Beiträge von guenter

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    Ich würde mal die Frage auffwerfen, ob nicht auch die FPL viel eher den Eltern und Trainern (die sich aufgrund der Probleme im Kinderfussball unwohl fühlen) dient.


    Der von oben verordnete Bewusstseinswandel muss leider scheiter


    Brechstange


    ich muss dir wiedersprechen, und zwar aus Erfahrung.


    ich gehöre sicherlich nicht zu denen, die glauben mit der Einführung der FPL ändert sich plötzlich alles, mich stört auch, dass bei der FPL zuviel das Spielen mit oder ohne Schiri so in den Vordergrund gestellt wird, denn es gibt da auch noch andere Elemente, die ich persönlich sogar bedeutender ansiedle, weil ich da sehr positive Erfahrungen gemacht habe.


    zuerst hatte ich vor über 15 Jahren das Abschaffen von Tabellen und Spielen um Punkte im Saarland und dann später im Rheinland live miterlebt. Anfangs gabs da von einigen erheblichen Widerstand, führten eigene Tabellen, sogar eigene Torjägerlisten usw.,
    und wetterten ganz stark dagegen, teilweise mit den gleichen Argumenten wie heute gegen die FPL.


    So nach 2, maximal 3 Jahren hatte sich das eingespielt, es wurde Normalität und heute würde hier kaum einer noch auf die Idee kommen Tabellen wieder einzuführen.


    Hier schüttelt jeder nur verwundert den Kopf, wenn ich mal kundtue, dass anderweitig in der F und sogar in der G noch um Punkte gespielt wird. Die Zeit hat da vieles verändert.


    zur Fanzone, habe ich auch allerbeste Erfahrungen. bei uns wurde fast überall dort wo es Rasenplätze gab, das Betreten der Rasenfläche verboten, viele Plätze auch mit Laufbahnen waren, die Zuschauer hinter die Barrieren verwiesen wurden, also ein
    ausreichender Abstand zwischen Spielfläche und Zuschauer war. Der Einfluss von Aussen, die Gesamtathmosphäre gegenüber dort, wie dieser Abstand nicht gegeben war, war sehr deutlich zu erleben.


    Als ich nach einem Umzug in ein Dorf mit Hartplatz kam, hab ich das bei der F bei Heimspielen auch eingeführt.
    Ging absolut problemlos.



    Ich habe hier im Forum schon häufiger geschrieben, dass es bei uns besser aussieht, wie das was ich hier oft lese, auch schon geschrieben, dass die FPL bei uns nicht nötig wäre.


    Wir sind aber hier nicht die Besseren, sondern haben seit Jahren 2 wichtige Grundbausteine der FPL.


    Nicht nur die Tatsache, dass dies gegeben ist, sondern vor allem auch, weil es zu einer anderen Denkweise und Einstellung
    geführt hat. Allein die Abschaffung der Tabellen hat sowohl bei den Trainren als auch in der Elternschaft zur Diskussion und veränderten Denkweise in Bezug auf den Kinderfussball gebracht.
    Natürlich tauchen immer wieder mal Neulinge auf, die das anders sehen, die sind aber relativ schnell auf der richtigen Schiene.
    manche natürlich auch nie, aber die verschwinden eh schnell wieder.


    Und die Wertigkeit der FPL liegt für mich vorrangig eindeutig darin, dass der Kinderfussball mit ihren Problemen, teilweisen Exzessen in die Diskussion und somit in die Köpfe von Trainern und Eltern kommt, und nicht nur, wenn irgend was Schlimmes aus in Hintertupfingen in die Zeitung kommt.


    Dass das dauert, und nicht schon nach 1 Jahr beurteilt oder gar verurteilt , werden kann , ist doch wohl klar.
    Veränderungen brauchen auch Zeit.

    @open


    ich habe den letzten Satz ganz bewusst weggelassen.


    Einmal, weil die Diskussion wohl wieder mal sehr leicht in eine gewisse Richtung abgeglitten wäre, und Sportpsychologen im Breitensport wohl kaum anzutreffen sind.


    Andererseits gehen Entwicklungen ja sehr oft von Oben nach Unten, und ich wollte diese Diskussion nicht auf den Leistungsbereich, sondern auf den Breitensport bringen.

    guenter: verwechselst du von deiner Warte als Trainer, von außen her nicht grad Möchten u. Wollen? Wer etwas will, steht dabei meist sich selbst im Weg, verkrampft schnell. Jeder kann nur leisten, was er je selbst ver-mag: hat deshalb zuerst sich selbst bedingungslos anzunehmen.


    @KK


    natürlich können wir jetzt über die Begrifflichkeiten von Wollen und Möchten diskutieren. ist für mich aber hier nicht wesentlich,
    da es hier doch wohl eher um die Beschreibung von Verhalten und Einstellung ging, womit für mich dann sogar die beiden Wörter ausgetauscht werden könnten.


    Zum weiteren Zitierten kriegst du meine absolute Zustimmung: Natürlich ist es die Aufgabe von Eltern und Trainern dem jeweiligen Kind ein Realitätsbewusstsein zu vermitteln. Und je älter Kinder werden, desto ausgeprägter wird doch ihr Realitätsbewusstsein.,
    und sie erkennen, das sehr wohl, wo ihre Grenzen sind. Natürlich muss ich dem Kind/Spieler vermitteln, dass nicht alles was er will, erreichbar ist, und er das dann akzeptieren muss. Aber das ist eigendlich ein anderes Thema, obwohl in der Kindererziehung vieles irgendwie zusammenhängt.

    aber hat man als Trainer darauf Einfluss? Und wie geht man mit Spielern um, die so sehr wollen, dass sie bei Misserfolgen (Gegentore, Schiedsrichterentscheidungen, Niederlagen) kopflos werden?

    Bei einem vernünftigen Trainer braucht kein Kind Angst vor einem Fehler haben.

    gehört mich mich irgendwie zusammen. Trotzdem kommt es vor, dass auch bei vernünftigen Trainern das von @Don beschriebene Verhalten bei Spielern auftritt.


    Ich hatte einen ständigen Spruch drauf: ich ärgere mich auch, wenn ich oder ihr Fehler macht, wir können jetzt 1 Woche darüber
    simulieren, oder abhaken und einfach weitermachen und versuchen es beim nächsten mal besser zu machen.


    Als das irgendwann bekannt war, kam von mir nur noch die Aufforderung: abhaken


    Wir kennen doch alle die Situation, dass unser TW eine Gurke reinlässt, den Kopf hängen lässt, sich selbst Vorwürfe machtund den Eindruck vermittelt, dass er am liebsten ausgewechselt würde. Den Stürmer, der nach einer klaren ausgelassenen Torchacne
    nur noch über den Platz schleicht.


    die schauen ja alle Bundesliga, dort geschieht doch das Gleiche, und da nahm ich dann die passenden Beispiiele und machte ihnen deutlich, wie sich da ein Neuer, ein Müller verhält,. der Spruch von Kahn: Immer weiter, kannte jeder Junge,


    wer einen Elfmeter verschossen hatte, wurde von mir aufgefordert so lange die Elfer zu schiessen, bis er wieder einen reinbekommt. kein Vorwurf und gleichzeitg vermittelt, dass man nie aufgeben soll.


    wenn ich als Trainer vermittele, dass ich mich über Fehler der Spieler, Fehlentscheidungen des Schiris, Niederlagen
    auch ärgere, aber rüberbringe dass ich es akzeptiere und schnell abhake, dann übertrag sich das auf die Kid.


    Problematisch sind dann nur noch die gegensteuerende Eltern.

    würden gerne gewinnen.

    wollen gewinnen.

    ich ergänze: müssen gewinnen


    Sir Alex


    die 3 Attribute möchten, wollen, müssen sind für mich Beteutend für viele Entwicklungen von Kindern und Mannschaften.


    klar möchte jedes Kind gewinnen, Fussballprofi werden. es möcht ja auch gute Noten aus der Schule mitbringen.


    es bleibt aber allzuoft beim Möchten, sie tun wenig dazu machen sich auch nicht allzuviel daraus, wenn es nicht klappt.
    die Einstellung wird oft auch noch unterstützt, wenn eltern davon sprechen, dass Noten nicht wichtig sind fürs spätere Leben oder
    Trainer, die vermitteln, dass Gewinnen nicht wichtig ist.



    entscheidend für Entwicklungen ist das Wollen. wer den Willen hat zu Gewinnen, sich weiterzuentwickeln, gute Noten zu schreiben, der will auch etwas dafür tun, der gibt sich nicht zufrieden, der tut einfach was und zwar mehr als, die nur gerne möchten.


    diesen Willen zum Wollen zu fördern, ist für mich Aufgabe von Eltern und auch von einem Trainer. Kontraproduktiv sind da garantiert
    Aussagen, die mögliche Erfolge (Siege, gute Noten) herunterspielen, als nicht so wichtig ansehen.



    Gefährlich und entwicklungshemmend ist dagege das Müssen. So wie es Eltern gibt, deren Kinder gute Noten nach Hause bringen müssen, dort gar mit Druck, Strafen und Liebesentzug reagieren, so gibt es leider immer noch zu viele Trainer, die nicht nur glauben, sondern das auch ihrer Mannschaft vermitteln, dass sie gewinnen müssen, gar der Meinung sind, dass für ihn als Trainer gewinnen
    werden muss, und eine Niederlage für ihn als persönlich empfunden wird.


    Leider kamen und kommen diese Trainer derart negativ rüber (sind sie ja auch) dass sie zu einem extremen Gegenpool führten,
    zu diesn Aussagen kommt, wie, dass Siege nicht wichtig sind, es nur um Ausbildung geht, dass ja nur um die Goldenen gespielt
    wird.


    Stimmt, aber nur für den Trainer. der muss darüber stehen können. Muss für die richtigen Realtionen sorgen, für den richtigen Umgang mit Erfolgen und auch Niederlagen. (so wie Eltern bei den Noten)


    Aber für die Mannschaft, für den einzelnen Spieler sind diese Erfolge wichtig, egal ob nun Siege, Turniersieg oder eine Meisterschaft.
    für die Jungs (betone ausdrücklich nur für diese) soll und darf es da nicht um die berühmte Annanas gehen.


    So wie gute Noten motivierend fürs Lernen sind, so motivieren Erfolge im Fussball. Wer Erfolge kennengelernt hat, will diese
    wieder erreichen. Dafür etwas zu tun, auch etwas mehr, das wird er aus Eigeninteresse dann wollen.


    dieses Wollen kann man fördern. Für mich fing das an beim Zweikampf im 1:1 Training, beim Traingsspiel, und auch bei jedem x-beliebigen Spiel.


    Genauso wichtig für mich als Trainer war es, darauf zu achten, dass aus diesem Wollen keine Müssen wird, und mit
    Niederlagen richtig umgegangen wird.


    Für mich galt: Wer von sich aus nicht will, wem ich auch dieses Wollen nicht vermitteln kann, der soll zu Hause bleiben.
    Mir war der Dicke Paule, der wollte, es aber nie so richtig konnte, lieber und wichtiger, als der Talentiertere, der es eigendlich könnte, eigendlich irgenwie auch möchte aber nicht den richtigen Willen zeigte.


    eigendlich brauch man nur von der richtigen Einstellung zu sprechen

    Die besten Jugendnachwuchsmannschaften kamen in letzter Zeit aus Spanien und haben dann auch im Seniorenbereich überzeugt


    Ist das so?


    England, Belgien und vor allem die Niederlande haben doch wesentlich mehr junge Spieler in ihrer Nati als die Spanier.
    letzendlich doch wohl ein Erfolg ihrer Jugendarbeit.


    muss man sich nicht auch mal mehr nach dort mal orientieren?


    Legen die Spanier doch vielleicht nicht mehr Wert auf Erfolge ihrer Jugendmannschaften?


    Ich vermag es nicht zu beurteilen.

    Fair Play-Liga mit Abschlusstabelle und Meister. ???


    je eine Halbzeit mit und ohne Schiri, trotzdem gleiche Spielweise.


    Weniger ein Schiedsrrichter, sondern die Mannschaftsführung ist für die jeweilige grundsätzliche Spielweise einer Mannschaft verantwortlich, die dann auch ihr jeweiliger Pfeiffenmann vertritt. Inwieweit die Fair-Play -Liga da ein Umdenken bei den Betreffenden erreicht muss man einfach abwarten.


    Seltsamerweise wird bei der FPL hauptsächlich eine Bezug zum Spielen ohne Schiri hergestellt.


    Dabei ist zumindest für mich das Spielen ohne Tabelle und Zuschauer weg vom Spielfeldrand, für den ordentlichen Ablauf
    von Spielen entscheidender.


    Allein mit der Einführung der FPL ist es noch lange nicht getan. Naiv zu glauben, dass sich da sofort alles ändert.
    das brauch einfach seine Zeit, bis es in den Köpfen angekommen ist.

    Lewandowski, Trainer Bayer Leverkusen:


    Wobei wir in Deutschland eine Zeit hinter uns haben, in der Titelgewinne in der Jugend fast schon verpönt waren, weil es hiess,
    es gehe ja nur um die Entwicklung von Spielern und nicht um den Erfolg der Mannschaft. Uns geht es uns heute darum,
    den Jungs die Lust auf Erfolg zu vermitteln. Das ist ganz wichtig.


    Meinung eines Einzelnen? Nur für den Profibereich zutreffend? Gilt das auch für den Breitensport?
    Gilt der reine Ausbildungsgedanke nur für den Breitensport, mit dem Hintergrund der Zielsetzung, einige bestens ausgebildete Spieler nach Oben zu liefern, zu Lasten der Anderen?

    @KK


    ich habe das Buch nicht gelesen, nur diese Buchbeschreibung, aber auch den Artikel Wie ein Verein zum Talent komm ( für mich mindestens genauso interessant.


    und ich betrachte die beiden Beiträge nicht so kritisch wie du. Sie geben zumindest mal einen Einblick in das ganze System.


    Obwohl der Einfluss des Trainers nur in einem einzigen Satz erwähnt wird, nimmt dieser Trainer widerum bei dir einen absoluten
    Schwerpunkt in der Entwicklung ein, sprichst sogar von 90% gegenüber 10% Talent.


    Die hervorgehobene Charaktereigenschaft des jungen Fussballers, den neagiven Einfluss des Elternhauses und die Bedeutung der Pupertätsentwicklung bleiben bei deiner Betrachtung aussen vor.


    mir ist das eine zu einseitge Betrachtung.


    für mich eine interessante Frage wird da auch aufgeworfen. der Hinweis auf einen besseren Bildungsabschluss (Schulnoten)
    der Leistungsfussballer im Vergleich zum Durchschnitt lässt auch einen Umkehrschluss zu: haben nur Jungs mit einem gewissen IQ entsprechende Chancen? keine Ahnung.


    ob die beiden Berichte (und somit wohl auch das Buch) alle Aspekte berücksichtigt ist für mich nicht so bedeutend, geht wohl auch nicht in einem einzigen Buch, aber sie geben einen Einblick in das ganze System mit seinen möglichen positiven wie negativen Auswirkungen. Sie verdeutlichen die Ziele und Vorgehensweise des DFB und der Leistungsvereine.


    diese reinen leistungsbezogenen Ziele kann man nun bejahren oder kritisieren, je nach Sichtweise, bleibt ja dem eEinzelnen
    überlassen.


    interessant auch die Aussage eines Vertreters eines grossen Sportartikelherstellers, der klar zum Ausdruck bringt, dass es im Leistungsbereich um Geld geht, und die ganze Wirtschaft dahintersteht und dabei der Einzelne wenig interessiert,


    und seinem eigenen Sohn nicht erlauben würde, zu einem Probetraining zu gehen.


    Aber dieses System hat einen entscheidenden Vorteil: man kann, muss es aber nicht mitmachen. es steht jedem frei, keiner wird gezwungen.


    Und die Entscheidung wer diesen Weg beschreiten will, liegt weder beim DFB noch bei den Leistungsvereinen, sondern einzig und alleine bei den Eltern. Sie entscheiden, sie tragen die Verantwortung.


    Diese Eltern haben aber zum Entscheidungszeitpunkt keinen Einblick in das System, keine Ahnung was wirklich abgeht, was möglicherweise auf sie und ihr Kind zukommt.


    Und hierzu tragen alleine schon die beiden Beiträge, auch wenn sie sicherlich nicht auf alles eingehen können, wesentlich dazu bei.


    das System hat die Aufgabe zu informieren (was für mich eindeutig zuwenig geschieht), dann tragen ganz allein die Eltern die Verantwortung. Und wenn diese dann irgendwann Kritik üben, müssen sie diese Kritk an sich selbst richten.

    Traumberuf Fussballprofi - ein Buch von Thomas Tarnberg


    eine höchst interessante Buchbeschreibung


    anklicken: fussball.de dann Bericht die Seele hechelt hinterher


    weiter sehr interessante Einblick dann "mehr zum Thema" Nachwuchsarbeit im Fussball - Wie ein Verein zum Talent kommt.


    ich kann jedem empfehlen, das mal in Ruhe zu lesen.

    Allemania - Argentina, Oranje und die Urus

    freut mich immer Tips zu lesen, von Leuten die keine Ahnung haben :D


    will die Spannung nicht kaputtreden, deshlab verrate ich meinen Endspieltip erst nach dem Endspiel. dann kann ich wenigsten behaupten, dass ich Ahnung habe und es schon vorher gewusst habe. ?(


    nachdem jetzt Beckenbauer während der WM gespert ist, sind natürlich die Chancen für uns deutlich gesunken.


    und niemals die Rechnung ohne die FIFA und ihre Schiris machen, also doch Brasilien :?:

    momopx


    ich habe grundsätzlich eine sehr hohe Meinung von Jungtrainern. Kenn auch einige persönlich, habe auch den ein oder anderen
    herangeführt.


    Diese Denkweise, diese Respektlosigkeit gegenüber jungen Fussballern, ist mir so jedoch noch nicht begegnet.
    Und weil ich überzeugt bin, dass die ganz grosse Mehrheit da Draussen an Jungtrainern anders ist, kann ich aus meiner Überzeugung heraus da nicht einfach ruhig bleiben. Und wenn ich dann auf meine ironische Art darauf reagiere, ist das meine Weise, wie ich ich das Betreffenden rüberbringe.


    Ich fände es nicht gut, entstände der Eindruck, dass der ein oder andere Schreiber, repräsentativ wäre im Gegensatz
    zu den vielen anderen Gutern.

    Ansonsten halte ich die Formationsdiskussion auch für überbewertet. Entscheidend ist, was die Kinder daraus machen. Gerade im Umschaltmoment gibt es da große Unterschiede. Eine gut ausgebildete spielintelligente Mannschaft spielt eigentlich schon instinktiv zwei verschiedene Formationen. Eine bei Ballbesitz und eine gegen den Ball, z.B. kann aus einem 4-3-1 gegen den Ball, ein 2-3-3 bei Ballbesitz werden (die Außen schieben hoch, die IV breit). Gegen den Ball versucht man kompakt zu bleiben und kollektiv zu verschieben, bei Ballbesitz fächert man auf. Wenn die Mannschaft das gut umsetzt ist das wirkungsvoller als jede Formationsumstellung.

    @Schimi


    ich bin da mit dir auf einer Ebene. auf der echten Leistungsebene mag das anders aussehen, aber im allgemeiinen Breitensport.war
    im D-Bereich dein letzter Satz für mich auch die Devise gewesen. welche Grundaufstellung vorgegeben wird ist da nicht von vorrangiger Bedeutung.


    taktische Aufstellunge werden für mich im unteren Jugendbereicht total überbewertet.

    Fussballvirus


    das Thema Versicherungsschutz hatten wir gerade ziemlich ausfürhlich behandelt.


    geh mal auf das Thema "Trainingsbescheinigung".


    erstaunt hat mich deine Bemerkung, dass man dir eine private Unfallversicherung für deinen Sohn empfohlen hat.


    Hierzu solltest du schnellstmöglich mal beraten lassen. die ist eigendlich ein Muss für jedes Kind.


    es gibt zwar eine Unfallversicherung über den Verein, die aber von der Höhe her ein Witz ist, und eigendlich keine Absicherung im Ernstfall ist. die Höchssumme dort sind 40.000,--. sinnvoll sind aber mindestens 300.000,-- eher mehr, wenn von einer vernünftigen Absicherung gesprochen wird. die Beiträge (10-15 €)halten sich auch im Rahmen. also informier dich mal gründlich.
    garantiert deutlich wichtiger und drigender, als deine derzeitigen Fragen.


    Hast du diesbezüglich keine Vertrauensperson, helfe ich dir gerne weiter, wie und wo du entsprechende Informationen und Alternativangebote herbekommen kannst. ginge dann aber nur über PN.

    Ich finde es nicht hilfreich, die Ironie-Nummer zu ziehen. Soll man als Trainer ja auch nicht!
    Wenn ich einige nicht kennen würde, mache ich den Compi zu und denke mir sonstnochwasfüreinenkäse.

    momopx


    .dann sag mir mal bitte, was man denn darauf schreiben kann, wenn ein Trainer nachstehendes von sich gibt, kein Neuling,(wohl auch nicht im Forum) sondern mindestens schon 2 Jahre dabei?


    das ist nämlich absoluter Käse.


    aben echt keine Ahnung keine richtige pässe keine zweikämpfe wissen nicht wo die Passwege sind und ich könnte vieles aufzählen.Sie sind echt eine Katastrophe können nix

    echt peinlich noch nie hab ich zuviel verloren

    das hat nämlich nichts mit einem jungen Trainer zu tun, sondern einfach nur stillose Unfähigkeit und Unvermögen im Umgang mit Spielern.


    das war jetzt keine Ironie, sondern einfach nur deutlich.

    mal überlegt, dass solche Szenen sich auch positiv auswirken können?


    vor einer Stunde mit 2 Jugendlichen gesprochen, die beide das Verhalten des Spielers ablehnten, und auch beide die Hoffnung aussprachen, dass dieser Schiri während der WM nicht mehr zum Einsatz kommt..


    also ablehnend und nicht befürwortend und zum Nachmachen anleitet.


    Kinder und Jugendliche haben ein sehr grosse Gerechtigkeitsempfinden.


    Ich bin gegen einen Videobeweis während eines Spieles (Ausnahme Torkamera).


    Ich bin jedoch auch dafür den Videobeweis heranzuziehen wenn es um nachträgliche Bestrafungen geht.

    Eine Freundin ist teil eine neu entstehenden Damenmannschaft

    habt ihr das eigendlich bei euren Beiträgen berücksichtigt?


    diese Situation ist doch etwas anders, als ihr alle das bei euch beschreibt.


    wäre es nicht mal sinnvoller, sich die Mannschaft mal bilden zu lassen, und schaut wer in 2-3 Monaten noch überhaupt dabei ist, dabei sein kann. da könnte man zu Beginn ruhig eine Nummer kleiner anfangen.?

    Bei uns dürfen sie sich gern an der Vereinsarbeit beteiligen, die Trainer unterstützen usw.


    Karl, das ist aber doch das eigendliche Problem, das Kicker hat.


    er will schon, hat sich ja auch bereits beteiligt.


    Er will jedoch nicht mitarbeiten und unterstützen, er will dass dieser Verein, dieser Trainer nach seinen ureigenen Vorstellungen,
    seiner Sichtweise des Fussballes sich verhält, sich umstellt und somit eine totale Umstellung vornimmt.
    Und dies soll nicht nur beim betreffenden Verein, sondern der gesamte Fussball dann übernehmen.


    Kicker ist ja kein Dummer, ich bin auch überzeugt, dass er das sehr wohl erkennt, ich versteh aber dann nicht seine Verbohrtheit.
    für mich grenzt das an masochistisches Verhalten oder an den Überzeugungswahn der Zeugen Jehovas, so wie es rüberkommt.

    denk halt einfach mal drüber nach welchen Effekt Dein "Gerechtigkeitskampf" auf Deine eigenen Kinder haben könnte.

    @KK


    ein Rat, dem ich mich gerne anschliesse. Ich weiss zwar nicht wie es wirklich vor Ort aussieht, deshalb kann ich nur eine
    Erfahrung von mir weitergeben, die ich aus meinem Umfeld kenne.


    Und da hab ich es des öfteren erlebt, dass Kindern durch das Elternhaus der Fussball verleidet wurde, andere die den Verein wechselten (wenn sie alt genug waren) um sich dem Einflussbereich ihres Vaters im Verein zu entziehen.
    Väter, die selbst im Verein jahrelang gespielt hatten, dem Verein verbunden waren, diesen im Streit verlassen haben, weil in der Jugendmannschaft ihres Sohnes es nicht nach ihren Vorstellungen ablief und auch ihren Sohn indirekt zum aufhören brachten.
    Den Sohn, der dann wieder ein zuverlässiger engagierter Fussballer wurde, als er scih altersgemäss vom Einfluss des Vaters freimachen konnte.


    Für mich ist es dann normal, dass ich daraus Verbindungen zu deinem Geschriebenen herstelle. Obs zutrifft weiss ich nicht.


    und @KK, kein Mensch will dich hier vertreiben, keiner will dir was Böses, aber du begreifst doch sehr wohl, dass deine Ansichten sehr extrem rüberkommen und somit ensprechende Reaktionen hervorrufen.


    Mich speziell stört es massivst, wenn du deine eigenen negativen Erfahrungen derart verallgemeinert auf den ganzen
    Fussball umlegst, nicht akzeptieren kannst, dass es vielerorts anders aussieht , dass du nicht verstehen kannst, dass sich viele in diesem Fussball nicht nur zurechtfinden, sondern auch aufgehoben fühlen.


    Dein Einstellung zum Fussball ist derart negativ, dass man sie einfach nicht akzeptieren kann und somit Widerspruch hervorruft.


    Und das hat nichts damit zu tun, dass wir nicht auch erkennen, dass nicht alles rund läuft, dass Verbesserungen notwenig sind..
    Und daran arbeiten viele, ohne alles umkrempeln zu wollen, ohne alles zu verdammen, ohne alles schlecht zu sehen.

    Wer kennt das? Ist das "normal"?


    Ja das ist normal, kennen wohl auch alle, die eine Mannschaft mal abgegeben haben.


    auch normal, dass leichte Zweifel aufkommen, ob deine Entscheidung richtig ist. kenn ich bestens, keine leichte Entscheidung.


    aber gerade als Trainer wirst du immer Entscheidungen treffen müssen,, auch unangenehme.


    Ja, deine Entscheidung ist richtig, es ist eine Chance für dich, die du nutzen solltest, und für dich doch letztendlich eine positive Entscheidung.


    Wichtig ist jetzt jedoch, dass du dich vernünftig von den Spielern und von den Eltern verabschiedest. eine Pause für dich einlegst, etwas Abstand bekommst und dann deine neue Aufgabe angehen kannst, zu der ich dir viel Glück wünsche.


    behalte dir deine Emonitionalität, lass dich aber nicht durch diese von deinen Zielen abbringen, denn du bist auf einem guten Weg.


    richtig angenehm für mich , der anderen Art von Jungtrainern was zu schreiben.