Beiträge von guenter

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    Außerdem fällt es vielen SPielern leichter mannschaftstaktische (oder gruppentaktische Dinge) besser zu verarbeiten, wenn sie schon wissen auf welcher Postion sie spielen. Sie können den Anweisungen dann konkreter folgen, sich überlegen (und ggfs fragen stellen), was das besonders bezüglich ihrer Position bedeutet.
    Abstraktes Denken (für alle Situationen und Positionen) ist eine viel schwierigere Ebene.


    Als Spieler sah ich das genauso.


    Solange ich nicht wusste, ob ich überhaupt von Beginn an und welche Position ich spiele, hat mich doch gar nicht gejuckt, was der
    da Vorne von sich gibt.


    Mich interssierte vorm Spiel doch nur, ob ich spiele , welche Position, wie ich diese Position an dem Tag spielen soll, und auf welche Besonderheiten ich in diesem Spiel achten muss. die allgemeinen grundtaktischen Vorgaben waren ja bekannt, das wurde ja schon vorher im Training oder Spielersitzung besprochen,


    Ich selbst habe die Mannschaftsaufstellung als allererstes nach Eintritt in die Kabine bekanntgegeben.
    Während des Umziehens konnte sich dann jeder Spieler selbst gedanklich mit seine Positionbeschäftigen.

    Aber oft ist es auch so, dass es vor allem die Eltern trifft ("mein Kind wird aussortiert/nicht gewürdigt/ungerecht behandelt")


    Für ,mich verständlich, ist auch nicht nur im Fussball so. und selbst kann man sich doch auch nicht immer davon freimachen.


    erlebt man auf jedem Elternabend, bei jeder Zeugnisvergabe, gar bei jeder Arbeit.


    Die Bewertung von Lehrern, der Schule und auch der Schwere oder Inhalt der Arbeit kann doch unterschiedlicher gar nicht bewertet
    werden, immer abhängig vom Ergebnis, das die Kinder nach Hause brachten, und wer sucht da die Ursache beim Kind oder sich selbst?


    Lehrer, Schule können jederzeit mit Trainer und Verein getauscht werden, die Noten mit dem Stellenwert der Spieler
    und die Nichtberücksichtigung in der 1. Mannschaft mit dem Nichtversetzen in die nächste Klasse.


    falsche Schulwahl ist doch wohl identisch mit falscher Vereinswahl im folgenden Endergebnis.


    und das das fördereale System mit den vielen selbständigen Kultusministerien und ihren ständig krisitisierten unterschiedlichen
    Schulsystem finden wird ann schliesslich auch beim DFB vor.


    Und immer sind die anderen Schuld, wenn irgendwas nicht nach den eigenen Vorstellungen abläuft.
    Der Fussball hat aber gegenüber der Schule einen riesigen Vorteil. Wenn es nicht so abläuft, wie es in meinen Plan angedacht ist in meine Wuschvorstellungen lebt und nicht nach den eigenen Vorstellungen und Möglichkeiten geändert wird:


    Man muss nicht beim Fussball dabeilbeiben, man kann sich jederzeit ein Hobby suchen, das genau nach eigenen Vorstellungen
    abläuft, falls es sowas überhaupt gibt.

    Ich will auf die Frage hinaus, ob laut stets mit brüllen ( das immer negativ assoziiert wird, auch der Inhalt) gleichzusetzten ist.


    berechtigte Frage.


    für mich ist Brüller nicht gleich Brüller, und ein Brüller manchmal lieber als der totale Schweiger.


    Ich differnziere da doch sehr stark.


    bei mir ist die Beurteilung stark abhängig wie er insgesamt rüberkommt.


    Beispiel:


    vorletzten Samstag zwei sehr schwache B2 Mannschaften beim Spiel.
    der eine Trainr war ein Hampelmann an der Linie, lief fast so viel wie seine Spieler die Linie rauf un runter, kam,, auch realtiv
    oft laut rüber und ging voll mit seiner Mannschaft mit. . wohl ein typischer Brüller.


    aber irgendwie kam er gar nicht so negativ rüber, und mein Eindruck war der, dass er positiv bei der Mannschaft ankam.


    Habe einen mir bekannten Vater eines mitspielenden Sohnes auf den Trainer angesprochen.


    Die Antwort war war für mich etwas überraschend. Der Trainer, seit Saisonbeginn neu bei der Mannschaft, kommt bei den Spielern und in der Elternschaft super an. sie seien alle richtig froh, dass er den Trainer macht, und die Jungs wären wesentlich begeisterter
    bei der Sache, als die Jahre davor.


    Im weiteren Gespräch stellt sich heraus, dass die Spieler dieser Mannschaft ja immer "nur" als 2. Mannschaft auf dem Abstellgleis
    gesehen wurde. Nun war ein Trainer gekommen, der sich für die Jungs voll engagiert, ihnen eine Bedeutung und Wichtigkeit vermittelt und nicht nur davon redet sondern vorlebt. Ein Trainer der den Jungs rüberbrachte, dass auch ein Sieg oder gutes
    Spiel einer 2. Mannschaft wichtig ist und nicht nur so nebenbei registriert wird.


    Er sei zwar sehr laut als Trainer an der Linie, aber nie beleidigend oder ungerechtfertigt kritisierend und die Jungs reagieren auf ihn.
    Sein Herumhampeln sei schon manchmal etwas stark übertrieben, aber es würde allen doch zeigen, wie sehr er mit der Mannschaft lebt und sich für diese einsetzt.


    Ist dieser Brüller nun ein negativer abzulehnender Trainer? Für diese Truppe garantiert nicht, für sie ist er ein Glücksfall.



    das sensible ruhige Kind erschrickt und zuckt zusammen, wenn der Trainer im Training mal eine lautere Ansage macht, während
    das robustere Kind doch glattwege behauptet es hat gar nichts von der Anweisung mitbekommen.


    Für mich sollte der Brüller wesentlich differenzierter betrachtet werden. Die Lautstärke hat da für mich bei weitem nicht die
    alleinige Aussagekraft. Viel wichtiger ist, was er sagt, wie er es meint, und vor allem und das ist doch entscheidend, wie es bei den Spielern ankommt und aufgefasst wird.


    Nicht jeder Brüller ist ein solcher Brüller (die ich auch leider kenne), die man am liebsten des Feldes verweisen würde.


    Ich sage es mal so: es gibt die negativen Brpller, die wir sicherlich alle ablehnen, es gibt aber auch die positiv wirkenden Brüller.
    postiv für seine Mannschaft, auch wenn es auf neutrale Zuschauer störend wirkt.


    Klopp ist da ein gutes Beispiel. Mich als Zuschauer nervt er manchmal gewaltig und es gibt Situationen, da halte ich ihn für unmöglich.
    Aber welchen Einfluss er mit seiner Art auf seine Mannschaft hat ist ja wohl bekannt.


    Er ist nun aber halt mal nicht der Trainer für mich Zuschauer, sondern Trainer für seine Mannschaft.


    Genaus so schlimm, für mich oft gefährlicher sind manch sogenannte leise Trainer, die ihre Giftpfeile gezielt und auf leise ruhige und
    auch treffende beleidigende Art einsetzen.


    Ich selbst erlaube mir erst ein Urteil, wenn ich einen Brüller , aber auch Schweiger, vor Ort selbst erlebe, wie er auf micht
    insgesamt wirkt und wie seine Mannschaft auf ihn reagiert,

    Guenter, also stimmt dein erstes Statement, das der Trainer einfach die Kinder seiner alten Mannschaft spielen lässt nicht mehr?

    dieses Argument gibt es sicherlich immer noch, hat sich jedoch abgschwächt, da durch folgende Beiträge von dir,
    sich doch ein wesentlich deutlicheres und etwas anderes Bild der Situation ergibt-


    normaler Vorgang hier im Forum .


    auch nicht zum Synchronschwimmen gehen, sondern sich einer Mannschaft anschliessen in der man leistungsmässig keine
    Schwierigkeiten hat, dann gibt es automatisch viele Probleme nicht mehr.


    Fussball macht bedeutend mehr Spass, in allen Alterstufen in allen Klassen
    wenn du zui den besten 10 spielern zählst als in der Rangordnung zwischen 11 und Nr. 18.


    Würde einem jungen Fussballer nie raten zu einer Mannschaft zu wechseln wo er ständig und dauernhaft um einen Stammplatz kämpfen muss.

    Bei sowas hab ich immer das Gefühl, dass die D3 eine "unzumutbare Demütigung" ist...

    Nicht nur Demütigung, sondern auch eine nicht begründbare Überheblichkeit, und Angeberei


    generell, nicht jetzt auf den konkreten Fall bezogen.


    Die richtig guten Spieler haben selten ein Problem damit, wenn sie mal (da sie in ihrer Mannschaft nicht eingeladen wurde) bei einer schwächeren oder unteren Mannschaft auszuhelfen

    Ich hatte noch nie einen Leistungsträger einer Truppe, der nicht in einer 2.ten Mannschaft spielen wollte, wenn er gefragt wurde


    warum es viele Spieler (und Eltern) lieber vorziehen in einer guten Mannschaft das letzte Rad zu spielen (aber unzufrieden zu sein und mehr einzufordern), als der Spiritus Rector in einer unteren Mannschaft mit einem Stellenwert nahezu nie ausgewechselt zu werden.

    Sie wollen einfach zu der besten Mannschaft zählen, stolz erzählen können, dass sie ja beim Verein XY spielen und nicht beimKleinkleckersdorfer Dorfverein.


    Dabei spielt es oft kaum eine Rolle, ob sie dort letztes Rad am Wagen sind und selten berücksichtigt werden, die Hauptsache
    sie fühlen sich dort dazugehörig, wobei die Betonung aber beim persönlichen Gefühl liegt.


    Man kann das eigendlich bei jedem Verein beobachten, der mehrere Mannschaften hat

    Kein Trainer lässt einen guten Spieler dauerhaft nur 5 Minuten spielen.


    als ist der Junge nicht zu den Besseren, der Trainer ist wohl der Meinung, dass er eigendlich auch zu schlecht für mehr einsatzzeiten gehört. somit gehört der Junge nicht in die D2 sondern in die D3, dort wo er leistungsmässig hingehört.


    Das ist hier nicht gewollt. Also geht es nicht vorrangig ums Spielen, sondern um das Spielen in der D2.


    Den Fehler, den der Trainer gemacht hat, ist dass er einen Spieler in den D2 kader genommen hat, der eigendlich leistungsmässig nicht dorthin gehört.


    Den Fehler, den der Trainer jetzt macht ist der, dass er das jetzt den Beteiligten nicht offen sagt.


    Wohl hoffend, dass die Beteiligten selbst die Konsequenzen ziehen, gibt er halt wenige Einsaztzeiten, darin sehe ich die eigendliche Schwäche des Trainers.


    Eigendlich müsste er entweder mehr Einsatzzeiten geben, oder offen sagen, dass der Jung für die D2 zu schwach ist.


    dort wo mehrere Kader gebildet werden, muss entschieden werden, meist durch den Trainer. Wenn da jeder mit seinen Wünschen kommt,hat meinen eine Mannschaft mit einem Kader von über 30.



    die Lösung die ich hier anstreben würde wäre die:


    Training mit D1 und D2, Spiel mit der D3 und die Bereitschaft erklären dann bei Bedarf in der D2 zu spielen.


    Alles andere ist Wischiwaschi, denn der so oft empfohlene Vereinswechsel hat einen Nachteil. Ein stärkerer Spieler
    wird mit offenen Armen empfangen, ein schwacher wird wieder von den Problemen eingeholt., es sei denn, es herrscht dort
    Spielermangel.


    In eine Mannschaft zu kommen ist kein Wunschkonzert, spätestens ab D spielt halt die Leistung eine entscheidende Rolle.


    Man kann das kritisieren, eigene andere Vorstellungen und Wünsche haben, ändert wenig es ist einfach so.


    Damit muss man sich abfinden, wenn man Fussball ist.


    Vielleicht etwas zu deutlich, aber mit Rumeiern ist keinem geholfen und eigendlich ist doch den allermeisten hier bekannt wie es
    so abgeht.

    ich habe zumindest einen guten Weg kennengelernt, der eine Entscheidung wsentlich erleichtert.


    mit einem sehr guten Jugendkoordinator zu dessen Zeit die Jugendabteilung für unsere Verhältnisse sehr gut geführt wurde.
    folgendes im 1. D-Jugendjahr vereinbart.


    1 Jahr Teilnahme 1 mal wöchentlich am Training als ogenanntes Pflichtraining, nach Möglichkeit jederzeit auch zusätzliche
    Trainingsteilnahme möglich. gelegendliches Mitspielen in Freundschaftsspielen.


    in diesem Jahr aber Verbleib im alten Verein, sowhl im Training als auch Punktspielen.


    spätestens nach einem Jahr sollte dann das endgültige Entscheidungsgespräch stattfinden.


    Vorteil:


    man erkennt, dass der Verein nicht nur kurzfristig eine starke Mannschaft haben will, sondern längerfristig mit einem Jungen planen will


    der Verein kann sich in diesem Jahr ein passendes Urteil bilden.


    selbst lernte man den Verein, das Umfeld, das Leistungsvermögen im Vergleich zu den anderen Gleichaltrigen, den zu
    betreibenden Aufwand nicht nur zeitlich, die Vereinbarung Fussball Schule, also all das was auf einen zukommt, kennen.


    Und ganz wichtig, das Kind bleibt in einer für es entscheidenden Entwicklungsphase in seinem gewohnte Umfeld, dessen Bedeutung
    viele unterschätzen.


    Ob aber nun eine solche Vereinbarung überall möglich oder mitgemacht wird kann ich nicht beurteilen.


    Hängt sicherlich davon ab, wie stark das Interesse des Vereins an diesem Spieler ist, wie sie wirklich das Talent dauerhaft sehen.


    Wir sind diesen Weg gegangen, und haben dann uns dann über Weihnachten gegen einen Wechsel entschieden.


    der fussballerisch grossen Zufriedenheit standen zuviele andere konkurrende Faktoren gegenüber, die letztendlich von uns wichtiger
    befunden wurden.


    6 Jahre später finden die Beteiligten, Eltern und Sohn, die damalige Entscheidung als die richtige, die sie wiederum so treffen würden.


    Die Negativentwicklung der einstmals guten Jugendabteilung in diesem Verein macht das natürlich leichter.




    Mit meinem ältesten Sohn sind wir einen anderen Weg gegangen, es ging Einiges in der Jugend dabei flöten, er würde ihn nicht wieder gehen, mit 17 dann selbst die Handbremse gezogen. hat mir als Erwachsener gar den leichten Vorwurf gemacht, dass ich damals die treibende Kraft gewesen bin.
    war wohl auch so, bin ja auch ein ehrgeiziger Vater, obwohl ich es seinzeit als seinen Wusch gesehen habe.



    Mein Fazit:


    Was die richtige Entscheidung ist, wird man erst später feststellen.


    die wirklich talentieren Jungs brauchen nicht mit 6,7,8 Jahren zu wechseln, sie werden auch später gesucht und gefunden.


    Bei einem einigermassen vernünftigen Dorftrainer entwickeln sich die Kinder in diesen Alterstufen genau so gut wie bei
    vielen Leistungsvereinen. Ich habe in 3 Leistungsvereinen, die ich etwas kenne (jedoch keine NLZ) in dieser Alterstufe keine besseren Trainer kennengelernt, und in den jeweiligen Mannschaften war lediglich die leistungmässige
    Ausgeglichenheit der Kinder auffällig.


    mein Sohn hatte das Glück in 10 Jahren 3 Jugendtrainer zu haben, die in ihrer Gesamtheit jedem Leistungsverein gut zu Gesicht
    gestanden hätten. Man braucht natürlich schon etwas Glück wo man letztendlich landet, wohl auch bei den NLZ, wie man hier so liest.

    Aber Fakt ist nun mal, das der jetzige D2 Trainer das Sagen hat, und er beispielsweise meinen Sohn einfach nicht will. Warum auch immer. Fakt ist aber auch, das er gerne zu dem gemeinsamen D1/D2 Training geht und das Training auch gut ist. Fakt ist auch, das er nicht zu der D3 möchte. Irgendwie komm ich nicht so recht aus dem Dilemma.


    Ich versteh dich schon sehr gut und sehe auch das Dilemma in dem ihr steckt, aber wie wollt ihr diesen Knoten von Widersprüchen lösen? geht nicht, da letzlich immer der Trainer das sagen hat. das ist einfach so, und für mich ist das auch richtig.


    Über Kurzeinseätze von so 5 Minuten brauchen wir doch eigendlich nicht zu diskutieren, sind wir uns ja wohl alle einig.


    wer an dem Samstag dabei ist muss spielen und zwar länger.


    Mal weg von deinem Sohn ist es aber sehr häufig der Fall, dass ein Spieler gerne in einer guten Mannschaft mit besseren
    Spielern spielen will, aber einfach die Leistung nicht ausreicht.


    Dass es unteschiedliche Bewertungen eines Leistungsvermögens, und somit auch zu Ungerechtigkeiten ist auch klar und auch häufig der Fall.


    dass in einem Verein mit D-Jugendmannschaften nach Leistung die Kader zusammenstellt, ist sogar wünschenswert.
    dass da Freunde auseinadergerissen werden, Mannschaften jedes Jahr neu zusammengestellt werden gehört einfach ab einem gewissen Alter zum Fussball.


    Ich finde es auch nicht schön, wenn man da zwischen den Stühlen sitzt.


    Ich bin schon laänge dabei, aber ich kenne keinen Wege es allen gerecht zu machen.


    Du schreibst nun selbst, dass du dir mehr aus der Situation machst wie dein Sohn, ging mir auch so, aber halt das als Erwachsener
    aus, und lass deinen Sohn einfach mal seinen Weg gehen, bis er von sich aus kommt, dass er so keine Lust mehr hat,
    dann aber handeln.

    Vor etwa 5 Jahren, gab es schon mal eine ähnliche Situation.


    da verlor ein Spieler etwas 10 m von meinem Standort kurz die Besinnung.
    sofort erkannt und sofort auf den Platz.


    damals verhielt sich der Schiedsrichter ähnlich. da mischten sich dann aber die Spieler beider Mannschaften ein.
    damals musste der KW kommen.


    Stark fand ich dann, und es ergab sich ein sehr gutes Gespräch, als ich einige Wochen später diesen Schri wieder traf, er sich entschuldigte und bemerkte, dass er die Situation falsch eingeschätzt hatte.


    Dass es im jetztigen Fall um meinen Sohn handelt ist Zufall. in der Situation wäre ich bei jedem Spieler auf den Platz,
    hätte ich als nächster Erwachsener da gestanden, ich bin nämlich kein empfindsamer ängstlicher Vater, da ich weiss was auf dem Platz alles passieren kann und selbst vieles erlebt habe, einschliesslich Herzinfarkttoten währendes eines Spieles.


    Ich frag mich wie es aussehen würde, wenn ich Arzt gewesen wäre, denn der Schiri wusste ja erst wer ich war nachdem
    er mich vom verletzten Spieler weggerissen hatte und ich dann erst was sagte.


    Wie wäre die Schlagzeiler gewesen, wenn ich ihn weggestossen hätte, nachdem er mich weggerissen hatte?


    Hier stand auch nicht ein junger überforderter Schiri auf dem Platz, sondern schon ein wesentlich älterer schon länger Pfeifender.


    Ich vermisse in solchen Situationen einfach Fingerspitzengefühl für die Situation, aber wohl schwierig wenn man zeigen will, dass man der King auf dem Platz ist. Diese Typen haben mich schon als Aktiver stark gereizt.


    Oder wie sagt ein anderer Spielervater nach dem Spiel zum Schiri:


    Nicht pfeifen können, aber dann auf Paragraphen rumreiten.

    bis einschl. D im kleinen Dorfverein Staffel, 1 C-Jahr Dorfverein Bezirksliga, dann im 2. C-Jahr zu einem Regionalligaverein und dann 2. B-Jahr ins NLZ.


    der Junge hatte aber das Glück in einem ausgesprochen guten Jahrgang zu sein und durchgängig für einen Dorfverein
    gute Trainer zu haben.


    er war aber auch das, was ich als echtes Talent angesehen habe. In der F mal eine Zeit aushilfsweise diesen Jahrgang
    trainiert. nach 3 Wochen habe ich die Eltern darauf angesprochen, dass sie in naher Zukunft sich sehr wohl über
    einen Wechsel zu einem grösseren Verein überlegen werden müssen.


    irgendwie hat ihm letzendlich wohl der allerletzte notwendige Biss gefehlt, um sich ganz oben durchzusetzen.war mir immer etwas
    zu zufrieden mit dem was er geleistet und erreicht hat. vielleicht auch ein zu guter Mitmensch..
    rein spielerisch und vom Auge her schätzte ich ihn talentierter ein, als sein ehemaliger Mannschaftskollege der jetzt in England spielt.
    es ist halt wesentlich mehr als nut Talent erforderlich.


    der übliche Weg bei uns:


    Dorfverein bis zur Stützpunktsichtung, meistens 1 Jahr Stützpunkt, dann kommen die Vereine. 2. D-Jahr finden die meisten Wechsel statt C-Jugen Regionalliga mindestes jedoch Verbandsliga..die letzten Zop-Talente wechselnten dann meist im 2. C-Jahr.


    ein jetztiger Jugendnationalspieler aus Leverkusen ging einen ähnlichen Weg, jedoch im C-Alter ins dortige NLZ.


    die überwiegende Zahl der hiesigen Verbands- und Regionalligaspieler in der B und A-Jugend spielten bis einschl. E-Jugend
    in den kleineren Dorfvereinen in der Staffel.


    Das Niveau der E-Jugendmannschaften war auch relativ hoch.


    Ich hatte die Vergleichsmöglichkeit durch Turniere.


    die 4 Teilnehmer der E-Jugendkreismeisterschaftsendrunde konnten durchaus einigermassen mit den entsprechenden Nachwuchsmannschaften einiger BULI-Vereine (wie z.B. Kaiserslautern, Köln, Frankfurt) mithalten. Berücksichtigen muss man jedoch, dass diese Nachwuchsmannschaften meist mit dem jüngeren Jahrgang an entsprechenden Turnieren teiknahmen.


    das ist aber jetzt 6 Jahre her.

    eine gar nicht so seltene Beobachtung ist die unterschiedliche Bewertung eines gleichen Sachverhaltes.



    für einen Spieler ist eine Mannschaft zu schwach

    Die D3 ist ein Sammelsurium von Spielern Jahrgang 2002-2004. Denke wirklich nicht, das mein Sohn da hingehört (ist selber Jahrgang 2002

    für einen Trainer ist der Spieler zu schwach.

    und da kann er die Schlechten ja nicht so lange spielen lassen

    Wieso kann man eigendlich einem Spieler nicht zumuten in einer schwachen Mannschaft zu spielen, vom Trainer aber gleichzeitig einfordern einen schwachen Spieler in einer starken Mannschaft aufzustellen.


    Wo ist da der Unterschied, doch wohl nur aus der Sicht und Interessenlage des jeweiligen Betrachters.


    bei den Begriffen schwach und schlecht beziehe ich mich auf die Ausswage der jeweils Beteiligten, ob dem wirklich so ist weiss ich natürlich nicht.

    Vielleicht wäre ein Gespräch nach Spielende nötig oder besser gewesen.

    Da verhindert der Schiri die Hilfelleistung eines offensichtlich schwerer verletzten Spielers durch einen Zuschauer, indem er
    ihn vom Spieler wegzerrt und wegstösst, und zwar nach dem das Spiel schon eine geraume Zeit unterbrochen ist.


    Das ist die feststehende Tatsache, und sonst nichts.


    Da gibt es nur die Frage, ob er das darf oder nicht, Nein, er darf das nicht,


    Grob gesagt war das eine Verhinderung einer Hilfeleistung unter körperlichem Einsatz.
    Da spielt es eine untergeordnete Rolle, ob der Helfer sich nun dort berechtigt oder unberechtigt aufhielt.



    Das hat nichts mit Respekt oder sonstwas zu tun, da sind auch keine Gespräche nach Spielende erforderlich, da die Situation
    vorbei war, und ausser dass der Schiri eine Hilfeleistung verhinderte nichts vorgefallen ist.
    Dafür ist dann die Gefahr, dass es nach dem Spielende eskaliert doch zu gross.

    Kein Mensch gibt dir eine Schuld.


    Aber du fragst woran das liegen kann, um vielleicht was zu ändern, das geht aber doch nur dann, wenn mögliche Ursachen angesprochen werden, die unter Umständen eine Mitursache sind, auch wenn sie negativ bei dir ankommen.
    Aber wie sollst du sonst aus Beiträgen was mitnehmen.

    Soll ich dann sagen wie schlecht sie sind .

    Niemand hat das angedeutet, und das wäre sicherlich der falscheste Weg.

    Und wenn ich dann in der halbzeit anspreche das sie so fussball spielen sollen wie im training, denke ich das ist die bessere Variante.

    bist du sicher, dass sie in diesem Alter erkennen, was sie im Training besser machen, als im Spiel?
    Bist du sicher was sie nun im Spiel so machen sollen wie im Training.


    Kommt mir vor, wie die oft gehörte allgmeine Aussag: Ihr müsst mehr laufen. ein nichtsagender Satz, denn


    Wer muss mehr laufen, wohin soll gelaufen werden, wann soll gelaufen werden?



    Der punkt ist der das sie lustlos im Spiel sind aber beim training spass haben.

    Mak überlegt, dass sie spüren, dass du im Training engagiert und ehrgeizig an die Sache rangehst (Kinder spüren sowas),
    das zieht sie mit.


    Im spiel ziehen sie dann natürlich auch mit dir, dir, dem es ja egal ist ob sie gweinnen oder nicht.


    Kann daran liegen das sie verlieren.

    Verlieren ist nicht schlimm, immer verlieren macht keinen Spass. wer ist schon gerne immer bei den Looser.



    Das ist im Training ja wieder anders, da gibt es bei allen Spielen, die dort stattfinden, angefangen vom 1:1 bis zum 4:4
    auch immer einen Gewinner, das macht dann doch froher und motivierender.


    Ich ging in jedes Spiel, ob Punkt- oder auch nur Freundschaftspiel mit dem Ziel zu gewinnen, und hab das auch den Jungs so vermittelt.


    Ich habe aber den Jungs klar vermittelt, dass es um das Wollen geht, dafür was zu tun, um zu gewinnen, dass es aber absolut nicht schlimm ist zu verlieren und das dann halt akzeptiert wird.


    Ich habe ihnen ganz deutlich vermittelt, dass mir als Trainer nicht der Sieg das Entscheidende war, sondern einfach nur, dass ich sehen will , dass sie das Spiel gewinnen wollen.


    Wollen war für mich das Zauberwort, nicht müssen und erst recht nicht dass es egal ist.


    Ich habe ihnen auch mitgegeben was ich bei dem Wollen erwarte, (z.B. mal besonder Spielvorgaben) aber auch sehr deutlich gemacht welche Grenzen es da gibt ((z.B. u Unfairnis).


    Überleg doch mal selbst, wie deine Ansprachen sind, wie sie möglicherweise bei deinen Jungs ankommen.
    geh mal weg von allgemeinen Aussagen wie Spass haben, schön spielen, das ist für jeden anders, jeder stellt sich da was anderes
    vor.


    Nicht falsch verstehen: ich meine keinesfalls heiss machen, sondern Mut zusprechen, Vertrauen ausdrücken, ein wollendes, aber realistisches Ziel vorgeben.


    Hast du demnächst ein Spiel gegen einen schlagbaren Gegner, dann frag doch mal deine Jungs, ob sie gerne das
    Spiel gewinnen wollen?
    sag ihnen dann, dass du einen Weg wüsstest, wie das zu erreichen wäre.
    frag sie, ob du ihnen diesen Weg zeigen sollst.
    frag sie, ob sie das auch machen wollen, wenn du ihnen zeigt was zu tun sollen.


    frag einfach, ich kenne die Antworten.

    So sieht es bei uns aus:


    die naheliegenden NLZ in denen Spieler aus unserer Region spielen sind Kaiserslautern, Mainz und auch Leverkusen.


    alle die mir bekannt sind, wurden auf den Stützpunkten gesichtet und gingen von dort erst in ein NLZ., wechselten also frühestens im D-Alter.


    Nur wer auf einem Stützpunkt besonders aufgefallen ist, also die dortigen Topspieler, und es sind nur sehr wenige, hatten die Chance in ein NLZ zu kommen.


    Hängt wohl auch damit zusammen, dass mit einem Wechsel fast immer eine Internatsunterbringung erforderlich ist, und dadurch
    werden bei den Eltern wohl schon intensiverse , vor allem nichtsportliche, Überlegungen erforderlich.


    Junge blieb bis 1. Jahr C-Jugend in einem kleinen Dorfverein und spielte dort nur unterste Staffel. besuchte Stützpunkt.
    2. C-Jahr Wechsel zu einem mittleren Jugendleistungsverein.


    2. B-Jugendjahr Wechsel in ein NZL. wurde dort Deutscher A-Jugend-Meister, sogar mit Siegtor.


    es gibt sicherlich andere Wege, zeigt aber, dass man durchaus im Kindesalter in seinem Dorfverein spielen und sich entwickeln kann, ohne dass schon mit 10 oder gar 6 Jahren der Weg nach Oben verbaut ist.



    ehemalige Mispieler wurde Weltmeister, er spielt jetzt 4. LIga. auch unterschiedliche Werdegänge von 2 Meistermannschaftsspielern.


    Anzahl und Entfernung zu den NLZ spielen zumindest in unserer Region wohl doch eine grössere Rolle, womit dann die
    Stützpunkte ein Sprungbrett in ein NZL sein können. Bei uns ist dann die sportliche Wertigkeit der Stützpunkte zu den NZL
    wohl doch deutlich. niedriger.


    bei den ganzen Diskussionen müssen die unterchiedlichen Bedingungen und Vorraussetzung einfach mehr berücksichtigt werden.

    Ich hab das Gefühl, der ergeiz fehlt

    wo soll der Ehrgeiz der Kinder herkommen, wenn sie vom Trainer hören:

    "Jungs spielt einen schönen fussball, das ergebniss ist mir erstmal egal."

    Mal überlegt, ob sie im Spiel möglicherweise glauben einen schönen Fussball (was verstehen Kinder eigendlich darunter) zu spielen.


    Warum dann mehr tun? Sie machen doch das was der Trainer sagt.


    Für dich als Trainer sollte Gewinnen oder Verlieren nicht der wichtige Punkt sein, aber für fussballspielende Kinder kann es doch nicht egal sein, ob sie gewinnen oder verlieren. Sie gehen auf den Platz um zu gewinnen.Das richtig einzuordnen und der richtige Umgang mit Sieg und Niederlage, ist deine Aufgabe.

    Und trotzdem hat der Schiri Recht. Du hast gegen die regeln verstoßen, ob es dein Sohn war oder nicht spielt keine Rolle. Warum ist der Trainer nicht dahin gelaufen ?

    streite ich doch gar nicht ab, dass der Schiri im Recht ist und mich vom Platz schicken darf.


    Darum geht es es doch im Prinzip gar nicht.


    Wer gibt ihm das Recht, einen Zuschauer ohne Anlass ohne in irgendeiner Form, auch nicht verbal, attackiert zu werdent, direkt
    körperlich anzugehen. ?

    Nochmals:


    ich habe den Schiedsrichtner nicht angegangen, ich habe ihn nicht beleidigt, da es dazu ja keinen Grund gab.


    über einen Fehlpfiff oder nicht erfolgten Pfiff fiel überhaupt keine Wort, weil das kein Thema war.


    da brauch man gar keine Interpretation heranzubemühen.


    Und wenn ich weiss, dass der Betreuer, der da mit seinem Köfferchen auf den Platz lief, so gut wie keine Ahnung von Sportverletzungen hat, dann ist es meine Pflicht zu helfen.


    Ich war schon dabei, als ein Kollege nach einem Sturz seine Zunge verschluckt hatte und zum Glück ein Zuschauer , der das schnell erkannt hatte , direkt aufs Spielfeld gerannt kam und geholfen hat.


    der Schiedsrichter hat mich, einen Zuschauer, der sich um einen doch schon etwas länger als gewöhnlich am Boden liegenden
    Spieler (zufällig mein Sohn), nachdem das Spiel schon eine Zeitlang unterbrochen war, keinerlei Hektik auf dem Platz war,
    von diesem Spieler weggezogen (d.h. an der Kleidung gefasst und gezogen) und nachdem ich aufgestanden war weggeschubst.


    der Wortlaut des Schiris dabei: sie gehen sofort vom Platz, sie haben hier nichts verloren, darauf die Antwort:


    ich kümmer mich hier um meinen verletzten Sohn, hätte auch jeder ixbeliebige Spieler sein könen.


    hier geht es gar nicht darum, ob ich das als Tätlichkeit empfunden habe, bin da gar nicht so empfindlich.



    Es geht darum, was los gewesen wäre und welche Konsequenzen das nach sich gezogen hätte, hätte ich mich dem Schiedsrichter
    so gegenüber verhalten wie er, nämlich an ihm gezerrt und dann weggestossen.

    fak und andere


    Über mein Vorgehen kann man durchaus unterschiedlicher Meinung sein. absolut kein Problem damit. Hab auch in meinem zweitenBeitrag bereits geschrieben, dass ich selbst das auch nicht grundsätzlich in Ordnung finde.


    Das steht aber doch absolut in keinem Verhätlnis zum Verhalten des Schiedsrichters, der mich 2 mal körperlich
    anging, einmal weggerissen, einmal weggestossen.


    Jeder kann sich vorstellen, was gewesen wäre, hätte ich den Schiri einfach weggestossen, welche Folgen das nach sich gezogen hätte.


    Von Fingerspitzengefühl mag ich gar nicht erst reden. Auch nicht von einem älteren Schiri, der sich als Herrscher des Platzes sah.



    Ohne jegliche Provokation meinerseits beging er eine Tätlichkeit. Zumindest hätte man das im umgekehrten Falle als Tätlichkeit ausgelegt.

    Vorsicht mit diesem Argument in der D-Jugend (das ist der Thread): Viele Trainer könnten Deinen 2. Faktor genau andersherum als Argument einsetzen (und tun es vermutlich): "Ich spiele nicht x,y,z, weil ich dazu nicht die Spieler habe."

    Mich


    ich versteh deinen Hinweis sehr wohl, lass den so, wie er gedacht ist auch stehen, weil ich auch durchaus da eine gewisse Gefahr
    drin sehe.



    Stefan schreibt nun aber:

    Wenn die Außen sehr viel Laufarbeit verrichten und im Tandem der zentralen Mittelfeldspieler immer einer als Absicherung fungiert, kann man mit diesem System fast überall Überzahl erzeugen und hervorragend Pressing spielen.

    und dann ist das für mich ein grundsätzliche Frage:


    wenn das von Stefan Beschriebene nicht gegeben ist, spiele ich dann trotzdem dieses System, weil es für mich als
    Trainer der absolute Favorit ist, da z.B. mein Lieblingsverein in der BL auch so spielt,


    oder entscheide ich mich dann nicht doch für ein System, das besser auf meine Spieler zugeschnitten ist.


    Da es ja nicht nur ein sondern mehrere gute Systeme gibt, wähle ich dann doch das zu diesen Jungs besser passende.


    Ich spiele doch das, was die Jungs können, und nicht das was sie weniger gut können, mir aber als Trainer als das Ideale
    vorschwebt.

    Am Anfang hatte die Mannschaft große Probleme. Erst mit der Zeit


    Wenn die Außen sehr viel Laufarbeit verrichten und im Tandem der zentralen Mittelfeldspieler immer einer als Absicherung fungiert,

    2 wichtige Faktoren, die eiendlich für jedes System Gültigkeit haben.


    Zeit für die Einführung


    und


    wenn, ich die passenden Spieler zum System habe


    ist das gegeben, kann man jedes System spielen. beides wird leider allzuoft nicht berücksichtigt.