Beiträge von guenter

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    eigendlich hast du das Problem, das viele fussballer haben, gerade die, die lange dabei sind.
    nicht zu erkennen, wann der Zeitpunkt gekommen ist aufzuhören bzw. z.B. als Aktiver in die AH zu wechseln.


    tut mir leid das so sagen zu müssen, denn du bist offensichtlich eine Fussballbekloppte ( das ist bei mir ein positiver Ausdruck für extrem Fussballbegeisterte)


    aber setzt mal Prioritäten.


    , sonst wirst du irgendwann abgeschoben, merkst es zu spät, und das tut dann weh..


    Günter

    Gefehlt haben 3x Gruppe E (allesamt unentschuldigt), sowie jeweils einmal Gruppe C und D (beide aufm Geburtstag).
    Ein Spieler aus Gruppe A war auch zum Geburtstag eingeladen, hat aber lieber trainiert.


    und alle Spieler sollen gleich behandelt bzw. berücksichtigt werden? klares Nein(!), egal welche Alterstufe.
    das ist Erziehungssache des Trainers.


    Günter

    Während eines Spiels gibt es aber immer noch genügend Baucheintscheidungen (Taktikwechsel, Positionswechsel, Spielsystem-Wechsel, Position des als nächstes einzuwechselnden Spielers, mal spontan nen Freistoßschützen oder Eckenschützen ansagen, Lob anbringen oder nicht, mit Sachen wie "komm, den kriegste noch" anfeuern oder abwarten, ob der Spieler sich selber zu nem Antritt entscheidet, usw. usw.) Jedes Wort, ja sogar jeder Schritt am Spielfeldrand ist ne Bauchentscheidung. Fußball halt


    stimmt.


    ohne Bauchentscheidung kein guter Trainer.


    da triffst du als Trainer Entscheidungen, für die du selbst oft keine vernünftige Erklärung hast, und die entscheiden dann das Spiel.


    hab mal beim Aufstellungsverlesen die Aufstellung geändert, weiss heute noch nicht warum, war aber letztendlich spielentscheidend.

    nochwas zu alte Zeiten,


    Manne, du hast recht, früher war vieles besser,


    meine ersten Fussballschuhe hatten noch Stahlkappen (!), gäbs die heute noch, wäre ich auch noch mit 60 ein wahrer "Spitzen"fussballer, mit nem richtigen Bums.
    der erste Ball war noch geschnürt (!) je nachdem wie du den getroffen hast, wusste kein Tormann, welche Flugrichtung der Ball nahm.
    Schade, ich würde heute wohl in der Ü60 doch ein paar Tore mehr schiessen.


    tja, die guten alten Zeiten, leider vorbei


    Günter

    zeit meines Fussballlebens stellte die Elternschaft das zentrale Problem im Kifu dar.


    ich selbst hatte als ganz junger Jugendtrainer deshalb aufgehört.


    gestern abend eine Begegnung gehabt, die mich doch sehr nachdenklich stimmte.


    einen mir bekannten JUugendtrainer, der wegen der Elternschaft vor 3 Jahren das Handtuch geworfen hatte, bei einem Spiel als Trainer gesehen.


    in etwa ergab sich folgender Dalog:


    ich: ich dachte, du wolltest nichts mehr machen.


    er: du weisst ja, irgendwie ist man ja bekloppt, aber es macht jetzt spass.


    ich: wie keine Probleme mehr mit Eltern, wie das?


    er: unbedeutend, ich habe diesmal den Eltern ganz klar gesagt, wo und wie es langgeht. dass ich kein Einmischen, kein Gejohle als Zuschauer mehr dulde.
    wem das nicht passt, soll sein Kind abmelden. und ich hab noch eins draufgesetzt, ich hab angekündigt, wer sich nicht dran hält, werde ich halt das Kind auswechseln


    ich: na ja , ein bischen hart.


    er: hat geklappt, keiner hat sich abgemeldet, ich wurde natürlich von einem Hardliner-Vater ausgetestet, und ich hab den Jungen sofort ausgewechselt.


    ich: na ja, das Kind kann ja nichts für das Verhalten seines Vaters.


    er: ich hab natürlich mit dem jungen gesprochen, er fand das aber sogar in Ordnung, und meinte ihm wäre das eh immer peinlich (Verhalten seines Vaters)
    und er habe sich schon überlegt deswegen aufzuhören:
    das habe ich seinem Vater mal bei einem Bierchen gestochen, der war darauf sehr nachdenklich geworden und seitdem ist er derjenige, der draussen die Elternschaft
    zur Raison ruft, wenn sie laut werden.
    klar wird immer noch hier und da gemosert, und unter der Elternschaft Entscheidungen diskutiert, aber das hält sich in einem ordentlichen Rahmen.
    Mir macht es zur Zeit richt Spass Trainer zu sein. Hätte ich nur beim ersten Mal so gehandelt, aber man muss wohl zuerst seine Erfahrungen sammeln.




    mir ging den ganzen Abend nicht aus dem Kopf: sind nicht doch wir Trainer entscheidend, was sich auf und neben dem Platz abspielt? sollten wir zuerst die
    Elternschaft erziehen, um dann in Ruhe arbeiten zu können. Ist dieses knallharte Vorgehen nicht letztendlich zum Vorteil der Jungs?


    Günter

    zeit meines Fussballlebens stellte die Elternschaft das zentrale Problem im Kifu dar.


    ich selbst hatte als ganz junger Jugendtrainer deshalb aufgehört.


    gestern abend eine Begegnung gehabt, die mich doch sehr nachdenklich stimmte.


    einen mir bekannten JUugendtrainer, der wegen der Elternschaft vor 3 Jahren das Handtuch geworfen hatte, bei einem Spiel als Trainer gesehen.


    in etwa ergab sich folgender Dalog:


    ich: ich dachte, du wolltest nichts mehr machen.


    er: du weisst ja, irgendwie ist man ja bekloppt, aber es macht jetzt spass.


    ich: wie keine Probleme mehr mit Eltern, wie das?


    er: unbedeutend, ich habe diesmal den Eltern ganz klar gesagt, wo und wie es langgeht. dass ich kein Einmischen, kein Gejohle als Zuschauer mehr dulde.
    wem das nicht passt, soll sein Kind abmelden. und ich hab noch eins draufgesetzt, ich hab angekündigt, wer sich nicht dran hält, werde ich halt das Kind auswechseln


    ich: na ja , ein bischen hart.


    er: hat geklappt, keiner hat sich abgemeldet, ich wurde natürlich von einem Hardliner-Vater ausgetestet, und ich hab den Jungen sofort ausgewechselt.


    ich: na ja, das Kind kann ja nichts für das Verhalten seines Vaters.


    er: ich hab natürlich mit dem jungen gesprochen, er fand das aber sogar in Ordnung, und meinte ihm wäre das eh immer peinlich (Verhalten seines Vaters)
    und er habe sich schon überlegt deswegen aufzuhören:
    das habe ich seinem Vater mal bei einem Bierchen gestochen, der war darauf sehr nachdenklich geworden und seitdem ist er derjenige, der draussen die Elternschaft
    zur Raison ruft, wenn sie laut werden.
    klar wird immer noch hier und da gemosert, und unter der Elternschaft Entscheidungen diskutiert, aber das hält sich in einem ordentlichen Rahmen.
    Mir macht es zur Zeit richt Spass Trainer zu sein. Hätte ich nur beim ersten Mal so gehandelt, aber man muss wohl zuerst seine Erfahrungen sammeln.




    mir ging den ganzen Abend nicht aus dem Kopf: sind nicht doch wir Trainer entscheidend, was sich auf und neben dem Platz abspielt? sollten wir zuerst die
    Elternschaft erziehen, um dann in Ruhe arbeiten zu können. Ist dieses knallharte Vorgehen nicht letztendlich zum Vorteil der Jungs?


    Günter

    wir hatten in der F-Jugend heissumkämpfte Spiele ohne Tabelle - ohne besondere Vorkomnisse


    wir hatten in der E-Jugend heissumkämpfte Spiele mit Tabelle - ohne besondere Vorkomnisse




    so jetzt kann das jeder als Argument für oder gegen Tabellen , benutzen.


    was teilweise auf den Plätzen abgeht hat nichts mit Tabellen, sondern mit Eltern zu tun (auch noch der ein oder andere Trainer)


    und ein guter Trainer muss die in den Griff kriegen, sonst hat er diese Probleme auch bei jedem Freundschaftsspiel.


    Günter

    Beim Spiel ist das anders, jedenfalls für die Erwachsenen und deshalb muss den Erwachsenen der Druck genommen werden, den sie im Training ja nicht haben.


    genau da liegt die eigendliche Probelamtik - bei den Erwahsenen --


    dieses Problem hab ich schon vor vielen Jahren erkannt,


    deshalb hab ich auch dort angesetzt, und den Eiinfluss und Einwirkungen von Eltern Grenzen gesetzt.


    ganz gelungen ist mir das natürlich nie. aber einiges konnte ich da schon bewirken.


    Günter

    passt jetzt hier


    Tabellen sind ja nichts anderes wie Leistungsvergleich, den der DFB im KiFu ja noch nicht will.


    dabei ist der DFB selbst sehr widersprüchlich


    einerseits wird gepredigt, dass das Gewinndenken im KiFu zurückgestellt wird, deswegen keine Tabell, war auch schon bei E-Jugend angedacht.


    andererseits empfiehlt er bereits bei den Bambinis im Training Übungen in kleinen Wettkampfformen.


    worum geht es im Wettkampf? um gewinnen oder verlieren.


    im Sport geht es immer nur um gewinnen oder verlieren., auch schon bei den Kleinsten.


    lass Bambinis die Trainingsmannschaft wählen, er wählt zuerst immer seinen besten Freund


    ab der F-Jugend wählt er den für ihn vermeintlich besten Spieler.


    Warum wohl?? er will ja das Trainingsspiel gewinnen.


    das in die richtigen Bahnen zu leiten, ist die Aufgabe der Trainer, und jeder geht da anders vor.


    wer will beurteilen, welche Vorgehensweise die bessere, oder gar die Richtige ist. Ich nicht.


    durch dieses Forum hier, wird man aber schon angeregt, seine eigene Vorstellungen zumindest zu überdenken. manches passt dann, manches halt nicht.


    aber lasst doch das gegenseitige persönliche Angreifen


    Günter

    Wow, hier sind aber einige aneinandergeraten,


    es ist doch besser seine Meinung, seine Erfahrung , seine Vorgehensweise kundzutun, andere Vorstellung zu akzeptieren, ohne persönlich zu werden.


    wenn wir schon von der Vergangenheit reden. Vor 50 Jahren galt schon der Spruch: Im Fussball haben alle und keiner Recht. der gilt auch noch heute.
    das macht den Fussball so diskussionsinteressant.


    Hier im Forum hat jeder Recht, aus seiner Sichtweise und die ist nie objetiv sonderm immer subjektiv.


    Übrigens, bei uns in der Region gibt es schon seit 10 Jahren keine Tabelle bei F-Jugend. ich kenn keine Stimmen, die das wieder einführen wollen.


    die Kinder brauchens noch nicht, für Eltern und den ein oder anderen Trainer ist es besser, dass es keine gibt.


    Günter

    aus der Sicht eines Stützpunkttrainers


    mich hat mal die Sicht der Stützpunkttrainer interessiert.


    Aussage:


    bei 2 mal Vereinstraining und grundsätzlicher Entscheidung, nur einmal an diesem teilzunehmen wird der Spieler beim Stützpunkt ausgeladen,
    da man das Stützpunkttraining als zusätzliche Förderung für talentierte, leistungswillige Spieler, die etwas mehr tun wollen, sieht
    auf diesen Tatbestand weisen sie aber bereits bei der Sichtung hin.
    ,
    gelegentliches Fehlen beim Vereinstraining hat keine Auswirkung, man redet aber mit dem Spieler wenn sie es mitbekommen


    trainiert der Verein 3 mal die Woche, betrachtet man den Einzelfall mit dem Vereinstrainer zusammen, je nach Altersstufe, sieht das aber nicht als so wesentlich an


    fällt Vereinstraining und Stützpunkttraining auf den gleichen Tag, hat Stützpunkt Vorrang.


    klare Regelung, klare Aussage, jeder hat jetzt die Entscheidungsfreiheit, ob Mehraufwand betrieben wird oder nicht.


    noch ne interessante Aussage: die Eltern sollen mal den Stützpunkt nicht überbewerten, die richtig guten landen in den Leistungszentren oder im Fussballinternat
    der Stützpunkt ist die unterste Stufe der DFB-Förderung



    das die sichtweise eines erfahrenen Stützpunkttrainers, der auch lange Jahre Jugendarbeit im Verein hinter sich hat,


    Günter

    Hallo Willi,


    klar sollte das Pfeiffen gehen während einer Trainingseinheit auch als solche zählen.


    das sind aber Einzelfälle


    ich sehe das hier als eine grundsätzliche Diskussion



    grass formuliert


    auf der einen Seite: die Befürworter, die das einzelne Kind im Vordergrund sehen, kaum Ansprüche und Forderungen an diese stellen, Leistung aussen vorstellen,
    den Bedürfnissen des einzelnen Kindes gerecht werden. die Vereine und Trainer was anbieten, was man dann nutzen kann wie es einem passt.



    auf der anderen Seite. klar strukturiertes Mannschaftsgebilde mit klaren Regeln und Verhaltensanforderungen, an die sich alle halten sollten, und nicht nur einige,
    wem das nicht passt, hat immer noch die Möglichkeit wegzubleiben. nur so kriegen wir aus Jugendlichen später vernünftige Aktive für den Verein.



    dass man das nicht immer korrekt trennen kann, und dass man nicht alles über einen Kamm scheren soll, auch mal fünf gerade sein lassen muss, ist wohl normal.


    ich selbst hatte beide Stile in der Vergangenheit durchgezogen.


    langfristiges Ergebnis: bei klaren Anforderungen im unteren Jugendbereich erreichten mehr als die doppelte Anzahl von Spielern den Aktivenbereich, als in dem von mir so genannten Larifaristil. und darum geht es doch letztendlich im fussball, und ist für die kleineren Vereine lebenswichtig. gibt es keine aktivenmannschaft, gibt es auch keine jugendabteilung mehr. Will ich Jugendarbeit der Jugendarbeit wegen machen, dann werde ich Freizeitbetreuer und kein Fussballtrainer.


    Günter

    Du bist Trainer einer A-Jugend. Einer deiner Spieler engagiert sich als Trainer in der F-Jugend. Er kann ein Training der A-Jugend nicht wahrnehmen, weil es Überschneidungen mit dem F-Jugend-Training gibt.

    .


    wenn schon Beispiele, doch dann die, die eine Grundlage haben.


    noch nirgendwo mitbekommen, dass AJugend zur gleichen Uhrzeit wie die F-Jugend trainiert, für die einen zu früh, für die anderen zu spät.
    am gleichen Tag ja, aber dann kann der Spieler doch nach dem f-Jugendtraining locker trainieren


    wo ein Wille, da ein Weg. na ja fehlt dann wohl doch am Wollen, dann hätte Paul recht.


    Günter

    durch viele Themen hier geht es immer wieder darum, wie geh ich mit den jüngeren Jahrgängen als Trainer um, was erwartet der Trainer von seinen Spielern.
    Anforderungen an die Jungs, einsatzzeiten us.


    es gibt da die kontroversen Hardliner wie Paul und Andre, und viele, die dazwischen liegen.


    deshalb werde ichmal ein konkretes Beispiel aufzeigen, wie es gehen kann, natürlich nicht repräsentativ.


    Vorraussetzung: Dorfverein, 18 Jungs eines Jahrganges (1997) im Kindergarten.



    im Alter von 4 Jahren mit dem Kindergarten zusammen eine Ballsportspielstunde abgehalten
    nach 2 Monaten Spielstunde aus dem Kindergarten herausgelagert, 1 mal die Woche Samstag morgens), wer da war, war da, 15 Kinder kamen (14 Jungs u. 1 Mädchen)


    mit 5 Jahren einige wenige Bambini-Turniere mitgemacht


    mit 6 feste Bambinimannschaft, mit vielen Turnieren, zu denen ich immer maximal 10 Spieler mitgenommen habe, am Jahresende hatten alle gleiche Spielzeit,
    wer nicht abgemeldet nicht zum Turnier erschien, bekam beim nächsten Turnier ohne grosse Worte keine Berücksichtigung.


    mit 7 in die F-Jugend noch alle Kinder waren dabei.


    ab jeztzt gab es klare Regeln: Eltern halten sich aus allem sportlichem raus, auch auf dem Platz während des spiels, Kinder, die nicht ins Training kommen können
    sind abzumelden. diesen Anspruch wie ein Pastor 1 Jahr lang immer wieder wiederholt, jedoch noch ohne Konsequenzen für die Spieler.
    immer nur 11 Spieler im Wechsel zum Spiel mitgenommen (wer da ist, muss mindestens 1/2 Stunde spielen, immer wieder mal auch ein ganzes Spiel)
    am Jahresende gleiche Einsatzzeit), viel Wert auf Pünktlichkeit gelegt.


    zum Saisonende haben sich 3 Jungs vom Fussball verabschiedet, was schon lange vorhersehbar war, weil die mit Sport nichts am Hut hatten,
    2 kamen neu dazu. (diese trainierten zuerst 3Monate bis zum 1. Spiel)


    2. F-jugendjahr, 2 mal Training, Regeln verschärft, Abmelden wurde zur Pflicht (Glücksfall: 1 Kind meldete sich daheim zum Training ab, war aber nicht
    im Training sondern sonstwo, Sicherheitsbedürfnis der Eltern war geweckt)
    wer Freitags unabgemeldet nicht im Training war, spielte Samstags nicht (musste ja davon ausgehen, dass er krank war), wobei jedoch bei mir das nachträgliche Abmelden auch zählte. Kinder die auffällig weniger im Training waren, bekamen auch mal weniger Einsatzzeiten , hatte sich aber bis zum Saisonende ausgegichen.
    ab 2. F-Jugend Jahr wurde von mir Spiel- und Trainingsleistungsbereitschaft (bitte nicht verwechseln mit Leistungseinforderung) gefördert.
    da wir mit 3 Trainern auf dem Platz waren, wurde ca 20 Minuten in Gruppen nach Leistungsvermögen eingeteilt, um gezielter mit den Schwächeren , deren
    Schwachpunkte zu trainieren. sehr viel auf Technik und Spiel gelegt.


    1. E-Jugendjahr
    ab jetzt wurden nicht mehr die Eltern, sondern die Kinder Ansprechpartner. in der Regel klärte ich jetzt alles mit den kindern ab.
    Intensivierung des Trainingsverhaltens (z. 5 Minuten vor Trainingsbeginn, ist jeder auf dem Platz, keine rumgebolze bis Trainingsbeginn, sondern
    eigenständige sinnvolle Beschäftigung (Ball jonglieren)
    Nichtabmelden hatte Konsequenzen, Stören des Trainings ebenso (Einzelbeschäftigung)
    Abmeldungen mussten qualitativ begründet sein. viel Gruppentraining, auch einzeltraining, um die Jungs individuell zu fördern.
    Abmeldungen aus banalen Gründen: müssen einkaufen gehen, Oma (wohnt im Dorf, hat Geburtstag), wurden nicht mehr so ohne weiteres akzeptiert.
    Beispiel: ein Junge kam oft zu spät oder meldete sich öfters zum Training wegen Hausaufgaben ab. da ich diese aber immer kannte.
    Gespräch geführt. er fing erst immer 30 Minuten vor Trainingsbeginn damit an. Elterngespräch. dann Entscheidung, dass ich diese Ausred
    grundsätzlich nicht mehr akzeptiere. anschliessend war das Problem ausder Welt.


    Folge: Eltern kamen von sich aus auf mich zu, wenn z.B Kindergeburtstag anstand , um Termine abzuklären.


    30 Minuten vor Trainingsbeginn wusste ich definitiv wieviel Kinder im Training sind.


    2. E-jugendjahr


    1 Spieler verloren wg. Umzug, Mädchen wechselte (leider in die Mädchenmannschaft)
    Förderung des Leistungswillens, Trainingsdisziplin, Förderung des Verhaltens vor und nach dem Spiel
    Jungs haben inzwischen obige Regeln zu ihren eigenen gemacht, rregulierten sich selbst.



    ab D-Jugend ergab sich folgende Situation:
    mit 12 Jungs in die D-9er Saison
    Trainingsliste führen wurde überflüssig, da alle Spieler grundsätzlich immer da waren.
    Trainingsinhalte wurde auch schon mal mit den jungs abgestimmt, bestimmte Trainingseinheiten auch schon mals von ihnen selbst durchgeführt.
    Pünktlichkeit war kein Thema mehr, 10 Minuten vor dem eigendlichen Trainingsbeginn standen alle Jungs auf dem Platz, beschäftigten sich mit dem Ball und
    machten sich selbständig warm.
    von Trainerseite konnte alles viel lockerer angegangen werden, da oben geschildertes zur Selbstverständlichkeit geworden war.
    Als Trainer konnte man sich voll auf Trainingsinhalte konzentrieren.
    Eltern halten sich total draussen, suchen lediglich (auch von mir ausgehend) das Gespräch mit dem Trainer, aber nie vor oder nach dem Spiel.
    30 Minuten vor und nach dem Spiel waren tabu für Eltern.
    trotz geringer Spielerzahl nie Personalprobleme, private Termine wurde verschoben.


    Nicht in jedem Spiel bekammen alle Spieler, die gleichen Einsatzzeiten, habe doch darauf geachtet, dass im Laufe der Saison alle spiele gleichlang auf dem Platz waren.
    wurde von den jungs voll akzeptiert.
    Spieler haben in jedem Spiel einen Siegeswillen entwickelt, hatten mit Niederlagen aber keine Probleme (ausser sich selbst geärgert), Schiedrichterleistung
    wurden immer akzeptiert. trotz gesunder Härte gab es in 2 Jahren keine einzige gelbe karte.


    Selbstverständlich gab es immer wieder Probleme, die wir gemeinsam angesprochne und gelöst haben. AB D-Jugend
    habeich den Jungs das Gefühl gegeben mitentscheiden zu dürfen.


    Erfoge: Vizekreismeister bei der E-Jugend, als Dorfverein in der D-jugend in die Leistungsgruppe gekommen sind für mich ein Nebenprodukt.


    Erfolg ist für mich, dass in den 8 Jahren kein einziger wegen der Vorgehensweise von mir dem Fussball aufgehört hat.
    dass alle 12 in die C-Jugend gewechselt sind, dort weitermachen, und dort mit ihrer Einstellung die Richtung für den älteren Jahrgang vorgeben.
    der jetztige Trainer hat sich auf diese Jungs schon gefreut, die vergleichsweise auch von ihrer technischen Ausbildung auf einem guten Stand sind.
    .
    Nebeneffekt: noch heute sind fast alle Eltern beim Spiel Zuschauer.


    klar war es für mich vielleicht einfacher, dass ich im Dorf alle Spieler auch privat gut kenne, ihre Probleme (z.B. Schule) kannte, viele gingen bei mir im Haus ein und aus.
    aber es war auch schwierig die sportliche Distanz zu den Eltern, die ich ja ebenfalls privat kenne, herzustellen. das war schon oft ein gefährlicher Seilakt.
    ich hatte auch einen Betreuer und einen Co-Trainer (hab ich mir sorgfältig ausgesucht) die mitgezogen haben, und mir auch mal den Rücken freigehalten haben.



    bis jetzt ist meine Konzeption, die ich aufgrund von 40 Jahren Fussballerfahrung aufgestellt hatte, aufgegangen. bin mal gespannt wieviele es
    bis in den aktiven Bereich schaffen, denn das ist schliesslich die Aufgabe des Trainers, nicht Jugendarbeit zum Selbstzweck,Trainerego zufriedenstellen, sondern hierfür
    Fussballe heranzuziehen.


    das war mal eine Erfahrung dargestellt, im Gegensatz zu vielem theoretischen Papier.


    Günter

    es ist halt nicht überall gleich.


    bei uns wird sehr korrekt gesichtet, 2 Sichtungseinheiten, 4 Trainer, teilweise werden auch die Vereinstrainer miteinbezogen, geben unabhängig voneinander
    ihre Bewertung ab, dann wird entschieden.
    die Stützpunkttrainer schauen sich auch immer wieder Vereinsspiele an, und laden entsprechende Spieler ein.


    zu den Eltern freundlicher informativer Umgang, aber mit einer gewissen Distanz.den Eltern wird gar keine Einflussmöglichkeit gegeben,
    das Rumschwirren diverser Eltern um die Trainer ist immer ganz schnell abgestellt.


    in der Regel kann jeder Verein 3 kinder melden, nach Rücksprache mit den Trainern können das aber auch mal 5 sein, wenn dies begründet ist.


    mit den Kindern, die es nicht schaffen bzw. später mal aussortiert werden, wird derart ausführlich gesprochen, dass ich von keinem Fall weiss, dass
    er wegen Nichtberücksichtigung in ein Loch gefallen wäre.


    die Stützpunkttrainer halten zu den Vereinstrainern einen guten Kontakt, legen viel Wert, dass sich ihre Stützpunktspieler auch im Verein vorbildlich verhalten.
    Bekommen sie Rückmeldung vom Vereinstrainer, knöpfen sie sich den Jungen vor. das kann bis zum aussortieren gehen.


    es wird nicht nur auf Talent, sondern auch auf das soziale Verhalten der Jungs geachtet.


    Stützpunkttrainer sind auch nur Menschen, und da gibt es halt wie überall solche und solche.


    wir haben hier halt Glück, dass wir die richtigen "Soche" haben.


    Günter

    Hätte ich dein "Problem", also 20 Spieler in einer D und das ist nicht mehr abwendbar, ....dann spielen bei mir alle 20 zu gleichen Teilen und zwar ohne Rücksicht darauf, wie gut oder schlecht der eine oder andere ist.


    zu diesem Punkt hatte ich und habe iche eine klar andere Einstellung.


    von den 20 Kinder sind 5 , wie er sagt: ist denn schon wieder Training, also Jungs, die wohl nicht die richtige Einstellung mitbringen.


    Ich habe es nie eingesehen, dass die, mit einer vernünftigen Einstellung (wohlgemerkt kein Leistungskriterium) weniger Spielzeit haben sollen, dass die, die halt mal so dabei sind , denen es auch offensichtlich egal ist, ob Training und wahrscheinlich auch Spiel ist, auf die gleich Spielzeit kommen.


    selbstverständlich können die ja ganz einfach durch Änderung ihrer Einstellung hochrücken.


    das hat nichts mit gewinnen wollen, gutem Tabellenplatz oder sonst was zu tun, sondern mit der Aufgabe, die die Jugendtrainer auch haben:
    die richtige Einstellung zum Teamsport zu vermitteln, und das in jeder Altersstufe. Bei den ganz jungen, muss ich da natürlich bei den Eltern ansetzen und die erziehen.


    Günter

    NF, bin voll auf deiner Linie,


    man kann sich nicht nur die Rosinen rauspicken.


    aber jeder sieht das anders.


    Beisoiel bei unserem Stützpunkt:


    C-Jugendjahrgang


    2 Vereine spielen in der Landesliga, beide trainieren 3 mal die Woche,


    der eine Verein schickt keinen Spieler mehr zum Stützpunkt, der zweite Verein aber 4 Spieler, obwohl am gleichen Tag Vereinstraining ist.


    Günter