in der Praxis?
Die Frage ist rhetorisch und ein echt starkes Stück von jemandem, der vorher den Beitrag von TW-Trainer mit dem Argument der "wissenschaftlichen Tatsache" ins Reich der "Falschmeldungen" verbannt hat. Darum geht es mir. Du hast auf die Kacke gehauen und es hat gespritzt. Sei jetzt bitte so viel Manns und gibt zu, dass es stinkt. Oder mit Goethe: Die ich rief, die Geister, werd' ich nun nicht los.
Eigentlich ist alles gesagt, ich antworte Dir aber der Höflichkeit halber trotzdem auf Deine Fragen, wenngleich sie teils OT sind.
Es gibt überdies wenige Themen in der Sportwissenschaft, die als unumstritten gelten (siehe Dehnen). Trotzdem bauen es Profis ins Training ein...
1. ist Dehnen nicht gleich Dehnen und 2. ist man durchaus auf einem akzeptierten Stand zum Thema. Der allerdings anders ist als noch vor 10-15 Jahren. Was Dir aber wahrscheinlich egal ist, weil es Dir halt so wie Du es willst in den Kram passt und nicht anders.
Denkst du, es gibt kein besonders geeignetes Alter für die Perfektionierung von Fußballtechniken?
Nein, das denke ich nicht. Meine Haltung würdest Du kennen, wenn Du meine Beiträge wenigstens gelesen hättest bevor Du antwortest.
Du siehst es kontrovers, also läßt du dieses Thema links liegen, greifst du es auf oder kombinierst du es mit deinem Vorwissen? Eine neutrale Haltung einzunehmen ist leicht.
Es ist ein Unterschied ob man etwas kontrovers sieht oder ob eine Kontroverse existiert. Ob ich es aufgreife oder mit Vorwissen kombiniere? Witzig ...
Schau: Ich hab mal als junger Mann Sportwissenschaften und später noch (als nicht mehr so junger Mann) Informatik studiert. Ich habe zwei Leistungssportphasen in meinem Leben hinter mir. Eine davon auf internationalem Niveau. Die eine Phase begann mit 12 Jahren. Ich habe Trends in der Sportwissenschaft kommen und gehen sehen. Einige davon habe ich selbst als Sportler mitgemacht andere habe ich ausgelassen.
Das was Du als neutrale Haltung siehst ist also einerseits schlicht universitäre Ausbildung und andererseits (teils schmerzliche) Lebenserfahrung und deshalb habe ich Dir widersprochen, als Du so locker flockig den Beitrag von TW_Trainer als "Nein, dass ist kein Unsinn sondern eine wissenschaftliche Tatsache." abgetan hast. Damit hast Du TW-Trainer als unwissend hingestellt und dich als Kenner der sportwissenschaftlichen Thematik positioniert. Letzteres ist mir egal. Das musst Du mit Dir ausmachen. Inhaltlich springe ich aber in die Bresche. Nur darum geht s mir.
Übrigens hätte ich das gleiche auch getan, wenn die Beiträge von TW-Trainer und Dir in der umgekehrten Reihenfolge gekommen wären.