Beiträge von guenter

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    In diesem Forum hab ich noch nie gelesen, wie ich zu mehr Torchancen komme, wie ich das offensive Spiel vebessere


    Sicherheit geht vor alllem.


    ud das das bei der scheinheiligen Diskussion, dass Gewinnen im Jugendbereich nicht wichtig ist.


    Günter

    noch vor kurzem galt das 4 :3 :3 der Holländer, als das das Sysem dem nachzueifern ist.


    wird denn nur noch von den Trainern in der Richtung gedacht Tore zu verhindern


    dasZiel des Fussballspielens ist es doch Tore zu schiesssen.


    Ich komm immer mehr zu der Überzeugung, dass Fussball ohne Trainer eine herrliche Sache sein könnte.


    Günter

    Hallo Chris


    ich meine nicht dass die Viererkette aout ist, nur sie wird anders gespielt werden als bisher. wie, kann ich dir auch nicht sagen. die Viererkette wird doch jetzt schon
    auf unterschiedliche Art interpretiert.


    eins ist doch sicher, der Fussball unterliegt einem ständigem Wandel, und das betrifft auch die Spielsysteme.


    Übrigens, die Beantwortung deiner Frage hast du doch selbst gegeben, nur ist es nicht mehr nur der 10er, der sich frei zwischen den Ketten bewegt,
    sondern mehrere Spieler, und das wird dann unberechenbar. Klar , durch ein sehr defensives Mittelfeld kannst du das beheben, aber was läuft dann noch nach vorne.


    Für mich stellt sich eh die Frage, ob das Sicherheitsdenken der Trainer nicht zu ausgeprägt ist.


    Günter




    Und gerade das Abwehrverhalten hat sich doch in den vergangenen Jahrzehnten immer einem veränderten Offensivverhalten angepasst.


    Günter

    ich bin überzeugt, dass die Viererkette so wie sie bisher gespielt wurde sich wandelt.


    in den vergangenen Jahren wurde überwiegen 4 : 4 : 2 gespielt. mit 2 Stossstürmern


    hier war die Viererkette aus den vielen bekannten Gründen ideal.


    inzwischen spielen viele Mannschaften nur noch mit einer Spitze.


    Gerade diese WM zeigt, dass dann die Viererkette relativ leich auszuhebeln ist.


    die Deutsche Mannschaft zeigt das vorbildlich, aber auch beim Spiel Brasilienen gegen Holland wurde dies offenscihtlich.


    das heisst jetzt nicht, dass ich für eine Libro alter Prägung plädiere, die Zeit ist vorbei, aber das Abwehrverhalten wird sich ändern.


    Ich bin mal gespannt wie.


    Spielsysteme haben sich in der Vergangehiet geändert und werden sich auch in Zukunft ändern.


    Günter

    Ich habe mich mich mit einem befreundeten Trainer einer guten D-jugendmansschaft unterhalten, der jetzt 3 Jahre D 9 hinter sich hat.


    er tendiert ganz klar zu einem 3 :. 4.:.1


    die 3er Kette als wirkliche Kette und vorstufe zur 4er Kette


    von den zentralen Mittelfeldspieler agiert einer defensiv, woraus sich zwangsläufig öfters eine 4er Kette ergibt,, andererseits dem zentralen Mann
    in der 3er Kette erlaubt, sich immer wieder in das offensive spiel einzuschalten.
    der 2. zentrale Spieler übernimmt vorrangig offensive Aufgaben, und unterstützt ständig seinen Mittelstürmer
    die beiden Aussenpositionen haben je nach Spielstärke des Gegners defensivere oder offensivere Aufgaben.


    im Gegensatz zu einer 4er Kette mit offensiven Aussenpositionen, sind die Laufwege für die einzelnen Spieler nicht so gross.


    dies sei seine Grundformation, es ergäben sich dann im Laufe des Spielgeschehens automatische alle andere Formationen., ohne dass die Grundordnung verloren ging.


    ich finde seine Ansichten gut, er hat auch Erfolg damit.


    Günter

    Das ist de facto falsch und kommt nur vor, wenn der Trainer/Platzwart zu faul ist, die Außenlinie neu zu ziehen.
    Im FVN sind die vorgegebenen Maße 70 x 45 Meter (ca.Maße). Auf jeden Fall alles andere als quadratisch.


    de facto hat Tom recht. aber ich habe mit meiner D in 2 Jahren nicht ein einziges mal mit redzierten Aussenlinien gespielt. d. H. mindestens 55 m Breite.
    das ist zwar immer noch nicht quadratisch, kommt aber einem so vor. der Kreisverband hatte es auf einer Jugendtagung den Vereinen überlassen, ob noch zusätzliche
    Linien gezogen werden, oder die volle Breite genutzt wird. den Offiziellen der Vereine waren das dann schliesslich zuviel Linien auf dem Platz.
    Ob man das gut findet oder nicht, es war die Realität.


    man kann es aber auch nachvollziehen. auf einem Platz alle Markierungen von Bambini bis Aktive, da siehst du nur noch Linien.


    ich habs mal mit Hütchenabgrenzung versucht, da hat sich der Gegner mokiert, darauf hab ich es gelassen.


    leider ist nicht alles was gut ist auch machbar.


    Günter

    habe gestern das Endturnier der 4 besten Stüztpunkte im Rheinland verfolgt (D 9)


    Rahmenbedingungen: gute Platverhältnisse, begrenzte Platbreite (45 m), 30 Grad, 25 Minuten spieldauer, gute erfahrene Schiris, gleichstarke Mannschaften


    alle 4 Mannschaften spielten von der Grundaufstellung 3 : 3 : 2


    jedoch unterschiedlich


    Mannschaft A: in der Abwehr im Raum, Aussenpositionen der Mittelfeldreihe stark aussenorientiert, die beiden Stürmer relativ zentral
    optisch guter spielaufbau über aussen, wenig Gefahr vor dem Tor, da es ab 20 m vor dem Tor sehr eng wurde.
    sehr anfällig, wenn Gegner durch die Mitte kam, meist in Überzahl und oft 1:1 Situtation


    Mannschaft B: hier gingen 2 Abwehrspieler meist schon in Höhe der Mittellinie zur Manndeckung über. die Mittelreihe stand enger zusammen, verschob sehr gut,
    dadurch oft Übergewicht im zentralen Mittelfeld. , manchmal ergab sich auch eine Viererkette in der Abwehr, schnelles Umschalten
    durch die Mitte in den Angriff


    Mannschaft C und D spielten ähnlich wie B, jedoch wurden die Angriffe stärker über die Flügel vorgetragen.



    augenfällig: kaum Torchancen für die Sturmspitzen, wg. der kleinen Tore kein Tor von ausserhalb des Stafraumes, die meisten Tore vielen aus schnell vorgetragenen
    Kontern durch die Mitte, aber auch das ein und andere Tor durch schnell vorgetragene Flügelangriffe.



    nebenbei eine interessante Beobachtung:


    ein Stützpunkttrainer wechselte einen Spieler genau 10 Sekunden vor Schluss ein.


    2 Stützpunkttrainer hielten sich aussen sehr zurück, kritisierten keinen Fehler, gaben nur kurze taktische Anweisungen


    2 Stützpunkttrainer gingen sehr emotional mit und korrigierten ständig von aussen, einer begleitete fast jeden Spielzug verbal mit.
    bei beiden wurde sehr deutlich, dass sie unbedingt gewinnen wollten.


    man könnte also sagen: nur 50 % der Lehrenden machen das, was sie von uns verlangen bzw. einfordern, die andere Hälfte handelt selbst anders wie sie reden.

    5. Diese Personen sind aber politisch viel besser drauf als ich, sie haben mehr Geduld, sind toleranter als ich. Deshalb bin ich dort völlig falsch, denn ich kann mit dem drei Schritte vor und zwei Schritte vorsichtig zurück nichts, aber auch garnichts anfangen. Ich würde eher ersticken, als mich diesem "Larifari" zu ergeben! So gesehen bin ich kein Vereinsmensch


    dazu muss ich dir noch was sagen.


    genau an dem Punkt bin ich vor 13 Jahren. als ich neu in diesen Verein kam gescheitert. Jugendarbeit wie vor 20 Jahren, Personen, die Entscheidungsträger im Jugendberecih waren, nur wil ihr Sohn Fussball spielte.



    Weil ein jüngerer Sohn nachkam, habe ich mich zurückgezogen (zurückgehalten) und grosse Veränderungen sein lassen.
    Nur in meinem direkten Tätigkeitsfeld habe ich nach und nach Veränderungen eingeführt.
    Ergebnis: in 3 Jahrgängen habe ich Mitstreiter gefunden, die ich positiv (glaube ich zumindest ) beeinflussen konnte, und wir haben 3 gut ausgebildete Jahrgänge.


    Ich ging 2 Schritte zurück, bin aber insgesamt 1 Schritt weitergekommen.


    wenn du mich kennen würdest, wüsstest du, wie schwer mir das gefallen ist.


    ich hätte gerne mehr erreicht, aber lieber einen Schritt, als gar keinen .


    Überleg dir das mal, im Interesse deiner Kinder.


    Günter

    Hallo Andre, du bist also doch wieder da, wie vermutet, das. freut mich.


    deine Antwort finde ich gut.


    bei unseren Ansichten gibt es einen ganz gravierenden Unterschied.


    Du schreibst, dass dei Richtlininien des DFB "bindend" sein sollten.


    aus meiner Sicht, sollen das aber "Richtlinien" sein.


    dafür sind die Vorraussetzungen innerhalb des DFB-Bereichs zu gravierend unterschiedlich.


    um etwas bindend zu machen, muss ich gleiche Vorraussetzungen haben, und das ist nicht gegeben.


    und das habe ich seit Eintritt in dieses Forum erwähnt:


    wir gehen hier von unterschiedlichen Vorraussetzungen in den jeweiligen Diskussionsstoff, und das wird meines Erachtens viel zu wenig berückscihtigt.


    Günter

    ich nehme mir von überall das was ich als gut und richtig empfinde heraus, und "vermenge" es zu meinem, den gegebenheiten angepassten stil


    warum ist mir dieser Satz nicht eingefallen? er hätte mir viel Schreiberei erspart


    Günter

    stimme dir voll zu, was du zu den Schiris schreibtst.


    Ich hab nie verstanden, dass der Verband 12 jährige die Schiriprüfung machen lässt, und sie dann zum pfeiffen schickst.


    ein junger Fussballer will spielen und nicht pfeiffen.


    nur wenn er nicht mitkommt , ist das eine Alternative für ihn.


    Bei uns muss ein Verein zwangsabsteigen, wenn er nicht das entsprechene Schiri-Konitgent hat.


    dementsprechen wird jeder zum Schirilehrgang geschickt, der sich nicht wehren kann (flopp ausgedrückt)


    vor 2 Jahren war ich bei einem Schirilehrgang (musste meinen 17jährigen Sohn begleiten).


    was da an Fragen aufkamen!! 70 % der Teilnehmer hatten offensichtlich keine Ahnung vom Fussball, ich hab die Referenten ob ihrer Geduld bewundert.


    dein Vorschlag auf aktive Fussballer oder gar AH-Spieler zurückzugeifen wird begrenzt durch den Jugendwahn im Schiedsrichterwesen. diese haben kaum noch Chancen
    aufzusteigen.


    Seit Jahren habe ich den gleiche Spruch, wenn Schiris kritisiert werden:


    Schaut euch an, wer aus euren Verein Schiris ist, dann wisst ihr welche Schiris die anderen Verein stellen.


    aber nicht vergessen: es gibt auch verdammt gute junge Schiris, leider in der Minderhet, und die steigen ganz schnell auf.


    Günter

    Hallo, wollte euch mitteilen,
    dass das neu angesetzte Entscheidungsspiel mit 2 : 1 für für die richtige Mannschaft endete.


    doch Fair Play blieb mal wieder auf der Strecke..


    Günter

    Der Sinn dieses Forums ist doch wohl auch seine Meinung kundzutun, und wenn die nicht in dein Bild passt dann ist das für mich o.k. aber bitte nicht
    von Untergrabung reden.


    ich glaub ich muss dir mal sagen mit wem du es zu tun hast.


    habe selbst Landesliga gespielt, nicht als hinterherlaufender Verteidiger sondern als kreativer Offensivspieler, mit 22 jahren bereits Trainer B-Lizenz,
    alle jugendmannschaften und auch aktive Mannschaften trainiert. zusätzlich noch eine Leichtahtletiktrainerausbildung absolviert.


    als ich nach einer längeren Pause wieder vor 14 Jahren im Jugendbereich angefangen habe, habe ich mich gründlich informiert, da ich mich selbst immer in Frage stelle, und das Wissen von gestern heute nicht mehr zählt.
    ich habe die Trainerforbildungen besucht, Bücher gelesen, vor allem über die niederländische Trainingsphysiologie, Lehrfilme angeschaut.
    viele Gespräche mit mir bekannten Jugendtrainern geführt, was sie machen, wie sie machen, was sie nicht mehr machen würden.
    im Laufe dieser Jahre habe ich viele Trainings gesehren, bei 3 Stützpunkten, C bis A Jugend Leistungsmannschaften (Verbandsliga bis Regionalliga)
    aber auch sehr oft bei kleinen Vereinen das Training beobachtet (als Aussendienster hatte ich mal diese Möglichkeit)
    Ich hab da vieles gesehen, sehr positives, aber auch Sachen, wo ich nur den Kopf schütteln konnte, musste aber auch oft meine eigene Vorstellungen
    revidieren.


    Ich habe Misserfolge und Erfolge gehabt. mit Erfolg meine ich nicht die erreichten Meisterschaften. aus den von mir trainierten Mannschaften sind überproportional
    viele im aktiven Bereich hängengeblieben (und darum gehts), Abgänge in meiner Trainertätigkeit waren sogut wie keine. (das ist Erfolg)


    Wenn ich in den 40 Jahren stur den Vorgaben der Trainerausbildung und dem DFB gefolgt wäre, wie oft hätte ich eine andere Richtung (teilweise kontrovers)einschlagen müssen.


    Klar finde ich gut , dass es eine einheitliche Vorgehensweise gibt, Trainerausbildung mit fundiertem Hintergrund, Vorgaben für die jeweilige Altersgruppe.


    aber das ist doch keine Bibel,


    der von dir aufgeführte Otto sagte in etwa: wir hätten besser spielen können, leider war da noch ein Gegner.


    umgedeutet: was nützt es wenn man das beste Konzept hat, leider es aber noch Spieler, Eltern und Vorstand (Jugendleiter) gibt.


    ein Dirk, der in 40 Jahren Vereinszugehörigkeit eine Institution ist, mit Sicherheit eine entsprechende Hausmacht hinter sich hat. kann doch seine Vorstellungen
    ganz anders durchsetzten als ein Jungtrainer oder ein Trainer der neu im Verein ist, der hat doch an vielen Fronten zu kämpfen.


    Da muss man Kompromisse machen, oder man scheitert, so wie du. Deine Vorstellungen waren mit Sicherheit zum grossen Teil richtig, aber offensichtlich nicht
    durchsetzbar, weil du nicht zu Kompromissen bereti warst.


    Und das meine ich, wenn ich der Auffassung bin, das Konzept des DFB (ich betone nochmals, dass ich das vom Grundsatz her gut finde) nicht immer
    1:1 zu übernehmen, sondern auf die Besonderheiten im Verein und dem vorhandenen Spielermaterial eingehe.


    wie sagte ein Lehrender bei der Fortbildung: wir wissen dass ihr bei euch im Verein nicht das Spielermaterial habt, um das Training genau so durchzuführen,
    wir wollten euch nur die Richtung zeigen, passt das auf eure Situation an. und genau das meine ich.


    Du kommst mir vor wie ein EX-Raucher, der zum radikalen Nichtraucher geworden ist, und jetzt meint alle Welt müsste ihm folgen.
    und weil sie ihm nicht folgt, beleidigt zurückzieht.


    auusserdem liest du nicht richtig, ich habe nicht aufgefordert zum "Sehen im Raum" zu trainieren, ich habe lediglich erwähnt dass ich dies ab und zu im Training mal als Aufgabe gestellt habe, aber ohne dann darauf näher einzugehen, und die Übungen, die ich beschrieben habe, hat nichts mit Sehen im Raum zu tun, sondern lediglich damit mal den Kopf zu heben und zu schauen, und dazu waren meine F-jugendspieler durchaus in der Lage, und das waren gewiiss keine Grössen.


    Und wenn du wissenschaftliche Beweise herausgrabst, was ist denn damit:


    wissenschaftlich bewiesen: 12 jährige, die 6 Monate Krafttraining absolvieren haben eine wesentliche bessere Grundlage und sind wesentlich verletzungsunanfälliger.
    12 jährige, die eine richtige Ausdauerausbildung haben profiteieren davon über Jahre.


    gehts du deswegen mit eine D-Jugen in den Kraftraum, oder 2 mal in der woche in den Wald?


    Was ich dir vorwerfe, ist die Sturheit mit der du deine eingeschlagen Richtung verfolgst, und meinst alle anderen müssen dir folgen.


    dieses Forum lebt von der unterschiedlichen Meinung, und nicht dem Nacheifern einer Richtung.


    Andre, ich hoffe du bist jetzt nicht beleidigt, ich schätze dich mit deinen Meinungen. du kannst genau wie ich wegen einer Sache streiten,
    aber wer austeilt muss auch einstecken können.




    nochwas: ist das der richtige Weg, sich zurückziehen und dann plötzliche aus der Tiefe kommen? also beteilige dich wieder, hast lange genug geschmollt.


    Günter

    Ich habe jetzt 2 Jahre D 9 hinter mir.


    habe in dieser Zeit alle bereits beschriebene Formationen ausprobiert.


    kann aber immer noch keine eindeutig favorisieren.


    je nachdem, welche Spieler ich auf dem Platz hatte, habe ich auch während des Spiels umstellen müssen.


    meine Grundformation war 3 - 4 - 1


    je nach Spielstärke des Gegners wurde daraus auch ein 3 - 2 - 3 oder ein 3 - 3 - 2, ganz selten ein 4 - 3 - 1


    auch bei den gegnerischen Mannschaften war kein eindeutiger Trend festzustellen.


    aufgefallen ist, dass die 3 besten Teams in unserer Umgebung mit 2 echten Aussenstürmer, ohne Mittelstürmer, dafür in die Spitze stossende Mittelfeldspieler
    agierten. die hatten auch die entsprechende Spieler dafür.
    mit 4 Abwehrkette spielt kaum jemand., entweder 3er Kette, oder 2 Veteidiger mit Libero..


    wg. des sehr breiten Feldes (wurde schon mal erwähnt) , war bei mir das Verschieben der ganzen Mannschaft ein Schwerpunkt der Ausbildung.
    erforderlich auch dadurch, dass keine allzu schnelle und körperlich grosse Spieler vorhanden waren.


    beachtet bitte bei meinem Beschriebenen, dass ich eine Gegner des Systems wg des Systems bin, sondern meine System nach dem vorhandenen
    Spielermaterial ausrichte.


    probiert doch einfach aus. es ist einfach Neuland


    Günter

    Dirk


    der DFB gibt Richtlinien, Empfehlungen, ich finde das gut.


    Aber bitte doch nicht alles kritiklos übernehmen. Trainerausbildung sollen Anhaltspunkte geben, aber bitte doch nicht 1:1 in jedem Fall übernehmen.


    Dazu sind die Vorraussetzungen die ein Trainer in den Vereinen findet, doch extrem unterschiedlich.


    hier eine grosse Anzahl von Kindern, die insgesamt eine sportliche Grundlage haben, evtl fussballgeil sind, die sich entwickeln wollen.


    dort 2-3 fussballer, 4 die mal fussball ausprobieren wollen und die körperlichen Vorraussetzungen mitbringen, der Rest, der nur dabei ist, weil es im Moment in ist
    Fussball zu spielen bzw. mit ihren Freunden mitgehen. im Prinzip aber gar keine Vorraussetzungen mitbringen.


    für alle aber sollen die DFB Richtliniien gleich gelten?


    die Hauptaufgabe es Jugendtrainers sehe ich immer noch darin, sich nicht nach Vorgaben zu richten, sondern anschauen, was findet er vor, und nach diesen Vorgaben
    sein ganz persönliches Konzept entwickeln.


    Ich weiss, in grösseren Vereinen sieht es anders aus, als in einem Dorfverein. Leider wird dies bei der ganzen DFB-Konzeption viel zu wenig berücksichtigt.


    Das Modell Sammer ist eine Pyramyde, bei der letzendlich nur die Spitze zählt, auf die die ganze Konzeption ausgearbeitet ist.


    90 % der Trainer finden aber andere Vorraussetzungen vor.


    Günter

    Für mich gilt
    stärkere Spieler aufbauen und schwächere Spieler stärken und dann aufbauen.



    Mensch Mike, der Leitsatz ist ja noch besser, wie der, den ich immer verwendet habe:


    "Ich fördere durch Fordern entsprechend dem jeweiligen Leistungsvermögen."


    aber ich glaube, beides kommt auf dasselbe heraus


    Günter

    Fragt mich heute ein ehemaliger älterer Trainer:


    Haben die Engländer die Viererkette nicht begriffen, oder ist das doch nicht das Wahre,


    das 1:0 und das 4 : 1 wäre früher bei uns gegen unsere A Klasse-Abwehr mit Libero nie gefallen.


    Ich konnte ihm nicht wiedersprechen.


    Günter

    Mein geschildetes Soziales Argument bezieht sich ebenfalls auf die jugen Jahrgänge, da gerade hier - wie ich finde - eben diese sozialen Erfahrungen wichtig sind.


    100%ige Zustimmung


    und wenn einer mit dem älteren Jahrgang in die Schule geht, bei diesem seinen Freundeskreis hat, dann hat es auch bei mir keine Leistungsgründe gegeben ihn nicht im älteren Jahrgang spielen zu lassen (wir sprechen ja hier von F,E, und D-Jugend , keine leistungsbezogenenen mannschaften)


    Günter

    Hallo Dirk


    grundsätzlich geb ich dir recht,


    aber auch ich habe in der F-jugend mit ganz einfachen, in das normale Training eingebaute Übungen die ersten Schritte für "das Schauen" eingebaut,
    ohne darauf den Schwerpunkt zu legen.


    ein Beispiel, das auch schon bei der F-jugend geht


    beim ganz einfachen Torschusstraining mit Ballführung und Torschuss, habe ich zum Abschluss per Arm die Richtung angezeigt, in die versucht werden sollte zu
    schiessen.


    Ich habe dadurch erreicht, dass die Kods vorm Schiessen kurz geschaut haben, wohin sie schiessen wollen und sollen.


    ebenso beim Slalomlaufen habe ich bei der letzen Stange stets die Richtung per Arm angezeigt.


    Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Jungs überfordert waren, es hat ihnen sogar Spass gemacht, und der Gaudi war immer da, wenn einer die falsche
    Richtung gewählt hat. Man darf aber noch keine korrekte Ausführung erwarten.


    Günter

    Hallo Paddy,


    deine Aussagen mögen oft zutreffen, mich stört aber die Konsequenz mit der du deine Richtung (99%) durchziehen willst.


    Beispiel:


    wir haben einen sehr starken Jahrgang 98 (u.a. Vizekreismeister E-jugend) seit Bambinizeiten spielen hier 2 Jahrgang 99 mit. (Feldspieler und Tormann)
    beide sind absolute Leistungsträger der Mannschaft, den Feldspieler würde ich sogar als Kopf oder Herz der Mannschaft sehen. Die beiden gehen auch mit
    den anderen in eine Klasse.
    Nach deiner These hätten die beim Wechsel von E-jugend in D-Jugend bei der E-Jugend bleiben müssen.
    in dieser Truppe befindet sich aber kein Fussballer (mal deutlich gesagt).
    Was hätte das für einen Sinn ergeben sollen?


    Einzelfall ?? Ich könnte noch andere Beispiele aufzeigen.


    Was in meinen Augen sehr wichtig ist:


    diese Entscheidung muss gemeinsam mit Spieler, Trainer und Eltern getroffen werden, und wenn alle 3 sich einig sind, dann passt das schon


    Günter