Beiträge von guenter

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Auf den Schlips treten wollte ich dir nicht


    das hast du auch nicht, ich bin nicht so empfindsam, eine Diskussion kann bei mir auch in der Sache auch mal etwas
    deftiger sein. das einzige was ich nie mag, sind Angriffe auf die Personbezogen.


    und das sehe ich nicht.


    ich muss dich aber korrigieren.


    ich hab keinem im Halbfinale draussengelassen, sondern im Spiel davor, wo es um den Einzug ins Halbfinale ging.
    Hab dann auch geschrieben, dass Betreffender dann aber im Halbfinale die längste Spielzeit hatte.
    hab das auch aus meiner Sicht vernünftig begründet.


    das Argument, des 6jährigen, der 3 Spiele hintereinander zuschauen muss finde ich dieser Diskussion
    unangebracht. das weisst du auch.
    In dieser Altersstufe hat bei mir nie einer nur zuschauen müssen.


    Ich finde deine Thesen und deine Ausarbeitungen in bezug auf Kifi hervorragend.
    ich sehe das als ein Ziel, wo man in Zukunft hinarbeiten sollte


    Ich finde es nicht richtig, mit welcher Radikalität du vorgehen willst und alles andere verdammst. (krass ausgedrückt)
    man kann die Welt nicht von heute auf morgen verändern


    Nein ich habe nicht fast alles richtig gemacht, ich war auch der Zeit nicht weit voraus.
    meine Vorgehensweise hatte sich Stück für Stück verändert (hab da ja auch viel länger Zeit dafür gehabt
    als du z.B. 18 Jahre Vorsprung), die Fehler die du anprangerst habe ich selbstverständlich auch gemacht.
    ich hab vielleicht schneller Fehler erkannt und gelernt, vielleicht hat das auch was mit meiner Grundeinstellung
    zu Kindern und Jugendlichen zu tun, definitiv aber auch damit, dass ich über den Kinderfussball mein eigenes
    Ego nicht befriedigen musste.


    in einem Punkt gehen unsere Ansicheten auseinander


    beim Gewinndenken.


    um klar zu stellen: es geht mir dabei nicht um den gewinndenkenden Trainer, der glaubt die Mannschaft müsste für ihn gewinnen.


    es geht auch nicht um Gewinnen um jeden Preis


    mir geht es um was anderes


    das Ziel beim Fussball ist Gewinnen oder Verlieren. das ist in jeder Sportat so.


    für mich gehört zur Ausbildung im Kifu auch, dass die Jungs oder Mädels auf den Platz gehen um Gewinnen zu wollen
    dazu gehört dann auch der richtige Umgang beim Verlieren (das sah ich immer als ganz wichtigen Punkt)


    Kinder brauchen Erfolgserlebnisse (und das ist vorrangig ein gewonnenes Spiel)
    ein Kind das Erfolg hat entwickelt sich viel leichter (siehe Schule, eine gute Note steigert automatisch die Lernfreude)


    dort wo auch Erfolge sind, lässt es sich als Trainer viel leichter arbeiten, und das ist ganz wichtig: Neuerungen einzuführen.


    ganz wichtig: mit Erfolgen kannst du auch andere Trainer viel leichter von zumindest einzelnen Vorstellungen
    des Kifu überzeugen.


    für die Kids ist es auch manchmal sehr wichtig bestimmte spiele zu gewinnen.
    Beispiel: entscheidendes Spiel E-Jugend Staffelmeisterschaft gegen den Nachbarverein dessen Kinder
    in die gleiche Schule bzw. Klassen gehen, untereinander sogar Freundschaften bestehen.
    hab mitbekommen, dass die ganze Woche vorher dieses Spiel Thema in der Schule war, sogar während des
    Unterrichts mit dem Lehrer.
    Meine Haupttätigkeit in dieser Woche, war dagegenzuhalten, durch Reden und auch durch mein Vorgehen.
    nützte nicht allzuviel. ich musste teilweise dann mitziehen.
    Nach dem Spiel, das wir glücklich gewannen. Stosssäufzer eines Spielers: Gott sei Dank, jetzt können wir morgen
    beruhigt in die Schule gehen, jetzt sind wir nicht wieder die ganze Woche die Looser
    (das Hinspiel wurde verloren)


    da wurde mir klar, welche Bedeutung das Spiel für die Truppe hatte. (und auch für die Elternschaft)


    Zum Glück hatte ich nicht alle Richtlinien des Kifu wie du sie einforderst beachtet.


    nochmals: ich richtete mein Tun und Handeln nicht dem Gewinndenken unter
    aber für mich war das Gewinnen, vor allem wollen, schon eine wichtige Sache.
    und ich habe das mit vielen Vorstellungen des KIfu vereinbart bekommen.


    für mich gibt es kein entweder -- oder (schwarz oder weiss) sondern vieles dazwischen, was auch richtig sein kann.


    Günter

    Du mußt bei solch wichtigen Dingen auch mal genau nachlesen.


    Genau das musst du tun, bevor du deine Meinung kunttust.


    die Frageste llung lautete: ob es besser ist einen im Kifu nicht nach den Richtlinien des KIfu trainierenden oder gar keinen Trainer zu haben.


    ich habe dazu klar Stellung bezogen.


    hab das noch kurz begründet, kurz ausgedrückt, dass man das als Jungtrainer erst mal lernen muss. auch erwähnt, dass ich das auch lernen musste.


    ich habe dich dann als Beispiel gebracht, der ja lt. eigener Aussage zu Beginn ein schlimmer Trainer war, und sogar Schuld auf sich geladen hat,
    nie hätte Trainer sein dürfen, nie die Chance gehabt hätte, seine Meinungen zu verändern, sich zu entwickeln und heute Vorstellungen unters Volk bringen kann,
    wenn die Entscheidung dahin geht, dann lieber keinen Trainer


    das was du dann geschrieben hast, steht damit in keinem zusammenhang.



    mit Seelchen war ich etwas sarkastisch bewusst, wenn ich mal auf dem Bolzplatz (bei uns gibt es das noch, und der ist relativ gut besucht) kurz vorbeischaue,
    und erlebe wie die Jungs zwischen 10 und 15 untereinander umgehen dann werden die gleichen Jungs von uns als Trainer wirklich als Seelchen behandelt.



    Du arbeitest dagegen schreibst du, mit der Betonung auf Du.


    dann muss ich dich dochmal etwas aufklären


    ich wurde auf der Fair Play Tagung des Südwestdeutschen Fussballverbandes im Jahr 2009 für besonders faires Verhalten im Jugendfussball ausgezeichnet.


    vorgeschlagen wurde ich dafür von anderen Vereinen.



    Ich hab Gedanken, die heute den Kinderfussball prägen sollen,


    schon ausgeführt, da gab es noch keine DFB Richtlinien, und die meisten hier haben da noch gar nicht ans Trainerdasein gedacht.


    Rotation, war für mich vor 14 Jahren schon eine Selbstverständlichkeit


    in etwa gleiche Spielzeit für alle - für mich normal, wenn auch nicht aufs einzelne Spiel bezogen sondern ich hab das über eine ganze Saison gesehen.


    ich hab jeden mitgezogen, unabhängig von seiner Leistungsstärke


    kurz, mittelfristige und langfristige Trainingspläne mit altersgerechter Zielsetzung


    bei mir war immer der Ball im Mittelpunkt des Trainings und noch einiges mehr.


    ich habe aber auch, das muss ich auch eingestehen, sehr oft an der Aussenlinie gestanden und bin zu emotional mitgegangen
    für mich stand auch das Gewinnen wollen vielleicht zu stark im Fordergrund. Wobei dieses Gewinnen nicht zu meinem Ego war, ich hatte meine
    Erfolge als Fussballer,


    das ganze kam aber nicht so einfach zugeflogen, ich hab aus Fehlern gelernt.


    und das alles bevor der Kinderfussball seinen heutigen Stellenwert bekam.


    warum ich hier jedoch manchmal kritisch schreibe,


    das ist die Radikalität , man kann es auch als extrem sehen, mit der du das ändern willst und das.möglichst überall, ohne die Gegebenheiten
    vor Ort zu kennen, nicht bedenkend dass gerade junge Trainer nicht die Lobby haben und auch noch nicht das Durchsetzungsvermögen
    um diese radikalen Forderungen umzusetzten.


    ich bin für schrittweise Veränderungen. und wäre auch mit kleineren positiven Ergebnisse zufrieden.


    für mich wäre es schon ein Riesenfortschritt, wenn ich auf allen Plätzen sehen könnte, dass 50 % von dem was im Kifu gefordert wird und sinnvoll ist
    umgesetzt wird.


    So wie du es ständig forderst ist in den meisten Vereinen in dem Umfang gar nicht durchsetzbar, da scheitert man. es gibt auch Ausnahmen, aber selten.


    in den 13 Jahren, die ich jetzt in diesem Verein tätig war, konnte ich 3 (!) Trainer davon überzeugen sich einigermassen an den Richtlinien des Kifu
    zu orientieren.


    Ich fühle mich da in meinem Ego verletzt, wenn man mir unterstellt, ich würde gegen den Kifu arbeiten.


    Günter

    Was ist denn, wenn der Typ dann jüdische Kinder oder Ausländer betreut???


    und was ist, wenn der einfach ein Fussballnarr ist, und auf dem Platz seine Gesinnung aussen vor lässt und keine Unterschiede macht???
    falls er das kann!!!


    wieviele Rechtorientierte feiern in der Buli den eigenen Torschützen aus Afrika, den gleichen Typ, den sie möglicherweise auf der Strasse anmachen?


    dies ist kein Problem des Fussballs, sondern der Gesellschaft.


    solange die so doof ist, Extreme, egal ob von links oder rechts, in unsere Parlamente zu wählen, brauch man sich nicht zu wundern, dass sie auch in
    anderen Bereichen tätig sein wollen.


    Günter

    für mich eine eindeutige Antwort


    mir ist ein Trainer lieber, der mal ein Seelchen verletzt, und im Training und Spiel nicht alles richtig macht bedeutend lieber als gar kein Trainer.


    wo soll dann ein 20jähriger Einsteiger dann seine Erfahrung im Umgang mit Kindern lernen, Fehler machen, daraus lernen,
    im Normalfall hat er keine Erfahrung im Umgang mit 6-10 jährigen.


    oder lernt er das inzwischen auf einem Lehrgang?


    Andre könnte heute z.B. seine Vorstellungen und seine Erfahrungen nicht kundtun. denn nach eigener Aussage war er einer von denen,
    wo man hier sagen müsste. besser kein Trainer.


    habt ihr alle euer Gedankengut in Richtung Kinderfussball von anfang an gehabt? dann bewundere ich euch und zolle euch meinen grössten Respekt.


    ich hatte das nicht, musste es erst erlernen.


    Günter

    @ Andre


    ich hab mal eine Frage an, die ich eigendlich schon länger stellen wollte, aber nirgendwo so richtig reinpasst.
    dehalb ganz einfach hier.


    du hast ja vor 5 - 6 Jahren eine Mannschaft trainiert.


    kannst du mir mal mitteilen wieviel davon inzwischen aufgehört haben, den Verein gewechslt haben bzw jetzt immer noch spielen.


    Wäre dir für die Antwort dankbar.


    Günter

    um uns nicht wieder hinterher gegenseitig anzuhusten, nur weil man unterschiedliche Begriffe nennt, aber eigentlich das Selbe meint.


    darin sehe ich ein grosses Problem hier im Forum, weil es dazu führt, dass oft unterschiedlich diskutiert wird obwohl man im Prinzip eine ähnliche Meinung hat.


    Kind 8 Jahre, der eine sieht bei Kind das 5 jährige vor sich, der andere den 12jährigen und führt dann seine diskussion.


    anstelle von kindgemäss finde ich den Begriff altersgemäss wie ihn Andre öfters anwendet viel besser.
    wird dann noch bei bestimmten Themen das Alter genannt, ergibt sich, glaube ich zumindest, eine viel bessere Diskussionsbasis.


    Günter

    Wir Eltern standen auf dem Hauptplatz an der Mittellinie und wollten das Spiel sehen




    wieso eigendlich, was habt ihr da zu suchen ????
    das was du da geschildert hast, scheint eine neue Erfahrung für dich zu sein.


    für mich seit Jahren, zumindest bei Heimspielen gängige Praxis.


    beim Rasenplatz durften Eltern, eh diesen nicht betreten, standen also immer hinter der Barriere,


    beim Hartplatz mit Laufbahn, 7er Spiel standen unserere Eltern auch hinter der Barriere.


    Gästeeltern, wurden immer höflichst gebeten, auch hinter die Barriere zu gehen, oder mindesten in 10 m Abstand von der Aussenlinie zu bleiben.


    kommt das nett, höflich mit einer kurzen Begründung rüber, wurde dem auch Folge geleistet.


    bei Auswärtsspielen, war das bis auf wenige Ausnahmen auch so.


    dieses direkt an der Spielfeldlinie stehen, sehe ich dagegen fast immer noch bei den Bambinis. kann ich als Aussenstehender aber nicht abstellen.


    Günter

    Ein Trainer, der nicht "kindgerecht" arbeitet, ist für mich schlimmer, als gar kein Trainer. Etwas falsch Erlerntes zu korregieren, ist meist schwieriger, als etwas neu zu lernen.


    Nehmt einen höheren Beitrag. Investiert diese Mehreinnahmen in Ausbildung der Trainer und Attraktivität des Traineramtes. Zwingt gleichzeitig die Trainer, sich an die KiFu - Richtlinien zu halten.


    was ist egendlich kindsgerecht? allein das kann keiner richtig beantworten, dies wird doch wohl in unserer Gesellschaft ständig diskutiert
    z.B. Schule und Erziehung, das zeigt doch allein schon die ewig geführte Diskussion, ob man Kinder sich frei entwickeln lassen soll, oder mit Grenzen erzogen
    wird.


    zum 2. Teil deiner Aussage:


    dies wäre der richtige Ansatz. Wäre, wenn die Verantwortlichen in den Vereinen da mitspielen würden. und daran haperst bei vielen doch gewaltig. Leider.
    Schon mal ne Diskussion in einer Mitgliederversammlung erlebt, in der es um 50 Cent Erhöhung des Monatsbeitrages für Jugendliche geht?
    da kriegst du das Krausen.

    Hallo Steini


    Erstmals Glückwusch für deinen Sohn. Aus Erfahrung weiss ich , dass gute Noten im Sport auch Motivation für andere fächer wein können.


    nun zum Thema:


    wir haben hier auch eine Basketballbundesligisten vor Ort.


    ganz starke Pressearbeit, vor allem in Bezug auf den Nachwuchs, Internat, und gehen viel in die Schulen. starke Resonanz.


    Ich hab mich schon des öfteren gefragt, ob das so ist, weil sie in der Buli spielen, oder einfach mehr machen. als andere Vereine
    die reden nicht, die tun was.


    Günter

    Toto


    an sich wollte ich in meinem Beitrag auf was anderes hindeuten.


    aber ich geh trotzdem auf das Verhalten des Trainers ein.


    nach 40 Jahren weiss ich nicht was richtig ist. ganz ruhig sein, oder auch Anweisungen zu geben.
    ok die sogenannten Dauerschreihälse lehnen wir ja wohl alle ab.um die geht es ja nicht, auch wenn sie immer als Argumetation herhalten müssen.


    aber es gibt viel dazwischen.
    ich hab Mannschaften erlebt, die waren tot (falls dir der Begriff nicht läufig ist, da war kein Leben in der Mannschaft) genauso war der Trainer,
    von dem hast du im ganzen Spiel keinen Ton gehört.
    ich hab aber auch Teams erlebt, da war Feuer drin, obwohl der Trainer im ganzen Spiel nur 2 Anweisungen gab.


    meine ureigenen personlichen Erfahrungen, die aber garantiert nicht repräsentav ist.


    die Mannschaft ist immer das Abbild des Trainers.


    zeigt der keine Emotionen . zeigt das auch die Mannschaft nicht
    zeigt er zuviel Emotionen zeigt das auch die Mannschaft in ihrem Verhalten.


    ich sag immer, den Mittelweg finden, und die eigene Trainerpersönlichkeit nicht verleugnen (das merken die Jungs schnell)


    fällt mir gerade so nebenbei ein, obwohl es nicht zum Thema passt (oder doch)


    in den letzten 13 Jahren hat bei mir bis einschl. D-Jugend kein Spieler eine gelbe Karte bzw. 5 MinutenStrafe erhalten,
    obwohl ich meine betreffende Mannschaft immer leistungsorientiert (nach meiner Definition) eingestellt hatte.
    Meine Devise war immer: jedes Spiel gewinnen wollen , aber nicht müssen, und dabei den Gegener nicht als Feind sehen.


    Günter

    Aber genau deswegen darf man meiner Ansicht kein Jein oder kein Ja posten....es darf nur ein NEIN ein klares Nein geben....finde ich...aber ich kann mich ja täuschen...bestimmt.


    bin etwas verwundert, wieso stellst du eine offene Frage und gibts dabei aber schon die klar definierte Antwort vor?


    ich bin nicht weit weg von deiner Grundansicht, aber an dieser Differenz (sagen wir mal 20 - 25 %) wirst du scheitern, wäre sehr schön, wenn ich irgendwann mal Abbitte leisten müsste, aber es wird nicht eintreten.


    ich bin weitergekommen als ich 30 % meiner Idealvorstellungen gestrichen habe, und das zu allen Zeiten.


    Günter

    Es kann keine Einigung geben, weil die Diskussion vergleichbar ist mit der Diskussion: Gesamtschule versus Dreigliedriges Schulsystem. Hier spielen längerfristige Grundüberzeugungen und eigene Erfahrungen eine große Rolle


    wie sagt ma: wo du Recht hast hast du Recht., hier für ich schon seit Jahren im Bekanntenkreis (auch viele Lehrer) Diskussionen, die zu keinem
    Ergebnis kommen, sondern von der eigenen Einstellunggeprägt sind, mit vielen richtigen Argumenten auf beiden Seiten.


    so sehe ich das auch beim Fussball!!!!!


    Günter

    Fair Play


    in aller Munde, tolle Konzepte.


    kann man Fair Play fördern, ja
    kann man Fair Play einfordern Nein
    Kann man Fair Play selbst leben Ja


    ich zieh mir jetzt wieder mal meinen Heiligenschein an (aber nur für kurze Zeit)


    vor 9 Jahren (wurde da eigendlich der Fair Play Gedanke so hoch angesetzt, ich weiss es nicht mehr)


    E2 , zum Abschluss der Punktrunde 2 Mannschaften punktgleich.
    nach Rücksprache mit dem anderen Trainer vorgeschlagen, dass beider Mannschaften die Meisterurkunde kriegen. es ging ja wirklich um die goldene Annanas.
    Kreisvorstand lehnte das ab, Spiel auf neutralem Olatz mit offiziellem Schiri angesetzt.


    nach Rücksprach mit den Beteiligten erreichte ich dann, dass Spiel bei uns stattfindet, der gegnerische Trainer pfeifft und anschliessen
    ein gemeinsamer Saisonabschluss der Punktrunde stattfindet.


    das Spiel endete Glücklich 1.: 0 für uns.


    Siegerehrung gabs dann bei einem gemeinsamen Essen beider Mannschaften, bei dem beide Teams plötzlich verschwunden waren.
    während die Eltern, die einen zufriedener wie die anderen noch en Bier oder Sekt tranken, machten die Jungs ihr Rückspiel, das dann die
    andere Mannschaft gewann.


    nach Ansicht einiger hier, gab es aber einen fatalen Fehler gegenüber dem Kinderfussball.
    beide Trainer, der Schiritrainer etwas leiser, der Aussenstehende , das war ich, etwas lauter, gaben während des Spiels des öfteren ihre Anweisungen.
    seltsamerweise hat das keinen gestört.


    das ist in meinen Augen gelbter Kinderfussball und Fair Play.


    Günter

    Was ist schlimmer?
    Ein Kindertrainer, der die Philosophie Kinderfußball nicht verstanden hat und die Kinder trotzdem trainiert oder kein Trainer?


    Ich würde mich über Antworten freuen


    Ganz klare Antwort: Jein


    wann trainierst du lieber: bei Sonnenschein auf Rasen, oder bei Gewitterregen auf Aschenplatz??


    den Kindertrainer, der die reine Philosphie des Kinderfussball vertritt, habe ich auf dem Platz leider noch nicht kennengelernt.
    das gegenteilige Extrem wird inzwischen hochst selten von mir gesichtet, da hat sich zum Glück im letzten Jahrezehnt einiges zum besseren
    entwickelt.


    dazwischen gibt es aber die Masse an Trainer, die eine mehr in die, die anderen mehr zur anderen Seite tendierend.


    und da ist mir jeder lieber, als gar kein Trainer.

    Ich werd auch keinem Kind sagen er kann nicht mehr kommen weil es nicht her passt bzw ein Handicap hat.


    das wollte ich auf keinen Fall vermitteln, das soll auch nicht der Fall sein.


    ich wollte an sich nur rüberbringen, dass due dieses Problem nicht lösen kannst, sondern nur damit leben.


    Günter

    Rene


    ganz banal gefragt: bist du Trainer oder Sozialarbeiter bzw. Kinderpsychologe.


    die Problematik liegt doch hier eindeutig nicht im fussballerischen Bereich. zieh den Heiligenschein aus, und überlass das Problem den Eltern.


    Günter

    Hallo Rene


    durch dich sind wir wieder doch beim Fussball gelandet.


    deshalb Bestätigung für dich.


    AH- Ü 50, 13 jährigen Sohn mitgenommen (grosse Fehler) nach dem Spiel: Papa du spielst ja ganz anders wie du uns eerklärst wie wir spielen sollen.


    nie mehr mitgenommen.


    Günter