Beiträge von guenter

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    Das ist unter anderem der Grund, weshalb ich die Halle nicht absperren würde. Jetzt stell dir mal vor, die Eltern werfen das Kind raus und fahren gleich wieder. Das Kind zieht an der Tür, es ist zu und danach versucht es alleine nach Hause zu kommen. Auch nicht unbedingt ideal.


    dieses Argument ist nicht von der Hand zu weisen. das Problem kenne ich bestens, jedoch nicht nur in der Halle sondern auch auf dem Platz.
    da wird das Kind aus dem Auto gelassen ohne sich zu vergewissern, ob überhaupt ein Verantwortlicher auf dem Platz ist.


    da habe ich nicht lange darüber diskutiert. bin in dem Punkt auch nicht diplomatisch vorgegangen.
    Da habe ich ganz einfach rigoros eingefordert, dass die Kinder (bis zu einem Alter, in dem sie Problemlos selbt nach Hause gehen konnten) nur dann abgegeben werden können, wenn der Kontakt zu einem der Trainer hergestellt ist.
    Hab da Versicherungsfragen, Verantwortungbewusstsein und Haftungsfragen aufgeführt (egal ob dies zutraf oder nicht)


    ich lass doch auch kein Kind nach dem Training alleine da stehen und sage ihm, deine Eltern kommen ja bestimmt irgendwann.


    ich hatte für vieles Verständnis, aber nicht für die Faulheit von Eltern 50 m mit ihrem Kind bis zum Traininsort zu gehen.


    Nicht allzuoft, aber gelegendlich kann man den Eltern durchaus deutlich zeigen, wer der Chef ist, wer das Sagen hat, ohne diplomatisch vorzugehen

    Ich habe beruflich zahlreiche Kommunikations-, Führungs-, Verkaufsseminare u.s.w. miterlebt.


    und bei den guten ist da die Manipulation aussen vor.


    bei Drückerkolonnen sind Techniken wie auswendig gelernte Sätze durchaus immer noch üblich.


    Gerade in Versicherungskonzernen wird in der Weiterbildung (in der Ausbildungsphase werden durchaus zur Sicherheit gewisse Tehniken rübergebracht) seit Jahren Wert auf eine vernünftige Ausbildung bei Kommunikations und Verkaufsseminaren gelegt.


    Das von dir angesprochene "Zuhören" hat da eine sehr hohe Bedeutung.


    dieses Zuhören habe ich dann voll in meine Trainertätigkeit übernommen.


    dieses Zuhören lieferte im Versicherungsgeschäft die Argumente für den Abschluss (nicht meine , sondern des Kunden Argumente
    zählen)


    und beim Fussball lieferte mir das Zuhören die Argumente für viele Massnahmen (ebenfalls nicht meine, sondern die der Eltern und Kinder)


    ergänzend dabei ist natürlich eine gewisse Fragetechnik.



    mit einer ähnlichen Fragetechnik wird übrigens auch in der Kinderhilfe gearbeitet.


    Empfehlung: viel fragen und intensiv zuhören, erleichtert die Bewältigung von Problemen eines Trainers enorm.

    wieso Opfer?


    innere Werte, darauf lege ich Wert., ihr nicht? typisch, nur aufs Äussere achtend zum eigenen EGO vorzeigend, typische
    Eigenschaften des gewinngeilen Trainers. hab euch erkannt.


    ausserdem ist sie nur deshalb EX, weil sie zu anstrengend auf Dauer war.


    dass Gegensätze sich anziehen trifft hier jetzt nicht zu. :D

    soccerbook


    gebe dir mal einen Rat.


    willst du eine Massnahme umsetzen, egal welche, versetz ich ann in ein Elternteil oer einen Spieler.
    Suche einen Vorteil deiner Massanahme für den oder die Betreffenen, und mit diesem Vorteil bringst du dann deien Massnahme rüber.


    Beispiel: Stürmer will nur vorne spielen um Tore zu schiessen. du willst aber rotieren.
    du fragst ihn, ob er nicht noch mehr Tore schiessen möchte.. Das ist zu erreichen, wenn er weiss wie ein Verteidiger spielt, wie der tickt. Um das Kennenzulernen siehst du es als sinnvoll, dass er auch mal Verteidiger spielt,, und du ihm dazu die Möglichkeit gibts, dass er noch mehr Tore schiessen kann.


    Nicht du als Trainer willst irgendetwas, du zeigst ihm einen Weg und die Möglichkeit seine Wünsche zu erfüllen.
    Den Stürmer, der da nicht Verteidiger spielten will, möchte ich noch kennenlernen.


    mit dieser Methode habe ich auch laute Anweisung gebende Väter ruhiger gestellt, nicht weil ich das will, oder Ziele im KIFU wären,
    sondern weil er einen Vorteil für sich gesehen hat.



    versuchs einfach mal

    Erst wenn jemand mehrfach zu spät kommt,


    Andre


    es geht doch nur um das .Mehrfache.


    Über 70 %, mancherorts mögen es mehr oder weniger sein, der Eltern oder Jugendlichen brauchen wir doch gar nicht diskutieren.


    denen brauch ich doch höchstens zu sagen, wie ich mir Abläufe vorstelle und gerne hätte, und dann hats sichs.


    Müssen wir über die Fälle, die mal gelegendlich vorkommen können, egal ob jemand der regelmässig da ist, mal unabgemeldt
    fehlt, oder mal zuspät kommt, obwohl sonst immer rechtzeitig da ist. Da fragt man doch höchstens zurück, was los gewesen ist.


    zumindest für mich war das kein Thema.


    Bei allem geht es doch letzlich um die restlichen 30 %. Und die sind ja dann nicht nur bei einem Thema dabei. bei denen
    ist das durchgängig.


    Im Gegensatz zum Leistungsverein kann ich die beim Dorfverein nicht einfach entfernen, sie gehören im Dorf dazu, wir brauchen
    sie auch als Mannschaft, auch wenn ich weiss, dass aus dieser Gruppe die allermeisten Aufhörer kommen.


    Einige sind unwissend, wie es in einer Mannschaftssportart zugeht, da kann man durchaus langfristig was bewirken,
    andere erreicht man halt nicht, die müssen sich dann halt auch ohne Einsicht an gewisse Regeln halten, so lange sie dabeibleiben wollen.


    Es geht um die Minderheit, die Mehrheit bräuchte keinen Regeln mit Konsequenzen.
    Und als Trainer erwarte ich, dass das was ich diesbezüglich vorlebe, auch von den anderen Beteiligten so gehandhabt wird.

    Wie findest Du jetzt meine deine Ideen ergänzende Ideen? Brauchbar?

    absolut überlegenswert.


    Habe aber bewusst selbst nicht alles Möglichkeiten angesprochen, mir gings ja nicht ob ja oder nein, ob Zustimmung
    oder Ablehnung, sonden hab die einzelnen Vorschläge bewusst offen gelassen, um weiteren Gedankengängen Raum zu lassen.



    auf einen Vorschlag von dir muss ich aber unbedingt eingehen.


    Elfmeterschiessen durch die Trainer.


    Möchte das erweitern. die Trainer und die während des Spiel lautesten Väter (Mütter müsste man ja auch nicht unbedingt ausschliessen, da bin ich offen) trteten zum Elfmeter an.


    Problem bei der ein und anderen Mannschaft könnte sein, dass nach dem 3. Schiessen weder Trainer noch Väter auf dem Platz zu sehen wären, womit jedoch wiederum ein wichtiges Ziel im KIFU erreicht wäre: Ruhe auf dem Platz

    @TW


    dein letzter Beitrag fordert absoluten Widerspruch, einiges mal herausgegriffen

    "entschuldigt" bzw. "unentschuldigt"

    es geht nicht um Entschuldigungen, niemand braucht sich zu entschuldigen.


    es gut um abgemeldet, nicht abgmeldet und anwesend. und jeder Dorftrainer, der nicht eine absolut zuverlässige Truppe hat,
    ist anzuraten, und es wird auch überwiegend gemacht, eine entsprechende Liste zu führen, um den Überblick zu behalten


    Das Beispiel mit der Zusammenführung einer A-Jugend mit angeblich zuverlässigen Spielern zeigt ebenfalls, das dies keinen Einfluss hat.

    komplette Verdrehung, denn ich habe es genau umgekehrt geschildert, was den Einfluss des richtigen Vorgehens im Kindesalter
    beweist.


    dass der Standard wenig Ahnung von der Mannschaftsführung hat.

    absoluter Widerspruch. dass es in fussballspezifischer Mannschaftsführung Nachholbedar gibt ist ohne Zweifel,
    Aber gerade bei Dorftrainern habe ich mehr Mannschaftsführung kennengelernt, als auf Leistungsebene, weil dort nicht von Mannschaftsführung gesprochen werden kann, denn dort ist der Trainer ein Trainer im eigendlichen Sinne.
    der Mannschaftsführer beim Dorfverein, der sich dort halt auch Trainer nennt, hat eine wesentlich erweiterte Funktion und andere
    Aufgaben mit ganz anderen Problemen als ein Trainer im Leistungsbereich


    hier mit Druck und Disziplin nachzuhelfe

    Disziplin ist nichts negatives. Disziplin ist eine äusserst positive Eigenschaft. sieht wird erst dann negativ, wenn es keine persönliche Disziplin ist, sondern wird zu einenm Negativum (und da gebe ich dir recht) wenn diese Disziplin nur durch entsprechenden
    Druck von Aussen durchgesetzt wird.


    die ganze Diskussion hier geht aber doch schon die ganze Zeit dahin, dass dies ohne Druck erreicht werden soll.


    ich habe einige Leistungsvereine kennengelernt. Dort stehen die Jugendlichen unter einem wesentlich höheren Druck als bei jedem
    Dorfverein. auch wenn der Druck ein anderer ist und viel subtiler ausgeübt wird.



    Beantworte mir mal bitte 2 Fragen:


    Wie gehst du in deinem Bereich mit Spielern vor, die unregelmässig (also nicht nur gelegentlich, sondern immer wieder)zum Training kommen, und wie verhältst du dich bei diesen Spielern mit den Einsatzszeiten, wenn sie im Vergleich zu den anderen
    deutlich weniger Trainingseinheiten haben.


    wie gehst du mit Spielern um, die einfach nicht zum Spiel erscheinen., stattdessen ins Schwimmbad gingen

    Abmelden


    für mich persönlich ist Abmelden ein Muss im Umgang mit anderen Menschen. Sei es, dass ich dem Tennisparnter zum verabredeten Termin absage, sei es dem Date mit der Freundin, die Mitteilung dass mein Kind nicht zu der eingeladenden Geburtstagsfeier
    kommen kann usw. usw.


    Und das sehe ich auch beim Fussball so. für mich ein Muss. die Frage ist nur, wie bringe ich denen das rüber, die diese Einstellung nicht haben.


    Und hier habe ich das nicht als meine Vorgabe rübergebracht, weil ich das will, sondern dies als Interesse und Vorteil für die Kinder verkauft.


    in den 2 Jahren G-Zeit spielte das Abmelden zum Training für mich absolut keine Rolle. wer das ist, ist da, wer nicht halt nicht.
    G-Zeit ist Austestphase für die Kinder, ob der Fussball was für sie ist, mehr nicht.
    Habe diese Zeit jedoch genutzt um in Gesprächen den Eltern locker rüberzubringen, was ich so beim Fussballsport
    als bedeutend ansehe.


    Es gab aber auch schon in dieser Zeit Eltern, die ihr Kind abmeldeten, wenn es nicht zum Training kam.
    die kannten das von ihren älteren Kinder.


    in der Anfangszeit machte ich ja nur gelegendlich mal ein Spiel, auch da war Abmeldung noch kein Thema, ich wollte meine Pappenheimer kennenlernen.


    So 5 Monate vor der F-Zeit gabs dann regelmässiger Spiele und Turniere.


    dazu bekam dann im Training jedes Kind einen Einladungszettel (ja, ich habe die Kinder zum Mitspielen eingeladen9


    auf dem Zettel stand der Name des Kindes , der Treffort, die Treffzeit und meine Handynummer. mehr nicht.


    wie erwartet kam die Frage einer Mutter, warum meine Telefonnummer darauf steht, sie hätten doch meine Nummer.


    berechtigte Frage, warum ich alle Eltern zusammenrief und erklärte, dass sie bei einer eventuell notwendigen Abmeldung nicht lange danach suchen müssten.


    ein klarer Hinweis ohne jegliche Aufforderung.


    diese Zettelmitgeben, bzw. Einladung zum Spiel, habe ich übrigens bis Ende 1. F-Jahr beibehalten.


    Elternabend vor 1.F-Jahr


    Thema abmelden zum Spiel.


    Eltern gefragt ob sie es gut finden würden, auch Spiele in Unterzahl zu machen, da ja immer wieder Kinder ausfallen können.


    Natürlich nicht: Als Lösung bot ich an, mich rechtzeitig zu informieren, dass ich die Möglichkeit habe noch andere Spieler
    zu finden, oder falss notwendig das Spiel verlege. Fanden sie gut.


    Sie fanden auch meine Bitte gut, ihr Kind beim Training abzumelden, wenn es krank ist, damit wir (!) das fürs Spiel planen können.


    nach der Winterpause Elternabend der nächste Schritt, da ich feststellte dass so 4,5 Eltern anders verhielten.


    den Eltern mitgeteilt, dass es aus beruflichen Gründen vorkaommen kann, dass ich kurzfristig Training absagen muss.
    Gefragt ob sie es gut fänden, wenn ich sie rechtzeitig darüber informiere. Natürlich. Ich fände es dann aber auch gut, wenn sie ihr Kind auch abmelden würden, wenn es nicht zum Training kommen kann oder will. für mich wären das 15 Anrufe für sie ja nur einer.


    die meisten übernahmen das dann auch mehr oder weniger regelmässig, 3,4 juckte das nicht.


    Elternabend vor 2. FJahr.


    da die Kinder nun auch alleine zum Training kamen, machte ich den Eltern sehr deutlich, dass ich es absolut sinnvoll fände
    wenn das Abmelden für alle zur Regel wird. die Gefahr, dass Eltern glauben ihr Kind sei im Training, der Trainer glaubt, das
    Kind zu Hause, in Wirklichkeit dass das Kind sonstwo ist, sei schon gegeben. Und im Intersse des Kindes sei es schon wichtig, dass wir da eine gewisse Kontrolle haben.


    ausserdem ginge ich zukünftig davon aus , dass Kinder, die nicht abgemeldet sind, krank sind, und ich das dann bei der Aufstellung zum Spiel berücksichtigen werde.


    ging dann noch kurz darauf ein, dass ich keine Begründungen fürs Fehlen will, einfach nur Mitteilung, dass Kind nicht kommt.


    in der Regel funktionierte das dann. gelegendlich wurde es auch mal vergessen, war für mich dann kein grösseres Thema, gabs lediglich einen lockeren Hinweisspruch.


    3 Eltern juckte das Ganze aber offensichtlich nicht. Und bei einem trat dann wirklich der Fall auf, dass das Kind zum Training geschickt wurde, dort jedoch nicht war, die Mutter (war auch noch die JL, die ja sonderrechte für sich in Anspruch nahm)
    ihr Kind vermisste. grosse Aufregung, alles ging auf Suche und wir fanden das Kind auf einem Spielplatz.


    Thema abmelden war gehalten. Ich habe diesen Vorfall auch immer wieder hervorgehoben, wenn ich es mal für notwendig
    betrachtete.


    Mit der Zeit übertrugen dann die Eltern selbständig das Abmelden auf ihre Kinder.


    Wohl bedingt dadurch, dass ich höchsten nachfragte ob sie krank wären, hatten die keine Probleme, eher das Gegenteil,
    anscheined machte es ihnen Spass, mit mir zu telefonieren, denn einige riefen auch regelmässig an, dass sie ins Träning
    kämen, obwohl diese ehe immer da waren.


    amüsantes Erlebnis nebenbei.


    Samstag morgens um 7.00 Uhr klingelt das Telefon, mittenm im Schlaf. Am Telefon D......, ganz aufgeregt, Günter versuch dich schon den ganzen Morgen (?) anzurufen. Hab gestern vergessen mich abzumelden, weil mein Pätter zu Besuch war,
    ich würde heute aber so gerne spielen.
    Natürlich darfst du spielen, du hast dich doch abgemeldet, wenn auch viel zu früh heute morgen. wir haben dann beide gelacht.


    bisher alles ohne Druck, ohne Androhungen oder sonstwas.


    vor allem nicht direkt in die Vollen gegangen , auch mal locker gesehen und 5 gerade sein lassen


    aber die Richtung wurde für alle deutlich und klar.


    ab E-Jugend wurde es dann deutlicher mit meinen Ansagen, zuvor eingeübtes wurde Regel.


    wer sich in der Woche nicht abmeldet (wobei ich durchaus auch das nachträgliche Abmelden akzeptierte, wenn es nicht zum Regelfall wurde) spielt am Wochende nicht, da ich davon ausgehe, dass er krank oder verletzt ist.


    wer sich zum Spiel nicht abmeldet, und hat dafür keine vernünftige Begründung (die kann es nämlich durchaus auch geben)
    muss sich zuerst mal weit hinten anstellen.


    Meine ständig mitgeteilte Begründung: es kann nicht sein dass die Mannschaftskameraden in Unterzahl antreten müssen, weil sich nicht abgemedet wird, denn diese wollen das selbst ja auch nicht. Natürlich will das keiner.


    aber eigendlich hatte ich ab der E keine Probleme mehr, das Abmelden war etwas selbstverständliches geworden.
    Einzelfälle, die ja immer wieder mal vorkommen, konnte ich locker abhandeln.



    Zuverlässigkeit


    kann ich eigendlich wenig dazu schreiben, damit hatte ich eigendlich keine Probleme, mag auch mit meiner Vorgehensweise
    beim Abmelden zusammenhängen. möglicherweise auch dass man bei mir Spielen durfte und nicht muss.


    hatte auch ab F keine Probleme dass bei Spielen andere Dinge Vorrang hatten.
    eigene Geburtstagsfeier der Mannschaftsspieler wurden nach den Spielen ausgerichtet, auch mal wegen deren Planung
    mit mir abgestimmt und Spiel verlegt.


    eine Begründung für dieses Positivum habe ich für mich.


    das sind die vielen Gespräche in der G-Zeit, ob im Training, ob am Bierstand, beim Kindergartentreff, in denen ich Eltern meine Einstellung zum Fussball und meine Erwartungen beim Kinderfussball rübergebracht habe.



    nicht bei jedem ist die Situation so gegeben, in gleicher Form vorzugehen.


    das ist auch nicht mein Anliegen. mir geht es darum rüberzubringen, dass es sich lohnt nachzudenken welche Möglichkeiten
    es geben kann, und es gibt da sicherlich noch weitere, entsprechend den vorgegebenen Bedingungen um ohne Druck, ohne Bestrafung ohne Holzhammermethode wichtige und erforderliche Dinge zu erreichen.

    der Vorschlag hat natürlich auch positive Seiten.


    So könnte man bei grosser Hitze, im Winter ab einer gewissen Kälte, oder bei einem herannahenden Gewitter,


    das Spiel ausfallen lassen und direkt zum Elftmerschiessen übergehen.


    natürlich wäre es sinnvoll 3 Durchgänge zu machen, damit man dann auch auf die gerechten 3 Punkte kommen kann.


    Begrenzt man nun die Schützen auf höchstens 2 maliges Antreten, wäre der Einsatz aller Spieler gewährleistet.


    bei jedem Durchgang wäre natürlich der TW zu wechseln um dem Rotationsgedanken zumindest im Tor Rechnung zu tragen.


    Um auch den ganz schwachen Spielern eine reelle Chance auf ein Erfolgserlebnis zu ermöglichen, würde ich deren Strafstoss
    um 1 m vorverlegen. Über 1,5 m würde ich da auch noch mit mir diskutieren lassen.


    Ähnlich wie beim Beachfussball oder Futsal wäre natürlich eine Überlegung auf Spezialisten zu setzen, mit einer eigenen
    Meisterschaft.


    Bei neuen Gedankengängen, die den Fussball nach vorne bringen, sollte man dann schon die weiteren Möglichkeiten erörtern.


    das Ziel des Ursprungsgedanken war ja mehr Tore zu erzielen, was mit meinem Vorschlag bei weitem erreicht würde, auch die Verteilung auf die grössere Anzahl an Torschützen kommt dem KIFU total entgegen.


    Für ergänzende oder detaillierende Ideen bin ich absolut offen, vorausgesetzt sie dienen wie das bisherige dem Jugendfussball.

    ich bin gut ausgebildet, das traue ich mir schon zu.

    dann sind die allermeisten hier wohl kein dich weiterführender Diskussionspartner, und kann deine folgende Hoffnung
    jetzt gut nachvollziehen.

    Habe gehofft, dass ich hier vielleicht einen Trainer aus einer Akademie oder ähnliches treffe

    Trainer , die auch mal neues ausprobieren wollen, und sei es auch nur der Abwechselung wegen, finde ich immer gut, vor allem
    dann, wenn ihnen auch bewusst ist was sie tun und vor allem, wenn sie die wesentlichen Dinge des Fussballes dadurch nicht
    vernachlässigen.


    Hast du dich jetzt voll auf Krafttraining fixiert, oder suchst du auch andere Alternativen zur zusätzlichen Förderung von Mannschaften?

    guenter: mir ist klar, dass ich es derzeit mit meiner Mannschaft noch nicht durchziehen kann. und ja klar, ich möchte das Krafttraining irgendwann mal einführen...vielleicht nicht mit dieser Mannschaft...


    dann hast du aber doch nur 2 Möglichkeiten:


    entweder machst du eine entsprechende Ausbildung, Information reicht da nicht aus


    oder gibts die Mannschaft in entsprechende Hände.


    denn Krafttraining bedarf einer individuellen Abstimmung auf jeden Spieler.

    @M3


    wieso ist es Bestrafung für den Einen?


    es ist Belohnung für die, die pünktlich sind.


    schon mal eine Massnahme so verkauft.


    Ich habe nicht das Negative hervorgehoben, sondern das Positive.


    Hab nie (zumindest nicht bewusst) gesagt, wer nicht trainiert, spielt am Samstag nicht.


    sondern, wer die Woche im Trainings ist, darf Samstag.spielen.


    das Endergbenis ist das Gleiche. Ich schiebe aber das Positive in den Fordergrund.


    Ich verkaufe den Kindern die positive Konsequenz ihres Handelns., ich belohne sie. bei anderen kommt Gleiches als Bestrafung rüber.


    Und das ist bei allen Massnahmen , die im Training und Spiel erforderlich sind, anwendbar.


    positive Konsequenz für die Kids. ich selbst habs verinnerlicht


    deshalb habe ich hier bei den Diskussionen so ein grosses Problem, wenn Konsequenzen mit Bestrafung in Verbindung gebracht wird.



    natürlich kann man jetzt einwenden, dass ich die Kids bestrafe, die ich nicht belohne. dazu kann ich dann stehen.

    @TW


    den alten Erziehungsstil habe ich noch kennengelernt, sogar noch den Rohstock in der Schule.
    die 68er Generation hat da sehr viel positives bewirkt.


    andererseits sind ein Teil unserer Gesellschaft, gerade im intellektuellen Bereich in der Kindererziehung, und darum geht es ja bei dieser Diskussion hier, nicht um die Kontrolle mit Maschinenpistolen wegen RAF-Fahndung, in die ich auch mal geraten bin und Muffe hatte., in das vollkommen andere Extrem verfallen.


    dieses andere Extrem war der Erziehungstil bei dem die Kinder sich absolut frei ohne jegliche Vorgabe sich selbst entwickeln
    sollten.


    aus einem Obrigkeitsdenken wurde ein vollkommenes Ablehnen von Ordnungsmassnahmen.


    Jahre später hat man erkannt, auch von den Verfechtern der neuen Vorgehensweise, dass dies wohl doch nicht der Wahrheit letzter
    Schluss sein kann.


    Ohne in die alten Zeiten zu verfallen hat man auch in diesen Kreisen erkannt, dass Erziehung ohne Richtung weisend, ohne
    gewisse Vorgaben und ohne Konsequenzen der falsche Weg ist.


    die Folgen freier Erziehung erleben wir doch täglich auf unseren Strassen. wird gerne auf die Probleme gewisser sozialen Schichten
    hingewiesen, dabei ist vorrangig, dass dort keinerlei Erziehung stattgefunden hat, aber nicht nur dort.



    wer Kinder in dem Alter hat, kennt das Problem wenns zur Party geht, da kommen dann die Diskussionen auf man man zu Hause sein muss.


    irgendwann wird eine Uhrzeit festgelegt.


    Wäre für mich unnormal wenn jetzt nicht ausgetestet wird, was geschieht, wenn man nun später nach Hause kommt.


    Wer jetzt als Eltern aber nicht reagiert hat verschissen, braucht sich nicht zu wundern wenn aus 1 Stunde Überziehung
    dann 3,4 Stunden oder die ganze Nacht wird.


    Wie reagiert wird, ist halt unterchiedlich und obliegt dem Erziehungstil von Eltern.


    Wer aber vernünftig reagiert, der kann seinen Nachwuchs wieder zur nächsten Party gehen lassen.



    @TW, wenn dich das Wort Erziehung beim Fussball nun stört, mag ich dir nicht unbedingt wiedersprechen.


    ich sprech da eigendlich auch lieber vom Einhalten gweisser Regeln, die beim Fussball nun mal erforderlich sind, soll es einigermassen vernünftig abgehen. Und diese erforderlichen Regeln zu vermitteln und an das Heranführen der jungen
    Fussballer an die Einhaltung dieser Regeln, die man auch als Rahmenbedingungen bezeichnen kann, ist nun mal auch die Aufgabe des Trainern. die Einen mögen das nun als Erziehung bezeichnen, ich bezeichne das als Fürsorgepflicht gegenüber
    dem jungen Fussballer. ich trage nämlich die Fürsorge als Trainer dafür, dass der Junge die Vorraussetzungen kennenlernt
    und sich auch entsprechend verhält, will dauerhaft Fussball spielen .


    Hält er sich nämlich nicht an diese Rahmenbedingungen, wird der später bei keiner Mannschaft Fuss fassen, egal wie gut er
    Fussball spielen kann.


    Ihr, auf euerer Ebene, würdet doch als Erste diese Jungs heimschicken, wenn sie es überhaupt bis zu euch schaffen würden.


    Wir verfolgen einen sehr humanen Führungsstil mit viel Mitspracherecht, aber auch mit klaren Grenzen.


    Und dies war auch mein Stil als Trainer. Die Kids haben ein Anrecht darauf zu wissen, was sie tun und was sie nicht tun dürfen,
    wenn sie was bestimmtes wollen oder Ziele haben.

    lege deine Antwort so aus, dass du noch keinen wirklich entscheidenen Elfmeter geschossen hast (das ist dann, wenn es um Punkte
    geht) das hat dann nämlich nichts mehr mit Können, Pech oder Glück oder sonstwas zu tun. das ist reine Nervensache, und sonst nichts.
    und wird er verschossen, dann geht das an die Nerven. da musst du dann abgebrüht sein um dir nicht Eigenvorwürfe zu machen,
    egal was Trainer oder Mannschaftskollegen so sagen. Da bist du allein.


    Ich sehe wenig Sinn darin, einen Jugendfussballer unbedingt dem auszusetzten.


    wieso du jetzt von Kindern sprichst, ist mir eh ein Rätsel, die betrifft doch dein Vorschlag gar nicht, oder willst du in der E jetzt
    die Bedeutung eines Sieges durch das siegbringende Elfmeterschiessen hervorheben, wobei die derzeitigen Überlegungen und auch
    Erkenntnisse in genau die gegenteilige Richtung gehen.


    ich bin nicht auf Angst fokussiert, hatte ich im Fussball noch nie, setzte nur meinen normalen Menschverstand ein (hoffe ich zumindest), der mir sagt, dass eine solche Änderung nichts bringt, garantiert nicht im KIFU und Jugendfussball.