Beiträge von guenter

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    Andre, wieder mal ein Beweis für meine Richtung,


    ist gibt einfach nichts besseres als erlebte Beispiele.


    nur daraus können wir lernen.


    alles andere ist doch Theorie, in dem von dir geschilderten Fall, sind natürlich auch wir Trainer gefragt, auch wenn wir da ganz eindeutig an unsere Grenzen stossen, und das sollte jedem bewusst sein


    Günter

    danke für die Info Andre,


    Kreisauswahl E gibt es bei uns nicht. ansonsonsten Stützpunkt ab D, wie bei euch.


    Leistungszentrum hat nichts mit Stützpunk zu tun.
    beim Leistungszentrum, meist Bundesliga-Vereine, müssen die Jungs in diesem Verein spielen.


    bei einem Leistungszentrum stellt der DFB recht hohe Ansprüche, die Infrastruktur muss stimmen, 1 hauptamtlicher Jugendtrainer mit A-Schein Lizens usw.
    hier kriegt dann der Verein entsprechende Zuschüsse.


    bei den Stützpunkttrainern ist B-Lizens erforderlich.


    so ich glaub, jetzt sind wir auf gemeinsamen Wissensstand. ist für mich immer so ein gewisses Problem hier im forum.


    Günter

    Andre, mal ne Definitionsfrage


    was heisst bei euch Kreisauswahl, und welchen Stellenwert hat die, spielen da auch Jungs aus den Leistungszentren mit, oder habt ihr in eurem Raum keine?



    bei uns gibt es den Stützpunkt, hier wird der Wert auf das Training gelegt, vergangenes Jahr D-Jugend wurden nur 3 Spiele gemacht, bei denen alle zum Einsatz kamen.,
    ansonst jeden Montag Training. und im Prinzip kann jeder der will, zum Probetraining kommen, wenn ihn sein Trainer empfiehlt. oder die Empfehlung von
    Leuten kommt, die den Stützpunkttrainern als Kenner bekannt sind..


    Trier wurde jetzt als Leistungszentrum anerkannt, d.h. die kriegen ca 50.000,--€ Zuschuss im Jahr vom DFB, jedoch mit Auflagen, 2 A-Schein-Trainer
    im Jugendbereich.dieJungs trainieren dann auch jeden Tag in der Woche.


    die Spieler dieses Leistungszentrums gehen nicht mehr zum Stützpunktraining.


    der Stützpunkt bei uns hat also nicht die Elite (?), jedoch die guten Spieler, die in ihren Vereinen blieben, aber auch gefördert werden sollen.


    übrigens : wer wird schon Profi???, aber lassen wir die Jungs und die bescheuerten Eltern doch träumen.


    meiner wollte bis 11 natürlich auch Profi werden, jetzt Pilot, auch egal gibts dann statt Freikarten im Stadion Freiflugscheine für Papa,
    und wenn er nur Autoschlosser (oder wie heisst das jetzt) wird, auch egal, aber er hatte seine Träume. Hatten wir doch auch.


    Günter

    Andre manchmal verstehe ich dich nicht.


    kennt der Auswahlspieler deinen Sohn?


    weisst du wieviel Spieler denen angetrragen werden, von blinden Vätern?


    weisst du, dass die auch auf vernünftige Vorschläge bzw. Meinungen, die argumentativ vernünftig rübergebracht werden, angewiesen sind.


    die sollen 100 spieler beobachten und 20 auswählen (guter Tag, schlechter Tag).


    Da er dich ja schon kennt, dürfte es für dich doch kein Problem sein: ans Telefon , Sachlage schildern entscheiden lassen.


    die sind doch nicht doof, die könnnen sehr wohl anbiedernde Eltern und begründete Anliegen unterschieden.


    Es dreht sich nicht um dich, sondern um deinen Sohn.


    Wärst du hier in der Gegend hätte ich schon angerufen..


    Du sprichts immer von Verpflichtungen der Trainer gegüber den Kindern. richtig.
    aber denke mal zuerst an deinen sohn, die anderen eltern denken nämlich nicht an den. wieder mal eigene Erfahrung.


    Günter

    Ich bevorzuge bei sowas in der Theroie die Holzhammermethode. Einmal druff hauen und mehrere Jahre Ruhe haben In der Praxis reicht meist schon, die Erwähnung so einer Maßnahme.


    stimme dir zu.


    das Nichtrespektieren eines Kameraden (typisch das Auslachen von Schwächeren) hatte bei mir zu Folge, dass die gesamte Pädagogie, ausser Acht gelassen wurde,
    bis zum Trainingsabbruch.


    Günter

    Günter, meine Meinung ist immer eine Meinung, Meinen ist aber nicht wissen. Ich danke dir für dein Statement, es regt zum Denken an. Wobei ich aber auch sagen muß, dass ich dir Glaube, dass deine Angaben nach besten Wissen und Gewissen gemacht wurden, jedoch dein persönlicher subjektiver Eindruck/deine persönliche Erfahrung hier eine Richtung vorgibt, ....die woanders eben anders ausgesehen hätte. Es hängt vieles mit dem Charakter und -wie du sagst- mit seiner Einstellung des Einzelnen zusammen und mit dem Zufall, auf wen ich damit treffe! Es bleibt, ....das deine persönliche Message interessant, aber nicht representativ ist, ...es beweist nichts, ....ebenso wie meine eigenen Einschätzungen in dieser/in diesen Fragen, .....die auch nichts beweisen. Gruß Andre



    100prozentige Zustimmung


    das hab ich doch schon oft in diesem Forum gesagt, jeder hat andere Verhältnisse, nichts ist 1:1 übertragbar, Meinung ist immer subjektiv überlagert.
    Erfahrungen hängt auch immer mit den entsprechenden Personen zusammen.


    noch ein ganz wesentlicher Punkt ist mir aufgefallen: selbst die Unterschiede der hiesigen Dorfvereine zu einer relativ kleinen Stadt wie Trier sind schon sehr auffallend.
    wie gross mag da der Unterschied zu einer Grosstadt, oder z.B. dem ruhrgebiet sein.


    Ich kann das nicht beurteilen. Ich spreche halt immer nur von dem in meiner Region, den mir bekannten Vereinen, und das ist halt stark subjektiv geprägt.
    den hiesigen Vorraussetzung gegenüber doch relativ objektiv.


    Ist dir eigendlich schon aufgefallen, dass ich relativ wenig meine Meinung als die Richtungsweisende darstelle, sondern vielmehr selbst bzw. beobachtes Erlebtes
    schildere


    Günter

    Mensch Andre


    das ist doch ganz einfach, du hast deinem Sohn gegenüber eine Verpflichtung.


    hältst die Klappe, du ärgerst dich ewig, dein Sohn hat Nachteile.


    also ganz einfach, Anruf beim Auswahltrainer, Anliegen kurz schildern, lass ihn entscheiden.


    du wirst dir nie vorwefen müssen, nichts getan zu haben, dein Sohn auch nicht.


    das Auswahltraining soll man zwar nicht allzu hoch stellen, aber auch wenn die eigenen Ambitionen nicht von Träumerein bestimmt sind, für die
    fussballersichere Weiterentwicklung deines Sohnes ist immer sinnvoll.


    Mein Sohn setzt Schule auch vor Fussball, trotzdem geht er mit Begeisterung in jedes Stützpunkttraining, und es hat ihn auch weitergebracht.


    also, in Sinne deines Sohnes, werde aktiv, nicht über den Verein, direkt an den Auswahltrainer, normalerweise kann man mit denen reden,
    die kennen das Problem des gemeldeten oft wenig talentierten Trainersohnes allzugenau, einige sind da inzwischen sehr allergisch dagegen.


    Günter

    Hallo Ranwie


    du hast mich missverstanden.


    ich finde es ausgesprochen gut, dass dieses Thema diskutiert wird, schliesslich haben wohl alle damit mal Erfahrung gemacht.


    ich warnte nur davor Tips abzugeben, wie man mit diesen Kindern umgeht.


    ADHS ist so breit gefächert, jeder Fall liegt praktisch anders, ohne Details, ohne das Kind zu kennen, kann man hier keinem Trainer Empfehlung im Umgang
    geben.


    allein die Beurteilung ob ADHS vorliegt, oder ein Kind einfach nicht erzogen wurde und keine Grenzen kennengelernt hat,
    kann ein Trainer nicht so ohne weiteres feststellen. dementsprechned ist auch mit dem Kinders ganz anders umzugehen.-


    was man geben kann sind Verhaltensweisen.


    so wie es Andre anspricht: offener Umgang mit Eltern.


    aber da liegt das Problem:


    nur über die Schiene Eltern-Therapeut-Schule kannst du zusätzlich als Trainer erfolgreich mitwirken.


    nur scheitert das bereits in den meisten Fällen an den Eltern, die ihr Kind oft einfach nur abgeben, und der Trainer soll es 2 Stunden betreuen.


    klare Aussage:


    stehen Eltern voll hinter ihrem Kind, ist es in Therapie, dann soll sich jeder Trainer mit engagiern


    ist das nicht der Fall sollte er schnellstmöglich das Kind nach Hause schicken, 15 Kinder sind wichtiger als 1.


    vorsicht jedoch: nicht jedes Kind das etwas rumzappelt nicht immer konzentriert ist hat ADHS, wird aber schnell abgestempelt.


    den Unterschied hat man aber schnell raus.


    Medikament wurde noch angesprochen.


    richtig, die medikamentöse Behandlung ist heute als Ergänzung sehr weit fortgeschritten und in vielen Fällen auch erfolgreich.


    nur Medikament, die ein Kind für kurze Zeit ruhig stellen sollen (damit es mal am Training teilnehmen kann) lehne ich vollkommen ab.



    normalerweise bringe ich ja gerne eigene Erlebnnisse, da ich aber unter meinem eigenen Namen hier stehe, halte ich mich zurück, da es sonst
    richtigerweise Probleme geben könnte.


    Günter

    Wie empfinden das denn bei euch die großen Vereine? Von so einem vermeintlichen Jahrhundertjahrgang wie ihn Tomminator beschreibt, dürfte ja dann keiner die Motivation haben beispielsweise zum 1.FC Saarbrücken zu gehen?


    in meiner Region gibt es 3 Vereine, die leistungsbezoge grössere Jugendarbeit betreiben


    Saarbrücken, Trier und natürlich Kaiserslautern


    alle spielen vnon C-A Jugend überrigional, also Regionalliga oder Bundesliga (wohlgemerkt Jugend)


    darüber hinaus haben sich gewissen Zentren gebildet (mittlere Vereine bzw. Jugendspielgemeinschaften, die zumindest mit B und A Jugend, teilweise aber auch C-Jugen in der Regionalliga spielen.


    die wirklich guten spieler gehen also dorthin.


    Hier und da wechseln auch mal das ein oder odere wirkliche Talent in einen Bundesligaverein (Leverkusen, Mainz, vor allem Kaiserslautern).


    es sind also nur die wirklich guten die wechseln.

    Hallo Paul, deine Antwort gefällt mir,


    wer trägt denn zu 80% im Juendbereich die Spielführerbinde? der Trainersaison - deshalb Fürhrungsqualitäten?


    auch in meiner aktiven Zeit war in den seltesten Fällen, immer der Spielführer der Chef einer Mannschaft, da konnte der Trainer bestimmen wen er wollte.
    da spielen doch ganz andere Kriterien eine Rolle.


    kurzer Abschweif: Kapitänsdiskussion bei der Nati, Lahm oder Ballack, der Chef ist doch inzwischen eindeutig Schweinsteiger, ob Binde oder nicht.



    eigen Erfahrung:


    ab Bambinis immer einen anderen bestimmt zum Kapitän, ab E-Jugend bestimmte Mannschaft den Kaptän, jedoch für jedes Spiel einen anderen.
    am Anfang etwas gesteuert, dann normal:die Mannschaft bestimmte den zum Kapitän der vorher nicht in der Anfangsformation war.


    Habt ihr mal in die Augen geschaut, wenn der absolut mit Abstand schlechteste Spieler der Mannschaft von seinen kollegen aufgefordert wird, den Kapitän zu machen.
    für den wurde es unwichtig, ober er mehr oder weniger Spielzeit bekommt. er war ja schliesslich wer, nicht mehr der schlechteste sonder der Kapitän, wenn auch nur für 1 oder 2 Spiele in der Saison.


    dann 2. D-Jugendjahr: Tormann zum 3. Mal hineinander Kapitän. Auf meine erstaunte Rückfrage bekam ich die Antwort: der macht das gut, der soll es jetzt immer machen.


    die Mannschaft hatte gewählt !! Ich hab mich draussen gehalten. meine Ansprechpartner auf dem Platz brauchten keine Kapitänsbinde.


    warum eine Sonderstellung eines Spielers im unteren Jugendbereich???


    Günter

    Dieses Thema, möcht ich noch mal aufgreifen, da es für mich persönlich immer darum ging möglichst viele Kinder ind den aktiven Bereich rüberzubringen.


    ich habe das jetzt 40 Jahre verfolgt.


    abgesehen von Ausnahmen gibt es einen klaren Trend:


    ich habe sogar über Jahre ein Stastik geführt, die das ganzklar belegen.



    in Dorfvereinen, bei der der Trainer rein nach Leistungsgedanken geht, erreichen viele das A-jugend-alter nicht.
    dabei auffällig, dass gerade viele talentierte das Handtuch werfen.
    ehrgeizige Jungs wechseln. aber die sind ja für den Fussball nicht verloren, fehlen aber dem Verein.


    noch mehr Verluste waren in den Mannschaften, wo absolut der Spassfaktor im fordergrund stand, also wie ich sage Larifira war.(jeder muss gleichviel spielen, unabhängig von Leistung), die 2-3 Ehrgeizigen wechselten, die andere hörten auf. mit 18 Spielern angefangen, mit 5 in der A-jugend angekommen.



    dort wo vom Trainer/Betreuer eine klare Richtung vorgegeben wurde, Leistung und Einstellung verlangt wurde, ohne die Schwachen fallen zu lassen, denen aber auch ihre
    Grenzen aufgezeigt wurden), erreichten viele das A-Jugend-Alter und anschliessend den aktiven Bereich.


    da zwischen 5 und 10 Jahren alles aufgenommen wird, was gerade aus laufen kann (finde ich auch richtig und wichtig), ist es ganz normal, dass mit Beginn der
    Pupertät, wenn die Jungs anfangen zu denken ein normaler Aufhörungsprozess beginnt., das sollte man immer einkalkulieren, und kann man wenig beeinflussen.


    beeinflussen kann man jedoch die Abgänge ab C-Jugend, wie oben beschrieben.


    Eins hab ich in all den Jahren immer wieder beobachtet:


    war ein Vater Trainer, der selbst über viele Jahre aktiv gespielt hat, waren die Mannschaften erfolgreich (damit meine ich, dass viele in dem aktiven Bereich angekommen sind), hatte er noch zusätzlich die Trainerausbildung gemacht, hat man dies natürlich am Leistungsstand bemerkt.


    Ich hab auch auch in all den Jahren die Erfahrung gemacht, dass ausgebildete Trainer mit wenig eigener Erfahrung als aktiver Fussballer, den Kindern
    nie die richtige Einsteluung zum fussball vermitteln konnten, obwohl sie teilweise besseres Training abgehalten haben.hier waren die Abgänge am höchsten.


    das ist die Tendenz, obwohl ich auch in beiden Richtungen Ausnahmen erlebt habe.


    Mein eigenes persönliches Fazit: es ist natürlich wichtig entsprechendes Training zu gestalten (keine Frage), doch viel bedeutender ist
    die richtige Einstellung zu vermitteln. Vatertrainer richten sich viel zu oft (natürlich unbewusst) am eigenen Kind aus. Ich mach da auch nicht frei davon.


    Hatte jedoch den Vorteil, dass ich bevor ich Vatertrainer wurde, zuvor sowohl im Jugendbereich wie bei den Aktiven Trainer war.


    Hatte schon vorher erkannt, dass sowohl der reine Leistungsgedanke, wie auch der andere (Gruss an Andre) für mich nicht der richtige Wege sein kann.


    Mit diesem Weg hab ich Meisterschaften errungen und überdurchschnittlich viele Spieler bei der Stange gehalten (lt. Statistik)


    ,
    also eine Mitte, der beiden Extremen gesucht wurde.


    Günter






    .

    aber wie soll das denn bitte funktionieren?


    das funktioniert, im Saarländischen Fussballverband klappt das seit Jahren bestens, jedoch mit etwas anderer Regelung


    von E-AJugend wird jährlich neu eine Quali-Runde bis zu den Herbstferien gespielt. je 8 Mannschaften


    danach werden die einzelnen Staffeln nach Leistungsstärke zusammengestellt.


    hab da mal einfach ausgedrückt, ist etwas komplizierter, bei Bedarf kann ich das gerne mitteilen.


    dieses System hat eindeutig Vorteile,


    0:17 Niederlagen nach der Einteilung gibt es nicht mehr, die einzelnen Mannschaften können sich mit gleichstarken messen.
    gerade kleine Vereine, die ja nur ab und zu einen starken Jahrgang haben, können dann mit dieser Mannschaft höherklassig spielen.
    aber auch gerade die schwächeren Mannschaften können sich mit gleichen messen.


    ich kenne den Aufschrei, dass es ja dann in E-Jugend Tabellen gibt.
    aber gerade für die schwächeren Mannschaften, ist diese Einteilung ein Segen.


    selbt für die F-Jugend wünschen sich die Trainer inzwischen dieses System


    auch ausflippende Trainer, randalierende Eltern gibt es hier recht selten, aber vielleicht ist das ja bei uns alles anders, wie wei einigen Kommentatoren hier.
    das müssen ja dort schlimme Zustände sein, hat aber wohl nix mit Tabellen zu tun, vielleicht doch eher mit dem Menschschlag(dass Gene entscheident sein sollen, kennt ja inzwischen jeder).


    Günter

    vor Empfehlungen über den Umgang mit ADHS-Kindern kann ich nur dringednd waqren, es sei denn es ist jemand#Kinderpsychologe.


    es gibt zig-Arten von ADHS, zig-Ursachen und zig-Behandlungen.


    alleine die Ursachenforschung nimmt bei einem Kinderpsychologen viel Zeit in Anspruch, erst danch wird die
    entsprechende Behandlung d.h. Umgang mit dem Kin angesetzt.



    die soziale einstellung von Trainern in allen Ehren, aber lasst die Finger davon, ihr macht mehr falsch als gut.


    wer sagt denn dass ein Kind ADHS hat, oder einfach nur bisher keine Konsequenzen kenngelernt hat,
    die Symptome sind fast identisch.


    bei dem einen ADHSler muss das Kind auch einfach mal in den Arm genommen werden (auch bei Ausbrüchen
    festgehalten werden), bei dem anderen ist Distanz zu wahren.


    wir haben einen in der Familie, da ist die Zusammenarbeit von Psychologen, einem Therapeuten, einer erzierischen
    Fachkraft, den Eltern und den Lehrern erforderlich.


    den hab iach auch schon ins Training mitgenommen. 30 Minuten ging das, dann war er einfach überfordert,
    wie man dann damit umgeht muss einem schon eine Fachkraft mitgeben.



    geradezu schizophren ist es, wenn ein Kind per Tabletten für die Trainingszeit ruhig gestellt wird.
    da sträuben sich jedem, der damit zu tun hat die Haare, eine Sünde am Kind.



    meine positive Erfahrung generell:


    ich habe in den ersten 4 Trainingseinheiten immer verlangt, dass bei einem Neuankömmling ein elternteil anwesend sein muss, bis man als Trainer das Kind kennt. bei leichteren ADHS fällen, hat sich dann ein gewissen Vertrauen zwischen
    Trainer und Kind aufgebaut, und man kann damit umgehren.


    Ohne Zusammenarbeit mit den Eltern geht es nicht.
    So wie Eingangs geschildert, muss man dann dem Kind die Trainingsteilnahme verweigern.
    Und zwar im Interesse der anderen und auch zum Schutz des Trainers.



    also haltet euch zurück, mit Vorschlägen, wie man mit ADHS -Kindern als Trainer umgehen soll.
    bei dem 'Thema können wir alle mehr falsch als gut machen.


    Günter



    Und da wollt ihr Trainer was erreichen??

    Jeder macht seine Erfahrungen. Aus dieser Erfahrung entsteht u.a. soziale und auch allgmeine Kompetenz, ...die prägt einen Menschen. So ist es wohl auch zu erkären -denke ich- dass wir hier teilweise total verschiedene Ansichten haben


    muss dir mal wieder zustimmen.


    jedoch macht man im Laufe seines Lebens beim gleichen Tatbestand ganz unterschiedliche Erfahrungen.
    ich glaube, du in deinem Job hast das wohl schon öfters erlebt.


    ich hatte schon nach gemachter Erfahrung eine feste Meinung, musste die dann aber irgendwann mal ändern (fällt natürlich nicht immer leicht), als ich
    beim gleichen Tatbestand 5 gegensätzliche Erfahrungen gemacht habe.


    Kompetenz ist für mich, wenn man eigene Ansichten in Frage stellen kann, und diese auch zu ändern bereit ist.


    das war allgemein.


    zu dir persönlich:


    mit dir würde ich gerne mal am Tisch sitzen und diskutieren. (Worte kommen anders rüber, wie das geschriebene)


    lt. eigener Aussage bist du ja vom Saulus zum Paulus geworden, stark geprägt durch eigene Erfahrung. von einem Extrem ins andere (meine Ansicht)
    nur wieviel Erfahrungen hast du schon gemacht?, schon mal überlegt, dass das eine Extrem genau so der falsche Weg sein kann wie das andere Extrem.
    wie sagt man: die Wahrheit liegt oft in der Mitte. (im Fussball gibts natürlich nicht die einzige Wahrheit) das Problem ist natürlich die richtige Mitte zu finden,
    Ich selbst war da mit 60 auch immer noch am suchen..


    mich persönlich grauts, wenn ich zurückdenke, wie ich vor 40 Jahren, vor 30 Jahren und teilweise die letzten 15 Jahren Jugendtrainer war, von der
    aktiven Trainerzeit gar nicht zu reden. jedesmal wollte, und hab ich auch teilweise alles anders machen. Würde ich weitermachen, würde ich nochmals vieles anders machen


    meine Befriedigung hole ich daher, zu sehen dass doch recht viele im Fussball hängen geblieben sind, und das war immer meine Zielsetzung, die einzige, von der ich nie abgewischen bin.


    Günter

    grundsätzliche Tabellenmeinung


    ich fand es gut, dass es bei uns in den letzten 10 Jahren in der F-Jugend keine Tabelle gab.


    ob sie wieder bei der F-jugend eingeführt wird, oder auch noch bei der E-Jugend abgeschafft wird (beides ist ja in der Diskussion)


    ist für mich ohne grössere Bedeutung, also egal.


    wer glaubt, dass sich dadurch gewisse Probleme im Jugendbereich abstellen, ist auf dem Holzweg.


    viel entscheidender ist, dass sich die Trainer (hier vor allem die Jungtrainer (damit meine ich Neueinsteiger) entsprechend bilden.


    Und da hat der DFB in der Vergangenheit ja einiges getan, auch das Internet hat hier wohl positiv dazu beigetragen.


    auch dieses Forum zeigt, dass wir hier ja in einer ständigen Weiterentwicklung sind, vor 10 Jahren gab es diese Informations und Meinungsbildungsquelle nicht.


    birgt natürlich aber auch für Trainerneulinge eine gewisse Gefahr, da doch manche Einstellungen ziemlich festgefahren sind, und die Teilnehmerzahl doch
    begrenzt ist.


    Eine Form der Weiterbildung kann ich nur jedem dringenst empfehlen:


    Ich war immer ein Schwamm, hab jede Gelegenheit genutzt, mit anderen Trainern ins Gespräch zu kommen, wie sie trainieren, wie sie die Mannschaft führen,
    wie sie im Verein klarkommen und wie sie mit Eltern umgehen. hab aufgesaugt und mir dann das Auftreten der Mannschaft betrachtet.


    das für mich passende, dann oft übernommen oder auch bei mir verändert, das war ein ständiger Prozess über Jahrzehnte mit ständigen Veränderungen


    Dazu muss man dann aber auf die anderen Trainer zugehen. Nebeneffekt war, dass sich sportliche Kontakte aufbauten,
    ganz andere Beziehungen zur gegenerischen Mannschaft entstanden, man läuft sich ja immer wieder über den Weg.


    Was glaubt ihr, welche positive Wirkung das hat, wenn die Trainer/Betreuer sich vor dem Spiel freundschaftlich begrüssen, sich 2-3 Minuten unterhalten.
    es ist nicht mehr der feindliche Gegner, es sind Bekannte die sich sportlich messen.


    Ich habe höchst positive Erfahrungen gemacht, ob mit Tabelle oder ohne Tabelle.


    Günter

    Deinen beiden Posts stimme ich zu 100% zu. Und ich habe bei Dir auch das Gefühl, dass Du den Spagat zwischen innerer Einstellung und kindgerechter Vermittlung schaffst


    Schön wärs gewesen.


    ich habs zumindest immer versucht . Im Nachhinein doch öfters festgestellt, dass es mir nicht immer gelungen ist.
    durch Abstellen von Fehlern wurde es im Laufe der Jahre aber immer um ein kleines Stückchen besser.


    Günter

    Du gehst wohl immer vom Besten aus, ...also Trainer o.k., Eltern scheisse. Dem ist aber oftmals so nicht, ...da sind nämlich Trainer = Hohlkopf und Eltern = in Teilen scheisse. Was dann???????????????????????????? Da mach dir doch mal den größeren Kopf.


    Meine Antwort: Wie immer, ....das System, ..die Philosophie muß die Dinge vorgeben und der Trainer darf am roten Faden entlanggleiten und seine Note einbringen, aber er darf nicht machen was er will....weil im Besten Fall der Verein die Dinge streng vorgibt!


    Andre , bring mir den Verein (Dorfverein) der eine klare durchgehende Linie hat.


    Trainer ok, Eltern scheisse so sehe ich das nicht.


    die Hohlkopftrainer werden immer weniger, im vergangen Jahr etwa gegen 20 Vereine gespielt, da wein ein einziger Hohlkopftrainer dabei


    es ist nicht die Elternschaft, die ganz grosse Masse macht kein Problem, es sind einzelne Eltern, die dem Trainer das Leben oft schwer machen.


    Leider prägen diese Einzelnen oft das Gesamtbild, deshalb gilt für mich eins, in die Schranken weisen oder entfernen.


    und glaub mir, das war früher wesentlich schlimmer, sowohl auf der einen, wie auf der anderen Seite., zumindest in unserer ländlich geprägten Region.
    Muss natürlich zugestehen, dass das Imigrationsproblem hier bei uns keine Rolle spielt,


    Günter

    Gewisse Übungen machst du zum "Vorzeigen" mit und nach und dann ziehe dich wieder auf Position zurück, denn du trainierst und sagst anderen was zu verbessern ist, was du nicht sagen kannst, wenn du selber mitmachst. wel du dann -logischer Weise- nicht den Überblick hast. Gruß Andre


    vom Prinzip her richtig, nur hat er dann das Problem selbst fit zu bleiben, und das ist als Spielertrainer sehr wichtig


    es besteht die Möglichkeit keit einer persönlichen zusätzlichen Trainingseinheit.


    ausserdem können durchaus Trainingselemente eingebaut werden, in denen ein Spielertrainer voll mittrainieren kann.


    Günter

    sind Kinderfußballtrainer nicht auch ganz wichtige Freizeitbetreuer, die die Aufgabe haben den Kindern Spaß am Sport zu vermitteln?


    Ich verstehe die Differenzierung nicht wirklich.



    meine ganz persönliche Sichtweise


    klar sind wir auch irgendwie Freizeitbetreuer.


    Freizeitbetreuung ist aber immer auf eine begrenzten Zautraum zu sehen.


    ich habe mich immer als Fussballtrainer gesehen, dessen Aufgabe es war, Kinder für den Fussballsport zu begeistern, ihnen eine gewisse Grundlage
    mitzugeben mit dem Ziel, dass sie langfristig dem Fussball ( und somit dem Verein) erhalten bleiben und irgenwann aktiv spielen, oder eine andere Funktion
    im Verein übernehmen.


    Freizeitbetreuer beaufsichtigen und betreuen für einen bestimmten Zeitraum. riesiger Zeitaufwand für Kinder, die nur 2-3 Jahre dabei sind, oder auch nur so dabei sind, weil es im Moment in ist, dafür war mir meine Zeit zu schade.


    Fussballtrainer sollen vermitteln und ausbilden.


    glaub mir es ist ein gutes Gefühl, zu erleben, wenn damalige Jugendliche, denen man die richtige Einstellung vermitteln konnte, heute Vorstandsarbei machen oder selbst inzwischen Jugendtrainer sind.


    Ganz klare Stellung: wer Freizeit betreuen will, soll eine Jugendgruppe aufmachen und das Bolzen auf dem Platz überwachen.


    Günter

    Nicht so sehr von der Methodik sondern von der Einstellung her. Fußball spielte sich nach seiner (und daher wohl jetzt auch meiner) Meinung nach zu 90% im Kopf ab


    dies ist auch eindeutig meine Meinung, und ich hatte es als Trainer immer vorrangig gesehen, dies gerade im Kifu zu vermitteln.


    und das hat nichts, aber auch gar nichts mit Leistungsdruck oder Tabellenstand zu tun.


    und meine ganz persönliche Meinung: wer das nicht versucht zu vermitteln, sollte Freizeitbetreuer werden.


    Günter