TRST
Ich finde deine Schilderungen gut und sicherlich für viele hilfreich.
Ich selbst fand das G-Alter für enorm wichtig, da es der Einstieg in den Fussball ist und hier vieles zugrunde gelegt wird.
War auch immer auf der Suche nach einem guten Weg und habe auch einiges ausprobiert.
deshalb mal eine Frage
zwei Spieleinheiten in der Woche, mit je 90 MIn.,
sind die 90 Minuten reine Trainingszeit? Wobei Training für mich im G-Alter nicht die treffende Aussagekraft hat.
ich selbst fand die 90 Min. zu lang, und bei war in dieser Zeit das Umziehen mit eingeschlassen, so dass ich auf eine reine Übungszeit von so 70 Min, kam. war so ein Gefühl jedoch nicht begründbar, Beeinflusst jedoch durch meine Art die Richtung, die ich als Bauchtrainer bezeichne.
2 Trainingseinheiten in der Woche in der G, da geh ich immer noch schwanger. Insbesonders dann, wenn am Samstag noch was ansteht. Ich bin immer noch überzeugt,, dass das zu frühe und intensive Einsteigen in denn Fussball in ganz jungen Jahren
eine Mitursache für die Fluktuation ist.
Ich hatte innerhalb der Woche 1 Trainingseinheit umd am Samstagmorgen ebenfalls, wobei der Samstagmorgen ausschliesslich
Spielen angesagt war.
Ich bin ein absoluter Verfechter, der von dir beschriebenen Turnierform.
Ich hatte immer wieder gemeinsame Trainings mit befreundeten Nachbarvereinen vereinbart und in dieser Form Spiele gestaltet.
Ich bekomme jetzt schon leichte Aggressionszustände, wenn ich an die kommende Saison denke, wo wir dann im 7-gegen-7 spielen müssen
Dazu gibt es aber Lösungen. Keine, die deinen Vorstellung zu 100 % entsprechen, aber einen guten Übergang zur E-Zeit
ermöglichen.
wird ja nicht jeden Samstag gespielt. es bleibt genug Zeit, um deine bisherige Turniervorgehensweise weiter durchzuführen.
90 Min. ist doch deine Turnierdauer (übrigens optimal) enspricht deiner Trainingszeit. die notwenidgen Kontakte hast du doch in der G jetzt aufgebaut. also dürfte es kein Problem sein, in gewissen Abständen entsprechende Spielformen durchzuziehen,
anstatt des Trainings.
Ich hatte auch in der F nicht allzuviele Hallenturnier besucht, so blieb mir Freiraum für eigene Gestaltung (ich hatte auch die Möglichkeit am Wochende in die Halle zu kommen, mit etwas Geschick hatte den Hallenschlüssel bekommen.)
Auch in der F hatte ich eine Trainingseinheit voll für Spiele reserviert. 2:2, 3:3. 4:4 und fast immer in Turnierform.
Ich erreichte dadurch die Vorteile deiner und auch meiner Vorstellungen und hatte gleichzeitig einen fliessenden Übergang zur
7:7 Formation.
Vorraussezung ist natürlich, dass man den Terminplan nicht mit den allgemein üblichen turnieren vollstopft.
noch eine Anregung, die ich gut fand, und hier seltsamerweise noch gar nicht zur Sprache kommt, vom Bolzplatz
übernommen und früher gar selbst noch in der Aktivenzeit öfters gespielt habe.
hin und wieder wird ja diskutiert ob beim 4:4 mit oder ohne TW gespielt wird.
einfach mal spielen lassen, dass der, der in den jeweiligen Situation als letzer Mann im Strafraum steht, den Ball in die Hand
nehmen darf. (der jeweils letzte Mann ist automatisch dann der TW) . Dieser darf dann den Ball fangen, sich selbst vorlegen
und weiterspieln, als ob er den Ball mit dem Fuss angenommen hätte.
in dieser Spielform sind einige Ausbildungsziele versteckt.
wenn es jetzt in die Halle geht, würde ich auch mal ein Training mit deiner Turnierform zusammen mit den Vätern
machen, aber bitte denen vorher klare Vorgaben machen (derehn Ehrgeiz muss gebremst werden). Ich hatte damit eine gute
Erfahrung gemacht, kam bei den Kindern, aber auch bei den Väter gut an.
Möge dir deine Freude erhalten bleiben. Und ich stimme dir zu, auch für mich war diese Zeit unbezahlbar. Rückblickend
möchte ich sie keinesfalls missen.
Bierstand Kirmes, ehemalige G-Jungs, jetzt junge Männer um mich herum. Ich habe so ein paar Storys erzählt, was sie so in diesem Alter veranstaltet haben, jeder hatte auch noch seine eigene Story, die ihm haften blieb. geiler Abend.
Ich würde es bedauern, hätte ich damals meine Zeit nicht geopfert.