@TW siebener
2 unterschiedliche Meinungen, beide sind für mich berechtigt.
@TW Vorschlag ist sicherlich ein absolut überlegenswerter Weg. Jedoch nur für einen bestimmten Personenkreis, für
die Personen, die ins Trainergeschäft einsteigen wollen, dort eine längerfristige Tätigkeit anstreben.
das sind die, die auch die DFB Angebote nutzen, die, die auf eine Forums-Trainerfordbildung gehen.
sicherlich eine gute Alternative dazu.
siebener hat aber offensichtlich eine andere Trainerschicht vor Augen. Die, die es machen, weil kein anderer da ist,
die, die ihrem eigenen Kind eine einigermassen vernünftige Fussballkindheit ermöglichen wollen.
diejenigen, die sich diese Zeit aus einem anderen Bereich abknappen müssen, sei es in der Familie, sei es im Beruf, oder
gar eigenes Hobby zurückstellen. eigendlich doch die grössere Masse im KIFU der Dorfvereine.
wie sollen diese Personen zu einer professionelleren Trainerausbildung zu motivieren sein, wenn sie nicht mal die vereinseigene
Trainerfortbildung, oder den Fortbildungsabend des DFB im Nachbarort besucht, sei es weil er keine Lust dazu hat, oder
diese Zeit nicht auch noch zusätzlich aufbringen kann oder will.?
Welche Motivation für eine intensiver Ausbildung soll vorhanden sein, wenn jemand weiss, dass sein Tränertätigkeit
wieder beendet sein wird, sobald sein Kind einen anderen Trainer bekommt? auch das ist der Grossteil beim KIFI.
Möchte nicht wissen, wieviel Konlikte es in Trainerehen gibt. Auch nicht alle Frauen sind fussballbekloppt.
Auch mit finanziellen Mitteln sind diese Probleme nicht aus der Welt zu schaffen.
wer lässt sich mit 100 € Aufwandsentschädigung reizen, wenn er mit Überstunden oder Schwarzarbeit (bei uns durchaus
immer noch üblich) bei gleichem Zeitaufwand wesentlich mehr verdient.
die ganze Diskussion ist für mich deshalb so problematisch, weil es keine einheitlichen Vorraussetzungen, keine einheitlichen
Bedingungen gibt. es sieht halt überall anders aus. egal ob Stadt- oder Landgebiet, egal ob kleiner, mittler oder grösserer Verein,
egal ob Leistungs- oder Hobbyverein.
Überall ist es anders, jeder Bereich hat seine Eigenheiten, und somit sind zwangsläufig die Probleme doch gar nicht einheitlich anzugehen.
nehme gern die Schule zum Vergleich:
der Grundschullehrer hat ein ganz anderes Klientel als der Gymnasiallehrer. Schüler mit begrenzten Fähigkeiten, geringerer
Eigenmotivation, meist entsprechende Elternschaft, sicherlich nicht immer, aber doch im Gegensatz zum Gymnasium.
Keiner käme auf die Idee die entsprechenden Lernstoffe einheitlich zu diskutieren, die Aisbildungskonzepte
der Lehrer einheitlich zu sehen.
Vor allem aber kommt keiner auf die Idee, die Ansprüche der Hauptschule dem eines Gymnasiums anzupassen.
das aber diskutieren wir hier beim Fussball, ob es sich nun um die persönlichen Vorraussetzungen /Talent), die Eigenmotivation, oder die Ausbildung des Trainers handelt.
Ich habe hier bei uns festgestellt, dass es gar eine sehr enge Verbindung gibt zwischen dem eingeschlagenen Schulzweig,
und denen, die noch in der B und A-Jugend spielen besteht. besonders Auffällig, was die Eigenmotivation betrifft.
für mich haben folglich sowohl @TW sie siebener aus ihrer jeweiligen Sichtweise und ihrem Tätigkeitsfeld berechtigte Ansichten.