Beiträge von Sir Alex

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    1) Ich habe immer Probleme damit, wenn Menschen etwas bewerten bzw. über etwas urteilen, bei dem sie starke kommerzielle Interessen verfolgen. Da ist es dann mit objektiver Betrachtung so eine Sache, wenn es um den Inhalt des eigenen Portemonaies geht.
    Und in dem obigen Fall, willst du ja auch einige Euronen mitnehmen. Nicht zu wenig, denke ich, wenn man die Gesamtsumme betrachtet.


    Bei Coerver gab es ja auch schon eigenwillige Diskussionen mit dir hier.


    2) Vielleicht hat dem NLZ-Leiter dein Konzept auch nicht so gut gefallen, wie du selbst glaubst. Und er war einfach nur höflich, indem er es auf fehlende geldliche Mittel geschoben hat. Kommt in vielen Sparten, nicht nur im SPort vor, dass man sich das mal anhört, auch um andere Blickwinkel zu bekommen, aber das ganze nicht für gut genug, schon gar nicht für diese SUmme betrachtet.


    Es passt aber zu dir, dass dein Konzept, ganz sicher dieses Geld wert ist.



    3) Es ist ja nicht so, dass kein Geld in die AUsbildung des Personals gesteckt wird bei den NLZ-Vereinen. Ja, es könnte mehr sein, wie überall, also auch bei Lehrern, Sozialpädagogen, etc. Zweifellos.
    Nur, weil man nicht in dein Konzept investioeren will, kann man doch nicht den Schluß ziehen, dass der Verein grundsätzlich nicht bereit ist, Geld in die Hand zu nehmen. Wenn es sinnvoll und lohnend erscheint.


    4) Es passt aber zu dir, dass du nicht den kleinsten Zweifel an deinen Ideen oder Konzepten hast; dass du dich für den einzig sehenden unter tausenden von blinden hälst.


    Sich selbst hinterfragen, unvoreingenommen bei anderen beobachten und lernen, das bringt den Menschen und den Trainer weiter.
    Bei dir sehe ich immer nur schon felsenfeste Urteile, und das in extremer schwarz-weiß Malerei.
    Unabhängig von diesem Thema, das ist nie der richtige Weg, um sich dem Optimum Nahe zu kommen.
    Egal, ob Sport, Pädagogik, Politik, etc.

    Pauschalisierende Unwerturteile über Menschen, die du null kennst, deren Arbeit du null beurteilen kannst.
    Ja, das einfach...


    Aber, um dann doch mal zwei Zeilen zu sagen:
    - ich habe nie und nirgends geschrieben, dass alles perfekt ist. Im Gegenteil habe ich häufiger auch kritische Sachen hervorgehoben.
    - ich bin Hauptberuflich im sozial n pädagogischen Bereich tätig. Bewusst gewählt, obwohl soziale Berufe (trotz Studiums) nicht so entlohnt werden, wie andere Sparten.
    Und ich behaupte jetzt mal frech, dass ich es hervorragend schaffe, eine vertrauensvolle und vor allem wertschätzende und ehrliche Beziehung auch zu "schwierigeren" Kindern und Jugendlichen aufzubauen.


    Aber mach du mal weiter mit deiner Pauschalkritik und Selbstloberei, als ob nur du alles richtig machst, alle anderen haben keine Ahnung und/oder sind nicht willens, weil es ihnen nur um ihr Ego geht.


    Du bist doch der, der für seine Art der Ausbilung - Corver- immer die Bestätigung und Anerkennung von außen gesucht hat.
    Ich bin es jedenfalls nicht, der hier stetig erwähnt und prahlt, was welcher ehemaliger Spieler aktuell geschafft hat. Unfall schon gar nicht behaupte ich, dass es vor allem an mit und meiner Ausbildung liegt, wenn ich zur U9 einen besonderes Talent hole, dass dann 1-2 Jahre später zu einem NLZ geht.
    Und ich hatte schon bedingt durch meine Tätigkeit im NLZ da mehr zu präsentieren, als du.
    Mach ich aber nicht.


    Aber nun gut, konstruktiv kritisieren ist schwer. Und Aufmerksamkeit bringt es auch wenig.


    Pauschale und populistische Kritik, ja da kommt man auf breiteren Feld an.

    Wollte eigentlich jetzt keine Diskussion aufmachen.


    Aber, dass du keine Einsicht in andere Spietarten hast, überrascht und irritiert mich.
    Denn ich finde es schon sinnvoll, dass man, wenn man etwas im Kinderfussball kritisch hinterfragt, der Blivk auf andere Sportarten lohnend ist.
    Denn dann kann man auch Lösungsansätze finden, Dinge, die man besser machen kann.
    Konstruktive Kritik.

    Jetzt muss ich auch mal ne kritische Frage stellen, da du ja jetzt auf Kindersport verallgemeinerst, nicht mehr nur Fußball.


    Und ich denke es ist unstrittig, dass im eiskunstlauf, im turnen oder Schwimmen die Auswüchse bezgl. deiner Kritik viel schlimmer sind.


    Wenn es dir also darum geht, dann andre ich Bücher über diese Bereiche wesentlich zweckdienlicher.
    Aber klar, verkaufen tun sich die dann wohl nicht so gut.

    Das von deinem Spieler angesprochene Problem ist die elementare Schwache der Raumdeckung bei Ecken. MM nach so wertig, dass ich keine Raumdeckung spielen lasse.
    Da kann man wenig deichseln, weil man extrem viele Spieler für das Konzept im Raum benötigt.
    Schon dein Spieler Nähe der Mittellinie ist ja diskutabel, bzw. Sowas sieht man im hoherklassigen Männerfußball kaum noch.
    Und nur drei am Fubfmeterraum ist auch nicht gerade viel.


    Jetzt noch weitere Storspieler zu installieren und somit aus der Raumverteidigung entfernen: Kann man dann die somit größeren Raune überhaupt noch passabel verteidigen?

    Ich trainiere in der D-Jugend grundsätzlich keine Standard-Varianten (weder Freistoß, noch Eckstoß). Meines Erachtens bringen solche Aktionen nur kurzfristig Erfolg, da hier eine Abstimmung mehrerer Mannschaftsteile erforderlich ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass die Jungs später im Herrenbereich nochmal in der selben Konstellation zusammenspielen ist äußerst gering (Stichwort: langfristiges Arbeiten).


    Ich würde die Zeit lieber perspektivisch in Dinge investieren, die die Kinder tatsächlich fussballerisch weiterbringen. Aber mal bezogen auf grundsätzliche Laufwege stimme ich Sir Alex zu.

    Falls das nicht so rüberkam, wie ich es beabsichtigt habe.


    Ich halte auch nichts davon, solche Dinge zu trainieren und habe das noch nie gemacht.


    Das einzige, was ich mit jedem Team mache, ist die Inhalte in obigen Post mal anschaulich darzulegen. Das dauert dann vllt 5min. VIelleicht noch ein anderes Mal erneut 5min. Das war es aber auch.
    Und die Jungs können das dann gut umsetzten.



    Aber ich lege eh wert auf extrem hohes Bewegungstempo, um sich anzubieten - also kein Alibifreilaufen oder Alibiausfallschritt - und individualtaktische und gruppentaktische Basics.
    Diese muss der SPieler dann ja nur situativ bzw. adaptiv anwenden.
    zB: Wenn ein Mitspieler zur Flanke ansetzt, dann muss man versuchen vor den Gegner zu kommen. Und das im höchsten Tempo und so, dass man nicht schon "so dermaßen" zu früh da ist, das man steht und der Gegenspieler längst auch da ist. Im besten Fall mit echter Lauffinte vorher. - Ich habe das erst im Männeralter gelernt. Und nicht vom Trainer, sondern mir abgeguckt bzw. von gestandenen Spielern gesagt bekommen. Auch, dass man jede Flanke/Querpass aktiv reingeht, den Ball aktiv spielt, damit der Ball nicht über den Fuß springt, weil man nur den Schlappen hinhält. Im besten Fall sogar abspringt, damit der Gegner einen nicht mehr fair wegdrängeln/aus der Balance bringen kann beim bzw. unmittelbar vor dem Schuß. Und ich habe als Jugendlicher auch ambitioniert gekickt, aber individuall- oder gruppentaktisch sind da kleinste, aber elementare Dinge nicht geschult worden, die doch einen mM nach großen Einfluß haben und so schwer nicht sind. Es hat nämlich wesentlich weniger mit Glück/Pech zu tun, als immer behauptet wird, wenn manch Spieler mehr "leichte" Chancen im Tor unterbringt, als andere.

    Ich habe in diesem Alter noch nie Ecken trainiert.
    Trotzdem haben meine Teams sehr viele Tore nach Ecken erzielt.


    Wichtig ist, dass die Spieler, die im Strafraum agieren, sich mit hohem Tempo auf eine Zielstelle zubewegen.
    So dass, in dem Fall, wo der Ball dann genau dort hinkommt, der Angreifer einen Bewegungsvorsprung vor dem Verteidiger hat und er darf auch nicht überrascht sein, wenn der Ball dann genau dahin durchgeht (am langen Pfosten zB.).
    Es macht für einen Angreifer wenig Sinn, die Flugbahn des Balles abzuwarten und dann dahin zu gehen.


    Mitgegeben habe ich den Jungs nur, dass der wichtigste Laufweg, der auf den kurzen Pfosten ist. (Gilt auch im normalen Spiel, wenn außen einer flanken kann. Auch, wenn nur einer in der Mitte ist, dann ist der Sprint auf den kurzen Pfosten VOR den Gegner der Erfolgversprechenste.)
    Hinter dem Rücken dieses Angreifers kann der vorher am kurzen Pfoaten platzierte den Weg zum langen Pfosten wählen. Und dieser Spieler ist so oft dann völlig frei. Selbst in wesentlich älteren Jugendklassen oder sogar MännerLandesliga, teilweise sogar Verbandsliga. Einfach, weil die meisten nach dem Ball gucken, nicht nach ihrem Gegner.)
    Ein dritter sollte dann auch noch auf dem langen Pfosten einlaufen, aus einer anderen Position.


    Mehr braucht es nicht, mehr ist mM nach verschenkte Traibibgszeit in diesem Alter.
    Dieses grundsätzliche Verhalten ist aber in vielen Spielsituationen hilfreich, nicht nur bei Ecken.Das sind grundlegende taktische Basics, die man irgendwann braucht, bzw. die auf einem bestimmten Niveau doch einiges ausmachen.


    Edit:
    Der geschlagene Ball sollte über den Spieler des Gegners der vorne auf flache/halbhohe Bälle wartet geschlagen werden.wo dann genau...kann das selbst ein Profi so genau sagen? Das schaffen viele D-Spieler regelmäßig.
    Steht da keiner vom gegner, dann ist der flache oder halbhohe Ball dicht vor das Tor eine extreme Gefahr. Beim nächsten Mal steht da dann auch ein Gegner, wenn die nicht völlig ohne Mitdenken spielen.

    Wer keinen Ballsack zum Spiel mitschleppen kann oder will:


    Verteilt doch je einen Ball pro Spieler für Training und Wettkampf.
    Zumindest ab F-Jugend können die die Dinger locker tragen, in ihrer Fussballtasche.
    Im besten Fall habt ihr (zumindest zum Training noch 2-3 Reservebälle dabei oder vor Ort, weil falls jemand keinen Ball im Traing hat, ist das blöd.)
    Zum "Warmmachprogramm vor dem SPiel brauche ich nur ca. 5-7Bälle bei einem 11-12 er Kader, da passt das also eh.



    Zum Inhalt:
    Ich sehe das auch als vergeudete Zeit (analog der Traingzeit), wenn die Zeit nicht sinnvoll genutzt wird.


    -Kurze freie partnerschaftliche Ballgewöhnung.
    -Einfache Passform, in Gassenform, Ballverarbeitung in die Bewegung, Pass, Ball nachgehen. 3Gruppen a 3-4 Spieler inklusive Torwart.
    -Gleicher AUfbau, zweiter Ball dazu, aufeinander zudribbeln, Finte zur gleichen! (vorher angesagten) Seite, Ball übergeben.
    -Ich sehe das genauso, wie Folkao, Zweikampf und Körperkontakt gehören dazu.
    Deshalb spielt ein Teil 2gg2, 2gg2 plus 1 oder 3gg3 über Linien dribbeln, der andere Teil schießt aufs Tor mit nun Torwart im Tor. Einfacher Ablauf: Dribbling, Finte "im freien Raum" mit Tempoverschärfung nach der Finte, Abschluß, anstellen. Logischerweise nach ein paar Minuten Aufgabenwechsel.


    Material: 5-6 Bälle, 3 plus 1 Leibchen und mindestens 6 Kappen, da ich die Passform mit Hütchen aufbaue, da der Passabstand sonst viel zu gering ist. Muss mich selbst oft um paar Meter korrigieren, weil zu kurze Abstände sind.

    Bei den Kadergroßen in der A-Jugend darfst du aber nicht vergessen, dass einige eigentlich eher der U23 zuzuordnen sind.
    Wenn nicht sofort zu Saisonbeginn, dann aber im Verlaufe der Saison.
    Ein U19 Kader dünnt innerhalb der Saison aus, weil immer mehr Spieler hochrutschen.
    Das gilt natürlich nur für die Vereine mit U23. Leverkusen hat keine, deshalb wohl "nur" 23 Spieler.


    Bei Transfermarkt stehen die dann eventuell bei A-Jugend, wenngleich die nur wenige Spiele dort machen werden, wenn überhaupt.
    Mal ein prominentes Beispiel, da Profi, nicht U23:
    Maximilian Arnold hat bei Wolfsburg ja damals auch A-Jugend gespielt. Ich glaube 4-5 Spiele. Die ersten beiden Saisonspielen und die Halbfinals und das Finale der DM. Dazwischen war er im Profiteam.


    Gerade die sehr talentierten jüngeren Jahrgangsspieler brauchen oft noch ein paar Wochen, bis sie U23 oder gar bei den Profis spielen.
    Aber innerhalb einer Saison verschiebt sich da idR einiges.

    @let:
    Hab gerade keine Zeit, deine Ausführungen zu verifizieren.


    Einen Gedankenfehler hast du aber. Eine U19 besteht zum größeren Teil aus dem jüngeren Jahrgang. Die besten älteren spielen U23 oder gar Profis, die schlechteren haben eh keine Perspektive, wenn sie als älterer Jahrgang schon eher hinten dran.


    Andernfalls müsste man ja jedes Jahr zahlreiche Spieler holen, um aus dem zahlenmäßig unterlegenen jüngeren Jahrgang den zahlenmäßig größeren Älteren Jahrgang zu machen.
    Aber zur U19 oder U18 wird nie ein Spieler geholt. Wirklich nie.


    Aber das ändert nichts an deiner Anamnese glaube ich.

    Erstens bin ich nicht Entscheidungsträger.


    Zweitens holen wir ab U14-U15 wirklich nur vereinzelt Spieler.
    Es gibt idR genau einen etwas größeren Umbruch, beim Wechsel ins Großfeld.
    Da braucht man erstens eine größere Anzahl an Spielern und zweitens sieht man bei manch eigenem, dass es für alle besser wäre, wenn man sich trennt. Außerdem ist durch Stützpunkt und Landesauswahl dann fast jedes Talent bekannt, auch jene, die ein Dorftrainer versteckt hat, bzw. diesem einen Wechsel vorher nicht enur brach gemacht hat. Zur C-Jugend geben die meist "ihr" Team ab, wollen in der U13 maximalen Erfolg, so dass der Wechsel nach der U13 aus vielen Gründen wahrscheinlicher wird.
    Ob zur U14 zu spät ist, hmm, kann man nie retrospektiv sagen, ob das die Gründe sind, warum aus diesem Pool kaum einer mal weiter kommt, wenn er eben so lange im kleinen Verein ohne Gegner im eigenen Team gespielt hat. Aber bei uns schaffen es aus diesem Pool nahezu keiner. Ich meine aber keine Wechsel aus anderen selektierenden Vereinen, als RW Essen, TeBe Berlin, Ulm oä, die hatten ja auch ordentliches Niveau der Gegner in Wettkampf und Training.
    Mir fällt gerade keiner ein aus den letzten 10-15 Jahren. Und ich mein nicht zwingend Profi bei uns, sondern auch nach einem Wechsel bei einem anderen Team in Liga 2 oder 3.


    Drittens hat der spät dazu geholte Spieler ja doch Qualität und man hofft ja trotzdem, dass man den gegen die Erfahrung noch hinbekommt.


    Viertens ist es für manch einen Spieler besser, nicht mehr das letzte Rad im NLZ zu sein, sondern Leistungsträger in einem andere Verein, eine Stufe darunter. Manch ein Spieler entscheidet sich selbst dazu, manch einem wird die Entscheidung eventuell auch abgenommen, wenn man dem Spieler die fehlende Perspektive bei uns deutlich aufzeigt. In der U17 gehen die Spieler dann auch von selbst.zB Marco Reus damals beim BVB, der nicht weggeschickt wurde, nur als jüngerer B-Jugendspieler nicht Stammspieler war und deshalb aus eigenem Antrieb wechselte.
    Manchmal wechseln auch Spieler zu anderen BundeslIgisten.
    Wobei von U15 bis eInschließlich U17 kaum mal ein Spieler gehen muss. Zur U19 kommt dann ein Cut, weil aus 2Jahrgängen einer gemacht wird, bzw. 1,5, da einige ja in die U23 oder gar Profis vorrücken.


    Punkte 5 und 6 sind kritisch zu sehen:
    5: Manch Trainer holt einen "Positionspieler ohne große Upside", weil er den im Wettbewerb benötigt.
    Wenn zu viele Spieler wechseln oder frühzeitig in die U19 hochgezogen werden, dann braucht man auch Kadermasse, wenn man den Jahrgang vorher nicht durch viele "Einkäufe" breit gehalten hat.( oft LV oder zweiter Torwart).
    Unsere aktuell der U17 entwichene 99erJahrgang hat in U15,U16 und U17 genau einen Zugang gehabt, der auch meist in der Startelf war/ist. Für ganz oben wird es wohl aber nicht reichen mM, da hat der Jahrgang bessere.
    Dabei sogar mindestens 2Abgänge von Stammspielern( Jugendnationalspielern) zu anderen NLZ Vereinen. Und der Kader wurde immer ziemlich klein gehalten im Vergeich mit anderen NLZ.


    6) es gibt bestimmt auch Trainer, die irgendetwas ändern wollen, damit sie die Mannschaft, den Erfolg personifizieren können.
    Die Hauptamtlichen Jugendtrainer sind ja oft alte Profis oä, die kein ander s Standbein haben/hatten, wenn sie als Nugendtrainer oder gar Profitrainer nicht mehr gefragt sind.
    Trotz Nagelsmann, Tuchel und co bilden diese leider ab U17 die Mehrheit, immernoch, wenngleich immer mehr Vereine neue Tuchels oder Wolfs suchen, bis die eben im Profibereich landen.

    @Fussballvatter


    Schon richtig.


    Ich will ja nur sagen, dass es in meinen Augen null Sinn macht, das aus der "Kind wird eh irgendwann aussortiert"-Sicht zu beleuchten.
    Bzw. diesen Fakt als wichtigsten in der Entscheidungsfindung zu sehen.
    Klar, man muss sich dessen bewusst sein und als verantwortungsvolle Eltern schon vorbauen, indem man immer die Endlichkeit sieht und von Beginn an dem Kind vermittelt, dass es keine Schande ist, gehen zu müssen, dass man immernoch stolz auf das Kind ist und das es dann (fast) überall anders weiterspielen kann.


    Dh nicht, dass ich einem Wechsel in ein NLZ in jedem Fall grundsätzlich befürwortet würde.
    Das muss man gut durchdenken.
    Aber Zeitaufwand, Wille des Kindes, Spaß im NLZ und den Reisen, etc. sollten die Kriterien sein.

    Holzi:


    Ja, da hast du recht.
    Aber man muss es so betrachten, wie ich es tue, wenn man statistische Aussagen erhalten will.


    Da es im Profifußball oder gar der N11 nur ein Bruchteil der Kaderplätze aller NLZ-Jahrgangsteams gibt, ist es logisch, dass der Großteil oben nicht ankommt.


    Es wird auch nicht jeder Schüler, jeder Abiturient, nicht mal annähernd jeder Hochschulabsolvent des Fachs Jura Richter.
    Aus den selben Gründen.



    Wer denkt, wenn sein Sohn Platz im NLZ findet, ist die Profilaufbahn gut möglich, gar wahrscheinlich ist naiv.
    Wie gesagt, schon wegen der limitierten Plätze im Profifußball ist das sehr unwahrscheinlich.
    Das ist ein Fakt, der nicht diskutiert werden muss.


    Aber der Unkehrschluss, dass es gleich wahrscheinlich oder gar wahrscheinlicher ist, je später man ins NLZ wechselt ist eben Kokolores und durch statistische Daten nicht belegbar.

    Und nochmal:
    Ja, die meisten Kinder werden nicht oben ankommen. Das liegt schon alleine daran, dass im Profifussball ein TEam aus 15 Jahrgängen besteht, nicht aus einem.


    Aber guckt dir doch mal unsere besten SPieler an und wann die in da NLZ gewechelt sind. Ich hab da mal ne Auflistung der NAtionalspieler gemacht gehabt vor 2-3 JAhren.
    Und alle waren spätestens in der U13 im NLZ bzW vergleichbarem (Özil RW Essen, Schürrle Ludwighafen: überregional in der Jugend.)
    Aktuell gibt es mit HEctor einen anderen KAndidaten, aber der kommt auch aus dem Saarland, wo es an NLZ oder gehobenen Amateurvereinen fehlt.


    Keine Lust da raus zu suchen oder gar neu zu machen. Ohne Recherche:
    Götze, Hummel, Neuer, Draxler, Goretzka, T. Werner, Boateng (TeBe), Meyer, Khedira, ter Stegen waren alle U9, mindeten U10 Spieler im NLZ.
    (Nahezu) alle anderen bis spätestens zur U13.
    Brandt zB war "nur" bei Borgfeld, aber in einem einem ´Jahrgang war da auch ne zuammengecastete und permanent elektierte Truppe, die permanent an Bundeligaturnieren teilgenommen hat, sogar Bremer Meister in u11 und/oder U13 wurde. Die haben "Stammspieler" von Werder Bremen "abgezogen". Aber eben nur in diesem Jahrgang. Brandt war als E-Jugendpieler deutschlandweit bekannt, als Top3 Spieler des Jahrgangs. Genauo T. Werner.



    Das einige NLZs die Breite des Kaders häufiger mal austauchen und die Kaderplätze 8-x quasi nur Füllmasse darstellen, das mag in der Tat bei manchem Verein leider so sein. Das sehe ich auch kritisch.
    Aber meist entwickelt sich der Spieler nicht so, wir man es sich erhofft hat. Steht ja nicht auf der Stirn, wer es am Ende mal schaffen wird. Gerade mentale Eigenschaften sind schwer zu scouten und schwer zu trainieren. Je älter der Spieler, desto schwerer.


    Aber deine Kernaussage trifft eben nicht zu, weil die Topspieler eigentlich alle chon früh im NLZ waren/sind.
    Ein Weg, wie der von Briegel oder KLose ist heute (fast) unmöglich. Dazu wird der Abstand zu groß, wenn man 10 Jahre in jedem Training und Wettkampf (zu) schlechte Gegner hat, weil man in seinem Jahrgang in einem kleinen Verein spielt.



    Bei uns im Verein hat es noch klein Spieler in Profiteam geschafft, der erst nach der C-Jugend aus einem nicht NLZ kam. Keiner in 15-20 Jahren. Selbt bei der U23 landet ganz selten einer von denen.
    Aber, zur U17 kommen auch maximal 1-3 Spieler im Schnitt.
    Nach der B-Jugend holen wir niemanden mehr, wohl kein Bundeligist. Also abgesehen von bekannten Talenten anderer NLZs, wie Kroos von Rostock zu Bayern damals
    Mir fällt nicht mal ein zur U15 gekommener Spieler ein, aber da kann ich mich irren.

    Hab das viele neue am Handy nur überfliegen können, deshalb tut es mir leid, wenn ich wiederhole.
    Hier wurde eine Regeländerung vorgeschlagen, die ein ube Dribbeln der Mittellinie verlangt.


    Aber eintscheider Punkt wurde mM gar nicht abgerissen ( wie gesagt, konnte am Handy gerade nur halbwegs die langen Ausführungen lesen).
    Jede Regel provoziert taktische Maßnahmen, und zwar nicht nur die gewünschten.
    Im speziellen Fall, baut man sein Tram komplett an der Mittellinie auf, einer vllt dahinter.
    Und dann wird es ganz schwer mit rüberdribbeln und das Spiel eindimensional.
    Und da gilt als Dribbling, bezüglich des Votlegens im Sprint: 5m, 10m,15m?
    Wo ist dann die Grenze zum nach vorne schießen?


    Ist, wie mit der Mittellienienregel.
    Ab U11 bekommt der Abstoß eine (zu)dominierende Rolle im Spiel.
    In der D-Jugend wird dann gut zugestellt, aber schon so, dass man ein. Estimntes kurzes Anspiel provoziert, um dann gezielt zu attackieren, etc.



    Zum Fußball und zur Ausbildung gehören viele Elemente, eben keine einseitige Ausbildung.
    Ein gezielter langer Pass/Flugball ist dabei sicherlich nicht die einfachste Sache und das Element dann bis zur C-Jugend völlig aus dem Spiel, der Ausbildung nehmen?
    Genauso, wie das erkennen, wann welcher Pass gespielt werden sollte, welcher Raum frei ist, etc.


    Bin kein Freund von sowas.


    Spielt der Gegner nur lange Bälle kann man das auch leicht verteidigen.
    Man lässt auch einen hinten, bzw. Der Fänger spielt aktiv mit.
    Oder man verteidigt als ganzen Team nach Totabschluss in der eigenen Hälfte.
    Dann hat der Gegner kein Plan B und man selbst hat mal ein anderes Spiel, andere Abläufe bezüglich der Ausbildung.
    Mal was anderes schadet nicht. Und erfolgversprechend ist das dazu.

    Das sehe ich grundsätzlich anders. Eine jugendmannschaft funktioniert aus meiner Erfahrung nur, wenn das Team in mindestens 50% der Spiele auf dem Niveau der gegnerischen Mannschaft mithalten kann. 80% der Eltern ist es im Prinzip völlig Wurscht, welche Entwicklung ihre Kinder im Fußball machen. Die wollen, dass ihr Kinder Spaß bei der Bewegung haben und positive Erlebnisse. Und 10:0-Niederlagen sind kein positives Erlebnis und auch nicht als solches zu verkaufen.

    Wenn eine Mannschaft wegen des Angangs eines Spielers von midestens 50% Erfolgsquote auf fast nur noch zweistellige Niederlagen wechselt, dann kann man da auch aus der Ferne schon ganz gut einige Dinge analysieren:


    1) Der Zustand bisher war für kein Kind besonders förderlich. Einer ist unterfordert - wie sah es denn im Trainings(-spiel) aus? Alle anderen mit dem Team in einer Liga, die nicht zu ihrem Niveau passt. Und selbst wenn, die Verantwortung trägt nur ein Spieler, alle anderen haben ja gar keine Chance Selbstvertrauen oder Selbstwert aufzubauen.


    Da es um die Kinder geht, ist es absolut richtig, dass dieser eine Spieler in ein besseres Team darf. Denn da gehört er hin.
    Es gibt viele Trainer, unterer Mannschaften oder kleinerer Vereine, die sich im Erfolg des einen sonnen und dessen Bedürfnisse (bzw. die der Kinder) eben nicht in den Mittelpunkt stellen.
    Das scheint auch bei dir der Fall zu sein!


    Denn ich denke, dass auch alle Eltern deiner Mannschaft wissen, wie du zu der Sache stehst. DH, du verkaufst - die für den Jungen richtige Entscheidung - nicht im SInne des Vereins, trägst die Entscheidung nicht mit und artikulierst das so und verstärkst damit logischerweise die Unzufriedenheit der anderen Eltern.


    2) Wie wäre es denn mit konstruktiven Lösungsansätzen?


    ZB Regelmäßig Freundschaftsspiele gegen schlechtere Gegner? Ihr habt ja 40 Vereine im nahen Umkreis. Bei deren E-Jugendteams oder auch F1-Teams werden ja passende Gegner dabei sein, oder?
    Passende Hallenturniere. optimierte Eingruppirung in der Staffel zur Rückrunde, falls möglich bei euch im Verband. Notfalls auch einfach Abmelden vom Ligaspielbetrieb (ja, welches Argument spricht denn dagegen?) und die Gegner alle selbst auswählen. Gibt ja mehr als genug bei euch.

    Du hast eine D-Jugend, also kommt bald die Hallensaison.
    Da ist einiges einfacher umzusetzten, da weniger SPieler auf dem Feld sind.


    Ich würde da den Schwerpunkt ganz klar auf Einsatzbereitschaft legen. Das ist bei mir aber eh ein, wenn nicht der Grundsatz.


    Was ich von meinen Spielern erwarte, damit sie sich ausreichend Spielzeit verdienen ist rennen, kämpfen, alles geben.
    Und wenn man mal 9 von 10 Bällen verliert, ok, nicht super, aber wenn er rennt und kämpft hat er sich eine lohende SPielzeit verdient und bekommt sie auch. Ungeachtet der sportlichen Leistung.
    Ich sage immer, jeder Fussballer, hat mal nen schlechten Tag, an dem einfach kein Dribbling gelingen, kein Pass ankommen will. Aber kämpfen und laufen kann man immer. Und das ist auch keiner böse, das ist dann ok. Wer das brint bekommt ne Menge Spielzeit von mir. Nicht alles zu geben, das ist dann nicht ok und das reicht dann nicht für mehr Spielzeit.
    Gebt lieber kurze Zeit alles, als dass ihr längere Zeit nur rumeiert. Ich wechsle euch dann nach einer kurzen Erholungspause auch wieder ein.
    Das mache ich auch. Ich nehme wenig Spieler mit zu den Hallenturnieren (bei 4+1, 7 Spieler und nen Torwart, bei 5+1 genauso, weil wesentlich weniger intensiv.Ich vermeide aber 5+1 Turniere, auch in der E-Jugend. Da reicht eigentlich sogar ein Wechselspieler)
    Und ich wechsle viel, also aus und wieder ein. gerade die Stürmer spielen nur 2 bis max 3 Minuten,
    Bei mir bedeutet Auswechslung nicht Ende des Spiels.


    Ich würde also in der Halle die Spieler wesentlich mehr spielen lassen, die die Wege gegen den Ball bzw. alles in hohem Tempo machen.
    Und zwar ganz deutlich und vor allem absolut transparent den Kindern gegenüber.
    jemand der mehr läuft hat es einfach verdient mehr Spielzeit zu bekommen. Mal davon ab, dass ich annehmen muss, dass jemand der nicht läuft erschöpft ist, also ausgewechselt werden muss.



    Das klappt bei vielen Spielern. Selbstvertrauen geben, Angst vor Fehler nehmen (Lieber 10 Zweikämpfe suchen, annehmen und beschreiten und eventuell 7 verlieren, als 2 Zweikämpfe bestreiten und 1-2 gewinnen. Unter dem Strich hat ersterer mehr Zweikämpfe für das Team gewonnen.)
    Es gibt auch phlegmatische Jungs, bei denen ist so etwas ganz schwer bis unmöglich hinzubekommen. Die Erfahrungen habe ich auch gemacht. Alles versucht ne ganze Saison lang, nichts hat gefruchtet. Nur Lob, gar keine Kommentare, Kritik, etc.


    Aber den Großteil kann man so bekommen. Je jünger sie sind, desto einfacher.

    Ich sehe das wie gesagt ein wenig anders.


    Ich bin kein Freund von Strafen.


    Konsequenzen (und am besten zeitnah. also unmittelbar und auf die Situation bezogen) für das Verhalten ist etwas anderes, als eine Strafe.


    Wenn jemand meckert, dann ist die Konsequenz, dass der Gegner Elfmeter bekommt. (statt einer roten Karte für einen SPieler, da ich keinen kompletten Ausschluss im Traning will.) Das deckt sich sogar halbwegs mit dem Regelwerk, den Unsportlichkeiten (Und Beleidigung ,auch des Mitspielers, gehört dazu und geben persönliche Strafen UND Freistoß für den Gegner. (In der Praxis wird das im Fussball aber nicht so angewandt. Im Feldhockey zB schon wesentlich extremer. da gibt es schnellm Zeitstrafen.
    Ich erhöhe eben auf Elfmeter, damit die Konsequenz auch wahrnehmbar bzw. spürbar wird, was bei einem Freistoß so nicht passieren wird.