Beiträge von guenter

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    Denn schon häufig genug habe ich erlebt, dass nach einer Aussöhnung per Handschlag die Entschuldigung folgte


    Streite ich nicht ab. kommt aber auf die Gesamtsituation an.


    Manchmal, gerade wenn die Situation ziemlich aufgeladen ist, und die Emotionalität noch nicht abgeklungen ist, ist es aber besser, sich zuerst mal aus dem Weg zu gehen. Schon des öfteren erlebt, dass sich sonst das Ganze noch mehr hochschaukelt.


    Ein Gespräch zu einem späteren Zeitpunkt bringt da dann wesentlich mehr, man läuft sich ja immer irgendwie über den Weg.


    Die Hand reichen zwecks Show für die Zuschauer - davon halte ich recht wenig.


    Ich habe da schon unterschieden, je nach Situation und Person.

    Aber was bringt es dem Kind, wenn wir herausarbeiten, dass der Trainer falsch handelt, wenn er es eben tut.


    Klar, wir haben einen Schuldigen. Aber das Problem ist ja trotzdem nicht gelöst, bzw. dem Kind geholfen.


    das sehe ich als ein generelles Problem bei vielen Themen, egal ob es sich um Fehlverhalten von Trainern, Vereinen, Jugendlietung,
    Eltern, eigendlich egal was.


    Wir wissen hier doch im Prinzp alle, was da schief läuft, wie es besser zumindest anders ablaufen könnte.


    Aber erreichen wir diese Personen? Nein, Nie.


    Aber hilft das in irgendeiner Form dem Problemschilderer ausser Mitgefühl oder Bestätigung für seinen Frust?


    Über andere zu meckern, ihr unmögliches Verhalten kritisieren ist einfach, schliesse mich da nicht aus.


    Wichtiger finde ich für den Problemschschfreiber Klartext zu reden, Möglichkeiten und die Alternativen aufzeigen, die er hat, bei denen er etwas bewirken kann, oder einfach nur akzeptieren muss.


    Mag manchem dann unangenehm rüberkommen, aber Betreffender weiss dann zumindest wo er dran ist, und kann sich drauf
    einstellen.


    Wir können hier 100 Beiträge über das unmögliche Verhalten eines Brüllers bringen, verändern tun wir damit keinen Einzigen.
    Wir können hier aber eroieren wie mit einm solchen umzugehen ist, welche Möglichkeiten es geben könnte, auf ihn einfluss zu
    nehmen, bzw. welche Konsequenzen da der Einzelne für sich ziehen kann.


    Beispielhaft, trifft aber auf jedes Problem zu.

    Vorallem ist es schwierig wenn wie im Kreis Köln Pilotprojekte in der D Jugend laufen und in der E Jugend noch zustände wie vor 30 Jahren herrschen.


    Wem sagst du das? Auch für mich Schwachsinn. Ich vertrete immer schon die Ansicht, dass Veränderungen direkt beim Einstieg in den Fussball, also in der G eingeführt werden müssen, und dann in den entsprechenden Altersstufen fort- und auch weitergeführt
    werden.


    Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass Dinge, die ich direkt in der G festgelegt habe (z.B Eltern weg vom Spielfeldrand.
    Reinrufen der Eltern, Zurückhaltung bei falschen Schirientscheidungen usw) im Laufe der Jahre keine nennenswerte
    Probleme mehre hatte.


    direkt angewöhnen ist einfach, bereits Angewöhntes abschaffen jedoch schwierig.

    Aber spätestens in der pubertierenden Phase rebellieren ja die Jugendlichen ein wenig gegen das Elternhaus. Das ist völlig normal bei der Entwicklung eines Menschen. Da hat man dann in einer anderen Gruppe, vor allem beim Hobby und als Trainer oft einen anderen Einfluss auf den Heranwachsenden.


    wichtiges Unterscheidungsmerkmal.


    Stimme dir absolut zu, dass gerade in der Pupertätsphase der Trainer stark einwirken kann, gerade weil er eine ganz andere
    Position begleitet, wie das Elternhaus. insbesonders wenn in der Vergangenheit ein gewisses Vertrauen aufgebaut werden konnte.


    Ganz anders jedoch, wenn gewisses Verhalten vor der Pupertätszeit gegeben ist, und sich gewisses Verhalten schon in der
    Kindheit eingestellt hat. Hier hat die Erziehungshilfe gezeigt, dass es ohne die Mitwirkung des Elternhauses kaum möglich sein wird,
    grundsätzliche Veränderungen zu erreichen, es sei den das Kind wird gänzlich dem Einflussbereich des Elternhauses entzogen
    /d.h. Fremdunterbringung)


    Ich habe jetzt von grundsätzlichem Fehlerhalten von Kindern gesprochen, nicht davon, was mancher Trainer schon als Problemfall sieht, die mit einfachen Konsequenzen aus dem Weg zu räumen sind.


    Das lässt sich aber relativ leicht feststellen.

    Ich ging unterm Spiel aufs Feld, damit der SR unterbricht und erklärte ihm was da so los ist und auch, dass ich meine Mannschaft dann vom Platz nehme.


    Auch wenn es gegen alle Regularien verstösst, finde ich das im unteren Jugendbereich in Ordnung.
    vernünftig denkende Personen sollten nicht nur zuschauen und kritisieren sondern handeln. Auch eine Möglichkeit
    zu Veränderungen zu kommen. Paragrapfhenreiter sehen das sicherlich anders und eine Strafe ist da natürlich dann auch
    fällig.


    Male mir nur gerade aus, was da bei dir los gewesen wäre, wärest du auf eine Schiri getroffen, der die Einstellung
    wie derjenige hatte, auf den ich letzten Samstag getroffen wäre.

    @Mensch tobn,


    wenn wir uns weiter so ergänzen, können wir gleich gemeinsam eine Beratungsstelle für schwierige Fälle und Erziehungsfragen
    hier aufmachen.. :D


    wobei das Wort Erziehung bei mir des öfteren so einen faden Beigeschmack hat.
    mit fällt aber kein so richtig passender Begriff für die Hilfestellung zum besseren sozialen Verhalten ein.


    Ist eigendlich auch eines meiner Lieblingsthemen im Fussball, da die Einflussnahme auf vernünftiges Verhalten der jungen fussballer
    für mich im Breitensport die gleiche Bedeutung hatte wie die Vermittlung einer guten Technik.


    Ich sehe darin auch einen Grund, warum relativ viele der von mir betreuten Jungs längerfristig beim Fussball blieben. Aber auch nur Vermutung.

    Ich habe lediglich geschrieben das ich es mir langweilig vorstelle.

    Mir ging es mit meinem Suppenbeispiel darum, dass du es einfach mal ausprobieren solltest, um damit eine eigene fundiertere Meinung zu bekommen.


    Ich kenne zum einen keine Übungen und habe auch keine gefunden.

    Das ist natürlich ein Problem, weiss aber auch nicht, wo du da was finden könntest.
    Da ist natürlich derjenige, der schon selbst öfters am Pendel gestanden hat, im Vorteil.


    Und die Jungs einfach mal ans Pendel zu stellen und einfach mal drauf los Köpfen lassen halte ich ehrlich gesagt nicht für sinvoll.

    Ja, da stimme ich dir zu, das ist absolut nicht sinnvoll.


    betrifft aber doch alle Übungen, die man so machen kann, da sagt man ja auch nicht einfach - mach mal


    Da sollen sie lieber spielnah den Ball aufs Tor Köpfen.

    als Alternative ja, wenn man von Pendel keine Ahnung hat.



    Eine Mach-einfach-mal Übung ,also nicht sinvollen, kann man jedoch nicht mit einer sinnvollen kontrollierten Übung vergleichen


    Wie bei allen Übungen muss man sich auch mit dem Pendel schon näher befassen.


    Wenn nicht, lässt man dann besser die Hände (Kopf) davon.


    Wobei ich den Pendel wesentlich mehr beim Fuss wie beim Kopf benutzt habe..
    mir hat da der Multikickball noch besser gefallen, weil da die Jungs gerne rangingen.



    er bietet auch einen anderen Vorteil:


    einen Quertreiber oder Störenfried kriegt man damit wieder auf die richtige Bahn, ohne mit Konsequenzen oder gar Bestrafungen
    reagieren zu müssen, ist halt Sondertraining.
    der Multiklickball bietet auch die Möglichkeit einen kurzfristigen Aggressionsstau abzubauen.


    wer die Möglichkeit hat, sollte es zumindest mal ausprobieren.

    Sowas stellt man nicht von heute auf morgen ab, das eigentlich ja begrüßenswerte Engagement in konstruktive Bahnen zu lenken bedarf, so denke ich, eines langen Prozesses und viel Geduld


    tobn


    aus deinem, aus meiner Sicht, sehr guten Beiträg wären sicherlich einige Sätze besonders hervorzuheben.


    Möchte mich aber aber auf den für mich wichtigsten Hinweis beschränken. Geduld, ohne die wird es nicht gehen.



    Ich vermisse jedoch einen wichtigen Hinweis, der in einem solchen Fall immer beachtet werden sollte:


    Verhält sich das Kind nur beim Fussball so, oder ist sein Verhalten auch an anderer Stelle (z.B. Schule, beim freien Spielen
    mit Kunpels, im Elternhaus) gegeben.


    Dies sollte man unbedingt erkunden, da es die Vorgehensweise mit einem solchen Kind schon wesentlich beeinflussen kann.


    Solches Verhalten (Wutausbrüche) kann man nämlich nicht punktuell (beim Fussball) verbessern, sondern nur in seiner
    Gesamtheit beeinflussen.


    Aus eigener Erfahrung weiss ich jedoch, dass sich die Mühe lohnt. Selbst in extremsten Fällen kann gegensätzliches Verhalten erreicht werden. Dann ist aber eine Zusammenarbeit mit Elternhaus und auch Schule (wenn dort auch auffällig) erforderlich.


    aber ohne die dann von dir angesprochen Geduld, also Zeit, wird es nicht gehen.

    Gerade gelesen, und es gibt ja zum Glück nicht nur die negativen Schlagzeilen und deshalb auch verbreitungswürdig.:


    D-Jugendspieler schiesst das 2:1, Schiri gibt Tor, das er zurücknimmt, als dieser Spieler signalisiert, dass er zuvor den TW geschubst
    habe. Ein Zuschauer laut, dass alle es mitbekamen: Wie kann man nur so blöd sein


    Trainer griff ein, beruhigte die Zuschauer, und stärkte den jungen Spieler in seiner Entscheidung.


    Auszeichnung mit dem Fai Play Preis.


    für mich auch bemerkenswert und durchaus auch auszeichnungwürdig das Verhalten des Trainers:


    nicht nur dass er sich hinter die Entscheidung seines Spielers stellte, sondern dies dann auch den Eltern deutlich rüberbrachte
    und somit den Fair Play Gedanken den Zuschauern verdeutlichte.


    Es gibt ihn also, den Gegenpoll zum gewinngeilen Trainer.


    Für mich eigendlich öfters, als hier viele Beiträge im Forum vermuten lassen.

    der Multikickball kam auch bei meiner Truppe sehr gut an, war auch privat ideal, wenn man alleine mit dem Ball was machen wmusste.


    benschi


    da kam eine Suppe auf den Tisch: "Die schmeckt mir nicht" Schon mal probiert oder gegessen? "Nein, aber die schmeckt mir nicht"


    "Noch nicht einmal probiert, und du weisst schon, dass sie dir nicht schmeckt? Seltsam, Probieren solltest du schon zumindest, um dir ein besseres Urteil zu erlauben"


    passt doch wohl zu deinem Beitrag, oder?

    tobn


    weisst du was ich schlimm fände?


    wenn alle Trainer meiner eigenen aktiven Fussballerzeit gleich vorgegangen wären. ätzend langweilig.


    jeder Trainer hatte seine Eigenheiten, sowohl gute wie schlechte, womit ich bei jedem etwas anderes und neues erlebt habe.


    Wichtig ist letzendlich dass der Trainer in seiner Vorgehensweise den Weg findet, der zu seiner Mannschaft passt.


    Was könnten wir denn diskutieren, wenn alle der gleichen Meinung wären und alle den Weg mit der gleichen Vorgehensweise
    gingen.


    Im Fussball gibt es, Gott sei gedankt, nicht den einen wahren, richtigen Weg. Das macht ihn doch so interessant und spannend.

    Kopfballpendel im KIFU ein absolutes Tabu.


    ab B_jugend gezielt und dosiert, für mich ein vernachlässiges Thema bei der Einzelförderung.



    beim Fusspendel finde ich aber auch schon im kifu-Bereich durchaus sinnvolle Anwendungsmöglichkeiten.,

    Frank


    ich finden deinen Beitrag absolut lesenswert, da er, auch oft in abgewandelter Form häufig so aussieht.


    Erwähnenswert vor allem auch der Beitrag zu einem Elternteil , der aufzeigt wie unterschiedlich Vorstellungen und Wünsche
    von Eltern, die sehr häufig dann von ihren Kindern übernommen werden:


    in deinem geschilderten Fall ist den Eltern die Spielzeit unwichtig, die Hauptsache er spielt in der D1 im Gegensatz zu Anderen,
    denen es vorrangig darum geht, dass genüfend Spielzeit gegeben wird.


    natürlich möchte jeder am liebsten in der 1. Mannschaft spielen und dazu möglichst viel Spielzeit, dass dazu dann aber die
    persönlichen Vorraussetzungen nicht gegeben sind wird gern ausser acht gelassen.


    Wo ist der Traumverein, der die unterschiedlichsten Wünsche und Vorstellung aller Eltern einschliesslich ihrer Kinder unter einen
    Hut bringt. Gibt es den? dann versuch ich nochmals Vater eines Sohnes zu werden.

    Sorry Leute, aber wer mit Schutzbefohlenen nicht respektvoll und vernünftig umgeht, erzeugt Angst. Die Kinder/Jugendlichen sind die Schwächeren und sind hier hilflos ausgeliefert. Dies gilt sowohl für die Erzeugung von Angst durch leise Giftpfeile, aber auch und vor allem durch laute Schreierei. Wer behauptet, den Grad bewandern zu können, auf dem der Empfänger dies nicht als Angriff wertet, der sucht nur eine Rechtfertigung für sein Sch...verhalten. Man muss das einfach nicht machen, wer will, kommt auch ohne aus.


    Manndecker


    RespektvollerUmgang mit den Jungs habe ich in meinem Beitrag besonders hervorgehoben, für mich ein Muss.
    Ab welcherm Grad führt nun aber deiner Meinung nach die Lautstärke, die ja auch jeder anders empfindet zu, zu einem respektlosen Umgang? ab welcher Lautstärke wird Angst erzeugt? Ich kanns nicht beantworten.


    Und dass bei dieser Diskussion hier jemand eine Rechtfertigung für sein Handeln sucht, bzweifle ich ganz stark.


    Dann könnte man auch vermuten, dass die Schweiger ihr tun vertreten, weil sie nicht wiisen was sie sagen sollen.


    Ich vermute stark, dass es immer noch unterschiedliche Meinungen gibt, was Brüllen ist.


    für mich gibt es deutliche Unterschieder ob jemand Laut ist, rumschreit oder rumbrüllt.


    Will ich jemand erreichen, muss ich auf dem Platz, egal ob Spiel oder Training eine gewisse Lautstärke anwenden, die sich dann
    auch nach Entfernug des zu Erreichenden oder der sonstige allgemeine Lärmpegel ist.


    Kann sein, dass das schon für einen ein Brüller dann ist, dann wäre ich sicherlich einer gewesen, denn meine Anweisungen, egal ob
    Spiel oder Training, kurz, verständlich und gezielt, aber immer mit der notwendigen Lautstärke, dass meine Botschaft auch den
    empfänger erriecht.


    Dies ist doch deutlich zu unterscheiden, von einem Schreihals und einem Brüller.


    bei einem Brüller kommt immer auch eine gewisse Aggressivität hinzu, und dies führt dann, und da bin ich voll dabei, zu einem ängstlichen Verhalten bei Kindern und folglich oft auch eine Gegenaggressivität.


    Und ich bleibe dabei, dass es da eine Gradwanderung gibt, bei der man aufpassen muss dass man z.B. eine gewisse
    Lautstärke überschreitet, die Tonart eine andere Aussagekraft verusacht, und man den Grad des Lautstarken zum
    Schreihals zum Brüller überschreitet.


    Und wenn dann dieser Grad dann doch mal überschritten werden kann, ist das für mich keine Grund alle zu Schweigern zu machen.


    Da wo es nämlich stimmt zwischen Mannschaft und Trainer, da, wo der gegenseitige Respekt gefestigt ist, spielt das dann keine bedeutendere Rolle, können die Betroffenen auch damit umgehen, und kann dann auch schnell folgend wieder klargestellt werden.



    die echten Brüller lehnen wir doch alle ab, bedeutet aber doch nicht, dass wir ins andere Extrem verfallen müssen.


    das ist doch genauso, wie beim gewinngeilen Trainer mit sienen bekannte ausmassen, da wird dann das Gewinnen als unbedeutend dargestellt.
    Nicht wenige haben das einfach so übernommen, vermitteln gar ihrer Mannschaft, dass es egal ist, ob sie Gewinnen oder verlieren.


    Dabei ist das Gewinnen sehr wohl von Bedeutung für junge Fussballer . Dabei ging es ja wohl auch nie, im Gegensatz
    zu den Trainern, die das Gewinnen der Mannschaft als eine urpersönliche wichtige Angelegenheit betrachten, alles andere dem unterordnen und es als persönliche Niederlage sehen, wenn seine Mannschaft verliert.


    Wenn nun die Bedeutung des Gewinnens für den Trainer völlig zu recht ind den Blickpunkt und kritiseirt wird, heisst das doch auch nicht, wiederum ins total andere Extrem zu verfallen und das Gewinnen für unwichtig und unbedeutend anzusehen.


    Hab das jetzt nur aufgeführt, dass wir immer gerne von einem Extrem ins andere Verfallen und finde ich genauso falsch.


    extremes Verhalten gilt es abzuschafffen, aber das heisst nicht, dass das nur geht wenn in das andere Extrem verfallen werden muss.

    Allzu oft trauen sie sich aber auch nicht, etwas zu sagen,

    Stimmt, mindestens genauso häufig übernehmen sie aber auch einfach die Einstellung der Eltern, die dann als ihre eigenen
    kundgetan werden.


    Warum sollen sie ihre Kinder in einem Verein lassen, wenn sie beispielsweise wissen, dass es in einem anderen Verein besser läuft.

    Absolut kein Widerspruch, wenn sie einen solchen in der Nähe haben.


    Aber wie gross ist denn die Chance überhaupt, sicher zu sein, dass dort die derzeitgen Probleme nicht gegeben sind, bzw dann
    nicht andere auftauchen? Allein ein Trainerwechsel kann doch schon dort bei einem Jahrgang zum Umkehr derzeitig guter
    Bedingungen führen.




    Und ich persönlich hätte auch keine Lust, meine Zeit in einem Verein zu verbringen,

    das kommt dann auf die Eigenmotivation an. Bei mir war es der Eigenanteil zur Integration unserer Familie als Neubürger
    im Dorf. Wegen dem Fussball wäre ich dort garantiert nie gelandet, nach erfolgter Integration ja auch nicht geblieben.


    noch eine Klarstellung:


    betreffender Verein hat sehr wohl recht viel für die eigene Jugend gemacht, vollkommen ausreichend ausgestattet bis zur Fahrgelderstattung der Eltern bei Auswärtsfahrten (!) einschl. einem speziellen Versicherungsschutz für die Autofahrer.


    nur konnte jeder Trainer mit seiner Mannschaft vorgehehn, wie es ihm beliebte. Folge war dann, dass es durchaus den ein oder anderen besser geführten Jahrgang , aber auch das genaue Gegenteil zu finden.


    Diesen Nachteil konnte ich dann aber auch bei 2 Jahrgängen zu meinem absoluten Vorteil ausnutzen.
    Vorteile, die sich mach Trainer in einem gut geführten Verein für sich nur wünschen würde.


    an Versuchen durchgehende Veränderungen (Verbesserungen) in der Jugendabteilung zu erreichen bin ich jedoch kläglich
    gescheitert und habs dann nach 10 Jahren auch aufgegeben.

    Wenn dieses Grundgefühl da ist, ist vermutlich die Lautstärke kein allzu großes Problem. Wenn aber dieses Grundgefühl fehlt, dann resultiert Angst - und das braucht nun wirklich keiner.

    dies ist für mich von grundlegender Bedeutung


    Aus meiner Warte sehe ich die Gefahr, dass die (zu?) enge Führung durch den Trainer verhindert, dass die Jungs ihre Fehler machen dürfen und dadurch aber eigene Lösungen entwickeln. Das ist aus meiner Sicht die Gratwanderung, die der Trainer zu bewältigen hat: Einerseits den oben angesprochenene Freiraum geben, andererseits aber auch zeitnahe Rückmeldung geben

    Ja, es ist natürlich eine absolute Gradwanderung. Da den richtigen Grad zu finden, macht doch einen guten Trainer aus.


    wegen Lautstärke wird noch keiner zum Brüller .aus, der Übergang ist doch fliessend, die richtige Mitte zu finden
    macht den besseren Trainer aus.


    zwischen alles Vorgeben, alles kommentieren und dem totalen Freiraum ist doch eine grosse Spannbreite, da den richtigen
    Weg zu finden ist Aufgabe des Trainers.


    zwischen totalem emonitonalen Verhalten und stoischer Ruhe an der Aussenlinie gibt es ja noch viele andere Zwischenmöglichkeiten.


    Und da nun den idealen Gradwanderungsweg zu finden, ist nicht einfach und findet man, wenn überhaupt als Trainer erst mit den
    Jahren.


    Ich finde auch gewisse gelegendliche Abweichung nicht weiter schlimm.


    Was ich total ablehne, sind die beiden, die da am äusseren Rand der Skala sich bewegen, den, den ich dann als
    Brüller sehe und auf der anderen Seite den Stoiker, wie den Nationaltrainer,(wars nicht ein Russe?) wo immer gerätselt wurde, ob er nun auf der Bank schläft oder nicht.


    wir neigen leider allzusehr, nur die Extreme zu sehen, deswegen sagen auch Begriffe, wie hier z.B. Brüller, recht wenig aus.
    Jeder hat doch da sein eigenes Bild vor Augen. Meines ist dabei z.B. der wirklich extreme, unangenehme, unqualifizierte,
    und für mich insbesonders das was @Don anspricht respektlose vorgehende Trainer der entsprechenden aggressiven
    Lautstärlke, wobei weniger die Lautstärke sondern deutlich das aggressive im Vordergrund steht.

    tobn


    du irrst dich. ich war nie in einem NLZ oder auch einem Leistungsverein tätig. leiglich bei einem Leistungsverein meinen Sohn begleitet.


    Ich bin einem etwas grösseren, insgesamt etwas besseren geführten Dorfverein grossgeworden.


    Bin dann, als mein ältester Sohn im F-Alter war, in einen kleinen Dorfverein gekommen, in dem fast alles an Problemen
    gegeben war, die wir hier diskutierten.


    Als allererstes lente ich ein F-Jugend kennen, in der nur die leistungsstärksten zum Einsatz kamen, mit der einzigen Ausnahme:
    Sohn des Aktiventrainers und einer starken Person im Verein, der garantiert kein fussballerisches Talent war.


    Jungs die ab Nr 11 kamen wurden links liegengelassen. bei Spielstand 5:0 führte das Auswechseln eines starken Spielers
    zum absoluten Unverständnis.


    Ich könnte fortführen, wollte nur 2 Beispiele aufzeigen, mit denen ich direkt in diesem Verein konfrontiert wurde, und in der grassen
    Form nicht gekannt habe und dass ich selbst mit vielen der hier aufgeführten Probleme selbst konfrontiert wurde.


    Ich kann die Sorgen vieler Eltern hier, wie zum Beispiel House allerbestens nachvollziehen, habe sie ja teilweise selbst
    gehabt.


    Nur hatte ich einen Vorteil, den, dass ich als langjähriger Fussballer und Vereinsmitglied viel Abläufe kannte, wusste das man gerade als Neuling im Verein so gut wie nichts erreichen bzw. ändern kann, und in vielen Vereinen nicht grundlegend anders ist.


    Wusste aber auch welche Möglichkeiten man selbst in einem solchen Verein haben kann, die positv zu nutzen sind.


    Ich wurde zwar belächelt, als ich anfragte ob man eine F2 melden könnte und ich diese Mannschaft aufbauen und trainieren würde, aber nach dem Motto, lasse den doch mal machen, wurde zugestimmt.


    Habe dann alle Unzufriedenen und bereits Aufgehörten um mich gescharrt und auch eine Mannschaft zusammenbekommen.
    Aus dieser Truppe spielen heute übrigens mehr Jungs im Aktivenbereich, als aus dem ach so starken Jahrgang der F1.


    Klar, nicht jeder Vater hat den Hintergrund, den ich hatte, aber den muss man in dieser Altersstufe auch nicht unbedingt haben.


    Ich habe aber eins gemacht, was eigendlich jeder könnte und was ich hier ja öfters anspreche:


    Ich habe Dinge, die mir absolut nicht gefallen, die absolut nicht meinen Vorstellungen entgegenkamen, die nicht einem Umfeld
    entsprachen in dem ich meinem Sohn im Fussball aufwachsen lassen wollte, einfach mal als Gegeben akzeptiert.


    Nicht rumgejammert, nicht erwartet oder gar versucht dass die dortigen Verantwortlichen ihr Vorgehen ändern, nicht direkt an einen Vereiswechsel gedacht, sondern ich habe einen Weg gesucht, wie ich selbst für und mit meinem Sohn es in etwa so gestalten kann
    dass es mir passt.


    In ganz kleinen Schritten konnte ich dann aber auch über meine Mannschaft hinausgende Veränderungen erreichen, bei weitem
    aber auch nicht wie ich es mir wünschenswert gewesen wäre.


    Was ich rüberbringen will, manchmal sicherlich unangenehm für den Ein oder Anderen, ist, dass gewisse Dinge einfach zu akzeptieren sind, sie sind einfach vor Ort so, ob sie richtig sind oder nicht, ob sie den eigenen Vorstellungen entsprechen, oder nicht.


    Wer dann zuerst mal akzeptieren kann, von eigenen Wunschvorstellungen oder aber auch wie es eigendlich sein sollte,
    Abstand nimmt, der kann durchaus Wege finden, die für das eigene Kind zufriedenstellend sind.


    Kinder kommen viel mehr klar mit gewissen Situationen und können sie wesntlich besser akzeptieren als wir Erwachsene glauben.


    Es sind dann auch weniger die Kinder, sondern ihre Eltern die rummjammern, allen Anderen und auch die dortigen Verhältnisse
    verantwortlich machen.


    Gerade diejenigen die neu zum Vereinsfussball kommen, haben Vorstellungen, die sehr häufig nicht zu diesem passen.


    Wer das erkennt , akzeptiert und seine eigenen Vorstellungen zurückschrauben und anpassen kann, wird beim fussball dabeibleiben, die Anderen werden ihn irgendwann verlassen. Denn die gegebenen Bedingungen in Vereinen, egal wie
    verbesserungswürdig sie sind, wird er nicht verändern, es sei denn er wird aktiv und hat einen einen sehr langen Athem.
    Bis da aber dann Veränderungen erreicht sind, spielt der eigenen Sohn garantiert nicht mehr in der Altersstufe, für die man
    für Veränderungen gekämpft.


    Der Fussball ist, wie er ist, wer das nicht akzeptieren will, für den ist der Fussball, so wie er ist , halt nichts..
    es gibt aber noch keinen anderen, zumindest nicht den, den sich jeder für seine Wünsche und Vorstellungen erhofft.

    Ein Hobby zu suchen was kein Mannschaftssport ist.


    Nein, Man muss lernen, gewisse Abläufe, gewisse Begebenheiten, gewisse Umstände zu akzeptieren und lernen damit
    umzugehen, auch wenn sie einem nicht so recht passen, unfair oder ungerecht erscheinen und manches ganz sicherlich
    besser gehandhabt werden könnte.


    Fussballer, die länger dabeigeblieben sind mussten das und konnten das auch, waren aber auch in der Lage das Positive für sich da herauszuziehen.


    Das ist aber nicht nur im Fussball oder einem anderen Mannschaftssport so, das trifft immer zu, sobald man ein Hobby zu zweit
    ausüben will. Ist doch schon so, wenn man mit Freundin oder Frau in Urlaub fährt, da geht doch auch nicht alles nach den eigenen
    Vorstellungen ab.


    Für Indiviualisten gibt es immer noch die Leichtathletik als Sport. Im dortigen Breitensport, kann jeder so und wann er will
    trainieren und laufen, am Wettkampf teil nehmen oder auch nicht, alles so wie er es für sich will, mit der Ausnahme, dass er beim z.B. Marathon in die gleiche Richtung laufen muss wie alle anderen. Mist aber auch, einen Haken gibts also auch dort.


    Nirgendwo geht es nach meiner Wunschvorstellung ab.


    Eines ist aber auch ganz deutlich in meinem Bereich sichtbar gewesen.


    Der Umgang mit Problemen aller Art ihrer Kinder ist in der Elternschaft, die selbst vom dauerhaften Mannschaftssport (muss nicht unbedingt Fussball sein) kommen ein wesentlich anderer als bei denjenigen, die erst durch ihre Kinder zum Vereinsfussball .
    kommen.


    Kinder, deren Väter selbst im Fussball Probleme hatten, viele die auch selbst allzu früh aufgehört hatten, gehen oft
    den gleichen Weg.