Du mußt bei solch wichtigen Dingen auch mal genau nachlesen.
Genau das musst du tun, bevor du deine Meinung kunttust.
die Frageste llung lautete: ob es besser ist einen im Kifu nicht nach den Richtlinien des KIfu trainierenden oder gar keinen Trainer zu haben.
ich habe dazu klar Stellung bezogen.
hab das noch kurz begründet, kurz ausgedrückt, dass man das als Jungtrainer erst mal lernen muss. auch erwähnt, dass ich das auch lernen musste.
ich habe dich dann als Beispiel gebracht, der ja lt. eigener Aussage zu Beginn ein schlimmer Trainer war, und sogar Schuld auf sich geladen hat,
nie hätte Trainer sein dürfen, nie die Chance gehabt hätte, seine Meinungen zu verändern, sich zu entwickeln und heute Vorstellungen unters Volk bringen kann,
wenn die Entscheidung dahin geht, dann lieber keinen Trainer
das was du dann geschrieben hast, steht damit in keinem zusammenhang.
mit Seelchen war ich etwas sarkastisch bewusst, wenn ich mal auf dem Bolzplatz (bei uns gibt es das noch, und der ist relativ gut besucht) kurz vorbeischaue,
und erlebe wie die Jungs zwischen 10 und 15 untereinander umgehen dann werden die gleichen Jungs von uns als Trainer wirklich als Seelchen behandelt.
Du arbeitest dagegen schreibst du, mit der Betonung auf Du.
dann muss ich dich dochmal etwas aufklären
ich wurde auf der Fair Play Tagung des Südwestdeutschen Fussballverbandes im Jahr 2009 für besonders faires Verhalten im Jugendfussball ausgezeichnet.
vorgeschlagen wurde ich dafür von anderen Vereinen.
Ich hab Gedanken, die heute den Kinderfussball prägen sollen,
schon ausgeführt, da gab es noch keine DFB Richtlinien, und die meisten hier haben da noch gar nicht ans Trainerdasein gedacht.
Rotation, war für mich vor 14 Jahren schon eine Selbstverständlichkeit
in etwa gleiche Spielzeit für alle - für mich normal, wenn auch nicht aufs einzelne Spiel bezogen sondern ich hab das über eine ganze Saison gesehen.
ich hab jeden mitgezogen, unabhängig von seiner Leistungsstärke
kurz, mittelfristige und langfristige Trainingspläne mit altersgerechter Zielsetzung
bei mir war immer der Ball im Mittelpunkt des Trainings und noch einiges mehr.
ich habe aber auch, das muss ich auch eingestehen, sehr oft an der Aussenlinie gestanden und bin zu emotional mitgegangen
für mich stand auch das Gewinnen wollen vielleicht zu stark im Fordergrund. Wobei dieses Gewinnen nicht zu meinem Ego war, ich hatte meine
Erfolge als Fussballer,
das ganze kam aber nicht so einfach zugeflogen, ich hab aus Fehlern gelernt.
und das alles bevor der Kinderfussball seinen heutigen Stellenwert bekam.
warum ich hier jedoch manchmal kritisch schreibe,
das ist die Radikalität , man kann es auch als extrem sehen, mit der du das ändern willst und das.möglichst überall, ohne die Gegebenheiten
vor Ort zu kennen, nicht bedenkend dass gerade junge Trainer nicht die Lobby haben und auch noch nicht das Durchsetzungsvermögen
um diese radikalen Forderungen umzusetzten.
ich bin für schrittweise Veränderungen. und wäre auch mit kleineren positiven Ergebnisse zufrieden.
für mich wäre es schon ein Riesenfortschritt, wenn ich auf allen Plätzen sehen könnte, dass 50 % von dem was im Kifu gefordert wird und sinnvoll ist
umgesetzt wird.
So wie du es ständig forderst ist in den meisten Vereinen in dem Umfang gar nicht durchsetzbar, da scheitert man. es gibt auch Ausnahmen, aber selten.
in den 13 Jahren, die ich jetzt in diesem Verein tätig war, konnte ich 3 (!) Trainer davon überzeugen sich einigermassen an den Richtlinien des Kifu
zu orientieren.
Ich fühle mich da in meinem Ego verletzt, wenn man mir unterstellt, ich würde gegen den Kifu arbeiten.
Günter