Beiträge von Sir Alex

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    Diesen Punkt kann man meiner Meinung nach diskutieren. Da gibt es sicherlich für und wider.



    Als gegenargument zu deiner Meinung gebe ich folgendes zu bedenekn:


    Oft hören Spieler gerade dann nicht so aufmnerksam genau zu, wenn sie noch nicht wissen, ob bzw. wo sie spielen. Gerade, wenn der Trainer i.d.R. gleiche Inhalte in seinen Besprechungen thematisiert.
    dann läuft man Gefahr, wenn man mal z.B. taktisch etwas anders als gewöhnlich anspricht, dass die Spieler das gar nicht so wahrnehmen.


    Außerdem fällt es vielen SPielern leichter mannschaftstaktische (oder gruppentaktische Dinge) besser zu verarbeiten, wenn sie schon wissen auf welcher Postion sie spielen. Sie können den Anweisungen dann konkreter folgen, sich überlegen (und ggfs fragen stellen), was das besonders bezüglich ihrer Position bedeutet.
    Abstraktes Denken (für alle Situationen und Positionen) ist eine viel schwierigere Ebene.



    Wenn ich auf meine Männerlaufbahn blicke so sind mir von den Besprcchungen bei einem Trainer (wir haben mit dem Trainer und wenigen Veränderungen im Team fünf Saisons gespielt), so erinnere ich mich, dass wir (nicht nur ich) meist wenig genau zugehört haben. Erstens waren die Besprechungen zu lang (wenn auch keine 45 min) , zweitens war das meiste eh immer gleich und drittens hat man eigentlich nur auf die Aufstellung gewartet. Nicht nur bezogen auf die eigene Rolle. (Ich habe immer von Beginn gespielt, aber in Mittelfeld und Sturm alle Positionen, je nach Gegner und sonstiger Aufstellung. Selten auch mal Libero. Ein einziges Mal gar Manndecker. (Da war ich überrascht, der Trainer hat seinen Fehler aber auch zur Halbzeit korrigiert und mich nach vorne gezogen. Nicht das ich kein Manndecker spielen wollte, aber ich habe doch eher andere Stärken. Hätte unser trainer taktisch nicht rudimentär gespielt, hätte er mir den Vortrag bezüglich der Abwehr nochmal halten können. Da habe ich nie so genau zugehört. Also wenn estwas abwich von der Norm und das tat es ja offensichtlich aufgrund des Gegners.)

    Ich will den brüllenden Trainer ganz bestimmt nicht in Schutz nehmen oder gar gutheißen.


    Allerdings möchte ich trotzdem zwei Gedankenstränge hinterlassen, in die der geneigte Leser sich eventuell vertiefen kann.



    1) Während des Spiels (besonders im Hallenfussball) ist es oft laut. Unabhängig davon, ob die Trainer völlig still sind oder nicht.
    Einen Spieler am anderen Ende des Feldes anzusprechen - so man nicht jeden Kommentar unterlassen will , egal ob Lob oder konstruktive Kritik - muss man als Trainer also in einer bestimmte Laustärke kommunizieren.


    Ich will auf die Frage hinaus, ob laut stets mit brüllen ( das immer negativ assoziiert wird, auch der Inhalt) gleichzusetzten ist.



    2) Jose Mouerinho und Jürgen Klopp sind während eines Spiel meist verbal sehr aktiv und laut. (Auch abgesehen von einigen Schärmützel und/oder unsportlichen Konflikten mit dem Gegenüber oder Schiedsrichter, die keines Kommentars bedarfen).
    Sie kommunizieren dabei auch viel mit ihren Spielern. Lob, Anweisungen, konstruktive Kritik.


    Aber für beide gilt (was ich übriegens phönomenal finde und was bei Guardiola so nicht der Fal ist, aber anderes Thema), dass nahezu alle Spieler in den höchsten Tönen über den Trainer sprechen.
    Fachlich und Zwischenmenschlich. Und das gilt für den gesammten Kader, also auch die Nr.20. (Für Real Madrid im letzten Jahr giltdie für Mourinho nicht. Casillas und Ramas seien exemplarisch genannt. Sonst aber für jede Station)



    Ist es also scheinbar möglich, trotz permannentem "Brüllens" - eine Athmosphäre zwischen Trainer und Spieler zu schaffen, die extrem motivierend und leistungsfördernd ist?
    Denn erfolgreich sind beide wohl unstreitbar. Und nicht nur kurzfristig, Im Gegenteil , eher über die Zeit.


    Wenn man dann noch bedenkt, dass Feedback (vor allem bei Kindern) innerhalb von 8 Sekunden erfolgen sollte, da die Kinder die Situation, Aktion oderBewegung später kaum rekonstruieren können, stellt sich die Frage umso mehr.



    Mir ist klar, dass man Männerfussball nicht mit Kinder- oder Jugendfussball vergleichen kann und sollte.



    Aber die Fragen wollte ich trotzdem gerne mal in den Raum werfen.
    Völlig wertungsfrei und ergebnisoffen.

    Wie das dann in der U7 beim Bundesligisten aussehen kann, liest man zB hier:


    http://www.werder.de/de/breitensport/letztestraining2g.php


    Zitat:


    Nur der Vollständigkeit halber. holzi und Don Quijote haben ja eigentlich schon einiges klargestellt und den entscheidenen Link dagelassen.



    Werder Bremen (und der HSV) unterscheiden sich von nahezu allen anderen NLZs darin, dass sie auch Breitensport anbieten. Eine D4- oder eine E5. etc.


    Das ist aber innerhalb des Vereins klar getrennt (also auch strukturell), also NLZ und Breitensport. Das ist wuasi, wie zwei verschiedene Vereine unter dem gleichen Namen.


    Und das NLZ bei Werde Bremen hat als jüngste Mannschaft die U9. Die oben angesprochene U7, bzw. U8 hat also mit dem NLZ nahezu null gemein.




    TW-Trainer:


    Sei mir nicht böse. Aber mehr und mehr muss man zu dem Eindruck kommen, dass du vorgibst mehr zu sein, als du bist.


    Diese Infos über Werder Bremen nicht zu kennen (noch dazu dann sogar unreflektiert und dadurch falsch hier zu posten) macht es schwer daran zu glauben, dass du in irgendeiner Form mit dem Talentförderprogramm (sei es nun Stützpunkt oder NLZ) als Trainer, Funktionär oder irgendeiner anderen Aufgabe zu tun hattest oder hast.


    Werder Bremen hat dieses Konzept nun schon Ewigkeiten und ist auch kein "neues" NLZ eines sich erst etablierenden Vereins. Es ist "anders" (also NLZ und Breitensport) als vielerorts und deshalb kennt man das auch. Die sind schon wesentlich länger sehr professionell im Nachwuchs aufgebaut, asl beispielsweise der HSV, der erst vor 6-7 Jahren wirklich beste Strukturen erstellt hat (mit der Verpflichtung von Markus Hirte als NLZ-Leiter, mittlerweile bei Fortuna Düsseldorf, um deren NLZ zu professionalisieren.)




    Außerdem scheint deine Vorgehensweise meist zu sein, dass du eine Meinung hast und dann nach Argumenten suchst, die dein Meinungsbild bestätigen. Dies leider unreflektiert und ungenau, genauso, wie du Gegenargumente gar nicht wahrnimmst, wahnehmen willst.


    Besser wäre es, zunächst (halbwegs) ergebnisoffen möglichst viele Argumente (pro und contra) zu suchen und zu finden und sich darauf basierend dann eine Meinung zu bilden. (Diese Meinung kann dann ja am Ende trotzdem die selbe sein. Die ist dann aber eben wesentlich fundierter und seriöser.)

    1) Die Frage, die Chris formuliert habe ich mir auch schon gestellt.


    Man könnte alles auch so interpretieren, dass der Verein im Sinne dieser ehemaligen D2-Spieler, eine D3 gemeldet hat. Einfach, um der Vielzahl an D-Jugendspielern ausreichend Wettkampfpraxis verschaffen zu können.


    Da diese aber alle keine Lust auf die D3 haben, muss die (ja mittlerweile aufgestellte und gemeldete) Mannschaft nun mit zahlreichen E-Jugendspielern bestückt werden.


    Hier wäre eine Aufklärung des Autors eventuell interessant.




    2) Und dann will ich noch eine Frage an alle fomulieren bzw eher These aufstellen. Andere erfahrungswerte interessieren mich hier ausdrücklich.


    Ich habe folgende Erfahrung gemacht ( und zwar sowohl bei meinem Trainerdasein vor dem NLZ, als auch in diesem, sowie zu meiner eigenen Jugendzeit)



    Die richtig guten Spieler haben selten ein Problem damit, wenn sie mal (da sie in ihrer Mannschaft nicht eingeladen wurde) bei einer schwächeren oder unteren Mannschaft auszuhelfen. Die haben einfach Bock auf Fussball und helfen bei bedarf gerne mal aus. (Auch, wenn das dann oft fast schon in Wettbewerbverzerrung mündet, wenn ein SPieler, der in seiner Mannschaft schon oben rasuguckt, weiter unten agiert.)


    Spieler, die eher am Ende der Leistungskette ihrer Mannschaft sind, haben im gleichen Fall oft eher keine Lust und sagen wegen anderweitiger Freizeitbeschäfrigungen am Wochenende ab. Das man etwas anderes ( und sei es "nur", sich mit einem Freund treffen) vorzieht, ist dabei überhaupt nicht kritikwürdig.



    Erklärt aber, warum es viele Spieler (und Eltern) lieber vorziehen in einer guten Mannschaft das letzte Rad zu spielen (aber unzufrieden zu sein und mehr einzufordern), als der Spiritus Rector in einer unteren Mannschaft mit einem Stellenwert nahezu nie ausgewechselt zu werden.


    Das kann ich eher weniger verstehen.



    guenter hat es mal irgendwo hier im Forum ziemlich treffend bezüglich des Herrenfussballs formuliert:
    Am meisten Spaß macht es, wenn man eine Stufe tiefer spielt, als man eigentlich hingehört. (Mal abgesehen von denen, die sich auf der höchsten Stufe im Spitzenbereich bewegen.)

    Sag ihnen sie sollen Rennen, Kämpfen und Zweikämpfe suchen und bestreiten.


    Wenn sie vom Feld kommen, müssen sie ihr bestmögliches in punto Einsatzwillen gegeben haben. (egal, was technisch auch mißlingen mag)




    Lobe und fördere vor allem die Spieler, die das am besten aufs Feld bekommen - unabhängig von ihrer Leistung.
    Kritisiere, aber auch die, die nicht maximalen Einsatz zeigen und gib ihnen auch weniger SPielzeit, auch wenn sie talentierter/besser sind als andere.




    Ich sage meinen Spielern immer. Jeder kann einen schlechten Tag haben. AUch eine schlechte Phase über Wochen sogar Monate. Da kommen dann von 10 Pässen 9 beim Gegner an. Kenne ich auch von mir selbst. Aber Rennen, Kämpfen, Laufen, Zweikämpfe suchen und bestreiten kann man immer.
    Und das erwarte ich auch immer.


    Und jeder der das abruft, bekommt einen lohnenswerten Teil der Spielzeit. Immer. Egal, wie schlecht die Leistung auch sein mag.


    Wer das aber nicht zeigt, dem kürze ich auch die Spielzeit. Im Extremfall auch deutlich.




    Und gerade in deinem Fall, würde ich den Fokus fast ausschließlich auf diesen Bereich legen. Erst einmal.

    guenter


    Habe ich ja schon einige Male klargestellt.


    1) In ländlichen Regionen, bzw. dort wo ein NLZ sehr weit weg ist - so wie bei dir - ist es logisch und richtig, dass die SPieler erst später wechseln, da sie dann ja, wie du auch sagst, ins Internat kommen.
    Und Internatsplätze werden fast überall erst ab U14, frühestens U14 vergeben.


    2) In ländlchen Regionen sind die Stützpunkte also wesentlich wichtiger, als in Ballungsgebieten, wo alle 30 km ein NLZ und für die Stützpunkte auch kaum wwirkliche Talente übrig bleiben.


    (Ich hatte es schon mal erwähnt, ich habe bei Stützpunktturnieren - bei denen spielen oft auch NLZs mit - in 20 min Spielzeit nahezu immer gg jeden Stützpunkt mit meinem Team 5:0 oder höher gewonnen. Völlig einseitige Spiele, egal, welche Spieler ich dabei hatte. Das ist aber eben ein Ballungsgebiet, wo die Fahrtzeiten nicht so lang sind und deshlab die meisten Talente auch schon ab D-Jugend im NLZ spielen. In den Jahren nach der U15 kommen bei uns kaum noch viele Spieler pro Mannschaft dazu. Ganz sicher keine von irgendeinem "Dorfverein". Die spielen dann alle mindestens bei einem Jugendregionaligisten oder gar Bundesligisten. Da gibt es ja auch Nicht-NLZ-Vereine. )


    3) Ich bin auch der Meinung, dass man den Einzelfall betrachten muss. Es gibt - auch in meinen Augen - Spieler, bei denen ein früher Wechsel eventuell nicht das beste ist.


    Aber die Behauptung, der beste und nach DFB-Konzept gewollte Weg, wäre es erst zur U16 in ein NLZ zu wechseln, der kann ich absolut nicht zu stimmen.


    Das steht erstens weder in diesem DFB-Konzept, noch habe ich die Erfahrung gemacht, dass das der beste Weg sei.


    Mann muss sich, nur mal angucken, wann die Spieler unserer aktuellen N11 (das hatte ich mal vor ca. einem Jahr in irgendeinem Thread ausfürhlich aufgelistet.) in ein NLZ bzw. wenigstens in einen in der Jugend überregional spielenden Amateurverein gewechselt sind.
    Eine ähnliche Quote vermute ich auch , wenn man alle deutschen Spieler in der Bunedsliga nimmt.
    Klar gibt es Ausnahmen, aber die meisten sind schon spätestens ab U13 bei einem Topteam unterwegs gewesen.)


    Vor allem, wie gesagt in Ballungsgebieten, wo die Fahrtzeit eine untergeortnete Rolle spielt.


    (Bayern, das Saarland, Hessen oder Teile von Rheinland-Pfalz sind da sicherlich anders zu betrachten. Hier hat der Stützpunkt auch eine wichtige Bedeutung, als in Nordrhein-Westfalen, Hamburg oder Berlin.)





    guenter:
    Frage.


    Deine Beispiele, haben die in ihrem Jahrgang gespielt, als sie auf dem "Dorf" kickten, oder mindestens eine Altersklasse höher?



    Irgendwie kann man auch zu deiner Meinung kommen, du provozierst den mangelnden Ehrgeiz, wenn du das so sagst.



    Ich vermittle meinen Junges jedenfalls immer, wir wollen gewinnen, (aber wenn der Gegner besser war, wir aber alles gegeben/versucht haben, dann können wir damit leben).


    (Außerdem haben wir meist einen Schwerpunkt für ein Spiel, (bzw. einige Wochen) den es geht umzusetzen auch wenn es in bestimmten Fällen/Spielsituationen erfolgversprechendere Möglichkeiten gibt.)




    Aber ich habe eh ein Problem mit "schön spielen". Das ist so undefininiert und subjektiv.
    Genauso das Spaß haben. Ich finde Freude den viel passenderen Begriff, weil er nicht per se als Gegenteil zum Gewinnen gesehen wird.



    Meine Meinung.



    edit. Eben war der Beitrag von guenter noch nicht da. Aber wir sind wohl einer Meinung.

    Ich kenne das DFB-Förderkonzept nur zu gut! :thumbup: und von einer aktuellen Änderung in diesem Punkt habe ich nichts mitbekommen! Wenn es eine Hirachie gäbe, bräuchte man die DFB-Stützpunkte ja nicht, weil dann sämtliche Förderaufgaben von den NLZ geleistet würden. Aufgrund der Risiken wie der Entfernung zu den NLZ hat man ganz bewußt des flächendeckende Konzept der DFB-Stützpunkte gewählt. Erst ab der C-Jugend sollen die Talente in Vereine mit Leistungsfussball unterkommen! Also erzähl hier keine Märchen!



    Auf die schnelle im Internet rausgesucht:


    Die DFB-Seite, also das, was der DFB vorgibt und will in wenigen übersichtlichen Sätzen und Worten.



    Ziele der Stützpunkte: http://www.dfb.de/talentfoerderung/talentfoerderprogramm/


    - Sichten und Fördern möglichst vieler Talente einer Region



    Ziele der Leistungszentren: http://www.dfb.de/talentfoerderung/leistungszentren/


    - Sportliche Anlaufstelle und Fördern der besten Talente und Perspektivspieler einer Region




    Edit: Das ist keine Änderung. Das war schon immer so.

    TW-Trainer:


    Ich bin sicherlich keiner, der alles, was im NLZ passiert, unreflektiert als gut und richtig interpretiert. (Du findest hier im Thread einen Post - auf den du ja auch Bezug genommen hast - der das deutlich macht.)



    Ich unterstelle dir bei deiner Meinung und innerhalb deiner Diskussionen keine negativen Motive.


    Trotzdem empfinde ich folgendermaßen:


    1) Du hast meist eine Schwarz-Weiß-Sicht auf die Dinge.
    Ich finde - auch oder gerade abseits aller Fussballthematik - extreme SIchtweisen nahezu immer fragwürdig. gerade, wenn man eine zu klare, feste Meinung zueinem Thema hat ist die Gefahr groß, dass man gar nicht alle Argumente kennt bzw. wahrnimmt. Eine fundierte Meinung, meinetwegen auch klare (radikale) Meinung zu einem Thema kann man doch erst dann erlangen, wenn man die Gegenargumente kennt und anerkennt, aber trotz dieser zu seiner Meinung gekommen ist.
    Um die Gegenargumente zu erfahren muss man seine eigene Meinung aber hinterfragen und auch offen in die Diskussion mit anders denkenden gehen. Gerade die Gegenargumente (denen man in der eigenen Wertung dann eventuell kaum Bedeutung beimisst und somit trotzdem bei seiner Meinung bleibt) findet man doch meist schwerlich selbst. Da bedarf es dem offen Austausch. (ich bin zumeist nicht in der Lage, auch bei besten Willen, alle Gegenargumente zu meiner Meinung selbst zu finden.)


    2) Ich finde, du suchst dir vielfach populäre Themen, und vertritts dann offensiv und äußerst eloquent eine zumeist populistische Meinung. Gerade solche Menschen (und das sind im Fussball die meisten) die nicht wirklich Wissen und Insiderwissen haben, springen auf solche Themen an und haben eh schon deine Meinung.
    Du findest sicher viele Claqueure, überall.


    (Bestes Beispiel der RAE-Effekt. Kann man hier in betreffendem Thread gut nachlesen. Klar, den RAE gibt es, aber eben aus ganz anderen Gründen, als du behauptest.)



    3) Dadurch, dass du die für die meisten Menschen richtigen Thesen formulierst und sehr eloquent verkaufen kannst, bekommst du zumeist viel Zuspruch/Anerkennung in deinem Umfeld, genau wie hier.
    Aber leider gibt es auch selten jemanden, der dir die richtigen Fragen stellt. Fragen, die du dir im Idealfall selbst stellst.


    Wie gesagt, deine Meinung kannst du ja haben, aber deine Argumentation hat oft entscheidene Lücken - wie auch hier zu diesem Thema.



    Und stellt doch mal jemand die richtigen Fragen oder "sachlich zerlegt" deine ganze Argumentation, dann gehst du nicht mehr darauf ein, beendest die DIskussion einseitig. (Beispiel im RAE-Thread)


    Irgendein User hat hier mal ein Thema über Diskussionskultur o.ä. eingestellt. SPezifischer, also wie man eine sachliche, kontroverse Diskussion geschickt umschiffem kann.



    4) Du "eierst" rum, also sagst nie, was denn dein Tätigungsfeld ist. Es erwartet niemand, dass du deine Anonymität aufgibst. Aber, trotzdem kann man sich dazu äußern. (Ich habe, bis auf wenige Ausnahmen hier per PM, auch nie verlauten lassen, zu welchem Verein ich gehöre. Aber trotzdem so viel Preis gegeben, dass man mein Betätigungfeld halbwegs einordnen kann.)


    Dadurch ist auch nie nachzuvollziehen, wie es um dein "Insiderwissen" wirklich steht.


    Ich finde da nämlich oft große Lücken.



    Nochmal, abschließend:


    Ich glaube nicht, dass du negative Motive hast. Aber mir scheint, dass du meist eben auch nur "Oberwasserwissen" hast, das ein wenig vertiefst, dir schnell eine absolute Meinung bildest und diese dann sehr eloquent verkaufst.




    Deshalb würde mich wirklich interessieren, ob du Vater bist, früher mal Trainer in einem NLZs warst, aktuell Trainer des STützpunktes und/oder bei einem großen Amateurverein, o.ä.



    Das ist nur eine Bitte, nachkommen musst du dieser sicherlich nicht.



    Dass ich ab und an (wenn ich die Zeit dazu finde) aber Dinge, die du fäjschlicherweise als Tatsache verkaufst, dann nicht unkommentiert stehen lasse, das solltest du akzeptieren können.
    Ich bin immer an einer kontroversen Diskussion interessiert. Schon aus dem oben genannten Grund, dass ich gerne alle Argumente kenne (also alle pros und contras) um mir eine fundierte Meinung zu bilden.
    dabei muss keiner meine Meinung teilen - jeder kann seine eigenen SChlüsse ziehen - aber doch bitte auf echten Fakten und nicht basierend auf großem Halbwissen.



    Gruß Sir Alex

    Ich habe gerade meinen Beitrag editiert.


    Ich wusste ja nicht, dass du just in deisem Moment antwortest.


    Da habe ich deine Frage: "Wozu sind Stützpunkte da"? schon beantwortet.



    Aber trotzdem nochmal mit einem Satz:


    Damit kein Talent verloren geht, was - aus welchen Gründen auch immer - nicht im NLZ gefördert wird.

    TW-Trainer:


    Du solltest dir eventuell noch mal das Konzept des DFB zu Gemüte führen.


    In diesem ist ganz klar festgehalten, dass die Stützpunkte den NLZs untergeordnet sind und als Ergänzung angelegt sind für die Talente die nicht im NLZ unterkommen. ( egal aus welchen Gründen) Quasi das Auffangbecken, damit kein Talent ungefördert (weil nicht im NLZ) verloren geht.
    Nicht umsonst spielen/trainieren die NLZ-Spieler i.d.R.nicht in dem zugehörigen Stützpunkt mit, eben weil das NLZ als höhere Ebene angesehen wird.


    (Mal abgesehen davon dass Stützpunkttraining nur einmal die Woche ist, so gar nicht die Förderung erzielt werden kann, die ein NLZ bietet, indem man 3mal die Woche Training plus Wettkampf auf höherem Niveau hat. Dazu ist das sportliche Niveau der Stützpunkte auch schlechter als das der NLZs. Also völlig losgelöst von der Frage, wo mehr Trainerqualität ist, kann der Stützpunkt einiges so schlicht nicht leisten.)





    Die Stützpunkte sollen den NLZs zu arbeiten. Dass heißt, streng nach Konzept müssten die Stützpunkttrainer ihren Talenten empfehlen ins NLZ zu gehen und in der Art mit dem NLZ koorperieren, dass sie dort die Infos hinbringen, dass sie im Stützpunkt einen besinders talentierten Jungen haben, den sich das NLZ mal anschauen soll.
    Realität ist die, dass sogar auf Nachfrage (wo denn ein Junge des STützpuntes herkommt) sich einige Stützpunkttrainer damit schwer tun, Infos über den Spieler zu geben.




    Es ist also eher im Gegenteil so, dass die Stützpunkttrainer sich zu wichtig nehmen und oft entgegen dem eigenen Konzept gegen einen Wechsel vor dem Ablauf des Stützpunktprogrammes sind und argumentieren.
    Und zwar in der Regel, weil sie natürlich gerne besonders talentierte Spieler haben wollen und/oder bei Vergleichsspielen der Stützpunkte untereinander gerne eine gute Mannschaft haben wollen.


    Ist fast überall in Deutschland so.
    Abgesehen vom Osten, wo beispielsweise in Brandenburg ( wahrscheinlich bedingt durch die noch alten Strukturen) die Stützpunkte ganz klar Energie Cottbus zuarbeiten und sich nicht als Konkurrenz sehen.

    Also ich meine mit NLZ grundsätzlich die zertifizierten Nachwuchsleistungszentren der Profivereine.



    Und dabei auch vor allem die Vereine, die solch ein NLz schon seit vielen, vielen Jahren führen.



    Vereine, die plötzlich im Profifussball angekommen sind und nun auch ein NLZ haben und aufbauen müssen, haben da logischerweise zunächst noch Defizite.


    (z.B. Braunschweig, die schnell von Liga 3 in Liga eins marschiert sind, aber der Aufbau des NLZs konnte diesem Tempo nicht mithalten. Jetzt, ein paar Jahre später scheint sich mittlerweile einiges getan zu haben, wenngleich es nicht mit manch anderem Verein vergleichbar ist.)


    Das dauert einige Jahre, bis man hier alle Strukturen gelegt hat.

    @ Dirk Coerverfan:


    1) Bei welchem NLZ ist denn bitte ein Vater Trainer. Und das von U7-U13?


    dazu hätte ich ja gerne mal einige Beispiele... (Mir fällt nur ein Zweitligist ein, auf den das ab und an mal und auch nur als Co-Trainer zutrifft)



    2) Bei mir im Verein, gibt es einige Trainer, die Lehramtsstudenten sind, waren.


    Beim 1.FC Köln sind stets viele Sportstudenten.


    Kerstin Hoffmann von Nürnberg ist Lehrerin (um mal ein konkretes Beispiel zu nennen, dass man auch im Internet findet, deshlab erwähne ich sie mal namentlich)



    3) zu deiner Frage/Feststellung bezüglich der Reisen von ambitionierten Amatuervereinen:


    Du bist scheinbar mit dieser Materie kaum vertraut.


    Klar, solche Vereine fahren nicht so häufig weg, wie einige Bundesligisten.



    Aber Vereine, wie TeBe Berlin oder vergelichbare sind auch häufig weg.


    da ich bei TeBe die homepage der U13 parat habe, hier das Beispiel. Kann man bei Terminen schon einiges Nachlesen und wahrscheinlich kommen da sogar noch ein paar Termine dazu.


    http://trainer-hoffmann.de/



    Ein Beispiel (von vielen). Bei den Stuttgarter Kickers, Waldhof Mannheim, etc. wirst du auch noch zu Genüge fündig werden.



    Hmm, sei mir nicht böse Uzun, irgendwie findeich das diskutabel.



    Nicht das ich das oben von zodiak geschilderte irgendwie anders werte. Das ist indiskutabel. Und ja, natürlich spiegelt das Verhalten der Kinder auch das Verhalten des Trainers wider. WuÜrde der grundsätzlich anders handeln und das auch von den Kindern einfordern, würde so etwas nicht vorkommen.



    Dass du aber schreibts, dir passiere so etwas oft und du würdest dann stets den Handschlag verweigern, kann ich schwer nachvollziehen.


    Vor allem mit deinem weiteren Satz, dass wir Trainer Vorbilder sind?


    Das passt für mich nicht zusammen.



    Gerade, weil ich Vorbild bin, verweigere ich nie den Handschlag. Und ich habe auch schon hier und da unglaubliches erlebt.
    Aber ich will meinen Kindern Fair-Play auch vorleben, da muss ich dann auch selbst so handeln. Und ein verweigerter Handschlag (dazu noch regelmäßig) wrte ich als gegen das Fair-Play.


    Mal abgesehen davon, dass ich mir die Blöße auch nicht geben will, ihm den Handschlag zu verweigern auf den dieser eh lein Wert legt.


    Ich gebe meinem gegenüber dann immer die Hand, sage ihm aber deutlich und bestimmt, was ich über sein Verhalten denke.

    Bei mir im Verein haben wir (Trainer und Jugendkoordinator) mehrmals versucht den untersten Jahrgang abzuschaffen, eben weil es nicht bringt und die meisten Spieler nur eine sehr begrenzte Halbwertszeit haben. (man muss praktisch innerhalb der nächsten Jahre bis auf 2-3 Spieler, alle ausselektieren. Egal, wie viel Mühe man sich bei der Zusammenstellung gibt.),


    Stellt man erst eine U10 zusammen (mit eventuell 1-2 U9 SPielern) so ist die Quote derer, die zumindest bis zur U13 dabei sind, signifikant höher.



    Aber der Amateurvorstand will die Mannschaft...

    Günter:


    Dazu hatte ich mich doch schon mit meinem Eingangspost positioniert.



    Ich bin auch nicht der Meinung, dass man mit 6 Jahren in ein NLZ sollte.


    Für meinen eigenen Sohn sehe ich eigentlich erst die U10 als Einstiegsmöglichkeit, und auch nur, wenn er angesprochen wird. (Also niemals selbst da antanzen)
    Besser wohl die U11.
    (Das gilt für die allermeisten Talente. Die allerhöchsten bundesweit 3-5 wenigen, die schon als jüngerer Jahrgang mit den älteren selektierten eines NLZ mithalten können, bzw. dort eine bedeutende Rolle spielen, auch in punkto Schnelligkeit, für die kann man eventuell ein Jahr früher den EInstieg wagen. Aber das ist auch die Spitze von der Spitze. In diesem Alter, für die Bundesligaperspektive lässt sich da auch keine besondere wahscheinlichkeit ableiten. Aber diese SPieler werden zumindest einige Jahre eine tragende Rolle - und damit auch Selbstvertrauen - in dem NLZ bekleiden.)



    Aber U15 oder gar U17, dass ist dann doch definitiv zu spät, um vom Dorfverein in ein NLZ zu wechseln. Meine Meinung.


    Spielt man in einem großen Amateurverein: TeBe, SSV Ulm, Saarbrücken, etc. reicht das. Aber dann spielt und trainiert man ja auch in einem erlesen Kreis selektiver Kicker und der Verein spielt hochklassig in C-jugend.


    So eine Karriere, wie Schürrlle ist durchaus möglich. Klar, der wechselte erst in der U17 (oder sogar U19) nach Mainz. Aber der spielet vorher in Ludwigsburg (oder so), die immerhin Regionalliga in der B-Jugend spielen und in einem weiten Kreis eben auch der "größte" Verein sind.


    Ich behaupte, wäre Schürrle auf dem Dorf, in der untersten Liga geblieben, bis zur A-Jugend, wäre seine Laufbahn schwer möglich gewesen. Das kann man heute schwer aufholen, wenn man jahrelang völlig unterfodert ist in Training und Wettkampf. (Die Zeiten eines Kloses und Briegels sind vorbei. SO etwas gibt es fast gar nicht mehr)


    Im ursprünglichen Sinne wollte ich nur etwas erfahren, etwas lernen in dem Umgang mit der durchaus spannenden G-Jugend. Im übrigen halte ich mich im Training, Trainingsspiel extrem zurück und trete nicht als Elternteil auf, dass ständig rein schreit und das Kind somit total verunsichert und den Spaß nimmt. Ich beobachte und erfreue mich ebenso an guten Aktionen und lass das Kind einfach mal machen.


    Ergänzung zu meinen Post eben.


    Lass es komplett sein das mit dem Reinrufen.



    Ich habe noch eine Frage, du sagst du erfreust dich an gelungenen Aktionen. Soweit so gut.
    gilt auch das Gegenteil, dass du dich ärgerst (auch wenn es nur in dich hinein ist), wenn ihm etwas mißlingt? Also verziehst du dann eine Mine oder ist eine körperlich Reaktion von dir zu erkennen?


    Wenn ja?
    Hat dein Kind während des Spiels oder Trainings (viel) Blickkontakt mit dir?
    Nimmt er deine Regungen und Reaktionen wahr?



    Wenn dem so ist, bleibe lieber weg, gehe während des Trainings einen Kaffee trinken.


    Am besten auch bei Spielen. Wenn du das nicht willst/schaffst, dann komme wenigstens erst nach ANpfiff und inognito, stelle dich also irgendwo hin, wo dein Kind dich nicht wahrnimmt.


    guter Vorschlag:


    ich konnte mal durch Gespräche mit den Eltern erreichen, dass anstelle des Vaters, die Mutter eine zeitlang den Sohn zu Training und Spiel begleitete. der Junge nahm eine erstaunliche Entwicklung, die selbst den Vater, der es eigendlich ja auch nur gut bei seinem Sohn meinte, später feststellen musste, und sich ab da ganz anders verhielt.


    Genau das gleiche mit dem gleichen Ergebnis habe ich auch schon erfahren. (Zeitraum ca. 4Monate, halt bis Saisonende damals. Mit der Einschränkung, dass der Vater wieder in alte Verhaltensmuster zurück fiel, als er wieder zum Spiel und Training kam.



    Da gebe ich dir - im Grundsatz - recht. Das hätte ich klarer formulieren müssen.



    1) Von den langen Fahrtwegen halte ich auch nichts. Ich bezog mich also - da das meine Gebiet ist - auf ein Ballungsgebiet. wo man ein NLz halbwegs in Reichweite hat.


    2) In Regionen, wo das nicht der Fall ist, macht es - und da bin ich 100% bei dir - kein SInn, in ein NLZ zu wechseln.
    Allerdings gibt es dann in der Regel irgendwo im Einzugsbegiet dann einen großen Amateurverein, der auch per Selektion eine "AUswahl" zusammenstellt und dadurch höheres Niveau im Training (und Wettkampf) bereitstellen kann, als der Dorfverein.
    Und dahin sollte das Talent dann schon vor der U15 wechseln.
    Meine Meinung.


    3) In Ballungsgebieten, wo es NLZs gibt, sehe ich aber keinen Grund, warum man bei einem großen Amateurverein bleiben sollte.
    Dafür gibt es dann in meinen AUgen keine kaum Argumente, so argumentieren dann nur die Trainer solcher Vereine, weil sie gerne ihre besten SPieler solange behalten wollen, wie sie diese Mannschaft trainieren.


    denn:
    - auch in diesen Vereinen wird dann ähnlich oft trainiert, wie im NLZ.
    - auch solche Vereine spielen große Turniere, wie du ja selbst einräumst.(von der Besetzung vielleicht nicht die ganz großen, aber schon vergleichbar in Aufwand, Umfang und Gegnerstärke gemessen an der eigenen Stärke.)
    - die Trainer solcher Vereine sind ( in der SUmme) meiner Erfahrung nach ganz sicher nicht weniger erfolgs- bzw- ergebnisorientiert, als NLZ-Trainer. Im Gegenteil haben sie mal eine richtig gute Kombo zusammen, werde sie oft überehrgeizig, wenn man pötzlich SChalke, BVB, Bayern, Stuttgart oder Hertha Paroli bieten kann. (Gerade in solchen Mannschaften habe ich über die Jahre in der Summe die meisten unsympatischen Trainer kennengelernt, die teilweise den Handschlag nach dem Spiel verweigern und mit denen man auch zwischen den Spielen keine Basis für smalltalk findet. Gibt es natürlich auch in NLZs, aber mittlerweile schon eher selten.)


    Alle Argumente für den großen Amateurklub gelten doch auch für das NLZ. Nur eben, dass im NLZ alles nochmal besser ist. (Turniere, Trainingsniveau, etc.)


    Solche Vereine lotsen ja auch von noch kleineren Vereinen Spieler in ihren Klub.
    Welches Argument, das hierbei zählt, ist dann nicht mehr stichhaltig, wenn man noch eine Stufe höher gehen kann? (abgesehen vom Fahrtweg, siehe oben).


    Das ist dann immer scheinheilig. Ich kann ja beide Argumentationen nachvollziehen (auch wenn ich da eine eigene Meinung habe)- also pro Wechsel in einen großen Verein oder eben im Heimatverein bleiben - aber diese Argumentation muss man auch voll durchziehen, wenn alle Argumente auch für den Wechsel weg vom eigenen Verein, hin in ein NLZ führen. SOnst hätte man den Spieler auch nicht selbst holen dürfen.




    Das man im Einzelfall unerschiedlich entscheiden muss, das ist natürlich klar.


    Ich halte nichts von einem Wechsel (egal auf welcher Ebene), wenn man dann vom Führungsspieler in die Position ganz hinten im Kader rutscht. Selbstvertrauen ist einer der wichtigsten Faktoren für die Spielstärke und Entwicklung ähnlich veranlagter Spieler.
    Da sollte man dann lieber eine Stufe tiefer der Führungsspieler sein, als oben nur hinterster Mitläufer. (auch, wenn man nicht aussortiert wird, würde ich meinem Sohn in dem Fall nach einem Jahr einen Wechsel eine Stufe tiefer nahelegen).
    Das gilt aber für NLZ genauso, wie für die Stufe darunter, etc.


    Zu deinem Spieler mit dem "mittleren Heimweh-Problem":


    Das ist für mich ein gravierendes Heimwehproblem, wenn ein 12jähriger abgeholt werden muss, wegen Heimweh.
    Da fehlt es völlig an einer sicheren Bindung in der innerfamilären Beziehung (zur Mutter). Das hat aber eher am Rande etwas mit dem Alter zu tun. (Da wird schon die Engewöhnung im Kindergarten kaum/nicht funktioniert haben.)


    Da gibt es ganz andere "Felder" zu bearbeiten, als die Fussballlaufbahn.


    Für diesen Spieler (und auch das NLZ) macht dieser Wechsel keinen Sinn, keine Frage.
    Aber eigentlich auch nicht für einen ambitionierten Amateurverein. (Dieser geht aber wohl den Kompromiss ein, damit der Spieler das Team verstärkt, wenn auch nicht bei Reisen, etc.)


    Meine Meinung in solch einem speziellen Fall ist, dass man den SPieler direkt vor der Hasutür und wirklich mit den SChulfreunden kicken lässt. Nur, wenn ein größerer Amateurverein direkt vor Ort ist bei diesem, sonst bei einem Dorfverein.

    Folkau:


    2 verschiedene Gründe gibt es dafür:


    1) Die Vereine sind zwar nahezu alle eine KG, aber den e.V. gibt es ja trotzdem noch. Mit Amateurvorstand, Jugendleiter, etc. Und die jüngeren Mannschaften unterstehen formell alle dem e.V: nicht der KG. (Meist sind nur U19 und eventuell U17 direkt in der KG)


    trotzdem haben die Amatuervorstände und Jugendleiter eigentlich keine Entscheidungsgewalt über die jüngeren Mannschaften. Das macht der Jugendkoordinator, der aber eigentlich nur "Chef" der KG-Mannschaften ist.


    Trotzdem will man keinen offenen Konflikt mit dem Amatuervorstand, der ja eigentlich nur repräsentative Aufgaben hat. Und diese wollen oft die jungen Jahrgänge haben. Dieses Kriegsfeld will man also auslassen, da gibt es andere wichtigere Felder.



    2) In den Gebieten, wo es mehrere NLZs gibt, ist man fast dazu gewungen nicht später anzufangen, als die Konkurrenz. Einfach, weil dann viele Talente wohl auch die scheinbar größten) schon woanders spielen und man dann nur aus dem "Rest" auswählen kann.


    Vereine in abgelegenen Regionen, z.B. Freiburg haben dieses Problem nicht.



    (Vor 10 Jahren kam der 1.FC Köln plötzlich auf die Idee eine U8 ins Leben zu rufen - vorher haben sie bei der U9 angefangen. Bayer Leverkusen "musste" deshalb nachziehen und auch eine U8 aufziehen. Obwohl sie das eigentlich nicht wollten.)