MM nach kommt es darauf an, was man will.
1) Will man eine "Beschäftigung" für die Kinder, weil man in den Ferien eslbst arbeiten muss, eine Beschäftigung, die den Kindern Spaß macht?
Dann kenne ich Fussballschulen, die da passendes anbieten. Da wird auch in Gruppen zwischen 10 und 15 Spielern unterteilt und passables Training angeboten. Und Studenten, etc. machen das auch pädagogisch vernünftig.
Aber, da wird nicht suggeriert, dass es um so überragendes Training ginge, dass in 3-5 Tagen den Spross fussballerisch enorm entwickle.
Solche Camps kosten auch nicht die Welt, da muss man für den Namen des Camps, der Trainer, des Vereins nicht mitbezahlen.
Es ist eher eine Ferienfreizeit im Gewand des Fussballs.
2) Die Fussballferienschule eines NLZs, um einmal was spezielles kennenzulernen. Sicherlich gutes Training,aber auch Stadiontour, Training auf dem Gelände des Vereins, wenn möglich Foto mit dem Profiteam, das Maskottchen und ein Profi kommt irgendwann mal ins Camp und Kleidung/Fanartikel des Vereins gibt es.
Das kostet idR deutlich mehr, man bezahlt halt die Brand des Veranstalters mit.
Kann man mal machen, aber da reicht mM nach, wenn man das einmal macht. Es ist ja immer dasselbe.
Manche versprechen sich davon, dass ihre Kinder dort vlt gesichtet werden, aber das ist Wunschdenken. Das passiert nicht. Die wirklich guten kennt man alle, da taucht niemand mehr, wie Kai aus der Kiste aus.
Ich habe da in vielen, vielen Jahren und vielen camps pro Jahr genau einen Spieler entdeckt und geholt, den man nicht schon kannte. Und der spielte bei einem kleineren Verein in einem höheren Jahrgang, war aber dort körperlich nicht auffällig, weil er eher groß war. Die Eltern hatten ihn auch wirklich nur des Erlebnisses und weil sie arbeiten mussten dort angemeldet und nicht mit irgendwechen Sichtungsgedanken.
3) Fussballschulen, die kommerziell angelegt sind.
Gerne von Ex-Profis und/oder bekannten Jugendtrainern.
Die kosten auch eher viel, vergleichbar mit den NLZ-FFS.
Hier wird gutes Training angeboten von teilweisen guten Trainern.
Allerdings wird auch Training angeboten, dass etwas nach außen zeigen soll. Viel Geräte, (zu) viel Stangenlaufen, Kappendribbling, etc. Halt doch relativ viel wettkampf- oder spielfernes Training.
Dass ein Kind dadurch besser wird, das ist wie in allen Camps mM nach nicht der Fall. WIe der User über mir scchrieb, wie soll das mit 3-5 Tagen Training auch gehen.Manchmal versuchen soolche Camps eine Finte so beizubringen, dass man sagen kann, man habe etwas gelent. Aber Finten, die nicht den Körper komplett in die Bewegung miteinbeziehen, werden kaum sinnvoll im Wettkampf den Gegner täuschen.
- Ich bin aber sowiso gar nicht der Freund von diversen (schlecht ausgeführten) Finten und solchen, die zum Selbstzweck eingesetzt werden. Das ist mM nach sogar das Gegenteil von gut, weil es Zeit kostet ohne einen Zweck zu haben. -
Mein Fazit:
Ich würde nur zu Variante 1 raten, weil die Kinder da wirklich Spaß haben, viel gespielt wird und das Rahmenprogramm auch passt.
Und das für angemessene Kosten.
Und ob ein Kind sich da nicht mehr verbessert, als in Variante 2 oder 3, das kann man mM nach auch diskutieren.
Variante 2 kann man einmal machen. Das ist ein Erlebnis, gerade wenn man Fan des Profivereins ist. Aber man sollte es auch als solches Event sehen.
Variante 3 kostet nur Geld mM, macht die Taschen anderer voll ohne einen Vorteil gegenüber den anderen Varianten zu haben.
Ganz grundsätzlich soollte man nie erwarten oder das zzum Anlass nehmen, dass die Kinder sich da fussballerisch wirklich weiterentwickeln, schon gar nicht mehr, als würden sie einfach nur mit Kumpels zusammen kicken gehen.
Mit dieser Einstellung,mM nach Wissen, tut man sich leichter die FFS auszuwählen oder gar darauf zu verzichten.
Edit:
Ich schreibe aus meiner subjektiven Erfahrung. Ich habe an allen drei Optionen als Trainer früher mitgewirkt und darauf basiert meine Meinung.