Dieses Thema, möcht ich noch mal aufgreifen, da es für mich persönlich immer darum ging möglichst viele Kinder ind den aktiven Bereich rüberzubringen.
ich habe das jetzt 40 Jahre verfolgt.
abgesehen von Ausnahmen gibt es einen klaren Trend:
ich habe sogar über Jahre ein Stastik geführt, die das ganzklar belegen.
in Dorfvereinen, bei der der Trainer rein nach Leistungsgedanken geht, erreichen viele das A-jugend-alter nicht.
dabei auffällig, dass gerade viele talentierte das Handtuch werfen.
ehrgeizige Jungs wechseln. aber die sind ja für den Fussball nicht verloren, fehlen aber dem Verein.
noch mehr Verluste waren in den Mannschaften, wo absolut der Spassfaktor im fordergrund stand, also wie ich sage Larifira war.(jeder muss gleichviel spielen, unabhängig von Leistung), die 2-3 Ehrgeizigen wechselten, die andere hörten auf. mit 18 Spielern angefangen, mit 5 in der A-jugend angekommen.
dort wo vom Trainer/Betreuer eine klare Richtung vorgegeben wurde, Leistung und Einstellung verlangt wurde, ohne die Schwachen fallen zu lassen, denen aber auch ihre
Grenzen aufgezeigt wurden), erreichten viele das A-Jugend-Alter und anschliessend den aktiven Bereich.
da zwischen 5 und 10 Jahren alles aufgenommen wird, was gerade aus laufen kann (finde ich auch richtig und wichtig), ist es ganz normal, dass mit Beginn der
Pupertät, wenn die Jungs anfangen zu denken ein normaler Aufhörungsprozess beginnt., das sollte man immer einkalkulieren, und kann man wenig beeinflussen.
beeinflussen kann man jedoch die Abgänge ab C-Jugend, wie oben beschrieben.
Eins hab ich in all den Jahren immer wieder beobachtet:
war ein Vater Trainer, der selbst über viele Jahre aktiv gespielt hat, waren die Mannschaften erfolgreich (damit meine ich, dass viele in dem aktiven Bereich angekommen sind), hatte er noch zusätzlich die Trainerausbildung gemacht, hat man dies natürlich am Leistungsstand bemerkt.
Ich hab auch auch in all den Jahren die Erfahrung gemacht, dass ausgebildete Trainer mit wenig eigener Erfahrung als aktiver Fussballer, den Kindern
nie die richtige Einsteluung zum fussball vermitteln konnten, obwohl sie teilweise besseres Training abgehalten haben.hier waren die Abgänge am höchsten.
das ist die Tendenz, obwohl ich auch in beiden Richtungen Ausnahmen erlebt habe.
Mein eigenes persönliches Fazit: es ist natürlich wichtig entsprechendes Training zu gestalten (keine Frage), doch viel bedeutender ist
die richtige Einstellung zu vermitteln. Vatertrainer richten sich viel zu oft (natürlich unbewusst) am eigenen Kind aus. Ich mach da auch nicht frei davon.
Hatte jedoch den Vorteil, dass ich bevor ich Vatertrainer wurde, zuvor sowohl im Jugendbereich wie bei den Aktiven Trainer war.
Hatte schon vorher erkannt, dass sowohl der reine Leistungsgedanke, wie auch der andere (Gruss an Andre) für mich nicht der richtige Wege sein kann.
Mit diesem Weg hab ich Meisterschaften errungen und überdurchschnittlich viele Spieler bei der Stange gehalten (lt. Statistik)
,
also eine Mitte, der beiden Extremen gesucht wurde.
Günter
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