Beiträge von guenter

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    Naja, irgendwo haben halt auch die unteren Klassen ihre Berechtigung, auch für die Trainer.


    Ohne die, gäbs die höherklassigen Vereine nicht, die grosse Masse an talentierteren Jungs oder Mädels machen ihre ersten
    fussballerischen Schritte und Erfahrungen genau bei diesen Trainern.


    Mindestvorraussetzung sollten schon gegeben sein, aber das Anspruchsdenken an diese Trainergruppe ist mir von einigen eindeutig zu hoch angesetzt.


    Jeder der Schreiber hier sollte mal überlegen, ob er in seiner Anfangszeit seinen jetztigen Ansprüchen gerecht wurde.


    Ich nicht.

    Nela


    ich kann dir noch andere Beispiele nennen, das Positives ja meist nicht erwähnt wird.


    die von mir dargestellte Mannschaft mit ihrem grossen Kader, stellt natürlich auch für die Vorstände ein Problem da.
    Hier wurde beschlossen, dass die Jungs, die nicht zum Einsatz kommen, an diesem Wochende im aktiven Bereich zum
    Einsatz kommen. Vorraussetzung die Nichtberücksichtung erfolgt nicht aus nichtsportlichen Gründen.


    gleiche Vorgehenweise habe ich am vergangen Samstag vom Gegner beim Testspiel erfahren.



    bei einem anderen Verein, setzt der Trainer immer wieder A-Jugendpieler auf die Ersatzbank, je nach Spielentwicklung bringt er
    die auch zum Einsatz, aber auch um sie in den Genuss der Siegprämie zu bringen. Ein Schüler setzt sich da dann schon gerne
    hin, auch wenn er nicht zum einsatz kommt.


    anderer Fall


    hier bietet der Aktiventrainer auch jüngeren A-Jugendlichen, die Möglichkeit talentierten und mehr wollenden Spielern die
    Trainingsteilnahme bei der 1. Mannschaft an. Dadurch wurden auch schon Wechselgedanken von guten Jugendspielern
    ad acta gelegt. Ist z.B. nach der Winterpause bei meinem Sohn angedacht,.
    diese Jungs kommen dann aber auch bei Testspielen zum Einsatz.



    vor ein paar Jahren habe ich mitbekommen, dass ein A-Jugend ein verschworener Haufen war, die gerne zusammenbleiben wollten.
    daraufhin hat nach längerer Debatte (der 1.. Mannschaftstrainer wollte da schon den ein oder anderen bei sich einbauen)
    der Verein die komplette A-Jugend einschl. ihrem Trainer als 3. Mannschaft im Aktivenbereich gemeldet.


    Beispiele, die sicherlich nicht in Masse anzutreffen sind, aber aufzeigen, dass es durchaus machbare Lösungen gibt, wenn man gezielt und nicht in eine Richtung verbohrt denkt und sucht.


    die Zeit der Suche nach theoretisch machbaren habe ich schon länger hinter mir, die Illusionen hatt ich auch, wurden mir genommen, Schaut man sich aber mal um, was machbar ist, dann stellt man fest, dass da durchaus einiges möglich ist.

    Als Trainer würde ich halt bezogen auf mein Team genau das tun, was andere nicht machen. Kannste ja tun, weil ein Konzept hat ja so gut wie kein Verein


    Hab ich das nicht schon mal früher geschrieben?


    ohne Konzept, kann man sich als Trainer nicht nur in den negativen Bereich bewegen, man auch auch unbegrnenzte (sofen
    machbar) Möglichkeiten als Trainer zumindest bei seiner Mannschaft sich in der positiven richtung zu entfalten.


    der Verein braucht ein Konzept, der Trainer für seine Mannschaft nicht, sofen er sich in die positive Richtung bewegt.


    coke, folglich kannst du bei der von dir trainierten Mannschaft sehr viel bewegen.
    die ureigene Aufgabe des Trainers ist nicht die Fussballwelt (Vereinswelt) zu verändern, sonden das bestmögliche bei seiner
    Mannschaft zu erwirken.


    Und dazu bedarf es keines Vorstandes, keines Jugendleiters, oder sonstwas. der gute, positive Trainer macht was daraus.

    @TW


    dies war aber nicht auf tolle Erkenntnisse der Vereinsführung, sondern aus eine Zwangslage geboren.


    zuvor hatte der Verein einen 1. Vorsitzenden, der Geld(überwiegend eigenes) in fremde Spieler investierte.
    Als der Vorsitzende weg war, waren die bezahlten Spieler weg.der neue Vorstand war nicht bereit Vereinsgelder, auch weniger
    vorhanden, in Spieler zu investieren.


    Auf die eigene Jugend wird immer dann gesetzt, wenn es anders nicht mehr geht. selbst bei BULI Vereinen ist das doch der Fall.
    früher war das eigendlich schlimmer. Inzwischen haben jedoch viele Vereine (nicht alle) erkannt dass Überleben nur mit der eigenen Jugend möglich ist.

    Andre


    wäre, wenn, und was alles sein könnte. da wäre es mir ein leichtes ellenlange Seiten vollzuschreiben.


    nenn mir bitte die Beispiele, wo das umgesetzt wurde, welche Erfahrungen bzw. Auswirkungen sich da einstellten.


    du warst doch schon in einigen Vereinen. wird dein Konzept dort druchgezogen? damit meine ich nicht in der Überlegung oder Planung.


    wenn das die Lösung sein sollte, weiss ich nicht warum es da keine Vereine gibt (ich kenne zumindest keinen, und ich ich kenne viele)
    die das umsetzen? sind die alle doof?


    Ich streite durchaus nicht ab, dass es bei dem ein oder anderen Verein durchaus erfolgreich umgestezt werden könnte.
    z.B. dort wo mehrere Vereine auf engem Raum miteinander konkurieren. Aber doch nicht in der erforderlichen Breite, erst recht nicht in ländlichen Gebieten.


    für mich nimmt die Diskuusion ums Geld ein viel zu hohen Raum ein, vor allem deshalb, weil es ablenkt von dem was durchaus
    machbar ist, und auch schon in Vereinen praktiziert wird. Vereine kennen durchaus ihre Problem und sind auf ständiger
    Suche (die einen mehr, die anderen weniger) nach Lösungen.


    mit Geld, wurden noch nie im Fussball dauerhaft Probleme gelöst.

    Schon mal gehört?


    Trainer: lasst doch die Spieler im Strafraum nicht so frei stehen.
    Spiler: wir sollen doch Raumdeckung spielen


    schon mal gesehen?


    4 Spieler laufen auf den ballführenden Spieler zu.
    Trainer hatte Pressing vorm Spiel ausgegeben.



    ich schon


    mit Erklärungen und Vorstellung wie gespielt werden soll, ist es nicht getan, dann könnte ich auch den Spielern die betreffenden
    Lehrbücher in die Hand drücken, dann wissen sie zumindest theoretisch wie es richtig sein sollte.

    Der Übergang in den Seniorenbereich sollte übers komplette Jahr hin geplant und in verschiedene Schritte (Präsentation der Möglichkeiten im Seniorenbereich, Einladung zum Mittrainieren, Einsätze in Test- und Freundschafts- und Punktspielen), sodass der Übergang vom Junioren- in den Seniorenbereich fließend ist. Denn die Jungs (und natürlich auch Mädels) müssen zunächst einmal erfahren, dass auch die teilweise über 10 Jahre älteren Mitspieler/innen "nicht beißen"!


    wie das aussehen kann, habe ich am eigenen Laib erfahren.


    als gestandener Aktivenspieler, der kurz vorm aufhören stand habe ich eine A-Jugend als Trainer übernommen.


    Zielvorstellung des Vereins: in Zusammenarbeit mit dem aktiven Trainer möglichst viele Jungs in den aktiven Bereich
    einzugliedern, da die Alterstruktur der Aktivenmannschaften nicht die allerbeste war.


    Ich war praktisch die Verbindungsstelle zwischen Jugend und Aktiven.


    neben etwas höheren Trainingsanforderungen wurden so alle 3 Wochen Trainingsspiele gegen unterklassigere 1. Mannschaften
    gemacht. Dabei spielten dann in dieser Jugendmannschaft immer so 3 oder 4 aktive, etwas erfahrenere Spieler mit, die die
    Mannschaft führen sollten. gelegendliches Mittrainieren der A-Jugend mit den Aktiven, Training der A-Jugen durch den Aktiventrainer
    gingen nebenher.


    bei Veranstaltungen der Aktiven (Mannschaftsabend, Fahrt) wurde die A-Jugendlichen mit eingebunden.


    Ergebnis: A-Jugend und Aktivenbereich wurde eine nahezu fliessende Einheit.
    die allgemein üblichen Übergangsprobleme von der A-Jugend in den aktiven Bereich entfielen weitgehends.


    aus diesem Jahrgang wechselten ausnahmslos alle in den Aktivenbereich, die einen direkt in die 1. andere in die 2. Mannschaft.


    natürlich hörten im Laufe der ersten Jahre auch der ein und andere auf, aber der Grossteil spielt noch in der AH zusammen.


    machbar jedoch nur, wenn A-Trainer, Aktiventrainer, Verein ein gemeinsames Ziel verfolgen, gemeinsam vorgehen.

    Verein vor Ort


    einschl. Mädchenmannschaft insgesamt 10 Jugendtrainer, dazu noch Co-Trainer oder Betreuer.


    10 Trainer zu je 180 € ergibt 1.800 €, die Co und Betreuer mit der Hälfte angerechnet ergibt mtl. 2.700 €


    bei ca. 250 Mitglieder ergibt das einen mtl. Mehrbetrag von 10,-- €. da hagelt es beim Dorfverein an Kündigungen vor allerm der inaktiven Mitglieder.



    Leistungsverein (Regionalliga) verlangt von den Eltern 20 € zusätzlich zum eh schon hohen Vereinsbeitrag Trainerzulage.
    bei der A-Jugend gab es in den letzten 2 Jahren einen Verschleiss von 3 Trainern, die Angebote aus dem aktiven Bereich
    wahrgenommen haben.



    ein an sich gut geführter Verein, zahlt seinen Jugendtrainern eine , wenn auch geringe Aufwandsentschädigung.
    zur Zeit hat man noch keinen Trainer für die B-Jugend gefunden.



    ehemalige jugendlicher Co-Trainer von mir, den ich etwas für das Traineramt begeistern konnte, jetzt 23 Jahre alt,
    hat trotz Aufwandsentschädigung jetzt aufgehört. der Aufwand (zeitlich) ist ihm zu hoch.



    nur 4 Beispiele:



    Aufwandsentschädigung absolut ja, als Anerkennung und Kostenersatz.


    wer aber glaubt, dass Aufwandsentschädigung, abgesehen von durchaus möglichen Einzelfällen, die allgemeinen Probleme
    beim Dorfverein löst, der ist naiv.

    @TW siebener


    2 unterschiedliche Meinungen, beide sind für mich berechtigt.


    @TW Vorschlag ist sicherlich ein absolut überlegenswerter Weg. Jedoch nur für einen bestimmten Personenkreis, für
    die Personen, die ins Trainergeschäft einsteigen wollen, dort eine längerfristige Tätigkeit anstreben.


    das sind die, die auch die DFB Angebote nutzen, die, die auf eine Forums-Trainerfordbildung gehen.
    sicherlich eine gute Alternative dazu.


    siebener hat aber offensichtlich eine andere Trainerschicht vor Augen. Die, die es machen, weil kein anderer da ist,
    die, die ihrem eigenen Kind eine einigermassen vernünftige Fussballkindheit ermöglichen wollen.
    diejenigen, die sich diese Zeit aus einem anderen Bereich abknappen müssen, sei es in der Familie, sei es im Beruf, oder
    gar eigenes Hobby zurückstellen. eigendlich doch die grössere Masse im KIFU der Dorfvereine.


    wie sollen diese Personen zu einer professionelleren Trainerausbildung zu motivieren sein, wenn sie nicht mal die vereinseigene
    Trainerfortbildung, oder den Fortbildungsabend des DFB im Nachbarort besucht, sei es weil er keine Lust dazu hat, oder
    diese Zeit nicht auch noch zusätzlich aufbringen kann oder will.?


    Welche Motivation für eine intensiver Ausbildung soll vorhanden sein, wenn jemand weiss, dass sein Tränertätigkeit
    wieder beendet sein wird, sobald sein Kind einen anderen Trainer bekommt? auch das ist der Grossteil beim KIFI.


    Möchte nicht wissen, wieviel Konlikte es in Trainerehen gibt. Auch nicht alle Frauen sind fussballbekloppt.


    Auch mit finanziellen Mitteln sind diese Probleme nicht aus der Welt zu schaffen.
    wer lässt sich mit 100 € Aufwandsentschädigung reizen, wenn er mit Überstunden oder Schwarzarbeit (bei uns durchaus
    immer noch üblich) bei gleichem Zeitaufwand wesentlich mehr verdient.



    die ganze Diskussion ist für mich deshalb so problematisch, weil es keine einheitlichen Vorraussetzungen, keine einheitlichen
    Bedingungen gibt. es sieht halt überall anders aus. egal ob Stadt- oder Landgebiet, egal ob kleiner, mittler oder grösserer Verein,
    egal ob Leistungs- oder Hobbyverein.


    Überall ist es anders, jeder Bereich hat seine Eigenheiten, und somit sind zwangsläufig die Probleme doch gar nicht einheitlich anzugehen.


    nehme gern die Schule zum Vergleich:


    der Grundschullehrer hat ein ganz anderes Klientel als der Gymnasiallehrer. Schüler mit begrenzten Fähigkeiten, geringerer
    Eigenmotivation, meist entsprechende Elternschaft, sicherlich nicht immer, aber doch im Gegensatz zum Gymnasium.


    Keiner käme auf die Idee die entsprechenden Lernstoffe einheitlich zu diskutieren, die Aisbildungskonzepte
    der Lehrer einheitlich zu sehen.


    Vor allem aber kommt keiner auf die Idee, die Ansprüche der Hauptschule dem eines Gymnasiums anzupassen.
    das aber diskutieren wir hier beim Fussball, ob es sich nun um die persönlichen Vorraussetzungen /Talent), die Eigenmotivation, oder die Ausbildung des Trainers handelt.


    Ich habe hier bei uns festgestellt, dass es gar eine sehr enge Verbindung gibt zwischen dem eingeschlagenen Schulzweig,
    und denen, die noch in der B und A-Jugend spielen besteht. besonders Auffällig, was die Eigenmotivation betrifft.


    für mich haben folglich sowohl @TW sie siebener aus ihrer jeweiligen Sichtweise und ihrem Tätigkeitsfeld berechtigte Ansichten.

    Wie schaffe ich es, dass die Spieler sich in Eigeniniative daran beteiligen, dass dieses Umfeld und diese Teamatmosphäre


    koeppchen


    Als Trainer muss ich die Spieler einbinden in die Überlegungen und Vorstellunen des Trainers, in gewisse Entscheidungen mit einbinden, ihnen das Gefühl geben mitentscheiden zu können, auch auf deren Wünsche einzugehen.


    weg vom Trainertyp "Grosser Zampano" hin zum "Teamplayer-Trainer".


    Jungs ab einem gewissen Alter, wissen alles, können alles, wollen mitreden. dies kann man auch zum Vorteil nutzen.
    Jungs wollen Ernst genommen werden, auch mit ihren Ideen. da muss man dann darauf eingehen.



    gleiches gilt für den Übergang in den Aktiven Bereich.


    Ich kenne 1. Mannschaftstrainer, die leiten hin und wieder selbst das A-Jugendtraining, geben somit den Jungs eine gewisse
    Wertschätzung, erscheinen regelmässig zu B und A-Jugendspielen, reden mit den Jungs.


    Sie zeigen den Jungs, dass diese wichtig sind, dass man sie beachtet.


    dies führt bei vielen zwangsläufig dazu ihre Eigeninitiative zu fördern.


    ähnliches Vorgehen kann auch zu stärkere Bindung an den Verein führen.


    der Trainer ist der Chef sollte aber gleichzeitg vermitteln dass er mit den Spielern eine fussballrische Einheit bildet.


    Gerade im B und A-Jugendbereich fällt das jüngeren Trainer sicherlich leichter.


    Deshalb sehe ich in diesem Altersbereich (im Gegensatz zum Kinderfussball) den jungen Trainer angebracht.


    für mich der Idealfall sind aktive Fusballer, die ihre eigenen fussballerische Laufbahn beenden und ins Trainergeschäft einsteigen.

    coke


    Aufgrund deiner eigenen Trainertätigkeit hast du erkannt, was trainingsmässig machbar ist, erkennst auch was falsch läuft.


    Nun ist aber die Realität so, dass du in der Kreisklasse spieltst, und dort sind nun mal auch Kreisklassentrainer.


    bessere Spieler spielen meist nicht in der Kreisklasse, genauso wie bessere Trainer sich nicht in der Kreisliga bewegen.


    dein persönliches Problem ist, dass dir Misstände bewusst sind, du selbst gerne ein anderes Trainings- und Spielniveau hättest,
    selbst aber die Vorraussetzungen nicht mitbringst, um in entsprechende Mannschaften zu wechseln.
    für dich passende Mannschaft zu finden ist somit begrenzt.



    die Situation, die du hier schilderst, war unter anderem ein Motivationsgrund für mich bei meinen eigenen Kindern wieder als Trainer einzusteigen: ihnen die Grundlagen zu schaffen, dass sie entsprechend ihrem Möglichkeiten sich später Mannschaften anschliessen zu können, die ihren Vorstellungen vom eigenen Fussball entsprechen. Ist mir auch gelungen, wenn auch nach Oben begrenzt, jedoch nach Unten schon genug Luft ist, selbst aussuchen zu können, was zu ihnen passt.


    Ob die eigenen Vorstellungen immer passend sind, lässt sich relativ leicht fesstellen, indem man die anderen Mitspieler beobachtet.
    Sind diese auch so unzufrieden wie du?, oder sind sie im grossen und ganzen mit der vorhandenden Situation einverstanden
    wollen die auch alle wirklich mehr und Veränderungen?


    was könntest du nun tun?


    willst du neben deiner Trainertätigkeit unbedingt selbst noch Fussball spielen, musst du einfach akzeptieren wie es läuft.


    eine andere Möglichkeit, die ich mal als junger Bursche gegangen bin, du suchst dir eine Stelle als Spielertrainer bei einem
    unterklassigen Verein, bei dem du dann sowohl spielen, wie auch deine Vorstellungen als Trainer umsetzten kannst.
    Wirst aber auch dort deine Ansprüche reduzieren müssen, weil du fesstellst, dass doch einige deiner Vorstellungen in diesen
    Mannschaften nicht umsetzbar sind. Trotzdem wirst du dort einiges bewegen können.


    der andere Weg, den ja auch schon Forumsmitglieder gegangen sind, ist, der, dass du dich auf die Trainertatigkeit
    im Jugendbereich konzentrierst, und dich dort als Trainer auf ein höheres Niveau hocharbeitest, wie es bei dir als Spieler möglich wäre. dazu sind aber dann weitere Fortbildungen und Lizensen erforderlich.


    leider sind eigene Wünsche und Ansprüche allzuoft mit der Realität nicht in Einklang zu bringen.

    kann mir vorstellen, dass sich die Trainingsbeteiligung so einpendelt, da noch 3,4 als zuverlässig geltende spieler in Urlaub sind.


    Gründe kann ich nur mutmassen:


    Möglicherweise haben einige doch gescheckt, dass sie so wie in der Vergangenheit nicht vorgehen können.
    vor Sasionbeginn erscheinen und wissen dass sie spielen, da der Kader zu klein war.
    jetzt dämmert es ihnen, dass das diesmal nicht der Fall sein wird.


    Möglich auch, dass der ein und andere zu Ferienbeginn einfach mal überhaupt keine Verpflichtungen haben will und einfach nur mal schillen möchte.


    könnte auch sein, dass schwächere Spieler wenig Chancen für sich sahen, und bei der zuletzten Trainingsbeteiligung doch
    plötzlich ihre Chancen erkennen, die sich durch regelmässige Trainingsteilnahme ergeben.



    jedoch reinste Spekulation. den einen Grund wird es wohl auch nicht geben.

    Der Austausch mit den anderen Übungsteilnehmern!


    dieser Austausch, sollte jedoch nicht nur auf Lehrgängen stattfinden. Ich nutzte jede Gelegenheit um mit anderen Trainern
    ins Gespräch zu kommen. Speziell bei Turnieren ergaben sich somit für mich auf mal die Gelegenheit in mir unbekannteren
    Bereiche (z.B. Nachwuchs von BL-Vereinen) Infos über deren Vorgehen zu bekommen.


    Gerade bei Neulingen ersetzt das jedoch keinen Lehrgang, falls machbar.


    Altrnativ bietet sich aber eine zeitlich durchaus für jeden akzeptable Alternative.


    in regelmässigen Abständen werden doch, örtliche gut erreichbar, Weiterbildungslehrgänge durchgeführt.
    die 3 Stunden an einem Abend sind für jeden machbar.


    da diese meist auf ein spezielles Thema bezogen sind, haben sie recht häufig eine höhere Qualität als in der eigendlichen
    Trainerausbildung.

    für mich hat sich die Frage ob Raum, Mann oder Ballorientiert gespielt wird, recht wenig interessiert.




    für mich war es im Kifu, in dem Fall ziehe ich die D mit ein, wichtig, dass alle Drei Arten dem Spieler in kleinen Schritten
    nähergebracht werden.


    denn im heutigen Spiel sind alle 3 Formen miteinander kombiniert. die Reinform einer Spielart gibt es nicht.


    wobei die typische Manndeckung früher Art (du deckst den eng, und wenn der pinkeln geht, dann gehst du mit)
    doch vom Prinzip her gar nicht mehr gibt.
    ich spreche da vom mannorientierten Spiel, das jeder Spieler ebenfalls beherrschen sollte.


    wichtig ist jedoch dem Spieler zu vermiiteln, wann er Raum, Ball oder Mannorientiert zu spielen hat. das ist die eigendliche Schwierigkeit, da dies fliessende Prozesse sind.

    @Uwe


    kann wenig dazu sagen. Habe nur wiedergegeben was im neuesten Newsletter des Fussballverbandes Rheinland
    geschrieben stand.



    rechnerisch würde die 220.000 Vereine ja passen wenn pro Verein es 4 Westen gibt und insgesamt 100.000 verschickt werden.


    bezüglich der Schiribefragung habe ich das so gelesen, dass diese bei den Schiris abgefragt wurde, die bei diesem Pilotprojekt
    im Einsatz waren.


    gegenüber statistischen Zahlen bin ich ebenfalls immer sehr kritisch eingestellt, allein schon die Unwissenheit, was als Vorfall
    gilt, lässt nicht allzuviele Schlüsse zu.


    Begrüssen würde ich deshalb, wenn es so ist, wie ich es aufgefasst habe, dass diesbezüglich konkretere und detailliertere Untersuchungen am Laufen sind.


    Wichtig finde ich, dass man sich hier doch offensichtlich bedeutend intensiver mit dieser Problematik befasst, wie in der
    Vergangenheit.


    Wie bei allem muss man halt abwarten, welche Mannahmen getroffen werden und wie diese dann in der Praxis auch greifen.

    Thomas


    wollte schon was rauszitieren. ist aber schwierig für mich das Besondere hervorzuheben, da ich deinen gesamten Beitrag
    bermerkenswert (genau wie deinen ersten, nach längerer Pause, an anderer Stelle) finde.


    Bemerkenswert deshalb für mich, weil du deutlich rüberbringst, dass neben dem Ausbildungsgedanken noch etwas anderes
    auf unseren Fussballplätzen vorzufinden ist, das auch seinen Stellenwert hat.


    Ich habe den Eindruck, dass du für dich erkannt hast, auf welcher Ebene duch dich als Trainer bewegst, und somit auch erkannt hast, welche Ansprüche du an dich und deine Spieler stellen kannst.


    Ginge man davon aus, dass die Mehrheit der Schreiber und Leser sich hier auf deiner fussballerischen Ebene bewegten, gäbe es da sicherlich einige nennenswerte Diskussionsansätze.


    Gehe aber eher davon aus, dass die Mehrheit sich offensichtlich doch auf einer höheren Leistungsebene bewegt, wobei für mich beides jedoch seine Berechtigung hat.


    Ist halt schwierig zu beurteilen, inwieweit Geschriebenes mit der Gesamtrealität auf den Plätzen übereinstimmt.