Beiträge von guenter

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    Deshalb gibt es in der Sportwissenschaft auch kein Fachgebiet Technik. Es gibt nur den technisch-taktischen Bereich.


    Mag sein.


    Aber jeder Fussballer weiss was gemeint ist, wenn von einem Techniker, oder technisch starken Spieler gesprochen wird.


    Es gibt nun mal auch eine Fussballersprache, die sich begrifflich nicht nach einer wissenschaftlichen Korrektheit ausrichtet.


    wenn ein Techniker gegen einen Kämpfertyp spielen soll, weiss jeder was gemeint ist.


    von einem Techniktaktikter habe ich dagegen noch nie gehört, kommt wohl noch, bin ja noch jung. :D


    wir können auch Erbsen (oder heisst das doch korrekterweise Hülsenfrucht?)zählen .Egal, du wirst wissen was ich meine.

    die statistischen Zahlen von TW bezüglich NZL gehen aber auch in die Richtung auf der Ebene unter den NZL abläuft.


    bei Vereinen, die sich auch übewiegend auf den Stützpunkten bedienen, also mit der Jugend Regional- oder Verbandsliga
    spielen.


    Hab vor kurzem hier dargestellt, dass in der heutigen A-Jugend einer A-Regionalligamannschaft nur noch vereinzelt
    Spielernamen auftauchen, die im D-Alter in diesem Verein gespielt haben. Und das waren dort damals fast auschliesslich
    Stützpunktspieler.


    Fluktuation und Selektion ist als kein typisches Merkmal der NLZ., sondern gehört ab einer gewissen Leistungsebene einfach dazu.


    Finde das auch gar nicht so tragisch, wenn sich sich rechtzeitig darauf einstellt.


    Schlimm finde ich jedoch, wenn die ganze Konzentration auf den Fussball gerichtet wird, und andere wichtige Dinge, wie z.B.
    Schule, hintenagestellt werden. Da kommt dann das grosse überraschende Aufwachen.


    Und ich kenn den, ders Gymnasium geschmissen hat, heute 6. Liga spielt und mit 23 eine Lehre beginnt,
    den 19 jährigen nur Hauptschulabschluss anstatt dem möglichen Realschulabschluss und mit 19 verzweifelt eine passende Lehrstelle such.


    Man sollte alles kennen, alles abwägen, auf alles einstellen und wenn es dann machbar ist, weil alles zusammenpasst,
    seh ich keinen Grund nicht zu wechseln.


    Doch leider wird das nicht immer getan, weil man sich zusehr blenden lässt, wenn plötzlich der Anruf eines Scout kommt.

    ich selbst habe in der Halle den normalen Lederball bevorzugt.


    natürlich sieht das Spiel mit dem Futsal mehr nach Fussball aus , verzeiht auch mehr technische Fehler.


    Mir war aber die Förderung der Handlungsschnelligkeit und präzisere teschnischen Ausführung (weil erfoderlich ) wichtiger.


    Gebolzt wurde da auch nicht, da ich auf kleine Bockkasten-Tore gespielt habe.


    War auch ein Freund bewusst mit Bande zu spielen, da es die Spielintelligenz fördert.


    betrifft jedoch das Training, bei Turnieren sehe ich das etwas anders, dort finde ich Futsalball und ohne Bande besser.

    Freude am Fussball innerhalb der NLZ- Rahmenbedingungen mit dem Wissen um eine temporäre Geschichte kann dich auch ein Faktor sein. Vielleicht sogar der beste Grund, um das NLZ dann als Erlebnis auch richtig wahrzunehmen, eben zu erleben und nach dem Ausscheiden mit Freude auf diese Zeit zurückblicken zu können.
    Gerade unter der Prämissen kann es Kindern auch viel Freude bereiten, sie in ihrem Entwicklungsprozess voranbringen und auch nach dem Ausscheiden positiv bewertet werden.

    stimme dir ohne Einschränkung zu, wenn dein angesprochenes Wissen gegeben ist.


    Aber ist dieses Wissen überall vorhanden? Herrscht bei vielen nicht doch eine grosse Naivität vor, die dann nicht den Vorteil
    sehen und ihre Zeit beim NLZ positiv bewerten, sondern mit grossem Frust von dannen ziehen?


    Und darum geht es mir. Eltern sollten alle Aspekte kennen, wissen was auf sie zukommt oder zukommen kann, dies auch ihrem Kind entsprechend vermitteln. Dann werden sie auch bei einem nicht durchaus erhofften Ausgang eine positive
    Bewertung vornehmen können.


    Nicht die NLZ sehe ich kritisch, sondern die mangelnde Aufklärung der Eltern beim scouten.


    Hab sie doch öfters kennengelernt. Die abhebenden und schwebenden Eltern, weil ihr Sohn beim Stützpunkt zum Sichtungstraining eingeladen wurde.


    Auf der untersten Ebene schon, und wie die reagieren wenn gar ein Bundesligist ankloppt kann ich mir sehr gut vorstellen.


    Man sollte wissen was auf einen zukommt, dann kann man auch damit umgehen.


    Deshalb finde ich diese Diskussion hier für Betroffende enorm wichtig, gerade weil sie unterschiedliche geführt wird.

    Dazu vielleicht mal ein kleiner Anstoß zum Nachdenken...: Wir haben 3 Kinder. Jedes dieser Kinder hat 1-2 Hobbies und eine Schulklasse. Vor den Sommerferien und vor Weihnachten wollen die Hobbies und die Schulklassen Weihnachtsfeiern und Abschlussfeste machen. Da kommt man irgendwann in Terminnöte. So manches Mal mussten wir uns da schon zerreißen, damit keiner zu kurz kommt.
    Das entspannt sich jetzt erst, da unser Ältester in einem Alter ist, in dem das ohne Eltern abläuft.

    dieses Argument zieht bei mir nicht.


    2 eigene Kinder, 2 Pflegekinder , unterschiedliches Alter, zum Teil unterschiedliches Hobby und auch unterschiedliche Mannschaften.


    wenn man will, kriegt man das irgendwie geregelt, vor allem bei den Dingen, die einem wichtig sind.



    aber auch hier kann man einwirken:


    bestimmte Termine werden halt in Zusammenarbeit mit den Eltern festgelegt.


    dann doch eine zweite Mannschaft gemeldet wurde und auch ein zweigeteiltes Training durchgeführt wird: der schon sportlich zumindest etwas ehrgeizige Trainer trainiert und spielt mit der besseren Hälfte, die andere wird derzeit noch von meiner damaligen Betreuerin trainiert und bestreitet ihre eigenen Spiele. Mal sehen, wie das läuft, bisher musste sie zumindest noch nicht abgemeldet werden...

    neu im Verein stand ich vor einer ähnlichen Situation. habe mit den Unzufriedenen und Unzuverlässigen und Schwachen
    eine Mannschaft in der F aufgebaut und gemeldet.


    Unzufriedenheit, Unzuverlässigkeit verschwanden mit der Zeit, und die Schwächeren nahmen ihre Entwicklung im Rahmen der Möglichkeit. wurde eine tolle Gruppe, auch in der Elternschaft, die merkten dass ihre Kinder nicht aufs Abstellkreis geschoben wurden, hat mir richtig Spass gemacht.


    Mit dieser Truppe dann in einer E2 Staffel älterer Jahrgang den Meister gemacht. Und die war mir dann wichtig. Nicht für mich,
    ich brauchte sowas nicht mehr, aber für die Jungs und die Eltern, die waren richtig stolz, nicht mehr die Losser.
    Mit der Zeit hatte diese Truppe mir richtig Spass emacht.


    Aus dieser Truppe spielen heute mehr Jungs im aktiven Bereich als aus der damals so hoch gejubelten und schon in der G-Zeit stark selektierten 1. Mannschaft.


    Engagement und etwas Erfahrung sind einem solchen Fall aber schon nicht unwichtig.

    Wenn du ihn abmeldest und um die Zusendung des Spielerpass bittest, dann ist zumindest beim FVN, der Verein verpflichtet, diesen Pass innerhalb von 2 Wochen zu zusenden.


    Bis dahin richtig.


    weiter heisst es jedoch nach der Abmeldung.


    und wenn ich das richtig in Erinnerung habe, hat sich bei der letzten Diskussion zu diesem Thema herausgestellt,
    dass für dies Abmeldung nicht irgendein fixer Termin gilt, sonder der Poststempel der Abmeldung.


    danch wäre der Sohn von Roger nach Absendung der Kündigung nicht mehr für seinen alten Verein spielberechtigt.


    Vereinsmitgliedschaft und Spielberechtigung sind unterschiedliche Dinge.


    Spielberechtigt ist jedoch nur der, der Vereinsmitglied ist.


    die Vereinsmitgliedschaft kann, wie bei Roger, nur unter Einhaltung von Fristen erfolgen.


    Zwangsläufig müssen unter Umständen der Spielerwechsel und die Beendigung der Mitgliedschaft zu unterschiedlichen Zeiten erfolgen., will man bis zum Schluss im alten Verein spielen.


    So hab ich das zumindest in Erinnerung.

    Das Thema ist schon etwas komplexer und auch nicht in allen Verbänden gleich geregelt. Im NFV zählen z.B. die Jahre unterhalb der D-Jugend nicht.


    sicherlich ist es schon etwas komplexer, hab auch nur versucht diese Problematik einfacher darzustellen.


    Vor kurzen haben wir dieses Thema hier schon diskutiert und festgestellt, dass diese DFB Regelung unterschiedlich ausgelegt wird.
    Ich kannte das auch wie du beschrieben, dass die Jahre erst ab D zählen, wurde aber belehrt dass es andere Landesverbände so auslegen, wie ich beschrieben.


    Wie es letzlich gehandhabt wird ist natürlich unterschiedlich.


    aber einen Spieler solange wie möglich im Verein zu behalten, dazu hat ein Verein bei einm wechselwilligen Spieler wenig Möglichkeiten. Da bleibt lediglich die Verweigerung der Freigabe, und somit Sperre bis 11.


    Ist aber dann auch für Eltern ein Hinweis, welche Wertigkeit der abgebende und aufnehmende Verein bei ihrem Kind sieht.



    Nachtrag:


    im fussballverband ist eindeutig festgelegt, dass die anzurechnenden Jahre erst ab jüngerem D-Jugend Jahrgang zählen.

    Wieso muss für einen D-Jugendspieler eine Aufwandsentschädigung von 2.500 EUR zahlen? Jährlich? An wen? Und für Jüngere nicht? Wollen die Vereine die Kinder deshalb so früh an sich binden?


    gib mal bei Google Aufwandsentschädigung Fussball ein.


    übrigens eine einmalige nicht jährliche Zahlung


    dort findest du Tabellen, die regeln, ab wann und wieviel da von den Aufnehmenden Vereinen an die abgebenden Vereinen
    zu zahlen sind. Das richtet sich nach Dauer, die ein Spieler im Verein war und nach der Klassenzugehörigkeit des Vereins, zu dem der Spieler geht. Aufwandsentschädigungen sind aber erst ab einem bestimmten Alter fällig (2.D Jahr).


    Beispiel: Junge wechselt in NLZ eine Buli.Vereines: Grundbeitrag 1500 € plus 200 € für jedes Jahr, das er in seinem bisherigen Verein gespielt hat.


    2 Jahre G, 2 Jahre F, 2 Jahre E, 1 Jahr D ergibt dann 2.900 €.


    wenn nun der Kader von so 20-25 Spieler zusammengestellt wird, weiss man um welche Summen es hier für die NLZ
    geht, und zwar jährlich bei jedem neuen Jahrgang.


    Fallen nicht an, wenn früher gewechselt wird.


    Geht es nun um eine frühest mögliche Förderung oder doch um finazielle Gründe?


    sollte man eigendlich wissen, sagt einem garantiert kein Scout.


    So kann z.B. der E-Spieler ohne irgendeine Zahlung wechseln.

    nur das immer die gleichen fehlen bzw. immer die gleichen dabei sind.


    das ist so, damit müssen wir leben, da kannst du anbieten was du willst.


    das sind auch die, die zu ihren Kindern generell die passende Einstellung haben. (vorsichtig ausgedrückt)


    bedauerlich für die betroffenen Kinder, aber wir Trainer sind nun mal nicht Mutter Theresa und auch nicht für alles zuständig.


    bis auf wenige Ausnahmen, sind das die, die eh nicht dabeibleiben. Und über die habe ich mir dann auch mit der Zeit wenig
    Gedanken mehr gemacht. Bei mir, halt Dorf, waren es schon wehr wenige, aber hin und wieder gab es die auch.

    @Uwe


    es geht doch nicht um die 3 Regeln. Stimme dir zu dass sie recht einfach sind.


    es geht darum wie sie umgesetzt werden, und da gibt es nun erhebliche Mängel.


    Eltern in eine Fanzone, versteht jeder


    wie aber krieg ich die Eltern in die Fanzone, wie behalte ich sie dort, wie überzeuge ich die Eltern, dass das gut und wichtig ist?
    wie geh ich vor, wenn sie sich nicht dran halten.
    was soll der 17jährige F-Trainer machen, der alleine mit der Mannschaft auf dem Platz steht und die Eltern nicht auf ihn reagieren?


    Neues Unbekanntes wird oft abgelehnt, oft weil man sie nicht versteht, die Hinterründe nicht kennt, neu und ungewohnt ist.


    Dazu bedarf es einer Aufklärung, die jedoch vielerorts nicht erfolgt


    Ich glaube nicht, dass die Menge derer, die die FPL verstehen, mit ihr Umgehen können und wissen wie sie Vorgehen müssen
    die Ablehnung oder Blockierung besonders gross ist.


    Da dies aber vielerorts gar nicht gegeben ist, kommen von dorther die Ablehnungen.


    Was ich nicht kenn, ess ich nicht. Und jedes Jahr kommt eine grosse Schar an Neutrainer, Kinder und Eltern neu dazu, die mit etwas konfrontiert werden, das ihr bisheriges Fussballverständnis über den Haufen wirft.


    Wieviele Trainer kommen erstmals auf den Platz, und das wenige dass sie wissen, ist, dass ab jetzt ohne Schiri gespielt wird.?


    Diskussionen über Inhalte, Notwenigkeit und Sinn der FPL sind für mich eigendlich überflüssig.


    Notwendig dagegen finde ich Diskussionen und sich Gedanken machen wie sie breitflächig besser eingeführt und angewendet wird.



    Mit Erfolgsmeldungen, dass irgendein Kreis oder Verband die FPL eingeführt hat ist es nicht getan.


    Eingeführt heisst für mich nicht Durchgeführt.

    Auch diese Trainer haben ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Sie haben weder die Regeln der FPL noch die des KIFU verstanden und sich wohl auch nicht mit diesen befasst.


    und da stellt sich für mich die Gretschenfrage:


    liegt es in der Verantwortung des Trainers, seine Hausaufgaben zu machen,


    oder liegt es im Verantwortungsbereich des Verbandes, der ja etwas neues, bisher unbekanntes einführt, hier die entsprechenden
    Wege und Möglichkeiten zu schaffen, die sicherstellen, dass jeder Trainer den gleichen Wissensstand hat.


    aus dem Kifu -Bereich wissen wir, dass viele Trainer im dortigen Bereich ihre Hausaufgaben ja nicht machen, also kann man nicht erwarten, dass sie es jetzt alle bei der FPL machen.


    Nicht wie es sein sollte und könnte, wir müssen davon ausgehen wie es in der Realität aussieht.


    Ich selbst sehe da den Verband/Kreis/Verein in der Verantwortung, was jedoch nicht ausreichend geschieht, Hauptsache eingeführt.

    Ich habe z.B. ganz gerne einmal in der Hallensaison, wenn die anderen Mannschaften auf Turnieren waren und daher einige Hallenzeiten am Stück verfügbar waren, ein Eltern-und-Kinder-Turnier (und Geschwister, falls da vereinzelte mit kommen) in der Halle zu machen.


    an manches denkt man gar nicht mehr mit der Zeit. @der Beitrag von tobn ruft jedoch eine sehr positve Massnahme von mir in
    Erinnerung, die ich jedem empfehlen kann, insbesonders dort, wo der Kontakt unter den Eltern noch nicht so intensiv ist.


    in der Halle einen Familiennachmittag veranstaltet, mitt Kaffee und Kuchen, mit Geschwister und Eltern.


    aber nicht nur rumsitzen, sondern einfache spassmachende Wettkämpfe mit gemischten Mannschaften, Vater, Mutter, Kind, Geschwister. Die Eltern wurden praktisch gezwungen mitzumachen, wenn ihr Kind nicht zuschauen sollte (eine gewisses
    Genieren ist anfangs immer da) von Sitzfussball, über 7m Schiessen gegen Mütter oder Korballwerfen gibt es viele Möglichkeiten.


    Schubkarrenrennen mit der Mutter oder dem Vater, oder ein Quiz über Fussball und Verein, bei dem die Tische jeweils eine Mannschaft bilden, bringen Stimmung, fördern das Miteinander.


    lasst mal Tischweise die Mannschaftsaufstellung fürs nächste Spiel machen, und der Tisch wird Gewinner, der der Aufstellung
    des Trainers am nächsten kommt. das sitzt, und die Diskussionen um Aufstellungen sehen zukünftig anders aus.


    da gibt es einiges, die die Eltern mal in Gedankengänge eines Trainers versetzen müssen und damit zu einem anderen Verständnis kommen.


    Terminwahl und Spiele sollten schon sorgfältig ausgesucht werden.


    eine normale Skepsis zu Beginn wandelte sich in Begeisterung um.


    das Verhältnis der Eltern untereinander, das Verständis für die anderen Kinder (gerade gegenüber den Schwächeren)
    war wie geplant danach deutlich sichtbar besser.


    Warum jedoch diese Veranstaltung auch zu einem besseren Verhalten auf dem Platz führte, konnte ich mir nie so recht erklären.
    Letzlich aber unwichtig.


    in F und G mehr Gedanken und Massnahmen über das Rundum einer Mannschaft machen, als nur über ausgefeilte Trainingspläne
    nachdenken, war meine Devise und für mich und die Mannschaft hat das sehr sehr viel gebracht.

    sollte man auch wissen.


    wechselt ein D-Jugendspieler älterer Jahrgang in ein NLZ muss dieses um die 2.500 € Aufwandsentschädigung zahlen.


    bei einem Mannschaftsaufbau in diesem Alter würden so jährlich 50.000 € Kosten anfallen.


    die wären doch doof, wenn sie erst in diesem Jahrgang anfangen würden, wenn sie es vorher kostenlos haben können.


    @TW sieht da sicherlich ein Streichen aller Aufwandsentschädigungen als sinnvollen Weg.


    Ich dagegen stelle mir vor, wie vorgegangen würde wenn generell, unabhängig von jedem Alter eine feste für alle Jahrgänge
    gleiche Summe fällig würde:


    der Zeitpunkt eines Wechsels würde wesentlich verantwortungsvoller angegangen, nämlich dann, wenn die Entwicklung
    eines Kindes schon etwas gefestigter ist.


    das scouten würde wesentlich verantwortungsvoller betrieben. Nicht unter demMooto, na wir versuchen es mal, könnte ja was werden, sondern würde schon sehr genauer hinschauen.



    Jetzt bitte kein Fass über die Ausbildungsentschädigung aufmachen, darum geht es hier eigendlich nicht, sondern um
    Gründe für oder gegen einen Wechsel in bestimmten Alter.


    Und Eltern sollten alle Gründe für ein frühes Wechseln kennen.


    Gerade in der Hallensaison ist man ja auch immer wieder mal auf Turnieren und hat dort dann zwischen den Spielen etwas Leerlauf und kann das eine oder andere mit den Eltern bequatschen.


    Was ich auf dem Elternabend auf jeden Fall besprechen bzw. eher verkünden würde, ist, wie Einteilung für die Spiele erfolgt, wann man mitteilt, wer spielt, dann muss man auf möglichst frühzeitige Absagen bestehen. Man bittet um regelmäßiges und pünktliches Erscheinen zum Training, ich habe da auch um Absagen (ohne Angabe des Grundes) gebeten. Wenn man möchte, kann man auch kurz etwas dazu erzählen, was so im Training gemacht werden wird, wie so die Schwerpunkte aussehen, worum es bei den Spielen geht, warum man alle Kinder spielen lässt uswusf. Gerade in die Trainingslehre würde ich aber nicht zu tief einsteigen, das interessiert nur wenige im Detail, und mit denen kann man sich ja im Anschluss oder bei anderer Gelegenheit noch austauschen.


    eine Sache möchte ich noch ergänzen, die tobn wohl vergessen hat, mir aber wichtig erscheint:


    irgendwie nach Möglichkeit für die Eltern einen nachvollziehbaren Grund angeben, am besten natürlich als Vorteil für ihr eigenes Kind damit sie es besser nachvollziehen könne und dann auch hinter den Massnahmen stehen können.


    Ansonsten identisch mit meiner Vorgehensweise.


    Tobn und ich, gleiche Vorgehensweise, beide schildern ihre Mannschaft einschl,der Elternschaft als positiv.


    Sollte eigendlich zum Nachdenken anregen.

    Pflichkatalog


    welche Pflichten? Eltern haben keine Pflichten, Eltern tragen dazu bei, dass es funktioniert, Eltern tragen dazu bei und entscheiden
    somit obe sich ihr Kind wohlfühlt in seinem Fussballsport oder nicht.


    Wir wollen doch alle eine gut funktionierende Mannschaft, und dazu können die Eltern entscheidend beitragen. Ohne das wird
    es nicht vernünftig laufen.



    So habe ich es rübergebracht und es kam an.


    alles hat Vorteile, man muss sie nur als solche verkaufen. bei Pflichten gibt es automatisch bei Menschen einen Widerstand.



    Flyer erstellen ist sicherlich eine Möglichkeit.


    Ich habs aber nicht gemacht, würde es auch nicht machen.


    ich bevorzugte das direkte Gespräch, konnte somit Gegenargumente aus dem Weg räumen und überzeugen.


    sehe ich auch wiederum als ein Miteinander anstelle von irgendeiner gibt was vor und alle anderen müssen sich dran halten.


    Ich bin auch nicht mit all meinen Vorstellungen direkt gekommen, sondern habe mit den für mich 2,3 wichtigsten Dingen
    angefangenn und dann nach und nach weitere nachgeschoben.


    ein Flyer mit einer Auflistung würde ich kurz durchlesen und dann ab in den Papierkorb, möglicherweise würde ich auch Dinge für
    wesentlich bedeutender empfinden als der Schreiber, und die ihm wichtigtsten Dine als nebensächlich betrachten.


    Ich kann immer wieder nur sagen. Nimmt im KIFU die Eltern mit, nutzt jede Gelegenheit für ein kurzes Gespräch und leistet
    da Überzeugungsarbeit.


    So habe ich im G-Aufbaujahr erreicht, ohne Druck, ohne Pflichtverkündung, dass mit Beginn der F-Zeit für mich eine äusserste
    Zufriedenheit gegeben war in Bezug auf Regelmässigkeit, Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Abmeldung und einige andere für mich wichtigen Sachen.


    Offensichtlich fällt es vielen doch schwer, die Eltern mitzznehmen. Natürlich ist das für einen Erwachsenen mit eigenem Kind in der Mannschaft leichter als bei einem sehr jungen Trainer, aber auch für ihn machbar.

    in diesem Jahr sehr viel Kommunikation betrieben, haben erklärt, was wir machen, wie wir es machen und warum wir es und zwar so machen. Und wir haben sie einbezogen, haben sie aktiv um ihre Unterstützung gebeten, haben betont, dass es uns um alle Kinder und um jeden Spieler geht, etc. pp.


    so geht es, so funktioniert es.


    und wer es nicht glaubt, soll es mal versuchen, er wird eines besseren belehrt.


    die Eltern mitnehmen auf die Reise in die Fussballwelt.

    Was der Verein natürlich machen könnte, wäre eine offene Spielstunde oder ähnliches anzubieten, also den Platz an einem bestimmten Termin in der Woche zur Nutzung von allen Vereinsmitgliedern frei zu geben, gerne auch irgendwie organisiert mit verantwortlichen Aufsichtspersonen, die auch Mannschaften einteilen können und so. Und dann wird halt eine Stunde oder zwei gebolzt und dann ist wieder Feierabend.


    Diese Kinder, von denen wir hier reden, wirst du erfahrungsgemäss sehr wenig auf dem Bolzplatz antreffen, denn deren Intersse
    am fussball ist doch gar nicht so gross, sonst würden sie sich anders verhalten.


    Unser Sportplatz, mitten im Dorf, ist für alle jederzeit zugänglich einschliesslich einem danebenliegenden Bolzplatz.
    Wer ist dort zu sehen? die Jungs die im Verein spielen.

    Es würde nicht funktionieren mit 10 Kids im Kader.

    es funktioniert, sogar sehr gut, wenn auch nicht bei euch.


    Noch dazu hatte ich 8 Freundschaftsspiele gegen schwächere Teams. Wo immer nur die gleichen gespielt haben. Da die anderen nie Zeit hatten.

    Kann ich mir gut vorstellen.


    Aber das ganze Verhalten hat wohl Gründe.die ich sicherlich nicht im Spiel, Training oder Trainer sehe.


    Hier wurde offensichtlich versäumt, den Eltern zu Beginn klar und ziemlich deutlich rüberzubringen, was es heisst mit
    einer Mannschaft Fussball zu spielen.


    Während ich in der G das durchaus so sehe, dass es eigendlich Schnupperzeit ist, sehe ich es mit Beginn der F-Zeit
    als erforderlich den Eltern klar zu machen, dass im Mannschaftssport gewisse Dinge gefordert und erwartet sind wie
    z.B. Regelmässigkeit, Zuverlässigkeit, und wer dazu nicht bereit ist, bw. nicht bringen kann, weil andere Dinge wichtiger sind,
    der Fussball nicht das Richtige für sie ist.


    Diese Erwartungshaltung ab der F kann man in Gesprächen während der G-Zeit sehr gut rüberbringen.