Beiträge von Steini

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    siebener
    Mein Heimatverein hat drei Rasenplätze. Alle mit Flutlicht.


    Geil, oder ?


    Bringt ihnen nur nichts, denn wenn sie so weiter machen, spielt bald keiner mehr drauf. Da Frage ich mich doch wenn ich eure Kaderstärken so höre, was besser ist. Dann lieber ein "Platzproblem".


    fireguti
    Meine Herrn. Ansehnlichen Trainerstab habt ihr da. Respekt. Da dürfte es von der Mannstärke her locker möglich sein wie vorgeschlagen Trainingsgruppen zu bilden.

    Mit wie vielen Leuten trainiert Ihr die Mannschaft ?
    Habt Ihr ohne viel Aufwand auch kleine Feldtore und Minitore zur Verfügung ?
    Was heißt Leistungsgefälle ? Technisch, Individualtaktisch und/oder Gruppentaktisch ? Beschreib mal bitte, wird sonst hier Kaffeesatzleserei.


    Mit 26 Jungs auf einer Hälfte ( begrenzt auf einen bestimmten Zeitraum ) ist natürlich eine Herausforderung, aber keine nicht zu überwindende.

    Moin Jens
    Zum praktischen Inhalt hat Du schon Tipps bekommen.
    Für mich hört sich das von außen nach dem typischen Ablauf an, der sich leider in vielen Vereinen so abspielt. Einer muss es machen, sonst Abmeldung. Dann erklärt sich jemand dazu bereit. Zu Anfang sind natürlich alle dankbar. Wenn es dann aber richtig losgeht und man braucht Unterstützung... Gähnende Leere ! Keiner mehr zu sehen. Aus der Erfahrung heraus solltest Du zunächst zwei Bereiche bearbeiten:
    - Ruhe reinbringen. Erst mal bei Dir ! Setze Dich nicht unter Druck. Sieh den Spielbetrieb als dritte Trainingseinheit. Nehme Dir einen Schwerpunkt vor. Du sagst der Ball prallt beim Dribbling zu weit nach vorn. Okay. Setze Dir das Ziel in 4 - 6 Wochen Ballannahme und anschließendes Dribbling zu verbessern. Auf Soccerdrills, DFB- Online und allgemein im Netz findest Du viele Übungen dazu. Nicht in den Schwerpunkten wie Dribbling, Passen usw. von Woche zu Woche wechseln. Trainiere immer in Blöcken.
    Ruhe in Dein Training bringen. Es bringt niemanden etwas, wenn der Trainer schon zu Beginn Schweißperlen auf der Stirn hat und eigentlich schon eine Pause bräuchte. Kinder brauchen feste Rituale oder Regeln, an denen sie sich orientieren können. Innerhalb dieses Rahmens können sich sich dann kreativ bewegen und entwickeln. Führe also ein für die Kinder gleichbleibendes Anfangsritual ein. Jeder schnappt sich ein Ball und legt den in ein markiertes Quadrat. Du baust immer gleich zu Anfang ein kleines kleines Minifeld mit Minitoren oder Hütchentoren auf. Da können sie ungestört kicken, während Du weiter aufbaust oder auf Vollständigkeit wartest. So bolzen sie nicht wild rum, haben viele Ballkontakte durch das enge Feld und Du kannst dieses Minifeld auch während des Trainings für Umbauphasen nutzen. Ist stressfreier.
    Schau auf der Homepage Deines Landesverbandes. Da werden oft viele Schulungen mit Schwerpunkten angeboten und da sind auch Praxiseinheiten mit F-Jugend dabei. Kann ich nur empfehlen.


    - Unterstützung einfordern. Vom Verein auf jeden Fall. Sei es Equipment, Hallenzeiten usw. Trainer sein ist keine Einbahnstraße. Der Verein hat Dir gegenüber auch eine Verpflichtung.


    Eine F-Jugendmannschaft besteht aus drei wichtigen Mannschaftsteilen: Trainer, Spieler und Eltern ! Elternabend ist schön und gut. Da kommt leider oft nur ein Bruchteil. Schreib auf, was Du erwartest und gib den Brief den Kindern mit. Z.B. Spielbetrieb. Ausfüllen des Spielberichtes, Platzaufbau usw. können auch Elternteile übernehmen. Erstelle eine Liste, wer für welchen Spieltag zuständig ist. Gib diese Liste als erstes jemanden von dem Du annimmst, dass er sich auch eintragen wird. Steht erst mal ein Name drauf, fällt es den nachfolgenden Eltern schwerer die Liste einfach so weiter zu geben. Diejenigen, die aus beruflich/privaten Gründen nicht können, werden sich bei Dir melden und ist dann auch okay.
    Jetzt ist Weihnachtszeit und als Teambuilding bietet sich eine Weihnachtsfeier an. Bitte die Eltern dies zu organisieren. Beziehe sie von Anfang an mit ein. Du hast es übernommen und betreust ihre Kinder. Ist auch keine Einbahnstraße. Da können sie im Gegenzug ruhig was dafür tun.

    Warum habe ich nur das Gefühl, dass mittlerweile der Großteil so geil auf das Passen ist ? Dribbeln = Eigensinn. Bei Bambini - D ! Nicht falsch verstehen. Ist gar nicht so sehr auf diesen Thread bezogen. Scheint aber allgemein ein Trend zu sein.


    Wir hatten in den letzten Monaten so oft dieses Thema. Leider habe ich den Eindruck, dass ich auch in der "realen" Welt mittlerweile zur Minderheit gehöre. Gestern abend musste ich mir wieder anhören, dass ich "die Zeichen der Zeit" verschlafen würde. Wäre ja schön und gut wie "meine" Jungs mit dem Ball umgehen könnten. Im Spiel würde das aber nichts bringen.


    Mag tatsächlich so sein. Weckt mich bitte, wenn der Tiki-Taka ( oder wie das heißt ) Wahn vorbei ist. Die Zeit von Spielern wie Häßler, Littbarski und Scholl wird irgendwann wieder kommen. Wer sie nicht kennt, schaue unter D wie Dinosaurier nach ;(

    Noch fehlen z.B. die Trainer, die ihren Job nach einer gewissen Zeit an den Nagel gehängt haben oder solche, die bereits mehrere Trainerstationen hinter sich haben.

    Nun, dann gehöre ich wohl zur noch fehlenden "Zielgruppe" und mache mal den Anfang. Dazu muss ich allerdings sagen, dass ich dies mit den zwei Stationen beantworte, bei denen ich in der jüngsten Vergangenheit tätig war. Seit diesem WE bin ich so zu sagen in der "Warteschleife" :) Beim Zweitverein schon seit längerem nicht mehr tätig, im Heimatverein als Aushilfe bei einer E gestern letzte TE, da der zweite Trainer wieder gesund ist.
    Heimatverein = Mein Verein wo ich selbst aktiv gespielt habe und immer noch Mitglied bin. Zweitverein = Ab C Leistungsorientiert. Ich war mit einem Kollegen von D-A für das Individual- und Gruppentaktische und die entsprechende individuelle Ausgestaltung von TE'en zuständig. Was meinen Heimatverein betrifft werde ich mich bemühen, dies möglichst ohne wenig Emotionen zu beschreiben.

    B. Fragen zum Austritt
    1. Warum bin ich als Trainer zurück getreten

    Zweitverein: War sehr interessant, aber mir fehlte am Ende keine eigene Mannschaft betreut zu haben.
    Heimatverein: Ich hatte sie sieben Jahre. Ein Wechsel wurde dringend Zeit und ich hatte einen guten Nachfolger gefunden.

    1.1. Wie viel Zeit lag zwischen meinem Ein- und Austritt als Trainer?

    Zweitverein: Fast zwei Jahre.
    Heimatverein: 20 Jahre. Von Minis bis A-Jugend alles trainiert.

    1.2. Welche Gründe sprachen für einen Austritt?

    Zweitverein: Es war ohnehin nur auf begrenzte Zeit geplant ( war beiden Seiten bekannt ).
    Heimatverein: Ich bin noch Mitglied und werde es auch bleiben.

    1.3. Welche Gründe sprachen für eine Fortsetzung meiner Trainerarbeit?

    Zweitverein: Keine.
    Heimatverein: Keine.

    1.4. Was hat letzendlich den Ausschlag für meinen Austritt gegeben?

    Zweitverein: Siehe oben.
    Heimatverein: Muss in meinem Fall eher heißen: Warum wurde nicht erneut eine Trainertätigkeit / neue Mannschaft übernommen ?
    Prinzip war ( und ist :( Hauptsache einer machts. Egal wie. Mangelnde Bereitschaft die Trainer fortzubilden / zu unterstützen. Kann ich nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbaren.

    1.5. Habe ich diese Entscheidung später bereut?

    Ist noch zu kurz, um das zu beantworten.

    1.6. Unter welchen Voraussetzungen würde ich wieder einen Trainerjob übernehmen?

    Klare Aufgabenverteilung im Verein. Durchgängige Ausbildungsphilosophie. Ständige Kontrolle ob diese auch von allen eingehalten wird, ansonsten folgen Konsequenzen. Angebot von Fort- und Weiterbildungen. Gezielte Suche und Förderung von Jungtrainer / -innen. Könnte ich unendlich weiter führen diese Liste. Um es kurz zu sagen:


    Hohe Wertigkeit und Fokus auf den Jugendbereich insgesamt.


    Eigentlich nicht zu viel verlangt, oder ?

    Ich finde die Vorgehensweise ja mit dem Sparkassencup gar nicht schlecht. Im Gegenteil. Alle im älteren E-Jahrgang gemeldeten Mannschaften sind verpflichtet, daran teilzunehmen. So läuft man nicht Gefahr, einige Spieler nie zu Gesicht zu bekommen. Bei Euch sollen die Vereine / Trainer von sich aus aktiv werden. Das kann es doch wohl nicht sein. Möchte nicht wissen wie viele Spieler dadurch ( aus den verschiedensten Gründen ) den StP Trainern nie vor die Augen kommen und evtl. verloren gehen. Schon erstaunlich wie unterschiedlich dabei vorgegangen wird. Aber jedes System ist optimierungsfähig und hier sollte der DFB ansetzen.


    Zu Deinem letzten Punkt: Bin nun seit geraumer Zeit durch meinen großen Sohnemann in Sachen StP unterwegs und als Trainer hat man doch einen etwas anderen Blick darauf. Ich war vorher neutral bis leicht skeptisch. Diese Einstellung hat sich nicht wesentlich geändert. Da wird doch viel Hype drum gemacht. Ist ein gutes Training und in etwa gleich starke Spieler können sich untereinander messen. Auch an Selbstbewusstsein legen sie zu. Ich konnte dadurch auch den StP Trainer kennen lernen und habe festgestellt, dass man immer wieder jemand trifft von dem man sich einiges abschauen kann. Ich war ein sehr ruhiger Vertreter am Rand. Wenn ich die Möglichkeit hatte, saß ich auch während des Spiels. Aber von ihm kann ich mir noch 10 Scheiben abschneiden !! Absolut beeindruckend seine Leistung am Rand. In 1 1/2 Jahren habe ich noch nicht ein negatives Wort über einem Spieler von ihm während des Spiels gehört. Er schreibt es sich auf und bespricht es in der Kabine. Ich bin manchmal schon froh, wenn auch er bei einem Grottenpass schmerzverzerrt sein Gesicht verzieht -). Aber er sagt nichts !! Ist für mich das Optimum was er abliefert. So stelle ich mir einen Trainer in einer Fördermaßnahme vor.
    Leider habe ich aber auch bei Funktionsspieltagen zu oft das Gegenteil erlebt. Und da fehlt mir eine Kontrollfunktion und entsprechende Maßnahmen dagegen. Da stehen einige am Rand, bei denen ich selbst als Vereinsverantwortlicher einschreiten würde. Ich bin nicht sicher ob die ihrem Auftrag zu 100% gerecht werden. Es geht um individuelle Förderung und nicht um Gewinnstreben. Das hat wohl auch nicht jeder verinnerlicht. Insofern ist da auch nicht alles Gold was glänzt und sollte nicht zu hoch aufgehängt werden.
    Aber von der Zeit her würde ich ihnen nicht mehr zumuten. Die sollen sich auf ihren Trainingsbetrieb konzentrieren. In NLZ'en gibt es für Sichtungen auch zusätzliches Personal. Das macht schon Sinn. Also für diese Funktion auch in StP'en jemand nur für diesen Bereich. Das kann doch wohl nicht an ein bisschen Aufwandsentschädigung scheitern ??


    Nächste Punkt der mir negativ aufgefallen ist, ist die Torwartförderung. Auch dafür soll der Trainer zuständig sein ? Oder sollte nicht hierfür pro StP jemand gesondert zuständig sein ?


    Oder das Besorgen von Hallenzeiten. Oder.. Oder... Oder...


    Ich finde, dass den StP Trainern teilweise zu viel aufgehalst wird. Und das von einem sehr reichen Dachverband mit dem Anspruch, eine möglichst optimale und lückenlose Förderung zu betreiben. Da ist noch Luft nach oben.

    TW-Trainer
    Sehr schönes Thema. Hatte auch lange überlegt einen solchen Thread zu erstellen, aber eine solche Aufstellung hätte ich nicht auf die Reihe bekommen. Wirklich klasse !
    Vielleicht traut sich ja bald jemand an den Themenbereich "Drop-Out Quote bei Trainern und deren Gründe" -).


    Als Ergänzung würde ich einen Punkt 6 als Resümee gut finden. Hilft dann vielleicht als Überblick allen Trainern und Vereinsverantwortlichen. Vorschlag:


    6. Meine persönlichen Rückschlüsse aus den Erfahrungen
    6.1 Was würde ich heute anders machen ?
    6.2 Was würde ich wieder genauso machen ?
    6.3 Was hat mich während dieser Zeit am Meisten gestört ?
    6.4 Worauf würde ich als Vereinsverantwortlicher auf jeden Fall achten ? Was halte ich für unentbehrlich / wichtig ?

    Wie sollten sie dies aber auch schaffen ? Für mich einer der größten Schwachpunkte im Fördersystem. Die Sichtung und noch weiter gefasst, die längerfristige Spielerbeobachtung. Ich habe das beste Beispiel unmittelbar miterlebt. Sichtung meiner damaligen Truppe beim Sparkassencup. Ich musste nach der Hälfte der Spiele aufgrund eines wichtigen Termins weg und habe mich daher kurz mit dem Sichter unterhalten. Der hatte drei Jungs auf dem Zettel für die Einladung zur Sichtung. So weit, so gut.


    Einer meiner Jungs stand aber nicht drauf und das war ganz klar in allen Bereichen einer meiner Spielstärksten. Was war passiert ? Der Junge ist ein Kopfmensch und hatte an diesem Tag eine absolute Blockade. Es ging ja um was. Zumindest hat er sich wohl einen solchen inneren Druck geschaffen. Er stand völlig neben sich. So hatte ich ihn noch nie gesehen !
    Insofern konnte ich dem Urteil des Sichters auch voll und ganz folgen ! Ich habe ihm gesagt, dass ich versuchen werde, dem Jungen für die letzten beiden Spiele eine Motivationsspritze zu geben und ihn gebeten, einen gesonderten zweiten Blick auf ihn zu werfen.


    Ich hab meinem Spieler dann so richtig die Denkmaschine ausgestellt. Leider musste ich dann weg, aber mein Co. hat mir berichtet das er wieder ganz der alte Spieler war und alles raus gehauen hat. Er erhielt dann auch eine Einladung zur Sichtung und ist mittlerweile dort absolut im oberen Drittel. Was wäre jetzt gewesen, wenn er an diesem Tag dem "Druck" noch nicht Stand gehalten hätte ? Hätte er weiter gemacht ? Noch ein Jahr gespielt und dann aufgehört ? Wäre er irgendwann aufgefallen ? Durch Zufall ?


    Nach meinem Geschmack zu viel Unwägbarkeiten. Personell müsste in der ersten Förderstufe das Programm so aufgestellt sein, dass zwei Trainer ( einer pro Jahrgang ) den Trainingsbetrieb machen und einer sich nur um fortwährende Spielersichtung kümmert. Meines Erachtens sollte der DFB hier mehr Gewichtung drauf legen.


    Off-Topic aus -).

    tobn
    Ich will den Thread hier nicht zerstören und der handelt ja ganz gezielt vom Handballspiel in F/E. Hatte die Alterseinteilung erst gerade gelesen. Hast aber den Braten richtig gerochen. Ich hatte bei meinem ersten Posting tatsächlich Spielformen in der Halle im Sinn. Ist aber eher ein Thema ab jüngere D. Da kann man sich ohne großen Arbeitsaufwand durch die vorgegebenen Linien richtig austoben. Es kommt ja jetzt die Hallenzeit und vielleicht eröffnet jemand ein passendes Thema zu einem bestimmten Schwerpunkt.


    @Schimmi
    Das erhoffte Lernziel ist tatsächlich ganz entscheidend. Für eine F wäre das für mich die Beweglichkeit ( geistig und körperlich ) des einzelnen Spielers zu verbessern.
    Ab E kämen für mich Freilaufen, Anbieten und Kommunikation hinzu. Und für diese Ziele würde ich das Handballspiel nie auf ein Feld begrenzen, sondern mit mind. einem zweiten Feld eher noch dritten Feld arbeiten. Einer der Jungs bestimmt dabei während des laufenden Spiels das Zielfeld ( Kommunikation ).
    Ab D würde ich darauf aufbauend mit Passkombi anfangen. Und zwar zunächst im Handballspiel mit mind. vier Feldern. Da geht es nämlich zunächst um gruppentaktisches Verschieben im kleinen Verbund ( mindestens zwei ). Das wird mMn zu oft zu statisch aufgebaut bzw. trainiert.

    Gerade jetzt in der Hallenzeit bietet sich das an. Vorausgesetzt die Halle ist dementsprechend groß und markiert. Da hast Du schöne Markierungen durch die Basketball- oder Volleyballfelder und den Handballkreis. Bei den ersten Einheiten den verschiedenen Feldern Nummern gegeben, die immer gleich bleiben. Zuerst nur zwei Felder davon nutzen, später das dritte dazu nehmen usw. So ist man hinsichtlich der Übungen sehr variabel und hält während des gesamten Trainings die Konzentration hoch. Nach kurzer Zeit rennen sie "im Schlaf" zu den passenden Feldern. Da kommt die Birne schon beim Aufwärmen richtig in Wallung und sie verschieben durch die ganze Halle. Wäre aber erst was ab ältere E. Je nachdem, wie ihr Entwicklungsstand schon ist. Das gilt aber dann für alle Übungen.


    Ich habe jetzt hier keine Alterseinteilung gelesen. Geht doch generell um Handball im Trainingsprogramm, richtig ? Deswegen kann man die Feldergeschichte ruhig auch für die F sehen. Nur das da der Fokus des Trainers beim Verschieben ins andere Feld auf der Beweglichkeit ( geistig und körperlich ) des Einzelnen liegen sollte. Wie hier schon erwähnt sollten Ballonwürfe bis kurz vor der Decke in jedem Fall unterbunden werden. Ansonsten kann ich das nur empfehlen !

    kleincampino
    Berichte doch bitte mal, ob das dann gefruchtet hat. Interessiert mich sehr.
    Ich hatte zwei Spieler ( die anderen hatten das Verhalten überhaupt nicht ) bei denen dies völlig unterschiedlich war. Bei einem reichte eine Motivationsspritze und der hat den Rest des Spiels Gas gegeben. Auch bei einem missglückten Dribbling o.ä. Beim zweiten Jungen aber bin ich auch an meine Grenzen gestoßen. Den habe ich ab der jüngeren D übernommen. Wenn der zwei missglückte Aktionen hatte oder wir haben ein Gegentor gefangen, war es bei ihm vorbei. Auch ein kurzes Aufbauen hat bei ihm nur 5 Minuten gefruchtet. Ich hätte ihm gern geholfen, war mit meinem Latein dann aber am Ende.


    Tja, wir können halt auch nicht zaubern.


    @FB
    Finde ich gar nicht so schlecht die Idee ohne Rückrunde. Allerdings wären bei uns die Fahrtwege dann doch sehr lang. Zudem spielt man ohnehin doch immer gegen die selben Truppen. Das ändert sich erst ab D. Da kommt Abseits in Verbindung mit vergrößertem Feld hinzu und die Mannschaften mit der in der F - E praktizierten "Taktik" hinten der mit dem stärksten Schuss pölt nach vorn und der schnelle Stürmer macht ihn rein verschwinden schnell in der Versenkung. Zwei gute Spieler reichen da nicht mehr. Diese Tendenz zeigt sich aber schon in der älteren E. Ohne Rückrunde wäre es so attraktiver, da man gegen verschiedene Teams spielt.

    kleincampino
    Auch wenn man gern schnell Erfolg hat. Gerade wenn der darin besteht, den Spielern auch bei Niederlagen noch positive Momente bescheren zu wollen. Du hast ja gesagt, dass sie bislang anders "sozialisiert" wurden. Alles auf das Ergebnis getrimmt. Das kann dann eben dabei raus kommen. Ich glaube wenn Du weiter so verfährst wie bisher mit Deinen Jungs, werden auch die neuen Spieler langsam aber sicher lernen, auch mal mit Misserfolg leben zu können. Lass ihnen Zeit. Du schilderst ja, dass sie schon mal an der Rotation Gefallen gefunden haben. Läuft doch.


    Als praktischer Tipp: Wenn Du erkennst das der Kopf langsam runter geht, kurz raus nehmen, ihm sagen was Dir bisher alles positiv aufgefallen ist. Eine ordentliche kurze Motivationsansprache und dann nach kurzer Zeit wieder rauf aufs Feld.

    @NF
    Ich will nicht mir Dir streiten. Liegt mir wirklich fern. Vermutlich habe ich auch überreagiert, aber es war ein für mich prägendes Erlebnis. Ich wollte damit nur sagen, dass die Dinge nicht immer so sind, wie sie sich uns darstellen. Mütze auf bei über 0 Grad = Weichei. Verhätschelt.


    So habe ich früher auch gedacht. Wir haben hier offensichtlich unterschiedliche Auffassungen. Ist okay und sollten wir einfach so stehen lassen.

    Von daher keine Ahnung wie da das Wetter war aber von der Ansicht ändert das jetzt für mich nichts:-)

    Mag sein das ich bei sowas sehr empfindlich reagiere. Auch ich habe damals gelächelt, als der Junge mit Cappy in der beheizten Halle aufgetaucht ist. "Mamasöhnchen" war das erste, was mir in den Kopf gekommen ist. Bis mich die Mutter aufgeklärt hat.


    Von daher wollte ich das nicht so stehen lassen. Dient hier vielleicht dem einen oder anderen Trainerkollegen um sich das peinliche Gefühl zu ersparen, dass ich damals hatte. Toleranz ist hier das Stichwort.


    @NF
    Das ist genau die Art und Weise, die ich von Dir erwartet habe. Hast mich nicht enttäuscht ;)

    Finde so etwas nur lächerlich Handschuhe, Mütze ..... unabhängig was die Regeln jetzt hergeben und wie alt das Kind auch ist. Aufgrund dessen, das einer keine Kappe beim Fussballspiel trägt wird er defenitiv nicht krank wie hier geschrieben wurde und das war auch sicherlich nicht der Anlass bei über 10 Grad PLUS!!!!!!

    Für die kleinen ist nun eh "Winterpause" Hallenzeit und bis zu diesem Zeitpunkt gibt es nicht einmal eine Wetterrechtfertigung für eine Mütze und weil jemand schrieb egal welche Jugend D, C, B, A-Jugend das ist für mich nur noch lachhaft und wenn es in den Regeln erlaubt ist, wäre es das erste was ich verbieten würde - völliger Schwachsinn Mütze auf dem Fussballplatz und in dem Alter. Jeden SCHEISS muss man auch nicht mit machen!!!!

    Lächerlich. Lachhaft. Völliger Schwachsinn. Muss man verbieten.
    So so....


    Hast Du eigentlich begriffen worum es hier geht ? Mütze ja oder nein. Ist nicht so schwer die Frage, oder ?
    Scheiß egal, ob -20 oder +20.

    ...von daher frag ich einfach mal wer und aus welchem Grund setzt einem Kind in einem Fußballspiel eine Mütze bei vielleicht 13 Grad auf den Kopf und aus welchem Sinn findet das ganze statt?

    Wenn Du mal ein Kind in Deiner Truppe hattest das eine Immunschwäche hat, wirst Du diese Frage nie wieder stellen. Na, klingelt es ?


    Seit diesem Erlebnis könnten "meine" Kinder in bunt geringelten Strumpfhosen auf den Platz kommen. Auch bei +30.


    Denk mal drüber nach bevor Du wieder was von Schwachsinn schreibst :!:

    coach16
    Ich habe zunächst gewartet, bevor ich hier was dazu schreibe. Ich will Dir auch sagen wieso. Es kommt leider öfter vor, dass jemand schreibt, er hat ein Problem und möchte Tipps haben. Dann zeichnet es dieses Forum aus, dass in relativ kurzer Zeit sich viele User die Mühe machen, dem Themenersteller aus ihrer Sicht der Dinge und aus ihren Erfahrungen heraus Lösungsvorschläge zu geben. Tja. Und dann...


    Kommt nichts mehr :thumbdown: Dabei geht es auch überhaupt nicht um "konnte ich gebrauchen", "finde die Einstellung sch....", "sehe ich ganz anders" oder "passt nicht zu meiner Situation vor Ort". Wenn jemand schildert, wie es bei ihm/ihr weiter gegangen ist stelle ich für mich öfter fest: Ups. Hast Du wieder was gelernt und könntest in ähnlicher Lage genauso handeln.


    Hat sich aber in letzter Zeit gebessert mit dem Feedback.


    Du scheinst Dir bei Deiner Mannschaft richtig Gedanken zu machen und ich meine heraus zu hören, dass Du das Verhalten einiger Kinder auf Dich beziehst. Nach dem Motto: Mach ich was falsch ? Oder die Frage die einen als Trainer immer beschäftigt: Könnte ich was besser machen ?


    Wichtig ist immer, die Situation so genau wie möglich zu beschreiben. Dann passen die Tipps auch besser und man kann sich die für einen passenden raus suchen.
    Daher meine Fragen:
    Wie lange hast Du die Truppe schon ? Hast Du einen Co-Trainer ? Wieviel Kinder hast Du zu betreuen ? Spielen alle Kinder schon gleich lang im Verein, also kennen die Abläufe beim Training ?

    Zitat

    Ich glaube das vieles mit der Schule, Zuhause etc. zusammenhängt!

    Ganz genau. Und mit all ihrem "Ballast" kommen sie jetzt zu Dir. Wird es ihnen zuviel, zeigen sie dies altersentsprechend. Völlig normal.

    Zitat

    zB.: Aufwärmen - (Wir spielten schwarzer Mann

    Find ich schon mal gut.

    Zitat

    Nächstes Beispiel: Abschlussmatch

    Ist immer das Highlight für die Kinder. Finde ich auch gut, dass Du das machst. Glaub mir, ist nicht selbstverständlich. Habe schon des Öfteren die Meinung gehört: Trainingszeit ist zu kostbar. Da sollen sie was lernen und nicht nur daddeln.

    Zitat

    Ich wechselte einen Verteidiger mit einem Mittelfeldspieler

    Was soll ich sagen ? Wenn es nicht aus der Not heraus geboren war sondern Deine innere Einstellung ist... Hut ab :!:

    Zitat

    Seine Mutter lachte und sagte das jeder einmal eine andere Position einnehmen müsse ;)

    Lies Dir hier im Bereich "Konflikte" von einigen Trainerkollegen mal deren Gegebenheiten in Bezug auf die Elternschaft und deren Einstellung was Rotation und die Gründe dafür betrifft durch. Entweder hast Du da schon was geschaffen, was einige trotz viel Bemühungen nicht hinbekommen haben oder Du hast großes Glück !


    Zum Abschluss:

    Zitat

    ich steig kaum vom Auto aus begrüßen sie mich und laufen zu mir und umarmen mich

    Einen größeren Zuspruch für Deine "Arbeit" kannst Du nicht erwarten :!:

    Ja wir haben schon einen festen Torhüter. Ist bei uns aber in der E Jugend fast immer so. Auch bei unseren Gegnern.

    Deswegen muss es längst noch nicht richtig sein. Hab ruhig Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Ich habe bis einschließlich jüngere E auf allen Positionen rotiert. Ab ältere E in abgeschwächter Weise.
    Mein Keeper passt zu Deiner Beschreibung Deines Sohnes. Jüngere E hat er fast ausschließlich draußen gespielt, weil er in der F ebenfalls auf der Linie klebte.
    Das hat ihn enorm weiter gebracht. Im Rauslaufen und 1:1 gegen den Angreifer war das aus meiner Sicht ein Quantensprung !


    Wenn Dir das ein zu großer Schritt ist, würde ich ihn auf jeden Fall im Training wie einen Feldspieler im 1:1 schulen. Daher meine Frage: Steht er im Training ebenfalls ständig im Tor ?