Beiträge von Steini

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    -das ein Kreisauswahltrainer eine einsame Nummer schiebt, weil die übliche Vereinsbindung futsch ist



    Nicht zu verachtendes Argument. Find ich gut und wichtig. Da sollte man sich vorher im klaren darüber sein.




    Bei zwei anderen Zitaten bin ich jedoch gänzlich anderer Meinung bzw. muss ich mal nachhaken:





    -es im Prinzip nicht die große Herausforderung ist, weil du über Sichtungen die besten in den Korb gelegt bekommst

    Für mich ist das zweischneidig. Zum einen Interessant mit den derzeit besten zu arbeiten, ....was im Prinzip als trainerische Herausforderung weniger ist, als es das in einem Team mit weniger begabten Spielern wäre.


    Ist das so ?


    Sind Auswahlmannschaften oder gesichtete Vereinsmannschaften in sich homogen ?


    Wenn nicht, ergeben diese Unterschiede in der Leistung auf anderem Niveau nicht ganz andere Anforderungen an den Trainer ?


    Was genau fordert den Trainer bei solchen Mannschaften weniger ?


    Oder wird er nur anders gefordert ?

    Der_sechser
    Zu Deiner Mannschaft: Wenn ich das richtig verstehe, stünden Nachfolger für Dich schon fest. Deine Mannschaft hinge also nicht in der Luft. Ich kann verstehen, dass Du an ihnen hängst. Habe meine gerade nach sieben Jahren abgegeben und das fiel mir wahnsinnig schwer. Aber jeder hat seinen eigenen Stil und meine beiden Nachfolger eben ihren. Das wird meine Ex-Truppe weiter bringen. Wenn Du länger im "Geschäft" bleibst, werden diese Situationen öfter auch Dich zukommen.


    Zu Dir: Ich bin zusammen mit einem weiteren Trainerkollegen seit zwei Jahren außerhalb meines Heimatvereins in einem Verein ab D für individuelle Förderung von Spielern bzw. Mannschaftsteilen tätig. Hier muss ich mich also "nur" auf den Einzelnen bzw. einen Mannschaftsteil konzentrieren und nicht auf das Kollektiv.
    Ab C kicken die ersten Mannschaften alle höherklassig und es ist in einigen Bereichen ( z.B. Sichtungen und deren "Begleiterscheinungen" ) vergleichbar mit einer Auswahlmannschaft. Ich lerne bei dieser Tätigkeit jeden Tag dazu und möchte die Erfahrungen, die man dabei sammelt, nicht mehr missen. Wenn Du also diese Chance hast kann ich Dir nur raten, sie zu nutzen. Davon wirst Du auch als Vereinstrainer profitieren können, gerade in Deinem Alter. Kann mich da DeBiber nur anschließen.


    Aber: Wie schon richtig erwähnt, ist Kreisauswahl eine Vorstufe zum Stützpunkt Förderprogramm. Und da steht die individuelle Förderung der Spieler und nicht das Kollektiv im Vordergrund. Ich möchte es Dir am Beispiel des Stützpunkttrainers meines großen Sohnes erklären. Der gewinnt natürlich auch gern und freut sich, wenn die Mannschaft im Kollektiv harmoniert. Aber er fokussiert sich bei Trainings, Vergleichsturnieren usw. absolut auf den einzelnen Spieler. Da kommt kein einziger negativer Kommentar während des Spiels. Er notiert das Individualverhalten und bespricht es nach dem Spiel mit dem jeweiligen Spieler. Das ist 'ne Kunst, die nicht jeder beherrscht. Ich zumindest noch lange nicht in dieser Form und das ist ein langer Prozess. Aber genau das ist der Sinn und Zweck dieses Förderprogramms.
    Du solltest Dich absolut hinterfragen, ob das Ding ist. Sprichst in Deinem Posting von Meisterschaften und die positiven Erinnerungen daran. Ist ja nicht verwerflich, aber wäre für Deinen neuen Tätigkeitsbereich max Dritt- oder Viertrangig. Verbessert sich der einzelne Spieler, verbessert sich auch die Mannschaft. Schön. Nimmt man gerne mit, darf aber nicht das vorrangige Ziel sein.


    Kannst Du das ? D.h. diese innere Einstellung jeden Tag und jede Woche, bei jedem Spiel und bei jedem Training zu beherzigen und anzuwenden ? Wenn ja, dann mach es.

    Will den Thread von Willi nicht kaputt machen, aber ich muss dringend was korrigieren. Ein hier mitlesender Vater hat mich drauf aufmerksam gemacht. Und wenn man Mist baut, muss man auch dazu stehen. Manchmal auch öffentlich.


    Ich habe ganz salopp nur "diese Jungs sind unsere..." geschrieben was die Jungtrainer betraf. Es waren sechs Jungs und ein Mädchen. Die war besonders für einige kleine Chauvis Gold wert. "Ein Mädchen soll uns trainieren ?" ( bei einer E ! ) und solche Sachen waren zu hören. Sie wechselt zu einem ambitionierten höherklassigen Verein hier im Kreis und da muss man schon was drauf haben.
    Nach der ersten Einheit wurde es schon ruhiger. Am zweiten Tag konnte ich das Gespräch von zwei Jungs belauschen: "Die XXXXX ist cool." "Jo. Und kicken kann die auch richtig gut."


    Gxxx, besten Dank für den Hinweis. Ich lass mir als Selbstbestrafung was fürs nächste Training einfallen.


    Kerl, diese aufmerksamen Eltern sind manchmal 'ne echte Plage -).

    Gern würde ich auch mal vom großen Wurf in Sachen FPL erzählen. Leider bei uns in weiter Ferne !
    Zur Zeit gibt es bei uns noch das volle Programm wie von mir Anfangs beschrieben.


    Ich möchte aber hier mitlesenden Usern Mut machen, im eigenen "Dunstkreis" Änderungen herbei zu führen und nicht auf Entscheidungen "von oben" zu warten.
    Mehrheitlicher Beschluss in unserer JSG eine Zuschauerzone mit Mindestabstand einzuführen. Klappt Super und wird auch akzeptiert. Ist jetzt nicht der Riesen Schritt, aber immerhin.


    Wir haben jetzt eine Woche Fußballcamp mit 100 Kindern ( Jg. 2006 bis 2001 ) hinter uns. Ist das zweite Jahr in der Größenordnung. Nachmittags waren immer Turniere nach FPL-Regeln. Pro Platz stand nur ein Betreuer, der notfalls eingegriffen hätte. Die Kinder haben es aber unter sich geregelt und das richtig gut ! Freitags war Kaffee und Kuchen mit den Eltern. Mindestabstand zum Feld. Versteht sich. Jetzt kam etwas, worauf wir richtig stolz waren und was ich denen berichten möchte, die bei Einführung von kleinen Veränderungen noch Zögern oder glauben es bringt ja doch nichts:
    Ein Kandidat konnte es nicht lassen und griff vom Rand ins Spiel ein. Ganz großer Sport. Vier Tage lief es richtig gut und dann...
    Einer ( von insgesamt sieben ) unserer Jungtrainer ( alle U 16 !! ) hat ihm vermittelt, dass dieses Verhalten unerwünscht ist und die Kinder unbeeinflusst spielen sollen. Er hat ihn dann des Platzes verwiesen ! Mit 15 Jahren !!! Er hat mir dann davon berichtet und ich habe es per Mikro noch mal durchgegeben. Es kam Applaus und danach war endgültig Ruhe.


    Diese Jungs sind unsere Zukunft und die stehen voll hinter dem Gedanken der FPL, die wir vorher erklärt haben. Und sie wissen, dass sie sofort Unterstützung gehabt und wir eingegriffen hätten, wenn ein Oberschlauer das Diskutieren angefangen hätte. Brauchten wir alten S...... aber gar nicht, obwohl immer einer in der Nähe stand wenn gerade ein Jungtrainer "Platzdienst" hatte"
    Ich hab ja gesagt, dass ich nicht vom großen Wurf berichten kann, aber der junge Kerl hat 'ne richtig geile Leistung vollbracht. Eben im kleinen Rahmen und da geht es los. Manchmal müssen eben auch kleine Sachen reichen und vielleicht führt sowas dann zum Ganzen.

    guenter
    Es ist eines der Probleme. Wäre bei einem Gespräch vielleicht zu lösen. Und muss ja nicht verkehrt sein, dass einer sich dann zurück zieht, wenn man nicht auf einen Nenner kommt was die grundsätzliche Ausrichtung betrifft. Dabei muss es ja auch nicht im Groll geschehen. Hatte ich vor Jahren in der C. Die Ausrichtung zwischen uns beiden in fussballerischen Dingen war zu unterschiedlich, deswegen hat er es alleinverantwortlich übernommen. Ich hatte danach den Eindruck, dass es der Mannschaft gut getan hat das es nun eben eine Richtung gab. War zwar nicht meine aber wer gibt einen schon die Gewissheit, dass man immer so richtig liegt ? Muss also nicht immer mit "bei Widerständen das Handtuch schmeißen" zu tun haben. Das war aber 'ne C.


    Hier geht es um eine F und die besteht, wie von Andre beschrieben, aus drei Mannschaftsteilen. Ganz wichtig in der G bis E. Das habe ich ( vorher nur ab D trainiert ) in den letzten Jahren gelernt. Macht es gleichzeitig schwierig und interessant. Im vorliegenden Fall passt es also in zwei Mannschaftsteilen nicht. Deswegen war und ist mein Rat, sich auch mal selbst zurück nehmen zu können. Bevor es sich auch noch auf den dritten Mannschaftsteil nachhaltig ( negativ ) auswirkt. Und das wäre das Schlimmste was passieren kann, weil es sich dabei um die Kinder handelt.
    Die zusätzliche Schwierigkeit ist, dass der Sohn von Kalinka in der Truppe spielt. Verzwickte Situation. Wünsch Dir ein glückliches Händchen bei Deiner Entscheidung. Würde auf jeden Fall vorher noch mal 'ne Nacht drüber schlafen.

    Lass ihn machen...
    Wenn er es so viel besser drauf hat wie Du, gib dem Vater den Schlüssel für den Ballschrank / Trainingsutensilien und die Pässe. Ganz ohne Groll ( den ich nachvollziehen kann ).
    Verabschiede Dich auch in geeigneter Form von den anderen Eltern. Wenn sie zu den Abläufen bei dem Turnier nichts gesagt haben, erkläre warum Du es machst. Vielleicht kommt der eine oder andere von selbst darauf, dass ihr Schweigen mit zu Deinem Rücktritt geführt hat.
    Wenn sie was gesagt haben, bedank Dich für die Beteiligung und ggfs. für ihre Unterstützung.
    Informiere Deinen JO über Deine Entscheidung und über die Gründe hierzu. Frag dabei gleich, ob im Verein eine Mannschaft einen Trainer mit Deiner inneren Einstellung braucht.


    Es wird andere Meinungen hierzu geben. Nicht die Mannschaft im Stich lassen. Bei Widerständen nicht gleich hinschmeißen usw. Meine Einstellung hierzu resultiert aus meinen persönlichen Erfahrungswerten und muss daher im vorliegenden Fall nicht die richtige sein. Hauptargument wäre für mich die offensichtlich mangelnde Rückendeckung durch den Co. Hier scheint insgesamt im zwischenmenschlichen Bereich was im Argen zu liegen. Diese Konflikte können sich unterschwellig auch auf den Umgang mit den Kindern auswirken. Das wäre das Schlimmste was passieren könnte.

    Ich hatte das Glück, dass unser JO was dies betraf absolut von dieser Einführung überzeugt war und man somit Rückendeckung hatte. Ganz wichtig. Als Einzelkämpfer stößt man sich schnell die Hörner ab. Bei der Besprechung waren alle Trainer einstimmig dafür. Jeder konnte über unliebsame Erfahrungen am Spielfeldrand berichten. Nicht in so schlimmen Auswüchsen wie hier teilweise im Forum berichtet wird, aber nervig war es für alle. So war die Meinung einhellig für die Einführung. So weit, so gut.


    Ich persönlich hatte einen Vorfall, wo ich bei zwei Kandidaten bis zum Platzverbot gehen musste. War nicht mehr anders möglich. Die Kerle hatten sich ständig gegenseitig hoch geschaukelt und keine Aktion der Kinder oder des Schiris blieb unkommentiert. Zudem arbeiteten sie sich ständig wieder bis zum Spielfeld vor, um ihre Kommandos deutlicher rüber zu bringen.
    Von zwei anderen Trainern habe ich ebenfalls gehört, dass sie zu dieser Maßnahme greifen mussten. Drei Vorfälle in den letzten drei Jahren. Was wir so bei Besprechungen jedoch berichten konnten, ist das es bei der weit überwiegenden Mehrzahl der Spiele ruhig zu ging und die Einsicht bei den Eltern sehr groß war. Es gab sogar vereinzelt Eltern gegnerischer Mannschaften, die das ausdrücklich begrüßten und lobend erwähnten. Das freut einen dann natürlich.


    Bin mir jedoch nicht sicher, ob das die ganze Wahrheit ist. Und damit komme ich zu dem von Dir geschilderten Problem, Pfeffernuss. Ich weiß nun von einem Trainerkollegen, der mal auf eine Situation bei einem G-Jugendspiel zukam. Da standen drei Väter ( zwei "eigene" und einer vom Gegner ) direkt am Spielfeldrand und diktierten das Geschehen. Und er hatte den starken Eindruck, dass unser G-Jugendtrainer schlicht nicht die Traute hatte hier einzuschreiten. Auch unser JO hat solche Begebenheiten bei G und F Spielen beobachtet und ist helfend eingeschritten. Da war dann auch nach kurzer Zeit Ruhe. Es ist nun mal nicht jedem gegeben, sich Konfrontationen zu stellen und Maßnahmen durchzuziehen. Das ist nun mal so und sollte man auch nicht verurteilen. Unser JO hat diesen Trainerkollegen geraten, sich einen starken Part in ihrer Mannschaft zu suchen. Einen Vater oder eine Mutter, die schlichtend eingreift und/oder sachlich aber bestimmt auf unsere Regeln hinweist.


    Schwierig, wie ich finde. Wenn man Ordner stellen kann, finde ich das super. Dafür würdest Du bei uns aber schlicht nicht genug Leute finden, die dazu bereit wären. Und hierfür Eltern zu rekrutieren mag wohl mal machbar sein, aber auf Dauer ? Die wollen schließlich einfach nur ihren Kindern beim kicken zuschauen, was ich absolut nachvollziehen kann. Und geholfen wird aus der Elternschaft schon genug.
    Tja, schwierig. Eine Patentlösung habe ich dafür auch nicht.

    Wie sind Eure Erfahrungen mit Eltern am Spielfeldrand? Lasst Ihr sie an der Linie stehen oder müssen sie bei Euch hinter die Bande?

    Wir sind eine JSG aus drei Vereinen. Bei zwei Vereinen gibt es Banden und eine Tribüne. Dort haben wir eingeführt, dass die Eltern nur von der Tribüne aus schauen dürfen oder auf der gegenüberliegenden Seite hinter der Bande. Der Rasen ist nur Spielern und den Trainern vorbehalten. Das hatte ich vor Jahren mal bei einem Verein in unserem Kreis erlebt und fand die Regelung richtig gut. Beim dritten Verein stellen wir Hütchen auf, die eine Bande simulieren sollen. Wie ich in einem anderen Thread ja schon gesagt habe, ist das nach unseren bescheidenen Möglichkeiten der Versuch, wenigstens etwas von den FPL Regeln einzuführen. Auf Hilfe "von oben" können wir da lange warten. Klappt auch eigentlich ganz gut. Eigentlich...

    Ich würde es gerne für den ganzen Verein umsetzen, leider gibt es zu viele Trainer die Angst vor Diskussionen mit Eltern haben.

    Ein nicht zu unterschätzendes Problem. Schreib ich später was zu, muss jetzt los.

    Sehr gut geschrieben der Bericht und die Karikaturen könnten nicht passender sein.


    Wichtig finde ich die Maßnahme, dass ein Mitglied des Verbandes bzw. Kreises den anwesenden Eltern den Sinn und Zweck der Spieltage und FPL-Regeln erklären wird.


    Wenn ich sowas lese, beschleicht mich auch immer sowas wie Frust. Unser Kreis setzt sich nach wie vor mit dem A.... auf Verbandsbeschlüsse zu G und F. Das sitzen die eiskalt aus. Spieltage für G war mehrheitlicher Beschluss.
    Jo, beschließt ihr man. Wir bleiben bei unseren Tabellen und Bambini-Kreismeistern. Von FPL-Regeln sind wir meilenweit entfernt. Innerhalb der JSG machen wir es von uns aus, was Abstand zum Feld betrifft. Kann es aber auch nicht sein, dass jeder da sich selbst überlassen wird.


    Ich hab die Hoffnung mittlerweile aufgegeben, dass da mal Einsicht einkehrt. Vielleicht muss es auch hier mal richtig knallen, bis sich was ändert.

    Wir werden bei diesem Thema nicht mehr auf einen Nenner kommen. Muss auch nicht.


    Ist nicht das Wetter um sich die Köppe heiß zu reden.
    Deswegen geh ich jetzt kalt duschen, Kumpel -).

    Hallo loi
    Da tauchen bei mir doch einige Fragezeichen auf:
    Bist Du der Trainer Deines Jungen ? Frage dies deshalb, weil Du ihn gemeldet hast. Ich kenne es nur so, dass die Meldungen für den Stützpunkt vom Verein bzw. Vereinstrainer kommen. Oder wie bei uns beim Sparkassencup zur Sichtung eingeladen werden.


    Dann kommt mir die unterschiedliche Teilnehmerzahl ungewöhnlich vor. 40 bei einer Sichtung, 100 bei der anderen ? Wie kommt sowas zustande ? Bei uns halten sich die Teilnehmerzahlen für Stützpunkt Nord und Süd in etwa die Waage.


    Zudem Jungs und Mädchen zusammen ? In unserem Kreis führt der Stützpunkt getrennte Sichtungen durch.


    Dann habe ich das mit den 5 Jungs nicht ganz kapiert. Sind die aus der Mannschaft Deines Sohnes ? Wenn ja, warum habt Ihr Euch nicht vorher abgesprochen und seid zur selben Sichtung gegangen ?


    Sind das verschiedene Stützpunktkreise ?


    Zu Deiner Frage kann ich Dir keine grundsätzlich gesicherte Antwort geben. Ich weiß nur einen aktuellen Fall, in dem ein Spieler auch für den Stützpunkt der C vorgesehen ist. Während seiner Stützpunktzeit in der D hat er den Verein und somit auch den Kreis gewechselt. Jetzt beim Übergang zur C kann er auch in den Stützpunkt des anderen Kreises wechseln und spielt dort mit einigen Mannschaftskameraden zusammen. In Deinem Fall ist dies aber wohl anders gelagert. Wenn jeder nach der Sichtung nach eigenerem gut Dünken wechseln könnte, würde die eigentlich getrennte Sichtung keinen Sinn machen.


    Lass Dir ruhig Zeit bei der Antwort :)

    siebener
    Hab ich was davon gesagt, bei Unwetter spielen zu lassen ? Nichts reinschreiben was da so nicht drin steht. Und das Absagen der Trainings bei extremen Temperaturen schön rauslassen.
    Langsam aber sicher geht mir das Verbiegen von Postings bis es passt echt auf den Sack. Nicht speziell bei Dir sondern in letzter Zeit im Allgemeinen.


    Und die Nummer mit "Gesicht verlieren, guten Kumpel vom Nachbarverein...." und "erst an den Veranstalter denken... und dann an die Gesundheit der Kinder" ist voll daneben. Du unterstellst also, dass das bei mir so ist ? Alles klar. Dann erübrigt sich jede weitere Diskussion.


    Andre
    Die Vorgehensweise mit dem Abklären des Turniermodus kann ich so mitgehen. Hätte ich ebenfalls gemacht, wenn es vorher nicht klar gewesen wäre. Und ich hätte wie Pfeffernuss nicht nur die Absage dieser Mutter ( wie bereits geschrieben ) sondern jede weitere deswegen akzeptiert. Bei einer Mannschaftsstärke ohne Auswechselspieler hätte ich dann auch abgesagt.


    Aber im vorliegenden Fall hat der Veranstalter schon von sich aus reagiert. Scheinen ja wohl offensichtlich keine Unmenschen dort zu sein...

    Andre
    Beim Training absagen sind wir einer Meinung. Habe ich bei extremen Temperaturen auch schon gemacht. Aber Turnier absagen ? Die Veranstalter können nichts für das Wetter und verlassen sich auf Zusagen. Ich selber habe gerade nach Ende der Saison nur sehr wenig Turniere angenommen. Genau genommen immer nur eins. Und immer vorher in Absprache mit den Eltern. Aber Zusage ist Zusage. Ausnahme wäre für mich nur eine Krankheitswelle und dadurch keine spielfähige Mannschaft.
    Wir hatten letztes Jahr bei ähnlichen Temperaturen unser 5tägiges Fußballcamp. Da ist uns kein Kind umgekippt. Mit Pausen alles kein Ding und bei einem Turnier wird es wohl kaum über die volle Spielzeit gehen. Absage wäre mit Rücksicht auf den Veranstalter für mich daher keine Option.


    ReMigius
    Finde die Mail absolut okay, so wie sie verfasst ist. Obwohl ich hier ja sehr Oldschool bin und doch tatsächlich ein Gespräch einer Mail vorziehe -).

    Fadenscheinig und heuchlerisch. Eben FIFA-Connection.


    Wenn das Geld stimmt, hätten sie das Turnier auch gesplittet in zwei Hälften oder 4 x eine Woche. Um Fußball geht es da nur noch sekundär. Und um den gemeinen Fan schon gar nicht. Der wird nur noch als Beiwerk betrachtet. Auf den Ticketverkauf ist man schon lange nicht mehr angewiesen, also haben die Fans sich an die Zeiten zu halten, die man ihnen vorgibt. Was kümmert uns der Rest der Welt, wir sind die FIFA.


    Wenn mal die Zuschauerzahlen deutlich rückgängig würden, würde die FIFA handeln. Aber bestimmt nicht wegen der Fans, sondern weil dies Sponsoren aufschrecken würde.


    Deswegen interessiert die einen Dreck, ob nationale Spielpläne durcheinander geraten.


    Ich wüsste einen Ort, wo sich die alten Herren der FIFA ihre angehäufte Kohle von mir aus hinstecken können !!

    Kann man nicht so stehen lassen

    oder ist das jetzt nur mal wieder Panikmache eines Einzelnen ?



    @FB


    Zumindest nur eine Einzelfallschilderung. Wir haben in zwei Wochen Fußballcamp. 100 Kinder, 5 Tage a 8 Stunden. Die Kinder ( Jahrgänge 2006 - 2001 ) kommen aus dem Umland und nicht nur aus unserer Spielgemeinschaft. Es steht auch kein Vereinsname für die Veranstaltung drauf. Soll eben für alle Kinder gelten. Wichtig ist nicht, was ( sonst ) hinten drauf steht, sondern was drinne steckt. Im Grunde hat also der Verein da gar nichts von.


    Der Verein stellt uns alle drei Rasenplätze zur Verfügung. Ebenso werden alle Kabinen mitsamt Duschgelegenheiten für uns reserviert. Vereinsheim wird ebenfalls fürs Mittagessen und den Kaffeenachmittag am Freitag kostenlos zur Verfügung gestellt. Der Trainingsplan der ersten Herren zur Saisonvorbereitung wurde um die Campzeiten herum geplant. Nicht andersrum.


    Jedes Kind wird von der Gemeinde bezuschusst, da wir es im Rahmen des Ferienspaßes veranstalten. Unabhängig von einer Vereinszugehörigkeit.


    Finanziert ( neben einem geringen Beitrag ) wird dies durch zwei Großsponsoren und dem ortsansässigen Mittelstand. Die Bereitschaft hierzu war sehr groß.


    Wie Du siehst, braucht ihr nicht gleich ein Spendenkonto für unsere Kinder einzurichten oder gar Bottiche schicken 8)

    TW-Trainer
    Das ist genau das, was ich meine. Ich hab in den Jahren ja schon viel erlebt. Aber untereinander Streitigkeiten wegen Aus oder nicht ??? Und dann so ausartend ?? Das ist ja hier nicht "Fangemeinde" ( einschließlich Trainer, Co. Betreuer usw. ) Verein A gegen Verein B. Das haben wir ja auch hier im Forum alle Nase lang. Leider, ist aber so. Und dann noch in einer Bevölkerungsgruppe, die sehr viel Wert auf soziale Bindung und Zusammenhalt legt. Eine äußerst positive Eigenschaft wie ich finde. Leider entstehen aufgrund gruppendynamischer Prozesse daraus oft negative Abläufe bzw. Erscheinungsformen. Anderes Thema. Hatten wir in ähnlicher Form im Seniorenbereich, wobei vier dieser Spieler mittlerweile bei uns im Verein spielen. Da ging es allerdings um Verein A "gegen" Verein B. Erklären konnte mir keiner der Jungs, wie das so ausarten konnte.


    Aber untereinander wegen einer Schirientscheidung ?


    E4-Betreuer
    Nochmal zu meiner Ausgangsfrage und vielleicht hast Du hierzu Infos. Hatten die beteiligten Familien mittlerweile Gelegenheit sich dazu zu äußern ? Schließlich sind die beiden Kinder ja ausgeschlossen worden. Das hat man doch wohl nicht so stillschweigend hingenommen, oder etwa doch ?

    Wollte den Thread mal wieder nach oben holen, weil einige Neulinge hinzu gekommen sind und auch in Sachen Spielintelligenz Anregungen suchen.
    Die Übung hat alles was man in Sachen hoher Lerneffekt durch hohe Eigenmotivation ( aufgrund des Spaßfaktors ) benötigt.

    Ich habe sowas mal bei einem Turnier auf dem Gelände des Gastgebers gesehen. Die haben sich ein Gestell aus Aluminium gebaut. Die Außenstangen waren angespitzt und man konnte sie so in den Boden stecken. Die Außenstangen waren durch zwei Querstangen oben und unten miteinander verschweißt. War erstaunlich leicht die Konstruktion, eben aufgrund des Aluminiums anstatt Eisen. Die Dummys waren aus Siebdruck Platten und hatten hinten angeschraubte Haken. Damit brauchte man den Dummy nur an die obere Stange einhaken. Die untere Stange hat nur verhindert, dass sich der Dummy bei einem Treffer "dreht". So ist man auch variabel was die Anzahl der Dummys angeht und wäre anlehnend an das Posting von TW-Trainer flexibel in der Mauerbildung.
    Mit einem Foto kann ich Dir leider nicht dienen.