@Frühlingssonne
zuerst mal ein Lob für deinen Bericht. leider bleiben allzuoft Rückmeldungen nach einiger Zeit aus.
solltest uns aber auch bitte weiterhin auf dem Laufenden halten, wie die weitere Entwicklung sein wird.
Für mich ist die nämlich noch nicht abgeschlossen, da ich eigendlich hinter dem ganzen Vorgang eine ganz normale
pupertäre Entwicklungsphase sehe.
Dein Sohn sucht derzeit seinen eigenen Weg, eine wichtige persönliche Entwicklungszeit.
habe mir mal wieder einiges durchgelesen, und ich finde die Art wie du ihn dabei unterstützt sehr gut. du gibst ihm nichts vor,
sondern begleitest ihn. Er will dies ja auch offensichtlich, da du ja geschrieben hast, dass nicht du sondern er selbst mit seinem Trainer reden wollte.
ein für dieses Alter ganz normaler Abnabelungsprozess.
diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. es kann noch in alle Richtungen gehen.
hin zum begeisterten, traininsintensiven und auf den Fussball orientierte Freizeitlebensgestaltung
oder auch zum praktischen Beenden seiner Fussballerzeit.,
durchaus möglich, dass in nächster Zeit immer wieder mal eine gewisse Fussballmüdigkeit, wie jetzt zuletzt, auftritt,
würde ich aber nicht überbewerten.
Für mich wäre es jetzt wichtig, in den Sommerfereinen eine längere Fussballpause zu machen, auch kein Eigentraining
durchzieht, also mal richtig Abstand zum fussball bekommt.
Erfahrungsgemäss kommt dann nach der Pause die sogenannte Fussballgeilheit wieder hoch.
Wie lange hatte er eigendlich Winterpause?
eine zu kurze Winterpause kann sehr schnell zu einer Situation wie bei euch führen.
diese Entwicklung haben für mich relativ wenig mit Trainern und Verein zu tun. diese können sowas zwar verstärken, aber kaum verursachen. Man kennt das ja wohl selbst, dass man für eigenes Verhalten, eigene Massnahmen oft ein anderes Ventil braucht, auch normal.
wer Kinder durch die Pupertät begleitet hat, weiss, dass diese Phase für Eltern nicht immer einfach ist.
teilweise extreme Schwankungen, heute so und morgen so, können einem da schon den Nerv haben.
Also hab Geduld und ein offenes Ohr für deinen Sohn, aber übe keinen Druck in irgendeine Richtung aus.
