Beiträge von guenter

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    die hier geschilderte Problematik ist bei nicht leistungsbezogenenen Mannschaften gängig zu beobachtenden, und auch nicht neu, sondern ein uraltes Problem,
    das sich jedoch den letzten Jahren verstärkt hat.


    C- und B-Jugend, das pupertäre Alter, Neues wird gesucht und ausprobiert, Lust und Unlust im ständigen Wechsel, ein Alter, indem man selbst entscheidet welches Hobby man ausüben möchte und nicht mehr durch die Eltern beeinflusst wird, die Erkenntnis, dass man eigenen oder anderen Ansprüchen nicht gerecht wird, und sich dementsprechend umorientiert. Freundin, Party, auch die Ansprüche durch Schule und Beruf kann nicht jeder mit seinem Hobby vereinbaren.


    Viele haben schon 10 Jahre Fussball hinter sich, da muss was neues her.


    viele kommen auch mit der Umstellung vom Kinder- zum Jugendfussball nicht klar


    da heute ja im Kinderfussball nach Möglichkeit alles mitgezogen wird, und alles unternommen wird, damit keiner aufhört,
    kommen die normalen Abgänge halt in konzentrierter Form im C- Und B-Jugendalter


    es bleiben letztendlich die, für die vorher der Fussball nicht nur Spassfaktor hatte, sondern das tatsächliche Interesse und Leistungsbereitschaft im Fussball gegeben war.


    Für mich ist die Frage offen, ob durch andere Gewichtungen im Kinderfussball da eine Änderung zu erreichen ist.
    Ich denke da z,B, Förderung des eigenen Leistungswillen, grundsätzliche Einstellungen zum Fussballsport einfordern, Frusttoleranzgrenze fördern usw.
    Dies würde dann jedoch in einigen Punkten den Vorstellungen über den Kinderfussball widersprechen.


    Ich kenn die Antwort nicht.


    gg


    meines Erachtens kann dieser Entwicklung durch kein noch so tolles Trainingsangebot wesentlich beeinflusst werden.

    TRPietro


    ich kann deine Ansicht schlecht nachvollziehen.


    es gibt Tätlichkeiten, die nicht geduldet werden dürfen, und auch entsprechend bestraft werden müssen.


    es gibt da schon schlimme Sachen, die Ohrfeige, das Reingrätschen von hinten, ohne Chance den Ball zu erwischen, die sogenannte Notbremse, der Ellbogencheck
    beim Zweikamp,Revanchfoul u.a.


    Wohlwollende können da immer noch irgendwelche Erklärungen finden (oder besser: erfinden)



    aber für besagtes Foul gibt es nicht die geringste Form einer Erkläkung oder Ausrede. das ist schon eine ganz andere Kategorie
    Foul ist ja auch dazu nicht der richtige Ausdruck.
    für mich war das eine bewusste Tätlichkeit, mit dem Ziel einen Gegner schwer zu verletzten.
    ich habe selten etwas Vergleichbares erlebt.


    die Strafe kann gar nicht hoch genug sein. da gibt es keinerlei Ausreden.


    unbegreiflich auch die Aussage von Fink (von dem ich ansonsten vviel halte)

    Nach dem Mittag hatten wir Axel Zehle zu Gast der bei Schalke und jetzt Fortuna Düsseldorf als Mentalcoach arbeitet. Thema war mannschaftsführung in allen Facetten. Der Vortrag war richtig klasse und ich denke, dass jeder für sich etwas mitnehmen konnte


    Kannst du hier mal vielleicht etwas näher drauf eingehen. /Richtschnut, Schwerpunkte)


    Für mich ist als zumindest genauso wichtig, wenn nicht wichtiger, wie eine Trainingseinheit.


    gg

    Eines war auffällig, bei den wirklich guten Teams spielten alle mit einer gewissen Portion Aggressivität, da wurde um jeden Ball von jedem Spieler gefightet


    @GC das war immer schon so. Spieler mit einer gesunden Aggressivität setzen sich letzendlich durch.Trainierbar mit 1:1 in Turnierform, dann jedoch auch abhängig
    von der von Steini angesprochenen Kopfsache, das ist letztendlich entscheidend



    . Gras fressen, Platz umpflügen und Grätschen


    @ Schimanski, das hat nichts mit gesunder Aggressivität zu tun. zumindest nicht aus meiner sichtweise


    Nur ganz wenige haben den Biss und den Willen, gewinnen zu wollen.[/quote


    woher soll die kommen, wenn es im kinderfussball nur um Spass gehen soll?
    [quote='Steini','index.php?page=Thread&postID=53043#post53043']: Fußball spielt sich zu 90% im Kopf ab


    vielleicht nicht 90 %, aber ein entscheidender Faktor. kommt aber nicht von selbst. Aufgabe des trainers, widerspricht aber dem Spassfaktor in vieleen Bereichen

    [quote='Steini','index.php?page=Thread&postID=53043#post53043']Nie Larifari. Ich mache bei jedem Training vor, dass ich heut richtig Bock hab[/quote


    wie machst du das, wenn du als Trainer nur sachlich und ruhig vorgehst, keine Emotionen zeigst, im Spiel absolut ruhig ?
    wie lebst du deinen Jungs Agressivität, Biss, Gewinnen wollen, Kopfsache vor?
    widerspricht das dass nicht dem Spassfaktor im Kinderfussball, wo es darum geht, die Kinder einfach nur spielen zu lassen?
    Wenn mir als Trainer das Gewinnen egal ist, kriegen das die Jungs mit, wie sollen sie da dann eine andere Einstellung bekommen?


    Aggressivität, Einstellung im Kopf, richtig Bock haben, Gewinnen wollen auf der einen Seite - auf der anderen Seite der spassfaktor und Spieln lassen
    des Kinderfussballes. ein Widerspruch, oder wie lässt sich das vereinbaren?

    gg

    ich hab schon öfters geschrieben.


    es ist in jedem Landesverband anders, und vieles wird auch vermischt


    Sparkassen Cup gibts auch bei uns, hat aber hier gar nichts mit Sichtung zu tun


    Kreisauswahlsichtung Ende F-Jugend gibt es bei uns gar nicht.


    Hallensichtung bei uns unbekannt


    hier werden jeweils zum Saisonende im E-Jugendbereich vom Verein talentierte Spieler gemeldet, die dann mit Spiel und Übungen gesichtet werden.


    nachträglich werden aber immer wieder Spieler aufgenommen, die aufgefallen sind, bzw. wo sich ein Trainer stark macht, und die Leistung stimmt.


    im Laufe des Jahres finden dann Stützpunkturniere, an dem verschiedene Stützpunkte teilnehmen, statt, bei dem dann Talentiertesten


    fürs Verbandstraining (auswahl) gesichtet werden.


    da es ja überall anders ist, und das bei sehr vielem, kann ich jedem nur empfehlen, bei solchen Fragen ganz einfach mal beim Kreisverband anzurufen, die geben gerne
    und vor allem die richtige zutreffende Antwort


    gg

    Warum hat eigentlich noch keiner Kopfballlernbälle bzw. Jonglierlernbälle erfunden, bzw. produziert?


    klar kann man alles perfektionieren.


    aber das gibt es doch schon alles, mit etwas Fantasie.


    Luftballon - das beste Trainingsgerät im Kleinstkinderfussball, und nicht nur da


    Wasserball - gibts in all möglichen Grössen und Festigkeit


    Schaumstoffbälle - für mich ein muss im Bambinialter


    Gummibälle - gibts auch in all möglichen Grössen und Festigkeit


    und diese Bälle sind nicht nur zum Kopfballspiel geeignet


    bei mir in der Halle bis einschl. F ein ständiger Begleiter.


    die Luftballons zur Auflockerung und kognitiven Trainingsinhalt darüber hinaus.


    gg

    NRA



    du solltest mal überlegen, ob es als Einstieg für dich nicht sinnvoller ist, 1 Jahr als Co-Trainer zu wirken, reinzuschnuppern, Erfahrungen sammeln, dich in der Zeit
    in die Problematil des Kinder und Jugendfussballes einzuarbeiten.


    als 18jähriger Trainerneuling direkt in das Haifischbecken von F-Jugendeltern zu springen, kann schnell zu Frust führen.


    überprüfe aber unbedingt, welche Untgerstützung du vom Verein zu erwarten hast.


    gg

    wir kritisieren hier ja öfters den DFB in Verbindung zum Breitensport und Kinderfussball.


    da muss dann aber auch mal ein Lob hin, wenn er was positives tut.


    in den nächsten 3 Jahren sollen 20.000 Lehrer (vorrangig Grundschullehrer) in Kurzlehrgängen vor Ort speziell für diese Zielgruppe ausgebildet werden.
    als zusätzlichen Anreiz gibt es für die Teilnehmer Bälle für die Schule.
    mit Blick auf Ganztagsschulen eine sehr positive Initiative.



    ein sehr interessantes Objekt startet derzeit der Saarländische Fussverballverband


    dort werden Schülermentoren mit Schwerpunkt Fussball in der Schule ausgebildet.


    ab 15 Jahren werden Schüler, mit sportlichem Hintergrund in 45 Stunden als Trainingshelfer für Lehrer und Vereinstrainer unterrichtet.
    die Inhalte richten lehnen sich stark an die Richtlinien des Kinderfussballes an.
    Fussball ist zwar Schwerpunkt, aber nicht ausschliesslich.
    in meinen Augen ein hervorragendes Konzept.


    aus meiner Sicht setzt dert DFB jetzt dort einen Schwerpunkt, wo langfristige positive Ergebnisse zu erwarten sind und wo auch einiges zu bewegen ist.


    gg

    ich kenn sie auch, die Mannschaften, die unsportlich auftreten


    aber sie sind vereinzelt


    eine Statsitik aus der hiesigen C-Jugend Bezirksliga ergibt ein ganz anderes Bild. hier gibt es übrigens eine Fainesstabelle.


    insgesamt bis jetzt 224 Spiele


    rot 2
    gelbrot O
    Zeitstrafen 10
    gelb 98


    10 von 14 Mannschaften haben weniger als 10 mal gelb
    12 kein rot
    9 keine Zeitstrafen



    pro Spiel wurde also weniger als 0,5 mal gelb gezeigt


    praktisch sind es 2 nur Mannschaften, die ein noch wesentlich besseres Ergebnis versauen (2 von 14)!!!!


    für mich ein erfreuliches Bild, das für mich mehr in den Vordergrund gehört, als Einzelfälle, die immer wieder hochgespielt werden.
    über Negatives wird halt mehr gesprochen als über Positives


    gg

    du hast ne ganze Menge Probleme, die müssen ja irgendwie entstanden sein. die sind ja nicht eo einfach da.


    immer sind die anderen Schuld. so wie ich dein Geschriebenes lese, würde ich dir mal mehr selbstkritische , Betrachtungsweise empfehlen.


    ihr werdet nicht vollgenommen und bekommt keinen Respekt . welchen Respekt? das muss man sich erarbeiten, das kann man nicht einfach so verlangen.


    wenn du deiner Trainingsplanung nicht nachkommen kannst, weil deine spieler zu schlecht sind, dann must du die Inhalte ändern.


    ich hätte auch keinen Respekt vor einem Trainer, der mir nicht mitteilen kann, wo das Training stattfindet, bzw. mich nicht in kürzester Zeit rurückrufen würde,
    um mir das mitzuteilen.


    du hast mit 19 jahren C-Lizens. Respekt. aber zu behaupten, dass du deshalb weisst was richtig im Kinder- und Jugendfussball ist, klingt für mich etwas arrogant.
    mal überlegt, wie das bei deinen Trainerkollegen ankommt?


    dass bei der Rückrundenbesprechung von 2 Trainern einer Mannschaft keiner anwesend ist, würde mich als Trainerkollege auch stören. sowas muss man einfach einrichten können.


    setz dich mit deinem Kollegen zusammen und reflektiert mal, was ihr bei euch ändern müss, bevor ihr anderes zu ändern versucht.bzw von anderen Änderungen erwartet,.


    lies mal den Beitrag von Madd genau durch, der zeigt wie es z.B. gehen kann.


    klingt jetzt für dich sicherlich nicht positiv. aber du bist noch jung. und wenn du kritikfähig bist, und das muss man gerade als Trainer sein, und diese Kritik
    entsprechend positiv verarbeitest, dann kannst du bei deinem Engagement noch einiges erreichen.


    gg

    Andre


    absolut keinen Widerspruch zu dem, was du geschrieben hast.


    trotzdem gibt es 1:1 Variationen, die anders aussehen. ich kann keinen Bezug auf die Lahm-Situation nehmen, da ich die nicht kenne.


    es ist auch immer etwas schwierig bestimmte situationen deutlich verständlich zu beschreiben. ich versuchs trotzdem.


    RA mit Ball aan Aussenlinie, mittleres bis hohem Tempo
    LVT mit im Laufduell seitlich nach vorne ca 1 m versetzt.


    RA zieht nun nach innen. nach deiner Version muss nun LVT im Laufen voll abstoppen, 3/4 Drehung im Uhrzeigersinn.


    nach meiner Version macht er lediglich 1/4 Drehung nach links im gleichen Lauftempo und hat LVT wieder in einen für ihn günstigen Position.


    was ist denn nun besser?


    es gibt halt viele 1:1 situationen, und nicht alle sind auf gleiche Art lösbar.


    anders sieht es natürlich aus, wenn ich den Stürmer stellen kann, die Laufgeschwindigkeit reduzieren und somit in die Rücklauf bzw. Seitlauflauf komme.


    gg

    ein solches Trainingslager bringst Chancen hat abver auch ein rieseiges Gefahrenpotentail


    Aktive und B-jugend sind hier absolut nicht vergleichbar


    es handelst sich um eine 2. mannschaft, welche Klasse? sehr entscheidend, da dies die Einstellung und die Erwartunghaltung der Spieler beeinflusst.


    2 erlebte Beispiele:


    einmal C-Klasse , einmal Bezirksliga. Trainer gab den Freitag abend frei zum "Saufen" mit der Ankündigung, dass wer am samstag um 7 Uhr nicht zum Waldlauf erscheint
    heimfahren kann.



    Ergebins; das ganze hielt sich in Grenzen, alle waren um 7.oo Uhr angetreten, wenn auch der ein oder andere im dicken Kopf, liess sich aber keiner anmerken, die haben sich bis zum geht nicht mehr gequält.



    im anderen Fall, Bezirksliga, neuer Trainer, verordenete ab 10.oo Uhr Bettruhe.


    Folge: Spieler büchstens aus, Trainer musste noch vor Saisonbeginn seinen Hut nehmen, da er es bei der Mannschaft auf deutsch verschissen hatte.


    selbst erlebt, in einem Fall war ich der Trainer, in einem Fall Ansprechpartner des Trainers.


    bei einem Trainingslager mit unteren Mannschaften muss sehr sehr überlegt vorgehen sonst geht das ganze in die Hose.


    da sind Trainingskonzepte zweitrangig.



    ich weiss wovon ich hier schreibe, ich hab einige "Trainingslager" bei unterklassigen Vereinen mitgemacht, sowohl als Trainer wie auch als Spieler.


    die Erwartung an ein solches sind zwischen Trainer und spieler sehr unterschiedlich.


    wer es geschickt nutzt, kann aber beide Seiten befriedigen und enorm zur Teambildung beitragen.


    dazu zu man aber auch wissen, dass in diesem Bereich die Teambildung im Gegensatz zu Trainingsfortschritten einen wesentlich höheren Stellenwert hat.


    gg










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