Beiträge von guenter

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    Der Begriff intrinsische Motivation bezeichnet das Bestreben, etwas um seiner selbst willen zu tun (weil es einfach Spaß macht, Interessen befriedigt oder eine Herausforderung darstellt). Bei der extrinsischen Motivation steht dagegen der Wunsch im Vordergrund, bestimmte Leistungen zu erbringen, weil man sich davon einen Vorteil (Belohnung) verspricht oder Nachteile (Bestrafung) vermeiden möchte.


    und für ich stellt sich dann die Frage inwieweit die extrinsische Motivation die intrinsische Motivation beeinflussen kann, bzw. ob die extrinsische Motivation bei einer fehlenden intrinsische Motivation überhaupt was erreichen kann.


    dazu ein aktuelles Beispiel, heute morgen im amtlichen Nachrichtenblatt der Gemeinde veröffentlicht:


    Förderverein des hiesigen Dorfvereins sucht 2 Sportfreunde, für Ausbildung zur 1. Trainerlizens an der Sportschule.
    Alle entstehenen Kosten würden vom Förderverein übernommen.


    eigendlich eine gute extrinsische zu begrüssende Motivationsmassnahme.


    Nun wendet sich sich dieser Aufruf hervorgehoben an die Trainer und Betreuer (alle ohne irgeneine Lizens) der Jugendabteilung dieses Vereins.


    Der Verein hat 6 (!) Jugendmannschaften. Die beiden Vorsitzenden des Fördervereins haben einen relativ guten Kontakt
    zu den einzelnen Jugendtrainern und -bertreuer (ergänzend: Betreuer ist bei uns oft eine andere Bezeichnung für den Co)


    Ich gehe davon aus, dass da durchaus schon eine persönliche Ansprache erfolgt ist. Anscheinend erfolglos.



    weiterhin wendet sich der Aufruf an die aktiven Fussballer.


    Einer der Fördervereinsvorsitzende hat auch einen engen Kontakt zu den aktiven Mannschaften.


    Auch hier gehe ich aufgrund meiner Kenntnisse über den Verein davon aus, dass ihre schon eine andere Ansprache erfolgt ist.


    somit stellen sich 2 Fragen:


    geht der Verein den Weg des öffentlichen Aufrufes, weil er bisher keine Interessenten gefunden hat, (was aufgrund anderer Infos
    für mich naheliegend ist)
    oder will der Verein mit dieser Veröffentlichung nur darstellen, dass er auch für den Jugendbereich was tut, fragt sich dann
    jedoch warum sie nur 2 Personen suchen, denn das Geld für mehr hat dieser Förderverein.


    für mich ein Beleg, dass bei fehlender intrinsischer Motivation auch eine extrinsische Motivation (und die Übernahme aller entstehenden Kosten ist das ja wohl) wenig erreicht, es sei denn diese extrinsische Motivation ist derart hoch, dass
    sie der fast ausschliessliche Motivationsgrund ist, was für mich keine gute Vorraussetzungen für irgendwelche Tätigkeiten wäre.

    siebener


    das ist eine Argumentationskette.


    es gibt aber auch die andere Seite.


    weg von Vereinsmannschaften zu Schulmannschaften führt zu reinen Mannschaften unterschiedlichem Bildungs- und
    Sozialstand. reine Gymnasialmannschaften, reine Realschulmannschaften, reine Hauptschulmannschaften, reine
    Sondderschulmannschaften.


    der grosse Vorteil und auf Aufgabenbereich der Vereine fällt weg. die Zusammenführung von Menschen, die ein gemeinsames Interesse verfolgen, unabhängig von ihrem Bildungsstand, unabhängig ihrer sozialen Schicht.


    Wo sonst, wie in den Vereinen , werden denn noch Menschen mit derart teilweisen extrem Unterschieden noch zusammengeführt?


    wo hat denn der Hauptschüler denn noch in einer Gruppe das gleiche Ansehen, wie im Verein, dort auch des öfteren aufgrund seiner fussballerischen Leistung gar ein höheres.


    Wo unterhält sich noch der Unternehmensvater mit dem Hartz !V -Vater auf gleicher Ebene, wie am Spielfeldrand ihrer Söhne?


    Vereine sind in Deutschland ein Kulturgut, mit einem wichtigen regulierenden sozialen Aufgabenbereich in unserer Gesellschaft.


    Kindergarten, Grundschule, Gymnasium, zurück in die Realschule. ein häufiger Wechsel der Mannschaften bleibt nicht aus.
    man kann nicht alles aus Trainersicht und Ausbildungsgedanke betrachten.


    und würde wirklich alles besser?


    hab 2 mal eine Schulmannschaft begleitet, die es bei Jugend trainiert für Olympia bis nach Berlin geschafft hat.
    Auf diesem Weg habe ich sehr gute Sportlehrertrainer gesehen, aber auch genau das Gegenteil.
    habe sehr gute, disziplinierte Mannschaften gesehen, aber auch den Sauhaufen,


    es gab das gleiche Spektrum wie im Vereinsfussball.
    ,

    Gibt es die Möglichkeit, dass du das Team übernimmst? Als Spielertrainer


    eine Möglichkeit, die auch dich durchaus sehe.


    dies wirft dann aber vorab Fragen auf.


    steht Coke mit seiner Sichtweise alleine da, oder sehern es die übrigen Mannschaftsmitglieder ebenso.


    wie ist das Standing von Coke in der Mannschaft und im Verein?


    welche Möglichkeiten gibt es, den jetztigen Trainer zum aufhören zu bringen, wie ist dessen Stellenwert im Verein?


    Sind Cokes Ansichten mit denen der Mannschaft identisch und will als Einheit eine Veränderung, zeigt die Praxis, dass es kein
    grösseres Problem ist, Veränderungen des Trainerppostens beim Verein durchzusetzten.


    die Vorgehensweise sollte jedoch nicht hintenherum geschehen, sondern die Vorgehensweise sollte schon überlegt und offen sein.


    Beispiel einer A-Jugend:


    Spieler waren mit der Art und Weise des Trainers nicht einverstanden.
    Mannschaftsrat führte Gespräch diesbezüglichmit dem Trainer. ohne Veränderung
    komplette Mannschaft, Jugendleiter und Vorsitzender führen geemeinsam mit dem Trainer ein Gespräch, keine nennenswerte
    Veränderung.


    in der Winterpause teilte dann die Mannschaft dem JL mit, dass sie nach der Winterpause mit dem Trainer nicht mehr antreten.


    Folge:Trainerwechsel.


    eine Mannschaft, die als geschlossene Einheit auftritt, ist die grösste Macht im Verein


    das Problem ist jedoch, dass sie oft nicht mehr so geschlossen ist, wenn es ans Eingemachte geht.

    @Sturm und fak


    kein Kontra gegen eure Auflistung.


    Kreisliga ist bei uns die untersten Klassen. Davon ausgehend stelle ich mir die Frage inwieweit eine intensive Beobachtung des Gegeners bis ins Detail was bringt. Ist die Mannschaft überhaupt in der Lage, die Folgerungen aus der Beobachtung umzusetzten?
    ein Allzuviel kann da durchaus zu einer Überforderung führen und somit kontraproduktiv sein.


    Ich geh auch davon aus, dass @Sturm nicht seine eigene Grundtaktik opfert und sein System immer dem jeweiligen Gegner
    anpasst.


    Eine einmalige Beobachtung kann auch in die Irre führen, denn gerade in der Kreisliga ist nicht davon auszugehen, dass
    die betreffende Mannschaft immer in den gleichen Aufstellungen und der gleich Taktik spielt.


    Grundsätzlich hat aber das scouten durchaus Vorteile, da man gerade auf auffällige, sich wiederholdende Dinge einstellen kann.


    @Sturm


    hab da einen Rat an dich.


    Dein Scouten wird ja durch gleiche Spieltage doch sehr eingeschränkt werden.


    Suche und pflege den Kontakt zu den Trainern deiner Spielklasse. Hast du den Spielplan, konzentriere dich zuerst auf den Trainer
    der Mannschaft die vor euch gegen den jeweiligen Gegner spielst.


    Hast du diesen Kontakt, bringt dich ein Telefongespräch jede Woche auf die neueste Information über deinen kommenden
    Gegner, aktuell und vom Fachmann.


    Anfangs ist das möglicherweise nicht so einfach, aber mit der Dauer hast du die Kontakte, die dir bei richtiger Pflege, dir deine
    Arbeit als Trainer wesentlich erleichtern können, manches scouten überflüssig machen oder diese zumindest teilweise
    ersetzten, wenn selbst nicht machbar.


    Selbst beste Erfahrung damit gemacht, wird auch bei Trainern, die schon im Geschäft sind angewendet.


    Kontaktpflege zu anderen Trainern wird aus meiner Sicht in ihrer Wirkung und zum eigenen Vorteil eh stark unterschätzt.
    Dabei bringen diese vom G-Trainer bis zum Aktiventrainer enorme, nicht zu unterschätzende Vorteile.


    Ist aber eigendlich ein anderes Thema. Such dir diese Kontakte und pflege sie. es ist einfacher wie du denkst.

    meine vision wäre sowieso die abkopplung der jugendgeschichten aus den vereinen in die schulen aus hinreichend beschriebenen gründen...


    Möglich, dass wir schon auf dem Weg in diese Richtung sind.


    in FV Rheinland wurden und werden derzeit ca 100 sogenannte Schultrainer ausgebildet, die auch vom Verband finanziell
    unterstützt werden.


    Bewerbungen sind noch möglich, es gibt jedoch Annahmekriterien.


    Fragt sich jedoch, wie das die Vereine aufnehmen, deren Kinder nicht vor Ort sondern anderweitig zur Schule gehen müssen?


    deren Probleme werden sicherlich noch grösser.



    übrigens: gestern veröffentlichte die Bundesregierung eine Studie, die zum Ergebnis kommt, dass der Aufwand und das
    Ergebnis der G8 und der G9 sich nicht wesentlich unterscheiden.


    ich kanns nicht beurteilen, nur feststellen das mein Sohn trotz G9 auch 3 mal in der Woche erst um 17.00 Uhr zu Hause ankommt.,
    die G9 hat auch bei uns kein volles letztes Schuljahr, die endet zum Ende der Winterzeit.

    Manchmal muss man sich aufs Wesentliche konzentrieren und das dann top machen.
    Dh. Trainings und Spiel müssen vorbereitet und durchgeführt warden. Alles Andere ist ein Bonus.


    sehe ich ähnlich.


    das zuviel an Bonus birgt nämlich eine Gefahr in sich. Ein zuviel des Guten kann nämlich schnell zum Ausgebranntsein
    führen. Vor allem dann, wenn das Ergebnis nicht das Erhoffte bringt. das erzeugt dann nämlich Frust.


    Selbst hab ich das auch schon kennengelernt, und dann einwenig die Konsequenzen gezogen, aus heutiger Sicht gar zuwenig.


    Auch im Laufe der Jahre einige Trainer kennengelernt, die voller Begeisterung einstiegen, glaubten einfach alles was möglich ist,
    machen zu müssen, dann jedoch allzuschnell wieder das Handtuch warfen. Einfach weil sie zuviel machten.

    So habe ich eine Reihe gut geführter Vereine kennengelernt, in denen ab der C-Jugend Spieler vom Verein gefragt wurden, ob sie Interesse an Traineraufgaben hättten. Die Interessierten starteten als Co-Trainer im unteren Jugendbereich, wo sie von einem erfahrenen Coach behutsam auf die Traineraufgaben vorbereitet wurden. Als Dank und symbolische Anerkennung für ihre Arbeit bekamen die Jungs etwas Geld und Prämien.
    Sobald sie das erforderliche Alter erreicht hatten, konnten die Jugendlichen auf Vereinskosten die Trainerlizenz machen. Damit hatte der Verein gleich 2 Fliegen mit einer Klappe geschlagen: erstens hatte man junge Leute, die vielleicht keinen Spaß mehr als Spieler, jedoch als Trainer gefunden hatten, weiterhin an den Verein gebunden. Zweitens hatte man über eine ausreichende Anzahl junger, gut ausgebildeter Trainer mit fussballerischen Präsentationsfähigkeiten seinen eigenen Trainerbedarf im Verein entwickelt, denen man über die Jahre hinweg sein Jugendkonzept vermiteln konnte.Gut ausgebildete Trainer vermitteln höheren Spaß, weshalb die Fluktuation im Trainer- wie Spielerbereich wirksam bekämpft werden kann.


    genau dieses Modell, hatte ich vor Augen, so in etwa auch angeregt. auch den Vorstand hinter mich bekommen.


    Bin damit gescheitert.


    Warum?


    dem Verein fehlten die erfahrenen Coachs. war aber nicht entscheidend.


    die Anzahl junger Fussballer, die da bereit waren, war ganz stark begrenzt. Ihr eigenes Fussballspielen ging ihnen vor, und mehr
    Zeit wollten sie nicht im Fussball aufwenden.


    2,3 fingen an, warfen aber schnell das Handtuch, das regelmässige wurde ihnen zuviel.


    2 Jungs blieben länger und zuverlässig dabei (ihre Brüder spielten in der Mannschaft, ihre Väter waren Trainer bzw. Betreuer)
    zum Lehrabend waren sie zu bewegen, jedoch nicht zu einem Trainerlehrgang.


    beide haben inzwischen aufgehört wegen Beruf und Ausbildung sowie eigenem Fussballanspruch im Aktivenbereich.
    Bin aber überzeugt, dass beide irgendwann wieder einsteigen, dann mit der gesammelten Erfahrung.


    es handelte sich um einen kleinen Dorfverein mit nur 1 Mannschaft in den Alterstufen, auch mit begrenzten finanziellen Möglichkeiten
    (50 € für die Jungs), somit auch schon eine begrenzte Zahl an Ansprechbaren..


    Trotzdem bin ich von diesem Modell überzeugt, wohl auch umsetzbar in den grösseren und gut geführten Vereinen, die du erwähnst,
    wo auch schon ein durchgehendes gutes Trainerniveau gegeben ist.



    Solange die unterschiedlich vorhandenen Bedingungen, die unterschiedliche Vereinsgrössen, die unterschiedliche
    Regionalität unberücksichtig bleibt, solange fruchten die Diskussionen wenig, wenn sie ergebnisorientiert geführt werden sollen.


    der Vereinsfussball ist kein Einheitsbrei.


    ich musste gewaltig schlucken und mich umstellen, als ich von einem gut geführten Verein, in dem insgesamt eine vernünftige Arbeit
    betrieben wurde, durch Umzug im hiesigen Dorfverein gelandet bin. Obwohl nur 3 Klassen unterschied, anstatt 700 nur 300
    Mitglieder, lagen da teilweise Welten dazwischen.

    @ Andre


    Abrechnung titulierst du deinen Beitrag,


    dann rede ich jetzt mal Klartext.


    Ich hatte mich hier im Forum unter meinem vollen Namen angemeldet, um sicherzugehen, dass ich auf der Wahrheitsebene bleibe.
    auf Günter habe ich mich dann reduziere, als ich registrierte, dass dadurch Vereine, die ich in meinen Beispielen aufführte
    unter Umständen mit negativem tangiert werden, was nich sein musste.


    Mindestens ein Forumsmitglied kennt mich, nicht persönlich, weiss aber wer ich bin, was ich teilweise gemacht habe, und hat sich
    auch schon mit Personen unterhalten, die mich kennen.


    Alles was ich von mir gebe ist überprüfbar.


    ich spielte von meinem 10. LJ bis zu meinem 60. LJ bis auf 2 Jahre Unterbrechung durchgängig selbst aktiv Fussball, und nicht nur in der Kreisliga.


    ich bin über 50 Jahre Vereinsmitglied, war im Vorstand und der Jugendleitung, und habe in all den Jahren im Verein mitgearbeitet.


    mit 19. Jahren meine erste Trainertätigkeit mit 60 Jahren, meine letzte Trainertätigkeit ausgeübt.
    als jüngster Teilnehmer im Verband ie B-Lizens absolviert, daneben auch noch den Leichtathletiktrainerschein gemacht.


    insgesamt war ich über 25 Jahre Trainer, von der G bis einschl. Aktivenbereich.
    zuletzt 15 Jahre ununterbrochen bei einem Verein im KIFU-Bereich .
    die 10 Jahre als sportlich Verantwortlicher bei der AH zähle ich gar nicht dazu.


    In meiner Trainertätigkeit habe ich viele Konflikte austragen müssen, musste mit Verhältnissen umgehen, die nicht meinen Vorstellungen entsprachen, bin aber nie davor geflüchtet, sondern hab mich dem gestellt und bin klargekommen.


    Ich steh immer noch im Kontakt mit Aktiven -Trainern und Trainern die im KIFU tätig sind und informiere mich.


    Ich steh in ständigem Kontakt mit Eltern, deren Jungs in den Leistungsbereich gingen, um deren Werdegang zu verfolgen.


    Ich bin jetzt 65, aber immer noch im Fussball (fast mittendrin)


    das ist meine Vita



    und da taucht dann einer mit seinem Kind aus dem Nichts auf, ohne nennenswerte eigene fussballerische Laufbahn,
    ohne nennenswerte Fussballvereinserfahrung, sicherlich mit zugestandenen theoretischem angelesenen Wissen über die neuesten
    Trainingslehren (wie es umgesetzt wird kann ich nicht beurteilen), der ausser 9 Jahren Trainertätigkeit im KIFU
    fussballerisch wenig kennengelernt hat.


    Und der will mir dann erklären, wie Fussball geht, besser noch, wie Fussball zu sein hat, wie er von allen gelebt werden soll.
    Der weiss, wie es ablaufen muss in Vereinen, aber es selbst noch nicht praktiziert hat.


    Mag sein dass bei mir die Arroganz eines Fussballers gegenüber einem Nichfussballer hervorkommt,


    aber besser noch wie die Arroganz eines Besserwissers ohne Nachweis des Besseren.



    Wollte diesen Diskussionsweg nicht einschlagen, da es mir hier um sachliche und nicht persönliche Dinge geht, aber du hast es herausgefordert.

    Eher der Vorschlag, die B Jugend abzuschaffen und die B Jungs in die A zu schieben finde ich gut.
    Finde ich sogar sehr gut...


    diese Diskussion ist schon im Gange, zumindest bei uns. der Gedankengang ist also nicht neu.


    gemischte A- und B- Jugend Mannschaften sind schon häufiger anzutreffen.
    wenn ich das recht in Erinnerung habe, gabs da auch schon eine gesonderte Staffel, bin mir aber nicht sicher


    ich kann mir durchaus vorstellen, dass in Zukunft eine Neuordnung der Jahrgänge zumindest bei den Staffelmannschaften kommt.


    zur Zeit dürfen A -Spieler ab ihrem 18, Geburtstag in den Aktivenbereich wechseln, Auswahlspieler früher.


    die Idee, dass beretis 16 jährige B-Spieler in den Aktivenbereich generell wechseln könnten, finde ich absurd.


    könnte mir vorstellen, dass das A-Alter um ein Jahr gekürzt wird, B wegfällt, un C und A dann 3 Jahrgänge umfasst.


    diese Regelung würde aber nur im Interesse und aus deren Bedürfnissen der kleinen Vereinen eingeführt und Sinn machen, da grössere Vereine eh meist Jahrgangsmannschaften haben.

    Hatte mal das gleiche Problem.


    habe dann 4 verschiedene Bälle angeschafft, unter gleichen Bedingungen getestet und dann für den uns passenden entschieden.


    verschliessene Bälle, wurden dann nach und nach ausgetauscht.


    eine zeitlang dann halt keine einheitlichen Bälle im Training gehabt, worin ich aber keinen Nachteil sah.

    die neue Trainergeneration im Jugendfussball nach @Andres Vorstellungen


    16jährige, Rentner und Hartz IV -Empfänger


    so wird eine Diskussion zur Farce, weil bestehende Probleme nicht sinnvoll erörtert werden.


    ja, vor 3 Jahren wurde darüber schon diskutiert. Thema wird ja immer irgendwo hervorgekramt als Argumentation, selbst
    wenn das eigendliche Thema um Raum und Kette mal war..


    Statt zu diskutieren, hätte diese Idee vor 3 Jahren angepackt werden können, durchgesetzt und jetzt von den Ergebnissen
    berichtet werden können. Lese ich aber nichts von den Ergebnissen einer Durchsetzung.


    Diskussionen über Aufwandsentschädigungen als Regulierungsfaktor bei Trainern und im Jugendbereich sind für mich rein
    theoretischer und utopischer Natur.


    Da ich mich selbst immer als Praktiker im Fussball gesehen habe, wende ich mich lieber wieder dem praktikabel Machbaren zu.

    Andre


    jetzt verfällst du in Reich der Fantasterei.


    mag sein, dass es bei Leistungsvereinen durchsetzbar ist. aber du solltest dich mal mehr am machbaren, als an dem was in der
    Fantasie möglich ist.


    Vor 5 Jahren teilte man mir mit, dass es sinnvoll wäre, eine Trainerlizens zu machen (denen war nämlich nicht bekannt, weil ich damit nicht hausieren ging, dass ich schon B-Lzens mal erworben hatte).


    Der Vorstand hatte für die Jugend ein Konzept erstellt. Jugendtrainer sollen von jungen aktiven Fussballern gestellt werden, die auch entsprechend auf Lehrgänge geschickt werden. die Kosten dafür übernimmt der Verein. auf deutsch: jeder bekommt seinen
    Trainerlehrgang vom Verein bezahlt.


    Obwohl ich die Idee gut fand, habe ich laut gelacht.


    Weisst du wieviele junge Fussballer zum Trainerlehrgang gingen? Kein Einziger


    Weisst du wieviele eine Jugendmannschaft übernahmen? Einer. Derjenige, der schon bei mir Co-Trainer war und dann später
    meine Mannschaft übernommen hatte, weil sein jüngerer Bruder dort spielte und sich kein anderer dazu bereit fand.



    das ist die Realität, wie sie sicherlich nicht überall, aber in ähnlicher Form bei Dorfvereinen anzutreffen ist.


    Deine Idee dort umgesetzt würde bedeuten, dass der Verein seine Jugendmannschaften abmelden kann.


    Ungeachtet dessen bleibt dann noch, dass die ausführende Person, wie du sie für dich vorstellst in diesen Vereinen nicht anzutreffen sind.


    Was schön wäre, vielleicht auch sinnvoll, was man sich erträumt was alles sein könnte hat einen Gegenspieler:


    die Realität, und die ist leider stärker.


    Wer was verändern will, muss in kleinen Schritten vorgehen, dann erreicht er auch was.


    wer das Grosse betrachtet zu verändern, wird scheitern. Aber dafür sind dann die Anderen, die Dummen, die Uneinsichtigen schuld


    bring mir10 Dorfvereine aus dem ganzen DFB Bereich wo deine Vorstellungen im Dorfverein umgesetzt werden, und ich folge dir.

    Das was du hier im Forum ansprichst, ist ja auch genau das was mich "nervt" in meinem Verein. Es gibt keinen im Verein der die Sache mal gescheit in die Hand nimmt, Dinge offen anspricht und Lösungen erarbeitet. Also nochmal, deine Kritikpunkte sind berechtigt, deine Lösungsansätze zum Teil auch interessant. In der Theorie ist das alles ok aber es braucht halt Leute die das auch umsetzen. Mir fehlt da - wegen geringer Erfolgsaussichten - der Antrieb, weil es auch noch andere Sachen im Leben gibt - ACHTUNG! - außer Fußball


    Mal überlegt, dass dort auch keine Profis tätig sind? das auch nebenbei und ehrenamtlicht machen. für die es auch
    andere Sachen ausser Fussball gibt? Aber auch ständig von allen Seiten auf die Ohren bekommen.
    Garantiert weniger Anerkennung als der Trainer bekommt, der diese zumindest aus seiner Mannschaft erfährt.


    die mit Problemen zu kämpfen haben, die sich aus teilweise extremen unterschiedlichen Interessen ergeben, und diese unter einen Hut bringen müssen.


    Mal überlegt warum es mindestens genauso schwierig ist Personen für die Vorstandsarbeit (ich sprech noch gar nicht von guten)
    zu finden, wie die Trainersuche?


    Dies ist auch kein fussballspezifisches Problem. Wer sich mal etwas umhört, wird feststellen, dass andere Vereine (Musikverein, über den Gesangverein bis zur Feuerwehr) identische Probleme haben.


    Gründe warum manches nicht gemacht wird hat jeder. Du hast doch für dich selbst auch einen genannt. Wenn du unbedingst wolltest, könntest du auch, zumindest tätig werden, wie es ausginge bleibt offen.


    Es ist halt sehr leicht, bei Misständen immer andere Verantwortlich zu machen. Dies ist nicht nur weit verbreitet, ich schliesse mich selbst davon auch nicht aus..



    Schliesse nicht aus, dass man eine andere Denkweise bekommt, wenn man sich die Hörner schon öfters abgestossen hat,
    oder von anderen abgestossen wurden,


    Auch stelle ich fest, dass die Sichtweise sich schon etwas ändert, wenn man eine gewissen Abstand gegenüber der aktiven Zeit
    als Trainer hat.

    Andre


    deinem letzten Beitrag stimme ich da inhaltlich grundsätzlich zu.


    wer sich im Fussball engagiert wird sich entscheiden müssen.


    Geh ich den Weg des Spielers, den des Trainers, den des Schiedsrichter, den des Vereinsvorstandes oder gar den auf der
    Verbandsebene.


    alles zusammen geht nicht, oder man macht vieles, aber nichts richtig.


    und wer sich nun für die Trainertätigkeit entscheidet hat doch eigendlich ein klar definiertes Tätigkeitsfeld, das der Mannschaft.


    macht er das einigermassen vernünftig, ist er vollkommen ausgelastet.


    Denkt er über seine Mannschaft hinaus, muss er sich auf eine andere Ebene hin orientieren, und seine Tränertätigkeit aufgeben,
    wenn er dort ordentliche Aufgabenerfüllung anstrebt.


    Wir jammern hier ständig, wie schwierig es ist Trainer zu finden. Sieht es anderswo besser aus?
    Vorstand, Schiri, Verband jammern doch genauso.


    Jeder sollte eigendlich dort wirken, wo er seine Stärken hat.


    Ich selbst war im Vorstand, auch in der Jugendleitung. Hab erkannt, dass das nicht mein Ding war, weil die Vorstellungen
    die ich hatte in der Praxis nicht umsetzbar war, teilweise gegen Windmühlen gelaufen bin. Bevor der Frust zu gross
    war, habe ich micht dann auf den Trainerjob konzentriert, derthin wo ich mindestens für einen bestimmten Personenkreis
    ein kleinweg was bewegen konnte.

    Ich habe geschrieben, dass der Teil DIESER Trainer die damit nicht klar kommen, dann gehen könnten

    ist Aussortieren von Schlechteren, denn keine Qualitätsverbesserung? du argumentierst doch damit, dass durch diese Geldzahlungen, Trainer in eine vorgebene Richtung geführt werden können, zur Aus- und Weiterbildung angehalten werden, die
    ohne Zahlung nicht möglich wäre.


    Niemand -so meine Meinung-...macht das nur des Geldes wegen...ich sehe das als Anreiz.

    ist Anreiz, denn nicht Motivationsgrund Geld?

    Wieviele Trainer hätte man ansprechend können, wenn man 180 Euro in die Hand nehmen könnte?

    du beschreibst es doch selbst. mit Geld ansprechbar, ohne Geld nicht. also ist die Hauptmotivation für diese Personen das Geld.

    Andre


    auf den Trainer, der in den E oder D-Bereich wegen 180€ geht, diese Entscheidung davon abhängig macht, ob er das Geld bekommt oder nicht, verzichte ich gerne.


    meine Begründung:


    der Trainer für den Geld eine Motivation ist (die für mich durchaus berechtigt ist) und auch die entsprechenden Fähigkeiten hat, der geht in B,A, oder aktiven Bereich. Dort erhält er nämlich vielerorts eine vernünftige Bezahlung.


    Trainer, die aber diese Fähigkeiten nicht haben, dort also nicht unterkommen, brauche ich auch nicht im KIFU.


    nochmals: ich bin für Aufwandsentschädigung, aber nicht zur besseren Trainerfindung mit Qualitätssteigerung
    im KIFU beim Dorfverein.


    wo bewegen sich denn die guten Trainer hier im Forum, die schon einige Zeit dabei sind:? im F und E Bereich? beim Dorfverein?


    nehme hiervon den Schüler, der ins Trainergeschäft einsteigt, oder den ein oder anderen Einzelfall aus.

    Es sind Wörter die das Gleiche beschreiben


    oder auch nur neue Wortkreationen sind.


    Mittelstürmer, Stossstürmer, hängender Mittelstürmer, schwimmender Stürmer.


    Neu?


    je nach Gegner und Spielerfordernissen habe ich das schon vor über 30 Jahren in einem Spiel gespielt.
    war aber auch ein Wunderknabe, was leider jedoch keiner erkannte.


    wie sagte Scholl als Kommentator (im Sinne) neue Bezeichnungen verändern nicht die Aufgabenstellung von Spielern. da ging es grob um die 6 er Position.