Beiträge von guenter

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    Ich nutze, wenn ich an ein "anblasen" denke, meinen sozialen Status, um den anderen -hier das Kind- zu reglementieren, hierdurch versuche ich es zu unterwerfen


    das ist doch wohl nicht Ernst gemeint, widerspricht doch alldem, was du bisher von dir gegen hast.


    Günter

    ich lehne mich mal jetzt ziermlich wweit raus.


    1. vor 50 Jhren !!!!!) kam bei uns einmal die woche ein Verbandstrainer, ein halbes jahr lang, und machte mict D und C, darunter gab es noch nichts,
    mit den Vereinsbetreuer (so hiessen damals noch die Trainer) 1 mal die Woche ein Training ab, nach Verbandsvorstellung mit anschliessender Besprechung.


    2. ich hab vor einiger Zeit eine Doktorarbeit, es kann auch eine Studie der SportUni Saarbrücken gewesen sein, weiss ich leider nicht mehr so genau,
    die zu dem Ergebnis kam, dass die vielen Abgänge im Jugendbereich von Mannschaftsportarten darin begründet sind, dass viel zu früh mit dem Vereinssport angefangen wird.


    hätte ich das alleinige Sagen beim DFB würde ich ab sofort folgendes beschliessen:


    keine Mannschaftsbildung bis einschliesslich F-Jugend - nur durch Verein beaufsichtigtes Bolzplatzspielen.



    ab E-Jugend-Jahrgang speziell ausgebildete, auch pädagogisch, Trainer die mindestens 2 Monate mit den Vereinstrainern vor Ort nach DFB-Richtlininen.
    aber auf die örtlichen Verhältnisse abgestimmtes Training durchführen.


    nach einem Jahr Kontrolltraining.


    aber dazu müsste das Geld, das an anderer Stelle verprasst wird, zur Verfügung gestellt werden.


    Beispiel: ist es notwendig, dass es ein Ü 40 Deutsche Meisterschaft gibt, bei der Flug, Unterkunt und grosses Büfett vom DFB übernommen wird?


    aussserdem würden die von mir bereits angesprochenen Mitglieder fehlen.


    nicht alles was vom Verband kommt, ist im Interesse unserer Kinder.


    Günter

    nächster Punkt von mir geht in Richtung siebener


    die DFB Konzeption geht davon aus, dass ich annähernd gleichstarke Kinder in einer Gruppe habe.


    gibst im Verein E1,2,3,4,5, ist das gegeben, dann ist es einfach die Konzeption anzupassen.


    im Dorf bei nur einer E ist alles vertreten, von talentiert bis nicht gerade aus laufen können.


    wo steht darüber etwas geschrieben?



    im Dorf fangen 80% der Kinder mit dem Fussballspielen an.


    wieviel F-Jugendmannschaften müsste dann eigendlich ein Verein wie z.B. Dortmund haben?


    geht da der DFB drauf ein?


    Günter

    da ich gerade dabei bin.


    es liegt in der Natur des Menschen, dass man oft aus einem Artikel das liest, was einem zu seiner Einstellung passt.



    DFB-Trainertips für F-Junioren:


    ............Zeit und Leistungsdruck haben sie lediglich bei Wettbewerben im Sinne
    von Anfeuern durch Trainer und Mitspieler.
    Natürlich auch
    eine gewisse Grundordnung eingehalten werden soll.


    Der DFB verlangt also nicht, dass der Trainer das ganze Spiel über nur ruhig sein soll, und die Kinder einfach nur spielen lässt, wie es ihnen passt.


    hierzu gingen die Diskussionsbeiträge ja oft in eine andere Richtung


    Günter


    weiteres folgt

    Zu diesem Thema habe ich einiges zu Sagen.


    da aber allzu lange Statements nicht immer richtig gelesen werden, werde ich mich hierzu öfters medlen.


    der DFB hat in der Jugend 2 Grundrichtungen:


    1. die knallharte pyramidenförmige Auslese, bei der nur Leistung und Einstellung zählt, Bedürfnisse und Empfindlichkeiten des Kindes spielen keine Rolle
    hier gibt der DFB enorm viel Geld aus. nur ausgebildete, überwiegend gute Trainer sind hier tätig.
    warum endet das Stützpunktraining nach der C-Jugend (zumindest bei uns)? weil der Ausleseprozess auf der untersten Ebene abgeschlossen ist.


    2. dem DFB geht es um Geld, d.h. Mitglieder, neue Mitglieder kommen nur aus dem Nachwuchsbereich. hier sollen die Vereinstrainer möglichst alles
    tun, um möglichst viele Kinder heranzuziehen, ja jeden Abgang zu vermeiden Unter dem Deckmantel der Integration sollen alle sozialen Schichten
    von pädagogisch nicht ausgebildeten Vereinstrainern integriert, und die Bedürfnisse des einzelnen Kindes berücksichtigt werden, also das tun
    was unsere Gesellschaft nicht leisten kann.


    3. je grösser der Verein, desto mehr orientiert dieser sich nach Punkt 1.


    4. ausgerechnet die kleinen Vereine, die eh viele Probleme haben, nur untentgeltliche , sehr oft nicht ausgebildete Trainer, sollen sich nun voll an die DFB Konzept halten.


    5. selbst der DFB spricht daher von Trainingsrichlinien und Trainings"tips", und nicht von Vorgaben, geht also gar nicht von 1:1 Umsetzung aus.


    weiteres folgt


    Günter

    Andre


    hättest ja recht,


    nur mein Sohn ist höherklassik in einen anderen Verein gewechselt, nnr nach 8 Jahre Trainervater, wünscht er , dass ich mich aussen vorhalte..
    Ich find das auch in Ordnung, auch wenn es schwefällt und irgendwas fehlt.


    Zum alten Verein habe ich die Zusammenarbeit eingestellt, nachdem mein Sohn bis 1.11. gesperrt wurde.


    Ausserdem bin ich nach so vielen Jahren schon etwas Vereinsmüde, manche sagen auch ausgelaugt ich geniesse aber auch nur den Beobachter zu spielen.
    registriern und nichts sagen, das was man als Trainer immer eingefordert hat, schon manchmal schwierig. Manche Eltern versteh ich inzwischen auch schon besser.
    So ist das halt, wenn man auf der anderen Seite steht. Sollte man als aktiver Trainer vielleicht auch mal beachten.


    Günter

    Hallo Rene


    ich hatte mal die gleiche Konstellation.


    Scheiss egal wie das Training aufgebaut ist, scheiss egal welches System du spielst.


    Begeisterung erwecken, Kameradschaft schaffen, Zusammenhalt fördern, vielleicht auch mal eingefleichte Postionen wechseln. der Erfolg in Form von Punkten wird sich
    einstellen. du bist auf einem guten Weg.


    Günter

    Andre


    den Nagel auf den Kopf getroffen


    das meine ich ja, du kannst mit Kinder , die dich kennen, anders umgehen, als mit Neulingen, da kannst du Sprüche loslassen , die Erwachsen nicht
    hören dürfen, die Jungs aber einorden können.


    Trainer und mannschaft müssen zusammenwachsen können, das brauch aber seine Zeit.


    In der Trainingsarbeit ist es ein Riesenunterschied, ob du eine Mannschaft neu aufbaust, oder eine übernehmen musst.


    die Vorgehensweise ist total unterschiedlich, deshalb finde ich es auch immer schwierig, hier Fragestellern, den richtigen Rat zu geben.


    Im Gegensatz du dir, der die DFB-Richtlinien offensichtlich als Bibel ansieht, mehr aus eigenen Erfahrungen zu berichten, als Lehrhaft aufzutreten
    Etwas hart, aber du weisst damit umzugehen, ich provoziere halt gerne. und ich dich grunsätzlich sehr respektiere.


    Günter


    Günter

    an Günters Ansatz der "Unter-/Überforderung" (leistungsgerechte Gruppenbildung) was dran, ich persönlich selektiere aber nicht in Leistungsgruppen.


    ist vertretbare Ansichtssache.


    nur stellt sich für mich die Frage, und die kann ich mir trotz meier 61 Jahre nicht beantworten:


    wie fördere ich dann die Leistungsstarken, wie verhindere ich , wie beobachtet, dass sie sich selbst zurücknehmen, dass sie nicht die Lust verlieren,
    selbst Larifari trainieren - es reicht ja im Vergleich zu den anderen,???


    Gradwanderung!!!!


    Ich bin jetzt seit Sommer aus dem aktiven Trainingsgeschäft, beobachte aber so 3-4 mal die Woche Training.


    da erkennt man Sachen, die man als Trainer nicht mitkriegt.


    Ich kann jedem empfehlen mal ne Auszeit zu nehmen und sich andere Trainings anzuschauen, egal ob Stützpunkt, Dorfverein oder Leistungsmannschaften,
    man kommt zu neuen Überlegungen.


    Man fängt an seine eigene Überzeugungen zu hinterfragen. Für mich zwar hochinteressant, aber leider zu spät zum umsetzen.


    Günter

    Die hälfte der Truppe kenne ich seit der F. Die anderen kennen mich durch sie oder aus der Ferne. Mir eilt ein Ruf voraus, ...ich denke der könnte lauten.....Hart, aber Fair


    vorab, ein gutes Statement.


    im obigen Satz, steht aber das Entscheidende.


    Im unteren Jugendbereich (KIFU) brauchen die Jungs einen, Trainer, und keinen ständigen Wechsel.
    Kinder brauchen Zeit um Vertrauen aufbauen zu können, die Eigenheiten eines Trainers kennenzulernen, Umgangston, Konsequenzen, und sonst noch alles.


    dann akzeptieren deine Jungs Sachen, wo andere nur den Kopf schütteln.sie kennen dich, und wissen wie du es meinst.


    Erfahrung: C-Jugen übernommen, gleiche Verhaltenseise wie zuvor bei einer Truppe, die ich von Bambini bis D-Jugend hatte, restlos gescheitert,
    Ich hatte mir keine Zeit der Anpassungsphase gelassen.


    übrigens: das Schulproblem kenn ich seit 20 Jahren, wird sich wohl nie ändern. auch Lehrer sind wie Trainer nur Menschen.


    Günter

    <ich möchte euch mal eine Geschichte erzählen, würde auch in faule Eier oder Konflikte allgemein passen.


    mit 4-5jährigen eine Bambinigruppe gegründet, zuerst mit dem Kindergarten, dann allein.
    "Training" war 1 Jahr lang in unserer kleinen Schulturnhalle. im Schnitt über 15 Kinder da, ich anfangs allein.
    Sehr naiv gewesen. was gabs da tolle Sachen, Sprossenwand zum Klettern, Seile zum Schwingen und dann vor allem der offene Geräteraum.
    wo am meisten aufpassen. Den General wollte ich nicht spielen, andererseits stand ich in der Aufsichtspflicht. Ich stand kurz vor der Überlegung aufzugeben.
    Irgenwie fiel mir dann die Geschichte mit Hugo ein, die ich den Kindern erzählte:


    Hugo ist ein freundliches Hallengespenst, absolut Kinderlieb, hat aber einen Nachteil, es klettert in Kinder und macht mit denen nur Blödsinn und will die anderen ärgern.
    Hugo kann aber eins nicht ertragen: mit dem Kind ruhig auf der Bank zu sitzen, dann verschwand es ganz schnell.
    wenn also ein Kind quer war, setzte ich Hugo auf die Bank, und nicht das Kind.
    diese Kurzgeschichte nahm dann eine erstaunliche Entwicklung: Vor jedem Training musste ich eine Story von Hugo erzählen, lustige, aber auch schlimme (Kind musste ins Krankenhaus, weil es rumturnte und nicht auf den Trainer hörte). Ich wurde zum Märchenonkel.
    Irgenwann gingen wir dazu über, Hugo vor Trainingsbeginn mit lauten HUHU-Rufen und Füsse trampeln aus der Halle zu jagen.
    es kam zu herrlichen Dialogen:
    "Was ist denn mit dir heute los, wir haben doch Hugo verjagt" "Ja, aber wir haben vergessen die Tür zuzumachen"
    das ganze also von vorne durchgezogen


    "Trainer, ich muss imich auf die Bank setzten" "Warum" "Hugo ist in mir" nach 2 Minuten "Trainer, ich kann wieder mitmachen, Hugo ist weg"


    Kinder die quer waren (altersmässig für mich normal) wurden von den anderen Hugo gerufen.


    das ging bis F-Jugen jüngerer Jahrgang, dann veschwand Hugo.


    Vorbesprechung Abschlussfahrt der D-Jugend: "Übrigens, ich habe Hug zu unserem Abschluss eingeladen." allgemeiner Tenor: "Geil, dann können wir ja die Sau rauslassen" "Er bleibt aber nur 1 Stunde, o.k. ich red mit ihm, dass er noch eine Stunde drraufgibt." "Klasse"


    Bei der Fahrt hatten wir 2 Stunden Chos, danach war Ruhe.


    warum erzähle ich diese Geschichte.


    weil ich der Meinung bin, dass egal l um welche Alterstufe es sich handelt, im Training eine gewisse Disziplin herrschen muss, aber man doch gerade bei den Kleinsten
    eine gewisse Fantasie aufwenden sollte, um den Kindern dies beizubringen, ohne sie allzusehr zu massregeln, und ohne dass der Trainer als Diktator auftreten muss.


    Ich hatte Glück mit meiner Truppe, dass mir diese Geschichte spontan eingeallen ist.


    Günter

    Fazit welches ich für mich selbst geschlossen habe: Lass niemanden hängen. Zeig Ihm die Mannschaft, zeig ihm wie es funktioniert. Führe Ihn an den Mannschaftssport heran. Irgendwann tritt eine Art Selbstreinigung ein, der eine geht, der andere macht sich


    zuerst mal einen Riesenrespekt vor deiner Leistung, ohne wenn und aber.


    Trotzdem möchte ich ein paar Bermerkungen machen.


    du hast die Jungs ab Bambini übernommen, in diesen Jharen sind sie noch formbar.


    du hast die ganze Palette an Konsequenzen die man als Trainer hat, durchgezogen.


    Auch ich bin dagegen, ein Kind zu sperren oder heimzuschicken, jedoch die Konsequenzen derart zu steigern, dass der oben von dir angesprochene
    Selbstreinigungsprozess zum tragen kommt.


    dann kommt nämlich der Unterschied bei den Kindern zu tragen.
    hart ausgedrpckt: Friss oder Stirb.


    zu Kind 1: trotz aller erfahrenen Konsequenzen, war das Kind immer im Training. Grundeinstellung stimmte also. Er wollte aber er konnte sich
    offensichtlich noch nicht richtig einfügen. Ob ADHS oder mangelnde Erziehungen sind Spekulation. Für mich wichtig: er wollte unbedingt
    er konnte deine Konsequenzen akzeptieren. ganz wichtige Grundlage für eine Weiterentwicklung.



    Kind 2: wollte sein Ding durchziehen, Training wann es ihm passte, Training wie es ihm passte, auch offensichtlich nicht der richtige Wille vorhanden.


    den Einfluss der Eltern lasse ich mal aussen vor, wenn auch wohl mitenscheidend.


    Mich würde mal interssieren, ob du ein Gefühl für die Entwicklung der beiden Jungs hattest., sowohl bei dem einen wie bei dem anderen.


    Wie schon erwähnt, in dieser Altersgruppe kannst du als Trainer noch einwirken.
    Je älter sie werden, desto mehr schwindet die Einwirkung des Trainers, ist zumindest meine Erfahrung.


    Wie aber soll ein Jungtrainer mit einer solchen Situation umgehen, der selbst noch keine Kinder hat, nicht weiss wie diese ticken können, der sich noch um ddie Trainingskonzeption kümmert, den Umgang mit Eltern lernen muss., also voll im Lernprozess ist.
    Ich hab bisher noch keine Trainerfortbildung erlebt, auf der auf diese Thematik eingegangen wurde.
    da werden die Lehrproben ja nur mit willigen Spielern dargestellt.
    Ich habe immer bemängelt, dass der Umgang mit schwierigen Kindern und Eltern nicht zum Ausbildungskonzept gehört.
    beim DFB ist das ja wohl kein Problem, da schckt man schwierige T<pen heim, es gibt ja genug auf der Warteliste.


    Es ist auch eine gefährliche Gradwanderung. nehmen die anderen Kinder das Verhalten der schwierigen an, oder sind die schwierigen auf dem Weg der Anpassung.
    da musst du als Trainer ganz schön auf der Hut sein.
    Im Dorfverein verbiegt man sich bis zum geht nicht mehr, um ja keinen zu verlieren.


    Günter

    Gestern Training zugeschaut:
    C1 Bezirksliga, C2 Staffel, entsprechend gorsse Leistungsunterschiede, 3 junge, gute , engagierte Trainer.
    Mannschaft trainiert zusammen, jedoch in gemischten Gruppen, guter Trainingsaufbau.


    folgende Beobachtung: Torschusstraining mit vorhergehenden Passspiel, kennt ihr ja


    die Leistungsstarken spielten den Pass stramm, Folge: Spielkollege war nicht in der Lage den Ball zu verarbeiten und entsprechend zum Torschuss vorzulegen.
    die Übung war gestört.


    Folge: nach 3 mal spielten diese den Pass nur noch als Kullerball, damit er auch zum vernünftigen Torschuss kommen kann. 1 machte nur noch Blödinn.


    Anpassung zu Lasten der Guten, aber im Gesamtinteresse für viele hier wohl richtig. Dorftrainer müssen hiermit leben, aber die richtige Ballance im Interesse aller halten ist äusserst schwierig.


    Günter

    Die Zeugnisse waren im oberen Bereich (mittlerweile hat er einen Hänger, Hormone usw.) . Nur sehr still ist er halt. Drängelt sich nicht in den Vordergrund und spielt ohne Hacken und Ösen. Da fallen andere Kinder mehr auf.


    Aber Hallo


    8. Klasse, ganz normale Durchhänger, 9. Klasse auch noch, und dann hängen sie sich rein. 2 mal erlebt. Lehrer kennen das Problem. also deshalb mal nicht nevös werden.


    Klar hatte dein Junge keine Schance, bei 30 gleichguten, setzten sich immer die auffälligen und robusten durch, ist mal halt so.


    Günter