Beiträge von guenter

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    Dem ist wohl so.


    in der A-Jugend Regionalliga Südwest spielen z.B. 3 JFG aus dem Saarland (Obere Saar, Saarschleife, Halberg) - siehe Fussball.de


    das heisst doch nichts anderes, als dass der DFB diese Regelung auch bereits überregional (also nicht nur auf den Landesverband Saarland und Bayern)
    akzeptiert.


    Ausserdem ist der Saarl. Fussballverband sehr oft Vorreiter bei Neuerungen, weil kleiner Verband, und dadurch oft Testgebiet.


    Beispiel: während anderweitig über D 9er noch diskutiert wurde, war dies dort bereits eingeführt


    Günter

    Hallo Basti


    ich muss dir Recht geben,


    meine Kritik geht auch nur in die Ausbildung von Jungschiedsrichtern, hier werden die Regeln gelernt, was ja sein muss, aber nicht, wie man ein Jugendspiel leitet, wie man mit Trainern und Eltern umgeht, wie man selbst mit dem aggressiven Verhalten von aussen umgeht usw. man lässt sie alleine, anstatt zu begleiten.


    mfg Günter

    Natürlich darf man als Trainer auch mal austicken.
    Jeder tickt auf dem Sportplatz mal aus, Eltern und Spieler, warum nicht dann auch mal der Trainer, der der sich am meisten Gedanken macht, die meiste
    Arbeit und alles richtig machen will. Nur, es sollte sich in Grenzen halten, auch wenn es manchmal verdammt schwer fällt.


    Beispiel:
    Torman, ziemlich gut, guter Fussballer (technisch), wenn auch langsam um pflegmatisch.


    2 Jahre daran gearbeiet, dass er nicht auf der Linie bleibt, sondern mitspielt. bei Angriff am 16er,
    dadurch hat er viele Konterangriffe abgefangen.und als Tormann immer anspielbar war, klar gesagt dass Weitschusstore auf meine Kappe gehen.
    nun so einen Weitschuss kassiert. Mutter: ich hab doch gesagt, bleib im Tor, dann hättest du ihn gehalten. natürlich Zustimmung der anderen Eltern.


    Im nächsten Spiel blieb er trotz Gespräche im Training, trotz Aufforderung im Spiel, auf der Torlinie kleben.
    da bin ich ausgetickt, und habe damit gedroht (lautstark) ich ich ihn auswechsele, wenn er nicht sofort wieder sein Verhalten ändert.


    anschliessen mit der Mutter ein deutliches Gespräch geführt, nachdem ich gemerkt habe, dass sie sauer über meine Reaktion war.
    Klar hätte ich vorher mit der Mutter reden können, aber nicht mehr im D-Jugendalter, da ist der Spieler mein Ansprechpartner.


    Ich habe mein Ausflippen nie bedauert.


    manchmal hilft ein Ausflippen mehr als viele Gespräche. wohlgemerkt, das darf kein Dauerthema sein.


    Günter

    diese JFG ist verbandsmässig geregelt. ich kenne das bisher nur vom Saarland, bei uns in Rheinland Pfalz geht das noch nicht.
    bei Neugrundung der JFG die Klasse für die 1. Mannschaft, in der bisher einer der Vereine gespielt hat.


    z.B. Verein A spielte mit B in Landesliga, dann spielt B1 der JFG ebenfals in der Landesliga


    Günter

    habe vergangenes Wochenende eine interresante Unterhaltung mit Verantwortlichen gehabt, kann dir deshalb mal genau schildern wie es dort aussieht:


    Kleinstadt mit 6 Vereinen (meist Vororte mit bisherher eigenen Jugendabteilungen)


    gilt nur für C,B und A Jugend


    diese JFG ist ziemlich autark, die Vereinsvorstände wählen den JFG Vorstand. die Jugendleiter der einzelnen Vereine sind Beisitzer.


    dieser Vorstand ist entscheidend, und nicht mehr die einzelnen Vereinsvorstände.


    die Vereine zahlen pro Kind 1,--€ iMonatsbeitrag in diese Jugenabteilung
    weitere Gelder kommen durch Sponsoren dazu. diese Sponsorensuche wurde sehr positiv dargestellt, da nicht mehr 6 Vereine ansprechen, sondern nur noch 1 Verein,
    und in diesem Verein diesbezüglich eine positive Resonanz war.


    die Mannschaftszusammensetzung wird durch Vorstand und Jugendtrainer festgelegt, wobei dieser Verein stark die sozialen Kontakte berücksichtigt.
    die Spieler bleiben Mitglied ihres Heimatvereins., können 1 mal im Jahr ohne Sperre die Mannschaft wechseln.


    gespielt wird dort, wo die meisten kinder her sind.


    im Gespräch wurde jedoch deutlich, dass vieles von einem starken engagierten JFG Vorstand abhängt.




    in einem anderen Verein (bestehend aus 3 Jugendabteilungen) läuft es ähnlich.
    hier besteht ein gutes Sponsoring.
    ebenfalls eigenen autarken Vorstand.
    hier wird Wert darauf gelegt, dass Trainer und Betreuer keine Spielerväter sind.
    Mannschaftszusammenstellung erfolgt leistungsbezogen durch Trainer.





    im Nachbarverein (Gemeinde mit 5 jugendabteilungen) setzt sich der Vorstand aus allen Jugendleitern zusammen.
    hier bekomme ich Reibungspunkte mit, da hier immer noch bei einigen Kirchturmdenken vorherrscht.


    Günter

    Stimmt, und die blicken selbst nicht durch.


    Paradebeispiel: Aufwandsentschädigung für einen C-Jugenspieler


    Verein: 714,--€
    Passstelle: 600,-- €
    Kreisvorsitzender 500,-- €
    Verbandsjugendleiter: 300,-- €


    jetzt Mail der Passtelle: 300,-- € plus MWST


    Günter

    wie Manne schreibt: ein ganz schwieriges Thema.


    es kann hier keine eindeutige Empfehlung geben, dazu muss man wirklich den Einzelfall sehen, den Spieler, das Umfeld, sein Können, soziale Kontakte,
    jeder Fall ist anders zu beurteilen.


    Günter

    Karl,


    deine Trainingsvorschläge findegut, hab das so ähnlich auch öfters gemacht.


    Schwierig wirds mit dem Kind, das selbst im Training nicht nur gewinnen will, sondern sich sogar dort unter Erfolgsdruck setzt.
    so einen Fall auch gehabt, da muss man dann schon als Trainer intensiver dran arbeiten. bedarf vieler Gespräche.und ständigem Einwirken.


    Gewinnen wollen hat ja nichts mit Erfolgsdruck zu tun.


    Mein Anspruch an die Kinder war immer: Gewinnen wollen, aber nicht gewinnen müssen, über Siege freuen, Niederlagen akzeptieren.
    das galt natürlich auch, oder vor allem, für die Eltern.


    Ich bin über all die Jahre gut damit gefahren.


    Günter


    Günter

    Hallao Milky Way


    du schilderst genau die Situation, die ich meinte, da gibt es keinen Unterschied ob Damen- oder Jugendmannschaft.


    die Einen sind zufrieden, wie es läuft, die Anderen wollen mehr.


    beides zusammen passt auf Dauer nicht. eine der Gruppen, oder Teile davon werden ihre Konsequenzen ziehen.
    in dem einen Fall wechseln, in dem anderen Fall aufhören.


    genauso ist es in der Jugend.


    Günter

    Ich mag Kinder, die sich ärgern wenn ein Spiel verloren geht, und sei es nur ein Trainingsspiel.


    nur der Umgang damit, das ist Aufgabe des Trainers, auch wenn das im einzelfall nicht immer leicht ist.


    in meinen Augen darf es einem Spieler nie gleichgültig werden, ob er gewinnt oder verliert.


    da ist wie Noten bei Klassenarbeiten.


    ärgern ja, aber auch akzeptieren können,


    günter

    Hallo Milky Way,


    hab ich das richtig gelesen, strengere Regeln: keine Raucherpausen im Training? wie wärs mit nem Bierchen zur Erfrischung?


    wenn das ein Thema wirklich sein sollte, dann kannst du doch wohl alles andere vergessen, und ihr trifft euch zum Zeitvertreib


    hier gehts doch dann nicht ums Fussballspiel, sondern um Zeitvertreib und Geselligkeit, was ich auch in Ordnung finde, dann aber bitte
    keine Ansprüche an einen Trainer stellen.


    Günter

    ich habe zu diesem Thema eine klare Einstellung


    Fussballer sind aus meiner sicht in folgende Kriterien einzuorden:


    die taltentierten, die mehr wollen,


    die talentierten, die zufrieden sind egal wie es läuft


    die weniger talentierten, die aber unbedingt wollen


    die, die einfach nur dabei sein wollen


    klar könnte man untergruppieren, aber lassen wir das mal so stehen.


    die Aufgabe eines Vereins ist allen gerecht zu werden, vor allem des Dorfvereins.


    mangels Spielerzahl spielen hier die Jungs in einer Mannschaft, was zwangsläufig zu Problemen führt.
    erfahrungsemässe wechsel die Leistungsträger, die anderen hören teilweise auf, je älter sie werden, teilweise auch, weil sie dem Leistungsgedanken der Trainer nicht mehr folgen wollen.


    in mittelgrossen Vereinen ist das einfacher. Hier kann ich die Mannschaften entsprechend ihrer Einstellung und Leistungsvermögen zusammenstelln und alle
    sind überwiegend zufrieden.


    das setzt sich auch im aktiven Bereich fort. Spieler die unbedingt in der Ersten spielen wollen, aber auch Spieler, die einfach nur in der 2. etwas kicken, ohne Leistungsdruck
    spielen.


    das ist auch o.k. so.


    eine Alternative wird im Moment im Saarland stark gefördert.


    mehrere Vereine bilden eine JFG (Jugendfördergemeinschft), mit einer Leistungsmannschaft. die Spieler bleiben im Verein, können einmal im Jahr von unten
    nach oben bzw. von oben nach unten, ohne Sperre wechseln.


    positive Resonanz der betroffenen Vereine, mit denen ich Kontakt habe. kaum noch Abgänge in den Vereinen, da jeder nach seinen Vorstellungen in der entsprechenden
    Mannschaft spielen kann: Leistung oder nur Kicken.


    achso, fast vergessen, gilt ab C-Jugend


    Günter

    der Unterschied zwischen Regelverstoss und Tatsachenentscheidung ist doch wohl jedem letztendlich klar.


    Sir Alex, du sitzt ja offensichtlich in einem Entscheidungsgremium, bist alos Funktionär.


    und hier setzt mein Kritkpunkt an:


    in all den letzten Jahren hab ich nie erlebt, dass ein verletzter Spieler im unteren Jugendbereich nach Behandlung den Platzt verliess.
    alles Regelverstosse, entweder sind die Schiris nicht richtig ausgebildet, oder sie haben dass Kindsgemäss einfach akzeptiert, wie zum Beispiel auch falsche Einwürfe.(aber das ist dann ja wieder eine Tatsachenentscheidung)


    niemand hat sich bisher beschwert.


    der Verband, also unsere Funktionäre, zu denen du offensichtlich auch gehörst, legen uns immer nahe im unteren Jugendbereich kindsgemäss zu handeln.
    dann wenn sie aber gefordert sind, gilt nur das Regelwerk.


    das passt doch irgendwie nicht zusammen.


    wir leben ständig mit Schiris die teilweise die Regeln nicht kennen, wir sollen das immer Kindsgemäss akzeptieren, es geht ja nur um Ausbildung oder Spass.


    mir ist auch klar, dass der Verband wahrscheinlich nicht anders entscheiden konnte, aber es hätte hier auch andere Möglichkeiten des Eingreifens gegeben.
    ab er es ist wohl einfacher in einer sitzung einfach nach dem Regelwerk zu entscheiden, als aktiv zu werden.


    Und das werfe ich seit über 40 Jahren, auch in persönlichen Gesprächen unseren " Funktionären" vor.


    wow jetzt bin ich mal den Frust über die losgeworden.


    wohlgemerkt, ich bin von dem Vorgang nicht betroffen, und seh sehr wohl ein fehlendes Fai Play des protestierenden Vereins, dem das nicht nur von mir
    inzwischen übermittelt wurde.


    mfg Günter

    es geht mir hier nur um die art und weise, wie diese regeln aufgestellt, eingehalten oder je nach auslegungssache auch mal etwas weiter gedehnt werden können.


    und ob du es glaubst oder nicht, alle meine jungs sind immer pünktlich, schweigen wenn ich rede und zweifeln entscheidungen während des spiels nie offen an oder meckern. sie duschen sogar vollzählig


    so ging es bei meiner D-Jugend zu, die ich jetzt in die C entlassen habe.


    meine Devise war stets: wenige Regeln, die mir wichtig waren für den Trainings- und Spielablauf, aber auf deren Einhaltung konsequent geachtet., aber auch mal fünf gerade sein lassen.
    diese aber nicht mit der Holzhammermethode eingeführt, sondern dem jeweiligen Alter der Kinder nach und nach aufgebaut.
    Vorteil war hier natürlich, dass ich die ab Bambinialter trainiere. So hatte ich Zeit für einen Gewöhnungsprozess.Zum Schluss hatte ich es erreicht, dass die Jungs
    dies als ihre eigenen Regeln betrachteten.


    Günter

    Hallo chris


    Genauso sehe ich das auch.
    Dem Verband sind ja letztendlich die Hände gebunden. Aber ich glaub schon, dass er hier auf den Verein hätte einwirken können.



    der Verein macht sich zur Zeit sehr Unbeliebt.


    für mich stellt sich aber die Frage:


    Erwachseneregeln gelten im Zweifelsfall, müssen wir Trainer dann die Kinder nicht auch nach Erwachsenenregel ausbilden?


    das wollen aber wir Trainer nicht, und auch nicht der DFB - hier beisst sich was.


    Günter

    Karl kann ich voll zustimmen.


    Mir ist aber schon wichtig, dass die Jungs verlieren lernen. das gehört wie das Gewinnen zum Spiel jeder Art, und sei es Monopoly.
    Der Umgang mit dem "Verlieren können" ist vor allem bei starken Mannschaften eine wichtige Aufgabe des Trainers.
    Ich hab das mit lockeren Sprüchen erreicht. Manchmal auch gegen Schluss bei der verlierenden Mannschaft mitgespielt, und war dadurch
    einer von den Verlierern, und konnte das Verlieren vorleben.vorgetäuschter Ärger, was die Kinder natürlich merkten, und dadurch selbt
    anders damit umgingen.



    Bei Abschlussspiel hat bei mir letztendlich immer der gewonnen, der das letzte Tor geschossen hat (nach Ansage) egal wie vorher das Ergebnis war.
    Hab dadurch erreicht, dass die Jungs den Spielstand gar nicht mehr mitzählten.
    Maulerei der hoch führenden Mannschaft war dann zwar immer, wurde aber mit der Zeit wurde das immer mehr eine humorvolle nicht ernst gemeinte Maulerei,
    und verursachte zum Trainingsschluss meist eine gute Stimmung.


    Günter

    Entschuldigung


    der Verband hat das Spiel neu angesetzt.


    Satzungsgemäss wohl richtig.


    worüber sich hier viele aufregen, dass der Verein Protest eingelegt hat, obwohl das Spiel sportlich entschieden wurde, und nicht durch den Regelverstoss des
    Schiedsrichters, was aber auch nicht so ganz klar ist, da er den Betreuer nicht hereingerufen hat, sondern der von sich aus auf den Platz lief.


    Meine Meinung ist ganz klar die, dass wenn der Verband im unteren Jugendbereich so entscheidet, dann darf er nicht einfordern, dass die Trainer kindgemäss
    trainieren und handeln. dann müssste man die Kinder von Beginn an rein nach den Regeln spielen lassen und jeden Verstoss dagegen ahnden.


    das Fair Play, das wir von den Kindern einfordern, wird mal wieder von den Erwachsenen mit Füssen getreten.


    Oder gilt das nicht, weil es ja um was ging?



    Günter

    vorab. ich bin nicht selbst betroffen, es geht nur um 2 Vereine der gleichen Klasse.


    Für alle, die von Fair Play reden, für alle die im Jugendfussball die Ausbildung und die Freude im Vordergrund sehen, für alle , die
    die Jugendkonzeption des DFB so toll finden:


    Entscheidungsspiel D-Jugend um den Aufstieg in die Bezirksliga.
    Foul, Spieler etwas verletzt, Betreuer geht auf den Platz behandelt ihn kurz , Spieler steht auf und gibt den fälligen Strafstoss in den Stafraum, Tor.
    Mannschaft gewinnt anschliessend das 9-Meter schiessen.


    Protest weil der verletzte Spieler das Feld nicht verlassen hatte, und sich dann wieder angemeldet habe.


    Klar, ein Regelverstoss des Schiris, obwohl dieser den Betreuer nicht aufs Feld gerufen hat, und auch den Spieler nicht zum Verlassen des Feldes aufgefordert hatte.


    Keiner versteht den Protest, keiner versteht die Entscheidung des Verbandes.


    Also was soll das ganze Gerede um Fair Play, bei dem Spieler geehrt werden, die den Ball ins Auss schiessen, weil sein Gegenspieler gestolpert ist, und den Ball sofort ins
    Aus schiessen. Der Verband handelt anders als er von uns Vereinen einfordert.


    eine Diskussionsanregung für die Regelfans gegen die Spassjugendfussballvertreter


    Günter

    Hallo NF


    ich widerspreche dir, hast du noch nie deinen Trainer im Kollegenkreis verflucht, Frust auf ihn gehabt? ich schon.
    das hat sich aber bis zum nächsten Training wieder gelegt.


    heute bringen das die Kids in ihrem Forum zum Ausdruck.


    geh mal rein und lies. wenn du das alles ernst nehmen willst, was da drin steht - dann gute Nacht.


    leider steht es da geschrieben und für alle zugänglich, auch für die, für die es nicht gedacht ist, das beachten die Kids leider nicht.


    warum zum Saisonende ein Fass aufmachen, bei dem man sich als Trainer unnötig aufreibt.


    der Junge ist ja auch offensichtlich kein Wiederholungstäter, das wäre dann eine andere Situation.


    Günter