Beiträge von Sir Alex

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Ich habe herade kaum Zeit, deshalb nur kurz:



    Ich bin einer von denen, die der Meinung sind, dass ein Wechsel frühestens in der U 15 erfolgen sollte.


    1. In den NLZ herrscht Leistungsdruck. Dabei spielt es keine Rolle ob der Druck von den Eltern, Funktionären oder Trainer kommt, bzw. ob sich die Spieler selbst unter Druck setzen.


    Wo bitte unterscheidet sich dies signifikant in einem NLZ oder einem anderen ambitionierten Verein. Sogar in kleinen Vereinen, sieht man doch oft, wie wichtig Leistung und ds Ergebnis sind. Stichwort: ergebnisorientierte "Brülltrainer", hier vielfach diskutiert und fast schon als Regelfall bezeichnet.


    Ich kenne das aus einer SIchtweise eines NLZ und da gibt es in den unteren Jahrgängen von Trainern und Koordinatoren wenig ergebnisdruck. Die unteren Mannschaften intteressieren da leider eigentlich den koordinator oder SPortlichen Leiter kaum.
    Hier mag es sicherlich auch andere NLZs geben, wie bei uns ist das eventuell schon nicht der Regelfall. Aber mit SIcherheit auch keie AUsnahme.





    2. Die Trainer in den unteren Jahrgängen an den NLZ haben nur eine ca. 200 stündige Ausbildung (C- eventuell B-Lizenz) absolviert. Diese Ausbildung beinhaltet sehr viel Traingstheorie und -praxis. aber nur sporadisch Pädagogik.


    Das ist schlicht falsch.
    Gerade in den unteren Jahrgängen sind die Trainer sehr häufig Studenten, die sich in einem Lehrerstudium befinden. Das liegt einfach auch daran, dass man als U9-U13 Trainer auch in einem NLZ nicht reicht wird, aber trotzdem sehr flexibel in der Zeitgestaltung sein muss. (Viele Reisen, wo man Freitag schon losfährt, oder in den Ferien etc.) Da muss man schon Student oder Lehrer sein (oder ein anderer Job der passt), um das zeitlich hinzubekommen. Denn hauptberuflich kann man das nicht machen, dafür gibt es in den jungen Jahrgängen zu wenig Geld.
    So viel mit Pädagogik hat wohl kaum ein anderer Trainer eines 08/15 Vereins am Hut.


    (Köln z.B. sucht sich die U9-U13 Trainer ja meist dierekt von der Kölner Uni. Sportstudenten, die einen Fussballtrainerschein haben. Bei aller FLuktuation dieser U9-U13 Trainer gibt es da beim FC Köln fast gar keine Ausnahmen.)






    5. Die genauso gut ausgebildeten Trainer, die in den Breitensportvereinen oder ambitionierten Amateurvereinen und nach dem DFB Konzet arbeiten bringen die Kinder bis zur U15 in ihrer Entwicklung viel weiter als die NLZ Trainer. In diese Vereinen kann relativ druckfrei gearbeitet werden.


    Na, wenn das stimmt, wo sind denn dann die ganzen Spieler, die erst nach der U15 in ein NLZ gewechselt sind?


    Wenn das für die Entwicklung besser wäre, müssten sie ja den Großteil der aktuellen Bundesligaspieler ausmachen, oder?


    Aber, wenn man sich das anguckt, sind diese die Ausnahme. Natürlich gibt es sie, Wollscheid, z.B. (der aber auch in der Fussballpampa Deutschlands (Sorry Günter)einem Gebiet, dem Saarland, ohne NLZ, aufgewachsen ist.)

    U9 ist älterer F-Jugendjahrgang und ich kenne das bei NLZ aus meiner Umgebung so, dass Kinder des jungen Jahrgangs auch schon mal parallel mitlaufen, um dann im darauffolgenden Jahr die Basis der neuen U9 zu bilden.


    Das ist wohl richtig.


    Also die meisten Bundesligisten fangen mit der U9 an. Dass heißt sie sichten schon in der U7, vor allem U8, um diese Spieler dann zur U9 zu kennen, bereits im Training (möglichst über einen langen Zeitraum, um auch die Entwicklung zuerkennen zu können) und ggffs zu holen.


    Vielfach werden auch schon 1-2 vom Jahrgang U8 Spiler in die U9 geholt. Wohl dann, wenn man einen - scheinbar - besonders talentierten gefunden hat.
    Das hat auch den Vorteil, dass im folgenden Jahr, wenn die U9 in die U10 wechselt dort 1-2 Plätze frei werden, auch ohne einen SPieler aus zu selektieren. Von Extremfällen abgesehen gibt man jedem Spieler mindestens zwei Jahre.


    (Manuel Neuer, Götze, Draxler, Goretzka sind mal auf die schnelle ein paar Beispiel von Jungs, die jetzt Nationalspieler sind und so früh gesichtet wurden. Nur, um dir aufzuzeigen, dass schon lange so früh gesichtet wird. Damit will ich deinen SOhn nicht auf diese Stufe stellen, im gegenteil es ist extrem unwahrscheinlich, dass dein Sohn überhaupt bis zur ersten Liga kommt. Egal, wie stark er aktuell sein mag.)




    Ob es sinvoll ist, so frühzeitig in ein NLZ zu wechseln ist eine andere Frage.


    Ich habe selbst schon zweimal eine U9 trainiert und logischerweise auch Spieler zur U9 in ein NLZ geholt. Lange und weiträumige SIchtung inklusive.


    Trotzdem bin ich der Meinung, dass es vor der U9 schwer ist halbwegs seriös zu sichten. im Verlauf der U9 machen die Kinder (also nicht nur im NLZ) alle so einen Sprung, dass es wesentlich einfacher ist, Talente wirklich zu erkennen. Dass heißt nicht, dass man in dieser ALterklasse keine Fehler bei der Talentbewertung macht. Aber in der U8 oder eher ist das, wie im trüben Wasser fischen.
    Dass heißt, ich bin eher Verfechter davon, in der U9 zu sichten und dann zur U10 zu wechseln.


    Erst zur U13 oder gar U15 oder u17, wie manche hier die Meinung vertreten, ist eher zu spät. Spätestens zur U13 sollte der Wechsel schon erfolgen.


    Wenn dein Sohn, jetzt als U7 Spieler, bereits in mehreren Vereinen gefragt ist, scheint darauf hinzudeuten, dass er aktuell leistungsmäßig sehr auffällig zu sein scheint. Das kann sich im Laufe der Jahre ändern, aber wenn er wirklich so auffällig ist, sollte er dies im U9-Alter ziemlich sicher auch noch sein.
    Im Verlaufe der E-jugend verschieben sich die Dinge oft. Kann sein, muss aber nicht ( ich kenne ihn ja nicht, um wenigstens wage Wahrscheinlichkeiten zu formulieren).
    Wichtig für einen lagen Verbleib ist aber ganz sicher Schnelligkeit. Ohne die wird es ab U10 langsam schwer.



    Egal, wie du, ihr, dein Sohn euch entscheidet.
    Wenn ihr das nicht so verbissen seht, immer wieder offen besprecht, dass die Ausmusterung irgendwann kommen wird und das die Welt nicht davon untergeht dann woanders Fussball zuspielen, dann ist das eine tolle Zeit für den Spross.
    Gerade, wenn es sich um einen Erstligisten handelt, spielen die fantastische Turniere mit einem Teilnehmerfeld gegen die nicht jeder Fussball spielen darf in seiner Laufbahn.

    1) Ich sehe es so, dass es bei der Formation vor allem, um die Staffelung in der Defensive geht.


    2) Offensiv bin ich ein ganz klarer Verfechter eines fluiden Spiels, vor allem der Mittelfeldspieler und Stürmer.


    3) Ich selbst halte wenig von dem Spiel mit 2 Verteidigern. Und zwar, weil das nahezu immer zur Folge hat, dass das Spiel erstens extrem statisch wird und zweitens die beiden Verteidiger eher, wie Manndecker geschult werden. Eine Position, die es im heutigen Fussball nicht mehr gibt.
    (Ich habe da nur ganz, ganz wenige Ausnahmen gesehen, bei denen aber auch ein 6er eigentlich den zentralen Verteisiger gespielt hat. Das sah also auch eher nach 3er-Kette aus.)
    Analog zu mourinhos Satz zur Dreierkette im Großfeldfussball (siehe weiter unten), behaupte ich, die "Zweierkette" im Kleinfeldfussball ist eine Lüge.


    4) Wichtig finde ich noch - egal, welches System man spielt - dass die Außenbahn nicht doppelt besetzt wird.
    Erstens steht das Tor in der Mitte.
    Zweitens wird das Spiel dann sehr statisch, die Anforderungen an die meisten Spieler sehr eindimensional.
    Drittens hat der Außenverteidiger so gar keinen Raum, um wirklich offensiv zu agieren. EInfach, weil der andere Außenspieler vor ihm, den Raum dazu blockiert. Denn nicht nur dieser "steht" in dem Raum, er bringt auch einen Gegenspieler mit.


    (Mal ehrlich, wer spielt das bei zwei Außenbahnspielern schon so, dass der offensive Außen permanent ohne Ball in die Mitte zieht, seinen Gegenspieler mitzieht, um den Raum für den AV zu öffnen? Das sehe ich selbst im Großfeld beim 4-2-3-1 in guten Mannschaften kaum.)
    (Das ist, wie mit der Dreierkette auf dem Großfeld. Richtig gespielt ist das viel schwerer als die Viererkette. Aber nahezu immer ist die Dreierkette eigentlich ein Libero und 2 Manndecker. Mourinho hat schon vor 10 oder mehr Jahren die Dreierkette unter diesem Hintergrund, als die größte Lüge im Fussball bezeichnet.)




    Zu der Frage der Viererkette bei 9er-Fussball.


    In meinen Überlegungen muss die Abwehrreihe die gesamte Breite des Spielfelds abdecken können. Analog zu meinen obigen Überlegungen zum 6+1 oder 7+1 Fussball, habe ich nur je einen AUßenspieler, der sich dann in der ABwehrreihe findet, aber bei eigenem Ballbesitz sehr breit und auch sehr offensiv agieren soll.


    das ist mit einer Dreierkette bei der Spielfeldbreite des 9er-Fussballs kaum zu gewährleisten. Da sind die Abstände viel zu groß und defensiv ist man bei Ballverlust offener als jedes SCheunentor. Zumindest dann, wenn die Abwehrspieler breit und hoch agieren.
    Folge ist dann i.d.R., dass die AVs eben irgendwann eben nicht mehr breit und hoch agieren und es zu einem 3 (reine) Verteidiger-Spiel kommt.



    Fazit: Im 9er-Fussball halte ich die 3er-Kette für eher suboptimal. Da braucht es 2 zentrale, damit die Außen eben auch offensiv und breit agieren können.
    Allerdings kann dies auch in einem System mit 2 Verteidigern so sein, wenn hier 2 Außenmittelfeldspieler so agieren, wie in der Viererkette die AVs.
    Wichtig finde ich nur auch hier, jeweils nur einen Außenspieler pro Seite, analog zu meiner Philosophie oben.



    Edit:
    Das bezog sich jetzt alles vor allem auf die Offensive.
    Defensiv muss alles - also auch die Mittelfeldspieler und der ANgriff - natürlich seitlich zur Ballseite verschieben, wodurch es defensiv schon dazu kommte, dass 2 SPieler (Abwehr und davor) situativ gleichzeitig auf der AUßenbahn agieren.

    Zitat von Follkao


    Denn bei aller möglichen Kungelei möchten sich die Trainer ihren Kader schon so stark wie möglich zusammenstellen.


    Das finde ich auch immer - nennen wir es - komisch:



    Auf der einen Seite, sind alle Trainer immer nur erfolgs- und ergebnisgeil, aber auf der anderen Seite stellen sie ihre Mannschaften nicht nach Leistungskriterien zusammen.



    Sehe nur ich da einen Widerspruch ?

    Ich bin vielleicht schwer von Begriff. Aber wer ist "dem Trainer". Das ist doch offenbar nur einer. Aber welcher? Ist es nun der von der D1, der D2 oder der Trainer der D3? Und wer entscheidet über die Einteilung über vier Mannschaften? Nur "DER" eine Trainer (D1, D2 oder D3??) und die Jugendleitung?


    Ich kapier es wirklich noch nicht


    Ich denke mal die Aufteilung in dem Verein ist folgende:


    D1: Die besten SPieler überwiegend Altjahrgang plus eventuell wenige sehr gute Jungjahrgänge
    D2: DIe besten Jungjahrgänge (die nicht schon D1 spielen, also die kommende D1). D2 ist in Berlin ja auch in einer guten Liga vertreten, d.h. viele große Vereine mit vioelen Spielern/Mannschaften und es wird mit AUf- und ABstieg gespielt. ANalog zur D1 und bei den meisten (und allen größeren Vereinen: TeBe, Hertha Zehlendorf, Union, Reinickendorfer FÜchse, etc. mit reinen Jungjahrgängen)
    Jeder der schonmal In Berlin ein Turnier gespielt hat, weiß um die Stärke vieler dieser Vereine, die im Ballungsgebiet Berlin mit nur Hertha und Union als NLZs ein riesen Reservoir an guten Spielern bzw. Mannschaften haben. (z.B. der SC Staaken, der letzte Saison und vor drei Jahren in der D-Jugend NOFV-Hallenmeister geworden ist, also Rostock, Leipzig, Erfurt und co im gleichen Jahrgang dort geschlagen hat. - Hertha BSC spielt das nur mit dem Jungjahrgang.)
    D3. Die restlichen Altjahrgangsspieler
    D4 Die restlichen Jungjahrgangsspieler.


    Falls meine Darstellung nicht zutrifft, kann Skippi es ja bitte kommentieren.

    Skippi:
    Mir ist es egal, ob ddu Videos auf youtube oder fussball.de hochlädst oder nicht.


    Aber, wenn es nur eine Erinnerung sein soll, muss man das ja nicht auf öffentlichen Plattformen hochladen, oder? Das macht keinen Sinn.


    (Ich habe auch ein paar Videos zuhause, die ein Elternteil mal bei einem Turnier aufgenommen hat. Aber die finden sich nicht auf öffentlichen Plattformen. Und außerdem wurde da das ganze Spiel (meist in der Halle) aufgenommen, nicht nur einzelne Szenen seines Sohnes. Das eignet sich dann vielmehr, um später mal in Erinnerung zu schwelgen und die guten SZenen oder Tore des eigenen Jungen sind dann da ja auch drauf.)



    Und da du erwähnt hast, dass deine Frau Physio der 1-Herren ist, muss man nicht Colombo sein...

    Sir Alex


    Ja richtig, er ging direkt zu Schalke und wurde dort im unteren Jugendbereich zunächst für zu still und zu klein befunden, so wurde mir von einem ehemaligen Mannschaftskameraden Manuell`s gesagt! Aus heutiger Sicht kann man darüber nur schmunzeln.


    Naja, Fakt ist, er wurde nie aussortiert, also war Schalke immer von ihm und seinem Talent ausreichend überzeugt.


    Ich habe auch Spieler, die ich für zu still halte, ihnen das sagen und daran arbeite. Dass heißt aber nicht, dass ich nicht ausreichend Talent in ihnen sehe.


    Man kann ja an Schwächen arbeiten, dazu muss man sie auch benennen.



    (Und, wenn ein Torwart klein ist, ist das ebenfalls extrem talentmindernd.Keine Ahnung, wie groß Neuer n der Jugend war. Aber bei den 99ern hat Schalke auch von der U9 an einen "Zwerg" als Torwart gehabt, weil sie ihn gut fanden. Immer mit der Hoffnung, das er ausreichend wächst. Wenn nicht, wird er wohl irgendwann gehen müssen.)



    Und, was Mannschaftskameraden sagen, ist schon was anderes, als das, was die Trainer/der Verein wirklich denkt. Ein Spieler weiß selten, was die Verantwortlichen intern denken und besprechen.
    Die AUsagen eines Mannschaftskameraden hier als absolute Wahrheit zu verkaufen - zunächst ja ohne Hinweis auf die Quelle - finde ich zweifelhaft. Das hat mit Seriösität, die du ja immer zu vermitteln versuchst, nichts zu tun.

    Skippi, aber kann es sein, dass du den betreffenden Personen im Verein ein wenig mit dem Hype um deinen Sohn auf die Nerven gehst.
    Denn ich kenne niemanden der von seinem Sohn in der letzten Saison 3. Videos bei Fußball.de eingestellt hat.
    Sollten Eltern meiner Spieler so einen Quatsch veranstalten, hätten wir mehr als Redebedarf.
    Außerdem zeigen die Videos eher altersgemäß ungeschickte Torhüter als einen Meisterschützen.


    So, ich habe mir die Videos auch mal angesehen.


    1) Ich kann akjfv Bedenken verstehen. Ich halte es für möglich (nein, ich weiß es nicht), dass du als Elternteil nicht gerade einfach bist, was den Fussball deines Sohnes betrifft.


    Ich würde mir auch genau überlegen, ob ich die Kinder von überehrgeizogen Eltern im mein Team hole. Da nehme ich auch lieber einen ähnlich starken oder leicht schwächeren SPieler (oder auch einen SPieler weniger) in mein Team, bevor es dann irgendwann zum "Flächenbrand" in der Mannschaft kommt.



    2) Ich habe mir die Videos angesehen und muss sagen, dass das Niveau für eine D-Jugend doch sehr überschaubar ist. Ich habe da keinen Spieler ausmachen können - nein auch dein Sohn nicht - der wirklich Verbandsliga-D-jugend-Niveau hat.
    (KLar, das waren jetzt nur kurze AUsschnitte, aber du sagst ja, dass viele nach kurzem Betrachten deines Sohnes der Meinung sind, er gehöre in die D1 o.ä.)
    Könnte es sein, dass viele Leute dir da nur nach dem Mund reden, weil es sie ja auch überhaupt nicht betrifft?


    (Ich werde oft von irgendwelchen Eltern gefragt - wenn ich mir ein Spiel ansehe, also scoute - was ich von ihrem Sohn halte. (Also ich meine nicht die SPieler, die ich ins Training einlade, die bekommen von mir, egal ob ich sie nehme oder nicht, eine richtige Einschätzung) Ich drücke das auch immer positiver aus, als ich es finde. Also schon haöbwegs realistisch, aber nie so "hart", wie ich es wirklich sehe. Warum sollte ich auch?)





    3) Wenn ihr aber unzufrieden seid (und damit meine ich vor allem deinen Sohn, deine Meinung sollte hier keine/kaum eine Rolle spielen) dann kann man über einen Wechsel zu einem kleineren Verein und dann in eine höhere Mannschaft nachdenken.
    LBC 25 spielt ja mit der D1 nicht einmal höchste Liga (hab das gerade mal nachgesehen), deshalb würde ich daran Zweifeln, ob es SInn macht sich einem größeren Verein anzuschließen, die leistungsmäßig stärker aufgestellt sind als euer Verein.



    4) Der Zeitpunkt deiner ANfrage irritiert mich ein wenig.
    DIe Saison hat gerade erst angefangen, aber die Einteilung der Mannschaft wird ja bestimmt schon vor den Sommerferien vollzogen worden sein.
    Das wäre dann in meinen AUgen der beste Zeitpunkt gewesen, sich darüber klar zu werden, ob man mit der Einteilung erstmal leben kann oder ob man Konsequenzen, also einen Vereinswechsel in Betracht zieht.
    Zu bleiben und dann mit Sart in die Saison überall im Verein seinen Frust/Unverständnis über diese Entscheidung kundzutun, halte ich für keine gute Idee.

    Für mich gibt die Situationsbeschreibung weitere Rätzel auf! Auf der einen Seite ausgebildete Trainer mit Lizenz und auf der anderen Seite Leistungsbeschreibungen, wie vor 20 Jahren. Denn Manuell Neuer wurde im unteren Jugendbereich auch mit der Begründung: "zu klein, zu schmächtig und zu still" zunächst immer wieder abgelehnt.


    Bitte was?


    Ist zwar off-topic, wie dein ganzer Beitrag, aber das muss ich doch mal kommentieren.


    Manuel Neuer spielt seit seinem sechsten Lebensjahr bei Schalke 04, also in einem NLZ. Von ABlehnung kann da überhaupt keine Rede sein. (Edit: Wikipedia sagt sogar, dass Neuer kurz vor seinen 5ten Geburtstag zu Schalke wechselte!!!)


    Mir fällt immer wieder auf, das du DInge proklamierst, die einfach nicht stimmen. Das aber in einer absoluten Schreibweise, als wären es gegebene Fakts. (Ich habe da ja schon 1-2 mal deine Beiträge kommentiert und Widersprüche ausführlich dargelegt, deine Reaktion: Du antortest dann nicht mehr.)

    Ich will mich gar nicht groß einschalten, ich habe auch nicht alles gelesen.


    Ich will nur mal eine ANekdote erzählen, die aufzeigt, wie unterschiedlich die Leistug eines Spielers wahrgenommen werden kann.


    Es ist schon 8 Jahre her, da wollte ich von einem gutes Amateurverein mit leistungsorientierter Jugendabteilung (aber kein NLZ) einen Spieler für die zukünftige U10 haben. Ich habe den Trainer angerufen, etc. alles lief gut ab.
    Aber, er fragte mich, was ich denn mit diesem Spieler wolle, er hätte doch mindestens 5 bessere. Er hatte wirklich ein gute (und zusammengecastete,) Mannschaft. Ich (bzw. wir) fanden aber, das dieser Spieler unglaubliches Potential hat, andere dagegen nur schon viel Fussballerfahrung bei begrenzterem Potential.
    Über einen anderen Spieler könne man zwar streiten (der war auch gut und hatte Potential und den haben wir ein Jahr später auch geholt), aber der Rest war in unseren AUgen deutlich schlechter. Das sah der dortige Trainer wirklich anders, weshalb er kein Problem mit dem Abgang hatte. Ein Jahr später sah das anders aus, obwohl beide Spieler auch von ihm erst zur U9 geholt wurden und er sogar ein paar Spieler auch von uns bekam.
    Lange Rede kurzer Sinn, der betreffende Spieler spielt jetzt immernoch im NLZ und es kommt mittlerweile wohl keiner mehr auf die Idee, ihm das Potential abzusprechen. Dieser SPieler hat schon nach einen halben Jahr bei uns, also in der U10 Leistungen gg andere NLZs gebracht, dass man die Meinung des anderen Trainer nicht teilen konnte. Der war und ist einfach gut auch wenn der Trainer es so nicht gesehen hat.


    So weit können Meinungen bezüglich Talent auseinanderdriften.

    Ich habe gerade mal die Beiträge überflogen und finde die Beiträge tobn treffen fast vollständig meine Meinung.
    Mit der einzigen Ausnahme, dass ich nicht der Meinung bin, dass alle Gedanken bezüglich dieses Themas erst ab der E-Jugend beginnen sollten. Im Gegenteil, es ist immer schwierig etwas einzuführen, dass voher gegensätzlich gehandhabt wurde. Und es ist wesentlich einfacher F-linge oder gar G-linge zum Duschen zu animieren, als damit dann erst in der E- oder gar D-Jugend anzufangen, wenn die Scham sich entwickelt hat. (Mal davon abgesehen, dass ich schon vereinzelt Spieler hatte, die in der U11 oder sogar schon U10 auch Wachstum im Leistenbereich hatten. In der U12 gibt es immer einige.)
    Und das ist meine Erfahrung, nicht nur im NLZ-Verein, sondern auch in kleineren (keine ganz kleinen) Vereinen oder zahlreichen verschiedenen Fussballferienschulen an denen ich als Trainer früher mitgewirkt habe.



    Ich möchte noch ausführen, dass bei mir kein Spieler in Sportsachen zum Training erscheint, bzw. in Sportsachen das Training verlässt. Es ist bei mir obligatorisch, dass wir uns in der Kabine umziehen, vor und nach dem Training. (Auch der Spieler, der 30 Meter vom Platz entfernt wohnte hat das ohne jegliche Diskussion so durchgeführt.)
    Meine Spieler haben spätestens 15min vor dem Training zu erscheinen. (Ausnahmen: Stau, Schulveranstaltung, etc. mal ausgenommen) Dann können sie sich umziehen und sich über den Tag, die Schule, das Champions-League-Spiels des Vorabends, etc. austauschen. Denn das Training ist dafür nicht gedacht. Ohne den AUstausch vor dem Training ist es wesentlich schwerer die Kinder am ANfang zur "Trainingskonzentration" zu bekommen. Klar, die wollen sich austauschen.
    Genauso gilt dies nach dem Training, wo in der Kabine entweder das Training (ich mache viele Wettkämpfe - z.B. "Schlag den Raab" also 2 Mannschaften, die das ganze Training in bis zu 15 Wettkämpfen gegeneinander antreten, von einigen Fangspielen am Anfang, über Übungsformen, bis hin zu (mehren) Spielformen und Elfmeter- oder lattenschießen. - oder komplette Duelle, also 1gg1 an verschiedenen Stationen, abgesehen von der Spielform am Ende, )
    Da gibt es nachher meist Bedarf des "Feierns" oder "Auswertens" und des Fordern nach Revange im nächsten Training, etc.



    Und sind die Spieler also alle in der Kabine, ziehen sich um und tauschen sich aus, das ist der Weg ALLE zum Duschen zu bewegen kein schwerer mehr.

    mag ja mancherorts sein, aber ich habe noch an keiner Mitgliederversammlung teilgenommen (,und das waren viele), in der die Mehrheit von den aktiven Spielern gestellt wurde. die meisten von denen interessiert doch keine Mitgliederversammlung.


    Da habe ich die gleichen Erfahrungen gemacht. Das scheint auf dem Land bei dir genauso zu sein, wie im Ballungsgebiet bei mir.


    Als Aktiver 1.Herrenspieler habe ich einige Vereine durchlaufen, dazu noch ein paar als Jugendtrainer (wo ich der Bitte zu erscheinen meist gefolgt bin). Bei allen wurden wir gebeten, dass wenigstens ein paar Spieler erscheinen, damit die 1.Herren wenigstens mit 3-5 Mann vertreten ist, was aber dennoch eigentlich nie funktionierte. Ich hatte dazu nirgends Lust und bin dort nie erschienen. Bei einem Verein wurden wir dazu verpflichtet (sonst gabs ordentlichen Geldabzug), deshalb waren wir nahezu alle da, trotzdem war auch da keine Mehrheit an Aktiven.
    Dazu kommt, dass einen 1. oder 2.Herrenspieler kaum interessiert, wer welches Amt übernimmt, wie der Beitrag gestaltet wird, welcher Anteil in die erste Mannschaft fließt, etc. Die sitzen die Zeit dann einfach nur ab (so wie wir in dem einen Verein, wo wir dazu verpflichtet wurden.)


    Maximal die 3.Herren dribbelt in einigen Vereinen mit großer Stärke bei Versammlungen auf. Das ist aber auch meist die Truppe, die eh viel Zeit im Vereinsheim verbringt.


    Mitgliederversammlungen sind in meiner Laufbahn überall spärlich besucht gewesen, aber trotzdem konnten die Aktiven der Männermannschaften da keine Mehrheit bilden.

    Sir Alex,


    die Auflagen des Buches gibt es zwischenzeitlich nicht mehr. "Modernes Verteidigen" von Ralf Peter gibt es seit 2012 in einer 1. Auflage neu.


    Ah, ok, mein Fehler.


    Aber ich wollte ja eigentlich auch nur aussagen, dass der Fussball sehr schnelllebig ist und gerade Bücher (die haben ja VOrbereitungszeit, etc.) schnell überholt sind.
    Wissenschaftliche Zeitungen (oder andere aktulle Publikationen, z.B. spielverlagerung.de), der kollegiale offene (wenn ich eine völlig festgefahrene Sichtweise auf der Basis weniger Argumente bzw. Gegenargumente habe, wird es schwer etwas für sich aus diesem Gespräch mitzunehmen) Austauch oder aber einfach Bebachtungen bei anderen Teams bringen einem in meinen Augen weit mehr, als "verstaubte Bücher".

    Vielleicht muß ich nachbessern....ich übersetze "Modernes Spiel" mit Spiel im Raum (Kette und was damit zusammenhängt....). Hieß ja in einem Buch von Ralf P. auch z.b. ;) "modernes Verteidigen"
    .


    Da fängt es doch schon an!!!
    Ja ich habe das Buch zughause und ja, ich habe es vor einigen Jahren auch durchgelesen.


    Aber mittlerweile ist das doch schon überaltet.
    Ein Beispiel: Peters will die Viererkette als Sichel nach außen verschoben sehen, wenn der Gegner über außen angreift.
    Das macht schon seit Jahren aber kaum noch ein Profiteam. Mittlerweile ist es gewollt (und spielen es eigentlich alle Profiteams), das die IVs im Zentrum bleiben.
    Grund ist, das die IVs kopfball und zweikampfstark sind und die Torgefahr vom Zentrum ausgeht. Man will das Zentrum nicht schwächen, wenn Flanken o.ä. in diesen Bereich kommen.



    Das Buch modernes Verteidigen ist ein netter Auftackt, um sich mit ballorientierter Verteidigung und Viererkette erstmalig vertraut zu machen. Das Buch ist aber ca. 10 Jahre alt (ich habe die 2 .Auflage aus 2007) und das ist eine Ewigkeit bezogen auf die Schnelllebigkeit des Fussballs.



    Das du weiterhin - auch in einen neuen Thema - von Raumdeckung sprichst, verstehe ich nicht.
    Deine Übersetzung Modernes Spiel (du meinst wohl modernes Verteidigen) = Spiel im Raum ist mehr als diskutabel.


    Ich habe mal einfach so geantwortet, als ob du ballorientiertes Verteidigen meinst (Ralf Peter meint das schließlich). Wenn du aber wirklich Spiel im Raum, also Raumdeckung (Zonenverteidigung ) meinst, dann antworte ich dir auch gerne darauf. (Ich habe im Studium mal eine Hausarbeit zum Thema Zonenverteidigung im Basketball verfassen müssen, vielleicht finde ich die noch.)



    P.S.: Ich habe mal kurz in dem Buch geblättert. Dabei nicht einmal den Begriff "Raumdeckung" o.ä. gefunden, die Bezeichnung ballorientiertes Verteigen dagegen mehrmals, nicht zuletzt auf dem Buchrücken.

    Möchte man aus einer statistischen Erhebung möglichst objektive Rückschlüsse ziehen, so sollte man schon grundlegende Dinge beachten:


    1) Man braucht eine bestimmte (möglichst hohe) Menge an Daten, also Antworten.
    2) Bekommt man zuwenig Antworten, dann muss man entweder die Fragestellung verändern/ präziser gestalten und/oder die Antwortmöglichkeiten anpassen.
    Aber jetzt zu mutmaßen (interpretieren), dass alle "Nichtklicker" dies oder jenes anklicken wollten (warum haben sie es dann nicht getan?) ist nicht nur eine sehr subjektive Vermutung, sondern führt eine statistische Befragung auch ad absurdum.
    3) Ziel sollte es sein, objektive Daten zu bekommen. DIese Daten kann man dann ggffs interpretieren. Aber man kann doch nicht vorher schon mit dem Interpretieren anfangen.
    4) Es ist eine Kunst in jeglicher offenen DIskussion, die richtigen Fragen zu stellen, bei Antworten und Meinungen sich Gedanken zu machen, etc.
    Bei dir Andre ist es doch zumeist so, dass du eine so vorgefertige Meinung auf Themen/Fragestellungen hast, dass du jede Antwort (egal wie sie ausfällt) so interpretierst, dass sie in dein Meinungsbild passt. Das hat mit offener DIskusion oder Meinungsaustausch aber wenig gemein.
    5) Du gehst doch in keine Fragestellung (also auch diese hier nicht) mit einer offenen Meinung. Deine Meinung steht doch schon zementiert fest, wenn du das Thema einstellst. Das erkennt man schon an der Fragestellung und deine Auswertung und deine "Moderation" verdeutlichen dies. Du stellst keine Fragen bzw. nicht die richtigen, du interpretierst und wertest, jede Meinung/Antwort so, wie es zu deiner Meinung passt.



    5) Ich habe nicht abgestimmt. Ich habe die Fragestellung gelesen, die ich - wie Guenter - völlig unzureichend fand und habe mir die Antwortmöglichkeiten dazu nicht einmal durchgelesen.

    fak: Nur ganz kurz.


    Benutzt man seinen Spieler gegenüberüber den Begriff Raumdeckung, hat das schnell sehr passives Verteidigen zur Folge. Jeder besetzt seinen Raum, verschiebt innerhalb der Kette, aber eben ohne aktiv zu werden.


    Aktives Verteidigen in ballorientierten Systemen bedarf aber eben auch der Zweikampfführung, das "Suchen" von Zweikämpfen, situative Manndeckung, Doppeln, etc.




    Abgesehen davon, glaube ich, dass es weit mehr Trainer gibt, die Raumdeckung sagen und eben auch Raumdeckung meinen. Also Trainer, die Viererkette spielen lassen wollen, aber das ballorientierte Verteidigen gar nicht verstanden haben.
    (Das fängt ja z.B. schon da an, wo eine Viererkette (bzw. 3er-Kette) teilweise 25-30 Meter hinter dem Mittelfeld agiert. Das hat dann mit ballorientiertem Verteidigen wenig zu tun.)

    Tut mir leid, aber ich finde es schon suboptimal, wenn man von Raumdeckung bzw. Spiel im Raum spricht.
    Das, was du meinst ist ballorientiertes Verteidigen und hat mit Raum- bzw. Zonenverteidigung (im Basketball) nichts zu tun.


    Und ja, ich finde das ist keine Spitzfindigkeit. Das ist elementar. Wer diesen Unterschied nicht erkennt, wird kein funktionierenden Defensivkonzept mit seiner Mannschaft hinbekommen.

    So unterschiedlich kann man ein und dieselben Worte interpretieren...


    TW-Trainer bzw. Guenter:


    Ich habe Guenters Frage nämlich folgendermaßen aufgefasst:
    Wenn man der Meinung ist, dass die Ergebnisse bei der U19-EM Aussagekraft bezüglich der Ausbildung haben - wie du, TW-Trainer es ja aussagst - gilt das dann nicht auch bei Ergebnissen xbeliebigen Vereinen in der B- oder C-Jugend?


    Und ich finde diese Fragestellung durchaus interessant.
    ( ohne das ich dazu schon eine Aussage tätigen will.)

    Aber trotz der nicht an erster Stelle stehenden Bedeutung des Systems finde ich es schon für D-Jugendtrainer interessant, sich zu überlegen, wo die Reise in den zwei Jahren hin geht, wie es in C, B und schließlich A weiter geht, und wie man auch im Positionsspiel, womit ich jetzt sämtliche Aspekte des Spiels meine, die mit der individuellen Position eines Spielers zu tun haben, meine, schlüssig voran schreiten kann. Denn mit acht Feldspielern und den gegenüber dem Kinderbereich ja doch kognitiv wie mental fortgeschritteneren Fähigkeiten von D-Junioren ist es, so meine ich, durchaus altersgerecht und zielführend, eine sinnvolle Raumaufteilung anzustreben. Es geht mir hier beileibe nicht um Mannschaftstaktik, der Fokus sollte, davon bin ich überzeugt, auf der Individualtaktik liegen. Aber wohldosierte gruppentaktische Inhalte und auch gewisse mannschaftstaktische Grundlagen dürfen und sollen, so meine ich, durchaus angesprochen werden. Dabei denke ich z.B. an recht elementare Dinge, wie z.B. Herstellung von Kompaktheit in der Defensive und dem Ausschwärmen bei Ballbesitz, und der Tiefenstaffelung im Spielaufbau.


    Und in diesem Zusammenhang habe ich mich schon gefragt, welches Spielsystem am ehesten sowohl zur Vergangenheit als auch zur Zukunft der Spieler passt. Hierzu würden mich mal die Meinungen hier im Forum interessieren. Vielleicht wäre es aber besser, dazu einen neuen Thread aufzumachen.


    1) Ich sehe das genauso, wie du es in deinem Posting darlegst.
    Das System ist nicht das allerwichtigste, grundlegende Dinge, die du ansprichst lassen sich in einigen Systemen trainieren.
    Alleine schon, weil verschiedene Spieler bestimmte Postitionen unterschiedlich spielen/interpretieren - beides aber im Rahmen des Systems - ergeben sich daraus ja auch oft gewisse Verschiebungen oder Asymetrien, vor allem Offensiv.
    (Ich bin eh ein Freund des fluiden Agierens der Offensivspieler bei Ballbesitz. Bei gegnerischen Ballbesitz ist dagegen die Formation meist viel klarer und einfacher zu erkennen, nicht nur die, der Abwehrkette.



    2) Zu deiner offenen Frage, welches Spielsystem sich dafür eignet.
    Also ich versuche Spielsysteme zu wählen, die sowohl möglichst vielfältige Aufgaben an die einzelnen Postitionen stellen als auch, dass sie Anforderungen an die Spieler stellen, die dann auch im Großfeldfussball gefragt sind.


    E-jugend, bzw. 6+1:
    Beispielsweise lasse ich in der E-Jugend (6+1) immer mit einer 3er-Kette spielen. Ich halte vom - leider sehr verbreiteten - 2-3-1 wenig, weil ich hier 2 "Manndecker" ausbilde, eine Position, die es einfach nicht mehr gibt. (Außerdem ist dieses System in meinen Augen zu sehr fokussiert auf den zentralen Mittelfeldmann. Ist der besser als sein Gegenüber, gewinnt man, andernfalls verliert man. Alle anderen bekommen kaum Verantwortung und sind eher dafür da, erst dann einzugreifen, wenn der zentrale Mann mittels Dribbling die Überzahl hergestellt hat. Man bildet meist nur einen - seinen besten - wirklich aus.)


    Ob dann ein 3-1-2 (mit zwei variablen Mittelstürmern, also keine reinen LA/RA) oder 3-2-1 oder auch 3-3 (gespielt wird, das ist dann nicht ganz so enscheidend.Zumindest ist das alles um Welten besser, als das 2-3-1.
    Das 3-3 hat in meinen Augen bezüglich der Ausbildung auch einige Schwächen gegenüber dem 3-2-1 oder -3-1-2, ist aber erstens Klassen besser, als das 2-3-1 und gerade am Anfang bzw. bei Trainern, die taktisch nicht ganz so firm sind, eine gute Wahl.
    (Im 3-3 fehlt mir erstens die Tiefenstaffelung bei Ballbesitz, da nur 2 Reihen und zweitens habe ich 4 !!! Außen, was dazu führt, dass kein Platz für Offensivaktionen der AVS ist, weil die beiden Außenstürmer "im Weg" stehen. Und ich will AVs, die sich richtig offensiv einschalten und vielfach auch am gegnerischen STrafraum oder der gegnerischen Grundlinie auftauchen.)



    D-Jugend bzw. 8+1:
    Hier bin ich ein Verfechter der Viererkette hinten. Ich will auch hier AVs, die ofennsiv mitspielen, das Spiel breit machen. In einer Dreierkette kann man dann defensiv keine Stabilität haben, wenn man mit einem IV und 2 AVs spielt. DIe Abstände und Wege sind viel zu weit. Eine Dreierkette wir fast immer so gespielt, dass entweder 3 IVs oder sogar 2 IV und ein Libero agieren. Und das auch bei schmalen Feld. Zumindest, wenn der Gegner nicht 3 Klassen schlechter ist, als das eigene Team.


    Bleiben noch 4 weitere Spieler. Hier gelten für mich die gleichen Überlegungen, wie beim 6+1. D.H. 4-4 ist o.k., also besser als alles mit Dreierkette, aberbesser ist alles ohne reine offensiven Außen. Also 4-2-2, 4-3-1 (mit 3 zentralen Mitelelfeldspielern).