Beiträge von Sir Alex

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    Sir Alex klar dürfen Spieler wechseln und wie hier schon angemerkt auch ohne Sperre.
    Wenn ich einem Spieler keine Mannschaft in seiner Altersklasse anbieten kann, darf er ja auch ohne Sperre wechseln von D-A-jugend.
    Bis E-Jugend kann man den Verein ja jedes jahr wechseln ohne Sperre.
    Wenn ein Spieler wegen zu geringer Einsatzzeit wechslen will, legen wir ihm auch keine Sperre auf. Warum auch? Wer hat was davon?
    Bei Spielern die das Herz einer Mannschaft sind und zu einem höherklassigen Verein wechseln wollen oder einem Verein die in der gleichen Liga kicken (Konkurrenz), kommt dann eben die Ausbildungsentschädigung ins Spiel. Was ist den daran so verwerflich. Es ist ja nicht so, daß er nie mehr kicken darf, sondern nur für eine gewisse Zeit vom Pflichtspielbetrieb ausgeschlossen ist. FS, Leistungsvergleiche und Turnier gehen ja weiterhin

    Aber warum?

    Ja, ich weiß, dass es diese Regelung gibt, aber ich sehe keine Gründe, warum es diese Regelung geben sollte oder warum man dies auch durchziehen müsste?


    Die ganze Argumentation, dass die Ausbildung ja entschädigt werden müsste, die habe ich ja versucht mit den letzten Posts zu diskutieren.

    Aber darauf geht ja niemand ein.

    ZB, dass die Ausbildung ja mittels Mitgliedsbeitrag entlohnt wird, dieser ja genau dafür da ist.


    Bei mir haben inzwischen viele Vereine aus dem selben Einzugsgebiet eine Vereinbarung, dass Spieler grundsätzlich ohne Sperre wechseln können. Da wird nicht gegen einander abgezählt oder nach guter oder schlechter Spieler gewichtet.

    Mal gucken, ob sowas über viele Jahre auch Bestand haben wird, läuft aber seit einigen Jahren ganz gut. Leigt aber vlt auch an den Entscheidungsträgern in diesen Vereinen aktuell.


    Ich finde das gut und sehe wie gesagt keine gewichtigen Argumente, die dagegen sprechen.

    Und du nennst ja in dem zitierten Post auch keine, du versuchst eine Sperre jetzt nur als "kein Weltuntergang" kleinzureden. Wenn es so eine kleine Sache ist, warum macht man das dann?

    Damit hast du aber arggumentiert, dass das die Anreize sind, womit Spieler "weggelockt" werden.


    Das können dann also alle Vereine gleichermaßen anbieten, was ich sagen will, das Argument ist dann doch ein Scheinargument, so wie du es eingesetzt hast.


    Und wenn das Spielern wichtig ist, warum sollen sie dann nicht dahingehen dürfen, wo sie das geboten bekommen?

    Verstehe ich wirklich nicht.

    Andere Spieler, die sowas nicht wollen, die wollen dann dort vlt weg.

    Warum soll sich nicht jeder SPieler den Verein aussuchen dürfen, der den eigenen Bedürfnissen am besten entspricht?

    es müssen und sollten mM nach auch nicht alle Vereine das selbe anbieten, warum auch?

    Nur muss man dann halt die gehen lassen, die sich anderswo besser aufgehoben fühlen.

    Aus der Perspektive des Kindes - und mM nach darf nur diese wertig sein (!) - gibt es dafür keine Gründe.

    Aus der Perspektive des Kindes gibt es auch keine Gründe für ein Verbot von Schokolade essen oder Auto zu fahren.


    Wie oft sollte denn ein Kind in einer Saison wechseln dürfen? Täglich? Wenn er Lust darauf hat?

    Doch, es geht ja um die Gesundheit, das Wohlergehen der Kinder, die nicht alle DInge selbst beurteilen können.

    Aber ein Sperre ist nicht im SInne eines Kindes.


    Und dein zweiter Satz ist unredlich, weil du etwas suggerierst, was nie Diskussionspunkt war.

    Es geht und ging immer nur um EINEN Wechsel pro Jahr und zwar nur ein der Wechselperiode.

    Gute Trainerarbeit muss entlohnt werden.

    Da bin ich bei dir, wirst du denn auch gut von deinem Verein entlohnt?


    Außerdem - und ich habe es jetzt schon zweimal angebracht - ist dafür nicht der Mitgliedsbeitrag da?

    Und dies nicht rückwirkend, sondern jeden Monat?

    Sonst geht die Rechnung ja auch nicht auf, weil man Abgänge ja benötigt, um den Trainer angemessen entlohnen zu können.

    Ich finde die Ausbildungsentschädigung hat schon seinen Sinn und Zweck. Hier würde ja schon ein paar gute Beispiele genannt.
    Es soll eben ein Wildwechsel verhindert in der Sommerperiode. Und bis E-Jugend kann man ja wechseln wie man mag ohne Sperre.
    Warum sollen Vereine für Spieler nicht entschädigt werden die gute Trainer haben und eine Menge Zeit in Training und Spiele investieren nicht honoriert werden. Diese Vereine spielen z.T, in unteren Ligen aber machen ne super Ausbildung für die Spieler und die Teams bleiben bis zur D-Jugend zusammen. Es gibt da draussen zu viele Vereine die sich kaum die Mühe machen auf eine gute Jugendarbeit zu setzen und jedes Jahr gezielt Massenweise Spieler ansprechen und ihnen das gelbe vom Ei versprechen, höhere Liga, bessere Mitspieler und evtl noch Trainingslager, Ausstattung. Obwohl diese Vereine genug eigene Spieler haben in den unteren Teams verzichten sie lieber drauf diesen Jungs die Chance zu geben und holen sich jedes Jahr z.T komplette Jahrgänge neu. Dann muss man eben dafür bezahlen oder die SPIIELER BLEIBEN bis 31. Oktober gesperrt. So what!

    Den "Wildwechsel" von vielen Spielern verhindert man aber meist, wenn man selbst gute Bedingungen schafft.

    Gute, kindgerechte Trainer gutes Trainingsmaterial, um gutes Training anbieten zu können, Ausrüstung, Trainingslager, etc.

    Dann verliert man idR keine Massen in einer Wechselphase.


    Wenn du schreibst, dass ndere vereine Ausrüstung oder Trainingslager und Reisen als Anreiz bieten, dann kann man erstens ja sagen, dass diese Vereine/Trainer das Geld auch in die Jugend investieren genauso wie ihre Freizeit (denn Trainingslager erfordert viel bereitgestellte Freizeit des Trainer-/Betreuerteams).

    Außerdem werden da scheinbar die Beiträge der Jugend auch wieder in diese investiert, nicht in die erste Männermannschaft.


    Warum soll ein Spieler da nicht lieber hinwechseln wollen?

    Und warum nicht hinwechseln dürfen?


    Aus der Perspektive des Kindes - und mM nach darf nur diese wertig sein (!) - gibt es dafür keine Gründe.

    Wenn man hier extrem aus Vereins-/Trainer- oder Elternsicht argumentiert, dann ist es widersprüchlich, wenn man anderswo versucht im SInne der Kinder zu argumentieren.

    Wenn man die Kinder an 1 sieht, dann muss man konsistent immer aus deren Sicht argumentieren mM.



    Ich bin btw auch dafür, dass man Trainer entlohnt für ihre Zeit. Dann muss man diese "Entschädigung" für deren Zeit - wie du es nennst - sollte vom Verein kommen, nicht von wechselnden Spielern retrospektiv.

    Gerne auch mit angepassten Mitgliedbeiträgen, die dann aber komplett in die Jugend fließen, dort wo sie eingenommen werden.

    Nochmal, man zahlt ja Beitrag um die Zeit des Trainers/etc. zu entschädigen, genau dafür ist der Beitrag da. Man zahlt also schon wenn man Mitglied ist und es sollte nicht nachträglich dann noch mehr verlangt werden. Wofür überhaupt, weil ohne regelmäßige Ablösen würde dieses Geld ja dann fehlen, diese Zeit also auch nicht entlohnt werden.

    Das macht logisch mM nach keinen Sinn und ist nur ein Schheinargument.

    Die Spieler zahlen doch Beitrag, oder?


    Welche Ausbildungvergütung willst du denn dazu haben, vor allem, wenn bei vielen, vielen Vereinen nicht einmal die gesammelten Jugendbeiträge auch in die Jugend inverstiert werden, sondern in die erste Mannschaft, vlt noch U19 gepumpt wird?


    Das ist doch in den meisten Fällen ein Scheinargument.

    Der Trainer bekommt kein Geld, der Platz kostet keine Miete, Trainingskleidung gibt es keine übereignet,oft nicht mal gestellt, Trikots zahlt ein Sponsor, etc.


    Und selbst diese Ausbildungsentschädigung fließt ja dann in die Männer oder U19.


    Edit:

    Ich habe kein Problem damit, die Beiträge zu erhöhen. Dann muss das Geld aber auch in die Jugend und auch in die passende Mannschaft fließen und dann bitte auch Ausbildungsentschädigungen im Wechselfenster weglassen.

    Du stellst die Frage, warum kleine Spieler/Menschen zwingend koordinativ im Vorteil sind. Gerade das habe ich nicht behauptet.

    Doch, das hast du, indem du schreibst dass es andersherum "Ausnahmen" gebe.

    Wie soll man das denn anders verstehen, als dass du meinst, dass kleine idR/meist koordinativ besser sind, also große selten koordinativ richtig gut sind.

    ...

    Im Weiteren ist es auch kein Widerspruch, dass dem Kleineren häufig koordinative Vorteile zugesagt werden. Is ja klar, das ist kein Gesetz und es gibt sicherlich Ausnahmen.


    Da musst du mir auch nicht unterstellen, deine Textre nicht zu lesen oder mir Motiive unterstellen.

    Ist natürlich nicht so. Weil die Stabilität nicht der einzige Faktor ist. Es geht auch um die kinetische Energie. und wenn da jemand 15 bis 20 kg mehr hat, ist er beim Körper an Körper eben im Vorteil.

    Im Weiteren ist es auch kein Widerspruch, dass dem Kleineren häufig koordinative Vorteile zugesagt werden. Is ja klar, das ist kein Gesetz und es gibt sicherlich Ausnahmen. Den Vorteil kann der Kleine, falls koordinativ überlegen, dadurch wett machen, dass er den Bodycheck (ja ich weiß, der ist nicht hinreichend definiert, aber 90% der Leser ist klar, was damit gemeint ist) vermeidet. Wohl viel weniger dadurch, dass er etwas stabiler steht.

    Ich muss schmunzeln, wie mit Negierem von Offensichtlichem etwas infrage gestellt wird, was man jedes Wochenende (oh nein, in den Ferien nicht, aber dann an fast allen) auf den Plätzen beobachten kann und was einfach augenfällig ist.

    Es ist eine Frage, was man meist auf dem Platz sieht, aber Korrelation und Kausalität sind schon unterschiedliche Dinge.


    Körperstabilität und der bewusste Ensatz des Körpers wird ja auch von den allermeisten gar nicht trainiert oder geschult. Da ist es nicht verwunderlich, dass Spieler diesem Kontakt ausweichen.

    Das hat dann aber nicht zwingend etwas mit der geringeren Masse zu tun, sondern eben damit, dass da die passenden Trainingsreize fehlen.


    Ich habe auch wirklich kleine und schmächtige Jugendspieler in U9 und U1 dahin bekommen, das diese ihren Körper gut und aktiv einsetzten und damit eben sehr stabil auch gegen Spieler mit mehr Masse bestehen können.

    Du musst also nicht suggerieren, dass es das nicht gibt.



    Und ja, Masse ist auch ein Faktor, aber eben nicht der größte und bedeutenste, wenn es um Körperkontakt, Körperbalance im Fussball geht. Ganz sicher nicht, wenn es um wenige Kilos geht. (Und in der F- oder E-jugend, wie der User auf den ich geantwortet meint, da sind selbt 15-20 Kilos Differenz eher nicht der Fall. Schon gar nicht in großer Anzahl. Da sind 5 Kilos Unterschied schon eine Menge.)



    Und warum sind kleine Spieler/Menschen koordinativ zwingend im Vorteil?

    Kannst du das mal erläutern?

    Da dürfte ja kein NBA-Profi herausragende koordinative Fähigkeiten haben. etc.

    Also losgelöst von der Phase, wo jemand ein plötzliches schnelles Längenwachstum erfährt.

    Geht es hier noch um die F-Jugend? Da kann ich ja gerne mit Körper spielen, wenn ich denn welchen habe. Allerdings gibt es in der F-Jugend enorme körperliche Unterschiede und die Muskulatur ist noch nicht so ausgeprägt als das sie mangelnde Körpermaße ausgleichen könnte. Ich sehe zu hauf F und E Jugendliche die jeden Zweikampf aufgrund ihrer körperlichen Überlegenheit gewinnen und nicht durch gutes defensives 1:1. Häufig ist das defensive 1:1 dieser Jungs sogar miserabel. Sie gewinnen den Zweikampf nur durch ihre körperliche Überlegenheit. Das mag in der F und E funktionieren. Vielleicht auch noch in der D und C. Aber wenn irgendwann die Muskulatur anfängt zu wachsen, bekommen auch die kleinen Stabilität, dann gewinnt der Verteidiger der sich auf seinen Körper verlassen hat, kein Duell mehr.

    Stabilität ist aber primär eine koordinative Fähigkeit und hat eben weniger mit der Muskelmasse zu tun, sondern mit dem Zusammenspiel Muskel, Nerven und Wahrnehmung.

    Deshalb ist deineAussage, dass sich das in der B-jugend mit Muskelwachstum nivelliert mM nach unzutreffend.


    Davon ab gibt es eben auch in jungen Jahren kleine und wenigmuskulöse Spieler,die eben sehr stabil sind.


    Mir wird allgemein in vielen Themen zu sehr das Argument "große verlieren ihren Vorteil, die kleinen,schmächtigen holen auf" genutzt, um alleszu erklären, zu rechtfertigen.

    Dazu wird extrem pauschalisiert, dass es immer "klein/schmächtig" vs "groß/körperlich überlegen" ist - in diesem Thema trifft es zB eben nicht zu, dass kleine grundsätzlich nicht stabil sind,körperlosspielen und große Spieler im Gegenteil. Das ist einfach nicht zutreffend.

    Vor allem widerspricht das solch pausschalisierten Urteilen,weil da ja oft argumentiert wird, dass kleine ja koordinativ besser sind und mit mehr Masse dann am großen vorbeiziehen. Was denn nun? Körperstabilität/Gleichgewichtssinn ist ja eine koordinative Fähigkeit.

    Der Verein muss die Lizenzen nicht bezahlen.


    Gerade Amateurvereine machen das aber meist, diie bekommen dann ja auuch einen Zuschuß und man schließt als Trainer da ein halbwegs verbindliches Abkommen zwei Jahre Trainer zu bleiben oder so.


    In NLZs zahlen die Trainer idR ihre Lizenzen selbst, bekommen mit höherer Lizenz dann aber auch eben auch idR mehr Geld.



    Generell würde mich interessieren, gibt es eine Webseite oder ein Buch, wo du du deine Übungen etc. herausziehst Sir Alex?

    Ehrlich gesagt nicht wirklich.

    Habe viel bei zwei Trainer zugeguckt bzw. mit einem lange zusammengearbeitet, die wirklich saustarkes Training anbieten und Spielformen passend zu Schwerpunkten selbt kreeiert haben.

    Da habe ich viel mitgenommen, aber auch bei anderen, wo ich dann oft die Grundidee nehme, aber einiges verändere.

    Grundsätzlich schaue ich auch auf andere Trainings, wenn ich eh da vorbei komme, oft passt mir die Grundidee oder der Grundaufbau, aber ich verändere die Übung/Spielform dann noch.

    Selbiges bei Sachen aus Literatur natürlich.

    Fussballtraining die Zeitschrift vom habe ich viel gelesen, Dinge übernommen oder auch vor allem verändert.

    Aber auch schlicht google-recherche, wenn ich bestimmte Trainingsschwerpunkte suche.

    Aber, wie gesagt, ich verändere da oft noch einiges.

    Mitunter auch im Training selbst, wenn ich merke, dass ich was nicht zuende gedacht habe.


    Da kann man ruhig mutig sein mM, man muss nur erkennen, wenn man Parameter ändern muss, um den Schwerpunkt zu treffen. Gerade die Feldgröße muss ich sehr oft noch verändern und da passt mir die aus der Literatur selten.

    In der größten Not, wenn ich völlig verwachst habe, dann breche ich auch ab und mache eine ganz andere Spielform.

    Ich habe natürlich inzwischen einiges an Erfahrung und auf Abruf, was ich dann einsetzten kann, genauso Spielformen, die ich einfach gut finde und wiederkehrend immer wieder einbaue.


    Grundsätzlich versuche ich aber sehr intensiv trainieren zu lassen, da müssen sich neue Spieler ca. 6 Wochen erstmal dran gewöhnen, egal wie talentiert sie auch sind.

    Dh heißt auch viele kleine SPielformen, 1gg1, 2gg2 bis 4gg4.

    Oder in zwei Stationen, wenn es eine Übungsform ist, damit jeder permanent dran kommt - wie gesagt intensiv soll es sein. De andere Hälfte spielt dann halt eine freie SPpielform auf kleinen Feld, bei ungerader Zahl eben mit neutralem.

    Allgemein ehr viel in Spielformen oder wenigstens spielnahen Übungsformen. Letzterses am besten in Wettkampfform, das macht einfach den Jungs mehr Spaß.

    Einfachstes Beispiel:

    Torschuß dann auf zwei Tore mit selben Aufbau/Aufgabe als Teams gegeneinander. welches Team schießt aus dem Dribbling in 5 min die meisten Tore, oder wer hat zuerst 10 Tore.


    Zeit- und Gegnerdruck sind mir allgmein wichtig.

    Ich gehe sogar vermutlich so weit, dass ich sage, dass mir Tempo in der Aktion wichtiger ist, als die 100% saubere technische Ausführung.

    Bei eben genannter einfacher Torschußübung hat man so Zeitdruck eingebaut, weil es gegeneinander geht. Sogar Intensität, weil die ihre Bälle auch meist schnell holen, damit keine Pause entsteht, geht natürlich nur, wenn nicht auf jeder Seite 12-15 Spieler anstehen.


    Oder zB das ganze Training als Schlag-den-Raab-Wettkampf. Erstes Ding 1 Punkt, zweites 2 Punkte, etc.

    Zwei Teams, angefangen mit Fangspielen (zB Mannschaftsfangen) beim Aufwärmen und dann bis zum Abschlußspiel (das man auch in mehrere kurze splitten kann) alles in Wettkampfform gegeneinander. Alles möglichst den Schwerpunkt treffend.

    So wird alles motivierender und intensiver, was dann dazu auch mindestens Zeitdruck erzeugt.


    Und ich coache gezielt, gerade bei technischen Dingen, nehme ggffs auch mal kurz den Spieler raus, um etwas zu vermitteln.

    Auch Details, zB die Passschärfe (lieber zu scharf, als zu lasch), den Pass in den offenen Fuß, Ballverarbeitung immer in die Bewegung, etc.



    Lange Rede, kurzer Sinn, man kann da viel probieren, auch mal verwachsen. Inzwischen habe ich halt die Routine, Kompetenz und den Erfahrungsschatz, dass ich souverän etwas verändern oder auch völlig umwerfen kann.

    Wenn ich da an meine ersten Trainingsgestaltungen denke, damals in einer Fussballferienschule, das war ganz anders. Da hatte ich mir viel überlegt, aber hatteProbleme damit eine ganze Woche zu füllen und viele Dinge lieffen auch überhaupt nicht so, wie ich mir das vorgestellt hatte. Aber Parameter zu verändern, das hatte ich so nicht drauf und habe dann die nächste Sache angefangen, statt einfach etwas zu verändern, was oft entscheidend etwas verändert.



    Unstrukturiert runtergeschrieben, ich hoffe das war verständlich und das wichtigste nachollziehbar.


    Edit:

    Eine für mich wichtige Sache noch, um die Intensität zu steigern.

    Es ist in jeder Übungs - oder Spielform klar, wer den Ball holen muss. Ohne Ansage immer der, der als letztes berührt hat (TW zählt nie) oder eben der Schütze oder ein anderes festgelgtes Muster, so dass der ballholende nicht direkt wieder zwingend gebraucht wird.

    Und es wird sofort weitergmacht, gespielt, der ballholende darf erst wieder eingreifen, wenn er den Ball geholt hat. Da spielt das Team halt zb so lange in Unterzahl. Greift er vorher irgendwie ein, gibt es Elfmeter oder einfach direkt ein Tor.

    Ich rede vom Ballführenden, der in der Bewegung ist und der einen Rempler in den Körper hinein erhält. Da kann ein kleiner Kontakt reichen, dass er außer Balance gerät und das hat nichts damit zu tun, dass er keine Körperkontrolle hat

    Doch, das hat entscheidend mit Balance, Körperkontolle zu tun.

    Da zB muss man selbst aktiv den Körper gegen den Mann stellen, auch als Ballführender, um dadurch eben aktiv zu sein und viel stabiler selbst zu sein.

    "Erst der Körper, dann den Ball spielen" das gilt auch, wenn man selbst den Ball hat und zB in die selbe Richtung läuft, wie der Gegner. Man ist dann erstens viel stabiler und zweitens kann der gegner dann den Ball nicht spielen, nur foulen, wenn er es versucht.


    Das geht hier scheinbar im Diskurs unter, hier wird nur über den Spieler gegen den Ball geredet.

    Aber auch der Spieler mit Ball sollte aktiv den Körperkontakt suchen, das gibt ihm eben viel mehr eigene Stabilität und nimmt dem Gegner den Bewegungsvorsprung für eine plötzliche Aktion.

    Alleine bei vielen Einwürfen bekommt der Ballempfänger doch Gegnerdruck. Die können das nur alle absorbieren, weil die eben gegenhalten und stabilität haben.

    Der Klassiker im Jugendfußball :)

    Aber selbst da (Einwürfe) gab es kaum Körperkontakt - hat mich auch überrascht. Und die mussten nichts absorbieren, weil die das durch Freilaufen oder viele Einwurfrichtungen (180 Grad) nicht brauchten.

    Vlt weil England sehr passiv und tief verteidigt hat?

    Dazu hast du nichts ausgesagt, das wäre aber schon essentiell.


    Wie war es denn umgekehrt, wenn England das Spiel aufgebaut hat? Hat Spanien da hoch gepresst?

    Und falls ja, dann wird das wohl kaum körperlos geschehen sein, kann ich mir kaum vorstellen, dass Spanien dann schnell wieder an den Ball gekommen wäre.


    Grundsätzlich finde ich es eh wenig zielführend anhand eines! Spieles Gesetzmäßigkeiten im Profifussball ableiten zu wollen.

    Aber, dann wenigstens auch die taktischen Umstände/Spielweisen bitte mit einfügen, sonst ist es ein Muster völlig ohne Wert.

    Zu wenige Spieler machen gutes und dauerhaft motivierendes Training mM nach schwer möglich.

    Ich glaube, da müssen wir zukünftig umdenken - die Fußballschulen machen das (z.B. Einzeltraining, Individualtraining).

    Klar, aber macht das dauerhaft wirklich Spaß?

    kenne einige, die so etwas eine Weile gemacht haben, aber eher weil Eltern übereifrig waren, das Training im Team hat den Spielern immer viel mehr Spaß bereitet, das Fussballschulentraining ist oft nur ein regelmäiger Pflichttermin, auf den sich die Kinder nicht wirklich freuen, jedenfalls nicht annähernd so, wie auf das Mannschaftstraining.


    Und ist das dauerhaft wirklich so zielführend, dass man sich da besser entwickelt, als im guten Training in spielnahen Übungen/Spielformen?

    Denn das geht im individualtraining ja gar nicht.


    Ich bin ein klarer Verfechter von spielnahem Training. "Kappen- oder Hütchendribbling", wie ich es abwertend nenne, davon halte ich zB sehr wenig. Jedenfalls für mehr als einen kleinen eher aufwärmenden Tel des Trainings.

    Auf höchstem Niveau hat ein Spieler quasi immer einen Impuls von Gegner, wenn er den Ball verarbeitet - jedenfalls überall im Zentrum in des Gegners Hälfte.

    Dann schaue dir bitte nochmals das Spiel von Spanien gegen England an ;) - nach der Diskussion hier habe ich mir das gestern Abend mit anderen Augen angesehen - und Sorry, da war extrem viel total ohne Körperkontakt (außer Standards und Kopfballduelle).

    Womöglich, aber vlt weil Spanien mit Ball so überlegen war und England eher tief und passiv verteidigt hat, während Spanien den Ball laufen ließ vor allem in einer Zone, wo es England eben zuließ?

    Vermute ich mal, habe das Spiel nicht wirklich gesehen, aber das ist bei SPanien ja nicht selten so.


    Und selbst da bezweifle ich das so absolut, denn wenn es in die zentrale rote Zone ging, also der Ball, dann kann ich mir das schwer vorstellen, denn dann dreht der Offensivspieler am 16er auf und hat alle Optionen.

    Alleine bei vielen Einwürfen bekommt der Ballempfänger doch Gegnerdruck. Die können das nur alle absorbieren, weil die eben gegenhalten und stabilität haben.

    Es gibt ja interessanterweise auch offizielle Empfehlungen vom DFB wie man handeln sollte, folgend die Empfehlungen für den am Spieler interessierten Verein (https://www.dfb.de/trainer/art…m-nachwuchsbereich-306/):

    • Reflektieren Sie, ob ein Wechsel in Ihr Team für den Spieler wirklich ein sinnvoller Schritt ist!
    • Informieren Sie den Jugendleiter des betreffenden Vereins vorab davon, dass Sie mit dem Spieler gerne in Verbindung treten möchten.
    • Geben Sie dem Verein die Gelegenheit, den Spieler hiervon zuerst zu informieren!
    • Kontaktieren Sie die Eltern des Spielers und teilen Sie ihnen Ihr Interesse mit! Akzeptieren Sie ein klares 'Nein'! Bei Interesse der Eltern, laden Sie den Spieler gegebenenfalls zu einem Probetraining ein! Vergessen Sie hierbei aber niemals, den Eltern mitzuteilen, dass sie hierfür eine unterschriebene schriftliche Genehmigung des abgebenden Vereins benötigen! Lassen Sie den Spieler ohne eine solche Genehmigung auf keinen Fall mittrainieren!
    • Erzielen Sie Einigkeit über einen Vereinswechsel, so besprechen Sie mit den Eltern die weiteren Schritte! Unterstützen Sie unbedingt, dass der Spieler die Saison in seinem bisherigen Verein sauber zu Ende spielt!
    • Unterstützen Sie die Familie bei den Wechselformalitäten!

    Hier ist die Kontaktaufnahme zum Jugendleiter des abgebenden Vereins sowie die schriftliche Genehmigung des Probetrainings explizit erwähnt!

    Das ist aber oft auch probllembehaftet, leider.

    Nicht selten wird der Spieler dann vom Heimatverein ordentlich bearbeitet, auf der moralische Ebene agiert, etc. dem Spieler ein "schlechtes Gewissen" gemacht, wenn er das Probetraining mal annehmen will oder gar schon vorher mit klaren Konsequenzen "gedroht".

    Passiert leider häufig, habe ich diverse Male erlebt, gerade bei Vereinen, die glauben auch ein gutes Team zusammen zu haben.


    Im Sinne des Kindes - und nur darum sollte es gehen - ist das dann nicht, wenn man sich an diesen Ablauf gehalten hat.


    Losgelöst von dem geschilderten Fall will ich das ganz allgemein festhalten.

    Würde an deiner Stelle vlt auch erstmal ein zusatzliches optionales Training anbieten und gucken, wie das angenommen wird.

    Dabei würde ich aber 1-2 Trainingstage als fest einplanen und einen speziellen als den optionalen.


    Dann kannst du zweimal normale Inhalte trainieren mit dem nahezu gesammten Kader, das zusätzliche Training je nach Anzahl gezielt mit anderen Inhalten füllen.


    du sagst leider nicht, wie groß dein Kader ist, denn das finde ich auch nicht unwichtig. Zu wenige Spieler machen gutes und dauerhaft motivierendes Training mM nach schwer möglich.



    In der D-Jugend ist es alles andere als unüblch drei Trainingstage zu haben. Nicht nur bei den besten Vereinen.

    Jedenfalls in Ballungsgebieten in der D1 oder D2 (falls Jahrgangsmannschaft). In einer unteren oder einem orfverein vlt weniger.

    Wenn es aber einen plötzlichen Impuls in den Körper gibt, der den Spieler in Ballbesitz außer Tritt geraten lässt, ist es Foul.

    Das ist aber so oder so Kokolores. Du machst es nur an den Folgen fest, ob es regelkonform ist oder nicht.Und das kann und darf es nicht sein.

    Wenn jemand so gar keine Körperbalance hat, dann wird er bei jedem kleinen Impuls "außer Tritt" geraten und deiner Meinung nach müsste es dann Foul geben.

    Und das kann und darf so nicht sein.


    Dazu ist es eben - wie ich oben schon ausführte - eine wichtige Fertigkeit Körperstabilität (auch und gerade im Zweikampf zu haben).

    Auf höchstem Niveau hat ein Spieler quasi immer einen Impuls von Gegner, wenn er den Ball verarbeitet - jedenfalls überall im Zentrum in des Gegners Hälfte.

    Spiel mal MS in der Verbandsliga, da hast du bei jedem Zuspiel einen Impuls vom Gegner, wenn du den Ball verrarbeitest.

    Wenn die sich dann "fallenlassen" dann soll es 100 Freistöße pro Spiel geben? Teilweise wird es dann ja auch Elfmeter.

    Genau das ist eben der Kontaktsport Fussball, es ist kein körperloser Sport.



    Und auch im Kinderfussball -klar vlt nicht in der G-Jugend - ist bzw. sollte nicht jeder Kontakt ein Foulspiel sein. Wie der User über mir ausführte, so ist das auf höherem Niveau auch nicht der Fall, auf niedrigem hingegen schon.

    Da fehlt es aber mM nach eben an Koordination, an Körperstabilität. Man kann ja aktiv gegenhalten, das ist genauso erlaubt und eben auch nötig, um selbst nicht bei einem Mini-Impuls "außer Tritt" zu geraten.



    Edit:

    Dann aber jammern, wenn unsere N11 nicht genug gute SPieler hat, wenn man die guten ja mittels Regelauslegung in der Jugend benachteiligt und ihnen richtigen Einsatz des Körpers sogar abtrainiert.

    Und dann meckern, wie haben keine guten MS und IV,wo das besonders bedeutend ist.

    Du unterstellst mir als Trainer etwas, was einfach völlig haltlos ist.


    Meine Teams sind grundsätzlich super fair, weil mir das wichtig ist.

    Unsportlichkeiten gibt es bei mir nie.

    Tritt ein Spieler nach - auch wenn er den Gener nicht trifft - dann ist das Spiel/Turnier für ihn beendet, auch wenn der Schiedsrichter es nicht ahndet. Auch, wenn es mein bester Spieler ist.

    Das kommt aber nur vor, wenn ich Teams neu übernehme und da habe ich das so gehandelt. Einmal bei dem vermeindlichen Star der Mannschaft im ersten Wettkampf. Er hat nachgetreten, nicht einmal getroffen, aber er wurde ausgewechselt und hat an den Tag nicht mehr mitgewirkt.

    Handhabst du das auch so?


    Auch andere verbale Unsportlichkeiten gibt es bei mir nicht.

    Meine Spieler mackern /fast) nicht, weil ich das unterbinde, wenn etwas zum Schiedsrichter (oder Gegner, also immer Trainer, nie Spieler) gesagt werden muss, dann mache ich das.

    Nochmal mir ist das Auftreten meine Spieler auf und neben dem Platz sehr wichtig. Das geht sogar soweit, dass ich dasselbe beim Einsatz in Wettkämpfen für ihre Schule einfordere.


    Meine Teams bzw. Spieler treten immer sportlich auf, aber normaler Körpereinsatz ist eben "fair und sportlich". Der gehört dazu.


    Du scheinst zwischen unsportlichem, regelgerechtem und nötigem wosie auch "tollpatischigem (weil zu langsam/schlecht) nicht differenzieren zu können und dazu leitest du aus Einzelfällen eine Allgemeingültigkeit ab.

    Ja, ich habe auch schon gegen absichtlich foulende (sogar in Absicht dem Spieler wehzutun) Gegner mit meinen Teams gespielt. Die gibt es.

    Aber gezieltes körperbetontes Spiel ist ungleich "rausfoulen" oder überhartem Spiel.


    Und dann gibt es noch die langsamen, schlechten Spieler. Ich trainiere ja immer sehr, sehr gute Teams, wenn wir dann gegen "kleine" Vereine spielen, dann foulen die mitunter sehr hart, weil das Spiel von uns ihnen schlicht viel zu schnell ist. Das kann man aber erkennen und auch unterscheiden.

    Ist ja toll, dass du von Einzelbeispielen meinst ein Allgemeinurteil treffen zu können.

    Dabei ist es eh fraglich, ob du die geschilderten Szenen so objektiv bewertest, wo du ja selbst sehr subjektiv involviert bist und es bei deinem Sohn zu einem Armbruch kam.

    Du unterstellst ja schon ein Motiv - was sehr wertend ist - aber dann schreibst du nichts von treten oder umgrätschen?

    Finde ich komisch, denn damit kann man viel "besser" jemanden "rausfoulen". Kenne ich auch, auch aus eigener leidiger Erfahrung . Klar es gibt auch solche, gerade im Herrenfussball.



    Bodycheck wird vieles genannt, nur weil der andere umfällt und weint, weil er null Körperstabilität hat. Dabei reicht dann ein kleiner Impuls schon aus.

    Keine Ahnung, wie es war, du schlderst es logischerweise subjektiv und natürlich gibt es auch solche Aktionen.

    Aber, du suggerierst eben, dass es idR eine unfaire, unsportliche Aktion sei, wenn man den Körper einsetzt.

    Das finde ich falsch und sogar unfair den Spielern gegenüber, die eben fair ihren Körper einsetzten (auh/nur weil es auch mal Folgen haben könnte.)



    Du schreibst hier von einer C-Jugend, willst aber körperloses Spiel und weiter verurteilst du aufs schärfste jeden Körperkontakt und unterstellst dabei gleich sehr harte Motive?

    Du schießt völlig über das Ziel hinaus, mM nach weil es dich/deinen Sohn getroffen hat.

    Ist nicht schon, kann aber auch bei fairen Aktionen passieren.


    Das ist genau das, was ich oben kritisiert habe, die Folgen eines Zweikampfes haben keine AUssagekraft über die sportliche Fairness.

    Vlt eher eine Aussage über die koordinativen Fähigkeiten. EIn Messu zB wird permanent attakiert, der tut sich nie weh. Der hat halt koordinativ viel drauf, der hat Körperstabilität, der setzt selbst auch poraktiv den Körper ein.



    Ich war auch sehr klein und schmal, in der C-Jugend war ich quasi ein Kind gegen viele Männer. Aber mich konnte niemand so einfach wegchecken.

    Später auch nicht, ich bin zwar danach gewachsen, aber einer der kleinsten war ich immer auf dem Feld.


    Aber ich habe halt eine sehr gute Koordination, Körperstabilität und habe gelernt, den Körper aktiv, aber fair einzusetzten, auch und gerade wenn ich den Ball hatte.