Beiträge von Sir Alex

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    Ich mache eine mehrwöchige Pause und fange in der letzten oder frühestens vorletzten Woche an zu trainieren. Meist mit einer 4-7 tägigen Kennenlernfahrt, in der wir dann auch viel trainieren bzw. Spiele bestreiten.,
    Außerdem beende ich die Saison auch immer zeitig. D.h. auch am Anfang der Fereien spiele ich keine Turniere mehr, o.ä. ganz gleich, wie toll das Turnier ist.
    (Bei uns beginnt der Punktspielbetrieb am dritten Wochenende nach den Ferien. Pokalspiele eine Woche eher, falls man D1, C1, B1 oder A1 ist.)


    Und die Pause mache ich vor allem aus dem Grund, dass die Kinder mal mental abschalten können. Außerdem haben die nach 4-6 Wochen Pause auch wieder richtig Bock auf Vereinsfussball. (Nicht falsch verstehen, meine SPieler haben eigentlich immer Lust auf Training, etc. Die kommen gerne und nahezu vollzählig, wenn es mal optinonale Termine gibt. Aber, wenn man ihnen das ein paar Wochen vorenthällt, dann freuen die sich mal richtig, dass es wieder los geht. Die können dann - wie beim eigenen Geburtstag - die letzten Nächte bevor es wieder losgeht, kaum einschlafen vor Vorfreude/Aufregung. ) Mir als Trainer geht es übriegens ganz genauso.


    Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, dass man mental abschalten kann. (dafür ist der Urlaub im Berufsleben ja auch da.) Das tut dem Körper gut, dass man ein paar Wochen keine festen Verplichtungen etc. hat.
    Klar, meine Jungs spielen wahrscheinlich alle auch in der freien Zeit fast täglich Fussball. Aber eben ohne Verpflichtung, ohne mentale Anspannung. Ich empfehle meinen Spielern auch immer, NICHT an einem Fussballferiencamp teilzunehmen. Denn das ist ja auch wieder Verpflichtung und Fussballtraining. Mit Freunden knödeln können sie meinetwegen jeden Tag 10 Stunden.



    Ich mache übriegens auch in den anderen Ferien (Herbst, Weihnachten, Winter und Ostern) meist komplett trainingsfrei. Allerdings spiele ich , abgesehen von den Weihnachtsferien, dann trotzdem Turniere und/oder Freundschaftsspiele. (Natürlich frage ich, wer verreist oder anderweitig verhindert ist, bevor ich einen Wettkampf in den Ferien annehme.)

    eigendlich könnt ihr alle aufzählen. Ich habe eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen, die für mich entscheidend war.


    schliesse mich auch einem Kommentatorenbeitrag an,der dahin ging, dass trotz der Vorraussetzung nicht alle in der 1.Buli
    sich durchsetzen werden.


    bin gespannt, wer das sein wird.


    Ich gebe dir recht, dass sich wohl nicht alle in der Bundesliga durchsetzten werden.
    Allerdings gibt es ja schon mehr als genug, die einige Bundesligaspiele haben, bzw. sich bereits in der Bundesliga festgespielt haben:


    Die oben benannten Spieler, die nicht zur EM freigestellt wurden:
    Meyer, Schalke,
    Gorezka, Schalke
    Werner, Stuttgart
    Tah, HSV
    Süle, Hoffenheim
    haben sich auch fogende Spieler mitlerweile eigentlich etabliert:
    Niklas Stark: Stammspieler in Nürnberg
    Julian Brandt in Leverkusen
    dazu Kimmich mit einer tragende Rolle in Leipzig.


    Mit Stendera, Frankfurt,
    Kempf, Frankfurt
    Öztunali, Leverkusen
    spielen drei weitere ziemmlich regelmäßig, wenn sie fit sind.


    Das sind 10 Spieler, die es ja mittlerweile schon fast geschafft haben, sich im Profifussball durchzusetzten. Ich glaube bei diesen auch, dass die meisten auch in den folgenden Jahren nicht von der Bildfläche verschwinden werden.
    Brandt, Werner, Meyer und Gorezka sehe ich sogar mit Einsätzen in der A-Nationalmannschaft, wenn sie von Verletzungen verschont bleiben. Bzw. Meyer und Goretztka haben ja schon debütiert. Und Brandt und Werner sind sogar noch einen Jahrgang jünger, als die beiden.


    Dazu kommen dann noch
    Mukthar, Hertha
    Gersbeck, Hertha
    und Holthaus für Bochum in Liga 2
    die zumindest ab und an mal Einsätze bekamen. Für die wird es wahrscheinlich eng im Oberhaus, genauso, wie für alle anderen, die ich nicht erwähnt habe. Mukthar sehe ich z.B. nicht ganz so stark wie die 10 obigen Spieler, wenngleich er ne sehr gute EM gespielt hat.



    Auch, wenn vielleicht der ein oder andere in den nächsten Jahren karrieretechnisch abstürzen wird, so denke ich, dass die aktuelle Quote ja schon außergewöhnlich ist.
    Die ersten 10 Namen (auch , wenn 4 davon nicht bei der EM dabei waren, allerdings eben, weil sie schon unverzichtbar für ihren Verein sind, mit Tah und Werner sogar zwei 96er, die sogar nöchsten Jahr noch U19 spielen können) haben ja jetzt schon einen Stellenwert im Verein erlangt, der über einen Kurzeinsatz am Saisonende hinausgeht. Zwei haben sogar schon im A-Team debütiert und waren im 30-Mann-Kader für Brasilien.


    Edit:
    Serge Gnabry war auch Teil der Mannschaft, der aber nicht zur EM konnte. 10 Premierleagueeinsätze und einige CL-League EInsätze, unter anderem im entscheidenen Achtelfinalrückspiel gg Bayern über 75 min hat der auch schon.
    Und wahrscheinlich habe ich immernoch einen vergessen.
    Ich denke schon, dass das ein sehr guter Jahrgang ist - in Breite und Spitze - (bzw. Jahrgänge: 95/96) aus dem es überproportional viele Spieler schaffen werden sich im Oberhaus durchzusetzten.

    Zusätzlich gehören noch Max Meyer, Timo Werner und Jonathan Tah dazu. Die U20-WM kann kommen!


    .


    Du hast Niklas Süle und Leon Goretzka noch vergessen.


    Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass einige die U20-WM gar nicht mitspielen werden. Die WM überschneidet sich zwar nicht mit der Bundesligasaison, aber Spieler, die fester Bestandteil eines Bundesligisten sind und darüber hinaus sogar schon dicht dran sind an der A-Nationalmannschaft dann einfach auch Urlaub brauchen. Denn die WM liegt wirklich genau in der Phase, wo die Profis dann auch mal frei haben, bevor die Vorbereitung dann losgeht.
    Und eine dreiwöchige WM in Neuseeland in der Urlaubszeit ist dann auch nochmal suboptimaler, als 13 Tage EM (für Brandt, Ötzunali und Kimmich sogar nur 10) während der Urlaubszeit am anderen Ende der Welt.

    guenter:


    Die Logik, bzw. den SInn kann ich dir auch nicht erläutern, habe mich damit nie auseinandergesetzt.


    Ich weiß nur, dass ich immer angehalten wurde, Abgängen und Neuzugängen deutlich zu machen, dass sie erst nachdem letzten Spiel (spätestens jedoch am 30.6.) den Vereinsaustritt zu vollziehen. Eben weil mit dem Austritt - egal zu welchem zukünftigem Zeitpunkt dieser getätigt wird - das Spielrecht sofort erlischt.

    Hierbei geht mir auch im Kopf umher, ob er im Fall einer dreimonatigen Kündigung die Spielberechtigung behalten würde. Ich gehe davon aus, dass er sie behalten würde, weil er ja nicht den Verein wechseln würde. Wenn aber nicht...tja.


    Nein, sobald man eine Kündigung abgibt, erlöscht das Spielrecht. (Natürlich muss erstmal jemand anderes - Verband/verein - davon bescheid wissen, falls der SPieler trotzdem eingesetzt wird und dann gegen die SPielwertung Protest einlegen.)
    Bei mir im Fussballverband gibt es jetzt aber so einen Fall im Herrenfussball Bezirksliga. Dort hat ein Spieler 4 SPieltage vor Schluß, seine Kündigung zum 30.6. eingereicht. Er wurde aber weiter eingesetzt. Und jetzt ist es so weit gekommen - keine Ahnung wie das rauskam - das jemand Einspruch gegen die SPielwertung dieser 4 Spiele eingelegt hat. Diese Spiele wurden nun gegen diesen Verein gewertet, wodurch dieser Verein nicht aufgestiegen ist. )

    Ich kann es zwar verstehen, dass man es als Spieler nicht toll findet, wenn es Kündigungsfristen gibt, oder aber diese nicht mit dem Fussballkalender korrelieren.
    (Bei meinem Heimatverein ist es z.B. ganz extrem: Hier gibt es nur zwei mögliche Kündigungsttermine: 30:6. und 31.12. ABer man hat eine 3 monatige Kündigungsfrist. D.h. man kann nicht die Saison zu Ende spielen, ohne bis Jahresende Beitrag zahlen zu müssen, weil man sein Spielrecht verliert, wenn man am 30.3. kündigt. - Sportrechtlich kann man nämlich nicht zu einem zukünftigen Termin kündigen, das Spielrecht erlischt direkt mit dem Eingang der Kündigung.)


    Aber mal losgelöst vom Fussball, ist das eben ein Verein, der eine Satzung hat. Mit dem Eintritt unterschreibe ich ein Formular, indem auch die Kündigungsfrist klar ersichtlich ist. Und dann muss ich mich eben entscheiden, ob ich das Schriftstück - auch mit einem Magengrummeln -unterschreibe oder eben nicht. (Diese Satzung wird/wurde von den Mitgliedern auf einer Versammlung beschlossen bzw. geändert. genauso, wie jede Beitragserhöhung, etc.)


    Bei Zeitschriftenabos, Telefonverträgen, etc. muss ich mich ja auch an die Kündigungsfristen halten. Das ist mitunter auch sehr ärgerlich, wenn man diese Frist versäumt hat, bzw. das man nicht von einem Tag auf den anderen kündigen kann, aber auch da hat man diesen Vertrag so eben unterschrieben. Und ein Vereinseintritt ist ja keine Abofalle.



    Mein Fazit:
    Ich kann solch Klagen im Nachhinein nur bedingt verstehen. Vor allem, wenn man nicht gerade neu ist (das erste Kind als Elternteil beim Fussball, o.ä.) im Fussball. Spätestens dann weiß ich doch, dass es verschiedene Satzungen und Vorgehensweisen in den Vereinen gibt. (alleine nur das Thema Sperren bei Austritt.)


    Man muss sich das Schriftstück, das man unterschreibt eben auch durchlesen.
    Alle Vorteile jahrelang genießen, sich dann aber darüber echauffieren, wenn eine vertraglich fixierte Vereinbarung dann nicht mehr von eigenem Vorteil ist, naja, darüber muss man sich eben vorher Gedanken machen. Meine Meinung.

    Ein Kapitän unterhalb der U12-Jugend hat doch eigentlich überhaupt keine Relevanz. Es macht den Sportgruß und ggffs die Seitenwahl und den Austausch von Wimpel/Vereinsheften/o.ä.


    Für die meisten Kinder und Eltern hat das Amt dagegen einen besonderen Stellenwert. Es drückt für sie aus, wer den größten sportlichen Stellenwert beim Trainer hat. (Nicht selten hat ein Spieler die Binde und das Trikot mit der Nummer 10. Ist der Junge aber dann nur ein mittelmäßiger Kicker innerhalb seiner Mannschaft ist er zu 95% der Trainersohn.)


    Ich versuche den Kindern (und Eltern) in der F- oder E-Jugend klarzumachen, dass das Kapitänsamt (genauso, wie die Trikotnummern/ was gibt es da auch manchmal für Neid und Mißgunst) bei mir völlig ohne Bedeutung sind.
    Um das zu untermauern und dieses Neid-Streit-Problem im Keim zu ersticken, trägt bei mir KEIN Spieler die Binde. Bei der Seitenwahl/Sportgruß/etc. wechseln sich die Spieler ab. Auf dem Formular macht mein Betreuer irgendwo das Kreuz. Das bei mir kein Spieler mit Binde gekennzeichnet ist, war in 10 Jahren nie ein Problem - nicht einmal bei Turnieren in Bayern.
    Trikotnummer werden jedesmal neu und zufällig vergeben, die Nummer 10 i.d.Regel gar nicht.

    Zitat Fussballvirus:

    ... oder/und vermehrt auf der ungeliebten Position spielen und sich dort verbessern, bzw. in seinem Defensivverhalten insgesamt.


    Ich glaube weiterhin nicht, dass es durch die ungeliebte Position zu der weniger guten Einschätzung durch den Bundesligisten kam, zumal die ihn ja schon länger kennen.



    Das kann ich mir auch nicht vorstellen. Vor allem, da sie den Spieler ja kennen/kannten und es nicht eine "Erstsichtung" war, wo er dann vielleicht nicht augefallen ist.


    Davon abgesehen, denke ich auch, dass ein wirklich guter Spieler auf jeder Position aufällt. Zumindest im Kleinfeldbereich. Das Potential eines Spielers erkennt man häufig selbst dann, wenn dieser einen schlechten Tag hat und ihm viel misslingt. Dass der Spieler immer den Ball haben will, koordinativ eine Menge mitbringt oder den Ball gut verarbeiten kann, erkennt man mitunter auch an schlechten Tagen.
    Defensivspiel ist ja vor allem individualtaktische Schulung, d.h. im Gegenteil es ist sehr selten der Fall, dass ein Spieler aus kleinen Vereinen hier schon gut geschult ist. Das liegt nicht nur an dem Trainer/der Ausbildung, sondern auch daran, dass er die meisten Zweikämpfe aufgrund des überschaubaren Niveaus der Gegner auch ohne individualtaktische Fähigkeiten gewinnt. Offensiv, aber auch defensiv, wo sie ja nur auf den Fehler (schlechte Ballverarbeitung) des Gegenspielers warten müssen.


    Es ist sogar gar nicht selten der Fall - vor allem unterhalb der D-Jugend - dass man einen Spieler für talentiert hällt, aber der Meinung ist, dass seine Fähigkeiten sich langfristig wahrscheinlich eher für eine andere Position eignen. Schon alleine, weil in diesem Alter der beste Spieler meist im zentralen Mittelfeld spielt. Aber auch ein NLZ braucht mittel- und langfristig auch IV oder Mittelstürmer, nicht nur 10er.




    P.S: Vor allem in der Hallensaison lasse ich meine offensiven Spieler überweigend hinten spielen und die Defensiven vorne. Das hat nicht nur der Vorteil, den eine Positionsrotation bezüglich einer umfassenden Ausbildung nunmal hat, sondern gerade in der Halle haben die Abwehrspieler wesentlich mehr Ballkontakte, müssen technisch beschlagener sein und mehr frontale 1gg1-Duelle gewinnen. Im 4+1 sind die Abwehrspieler ja Spielmacher. Zumindest dann, wenn man nicht per Torwart-wirft-den-Ball-zum-Stürmer-an-die-Mittellinie oder Ball-zum-Spieler-Zurückklatschen-zum-Fänger-dann-langer-Ball-nach-vorne spielt.
    In der Halle ist die Position hintern mit vel mehr Verantwortung verbunden.
    Ich hatte es ja schon woanders angerissen, ich finde in der Hallensaison kann man viele Sachen (individualtaktik, z.B.) aufgrund der Gegebenheiten besonders gut schulen. Zumindest beim 4+1.

    Tut mir leid, gehört nur so halb hier hinein. Das Thema Jugendspielerausbildung Bayern wurde ja diskutiert, und da passt folgendes rein.


    Aktuell findet in Duisburg das DFB-Schülerlager statt. Da habe ich mir mal die Kader der ganzen Landesverbände angesehen.
    Und bei der SPielerliste der Bayern habe ich folgende pdf gefunden: http://www.bfv.de/cms/docs/Kad…sturnier_LK_1999_Hack.pdf


    Warum ich das poste: Auf der EInladung ist noch folgender Vermerk für die Spieler:
    Absagen sind unverzüglich telefonisch an den zuständigen Trainer zu richten. Zusätzlich muss eine schriftliche Absage an den BFV/VJA - Beisitzer Herrn Peter Papistock entweder per E-Mail
    peter.papistock@t-online.de oder per Fax 08822/3599 ergehen. Auf § 17 Abs. 3 a, b und d der BFV-Jugendordnung wird besonders hingewiesen. Unentschuldigtes Fernbleiben oder nicht
    ordnungsgemäße schriftliche Abmeldung hat eine automatische Sperre für Vereinsspiele zur Folge.



    Ein bißchen viel Bürokratie, respektive Sanktionen finde ich.
    Klar, der Spieler sollte und muss schnellstmöglich absagen. Das ist überall so. Aber bei anderen Verbänden reicht die telefonische Absage. Sogar beim DFB muss man sich nicht doppelt abmelden.
    Wozu auch. Den Trainer informieren reicht aus.
    Mal ganz abgesehen davon, dass die Sanktion zwar sportrechtlich ok ist (man kann sogar einen Spieler sperren, der einfach keine Lust auf Auswahlmaßnahmen hat), finde ich sie suboptimal. Wer unentschuldigt fernbleibt - ist unzuverlässig - und wird halt so schnell nicht wieder eingeladen. Das ist zumindest meine Meinung.


    Ich komme nicht aus Bayern, dass der Verband sich aber in Bayern besonders wichtig nimmt (noch wichtiger als anderorts), habe ich bei einigen Turnierbesuchen in Bayern schon mitbekommen.
    Da muss alles vorher angemeldet werden, sonst gibt es Sanktionen. (Man kann beispielsweise nicht, wenn eine Mannschaft kurzfristig absagt, kurzerhand improvisieren und ein anderes Team aus dem Hut zaubern.) Man muss alles beim Verband anmelden und genehmigt bekommen.


    In Bayern gilt in der E-Jugend z.B. nicht die Rückpassregel (war zumindest bis vor 2 Jahren so).
    Erstens ist das sicher nicht im Sinne der Ausbildung ist und auch manche Mannschaften (mit erfolgsgeilem Trainer) nutzen diese Regel mehr als aus. (Bayern München hat mal in einem Halbfinale bei einem U11-Turnier mit dem 96er Jahrgang (mit Klein Schholl und Gaudino) nach einer !!!! Minute gg Hertha 1:0 geführt und dann komplette 9 min nur über den Torwart - der den Ball in die Hand nehmen durfte - das Ergebnis verwaltet. Das sie das Finale dann gg Leverkusen verloren haben hat wohl jeder Zuschauer begrüßt und gefeiert.)


    Und zweitens müssen sich die Veranstalter an die Regeln des BFV halten, das hat sonst Konsequenzen, z.B. das sie keiene Turniere mehr genehmigt bekommen.
    In den meisten anderen Fussballverbänden darf man die Regeln, etc. eines Turnieres selbst festlegen. Da findet zwischen dem Turnierveranstalter und den Trainern oft ein Austausch darüber statt, wie man mit kleinen Änderungen im nächsten Jahr die Veranstaltung noch besser machen kann. (Z.B. dass man in der Halle 4+1 spielt, nicht 5+1. Oder möglichst lange Spielzeiten auf Feldturnieren. ec.



    Ich habe das alles ja nur von Erzählungen einiger weniger Veranstalter.
    Vielleicht kann ja ein "Bayer" mal darüber berichten, wie die Zusammenarbeit mit dem Verband ist. Hat sich das verbessert?



    Warum poste ich das? Hier wird sich ja vielfach über die eigene Verbandsfunktionäre etc. aufgeregt. Wohl nicht ganz zu unrecht. Wenn ich aber manchmal aus bayrischen Gefilden etwas höre (wohlgemerkt höre, bin ja nicht von da), dann denke ich mir, " es geht auch schlimmer.."

    Das einzigste was ihm meiner Meinung nach fehlt momentan noch, ist die Schnelligkeit, aber die kommt denke ich von alleine wenn die Koordination noch besser wird.


    Ich wollte gerade fragen, ob er schnell ist.


    Pass auf, dass du die Erwartungshaltung nicht zu weit nach oben schraubst. Bei ihm, aber auch bei seinen Eltern.
    Je größer du ihn machst, desto größer kann der Absturz sein.


    Dass ihm Schnelligkeit fehlt (da du das erwähnst, wird er wohl sogar eher langsam sein), könnte ihm nämlich in ein paar Jahren auf die Füße fallen. Meiner Erfahrung nach, wird ein langsamer Spieler nie schnell genug, Schnelligkeit ist leider kaum trainierbar.
    Aber sie ist auch elementar, in einem NLZ sowiso. (Deshalb würde ich das Thema NLZ erst einmal völlig außen vor lassen)
    Aber selbst bei deinem Verein ist es nicht unwahrscheinlich, dass der ein oder andere ihn in der D-Jugend, spätestens U14 leistungsmäßig überholt. Athletik gehört nun mal dazu und in der T&echnik kann man Rückstände aufholen, besonders in jungen Jahren, Schnelligkeit eher nicht.
    Und plötzlich nur noch einer unter vielen sein ist dann besonders hart, wenn man vorher besonders gehypt wurde.

    TW-Trainer:


    In deinem Post, hast du ein paar Thesen aufgestellt, die ich diskutabel finde.


    1) Ich denke nicht, dass ballorientiertes Spiel nur für die Elite umsetztbar ist und das weniger talenterte Spieler doch besser mannorientiert spielen sollten. Im Gegenteil haben es mitunter weniger talentierte SPieler leichter sich in einem ballorientierten Spiel zurechtzufinden, als in einem mannorientierten, wo ihr Gegenspieler einfach mal besser ist. AUßerdem habe ich schon oft erlebt, dass ein technisch und/oder physisch weniger talentierter Spieler im kognitiven Bereich besonders gut ist und taktische Elemente leichter und schneller versteht.


    2) Ballorientiertes Spiel ist ja kein "klassisches Spielsystem". Es geht also nicht darum, ein System, also z.B. 4-2-3-1 einzustudieren, sondern eben grundlegende taktische Elemente, die in jede Formation passen.
    Du behauptest, dass es später für den Spieler schwierig wird, wenn der Trainer ein anderes System spielt.
    Ich behaupte, hat ein Spieler die Grundlagen des ballorientierten Spiels erlernt, dann wird er sich in jeder Formation schnell zurechtfinden. (Und das basiert auf Erfahrungen: DIe Mannschaft, die ich vor 2 Jahren abgegeben habe, hatte seitdem 3 verschiedene Trainer die unterschiedlich spielen ließen. Die Spieler hatten keine Probleme damit. Auch nicht in der Landesauswahl, die ebenfalls wieder anders spielt.


    3) Es geht nicht darum, ein Spielsystem, eine Formation über Jahre einzustudieren.
    Es geht darum elementare, einfache taktische Grundelemente peu a oeu zu erlernen:
    - ballorientiertes Verschieben
    - gemeinsames (planvolles) Verteidigen und Angreifen, alle Spieler sind in Angriff und Verteidigung involviert
    - bei eigenen Ballbesitz: das Spiel groß und breit machen, bei gegnerischen Ballbesitz: klein und eng
    etc.


    Das sind Basics, die für jedes Spielsystem wichtig sind. Das ist kein eindimensionales Einstudieren, das ist elementares, was dem Spieler ermöglicht sich in jedem Spielsystem zurechtzufinden. Da verwirre ich keinen, wenn der Landesauswahl- oder Stützpunkttrainer dann mannorientiert spielen läßt. Statisches, mannorientiertes Spiel bekommt jeder hin. Was soll daran auch schwer sein oder verwirren können?
    Für ballrorientiertes Spiel braucht der Spieler dagegen ein gewissen kognitives Knowhow.



    4) Ich habe über Jahre oft gegen holländische Mannschaften gespielt.
    Und ich sehe bei denen, dass die Spieler auch in der F-Jugend schon klar positionsgebunden ausgebildet werden. Rotation nahe null, der Rechtsaußen spielt immer Rechtsaußen, etc.


    Trifft es da nicht viel eher zu, was du kritisierst? Also dass die Spieler so ausgebildet werden, dass sie sich in einem anderen System nicht zurechtfinden würden, weil sie sehr spezifisch ausgebildet wurden?




    Abschließend möchte ich dich nochmal fragen, ob du überhaupt Trainer einer Mannschaft bist. Bei nahezu jedem deiner Beiträge habe ich das Empfinden, dass er aus einem sehr theoretischen Blickwinkel niedergeschrieben ist. Meist sehr kritisch, ohne aber einen eigenen praktikablen Gegenentwurf präsentieren zu können.
    Ich finde Kritik ist richtig und wichtig, aber bitte auch mal konstruktive Kritik, indem du sagst, wie du es machst und wie es bei dir auch funktioniert.
    - Bewegung ohne Ball wichtig, also dynamisches, fluides Spiel, im Gegensatz zum statischen Spiel.

    Ich spiele seit letztem Sommer mit der Viererkette in der D Jugend, anfangs hatten die Jungs einige Probleme
    mit dem Stellungsspiel, aber jetzt wo sie es richtig verstanden haben läuft es super.
    Man sollte den Jungs aber auf jedenfall auch das richtige Abwehrverhalten bei bringen, damit meine
    ich das richtige Anlaufen der Stürmer (1:1 - 2:3 usw. in der Defensive) usw.


    Natürlich ist es absolut richtig und notwendig, dass die Spieler individualtaktisch bzw. gruppentaktisch geschult sind, damit Gruppen- oder Mannschaftstaktiken funktionieren können.


    Defensive Induvidualtaktik ist bei immer der Schwerpunkt gewesen, wenn ich eine U9, U10 oder (leider auch) U11 übernommen habe. In diesem Bereich die Spieler auf ein passables Niveau zu bringen ist kein Hexenwerk, und das Talent des Spielers spielt dabei eine untergordnete Rolle.
    Leider wird der Bereich Individualtaktik (auch offensiv) von den allermeisten Trainer vernachlässigt, es wird nurTechnik ausgebildet. Dabei heißt der Bereich in der Sportwissenschaft nicht umsonst technisch-taktischer Bereich.


    Gerade für die Indivudualtaktik gilt, dass man sie besonders gut in der Hallensaison schulen kann. Gerade im 4+1 (ich finde 5+1-Fussball ist fast ein anderer Sport und im Sinne der Ausbildung ab der U10 absolut deplaziert. 5+1 Turniere sage ich zumeist ab, 4+1 Turniere spiele ich eigentlich immer.) kommen die Spieler permanent in klare 1gg1 Situationen, und haben so viele Wiederholungen, gutes Feedback und eben wirklich ganz klar erkennbare 1gg1 Situationen.



    Es gibt sogar in der U9 ab und an 4+1 Turniere. der TSV Blaustein richtet so eins in einer riesigen Halle mit Rumdumbande aus. Dem Argument, das Spielfeld ist viel zu groß, etc., dass vielfach kommt, kann ich erwidern, dass die Praxis gezeigt hat, dass das wunderbar (und besser) klappt. Positiver Nebeneffekt ist, dass das Spiel anstrengender ist. Man braucht also - obwohl man mit einem Spieler weniger spielt - eigentlich mehr Spieler. Man kann also eine höhere Anzahl an Spielern zu lohnenden EInsatzzeit bringen.
    Bei 4+1 braucht man mindestns 7, eher 8 Spieler, bzw. man kann 8+1 Spieler wirklich lohnend und asugiebig einsetzten.
    Bei 5+1 ist doch nie ein SPieler wirklich ausgepowert, wenn er ausgewechselt wird. Egal, ob U9, U11 oder U13. Das SPiel ist viel zu statisch. Da braucht man eigentlich nur einen Wechselspieler. Ich habe bei 5+1-fussball immer nur 2 Wechselspieler mitgenommen, bei 4+1 stets 3 oder 4 Wechsler.

    Ergänzung:


    Nicht nur die Außenverteidiger werden in meinen Augen zumeist zu wenig/ zu eindimensional ausgebildet, sondern auch die 9er. Der Stürmertyp, der mit dem Rücken zum Tir agieren kann, den findet man in den wenigsten Mannschaften.


    Bis zur C-Jugend lassen fast alle Trainer so spielen, dass sich nahezu alle Torchancen daraus ergeben, dass man versucht, den Stürmer - außen oder zental - den Ball in den Lauf zu spielen, damt dieser dann zum Tor agierebn und abschließen oder querpassen/flanken kann.
    Absurderweise selbst in der Halle, wo beo Torwartabstoß (den gibt es in der Halle ja permanent) sich alle Spieler in der eigenen Hälfte aufhalten. KLar, der Torwart darf den Ball nicht direkt über die Mittellinie spielen, aber deshalb muss ja trotzdem nicht jeder Spieler in der eigenen Hälfte stehen, wirklich stehen. Es gibt so viele Argumente, warum ds suboptimal ist, nicht zuletzt, das der Raum zum "spielen" sehr eng wird, wenn sich alle Spieler mitsamt ihres Gegenspielers auf engen Raum tummeln.
    Und wenn sich dieses Bild auch gibt, wenn der Torwart den Ball am Fuß hat, dann fällt mir da erstrecht wenig zu ein.


    In der E-Jugend spätestens D-Jugend versuche ich auch auf dem Feld gezielt auch so zu spielen, dass wir den Stürmer mit dem Rücken zum Tor anspielen. Dazu machen wir das Spielfeld vorher schon groß, damit die Stürmer auch Raum haben, um entgegenzuommen.
    Klar, das klappt nicht auf Anhieb perfekt, ich bin aber der Meinung, man sollte immer möglichst vielschichtig ausbilden und da gehört eben auch das Spiel mit Gegner im Rücken und/oder Rücken zum gegenerischen Tor dazu.



    Abschließend will ich noch sagen, dass icg die Hallensaison in der E- und D-Jugend vor allem deshalb so wichtig finde, weil man da - aufgrund der geringen Spieleranzahl - wesentlich klarere Spielsituationen hat. Außerdem hat man wesentlich häufiger den Ball und kommt deutlich öfter in die gleichen Spielsituationen und kann sich einfacher und in in einem kurzen Zeitraum auch häufig versuchen.
    Dies ermöglicht es gut, erste Schritte z.B. in bezug auf offensiv agierende Verteidiger oder Stürmer mit dem Rücken zum Tor zu machen. Das muss man dann nach der Hallensaison "nur" aufs größere Feld und die höhere Spieleranzahl tranponieren.
    Ich habe zumindest immer den subjektiven Eindruck, dass sich meine Spieler ab Mitte der Hallensaion bis zum Ende der Hallensaison am schellsten entwickeln. Da gibt es die größten Leistungssprünge, individuell, wie als Mannschaft.

    - mich reizt es, folgendes System in einer D9 mal auszuprobieren (gilt nur, wenn auf normale komplette Spielfeldbreite gespielt wird):


    Grundgedanke ist der, dass es in den älteren Jugenden oft an gut ausgebildeten, offensivfähigen Außenverteidigern fehlt. Ich würde zu gerne mal ein 4-3-1 probieren, bei dem allerdings die drei Spieler im Mittelfeld NICHT die Außen besetzen, sondern das Zentrum. Damit hätte man im Zentrum in der Regel gegen fast alle Gegner lokale Überzahl, während die Außen von den AV besetzt und abgedeckt werden (im Offensivspiel). Dadurch zwinge ich meine AV, immer wieder die Linie hoch und runter zu rennen und am Offensivspiel teilzunehmen, ins 1:1 zu gehen usw. (denn sonst habe ich dort NIEMANDEN). Bei Ballverlust habe ich natürlich auch die Außen offen, die müssen dann schnellstmöglich zurück. Gehen die gegnerischen AV mit nach vorne, habe ich auf dem Flügel lokale Unterzahl (RM, RV gegen meinen LV beispielsweise). Also muss ich meine drei Mittelfeldspieler dazu bringen, bei Ballverlust und Ball auf dem Flügel auf diesen Flügel zu verschieben. Müsste auf dem Niveau, auf dem wir das gerne spielen würden, aber machbar sein. In dieser Form wäre das System sehr offensiv und eine perfekte Vorbereitung auf das 4-3-3 (es müssen lediglich zwei Außenstürmer ergänzt werden) oder auch das 4-2-3-1, außerdem erhält man sehr gut geschulte Außenverteidiger.


    Graue Theorie :) Aber ich werde es sicher mal ausprobieren...


    Ich habe diesen Beitrag vor einiger Zeit gelesen, jetzt habe ich endlich mal Zeit einen Kommentar zu hinterlassen.



    Und zwar deckt sich deine Überlegung ziemlich genau mit der Art, wie ich Fussball spielen lasse.


    Ich habe bei 2 verschiedenen Jahrgängen, die ich jeweils über mehrere Jahre trainiert habe, so spielen lassen.
    Ich habe die Mannschaften jeweils in der E-Jugend übernommen, also haben wir zumeist 6+1 gespielt. Schon hier habe ich mit 3er-Kette hinten gespielt, meist 3-1-2. Klare Order an die beiden Stürmer, sie sollen eben nicht AUßen agieren, denn dann stehen sie ja da "rum", wo Platz für die Avs sein soll, die bei mir permanent offensiv agieren sollen. D.h. die beiden Stürmer spielen beide zentral, sollen rochieren (also eben ganz klar "nicht rechts und links"). AUch in der Halle spielen wir bei 4+1 mit zwei zentralen Stürmern, die eben nicht rechts und links agieren, sondern beide überall und bei Ballbesitz (z.B. Torwartabstoß) aus dem Zentrum agieren. Das alles gilt, wenn wir selbst in Ballbesitz sind, bei gegnerischen Ballbesitz müssen sie zur Ballseite verschieben.


    Für das 7+1 (3-2-2) und das 8+1(4-3-1 oder 4-2-2 ) waren so die Grundlagen gelegt, meine AVs agieren bei Ballbesitz sehr offensiv, die AUßenbahn gehört ihnen. Andere Spieler stehen den AVs nicht im weg,


    Mit dem letzten Jahrgang habe ich dann auch noch eine Großfeldsaison erlebt und die Umstellung zu einer funktionierenden Viererkette etc. verlief überragend gut. Das sah quasi von Beginn an nach "echtem Fussball " aus. Normalerweise brauchen alle Teams 3-6 Monate Übergangszeit, bis der Übergang aufs Großfeld ordentlich funktioniert. Wir hatten in den ersten Monaten taktisch große Vorteile auf die anderen Mannschaften, die dies erst im Verlaufe der Saison aufgeholt haben.


    Aber ich bin eh ein Verfachter von fluidem Angriffsspiel. Es dauert zwar einige Zeit, bis die Spieler ihre statischen Verhaltensweisen ablegen, aber daran arbeite ich wie gesagt schon in der E-Jugend, indem ich z.B. eben keine Außenstürmer haben will. (Ich versuche den Spieler klarzumachen, dass eine Laufbewegung ohne Ball, auch wenn der Spieler nicht den besten Laufweg wählt, trotzdem besser ist, als zu stehen und zu warten. Schafft es ein Spieler dann durch einen Lauf ohne Ball einen Raum für einen Mitspieler zu öffnen, dann bekommt er von mir auch positives Feedback, auch wenn er den Ball gar nicht bekommen hat.)


    Anders als viele hier, denke ich auch, dass Taktik - nicht nur Individualtaktik - auch in der E-jugend schon Platz finden sollte. Nicht zu viel, aber genau wie in der Technik, sollen die Anforderungen peu a peu erhöht werden. Wenn man etwas nie auch nur in kleinster Form kennengelernt hat, wie soll man das dann perfekt umsetzten, wenn es gleich wesentlich komplexer wird. (Mal davon abgesehen, dass ja eigentlich schon die allerkleinsten mit Taktik spielen. Denn alleine das man nach regeln spielt, das Ziel hat in das Tor zu schießen etc. ist sogar Mannschaftstaktik.)


    (Kleine Anekdote: Ein Trainerkollege teilte kürzlich mit einem Eishockeytrainer das Krankenzimmer. Dieser erzählte ihm, dass sie schon mit den 7 und 8jährigen die Taktiktafel benutzten. Nur für ganz elementare Dinge. Seine Begründung: DIe Kinder sollen nur das Medium kennenlernen, damit man in späteren Jahren dann damit auch arbeiten kann. Ich habe die Taktiktafel mit solch jungen Spielern nie benutzt, die Argumentation und Idee des Eishockeytrainers kann man aber durchaus diskutieren, wie ich finde.)


    Ich diskutiere gerne mit einigen mir gut bekannten Trainerkollegen über Spielphilosophien, Taktiken, etc. Ich glaube, du würdest ganz gut in die Runde passen.

    Mein Jüngster (2. Klasse) hat seine Lehrerin davon überzeugt, einen für morgen geplanten Test zu verschieben. Damit hatte er alle Argumente auf seiner Seite.


    Ein Lehrer - wohl eher Lehrerin - die morgen einen Test durchzieht, ist nicht nur wenig fussballbegeistert, sie hat in meinen Augen auch kein Gespühr für die Bedürfnisse der Kinder. Nicht nachvollziehbar in meinen AUgen. (Ausgenommen sind KLausuren in der Oberstufe z.B. in Bayern, die ja schon Monate im Vorfeld angesetzt werden und - in diesem Fall leider - auch durchgeführt werden müssen.)

    Also, ich bin auch der Meinung, dass es eben nicht irgendwein 08/15 Länderspiel ist. WM ist nur alle 4 Jahre dazu kommt, dass man eigentlich nicht davon ausgehen kann, dass Deutschland immer so weit kommt. - Auch wenn die Historie das doch aussagt. Aber es könnte durchaus passieren, dass Deutschland die nächsten 16 oder 20 Jahre nicht mehr ins Halbfinale kommt. Guckt mal nach England oder Argentinien (90 war das letzte mal.)


    Für mich ist die WM 90 immer noch präsenter, als alle Turniere danach, sogar als das 2010 Turnier. Einfach, weil wir den Titel geholt haben, da kann ich mich an jedes Deutschlandspiel detailiert erinnern. Sogar an die meisten anderen Spiele ohne Deutschland.



    Ist das Kind wirklich fussballbegeistert, also nicht nur auf das eigene Spielen bezogen, und will das Spiel gerne sehen, hat also die anderen Deutschlandspiele wirklich verfolgt, dann denke ich, dass man auch das Halbfinale und hoffentlich Finale ermöglichen sollte.



    In den meisten Bundesländern sind Ferien oder sie sind zumindest nahe. Was passiert denn da noch großartig in der Schule? Vor allem, da auch die Lehrer wissen, dass das Halbfinale am Vorabend war.
    Mal davon abgesehen, dass bei den jüngsten ein verpasster (oder mental abwesender) Schultag keine so große Rolle spielt, wie in der Oberschule. Man hat die Fächer weit häufiger und der Stoff wird wesentlich intensiver aufbereitet, Themen ziehen sich über viele Stunden, es gibt genug Wiederholungen.


    Ich denke, das Kind eventuell zur 3 Stunde in die Schule schicken, dann hat es etwas mehr Schlaf und kann wenigstens ein paar Stunden vernünftig mitmachen. Das ist besser als den ganzen Tag abwesend zu sein, auch wenn man dann quasi die ersten beiden Stunden "schwänzt", ich meine verschläft oder Kopfschmerzen hat.



    Ist aber nur meine Meinung.

    Wir reden von den besten ihres Jahrgangs,da sollte der ein oder andere doch die Möglichkeit bekommen sich zu beweisen.
    Ich glaube kaum das man ein Risiko eingeht ,wenn einer einen Profi vertrag bekommt.


    Ich bin nun wahrlich nicht der größte Fan von Hoffenheims Nachwuchsförderung.


    Aber:
    Mit Niklas Süle (95er) hat doch ein Spieler, der in der aktuellen Saison noch für die Jugend spielberechtigt war einen Profivertrag bekommen. Sogar schon letzte Saison. Hat sogar 25 mal Bundesliga gespielt.
    Und Kevin Akpoguma (auch 95er) ist auch mit einem Profivertrag ausgestattet. Bei ihm kann man natürlich kritisieren, dass er vor einem Jahr vom KSC verpflichtet wurde.


    Das beide nicht A-Jugend gespielt haben ändert ja an ihrer altersgemäßer Zugehörigkeit zu der A-jugend nichts.


    Dazu haben sie letzten Sommer mit Bruno Nazário einen weiteren 95er aus Brasilien verpflichtet. Auch der hat nicht A.Jugend gespielt, dafür zweimal Bundesliga.
    Unter dem Strich stehen also drei 95er Jahrgangsspieler mit einem Profivertrag da. Wieviele müssten es denn deiner Meinung nach sein?




    Nur der Völlständigkeit halber:
    Auch im 94er Jahrgang, aslo der letzjährige A-jugendjahrgang haben laut Homepage 3 Spieler aktuell einen Profivertrag. Kenan Karaman, Jeremy Toljan und Patrick Schorr.


    Man kann ja kritiseiren, dass die Einbindung ins Profiteam, vor allem bei den 94ern unzureichend ist. Süle hat ja 25 Einsätze bekommen. Aber pro Jahrgang drei Spieler zu den Profis schicken ist doch eine nicht kritikwürdig.

    Ich kann nicht sagen, wie es in Hoffenheim ist, da ich deren Profikader jetzt nicht vor Augen habe.


    Aber i.d.Regel spielen die besten A-Jugendlichen doch gar nicht in der A-Jugend. Entweder spielen sie in der U23 oder manche sogar schon bei den Profis.
    Das gilt für Bayern genauso, wie für Stuttgart, Hertha oder Schalke.


    Nur ein paar Beispiele:
    95er:
    Max Meyer, Schalke
    Hany Mukthar, Hertha
    96er:
    Timo Werner, Stuttgart
    Julian Brandt und Levin Öztunali , Leverkusen, wenn auch beide gerade erst von Wolfsburg bzw. HSV gewechselt.

    Nach einem Trainer eines anderen Vereins:


    Die allermeisten Kinder würden gerne gewinnen. (Er meinte hier seine Spieler)


    Und dann gibt es noch Kinder die wollen gewinnen. (Kinder meines Teams gg den seine Jungs nie gewinnen konnten. Beides NLZs, beide Trainer rotieren ähnlich etc.)




    Die Frage ist halt, wie verhällt sich ein Spieler, bei Rückstand, schwerem Gegner, wiedrigen Umständen, harter Spielweise des Gegners, schlechtem Platz, etc.


    Wie viel investeiert der Spieler dann und mit wieviel Selbstvertrauen bzw. Glaube an die eigne Stärke tritt er auf. Hat er also keine Angst vor dem Spielentscheidenen Fehler und versteckt sich nicht.

    Habe keine Lust und Zeit, mir das jetzt alles detailiert durchzulesen.


    Trotzdem will ich einen Beitrag loswerden.


    @kellerkicker:


    So, wie ein Bild vom Vereinsfussball ist, mit seinen dramatischen Folgen für die Entwicklung der Kinder(-seele), etc. finde ich es von dir unverantwortlich, dass du deine Kinder nicht aus dem Vereinsfussball herausnimmst. (vereins-) fussball ist ja keine Pflicht.


    WIe kann man als verantwortungsvoller Vater seine Kinder jahrelang diesen Qualen aussetzten. Ich kann das nicht nachvollziehen. Wie kann man die Schuld für das Leiden des eigenen Kindes bei anderen suchen (Trainer/Funktionäre), wenn man selbst ganz einfach handeln und somit seinem Kind diese Qualen ersparen kann.
    Hätte ich dein Bild vom Vereinsfussball, ich würde meine Kinder ganz sicher nicht zum Fussball geben. Es gibt ja zahlreiche Alternativen.


    Und nein, ich meine das nicht satirisch oder überspitzt formuliert.


    Du stellst dein Ego (du willst gerne deinen Junegn im NLZ sehen, dass hast du ja selbst irgendwo schon einmal zugegeben.) über das Wohl des Kindes. Denn nochmal, wenn das WOhl des Kindes bei dir an erster STelle stehen würde, könntest du es mit deinen Ansichten gar nicht im Vereinsfussball belassen.