Beiträge von guenter

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    Ich kann da nur sagen:


    wir sind keine Fans vom FC Kaiserslautern



    wir sind FCK



    schwimmen halt jetzt mal wieder oben. hoffentlich etwas länger.


    aber Klose soll ja kommen, dann noch Rehagel, und Fritz Walter wird auch noch mal ausgegraben /speziell fürs Regenwetter/ was soll da noch schief gehen.



    Spass beiseite,


    unsere Region brauch schon einen Bundesligaverein, ihr im Westen habst gut, ein paaar Kilometer und ihr seit da, aber ohne Lautern wird es bei uns schon eng ein BL zu sehen.


    na ja Mainz ist auch noch da, aber da kreigst du ja eh keine Karten.



    Günter

    ganz klar erfolg und motivation gehörn ganz eindeutig zusammen.


    wenn mein sohn eine gute Note aus der Schule mit nach Hause bringt, ist er stark motiviert für die nächste Arbeit zu üben.


    ein Klassenkamerad von ihm schreibt grundsätzlich schlechte Arbeiten. Aussage von ihm: warum soll ich lernen, ich schreibe ja doch nur schlechte Noten,



    warum soll das im fussball anders sein?



    nur hier haben wir die Möglichkeit als Trainer ein verlorenes Spiel (schlechte Note) positiv darzustellen (nicht immer)


    ein gutes Spiel, das man verloren hat, kann man durchaus als Erfolg verkaufen.



    aber: Erfolg zieht Erfolg nach sich.und umgekehrt. Erfolg ist wichtig. nur wir Trainer müssen genau überlegen, was wir als Erfolg im Jugendbereich definieren
    und den Kindern vermitteln, und das muss nicht immer unbedingt der Sieg sein.


    Günter

    Man kann doch auch mit Musik reden. Wir z.B. tragen unsere Heimspiele sonntags 10:30 Uhr aus. Wir organisieren immer ein 30minütiges Frühstück um 8.45 Uhr, da läuft (einigermaßen) leise Musik, und die Jungs können sich unterhalten.


    Böse gefragt: Ist auch das Frühstück schlecht? In der Zeit könnte ich ja passen üben.


    Musik, die Gespräche verhindert, darf nicht sein, da sind wir beisammen



    Hallo Willi, das was du hier beschreibtst find ich einfach nur super. würde ich mit einer Mannschaft die am Sonntag Morgen spielt, würde ich das sofort einfühen.


    Es zeigt mir aber wieder einmal,dass wir unter verschiedenen Vorraussetzungen diskutieren.



    Der Anfang dieses Themas war : (in etwa)


    als Spielvorbereitung einer E-Jugend zum Abschluss vor dem Spiel Musik als Motivation .


    und hier setzt meine Kritik ein.


    nichts gegen Stadionmusik, wer die Möglichkeit hat, ich fände es toll.


    aber als Motivation für eine E-jugend vor dem Spiel? da sträuben sich mir die Haare:


    Begründung: als Motivation vor dem Spiel brauch eine E-jugend keine Musik.


    je nachdem welche Musik gespielt wird sehe ich ein grosse Gefahr:


    Musik kann nicht nur beruhigen, sie kann auch (und das ist bewiesen) je nach Auswahl, das Aggressionspotential von Menschen. speziell Jugendlichlicher erhöhen.


    dann ist Musik kurz vor dem Spiel eine Form des Scharfmachens - wollen wir das-doch nicht im unteren Jugendbereich.


    wenn ich lese, wie manche hier einige hier im Forum mit dem Verhalten ihrer Spieler(/rote Karten) haben, dann bin ich gegen jede Form der negativen Aggressivitätssteigerung.


    Bedenkt doch auch mal folgendes:


    die, die sich in diesem Forum beteiligen, befassen sich sehr intensiv mit dem Fussball. Ich bin auch überzeugt, dass sie die Vorteile und Nachteile gewissen Aktionen oder
    Massnahmen für ihre Mannschaft sehr wohl abwägen können.Ich weiss aber nicht wieviele nur mal Besucher sind, nicht so intensiv beim Fussball dabei sind,
    und das ist ja wohl die Mehrheit der Jugendtrainer,und das ganze ungefiltert auf ihre Mannschaft übertragen, und dann, und das prangere ich für diesen Personenkreis immer wieder an, das Wesentliche mit dem Unwichtigen verwechseln. da wo alles andere klappt, und da bin ich davon überzeugt, dass das wohl bei allen
    Forummitgliedern der Fall ist kann man sich auf, wie ich es bezeichne , ergänzende Nebensächlichkeiten beziehen.



    ich persönlich habe einen Nachteil- der aber gleichzeitig ein Vorteil ist:


    vieles von dem was hier diskutiert wird, teilweise als Erneuerung, habe ich aufgrund meines Alters schon hinter mir.


    ich habe extra mal nachgerechnet, Musik in der Kabine habe ich erstmals vor genau 31 Jahren bei einer A-Jugend postiv ausprobiert.


    3 Jahre später bei einer aktiven Mannschaft damit auf die Schnauze gefallen..




    nochwas ist mir aufgefallen in dieser Diskussion: überwiegend Zustimmung bei den Trainern, die B und A jugend trainieren,, und eher kritische Stimmen
    bei den unteren Jahrgängen.


    und dieses Problem habe ich schon einige Male angesprochen, , wir diskutieren oft aus unterschiedlichen Positonen, ich z. B. zur Zeit nur bis D-Jugend.


    zu mir persönlich, ich überspitze gerne bei Diskussionen, wenn ich merke, dass ich mit Leuten zu tun habe, die wissen von was sie reden,ich
    provoziere gerne Meinungen heraus. für mich gilt deshalb auch das Motto: wer austeilt muss auch einstecken können.
    :


    Günter

    Man, bei der Musikrichtung würde ich ja mit meinen 61 jahren gerne mitreden aber da steh ich auf dem Schlauch. Nicht wg. der Musik, sondern
    wg. den Titeln und Bands.


    2 12jährige im Haus, ein 15jähriges Mädchen mit Dauerbesuch von Freundinnen, am Wochenende einen 19jährigen, auch mit entsprechendem Besuch.
    im Auto die passenden CD,s , was glaubt ihr was ich da alles mithöre, aber das muss ich gestehen, habe ich mich gerade an die aktuelle Band gewöhnt, mir
    ihren Namen eingeprägt und ihre Songs einigermassen zugeordnet, bin ich schon wieder out. Ich habs aufgegeben, Dann schwärm ich denen doch
    lieber von Elvis, den Beatles, den Stones, und wenn ich sie mal ärgern will , von Heino und Freddy vor.


    In dem Bereich (aber auch nur hier) merke ich, dass ich langsam alt werde.

    hab mich wohl durch das Beispiel mit meinem Sohn etwas unklar ausgedrückt..


    das Beispiel mit meinem Sohn ist wohl eine Sache, momentale Unlust ( musste aber jetzt gerade ein Federballmatch gegen ihn machen), die sich schnell drehen kann.


    ich meine, dass auch trotz Lust am Spielen, und auch stimmender Einstellung, einfach auch Leistungsschwankungen da sind, für die es keine Erklärung gibt.


    Ich hab auch schon oft fesgestellt, dass gerade im Training (bei aller Trainingsgeilheit) die Konzentrationsfähigkeit einfach nicht da ist.


    günter

    Hallo


    im pupertären Alter sind doch Leistungsunterschiede normal, zwar ärgerlich, ab in dieser Altersgruppe müssen wir wohl damit leben.


    trifft es nur 2-3 kann man ja noch auswechseln, manchmal auch ohne Erklärung oder Gründe fast die ganze Mannschaft.


    erlebte das sogar innerhalb eines Spieles.


    vorletztes Spiel. 1. Halbzeit grottenschlecht, 2. Halbzeit nicht wiedererzuerkennen, Gegner total beherrscht. ich hatte nichts verändert


    letztes Spiel gegen den Tabellenführer: 1. Halbzeit trotz 2 maligem unglücklichem Rückstand mit 3 :2 in die Pause, die klar bessere Mannschaft, alles gemacht
    was wir uns vorgenomen hatten. 2. Halbzeit alles vergessen. 5:3 verloren.
    vernünftige Erklärungen haben wir dafür nicht gefunden.
    Fan


    vielleicht kriege ich doch gerade eine Erklärung: während ich hier tippe fragt meine Frau meinen 12 jährigen (ja ich bin mit 61 noch Vater eines 12jährigen - bitte
    keine Kommentare) spielen wir ne runde Tischtennis? - Keine Lust- sollen wir Karten spielen - keine Lust - gucken wir nacherher Bayern - weiss ich noch nicht.


    null Bock, ich miche mich nicht ein. Kann sein, dass er in 5 Minuten kommt und will Karten spielen , oder noch ein TT machen. und fragt ob er heute länger aufbleiben darf
    weil Bayern doch ein so wichtiges Spiel hat (ist halt Bayern-Fan) oder beschwert sich, dass ich die letzte Stunde nichts mit ihm gemacht habe.


    Jeder der Kinder in dem Alter hat, kennt das ja wohl. Warum soll das im Fussball dann anders sein?


    Schlimm nur, wenn es bei allen gleichzeitig auftritt. Dann kannst du jedes spiel einfach nur abhaken.


    und das hab ich schon vor 40 Jahren als Trainer einer D-Jugend erlebt. nur hat mir keiner gesagt was da los ist. da hatte ich an mir gezweifelt und nach 1 Jahr aufgehört.


    Da wir ja alle Psychologen sind, meistern wir das aber auch noch.


    Günter

    zuerst ein Pardon, klar hab ich dich mit TuB92 verwechselt.


    aber genau das was du mir vorwirfst muss ich dir zurückgeben.


    ich habe ganz deutlich gemacht, dass meine Sichtweise bis einschl. D-Jugend gilt.
    du trainierst ja offenseichtlich eine B-Jugend.


    ich wollte einfach ganz deutlich machen, dass ich es nicht für richtig finde im unteren Jugendbereich alles was nebenher machbar ist auch zu machen.
    man kann Kinder auch zudröhnen mit allem möglichen.


    ich habe auch zum Ausdruck gebracht, dass man auch noch den Trainern der älteren Jahrgänge einiges überlassen soll. es soll auch in diesem Bereich immer noch
    Steigerungsmöglichkeiten geben.


    die Negativseiten meiner Beispiele willst du ja offensichtlich nicht sehen.


    ausserdem finde ich es sehr positiv wenn die Jungs sich während des Umziehens unterhalten. Bei uns wird da sehr viel miteinander geredet. Gerade in
    Zeiten von WKW und Partyface beklagen wir doch das. Wir lassen da auch die Jungs allein. Festgestellt, dass sie jetzt eigendlich immer früher in die Kabine wollen.




    Günter

    Hallo


    ich habe zu Beginn dieser Diskussion bewusst aggressiv reagiert, als ich dich mit "Naiv" bezeichnet habe.
    ich wollte dich nicht angreifen, jedoch vor Illusionen und falschen Entscheidungen bewahren.


    die ganzen Diskussionsbeiträge helfen dir hoffentlich. gehen ja alle in eine Richtung


    als Fussballtrainer brauchst du ein festes 1. Standbein, am besten eins, das dir die nötige Zeit lässt mit Geduld eine Trainerkarriere aufzubauen.
    Sportlehrer ist so ein Beispiel, es eröffnet dir schon während des Studiums in vielen Vereinen als Jugendtrainer tätig zu werden.


    sehr interessant ist ein Studium zum Sportmanager. Ich kenne einen, der ist jetzt hauptberuflich Geschäftsführer in einem mittelgrossen Verein mit mehreren
    Sportarten und zusätzlich in diesem Verein als Jugendleiter und Jugendtrainer tätig. Ich finde eine tolle Kombination. Als junger Mann ist er nicht nur Trainer, sondern kann auch die Grundrichtung mitbestimmen.


    günter

    Hallo Andre


    pass bitte auf, dass du dich nicht zu weit raushängst und verlass dich nicht auf evtl. Unterstützung. du kannst da ganz schnell alleine stehen.
    Wenns drauf ankommt haben die, die vorher mitgezetert haben plötzlich, wie man bei uns sagt "keine Eier mehr in der Hose".


    denke hier vor allem auch an deinen Sohn, nicht dass der letzendlich dabei den kürzeren zieht.


    Ich (bzw. meinen beiden Jungs) habe bereits 2 mal in ähnlichen Situationen Lehrgeld bezahlen müssen. Für andere mit eingetreten und plötzlich
    alleine gestanden, und die Konsequenzen gehabt.


    ganz wichtig in einer solchen Konfliktsituation ist, dass man eine sogenannte "Hausmacht" hinter sich hat. Hast du die?


    vielleicht hilft dir auch die Zeit. bald ist Saisonende und da tut sich ja bekanntlich immer Einiges.
    lass mal die Zeit für dich arbeiten. du hast ja jetzt dein Meinung ganz klar kundgetan, jetzt würde ich mich an deiner Stelle eine gewisse Zeit zurückhalten.


    das ist aber nur aus der Ferne gesehen, vor Ort ist es ja oft anders.


    Ich kann dir nur viel Glück und ein glückliches Händchen wünschen.


    Günter

    hatte von Bambini bis einschl. E-jugend ein Mädchen dabei. bereicherte die Mannschaft in ihrem sozialen Verhalten ungemien.
    lasss sie bei dir.
    mit dem Umziehen noch 2 Tips: gib ihr das Trikot mit nach Hause, oder lass sie in der Schiedsrichterkabine sich umziehen.


    mit Beginn der Pupertät musste ich mit diesem Thema nach einem Hinweis der Mutter sehr sensibel umgehen.
    da bestand sogar kurzfristig die Gefahr, dass sie aufhören wollte.


    inzwischen spielt sie sehr erfolgreich in einer reinen D-Mädchenmannschaft. Schade, ich hätte sie gerne dabeigehalten, die Jungs übrigens auch.


    Günter

    Hallo,


    ob es erforderlich ist, kann ich nicht beurteilen,


    ab C-Jugend würde ich aber damit beginnen, ganz einfach wg dem Lerneffekt, es wird dann zur selbstverständlichen Gewohnheit. Anfangs reicht ja vielleicht auch 1 Runde. es sollte einfach nur eine Gewohnheitssache werden.


    Wir beginnen ja bei der F-jugend mit dem Warmmachen, obwohl es in dieser Altersgruppe nicht erforderlich ist.


    Günter

    Hallo Willi, Hallo TuB92




    ich habe mal ganz bewusst in die untere Schublade gegriffen um eine Diskussion zu einem Thema zu entfachen,
    das in diesen Zusammenhang passt und mich zunehmend stört


    4 Beispiele (erlebt im letzten Jahr)


    1. D.Jugend bildet vorm Anstoss ihren Kreis. geschlagene 2 Minuten Gemurmel, dann wie bekannt
    "einer für alle, alle für einen, und gemeinsam sind wir stark"


    bereits nach 5 Minuten war eine Streiterei mit wildesten Beschimpfungen innerhalb dieser Mannschaft an der Tagesordnung


    2. E-Jugend, Junge kommt weinend aus der Kabine zu seinen Eltern.
    "Darf heute nicht anfangen" "Warum?" " Habe meinen Aufwärmpulli vergessen, Trainer meint das gäbe beim Warmmachen kein schönes Bild"


    3. E-Jugend Trainer verschwindet 15 Minuten vor Spielbeginn mit seinen Jungs in der Kabine.
    grosse Taktiktafel unterm Arm. 3 Minuten vor Spielbeginn kommt Mannschaft raus.
    Dialog: Junge: "Trainer, spiel ich jetzt eigendlich von Anfang an mit?" Trainer schon leicht genervt:
    "Hast du denn eben nicht zugehört?" Junge: "Doch , aber das war soviel, ich blick nicht mehr durch"


    4. E-Jugend 30 Minuten macht sich eine E-Jugend Mannschaft warm, aber vom feinsten: Laufen, Dehnen, Laufen
    dann mit Ball aber alles im höchsten Tempo.
    Mutter: Trainer, ist das nicht etwas viel? Trainer: Nein, eine Bundesligamannschaft macht sich ja noch länger warm



    ich könnte noch einige Beispiele nennen, aber es reicht um klarzumachen, in welche Richtung es geht.


    Was sollen alle Rituale, wenn das anschliessende Verhalten nicht entsprechend ist.
    Was soll all das viele Drumherum, , wenn das Wesentliche aus den Augen verloren geht.


    Packen wir unserere Kinder nicht mit soviel Nebensächlichem voll, dass für das Wichtigste kaum noch Platz ist.


    Motivieren? Warum? eine kind, das eine Motivation brauch um Fussball zu spielen, soll zu Hause bleiben.


    Motivation um aggressiver ins Spiel zu gehen - ich liese doch immer, es geht nicht ums Gewinnen.



    Wohlgemerkt, ich spreche hier nur bis einschliesslich D-Jugendbereich.


    Ich unterscheide auch hier z.B, was sich in dieser Diskussion etwas vermischt.


    ist eine Stadionlautsprechanlage in Betrieb, dann dann finde ich Musik vor dem Spiel oder Halbzeitpause auch gut,
    bei Sportfesten eh, hier begleiten wir jedes Tor mit entsprechender Musik.


    für mich persönlich es es jedoch ein Unding im unteren Jugendbereich in der Kabine Musik laufen zu lassen.
    der nächste Schritt wäre dann wohl, dass jeder seine Ohrstöpsel an hat und seine eigene Musik hört.


    ich finde es immer noch sinnvoll, dass man sich beim Umziehen entsprechend unterhalten soll, es gibt aber auch Kinder,
    die einfach vorm Spiel ihre Ruhe haben wollen.


    Ich bin nicht dagegen, auch mal ausgefallenen Sachen zu machen aber nicht als ständige Einrichtung.


    Es muss im unteren Jugendbereich nicht alles angeboten werden, was machbar ist.
    bestimmte Sachen sollte man auch noch den folgenden Mannschaften überlassen.


    Ich vermisse nämlich immer mehr im unteren Jugendbereich die Fixierung auf das Wesentliche:
    Stoppen(natürlich meine ich hier die Ballverarbeitung in fliessender Bewegung) , Passen;Laufen,Schiessen.
    Und hier sehe ich jeden Samstag Riesendefizite.


    Ich habe Trainingseinheiten mit tollen Übungsformen gesehen. (1000 Hütschen aufgebaut)
    nach der 3., 4. Station Neubeginn, weil der Ball nicht da ankam wo er hinsollte. Letztendlich wurde dann die
    Übung ohne Ball gemacht. Super.


    Leute, ich bin jetzt 61 Jahre, 40 Jahre, wenn auch mit Unterbrechungen im Trainergeschäft.


    ich hab all diese Sachen und noch einiges mehr (z.B. mal mit einer unruhigen, hektischen Truppe einen Karatelehrer
    hinzugezogen) . gemacht. In der Halle auch schon eine ganze Trainingsstunde mit Musik (auch hier auf externe
    Trainer zurückgegriffen. meine Erfolge durch mentales Training an anderer Stelle schon geschildert.


    meine gewonnene Erkenntnisse: als gelegentliche Auflockerung sind all diese Sachen durchaus sinnvoll und kommen gut an.
    als Dauereinrichtung lehne ich das ab. wobei hier jedoch zu unterscheiden ist, welche
    Altersstufe ich trainiere. Nicht der Zeit vorauseilen
    etwas mehr Rückbesinnung auf das Wesentliche: das Spiel erscheint mir angebracht..


    nochwas: ich provozier manchmal gerne, ist aber um Gottes Willen nicht persönlich gemeint.


    einen Beruhigungt noch an Willi: ich war schon als aktiver Spieler kein Freund der Laufbahn und was ich nicht will oder kann, verlange ich auch von keinem anderen.


    Günter







    .

    wie schon gesagt, wir diskutieren hier oft aus ganz unterschiedlichen Voraussetzungen heraus. was du beschreibtst, bzw. Andre genauer, ist für mich z,B, eine
    andere Welt, von der ich zwar weis, dass es sie gibt, aber selbst nicht kenne.


    deshalb muss deine Arbeit und Vorgehensweise zwangsläufig eine ganz andere sein, wie z.B. bei mir in einem Dorfverein.


    wenn ich ich das mal genau durch den Kopf gehen lasse, komme ich zu dem Ergebnis, dass ich einen grossen Respekt vor dem habe was du tust,
    auch wenn ich es aus meiner sichtweise schwer nachvollziehen kann, wie gesagt ich habe andere Jungs, ohne das zu bewerten.


    Günter

    bin ich besoffen? ich glaub doch nicht, nachdem ich obiges 3 mal gelesen habe.


    tolle Idee, im nächsten Training lasse ich Heino spielen, passen, stoppen,schiessen brauch dann nicht mehr geübt zu werden. warum auch? die Jungs haben schliessöich eine Riesengaudi.


    ab F-Jugend würde ich unbedingt einen Sportspychologen vor Spielbeginn mit einbeziehen.


    empfehlenswert wäre auch das Abspielen der Tore des Monats der letzten 10 Jahre (beim ARD zu bekommen.)


    noch besser wäre, gute Szenen der Jungs beim spielen selbst zu filmen und die dann vor Spielbeginn abzuspielen.



    ich empfehle jedem Trainer, der glaubt, dass er eine E-jugendmannschaft vorm Spiel noch motivieren muss, und solche Hilfe wie oben anwenden will,
    sofort sein Amt niederlegt, denn er hat von Jugendarbeit keinen blassen Schimmer.


    Ich würde meinen Sohn bei einem solchen Trainer sofort abmelden und den Verein wechseln.


    konzenrierr euch mal auf das wesentliche, dann habt ihr genug zu tun, anstelle von solchem Firlefans




    Günter

    das da ist für mich eine fremde Welt,


    entweder hätte ich in kurzer Zeit keine Spieler mehr, oder ich wär kein Trainer mehr


    oder: ich hättein kurzer Zeit eine vernünftige Manschaft in bezug auf ihr Verhalten.


    alles andere ist mir weltfremd, oder lebe ich auf einem anderen Stern?



    oder kassierst du soviel Geld, dass du unbedingt Trainer sein musst. Hat- aber real.


    Günter

    Hallo


    Andre, hier musst du eingreifen, auch wenn du in einer schwierierigen Position bist ( trainer, der alles besser weis)
    das hat nichts mehr mit dem Siegesgen gewinnen zu wollen, zu tun.


    auch in der C-jugend ist der auf dem falschen Platz, gerade dort braucht es sensible Trainer.


    wie du eingreifst, ist schwierig zu raten. dafür muss man die Verhältnisse kennen,


    lässt er mit sich reden (evtl. sogar bei einem Bier), oder einfach: so geht es nicht.


    da kommt es auch darauf an, wie stark ist deine Position im Verein. aber stillhalten ist hier der falsche Weg.


    das schreibt dir ein emotionaler Trainer, für den Gewinnen "WOLLEN" serh wichtig ist, der aber anderen dingen durchaus den Vorrang gibt.


    Günter

    ich kann dir ein Beispiel nennen


    im E-Jugendbereich kamen aus dem Nachbarverein 2 Jungs zu uns, die eigendlich mit dem Fussball aufhören wollten (keine Lust mehr)


    heute: nach 2 Jahren: mit Begeisterung dabei, sind immer im Training wenn sie können.


    auf die Frage warum die eigendlcih aufhören wollten, kam von einer Mutter die Rückmeldung:


    wo die vorher waren, hat jeder gemacht was er wollte. Bei euch herrscht eine Ordnung und eine gewisse Disziplin, ausserdem werden sie gefordert,
    und das gefällt unseren Jungs.


    mehr gibt es eigendlich nicht zu sagen.


    Günter

    Hallo Andre


    Mit vielem was du von dir gibtst gehe ich konform.
    wenn ich dich richtig interpretiere gehen unsere Meinungen was Leistungsdenken betrifft aber auseinander.


    letztendlich geht es im fussball wie in jedem anderen Spiel, und sei es Schwarzer Peter, um eines: Gewinnen oder Verlieren.


    als Jugendtainer sehe ich es auch als eine wichtige Aufgabe, den Jungs den sogenannten Siegeswillen zu vermitteln.
    ich bin nicht der Meinung, die Kinder sollen ja nur spielen.
    Selbst auf dem Bolzplatz geht es ums gewinnen.


    wir müssen nur eines ganz klar unterscheiden: Gewinnen wollen heisst nicht gewinnen müssen.
    das heisst auch, dass man dur die Mittel anwendet, die dem entsprechenden Alter auch entsprechen.



    Mein Motto ob im Training oder Spiel: Ich verlange Leistungsbereitschaft, ich erwarte dass die Jungs Leistungsbereitschaft mitbringen, ich erwarte aber kein Leistungsergebnis.


    Beispiel: bereits ab Bambini wollte ich dass wenn der Ball auf dem schwachen Fuss liegt, mit diesem geschossen wird und nicht umlaufen,
    ich erwarte aber nicht, dass dann der Ball dahin kommt, wo er hin soll.


    ganz deutlich: richtig machen wollen, aber nicht richtig machen müssen. Ich unterstütze das mit viel Lob, wenn esversucht wird, unabhängig vom Ergebnis.
    umgekehrt reagiere ich auch entsprechend, wenn es nicht versucht wird, dann werde ich schon energisch.


    jetzt in der D-jugend hat meine Mannschaft diesen Leistungswillen voll übernommen.
    Wir gehen in jedes Spiel um zu gewinnen, können aber auch jede Niederlage akzeptieren.


    Fast immer kommt nach einem verlorenen Spiel von mir das Resume.


    Jungs ihr habt alles versucht, es hat halt nicht gereicht, der Gegener war halt besser, also können wir das akzeptiern /oder auch Hinweis auf fehlendes Glück)
    ich fands toll was ihr heute gebracht habt.


    Ich habs erreicht, dass die Jungs einen absoluten Siegeswillen entwickelt haben, aber eine Niederlage für sie kein Problem darstellt.


    oft höre ich, mit dem Leistungsgedanken fängt man erst in der C-Jugend an.


    Quatsch, in der Schule fange ich ja auch nicht erst im 5. Schuljahr an meine Hausaufgaben immer zu machen, und für die Arbeit zu lernen.
    der da vorher nichts macht verpasst den Anschluss.


    ganz wichtig: Ich darf als Trainer natürlich keinen Leistungsergebnisdruck ausüben, das wäre total verkehrt, ich will den Jungs einen Leistungs WILLEN vermitteln.
    das ist ein Riesenunterschied.


    aber nur Spielen des Spielenswillen, dafür mach ich keinen Trainer, das ist Aufgabe der Sozialarbeiter, die dafür gut bezahlt werden (oder acuh nicht)


    Mein Motto: Ich fördere durch fordern, gemessen an dem, was das einzelnen Kind bringen kann.


    Günter

    Hallo


    ich sag es dir mal ganz deutlich, du bist sehr naiv, wenn du glaubtst deinen lebensuntehalt auf Trainer aufzubauen.
    das schaffen selbst viele ehemalige Bundesligaspieler nicht.


    der Vorschlag von Andrai ist der richtige: Sportlehrer mit gleichzeitiger Weiterentwicklung beim fussball, das sind die Leute, die dort gesucht werden, wo du hinwillst:


    Stützpunktrainer, fussballinternate usw.


    also mach mal zuerst eine vernünftige Ausbildung


    Günter

    Hallo Neuna


    du hast es hier mit 6-9jährigen zu tun, und du kriegst die nicht geregelt? Und das in einem Dorfverein, wo das soziale Umfeld meistens noch stimmt.


    du schreibst, die Kinder haben keinen Respekt voreinander und noch viel schlimmer auch nicht vor dem Trainer.


    mal überlegt, dass das auch an dir liegt.


    bist du konsequent in deinem Handeln? hast du klare Richtlinien für dich?
    der Hinweis der Eltern, härter durchzugreifen ist sehr deutlich.


    kurz ein Abweichen von dir:


    es ist typisch in unserer Gesellschaft geworden, die Verantwortung und auch Erziehung vom Elternhaus an andere abzugeben.
    ich finde es ein absolutes Unding, wenn Eltern das Verhalten ihres Sohnes mitbekommen und nicht selbst einschreiten bzw. Konsequenzen ergreifen und
    die an den Trainern abgeben. Aber wenn das schon so ist, dann sollten wir Trainer auch unsere Vorstellungen konsequent durchziehen, auch mit
    Verlusten.


    zurück:


    deine Massnahme, das kind heimzuschicken war richtig.


    ich würde folgend vorgehen:


    Kurze Besprechung mit Kinder und Eltern. darauf hinweisen, dass du dieses Verhalten nicht mehr duldest, und entsprechende Konsequenzen ergreifen wirst.
    stelle 2-3 der dir wichtigsten Grundregeln vor, nicht mehr, bei dieser Altersgruppe.
    stell deine Konsequenzen vor, z.B. 1 Woche Trainings und Spielverbot bis hin zum Rausschmiss.



    beim Training die Verletzung deiner Regeln mit 10minütiger Trainingspause "bestafen", beim gemeinsamen Spiel Einzelbeschäftigung (alleine ohne Trainer, z.B.
    Balljonglieren) also aus der Gruppe herausnehmen.


    Beim Spiel am Samstag beim entsprechenden Verhalten sofort zum umziehen schicken, auch wenn du mal in Unterzahl spieltst.


    ganz wichtig: die Anzahl deiner Regeln, muss auf ein Minimum begrenzt sein. erst wenn diese eingehalten werden, kannst du sie stückweise Erweitern.


    die Eltern haben ja ihre Erziehungkompetenz an dich abgegeben, dann nimm sie an, erzieh aber gleichzeitige deine Elternschaft mit.


    würde mich mal interessieren wie alt du bist undwie lange schon Trainer im unteren Jugendbereich


    Günter