Beiträge von guenter

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Welten

    In Sachsen und Sachsen Anhalt z.B.wird selbst in der G eine Punktrunde und um Tabellenplätze gespielt.


    im Fussballverband Saarland (ist halt mal wieder ein Stück weiter) wird bei der G (4:4) und bei der F (6:6) nur noch in Turnierform ohne Wertung gespielt.
    und überraschenderweise geht es dort wesentlich gesitteter zu als ich hier von anderswo lese.


    wer da glaubt wir brauchen im Kinderfussball keine einheitliche Neuerungen ist auf dem Holzweg.


    und die FPL ist da derzeit der einzig richtige Weg, auch dann, wenn man einiges kritische betrachten will oder kann.

    Ich persönlich habe große Zweifel, dass Tabellen/Abstieg/Aufstieg/Ergebnisveröffentlichungen und FPL überhaupt zueinander passen...

    Da wird bei G-F einfach noch zu heftig für Tabellen gekämpft. Mit Müh und Not ringt man sich ein Zugeständnis ( Einführung der FPL ) ab.

    Einer der Eckpfeiler der FPL ist doch, dass ohne Tabellen, ohne Auf- und Abstieg gespielt wird. Für mich gar der wichtigste.


    Wird also um Punkte gespielt, kann sich das ganze Ding nenenn wie es sich will, es ist aber keine FPL im inhaltlichen Sinne.


    Es ist also absolut müssig, bei einem solchen Modell über Schwachpunkte zu diskutieren und diese dann auf die FPL
    zu beziehen.


    eine Mogelpackung der Verantwortlichen, die eigendlich gegen diese Neuregelung sind, aber nicht den Mumm haben, sich dazu zu bekennen.
    Wer will sich schon offen gegen Fair-Play aussprechen.

    Günter,
    dir ist bekannt ich bin gegen den ersten Teil des Zitates allergisch


    @Uwe ist mir bekannt.


    bei dieser Aussage habe ich hier Schreiber im Kopf, und es sind Einzelfälle, die die Hoffnung rüberbrachten, dass wenn die FPL bei
    ihnen eingeführt wird, oder gerad eingeführt worde alles plötzlich besser wird.


    Mir geht es darum zu verdeutlichen, dass das erst der erste Schritt ist, dem noch weiter Folgen müssen.


    Es kam doch hier schon Kritik auf, nachdem erst ein paar Spiele stattgefunden hatten.


    Dass die Macher nicht naiv sind ist mir schon klar, sonst hätte Ralf Klohr schon nach 2 Jahren das Handtuch geworfen.


    Meine Omma war da auch schon weiter, wenn sie mich mal wieder ermahnte: Gut Ding braucht Zeit.

    Habe ich wieder was verpasst? Wahrscheins, wie immer..


    die Einen sagen es vorher, die Anderen verpassen es dann, weil sie einfach zu engstirnig sind, die Wahrheit zu erkennen.


    Ich bleib engstirnig und verpasse es lieber. Man muss ja nicht Alles mitbekommen.

    Was uns wieder dort hinbringt, dass die FPL wohl v.a. dort funktioniert, wo es auch ohne funktionieren würde.

    Brechstange


    vorab, die FPL ist eine absolut sinnvolle Sache.


    trotzdem versteh ich dich, teile auch Gewisses mit dir.


    Dort wo es funktioniert bedarf es keiner FPL. Hab ich auch schon mal geschrieben. Aber funktioniert es überall?


    Wenn ich mitbekomme, dass es ganze Verbände, ganze Kreis gibt, wo gar noch in der G um Punkte gespielt wird, dann ist ein Konzept erforderlich (und das ist die FPL) um wichtige Punkte im Kinderfussball unter die Leute zu bringen.


    Leider wird viel zu viel bei der FPL nur die Schiri-Funktion in Bezug genommen, auch bei deisem Thema hier.


    Auch ich gehe in Bezug auf die Schiri-Lösung schwanger. Ich hatte da eine aus meiner Sicht bessere Lösung für mich, wozu jedoch
    die meisten nicht die Voraussetzungen haben.


    die FPL kann man aber nur als Ganzes sehen, und somit als Ganzes akzeptieren.


    Kritisch war ich bei der FPL von anfang an bezüglich der Umsetzung. Der Meinung einiger, dass mit Einführung der FPL
    plötzlich alles besser wird, teilte ich nie. Hab deswegen schon des öfteren auf die Geduld, die man haben muss, bis es überall in den Köpfen ankommt, hingewiesen.


    Und glaub da einfach mal dem von mir Erfahrenen: allein die Abschaffung von Tabellen, hat zu einer wesentlichen Verbesserung geführt. Ebenso hat die Erfahrung gezeigt, dass das Entfernen der Eltern vom Spielfeldrand zu einer deutlichen Beruhigung geführt
    hat.


    Das funktionierte anfangs auch nicht überall, brauchte auch seine Zeit.


    Und nach einem Jahr FPL kann man noch kein Urteil abgeben.


    Dass es auch bei der FPL zu gewissen Exzessen kommt oder schon gekommen ist, ist für mich auch klar, ist auch dort nicht auszuschliessen, kann aber doch letztendlich kein Argument gegen die FPL sein.


    viel Aussagefähriger wären hier doch Berichte von Trainern, die dort tätig sind, wo die FPL bereits seit Jahren eingeführt
    ist. Leider kommt da nichts oder nur wenig.


    Kann wohl auch daran liegen, dass sich ja besser über negative Vorkommnisse schreiben und aufregen lässt. ich weiss es nicht.

    Zamorra


    da musst du mich aber zuerst mal überzeugen, warum ich dich da unterstützen soll, obwohl im letzten Jahr nicht einmal eine Rückmeldung von dir kam, was aus der damaligen Aktion geworden ist?


    Findest du selbst das in Ordnung?

    tobn


    bei mir stellen sich Fragezeichen.


    war das jetzt dein Bericht, oder war es das ich von mir schreiben wollte?


    von G bis E trifft man ja fast immer auf die gleichen Mannschaften, kann somit positves Verhältnis zu den allermeisten Trainern aufbauen.
    das führte bei mir, ergänzend du dem was du geschrieben hast, dazu, dass wir vor dem Spiel immer absprachen wer pfeiffen soll, wer einen vernünftigen Schiri dabei hat, unabhängig wer das Vorrecht hat. die Trainer und Mannschaften haben doch alle das gleiche Interesse an einem vernünftigen Schiri.


    eigendlich ist es doch recht einfach. könnte das nicht jeder? oder muss man ein besonderer Typ dafür sein, kann ich nicht glauben.

    tobn Erinnerung

    Ich muss aber dazu sagen, dass ich von G (zweitem Jahr) bis Ende der E mit meinen damaligen 2001ern nie in eine Situation kam, die aus dem Ruder geriet.

    1 mal von F bis einschl. E
    1 mal von 2 Jahre G bis Ende D


    identisches bei mir, hier und da mal Dispute, einmal auch mit Massnahme, aber nie lief es aus dem Ruder, und das mit 2 Mannschaften in insgesamt 12 Jahren.


    so negativ wie der Kindefussball hier von einigen dargestellt wird und dies auch als die Regel vermutet wird,
    gehören wir 2 ja offensichtlich zu den wenigen Supertrainer im Kinderfussball, die ihren Bereich im Griff hatten.


    deshalb erinnnere ich dich an die Beantwortung meiner Fragen, damit dieser Kreis erweitert werden kann.

    inwieweit hast du und konntest du Einflussnahme auf diese Trainer und Schiri nehmen?


    kannst du mal kurz deine Vorgehensweise beschreiben.


    Nicht für mich, aber sicherlich für viele hier interessant.

    den erforderlichen Umgang mit Eltern, der bei mir in die gleiche Richtung ging, hast du ja schon gut beschrieben.

    Muss doch staunen.


    Ist euch das neu? Habt ihr das nicht im Trainingsprogarmm? Ja was macht ihr dann im Training für unwichtigere Sachen?


    hab da in meinem Fussballerleben noch einige andere tolle Sachen kennengelernt. die müssen natürlich auch weitervermittelt werden,


    habs leider nicht auf Video aufgenommen. wär wohl doch eine Marktlücke.


    mein Beitrag ist so ernsthaft aufzunehmen wie die Vermutung, dass solches gängig in den Vereinstraining ist.


    Irgenwie muss man auch was an den Haaren herbeiziehen, vielleicht auch mal in Kleinkuckusheim vorgekommen ist, um die Verrohung die man im Fussball zu sehen glaubt, zu begründen.

    kann man doch von der Ausbildung letztlich eigentlich fussballerisch nur profitieren.

    hat er definitiv. dieses NZL gehört in Bezug auf die TW-Ausbildung zu zu besseren.


    andererseits spielt er jetzt wiede in der Mannschaft wie vorher, nämlich Staffel


    Das andere Sachen auf der Strecke bleiben .

    und das muss man dagegstellen.


    4 Jahre aus dem Elternhaus, 4 Jahre weg aus seinem Freundeskreis, körperliche Probleme, schulische Probleme.


    ähnliches gibt es sicherlich häufiger als der Durchbruch nach Oben.


    nur Eltern können hier Entscheidungen treffen, sie tragen ja auch im Nachhinein die Verantwortung, müssen somit abwägen was für ihr Kind besser ist.


    Da die allermeisten Eltern jedoch keinen Einblick haben, sind sie auf Beratung angewiesen, sollten nicht nur die Möglichkeiten
    sondern auch die Gefahren kennen.


    Und hier setzt meine kritische Betrachtung ein. Werden von den abwerbenden Leistungsvereinen, vor allem von den vielen Scouts,
    die ja vorrangig Eigeninteresse nachkommen, diese negativen Entwicklungsmöglichkeiten entsprechend dargestellt, oder doch
    mehr die positiven Möglichkeiten in den Vordergrund gestellt.


    je jünger das Kind, desto höher die Wahrscheinlichkeit des Scheiterns, egal in welcher Form, egal aus welchem Grund.


    beide Seiten, beide Möglichkeiten sollen Eltern bewusst werden, bevor sie ihre Entscheidung treffen.


    Kennen sie die, dann erübrigt sich nämlich später jede Kritk am Vorgehen der Vereine, beim Vorgehen bei weiteren Sichtungen und Aussortieren und allem was damit zusammenhängt.


    Das System ist so, hat ja auch seine Vorteile,.gehe ich dieses System als Eltern mit, sollten sie auch im Nachhinein dieses nicht kritisieren. Es war ihre Entscheidung in dieses System zu gehen.

    Ich muss aber dazu sagen, dass ich von G (zweitem Jahr) bis Ende der E mit meinen damaligen 2001ern nie in eine Situation kam, die aus dem Ruder geriet.

    tobn


    da ich nicht davon ausgehe, dass du immer nur auf brave andere Trainer, und gute Schiedsrichter getroffen bist, muss natürlich die Frage kommen, wieso das so ist.?


    inwieweit hast du und konntest du Einflussnahme auf diese Trainer und Schiri nehmen?


    kannst du mal kurz deine Vorgehensweise beschreiben.


    Nicht für mich, aber sicherlich für viele hier interessant.

    @Don


    Du liest wohl etwas genauer, und auch wohl mehr zwischen den Zeilen.


    Gringo


    weder er noch die Familie kamen mir naiv rüber. sportlich ist er ja auch nicht gescheitert.


    Möglicherweise wurde unterschätzt, was es beudeutet schon im D-Alter aus der Familie raus ins Internat, unterschätzt dass die schulische Betreuung wohl doch nicht so ist, wie es beim NZL versprochen wurde und jetzt ein Jahr verloren ist.


    baut sich da nicht automatisch ein Druck auf, der mit dem sportlichen weniger zu tun hat?


    eigendlich auch egal, ich wollte nur ein mir bekanntes Beispiel aufzeigen welchen Weg es gehen kann, auch dann wenn das Sportliche passt.


    Ob diese Problematik auch ausreichend bei der Anwerbung zum NZL besprochen wird oder wurde kann ich nicht sagen.


    Ergebnis:


    mit 12 aus dem gewohnten familiären Umfeld und Freundeskreis raus
    mit 16 wieder beim Heimatverein, in der Schule 1 Jahr verloren


    dagegen stehen 4 Jahre bessere Fussballausbildung und sicherlich einige tolle Erlebnisse.
    Rückenprobleme, sei es durch zuviel Druck, der sich ja auch körperlich auswirken kann, oder halt durch Überbelastung für einen Körper, der noch in der Entwicklung ist.


    sowas sollte bekannt sein, wer sich für Bestimmtes entscheidet. Was mehr bewertet wird, bleibt dann immer noch jedem selbst überlassen.

    Karl


    Wir können jetzt anfangen zu diskutieren, ob scheitern der richtige Ausdruck ist, aber es ist einfach so, dass mir auf die schnelle
    keine bessere Überschrift eingefallen ist.
    sportlich ist er sicherlich nicht gescheitert, da stimme ich dir zu.


    aber wie sagt meine meine bessere Hälfte: immer willst du das letzte Wort haben.


    deshalb: gemessen an den Zielen, die dieser Junge und auch seine Eltern hatten, ist er gescheitert, egal aus welchem Grunde.
    sein Ziel, das durchaus erreichbar war, hat er nicht erreicht. wäre Aufgegeben besser gewesen?

    Mein Hauptpunkt, nämlich, dass es in vielen anderen Sportarten keine Fanzonen, dafür aber Schiedsrichter, Ergebnislisten und Tabellen gibt, und wir von Auswüchsen wie im Kifu weitgehend verschont bleiben, wird hier leider nicht aufgegriffen. Ich wollte damit deutlich machen, dass die verordnete FPL Symptome, aber keine Ursachen bekämpft.

    Brechstange


    gibt es eigendlich in Deutschland eine andere Sportart, bei der nicht jeder mitreden kann. In keinem anderen Sport haben wir doch jedes Jahr soviele Neueltern, die keine Ahnung vom Vereinsfussball, erst gar nicht vom Kinderfussball haben, soviele Väter, die irgendwann mal gegen einen Ballgetreten haben und glauben alles besser zu wissen.


    Jeder kann doch beim Fussball mitreden, obwohl sie den Fussball nur von der CL oder Länderspiel kennen.


    Wer von den Eltern war denn schon mal auf dem Sportplatz bei einem F-Spiel, bevor ihr Filius mit dem Fussball anfing, aber alle wollen mitreden, wissen ja, dass der Ball rund ist. Papa,Mama, Tankte, Patenonkel, Oma und Opa kommen doch anfangs mit und wollen doch nur eins, ihren Jungen bewundern, ihn gewinnen sehen, alles andere ist doch für sie ohne Interesse.


    Ist dies denn bei anderen Sportarten auch so? Kann man das vergleichen?


    in einem gehe ich mit dir konform. kritische Fragen, oder kritische Betrachtungspunkte werden allzu gerne als negative ablehnede Kritik von dem ein oder anderem empfunden. Aber diese sind für mich auch nützlich, da sie Probleme und Schwachpunkte
    bei der Umsetzung der FPL erkennen lassen.

    Gescheitert


    Riesentorwarttalentaus dem Nachbardorfverein wechselte zur D Jugend in ein NZL mit Internat. Wie einige andere auchtraute ich ihm den Sprung nach ganz Oben zu . Spielte dort auch immer eine Jahrgangsstufe höher.


    Jetzt zum letzten B-Jahr kommt er zum Heimatverein zurück.


    Rückenprobleme., die ihn aber nicht hindern, im Dorfverein weiterzuspielen. Hört man genauer zu, stellt man fest, dass er schulisch jetzt viel nachzuholen hätte. und darauf mehr Konzentration verwendet werden muss. Und das, obwohl dieses Leistungszentrum angeblich einen hohen Stellenwert auf die schulische Ausbildung legt. auch von Freunden und Kollegen war die Rede.


    Eigendlich schade, ein sehr sympathischer Junge, der auch nicht abgehoben war, und dem ich viel zutraute und sportlich garantiert
    nicht gescheitert ist.

    Entsprechend habe ich auch die Elternschaft der F-Jugend, die ich aktuell mit trainiere, beim Elternabend vor ein paar Wochen informiert: ich habe sie darum gebeten, sich keinesfalls eskalierend zu beteiligen, und habe ihnen erläutert, dass wir im unwahrscheinlichen und unerfreulichen Fall, dass sowas mal passiert, in den passiven Widerstand treten werden und eine entsprechende Beschwerde in den Spielbericht aufnehmen werden. Mit Strafen ist man bei uns im Kreis nicht zimperlich..


    tobn


    da ich begründend annehme, dass du deine Elternschaft insgesamt entsprechend informiert hast, wäre es sicherlich hier von Interesse, wie deine Elternschaft das Ganze aufgenommen hat und welch verändertes (falls vorher nicht schon alles bestens war)
    Verhalten du feststellst.


    @Open


    dann kommt aber ein wobei, gleichzusetzten mit aber, das dann doch wohl eine Einschränkung bedeutet.
    Lewandowski bezieht aber auch die erfolgreiche Jugenarbeit auf den Profibereich.


    und trifft seine Aussage zu, muss diese Jugenarbeit doch eigendlich einfach nur als schlecht bezeichnet werden.


    wieviel NZL gibts? ich glaub 36.


    wieviel schaffen es da in die Jugendnationalmannschaft?


    kann man dann von guter Jugendarbeit im Profibereich sprechen, wenn aus diesen Jugendnationlmannschaft nur 5% Bundesligaspieler werden.?


    wollte aber eigendlich nicht in den Profibereich gehen, sondern sein Aussage auf den Breitensportbereich umlegen und diskutieren.


    Mir ging es um die Lust auf Erfolg, um das Verpöntsein von Titelgewinnen, thematisch ja bei jedem Dorfverein anzutreffen.


    Was da Oben wirklich abgeht, hab ich eh keine Ahnung, kann mir nur einiges vorstellen.