Beiträge von Sir Alex

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    Das verstehe ich ehrlich gesagt nicht... Du nimmst ein Kind nicht, wenn der Vater sagt: ich habe auch schon mal ne Truppe trainiert? Oder wie? *aufmschlauchsteh*

    Nein, so krass will ich das nicht formuliert wissen. Dass sie Trainer sind oder waren, ist kein Argument, sondern das offensive "Ich bin ja auch Trainer..." und die dir dann den Fussball erklären wollen, welcher SPieler, welche Mannschaft der Alterklasse gut sind, welche nicht, etc. eben darüber philophieren wollen, etc. Dabei sind sie ja da in der Rolle des Vaters...
    Ich tue mich mit der Entscheidungsfindung schwer, sichte viele SPieler über einen langen Zeitraum, mit der Prämisse, dass diese mindestens eine mittelfristige Verweildauer haben und sich jeder einzelne gut entwickeln kann.
    Zu den Talentkriterien gehört aber auch das Umfeld. Väter, die ihre eigne (missglückte) Karriere bei ihrem Kind erleben wollen, sind der optimalen Entwicklung des Kindes, im Extremfall aller Kinder Mannschaft hinderlich.


    Und Vatertrainer, die das so raushängen lassen: "ich bin ja auch Trainer...", die mischen sich zu sehr in den Sport ihres Kindes ein. Da wird das Kind im Auto, etc. "zugetextet", so dass es zwischen Trainer und Papa steht.
    Jahrelange Erfahrungswerte, ist nahezu immer so. Natürlich gibt es noch weit mehr "reine" Väter, die das tun.


    Ich habe einige Trainersöhne geholt.
    Söhne von Trainern, die das eben gemacht haben, weil niemand anderes da war und die alt Väter dann auch loslassen konnten.
    Und auch Söhne von Vätern, die eben diese ehrgeizigen Trainer waren. DIe am liebsten selbst die Mannschft, ihren Sohn trainieren würden. Nicht des SOhnes wegen, sondern weil es eine sehr talentierte und erfolgreiche Truppe ist. Eben welche, die darin auch als Papa mehr ihr Hobby sehen, als das des Kindes. Und das ist eben nicht optimal für das Kind.

    Primär sollte mein Beitrag dazu da sein, dieses wichtige Argument in die Diskussion einzubringen, da es mM nach ein sehr gewichtiges ist, wenn man vor der Entscheidungsfindung steht. Da ich es beim Querlesen jetzt nicht gefunden habe, die Diskussion der letzten Seiten daran völlig vorbei liefen kam mein Beitrag.



    Wenn man nun partout keinen anderen findet, dann hast du sicherlich ein paar Änsätze präsentiert, diese Problem in kleinem Rahmen zu halten.
    Dazu würde ich noch zwingend empfehlen, den Fussball auf dem Platz zu lassen, also nicht im Auto, nicht beim Essen, nicht irgendwo privat.



    Die Mannschaft aber bis in die D-Jugend zu begleiten, das halte ich für den absolut falschen Weg und erfolgt mM nach nahezu immer aus egoistischen Motiven. Ich störe mich ja schon daran, wenn Trainer eine Mannschaft von g bis D-Jugend trainieren, die kein Kind in der Mannschaft haben, weil ich das nicht für optimal halte.


    Und nach dem Übergang zu einem anderen Trainer, sollte man sich auch rar machen, zumindest rar aus den Gesprächen mit anderen Eltern. Getreu dem Motto "der aktuelle Trainer ist nicht das gelbe vom Ei" und "der alte Trainer ist immer der beste" (natürlich erst retrospektiv, vorher gilt das Gegenteil sind viele ehemalige, nicht nur Vatertrainer, gerne Unmutsverstärker. Klar, Unzufriedenheit beim Nachfolger tut dem eigenen Ego gut.
    Aber um das eigene Ego sollte es eben nicht gehen, es ist der Sport des Sohnes.
    Ich bin in den ersten Monaten, dem ersten halben Jahr meiner alten Mannschaft aus dem Weg gegangen, habe mich nicht auf Gespräche mit den alten Eltern eingelassen. Weil ich das falsch finde. Und dabei kam es auch mehrmals vor, dass ich von meinen Nachfolger so gar nicht überzeugt war. Das muss man dann aber verschweigen. Besonders, wenn der eigene Sohn im Team ist.



    Wenn ich entscheiden müsste, dann
    hätte ich persönlich da lieber einen "Trainer" für mein Kind - gerade in G oder F-jugend -, der einen guten (zwischenmenschlichen) Umgang mit den Kindern hat, dem aber (ne Menge) Fachkompetenz fehlt, als das ich das selbst machen würde.
    Aber ich muss mich auch nicht irgendwie einschalten, kann auch nur zugucken, auch wenn das inhaltlich, fachlich nicht das gelbe vom Ei ist. Keine Runden laufen lassen reicht mir da schon. Wirklich fachlich richtig gut, sind doch die allerwenigsten G- oder F-Jugendtrainer. Schon deshalb, weil die guten, dann nicht in dieser Altersklasse verweilen.


    Im perfekten Fall wüsste auch kein Elternteil oder Trainer, dass ich eine längere Trainerlaufbahn vorzuweisen habe. (Wenn ich diesen Satz von einem Vater höre - egal in welcher Altersklasse -, dessen Sohn ich zum Probetraining einladen will, dann ist es eigentlich immer der selbe "Typ" Vater. Ganz klar ein Punkt auf der Negativseite, bei der Entscheidungsfindung, ob ich den Sohn dann auch ins Team hole.)

    Also ich bin auch Vatertrainer und ich sehe bis jetzt nur positives...




    Was danach kommt weiß ich noch nicht. Ich will aber auf jeden Fall bis zur D weitermachen!

    Kannst du ja machen, warum aber bei der Mannschaft deines Sohnes?
    Stellst du mit dieser/deiner Zukunftsplanung deine Interessen oder dein Kind in den Mittelpunkt?

    Zum Kopfballtraining:


    Es ist nicht nur verschenkte Zeit, die man sinnvoller mit anderen Inhalten füllen könnte, es ist dazu auch mit Leichtbällen "nicht gut" für das Kind. Der Skelet- und Muskelapparat im Halsbereich ist noch nicht so stark, dass diese Krafteinwirkungen mit vielen Wiederholungen in kurzer Zeit dafür ausreichend gebildet sind.

    Eventuell wurde das irgendwo in dem Thread schin einmal gesagt, aber ich will es jetzt nochmal loswerden.


    Der gewichtigste Grund, warum Vatertrainer eben nicht ratsam ist, ist bei dem Kind/Sohn zu suchen. Dieser sollte im Mittelpunkt stehen.


    Und Kinder - gerade in so jungen Jahren - können nicht zwischen Vater und Trainer unterschieden, wenn es um Kritik geht. Sie nehmen die sachliche Kritik des Vatertrainers, als Kritik an ihnen als Person wahr.


    In der G-jugend, wo es nur ums Bewegen geht - maximal um Verhaltenskritik - kann man das meinetwegen noch machen. Später würde ich es nie machen wollen, da dann auch konstruktive Kririk im Rahmen der Ausbildung dazugehört. Und das ist dann aus besagten Gründen eben blöd für das Kind und dessen Selbstwert.



    Das Vatertrainer ihren Sohn eigentlich immer entweder benachteiligen (und sei es nur die Wahrnehmung des Sohnes) und bevorteilen, ist da erst das zweitrangige Problem.

    Was ist denn der Grund für den Wechsel? Warum findet der Wechsel erst im Sommer statt?

    Ich bin ja auch immer dafür, dass die Spieler die Saison fair zuende spielen.


    Aber in solch einem Fall, wo das nicht möglich ist, ist das eine berechtigte Frage, warum der Wechsel nicht sofort vollzogen wird?

    Leider muss man sagen, dass es häufig zu Problemen kommt, wenn ein Spieler wechseln will. Aussagen vorher hin oder her.
    Ich habe so etwas auch schon mehrmals miterlebt und deshalb überlasse ich es den Spielern/Eltern, wann sie es in ihrem Verein kommunizieren.


    In den allermeisten Fällen kommt so ein Verhalten bei Vereinen asu der "zweiten Reihe" zum Tragen. Also große Amateurklubs, die den Anspruch haben - also den selbstauferlegten, meist vom trainer aus - mit den NLZs mithalten zu wollen. Die selbst SPieler von überall her holen, aber ein Wechsel mit den selben Argumenten auf die höhere Ebene dann ganz anders bewerten. Oder eben "kleineren NLZs.
    Also eben nicht die NLZs, mit den besten Spielern. Grob gesagt den Bundesligisten und vereinzelten Zweitligisten.
    Die machen eventuell auch mal trara, aber eher nicht in der U11, sondern in der U14/U15, wenn es darum geht, wo der Vertrag unterschrieben wird.


    Bei den wirklich kleinen Vereinen, da kklapppt das auch bestens. Die wissen, dass der SPieelr viel zu gut ist für ihr Team, ihren Verein und freuen sich eher - mit ein bißchen Wehmut - dass der Spieler zu einem TopNLZ gehen kann. Einem Wechsel zu einem Verein, der nur ein bßchen "höher" anzusiedeln ist, dem stehen auch diese Vereine/Tariner eventuell kritisch gegenüber.



    Mal abgesehen davon die Frage, warum ihr wechseln wollt, wenn ihr doch schon in einem NLZ seid?


    Oder habe ich recht, das ihr aktuell bei Düsseldorf, Bochum, Duisburg, TeBE Berlin oä spielt und ihr nun zu Gladbach, Leverkusen, Köln, Hertha oä wollt?

    Also Fussballtennis ist super fürdie kinästhetische Differenzierungsfähigkeit und macht den Jungs auch Spaß. Gerade im 1gg1 oder 2gg2 baue ich das immer mal ein, zB im Stationstraining.


    Aber, mit Ballan- und mitnahme von hohen oder halbhohen Bällen hat das wenig bis gar nichts zu tun.
    Im Idealfall nimmt man den Ball ja so an, dass er schnell flach ist, man ihn nach einem Kontakt unter Kontrolle hat, dazu in die Bewegung und so, dass er beim zweiten, spätestens dritten kontakt optimal spielbar ist.
    Und das ist nun mal überhaupt nicht Ziel oder Teil des Fussballtennis.

    Nur kurz ein paar Anmerkungen:


    1) Am Ende muss der Trainer mit den SPielern arbeiten, deshalb sollte er auch maßgeblich den Kader festlegen. Es niemandem geholfen, wenn der Trainer einige SPieler nehmen muss (da sie in Summe der Bewertungen am besten abschnitten) und dann wenig eingesetzt werden, der Buhmann werden, etc.
    Mal davon abgesehen, dass ich mit den Meinungen von den meisten Trainern oft nicht konfirm gehe bei so manch einem Spieler. Ich sehe bei manchen mehr Potential, als die meisten und sehe bei einigen weit weniger Potential, als viel andere.
    Dh nicht, dass ich mir nicht auch eandere Meinungen reinhole. Gerade bei SPielern, bei denen ich schwanke. Und auch eine zweite und dritte Meinung,, zu anderen Spielrn tut gut, damit man sich zumindest hinterfragt, wenn man bei bestimmten Spielern zu vorschnell urteilt, egal in welche Richtung.
    Aber entscheiden tut der Trainer. Er muss am Ende mit den Spielern ZUSAMMENarbeiten.


    2) Die Skala 1-5 ist Mist.
    a) viel zu klein die Skala. Ich würde 1-15 oder18 nehmen, wenn es denn schon sein muss. Auch um unterschiede zwischen einem schnellen, einem sehr schnellen und einem granatenschnellen Spieler ausdrücken zu können. Geht bei 1-5 nicht. Mal als einfaches Beispiel zur Schnelligkeit.
    b) einen Mittelwert mit 3.
    Da wird es so viel Mittelmaßbewertungen geben, dass sich die Spieler kaum unterscheiden. Das ist, wie bei Umfragen, wenn es eine Mitte gibt, sind viele geneigt, diese anzukreuzen.


    3) Ich will ja nicht 18mal den selben Spielertypen, also zB den kleinen Dribbler, oder den großen schnellen. Dieses Verfahren führt dann aber eben dazu.



    4) Ich denke auch, dass die Spieler ja überwiegend bekannt sein sollten und man diese aus dem Wettkampf kennt, bzw. sich dort angucken kann. Das grenzt das Feld zumindest schonmal ein.
    Und dann wären mir wichtig, Schnelligkeit, Trainingseifer, Einstellung, Lernerfolg - dazu ist ein längerer Zeitraum nötig.


    5) In einem Sichtungstraining kann man keinen Spieler hinreichend bewerten. Man kann manch einen aussortieren, das funktioniert halbwegs verlässlich. Zu mehr ist das nicht nützlich. Da braucht es dann schon einige Einheiten, gestreckt über einen längeren Zeitraum.


    6) Dabei ist
    Schnelligkeit -10 und 20 Meter, eventuell 30m bei eine bestimmten Alter- Koordination, zB in Fangspielen und 1gg1 sind dabei die mM elementaren Dinge, bei denen man bei einfacher SPielbebachtung oft daneben liegt, bei der Einschätzung im normalen Spiel.
    Ein 4gg4 oä ist auch immer sinnvoll. Wer hier auch im dritten oder vierten Training nicht aktiv den Ball fordert, der ist von Typus dann eben auch nicht derjenige, der in schwierigen Situation vorangeht, ganz gleich, welche Fähigkeiten er hat.



    Das sind meine Erfahrungswerte, mit denen ich ziemlich gut fahre, was das Potential der Spieler betrifft, nicht nur für die kommende Saison, sondern für die kommenden Jahre.

    Findest du Götze ( vor allem in seiner ersten BVB Zeit), Draxler, Hummels, Brandt, Oztunali unkreativ?
    Die ersten 4 spielen seit der der F-Jugend in Leistungsteams, drei im NLZ, Brandt zwar in einem Dorfverein, der aber in diesem Jahrgang, wie ein Leistungsverein agiert und ausgebildet hat, inklusive Selektion.


    Ich kann das so jedenfalls nicht beobachten, wie du es wahrnimmst. Dafür gibt es zu viele Gegenbeispiele.
    Özil mit 12 zu Schalke, Kroos früh in Greifswald, dann zur D in Rostock. Etc.

    Wenn man über den Inhalt eines geposteten Artikels diskutieren will, braucht man ihn nur lesen. Wenn dir das zu viel ist...

    Und ich finde die zahlreichen praktikablen konstruktiven Ansätze trotzdem nicht in dem Artikel.
    Und (vor allem) darüber will ich ja diskutieren, nicht über andere Dinge, die halbwegs zu dem Thema passen.
    Schließlich war der RAE dein Einstiegs- und Kernargument für " für die in weiten Teilen unzulängliche Arbeit in den NLZ."


    Du willst sie aber nicht nennen, oder zeigen, wo ich sie genau finden kann.


    vielleicht bin ich ja nur nicht in der Lage sie zu finden. Warum hilfst du mir nicht dieses bißchen?


    Ja gut, dann nehme ich mal an, dass du kein großes Interesse an einer Diskussion hast.
    Du hast ja auch meine Ausführungen zu deinen "Argumenten" unkommentiert gelassen.

    Und nochmal: Lies bitte den Link zum ersten Artikel und du wirst sehen, dass es keine plakative Kritik ist.

    Dann nochmal: Wo genau sind da die konstruktiven Ansätze?
    Ich kann sie nicht finden, schon gar nicht in der Mehrzahl, wie du gesagt hast. Möglicherweise liegt es an meinen ausbaufähigen Englischkenntnissen, allerdings farge ich mich, warum du die wesentlichen Dinge nicht hier skizzieren kannst oder wenigstens auf die Textstellen verweisen kannst, trotz mehrmaliger Bitte darum.
    Zeit schienst du ja zu haben und lang ist der Text ja auch nicht.


    Aber nun gut. Ich gehe zu Bett.

    Wo habe ich eine Formel postuliert?

    Hast du ja eben nicht.


    Und genau darauf will ich hinaus.


    Ich würde mich gerne mit deiner konstruktiven Kritik zu dem Thema RAE auseinandersetzten, nicht zu einer plakativen RAE-kritik am deutschen Fussball. DEnn diesen RAE negiert ja niemand, nur, wie man ihn eindämmt, das weiß eben niemand.
    Etwas zu kritisieren, das niemand besser weiß, hat also welchen Sinn, welchen Nutzen? Dazu mit vernichtener Kritik an allen handelnen Personen.

    Der letzte Link ist nicht wissenschaftlich, sondern eine Analyse über den Zustand des deutschen Nachwuchsfußball. Ist nur eine Leseempfehlung. Ich bin auf die Fragen eingegangen. Wenn dir meine Ausführungen nicht gefallen, ist das eben so. Anstelle von Gegenargumenten kommen nur Vorwürfe, ich wäre populistisch. Ist unter diesen Voraussetzungen schwierig zu diskutieren.

    Ich habe doch viele Gegenargumente gebracht,bin auf deinen kompletten Text eingegangen. Die du wiederum unkommentiert gelassen hast.
    Du hast dann einen weiteren Link gepostet.

    Und der RAE ist ja in jedem Land vorhanden. Bei manchen (zB den afrikanischen Ländern oder England nur zu einem anderen STichtag).


    Ich habe die Weltmeisterteams alle bezüglich dieses RAE durchgesehen, das hier gepostet.
    Das betraf fast alle vorläufigen Kader der Herrennationalmanschaften in teils erheblichen Maße. deutschland ar da nicht die Spitze.


    Müsste hier irgendwo im Forum zu finden sein.



    Es hat also scheinbar noch kein Land, die Formel gefunden, die du postulierst.

    Ist ein Artikel, der sich auf wissenschaftlichen Arbeiten stützt, die zudem zitiert werden. Wo ist das Problem?

    Ich habe nach den wirklich konkreten Lösungsansätzen zum RAE gefragt, von denen du mehrere in diesem Artikel siehst.
    Ich sehe sie nicht, deshalb habe ich nachgefragt.
    Nenne mir doch einfach die Seiten und Zeilen, wo ganz konkret gesagt wird, wie man den RAE nicht zulässt. Also nicht, was den RAE beweinflusst, sondern, wie man diese Dinge praktikabel anders gestalten kann.



    Ich habe mir darüber schon vor Jahren Gedanken gemacht, wir haben es in Trainersitzungen diskutiert.
    Ich habe trotzdem noch keinen Lösungsansatz. Deshalb frage ich nach.

    Aufwelche meiner Fragen/Aussagen soll das die Antwort sein?
    Wortlos Links reinstellen, deren Wissenschaftlichkeit man diskutieren kann (und ich finde spielverlagerung nicht so schlecht bezüglich Takzikanalysen, hängt aber auch von Autor ab) ist nicht so zielführend, will man ernsthaft diskutieren und nicht nur Meinungsmache betreiben.


    Desahlb verlager doch bitte nicht die Diskussion. Das ist irgendwie, wie die Diskussion sabotieren, wenn du nicht auf meine Fragen oder Aussagen eingehst.


    Ich habe doch konkrete Fragen gestellt, die sich auf deine und TW-Trainers aussagen bezogen. Die kann man doch diskutieren, oder?


    Das nennt man dann Diskussion.


    Du verlagerst jetzt diese in Teilaspekte, dazu aus Presse (Spielverlagerung).

    Der quantitative Output ist nicht das Problem. Kann er auch nicht sein, weil Deutschland ein derart enges Netz hat, dass es kaum jemanden gibt, der nicht durch eines der NLZ nach oben kam. Das ist nur logisch. Aber damit ist doch nicht gesagt, dass dieses System das beste ist. Die Infrastruktur ist ausgezeichnet, aber die vermittelten Inhalte sind es noch längst nicht.

    Qualitativ schon?
    Und das, wo sich unsere Nationalelf seit 10 Jahren in der Top3 befindet, aktueller Weltmeister ist, diverse Bundesligisten mit eigenem nachwuchs agieren (vergleich das mal mit England zB).


    Verbessern kann man immer etwas, klar.
    Aber, wer macht es denn - so deutlich - besser?


    Ich meine, du wählst ja schon deutliche Worte, triffst ein fast vernichtendes Urteil über die quasi alle Personen/Vereine und Verban, die komplette Nachwuchsarbeit.
    Immerhin gucken, hospitieren (fast) alle anderen Länder aktuell nach D, um ihr Nachwuchssystem zu verbessern.


    Und das, ohne konkreten konstuktiven Ansatz und inhaltlich (mindestens teilweise) völlig unzutreffender Kritik, wie zB die SPielsysteme in den U19-Teams. - Ich habe den Punkt mal stellvertretend gewählt, weil er schnell und einfach nachpfüfbar ist.

    Und noch etwas:
    In den beiden Profiligen gibt es 36 Mannschaften mit grob je 25 SPielern. ALso 900 SPieler. Aus ca.15 Jahgängen zusammengestellt. Also 60 Spieler pro Jahrgang.


    Ich habe keine Zeit das zu recherchieren, aber im Schnitt kommt doch pro Verein pro Jahr ein jugendspieler ins Profiteam, also mindestens 36 der 60 Plätze. Eher mehr. Gerade im Oberhaus, bei vielen Zweitligisten mag es da noch Verbesserungspotential geben, weil die erstens nicht so gute NLZs haben und zweitens SPieler für dieses Neveau kostengünstiger zu erwerben sind.
    Freiburg oder Schlake wohl mehr, als andere, klar.


    Im Weltmeisterteam waren die Mehrzahl der SPieler seit Kindesbeinen an in einem NLZ, oder wenigstens NLZ-ähnlichen Amateurverein, wie RW Essen. Die überweigende Mehrzahl. Und Klose als Rausreißer stammt ja aus Zeiten vor der Nachwuchsarbeit.


    Wie groß sollte denn der Output für dich sein, damit du die Jugendarbeit nicht als katastrophal bezeichnest?
    Und, wo sollen die alle hin, es gibt ja nur 25 Plätze pro Verein.
    Selbst wenn, nur deutsche bzw. in Deutschland ausgebildete SPieler im Profiteam Platz finden dürften, würde es eng werden da mehr, als 2 pro Jahrgang hochzuziehen, wenn die Spieler nicht so stark frequentiert exportiert werden, wie deutsche Autos, oder?