jeder Spielzug, wird angesagt, bei jedem Ballbesitz reingerufen, jede Situatuation kommentiert - den Trainer kennen wir alle
das ganze Spiel über am Spielfeldrand stehend, Arme verschränt und keinen Ton sagen - gibt es selten, aber es gibt ihn
2 Extreme, und dazwischen gibt es doch Vieles. Und ich waqr dazwischen.
freies Spielen bedeutet für mich, die Kinder spielen zu lassen, ohne ihnen ständig was vorzugeben.
freies Spielen bedeutet für mich aber nicht, dass die Jungs auf dem Platz machen können wozu sie gerade Lust haben
Als "Kümmerer", auch schon im F-Bereich habe ich es als meine Aufgabe gesehen, mich darum zu kümmern, dass gewisse Dinge eingehalten werden. Dieses bedarf dann schon knapper und klarer Ansagen. Und die kamen dann auch von mir Draussen an der Linie.
Gewisse Dinge, damit meine ich das, was Trainingsinhalt und auch vor dem Spiel angesprochen wurde.
Beispiel: Hatte eine Phase, da blieben mehrere Spieler einfach stehen, wenn beim ersten Versuch der Zweikampf nicht gewonnen wurde. blieben einfach stehen, wenn sie überlaufen wurden.
Dieses Nachlaufen, oder nach einem verlorenen Zweikampf direkt nachsetzten um erneut in den Zweikampf zu kommen, war Trainingsinhalt und Ansprache.
Wenn ich nun im Spiel feststelle, dass ein Spieler, diese Zielvorgabe fürs Spiel nicht umsetzte kam bei mir von Draussen
das Eingreifen. Dass dieses Eingreifen dann natürlich in einer vernünftigen Form erfolgte setze ich hier mal voraus.
Wenn ein Spieler Dinge, die im Training trainiert wurden, die er auch kann, im Spiel dann im Eifer des Gefechtes nicht umsetzte,
bekam er von mir die erforderliche Hilfestellungen.
Als "Kümmerer" gebe ich Hilfestellungen und führe Spieler in die richtige Richtung.
Nicht mit Gebrüll, nicht mit ständigen Ansagen, nicht mit Allgemeinfloskeln sondern Gelassen, mit ganz konkreten knappen Ansagen, mit einer Wortwahl,die der Spielerl von mir kennt, sofort weiss, was ich meine, oder rufe auch mal den Spieler zu mir an
die Aussenlinie und erkläre ihm.
Ich lehne auch das ständige unkonkrete , sehr oft einfach nur kritisierende Reinrufen, , ab.
aber für mich heisst das nicht, dass ich darum das ganze Spiel stillschweigend zuschaue und den jungen Spielern keine Hilfestellung gebe.
Fehler in der Vergangeheit, auch in der Gegenwart, die teilweise Extrem sind, erkannt wurden und angesprochen werden, auch in den diversen Lehrpuplikationen veröffentlicht werden, damit sie abgestellt werden, bedeutet das doch wohl nicht, dass dies
dann in das andere Extrem verfallen muss.
Für mich geschieht das auch allzuviel bei anderen Themen.
Vielleicht seh ich das deshalb so, weil ich nicht plötzlich mit diesen Extremen konfrontiert wurde, sonden lange in einem ständigen Entwicklungsprozess konfrontiert war, gewisse Extreme selbst auch nicht mitgemacht habe, und somit auch nicht in das andere Extrem verfallen bin.
Wie gesagt, meine Einstellung, jeder muss seinen eigenen Weg finden.
vom Schläfer auf der Bank bis zum tobenden Irrwisch an der Linie erleben wir ja auch jeden Samstag vorm Bildschirm,