Erledigt.
Als Königsblauer bin ich jedoch bestimmt nicht repräsentativ bei Deiner Umfrage und gerade bei Punkt 1 kannst Du Dir meine Abstimmung denken.
Bei Punkt 2 und dem Einfluss des Sponsors war doch sicherlich der eventuelle Eingriff in Clubentscheidungen gemeint, oder ? Hab zunächst gestutzt, weil mehr Kohle durch den Sponsor würde ja auch mehr Einfluss bedeuten. Bei Lüdenscheid würde ich dann natürlich anders abstimmen -).
Beiträge von Steini
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ballgewinnski
Auch von mir Zustimmung für Deine Erweiterungen im letzten Absatz. Den Gedanken könnte man ausbauen und bei den Verantwortlichen ( und ich denke hier lesen einige davon mit ) für Anregungen und Vorschläge sorgen. Nach meinem Eindruck sind sehr viele davon für solche Gedankengänge zumindest offen. Ob es dann auch umgesetzt wird, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Das musst Du aber dann hier im Thread machen. Ich bin jetzt nämlich raus aus der Nummer.Andre
Ein sehr langer Thread und da geht vieles unter. Ich hatte bereits geschrieben, dass mMn der Verweis auf Verhaltensregeln ( Straßenverkehr; FPL/Verhalten auf dem Platz usw.) hier fehl schlägt.
Und ich hatte auch versucht Dir fachlich zu begründen, warum ich die selektierte Anordnung der Rotation für falsch und nicht zielführend halte. Deswegen bin ich als Befürworter der Rotation gegen eine solche Anordnung
Kann untergehen bei so vielen Posts und ist geschenkt.Hast du bei der Erstellung dieser Regeln diskutieren können? Hast du mitreden...es/sie beeinflußen können?
Ich hatte bereits in meinem ersten Satz dieses Threads aufgrund dessen Überschrift die Vermutung geäußert, dass eine Diskussion wohl nicht von Dir gewollt war. Hätte ich mich mal auf mein Gefühl verlassen, aber ich Idiot beteilige mich noch dran und war im naiven Glauben das hier zunächst eine These aufgestellt wird, bei der jeder nach Pro und Contra seine Meinung bilden kann und soll.
Nach Deinem letzten Posting habe selbst ich es begriffen.
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Andre
Mein Posting 96.
Und ? Was machst Du da mit Leuten wie mir ? Rotieren kein Thema, aber alle drei Spiele aus den von mir genannten Gründen. Und nein. Das ist dann nicht mehr zu kontrollieren und würde ich auch keinem Staffelleiter aufbürden.Und nochmal: Rotation ist nur ein Baustein einer nachhaltigen Ausbildung und man muss
1. wissen, warum man das wann und wie macht
2. voll und ganz dahinter stehenDu willst durch Anordnung etwas erzwingen was nur dann wirklich zielführend ( und zwar über einen sehr langen Zeitraum ) ist, wenn es mit Wissen und Wollen angewendet wird. Das kann mit Zwang so nicht klappen und darauf willst Du partout nicht eingehen. Und an dieser Stelle @Uwe: Du solltest hier nicht die FPL anführen. Das ist ein anderer Bereich und da geht es um andere Dinge. Und die FPL kann für sich stehen. Nur die Rotation als Einzelanordnung mMn eben nicht. Das ist einer meiner Kritikpunkte.
Warum nicht Anreize schaffen ? Vorschläge kamen hier doch. Und die Idee von siebener mit Zuschuss bei den Mitgliedsbeiträgen finde ich gar nicht so abwegig. Ich habe es ebenfalls in ähnlicher Form schon angedeutet und würde noch viel weiter gehen: Anlehnend an die Zertifizierung der NLZ'en müsste ein Bonussystem für Breitensportvereine ins Leben gerufen werden, die Ausbildung mit Leben füllen und es nicht bei hohlen Phrasen belassen ( die Vereine "Hauptsache einer macht's. Egal wie" erwähne ich hierbei gar nicht ).
Bislang gibt es einen warmen Händedruck mit kleinem Scheck und ein Foto für die Homepage des Verbandes für einige wenige Vereine. Mann, was für ein wahnsinniges Engagement.
Leute vom DFB und den Verbänden: Dat wars ? Mehr fällt Euch nicht ein ? Lachhaft die Nummer. Und sich dann beklagen, wenn "oben" nicht mehr genug ankommen. Ich weiß das es schmerzhaft ist, aber dann muss man eben auch an der Basis mehr investieren. Und damit meine ich die bloße Kohle. Weit darüber hinaus den Vereinen für lizenzierte Trainer einen Zuschuss zukommen zu lassen. Schon mal gute Grundidee. Aber viel zu wenig. Wenn Ihr Veränderungen "unten" wollt, muss das Geldsäckle schon ein bisschen weiter auf.Also zum Bonussystem: Wenn ein Verein ( wie bei der Zertifizierung ) ganz bestimmte Eckpunkte erfüllt, gibt es hierfür Geld. Um auch jedem kleinen Dorfverein die Möglichkeit der Zuwendung zu geben, wären hier keine örtlichen/baulichen Gegebenheiten enthalten. Aber mal so beispielhaft:
Leitfaden/Ehrenkodex ( oder wie auch immer benannt ) für Trainer, Eltern und Spieler, Darin enthalten wären Mindesteinsatzzeiten von Spielern mind. bis D. Nachgewiesene Sanktionen des Vereines bei Nichteinhaltung. Angebotene Fortbildungen im Verein.Ausbildungskonzept mit Rahmengebung. Und darin enthalten wäre bei mir die Rotation !! Aber eben als ein Baustein.
Hier höre ich mal beim Bosnussystem auf. Ist sicherlich verbesserungs- und ausbaufähig. Auch was die personelle und strukturelle Gestaltung und Machbarkeit betrifft. Beim Fördersystem hat man sich diese Gedanken gemacht, aber leider nicht an die Basis gedacht. Daran sollte man sich jetzt machen, sonst gibt es bald nicht mehr genug Spieler mit denen man überhaupt rotieren könnte.
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Mein zweiter Kritikpunkt wäre bei einer Anordnung das "Wie". Während des Spiels, von Spiel zu Spiel ( wie hier bereits vorgeschlagen ) ?Was wäre dann mit Leuten wie mir, die das nur alle drei Spiele gemacht haben ? Und zwar aus der Überlegung heraus, den Spielern die Möglichkeit zu geben, Fehler auf der entsprechenden Position zu machen und diese dann im Training zu verbessern. Mein Grund war übrigens nie, dass sie auf entsprechenden Positionen ihre Erfahrungen machen und so auch für später Verständnis für die Abläufe bekommen. Ist wohl so, habe ich aber nur als positiven Nebeneffekt mitgenommen.
Individualtechnisch unterschiedliche Anforderungen waren bis E mein Grund zu Rotieren. Beispiel Ballmitnahme und Beidfüßigkeit. Ein Rechtsfuß auf Links. Offene Annahme mit Links in Drucksituationen. Ich wollte das nicht einfordern sondern das sollte automatisch aus dem Spiel heraus so passieren. Unter Druck tendieren die meisten Spieler nunmal dazu, ihren starken Fuß zu benutzen. Wenn ich das im Training als Schwerpunkt habe und ein Spiel als dritte TE sehe, will ich das doch nutzen. Das ist bzw. war mMn nachhaltiger, wenn der Spieler eben mind. drei Spiele hintereinander auf Links in diese Situation kommt. Ich habe bei vielen meiner Spieler dieses Verhalten dann auch tatsächlich entdecken können. Allerdings ein sehr langwieriger Prozess.Kann natürlich auch sein, dass während des Spiels oder von Spiel zu Spiel rotiert werden sollte. Auch hier die Frage: Wer hätte den Beweis dafür ? Wer kennt den Königsweg ? Also wäre bei einer Anordnung der Rotation meine Vorgehensweise tatsächlich beschnitten, obwohl ich doch Befürworter dafür bin. Aber eben alle drei Spiele. Das wiederum wäre gar nicht mehr zu kontrollieren, da ( auch heimliche ) Gegner der Rotation einige Kinder schlicht mal zu Hause lassen würden und dann würde es richtig unübersichtlich.
Den Grundgedanken finde ich gut. Er ist jedoch so in der Form nicht umsetzbar. Die Einsicht dazu muss endlich aus den Vereinen heraus kommen und da sehe ich das Grundübel. Da kommt einfach zu wenig. Da herrscht die Grundmeinung "Hauptsache einer macht's. Egal wie."
Deswegen fände ich den Vorschlag mit finanzieller Zuwendung für Vereine mit durchdachtem und gelebten Ausbildungskonzept ( u.a. der Rotation ) sehr gut. Das muss der DFB und der jeweilige Verband aber eben auch Geld in die Hand nehmen. Also die "Guten" belohnen, anstatt die "Schlechten" bestrafen zu wollen. Die werden irgendwann ( hoffentlich ) sowieso von der Bildfläche verschwinden. -
Zu Beginn meiner Minikickerkarriere bin ich auf dieses Forum gestoßen und auf die Rotation aufmerksam geworden. Hätte ich mir vorher (Asche auf mein Haupt) ehrlich gesagt keine Gedanken drum gemacht. Jetzt kommt schon der erste entscheidende Punkt. Ich hatte vorher immer ab D aufwärts trainiert und wusste daher bzw. war überzeugt davon, dass dies im Gesamtpaket der Ausbildung eines Jugendspielers dazu gehören sollte. Wäre jetzt zu langatmig, wieso und weshalb. Aber hier für mich das erste große Gegenargument bezüglich einer verpflichtenden Anordnung. Wenn ich durch meine Erfahrung mit älteren Altersklassen nicht gewusst hätte, warum eine solch flexible Ausbildungsmethodik wichtig ist bzw. wozu diese führen kann, wäre der Zweck völlig ins Leere gelaufen.
Nur Rotation der Rotation Willen oder gar auf Anordnung bringt mMn gar nichts. Anhand der Praxis erklärt: Ich habe es im Heimatverein dann von Anfang an durchgezogen. "Meine" Eltern mit ins Boot geholt und alles erklärt. Sie wussten, dass gehört zu einem langfristig ausgelegten Plan bis einschließlich A. Nicht mit meiner Person verbunden sondern auf den einzelnen Spieler ausgelegt. Bis zur älteren F kamen von Kollegen so gut wie keine Nachfragen, aber aus sicherer Quelle hörte ich wie die Skepsis im Lauf der Jahre Neugierde wich. Allerdings haben mir die Jungs ( und Anfangs auch Mädels ) den Gefallen getan, dabei immer in der für sie höchsten Spielklasse zu spielen und auch dort im oberen Dritteln mitmischten. Sonst hätte ich glaube ich ein großes Argumentationsproblem gehabt. Zumindest wäre es schwieriger geworden. Ich habe mich durch Diskussionen hier im Forum immer auf Stand in Sachen Rotation gehalten bzw. bestärkte mich das in der Absicht, die Rotation durch zu ziehen.
Der Auslöser war dann, als vier Spieler meiner Truppe aus einer JSG aus drei kleinen Dorfvereinen zur Sichtung eingeladen und zwei davon letztendlich aufgenommen wurden. Ich behaupte, dass die Rotation ein Baustein davon war. Und nachdem ich bei so ziemlich jedem Training im StP war würde ich weiterhin behaupten, dass "meine" beiden Jungs durch ihre Variabilität auf Positionen deutlich hervor stechen. Zufall oder Glück, weil sie eh talentiert waren und dies auch ohne Rotation so gezeigt hätten ? Tja, dass ist eben der Punkt. Ich meine nicht. Aber beweisen kann ich es nicht. Und bei einer Anordnung müsstest Du den Gegnern ( und die werden reichlich vorhanden sein ) erst mal das Gegenteil beweisen !FPL Einführung ( bin ich ebenfalls glühender Befürworter ) zieht hier für mich nicht. Mit dieser Maßnahme ( wie die hier genannten Beispiele von Strafen im Straßenverkehr u.ä. ) soll ein Personenkreis geschützt werden. Hat nichts oder nur zweitrangig mit Ausbildung zu tun.
Einführung 9er, kleineres Spielfeld und kleinere Tore ebenfalls nicht. Auswirkungen des demografischen Wandels wurde Rechnung getragen und den positiven Nebeneffekt der dadurch verbesserten Ausbildung hat man mit- und aufgenommen. Verkauft sich besser.
An dieser Stelle mache ich mal einen Stopp, sonst wird es zu unübersichtlich. Hätte da noch Gegenargumente.Also mit bloßer Anordnung wäre der gewünschte Effekt höchstens, darauf aufmerksam zu machen. Den Zweck erfüllt es aber nicht. Rotation ist für mich immer im Zusammenhang mit Schulung der Beidfüßigkeit ( Festigung davon aufgrund der Drucksituation im Spiel ), Ballannahme und -mitnahme ( Abwehr meist frontal, Angriff meist mit Rücken zum Tor ) und und und zu sehen. Also müsste man ein Gesamtpaket installieren. Immer verbunden mit der richtigen Einstellung zum Ganzen. Von bloßer Anordnung der Rotation halte ich daher eher nichts.
Bis hierhin erstmal -). -
wie ich es bei meiner Nachwuchsmannschaft U-21 in der Schweiz.
Ich hab das nur zu Anfang noch mal hervor gehoben damit deutlich wird, dass man beim Thema Einfrieren ( =unmittelbare Reaktion des Trainers auf eine Trainingssituation im Abschlussspiel ) genau schauen muss/sollte welche Altersklasse man bedient. Mir geht es dabei um den Grund für das Einschreiten, also aus individual-, gruppen- oder mannschaftstaktischen Aspekten.Die Grundautomatismen werden in der Meisterschafts-Vorbereitung eingeübt. Da reden wir von ca. 30% unserer Strategie.
Der Rest ist grundsätzlich gegnerabhängig, das heisst wir suchen die Schwächen und Stärken des Gegners und passen unser Strategiesystem an den einzelnen Gegnern an.
30:70 Gewichtung. Das dürfte sich hauptsächlich auf die Mannschaftstaktik beziehen, sprich beispielsweise Mittelfeldpressing bei Gegnern mit stark aus der Mitte agierenden Spielern beim Spielaufbau, richtig ?
Und Dein Spielsystem mit kurzen Laufwegen hört sich für mich eher nach deutlicher Gewichtung im gruppentaktischen Ablauf an, welche dann wieder flexibel in der Mannschaftstaktik angewendet werden, oder ?
Womit wir ( hier aber klar auf Eure Altersklasse bezogen ) beim Thema wären. Wo friert Ihr mehr ein ? In der Gruppentaktik ? Und wäre es hier dann wirklich zielführend ? Sprich der Idealzustand wäre ja, wenn die Spieler eigenständig die richtigen Entscheidungen treffen. Das wäre aber eher in Spielformen zu trainieren und nicht im Abschlussspiel.
Oder innerhalb der Mannschaftstaktik ? -
der damals schon mit der "heimlichen erfindung der bananenflanke" masstäbe im offensivbereich gesetzt hat.
Und das Kopfballungeheuer hat die Dinger rein gemacht. So "einfach" kann Fußball sein.
Meines Erachtens werden die Spieler im Jugendfussball zu wenig ausgebildet. Einen Flügelspieler kann off. oder def. sein. Wenn er def. ist kann man ihn auch als AV ausbilden. Schliesslich ist es im Jugendfussball wichtig die Spieler perfekt auszubilden und die Resultate MÜSSEN zweitrangig sein. Ein Jugendtrainer ist ein Ausbilder und muss nicht resultatfixiert sein... Aber leider denken nicht alle so.
Ich habe mal was fett markiert, weil ich drüber gestolpert bin. Im Gesamtkontext gelesen, liest sich das für mich als Plädoyer für die Rotation in der Ausbildung. Das würde dann aber irgendwie nicht zu dem von mir markierten passen.
Kannst Du das mal erläutern wie Du das mit dem Flügelspieler meintest ? Meintest Du damit die Grundeinstellung des Spielers, also nach dem Motto als Flügelspieler "geboren" bzw. fühlt sich wohl dort und wenn er eher defensiv "gepolt" ist, nutzt man das und bildet ihn zum AV aus ? -
Nun, bereits die Überschrift regte nicht gerade zur Diskussion an. Wurde die These doch gleich untermauert, dass es ja nur Vorteile und keine Nachteile gäbe. Ergebnisoffene Diskussion sieht anders aus !
Und diese Märtyrer Nummer "steh alleine im Wind aber halte das aus" nervt mich einfach, wenn das die Grundaussage zu Gegenargumenten ist. Und das die Hauptintention dieser Gegensprecher ja im Grunde nur ist, man könne es nur nicht ab "Macht" abzugeben bzw. in dieser beschnitten zu werden. Auf die "Narzissten" hatte ich nur gewartet. Andre möchtest Du damit jetzt jede Diskussion abwürgen ? Ihr werdet schon sehen, dass ich Recht habe. Erkennt Ihr ja nur nicht weil der Narzissmus in Euch das verhindert ?
Die Anregung von @uzunbacak ist völlig richtig. Sachlich diskutieren, sonst an einem Punkt auch mal Geschriebenes so stehen lassen. Auch "hart im Wind" geführte Diskussionen finde ich wichtig. Aber eben, wie oben erwähnt, sollten die von Anfang an ergebnisoffen sein. Den Eindruck hatte ich hier nicht. Schade eigentlich. Einige Ansätze hätten durchaus interessant werden können und selbst als Verfechter der Rotation hätte ich dazu Gegenargumente. -
Ich habe das damals aus Sicht eines E-Trainers geschrieben. Sehe ich auch noch immer so. Ab D würde ich bei prägnanten gruppentaktischen Abläufen einfrieren. Ab C eingebettet in einem gruppentaktischen Thema auch unter Zuhilfenahme einer Taktiktafel, wenn denn die Truppe entsprechend empfänglich dafür ist. Das jedoch bis zum Schlussteil. Abschlussspiel
sollte weiter freies Spiel bleiben. Zumindest sollte man mit dieser Einstellung da ran gehen."Einfrieren" sollten man nur sehr selten verwenden, es bringt eh kaum etwas. Lieber einen Spieler aus dem Spiel raus holen, ihm die Sache gut erklären und ihn dann wieder rein schicken.
Wenn es um individualtaktische Abläufe geht ( egal welche Altersklasse ) gebe ich Dir Recht. Sobald es um gruppentaktische oder gar mannschaftstaktische Elemente geht, wirst Du nicht ohne Einfrieren auskommen.Ich finde spielen lassen im Abschlussspiel wichtig.
Ich auch. In sieben Jahren gab es nicht ein Training ohne. An "Kaspertagen" wohl mal stark verkürzt, aber es gab eins. Bis einschließlich E habe ich dabei ( jedenfalls ist es mir nicht in Erinnerung ) nie eingefroren. Ab und zu mal mit 'ner thematisch passenden Provoregel und das wars.
Aber ab D geht für mich die Schulung von gruppentaktischen Elementen los. Und da laufen gerade in einem Spiel Situationen ab anhand deren man den Spielern den Sinn und Zweck des zuvor geübten sehr gut erklären kann, damit sie auch verstehen warum man es übt. Und das wollen wir doch, oder ? Intelligente Spieler und das ist für mich derjenige, der Handlungsalternativen als Rüstzeug hat und die im Spiel situativ anwendet. Wir Trainer sind dazu, die Alternativen zu schulen.-weil ich an den Ausgang des Folgespiels dachte...Ergebnisdenken
-weil ich es nicht ertragen konnte, dass sie tatsächlich einfach spielen und ebend nicht mehr das abspulten, was wir als Tagesthema erarbeiteten.
Punkt 1 mal außen vor. Punkt 2 ist menschlich. Es fällt keiner in ein psychisches Loch, wenn man es mal macht. -
Interessante Diskussion.
Ich kann nur für einen der ambitionierten Vereine hier in der Gegend sprechen (ehemaliger Zweitligist), dessen Ausbildungskonzept jedermann hier einsehen kann.
An dem Konzept fällt mir als erstes auf, dass der Fokus beim Innenverteidiger sehr auf der Spieleröffnung von hinten ( sicheres Passspiel ) liegt und das beim Außenverteidiger explizit das 1:1 offensiv wie defensiv erwähnt wird. Optimalerweise sollten dies die Spieler auf beiden Positionen mitbringen, aber mMn wird das wesentlich komplexere 1:1 zu recht beim AV besonders hervor gehoben. Willi hat das Anforderungsprofil schon sehr gut beschrieben.
Ich glaube im Allgemeinen wird dieser Position noch viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und das obwohl der Trend schon seit längerem zum Spiel ohne "echte" Spitzen geht. Die geballte, stoßweise Manpower aus dem Mittelfeld des Gegners heraus verlangt gerade dem AV einiges an taktischem Verständnis ab. Und dies im Besonderen im Umschaltspiel bei Balleroberung und sofortiger Spieleröffnung.
Dort werden ganz genaue Kriterien benannt, was die Spieler mitbringen müssen und was sie lernen sollen. Diese werden teilweise penibelst eingehalten und Spieler abgelehnt, die auch nur ein Stück weit bei einem der Kriterien von der Vorgabe abweichen...
Vielleicht sind sie ja deswegen nur Ex-Zweitligist

Nein. Ein Konzept macht nur dann einen Sinn, wenn ich mich auch daran halte. Nicht starr, aber doch zumindest an der Grundausrichtung. Deswegen finde ich es schon schlüssig.
Im Prinzip könnte man sagen, dass - jedenfalls, wenn man solche Maßstäbe anlegt - alleine durch körperliche Merkmale und bestimmte Eigenschaften (eher Sprint- oder eher Ausdauertyp) die Positionen schon mehr oder weniger vorgegeben sind.
Das ist mir im Konzept ebenfalls aufgefallen. Die besondere Betonung darauf. Mag sein, dass dies in der Praxis anders umgesetzt wird. Ich halte es jedoch für sehr riskant, wenn dies schon in der Jugend zur Selektierung von Spielern führt, die durch gezieltes Training diese vielleicht nicht ganz so ausgeprägten Merkmale und Eigenschaften durch umso größeres Spielverständnis und taktisches Verhalten wieder ausgleichen.
So zu sagen ein "Denker und Lenker" auf der Außenbahn.
Sind doch viele kreative Köpfe hier. Falsche Neun, zweite Sechs... Gibt es alles schon.Wir brauchen einfach einen guten Marketingbegriff für unsere AV'er, damit die wieder mehr in den Fokus kommen.
Höre ich Vorschläge
? -
Erstmal herzlich willkommen. Und für Deinen neuen "Job" ist gerade dieses Forum Gold wert. Erst recht, wenn man Neueinsteiger ist, was alle in diesem Forum mal waren.
Ich bin ein typischer Vater-Trainer für Bambinis und habe früher Handball gespielt.
Viele Einsteiger haben früher selbst keinen Vereinssport betrieben. Oder aber Fußball und haben noch so blasse Erinnerungen an ihr Herrentraining. Viele versuchen dies dann auch im Kinder- oder Jugendfußball anzuwenden, was dann in die Hose geht. Insofern finde ich hast Du sehr gute Voraussetzungen. Ruhig altersgerechte Übungen aus dem Handball einstreuen.- Wie kann man Warteschlangen vermeiden und gleichzeitig den Kindern viele Ballkontakte ermöglichen?
Nehmen wir als Beispiel mal den größten "Gefahrenherd": Übungen mit Torabschluss. Der Tipp von @Schimmi nach der Beendigung der Übung beim Zurücklaufen eine Aufgabe geben, ist schon mal sehr gut. Wichtiger ist jedoch der Beginn gerade jetzt in der Halle. Ich weiß jetzt nicht wie viel Platz Du zur Verfügung hast und gehe mal von zwei Hallenhälften aus. Hat die Halle auch Markierungen für Basketball und Volleyball/Badminton ? Nutze die für Übungen. Spart 'ne Menge Aufbau und dient den Kindern zur Orientierung. Im Grunde solltest Du jetzt zwei Übungen gleichzeitig machen. Eine in Hälfte Eins mit dem Großteil der Gruppe. Meinetwegen Liniendribbeln. Jetzt rufst Du ein Kind das aus der Bewegung in Hälfte Zwei zur anderen Übung startet. So hast Du immer alle in Bewegung. Mit geschicktem Aufbau geht das auch in einer Hälfte.- Wie trainiere ich heterogene Gruppen? Die Fortgeschrittenen gegen die Fortgeschritten spielen lassen und die Nachzügler gegen Nachzügler?
Ist für mich in G und F noch kein Thema. Alle zusammen und fertig. Ab E werden die Unterschiede größer und auch die Ansprüche der Spieler an sich und andere verändern sich. Dem sollte man schon aus Gründen der Mannschaftshomogenität Rechnung tragen.- Wie oder ab wann hast du Technik trainiert? (Thema Verwendung Innenseite, Außenseite)
Du machst ständig einen Parcours mit Klettern, Laufen usw. ? Klasse ! Besser geht es nicht. Hier schaffst Du wichtige Grundlagen. Körpergeschicklichkeit ist für mich das Fundament von allem. Du kannst Dir mit späterem Techniktraining noch so ein Bein ausreißen. Wird alles kaum was fruchten, wenn sie elementare Defizite bei Gewichtsverlagerungen haben. Setze also hier für Bambini den Fokus drauf. Das was Du meinst würde ich als Ballfertigkeit bezeichnen. Gerade jetzt in der Halle sehr schön, da ebener Boden mit springenden Bällen. Viele verschiedene Ballarten mit vielen Spielen, interessant verpackt in fortlaufenden Geschichten. Lass sie möglichst viel Erfahrungen sammeln. Das wäre dann das nächste Fundament und Du kannst in der Grobform in der F mit Techniktraining anfangen.Wichtige und spannende Aufgabe die Du hast. Viel Spaß.
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Da wir gerade bei der Bande und somit Off-Topic sind. Hier wird in vielen Themen immer mal wieder Spielintelligenz angesprochen. Für mich zeigt sich gerade bei diesen Spielsituationen bei E und D-Jugendspielen immer wieder, wer von sich aus innerhalb von ein oder zwei Sekunden intuitiv die richtige Entscheidung trifft.
Meist wird mit Ansage gegen die Bande gespielt oder aber versucht, sich mit Ball zwischen Bande und Gegner hindurch zu quetschen. Da entstehen oftmals die gefährlichen Duelle draus.
Die wenigsten Spieler dieser Altersklasse sind in der Lage, die Bande als individualtaktisches Mittel zu nutzen. Pass an oder Laufweg zur Bande antäuschen und dann mit geschickter Ballmitnahme doch nach innen ziehen und Tempo verschärfen. Und in der nächsten Situation an gleicher Stelle das Dribbling nach innen antäuschen und zur Bande ziehen bzw. die Bande zum Doppelpass nutzen. Oder aber abbrechen und das Spiel wieder von hinten aufbauen weil sie von sich aus erkennen, dass beide Optionen nicht optimal sind. Achtet mal drauf.
Diese Spieler bringen von sich aus eine Spielintelligenz mit, die sie intuitiv anwenden. Das könnte man einigen Spielern sicherlich durch hohe Wiederholungsrate als Alternative antrainieren. Es wäre jedoch nicht das selbe.Ich habe aber gewisse Situationen wie diese einfach auch mal natürlich ablaufen lassen ohne darauf einzugehen. Einfach um zu sehen wer etwas von sich aus mitbringt. Das erkenne ich aber nie, wenn ich alles unbedingt trainieren oder vorgeben möchte. Mal abgesehen davon das man seinen Einfluss als Trainer auch nicht überschätzen sollte.
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Wie wäre es, die Grundschüler einfach nur spielen zu lassen ??? Vielleicht werden sie schon in ihren Vereinen vor Turnieren und Spielen vollgequatscht und würden es genießen, einfach mal nach Herzenslust zu kicken.
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Dann will ich hier mal einen Gegenpol setzen. Nach meinen Erfahrungen gibt es immer zwei Seiten. Und dabei sind oft beide Parteien für das Endergebnis verantwortlich. Muss im vorliegenden Fall nicht so sein. Deswegen frage ich vorher mal nach:
Nun sortierte der Trainer in den letzten Wochen die Kinder nach Nasenfaktor aus.
Hast Du ihn gefragt oder wie kommst zu diesem Urteil ?
Letzte Woche war mein Sohn dran in dem ihm der Trainer beim Training mitteilte es solle verschwinden. Mehrere Kinder der Mannschaft haben mir gesagt der Trainer hätte ihn einfach hinausgeworfen.
Hast Du den Trainer dazu befragt ?
2. D2 mit 28 Spielern bei Saisonbeginn.
Von der Anzahl her wäre D 3 angebracht. Aber sind alle zuverlässlich und hätte man hierfür überhaupt einen Trainer ?
Insgesamt finde ich das Verhalten absolut inakzeptabel. Bereits letzte Saison in der E3 waren zu viele Kinder da, und weil dann ein Trainer keine Lust hatte wurde die E Mannschaft meines Sohnes aufgelöst.
Keine Lust ist wertend. Krankheit, berufliche / familiäre Mehrbelastung usw. können dahinter stecken. Hat ihn mal jemand gefragt ?
Den Jugendleiter hatte ich letzte Saison bereits angesprochen aber reagiert hat er nicht.
Was hättest Du denn von ihm erwartet ?
ohti
Das ist nicht gegen Dich persönlich, aber ich hab das viele Jahre gemacht und dabei festgestellt das Eltern gnadenlose Opportunisten und Egoisten sein können. Darf ich so sagen, da ich zur Zeit ebenfalls nur Zuschauer bin. Da wird kritisiert was das Zeug hält. Jeder würde es besser machen, wenn er/sie doch nur die Zeit dazu hätte. Gut das wir Trainer während der vielen Zeit mit den Kindern beruflich bei voller Bezahlung frei gestellt werden. Auch Zuhause bekommt man den Gärtner und Handwerker bezahlt. Familienleben wird völlig überbewertet. Da nutze ich die Zeit doch lieber für die Betreuung fremder Kinder.Kritik ist gut und wichtig. Keiner von uns ist unfehlbar. Man hat es aber verdient, dass einem diese auch offen mitgeteilt wird. Dadurch klärt sich dann vieles.
Also meine Hauptfrage:
Was sagt der Trainer Deines Sohnes dazu ? Hast Du mit ihm gesprochen ? Konnte ich so bisher nicht lesen. Wenn doch, vergiss mein Posting.
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Folgendes Szenario bei mir. Relativ große Jugend, aber jedoch kein richtiges Team. Es geht um eine E-Junioren-Mannschaft.
Wie lange sind die schon in dieser Formation zusammen ?
Nur ist es tiefergehend so, dass da Konflikte angefangen werden mit eigentlich Unbeteiligten, ruhigen Zeitgenossen. Der Sinn dahinter ist mir noch nicht ganz klar.
Weg des geringsten Widerstandes. Da sucht man sich halt die heraus, von denen man kaum Gegenwind erwartet. Ist bei Erwachsenen oftmals nicht anders.
Auch gibt es innerhalb der Mannschaft oft Streitigkeiten, die nur ganz schwer aufzulösen sind.
Das kann natürlich von... bis... gehen. Kannst Du mal ein paar Situationen beschreiben ?
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Letzten Sonntag war Vormittags Talenttest vom DFB und Hallenrunde.
Die Hallenrunde wurde kurzerhand auf Nachmittags gelegt. So konnten alle betroffenen Spieler an beiden Veranstaltungen teilnehmen und alle waren zufrieden.
Montags sind grundsätzlich keine Spiele hier.
Hört sich bei Euch so ein bisschen konträr an und riecht für mich verdächtig nach "zeigen wer am längeren Hebel sitzt". So sollte es natürlich nicht sein. Habt Ihr das schon mal so konkret angesprochen ?
Das hatte ich nur mal bei meiner E bei der Hallenzwischenrunde. Da war es aber das Erstaunliche, dass der Termin zur Zwischenrunde vom Kreis selber festgesetzt wurde und gleichzeitig die Kreisauswahl ein Turnier hatte !?
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Sie scheinen da etwas weiter als im Fussball zu sein...
Ja. In vielen anderen Sportarten auch. Der Fußball ist nur so arrogant zu meinen, es nicht nötig zu haben große Veränderungen einzuführen. Es wird aber besser.
auch weil teilweise unstrukturiert "draufgegangen" wurde. Die Probleme kamen mir bekannt vor.
Vielleicht weil sie in der D nicht entsprechend ausgebildet wurden ?
und wir erzeugen eine große Kompaktheit gegen den Ball.
Mittlerweile covern die Kinder und die Gegner aber so schnell große Räume, dass diese Grundaufstellung und die ballorientierte, instinktive Spielweise nicht mehr funktioniert. drücken wir den Gegner in die eigene Hälfte und stehen uns fast auf den Füßen. Selbst die Abwehrspieler zieht es in diese Räume,
so dass Kombinationen kaum möglich sind.Das Spielfeld ist jetzt Mitte des zweiten F-Jugendjahres so klein geworden (bzw. die Kinder so groß/schnell), dass das ballorientierte, freie Spiel nicht selten dazu führt, dass wir uns in Ballnähe oft gegenseitig auf den Füßen stehen. Auch durch das Verschieben des ganzen Mannschaftsverbundes erzeugen wir oft großen Engen,
die dazu führen, dass die Spiele sehr hektisch werden und viele Spiele eher durch physische Wucht und Zweikampfstärke als durch Zusammenspiel entschieden werden.Kopf heben beim Dribbling und einen sauberen Innenseitstoß können sie mittlerweile alle.
Wie viele F-Mannschaften kennst Du, wo alle Spieler mit zum Ball verschieben ? Wie viele Mannschaften kennst Du, wo Spieler hinten oder vorne, rechts oder links stehen bleiben, obwohl sich der Ball in einer ganz anderen Zone befindet ? Wie viele F-linge kennst Du, die beim Dribbling schon den Kopf heben ? Oder anders rum gefragt: Wie viele Spieler ab D aufwärts kennst/ siehst Du, die beim Dribbling nach Bodenschätzen suchen und ihren freien Mitspieler dadurch gar nicht sehen können ? Da brauchst Du gar nicht mit Spielintelligenz und Passkombi anfangen. Deine haben diese so wichtige Grundlage schon und da kannst Du Dir richtig was drauf einbilden. Ausbauen und nutzen ist hier angesagt. Nicht abgewöhnen.
Hektisch werden auf engem Raum. Das sind F-linge. Völlig normal. Da ist Ballannahme und -mitnahme unter steter Steigerung des Gegnerdruckes angesagt. Gerade jetzt in der Hallenzeit mit hoher Ballgeschwindigkeit. Bei schwächeren Spielern mit Futsal bei Fortgeschrittenen mit normalem Ball. Und ab E zeigst Du ihnen durch geschickte zielorientierte Spielformen wie sie ohne Ballbesitz die Räume für den Ballführenden nicht enger machen, aber trotzdem durch Ballnähe anspielbar sind. Da kannst Du dann schon voll einsteigen, weil sie mit der Pille umgehen können und somit die Grundlage dafür haben.
Mensch @Schimmi. Du hast offensichtlich bei Deiner Truppe ( und jetzt kommt das ganz Entscheidende ) schon einen individualtaktischen Level erreicht, den andere bei einer E oder D nie erreichen und sich wundern, warum gruppentaktisch so gar nichts klappen will. In "meinem" gedachten Verein würdest Du vor versammelter Mannschaft in aller Öffentlichkeit ein fettes Lob bekommen. Von ganzem Herzen ! Warum willst Du diesen Pfad verlassen ? Wie oft habe ich schon gehört bei einem Spiel der B oder A das die nicht gut zusammen spielen. In der Jugend hätte das doch so toll ausgesehen. Mag sein. Aber wohl offensichtlich auf Kosten der Schulung im 1:1 Defensiv oder Ballannahme oder... Das muss nicht so sein und kann auch viele andere Gründe haben. Ich sehe jedoch oftmals was anderes auf den Plätzen.Problematisch wird es dann, wenn Kinder darunter leiden. Wir haben einen physisch und technisch sehr präsenten Jungen, der dazu neigt, dass Spiel an sich zu reißen. Wir haben das oft gut geheißen, weil er auch gegen den Ball sehr wertvoll ist. Im Moment habe wir aber das Gefühl, dass die anderen Kinder darunter leiden und unter ihren Möglichkeiten spielen. Wir haben sogar schon die Befürchtung, dass sie etwas resignieren, weil sie unter der Präsenz des "Durchtankers" ersticken und sich zurücknehmen.
Aha. Das wäre dann aber ein gänzlich anders gelagertes Problem, oder ? Dem willst Du mit Quadranten beikommen ? Also eine Maßnahme für ( oder gegen ) alle ? Oder eher individualtaktisch im Bezug auf den Durchtanker ? Wie spielen sie denn mit ihm im Tor oder wenn er Auszeit hat ?Ich hoffe es ist deutlich geworden was ich Dir sagen will bzw. auch vielen Mitlesern hier. Als Kinder- und Jugendtrainer muss man damit klar kommen, dass andere später die Früchte der Ausbildung ernten. Wer schnelle Erfolge haben möchte, kann gerade in jüngeren Altersklassen mit sehr wenigen und einfachen Maßnahmen auch schnell zum kurzfristigen Ziel kommen. Das ist keine große Kunst.
Meinen Respekt haben die, die ein langfristiges Ziel vor Augen haben und dabei von Anfang an in Kauf nehmen, dass die Jungs/Mädels die Ziellinie überschreiten, wenn man selbst schon an einen Nachfolger übergeben hat. Sprich den Lorbeerkranz vor Publikum nicht selbst in Empfang nehmen.
Nach meinem Eindruck bist Du so jemand. Wäre schade, wenn Du den Pfad verlassen würdest. Dann müsste ich mir einen Nachfolger für Dich in "meinem" Verein suchen. Und ich zahle echt gut -). -
Manchmal ist es sehr von Vorteil, wenn man jemanden schon gut kennt. Zumindest von der Art der Beiträge. Du bist ja hier auch schon einige Zeit aktiv und beim Lesen von Beiträgen hat ja wohl jeder so ein Bild des Users vor Augen bzw. nimmt für sich auch eine gewisse Wertung vor. Völlig normal und passiert auch im "realen" Leben täglich. Bei den Diskussionen hier und auch in meinem Umfeld habe ich mir immer mal wieder gedanklich einen Verein "gebaut" wie ich ihn mir zusammen stellen würde, wenn ich von heut auf morgen als Verantwortlicher einen aus dem Boden stampfen müsste. Gerade hier aus dem Forum hätte ich einige Kandidaten, die bei mir auf ganz bestimmten Positionen gesetzt wären, wenn sie denn tatsächlich so handeln wie sie schreiben. Da bleibt natürlich eine Rest-Skepsis. Gerade was das Thema Rotation und gerechte Einsatzzeiten betrifft. Da sind meine Erfahrungen in der Praxis doch gänzlich anders und insofern ist das hier eher nicht repräsentativ.
Bei Dir ist mir schon mehrfach aufgefallen, dass Du bei eingestellten Spielformen schreibst das Du sie mit Deiner F durchgeführt hast. Und fast nur beiläufig oder in einem Nebensatz erwähnst Du, dass Du sie "leicht" umgeändert hast, damit sie für Deine Truppe passt. Und da trennt sich mMn schon die Spreu vom Weizen. Zu oft sehe ich auch in der Praxis, dass Übungen einfach stumpf aus dem Internet oder weil man es mal woanders gesehen hat, übernommen werden. Und man wundert sich dann, warum es in der eigenen Mannschaft ( meist völlig andere Altersklasse ) überhaupt nicht funktioniert. Bei Deinen "leichten" Abänderungen habe ich jedes Mal für mich gedacht: Punktlandung. Das passt. Auch sonst klingt bei Dir immer wieder durch, nicht starr auf eine Linie oder Meinung zu beharren, sondern auch mal weiter vor zu greifen oder abseits eines Konzeptes zu trainieren. Aber: Du bleibst dabei in der Altersklasse. Finde ich jedenfalls.
Um es kurz zu machen. In "meinem" Verein wärst Du im F-Bereich gesetzt. Da werden Grundlagen gelegt, die sich im Laufe der Zeit multiplizieren. Da kann man keine Leute gebrauchen, die auf temporäre Erscheinungen reagieren, um kurzfristig etwas zu erreichen. Beharrlichkeit und Geduld im Wissen um das, was die Jungs/Mädels später mal brauchen um gut Fußball spielen zu können.Ich habe lange überlegt, ob ich Dir das per PN schreibe. Ich glaube aber, dass Du gerade an einem ganz entscheidenden Punkt angekommen bist, der wahrscheinlich für viele andere Leser hier genauso zutrifft oder aber mit ziemlicher Sicherheit irgendwann eintreten wird: Bin ich noch auf dem richtigen Weg ? Sollte ich vielleicht meine Einstellung ändern/korrigieren ?
Ich kann Dir nur meine Einschätzung aufgrund meinen gemachten Erfahrungen geben.
Kurzum: Es fehlt an Struktur und Ordnung. Es gibt zu viel Freiheiten. Ein ähnliches Problem hatten wir übrigens auch zum Ende der Bambini-Zeit. Damals haben wir vom freien Spiel aufs Positionspiel umgestellt und einen deutlichen Sprung nach vorne gemacht. Auch jetzt habe ich das Gefühl, dass die Jungs ein wenig "eingefangen" werden müssen, vor allem auch um selber wieder besser zur Entfaltung kommen zu können. Wir müssen einfach dazu kommen, das Spielfeld in all seinen Dimensionen konsequent zu nutzen, gerade auch weil wir langsam aus dem F-Jugend-Feld "rauswachsen".
Ich glaube das Du auf der Schwelle bist, den Fokus in die falsche Richtung zu legen. Du betrachtest hier das Spiel Deiner Mannschaft im Gesamtbild. Entspricht nicht meiner Einstellung zu den Aufgaben eines F-Jugendtrainers. Deswegen wird es hierzu keine Tipps von mir geben. Bei einer älteren E wäre das schon anders. Da würde es dann aber auch nur um die Vorbereitung zu gruppentaktischen Elementen für die kommende D gehen.
Natürlich kannst Du sie jetzt "einfangen" und einteilen. Würde auch mit ziemlicher Sicherheit mit ganz einfachen Maßnahmen schnell Fortschritte im Punktspielbetrieb bringen. Der ist mir bei einer F aber völlig wumpe. Ist für mich eine dritte TE, deswegen bin ich der falsche Ansprechpartner.Hier gibt es kein "nur so'n bisschen Mannschaftstaktik, sonst bleib ich doch auf dem Weg". Sehe ich anders. Du musst Dich entscheiden, zwei Felder sind frei

Die andere Richtung ( wenn Du sie denn gehen möchtest ) schildere ich in einem zweiten Post. Das würde ich nämlich an Deiner Stelle machen. Muss jetzt aber erst los.
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August
Bei erst späterem Einstieg in den Fußball kein Thema. Da kann kein Verein etwas dafür und die Mädels/Jungs erst recht nicht.In dem von mir geschilderten Fall sieht es jedoch leider völlig anders aus. Alle Spieler seit mind. 4 Jahren aktiv. Und da sind elementare Dinge versäumt worden. Es kommt einem dann besonders die Galle hoch, wenn man dies bereits in den Anfängen anspricht und einen durchgängigen Ausbildungsleitfaden vorschlägt... Der aber nicht für notwendig erachtet wird und man sich ein paar Jahre später über das Niveau wundert und sich in einigen Fällen sogar darüber aufregt, obwohl man doch selbst zum Blockierer gehörte. Das war und ist für mich der Grund nicht mehr in diesem Verein als Trainer tätig zu sein. Bekomme ich nicht mehr mit meinem Gewissen vereinbart.
Meiner Beobachtung nach ( und ich kann hier nur die Situation im unmittelbaren Umkreis beurteilen ) sind leider viel zu wenig Leute im Jugendbereich tätig, deren Ziele auf die Zukunft ausgerichtet ist. Ich kenne hier im Landkreis zwei Vereine, die nachhaltige Jugendarbeit betreiben. Da ist nun wahrscheinlich auch nicht alles optimal, aber die Grundausrichtung ist zukunftsorientiert.
Alle anderen Vereine werden nach meiner Einschätzung in spätestens 5-6 Jahren in Spielgemeinschaften aufgehen.Da geht es schon bei den Jüngsten um Tabellenplätze mit denn man sich in der Zeitung brüsten kann. Tolle Jugendarbeit.
Da geht es darum möglichst für alle Bereiche Mannschaften melden zu können. Wenn plötzlich keine A-Jugend gebildet werden kann, werden auch die Herrschaften im Vorstand ( die sonst nur bei Spielen der Herren anwesend sind ) wach und Fragen entrüstet nach, wie das denn wohl passieren kann.
Da werden A-Jugendliche vorzeitig hoch gezogen, weil die ach so wichtige Herrenmannschaft ja Nachwuchs braucht. Für 'ne Gurkenliga auf Kreisebene. Insgesamt kann man sich so gar keinen Reim darauf machen, warum es nicht mal für eine höhere Liga reicht.
Da brüstet man sich mit 'ner Anlage vom Feinsten. Schaut Leute, was für ein Schmuckstück. Da man sich aber sonst nie während der Woche mal auf dem Platz blicken lässt bekommt man nicht mit, dass kaum noch Betrieb auf den Plätzen herrscht.Bittere Realität bei den meisten Vereinen hier. Bei uns ist es also nicht "der ein oder andere Spieler" sondern selbstgemachtes Leid und mit Volldampf auf die Klippen zu. Und wenn man um diese Umstände weiß und Sohnemann und einige andere Spieler kehren Deinem Heimatverein langsam aber sicher den Rücken, dann kannst Du Dir nicht vorstellen wie mich das ank....
Verstehen kann ich ihn. -
Mann, bei Euch muss man sich mittlerweile echt beeilen mal einen eigenen Thread zu eröffnen

Ich bekomme es ja im Moment nur aus Vatersicht bei meinem Ältesten ( älterer D-Jugendspieler ) mit. Neu formiertes Team mit einigen jüngeren Jahrgängen. Leider ist bei diesen jüngeren Spielern sehr viel verpasst worden. Technik, Zweikampfverhalten usw. Sehr viele Baustellen auf einmal ! Hatte bereits vor Jahren im Verein erfolglos angemahnt, gerade auch im Bereich E, den ich für sehr wichtig halte, erfahrene Trainer zu installieren oder zumindest dort tätige Kollegen zu unterstützen. Sah man keine Notwendigkeit für.
Es geht ihm und seinem Mannschaftskamerad ( zugleich guter Kumpel ) aber nicht nur um Spielstärke sondern auch um die Einstellung von vielen Mitspielern. Und die finden sie nicht ausschließlich bei den Jüngeren Sch...
Sind beide sehr ehrgeizig und erwarten, dass sich alle genauso rein hängen wie sie. Ich hole sie vom Hallentraining ab und da lassen sie dann ihren Frust ab. Und nach einem Spieltag hat sich mein Sohn in der letzten Zeit des Öfteren Zuhause still ins Zimmer verzogen und war für mehrere Stunden nicht ansprechbar. So kannte ich ihn früher nicht. Er versteht es nicht, wenn ein Spiel deutlich verloren wurde und es einigen in der Mannschaft nichts ausmacht. Besonders wurmt es ihn, dass diese Mannschaftskameraden sich während des Spiels nicht gegen Niederlagen wehren und dementsprechend lustlos spielen. Gegen die Niederlage an sich hat er nach eigener Aussage nichts und das kaufe ich ihm auch ab. Er fragt mich dann, warum er Pässe in die Tiefe spielen soll, wo doch eh keiner in die Gasse startet. Warum er sich hinten abrackern soll, während sich andere vorne nur die Beine vertreiben. Warum er das Spiel nach vorne antreiben soll, wenn dann jeder Ball verspringt und beim Gegner landet. Und anschließend wieder nur die selben versuchen, den Ball zurück zu erobern. Und noch mehr solcher Fragen. Die gleichen und ähnliche Fragen vom Kumpel.
Ich glaube das Hauptproblem der beiden ist zur ZeitDas Missverhältnis von betriebenem Aufwand und dem erzielten Ertrag setzte unserem Sohn deutlich zu. Auch wenn er stets von den gegnerischen Trainern und Zuschauern mit viel Anerkennung und Lob bedacht wurde, so stieg sein Frust doch in dieser Saison spürbar an. Er ließ sich nie hängen und spielte auch stets einwandfrei mit den schwächeren Spielern seines Teams zusammen. Aber die Spiele waren tatsächlich für ihn eher eine Last als dass sie ihm viel Spaß bereitet hätten.
Im Moment hat mein Sohn noch den Stützpunkt. Da kommt er immer zufrieden, da angemessen gefordert,nach Hause. Auch völlig egal, ob verloren oder gewonnen. Einige Spieler im StP haben schon in dieser Saison gewechselt und er spielt ( so habe ich den Eindruck ) auch schon mit dem Gedanken dahin zu wechseln.
Und da liegt eben mein Hauptproblem. Der Trainer ( neu im Verein ) ist mMn ein sehr guter. Altersgerechtes Training, sehr ruhig am Rand usw. Die Leistungsspanne in der Truppe ist jedoch sehr groß. Und zusätzlich leider auch die Einstellung zum Fußball, da muss ich den beiden schon Recht geben ( was ich jedoch noch nicht ausgesprochen habe ). Das ging zu meiner Zeit schon los. Und im Verein ist nächstes Jahr keine Besserung in Sicht. Ich kann also ihren Frust nachvollziehen.
Einerseits fände ich es schade, wenn mein Sohn den Verein aus den oben genannten Gründen verlässt. Mir fallen nur mittlerweile kaum noch Gründe ein, warum er es nicht machen sollte.
Ist ein etwas anders gelagertes Problem als nur von Vereinsseite so gesteuert, was die Einteilung der Altersklassen angeht. Geschludert hat man mMn im Bereich der nachhaltigen Ausbildung und vergrault dadurch jetzt die Leistungsstarken.
Hat aber ja allgemein was mit der Thematik "Frust wegen mangelnden Niveaus" zu tun und ist ständiges Thema zwischen mir und meinem Sohn.
