Beiträge von guenter

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    Sporty


    interessiert dich nur so allgemein. dafür willst du aber diese Thematik sehr auführlich diskutieren, auch Profibeiträge dazu haben.


    Finde ich auch absolut in Ordnung.


    also allgemein nehme ich dir aber nicht so ab, irgendeine persönliche Motivation muss da schon dahinterstehen.

    Gringo


    auch wenns schwerfällt, bleib ich ganz sachlich und frage nur.


    wie oft warst du als Spieler schon in der Situation einen wichtigen Elfmeter zu schiessen? schon mal im Abstiegs- oder Aufsteigskampf


    wie oft warst duch schon Elfmeterschütze bei Turnieren?


    bist du schon mal letzter zum entscheidenden Elfmeter angetreten?


    wie oft waren Mannschaften von dir in E oder D im Elfmeterschiessen?

    Ich weiß es noch nicht, aber ich bin mir sicher, dass die Spieler, die wir jetzt ausbilden, anders sein werden.


    Aber ich weiss es. Es wird so sein.


    das Ergebnis habe ich in 3 Jahrgängen gehabt, und ich bin wie in deiner Einsstellung vorgegangen.


    ich bin aber auch mal bei einer C-eingesprungen, bei der entgegensätzlich vorgegangen worden war.
    da habe ich keine grundsätzliche Änderungen mehr reinbekommen und nach 1 Jahr wieder abgegeben.
    von denen spielen heute nur noch 4 Fussball, wovon jedoch 3 nach dieser Saison den Verein höherklassig verlassen hatten

    Dort ist immer als Austragungsort auch der Platz angegeben. Aber der Schiedsrichter kann den Platz wegen Unbespielbarkeit nicht freigeben. Dann bleibt entweder Spielausfall oder die Verlegung auf einen anderen Platz


    du vermittelste aber in deiner Beschreibung etwas ganz anderes. Die Herrenmannschaft musste weichen, wegen der Entscheidung des Schiedsrichters und weil der Platz dieser Frauenmannschaft wohl wegen deren Niveau nicht würdig war.


    das ist nämlich falsch. irgendeine Klassenzugehörigkeit spielt da keine Rolle, auch nicht was der Schiri will.
    Wäre das Spiel der Herrenmannschaft auf diesem Platz angesetzt gewesen, hätte das dort stattfinden müssen, es sei denn alle hätten zugestimmt. Der Schiri hat lediglich das umgesetzt, was die Staffelleiter bei der Platzbelegung vorgegeben hatten.


    Ist ein Spiel auf Aschenplatz angesetzt, wird kurzfristig auf Rasenplatz umgelegt, und eine Mannschaft tritt dann nur unter Protest an,
    wird das Spiel anschliessend annuliert.


    Platzumlegung muss 48 Stunden (vor Anstoss) dem Klassenleiter gemeldet werden, ausser es stimmen alle Beteiligten zu.




    dass Frauen genauso qualifiziert in bestimmten Berufen, manchmaöl sogar noch besser, auch sehr gute Führungskäfte
    sein können brauchen wir wohl nicht zu diskutieren.

    Was ich nicht so recht verstehen kann ist das Fehlen von Spielern beim Training oder dem Spiel plötzlich und ohne den geringsten Hinweis als Vorwarnung geschickt.

    das kommt wohl daher, weil dir wirklich nicht bekannt ist, wie es in vielen Dorfvereinen aussieht.


    dabei gibts du dir die Antwort doch selbst. Nur kommt das häufiger vor, als du denkst. warum glaubst du, ist das Aufhören
    gerade bei Dorfvereinen so hoch?
    Übernehme ich ein F, weiss ich, egal wie als Trainer arbeite, dass bis zur C durchschnittlich nur noch 2/3 der Spieler dabei sind.


    das Nachstehende mag bei Leistungsvereinen vereinzelt auftreten, im KIFU bei den Dorfvereinen jedoch an der Tagesordnung.

    Klar, wird es auch Kinder geben, für die Fussball nun einmal nicht ihr Hobby ist oder Freunde finden, die es für ein anderes Hobby begeistern! Spätestens ab der D-Jugend wird es seine eigene Entscheidung fällen, ob Fussball oder etwas Anderes als Freizeitgestaltung infrage kommt.


    Aber hat euch (auch in diesem Forum) nicht erschreckt, wie viele Eltern sich beklagen und um Rat fragen, ob z.B. ein Vereinswechsel die Probleme lösen kann? Meistens spielten dabei Trainer eine Rolle, die ihre Symphatien unterschiedlich verteilten eine Rolle. Schon mal drüber nach gedacht, dass es kaum ein Problem gibt, bei dem man nicht auch selbst ein Teil davon ist?

    so wie die Forumsteilnehmer, insbesonders die Mitschreiber, bei weitem nicht repräsentativ für die Trainerschaft da Draussen,
    so sind auch die Eltern, die sich hier melden bei weitem nicht repräsntativ für die Elternschaft vor Ort.



    ich habe nie Eltern kennengelernt, die sich für meinen Trainingsinhalte interessiert haben.
    in all den Jahren 3 Eltern kennengelernt, die sich für die Stützpunktsichtung näher interessierten


    wichtig war ihnen jedoch, dass ihr Kind dazugehörte, dass es gerne ins Training ging und ohne Frust nach Hause kam,
    und dass es Samstags ausreichend zum Einsatz kam. Wie ich da vorging, was ich machte interessierte sie recht wenig.


    wenn ihr Kind mit dem Fussball aufhören wollte, war das schon Gesprächsthema , aber Vereinswechsel war bis auf einen Fall,
    lediglich bei den echt Talentierteren ein Thema.


    das war nicht nur bei mir so, sondern kenne ich im ganzen Verein, und ähnlich auch in anderen Verein.
    Vereinswechsel weil der Trainer angeblich schlechtes Training macht hab ich noch nicht nmitbekommen, im Gegensatz
    wenn es persönliche Amositäten zwischen den Beteiligten gab.


    nehme aber auch in Anspruch nicht repräsentativ zu sein.


    Viele Probleme, die hier erörtert werden, ist nicht gängig da Draussen.

    Auch ich sehe keine Möglichkeit ein bestimmtes Trainingsgelände über den Rechtsweg einzuklagen. Anders ist es allerdings im Spielbetrieb. Hier habe ich vor Jahren einmal miterlebt, wie eine Schiedsrichterin sich geweigert hat, ein Punktspiel auf einem Platz, der dieser Liga nicht würdig war, anzupfeifen. Das Ergebnis war, dass die 1. Senioren (Kreisliga), die parallel auf dem A-Platz ein Punktspiel gehabt hätten und sich dort bereits warm gemacht hatten, wieder verschwinden mußten, damit die Frauen ihr Spiel austragen konnten.

    ziehst du da die richtige Folgerung.


    es gibt eine eindeutige Vorschrift: dass das Spiel auf dem Platz stattzufinden hat, der zu diesem Spiel als Spielplatz gemeldet wurde.


    eine kurzfristige Verlegung auf einen anderen Platz ist nur mit Zustimmung beider Mannschaften und des Schiris möglich.


    es gibt keine Vorschrift, die das was du beschreibst rechtfertigt.


    war das Spiel auf dem Hartplatz angemeldet, ist es auch dort auszutragen, ausser allseitiger Zustimmung.

    Ansonsten gibt`s nur die Möglichkeit, als vermutlich erster Deutscher Verein, einen Fussballverein nur für Mädchen und Frauen zu gründen! Da könnt ihr dann alles in Eigenregie regeln!

    wirst du wohl noch lange warten, in Eigenregie kriegen sie das nicht hin.


    selbst im hiesigen Nachbarverein, bei dem der Frauen und Mädchenfussball einen eindeutig höheren Stellenwert als deren 1. Mannschaft hat, wird der Frauenfussball sowohl auf Vorstatnds- wie Trainerebene von Männern dominiert.


    anderswo scheint man bezüglich Frauen im Fussball schon weiter zu sein.


    in Frankreich ist eine Frau Cheftrainerin bei einem Profiverein in der 2. Liga, wohlgemerkt bei den Herren.


    eine Frau als Trainerin in Düsseldorf? undenkbar? warum eigendlich nicht?

    für mich kam da eine ganz wichtige Botschaft rüber:


    die Trainingsteilnehmer müssen die Begeisterung des Trainers für das was er tut spüren. diese Begeisterung übeträgt sich nämlich.


    Leider vermisse ich jedoch diese Begeisterung, wenn ich sehe, wie verbissen doch manche Trainer nicht nur im Training, sondern vor allem auch beim Spiel sich verhalten.
    So offensichtlich es ist, wie sich die Begeisterung überträgt, so offensichtlicht erkennt man dann auch die Verbissenheit
    der Mannschaft im Training und Spiel.


    diese Verbissenheit ist jedoch unvermeidbar, wenn man als Trainer glaubt alles 100 % richtig machen zu müssen.


    Sich selbst als Trainer nicht zu ernst nehmen, selber Fehler machen zugestehen, locker bleiben, sind Vorraussetzungen
    die übertragbare Begeisterung rüberzubringen und die Kids haben dann die Freude am Fussball, weil sie auch locker
    bleiben, auch nicht alles todernst nehmen und auch Mut haben Dinge zu machen, die sie noch nicht so können, weil sie auch Fehler machen dürfen.


    ich hoffe diese Botschaft des Referenten findet viele Abnehmer.

    Das hat ein bisschen gedauert, bis es funktioniert hat, viele Eltern haben die Kinder trotzdem nicht entschuldigt. Irgendwann sind wir dann mit 6 Leuten zum Auswärtsspiel gefahren, alle Unentschuldigten habe ich nicht mit genommen. Danach hat nie wieder jemand unentschuldigt gefehlt.


    Dani


    für all die Ungläubigen: Ja es funktioniert so.


    hab ja schon mal geschrieben, dass ich ähnlich vorgegangen bin und mit gleichem Ergebnis.


    Und wer das als Bestrafung von Kindern bezeichnet und kritisiert, der soll es halt tun, und weiter mit seinen Problemen leben.


    eine solche Bestrafung, die letzendlich zum Vorteil der Kinder führt, und zwar aller, auch der Bestraften, ist für mich konsequentes Handeln, das wie dein Beispiel zeigt, von allen akzeptiert wird.


    ich möchte nicht wissen, wie diejenigen, die von Bestrafung reden, ihre Kinder zu Hause erziehen.


    Oder ist Erziehen wie bei der 68er Gerneration auch wieder zum Schimpfwort geworden.

    Am Platzangebot liegt es nicht. Der Verein möchte den Damen nur eins auswischen.


    dieser Satz lässt vermuten, dass es nicht um Diskriminierung des Frauenfussballs oder deren Wertschätzung geht, sondern
    dass es wohl Vorfälle gab, warum der Verein dieser Mannschaft eins auswischen will.


    Jetzt direkt daraus zu schliessen, dass der Frauenfussball in vielen Vereinen unterwertig angesehen wird, oder in diesem speziellen Fall der Verein generell gegen Frauenfussball ist, ist vorschnelles Beurteilen.

    @TW


    Erfahrungsgemäss muss ich davon ausgehen, dass von 12 F-lingen spätestens im 2. D.Jahr mindestens 4 nicht mehr dabei sind.


    also muss ich die beiden auf den richtigen Weg bringen, zum einen geb ich nicht direkt jemanden verloren, zum zweiten
    find ich einen Kader von 10 Kindern in F und E knapp, andere gibts nämlich nicht beim Dorfverein und drittens, und das ist für mich ganz wichtig: die anderen Kinder und Eltern verfolgen dich sehr genau in deinem Vorgehen, werden schnell zu Nachahmern oder gehen in die gewünschte Richtung, je nach Vorgehensweise.


    beide hatte ich übrigens zur C -Jugend mit abgegeben, 3 andere hatten aufgehört, die ich aber alle 3 voll einkalkuliert hatte, weil sie einfach keine Sportler waren (Schach, Feuerwehr, Messdiener)


    ich bin nicht mit der Holzhammermethode vorgegangen. mit Rundengespräche in der Mannschaft über Verhalten bei einer Mannschaft, über Einzelgespräche, über Einschalten der Mutter anstelle des Vaters, und über konsequentes Verhalten (das du eher als Disziplinierungsmassnahme bezeichnen würdest. Aber auch da bin ich nicht sofort in die vollen gegangen, auch mal 5 gerade sein gelassen und auch Rückfälle akzeptiert. ich habe mir bei meinem Vorghen immer Zeit gelassen. Verändertes Verhalten braucht auch seine Zeit.


    die Konsequenzrichtung war bei dem einen: ohne Spiel kein Training, bei dem anderen: ohne Training kein Spiel., und zu einem bestimmten Zeitpunkt, jedoch nicht allzufrüh ganz klare Ansage an die Eltern.


    dass ich nicht gesagt habe, dass er nicht ins Training kommen darf, wenn er nicht zum Spiel da ist, dürfte bei mir
    wohl klar sein, das zu vermitteln gibt es andere Methoden.

    @TW


    kannst du mal konkret beschreiben wie du in beiden Fällen vorgegangen wärest, bei einer F-Jugend mit 12 Spielern


    Fall 1


    Junge, gar nicht so untalentiert, kommt mit seinen Nachbarsfreunden zum Training. mal da , mal nicht da.
    bekommst nun mit, dass eigendlich nur dann zum Training kommt, wenn er zur Trainingszeit keinen anderen Spielkameraden zu
    Hause hat. bei jedem Spiel aber anwesend


    Fall 2


    Junge,gleiche Mannschaft, kommt relativ regelmässig ins Training, fehlt aber immer mal unabgemeldet beim Spiel.
    Bekommst mit (und auf dem Dorf bekommst du das mit) dass er stattdessen zu der Spielzeit mit Vater und Bruder ins
    Schwimmbad ging. Ist er zum Spiel da, und spielt nur eine Halbzeit mosert der Vater rum.


    keine erdachten Fälle, sondern real gewesen.



    wie gehst du nun vor?

    Mein Eindruck nach ein paar Jahren des Versuchs das einzuüben ist auch, dass viele es lernen.


    fak


    dein Eindruck täuscht nicht.


    ich hatte ja schon Jahrgänge, die inzwischen im Seniorenbereich gelandet sind, bzw. kurz davor sind.


    die Spieler, die jetzt noch davon dabei sind, und das sind mehr als bei anderen Jahrgänge des Vereins, haben das nicht nur glernt, sie haben es verinnerlicht, für sie sind gewisse Dinge selbstverständlich.


    ich behaupte sogar, die Zahl derer, die immer noch dabei sind, ist deshalb so gross, weil sie das bei mir von Beginn an nicht anders kennengelernt haben.


    im KIFU werden gewisse Grundlagen gelegt.


    i

    Wenn das Kind dei gleichen moralen Werte vom Trainer wie von den Eltern erfährt, dann gibts normalerweise gar keine Probleme.

    doch , dann gibts Chaos, da die Wertevermittlung in einigen Elternhäusern doch sehr brach liegt.


    wäre es so, wie du geschrieben hast, bräuchten wir hier nicht zu diskutieren, höchstens auf hohem Niveau.



    Andersherum gibts einen Sinn.


    Bekämen manche Kinder im Elternhaus die moralen Werte mit, die die Trainer oft vermitteln müssen, wäre diese Vermittlung gar nicht erst erforderlich.

    @UZU


    hast ja nicht unrecht, aber


    in fussballerischen Dingen ist es meine Aufgabe als Trainer erzieheisch tätig zu werden, für mich gar ein Muss, daürber hinaus jedoch nicht. Wobei die Hoffnung bleibt, dass das Ergebnis der fussballerischen Erziehung sich auch in anderen Bereichen auswirkt.