Beiträge von guenter

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    Deshalb braucht es auch nicht mehr als Zivilcourage,



    @ TW


    kann hier nicht näher darauf eingehen, hab dir deshalb ein Mail geschickt,


    nur soviel:


    Zivilcourage zeige ich dort, wo ich selbst durch meine Einflussnahme punktuell was erreichen kann. ich sehe es aber nicht als Aufgabe des Trainers
    grundsätzliche gesellschaftliche Probleme anzugehen. dazu sollte es kompetentere Personen und Institutionen geben.


    gg

    Guenter und Schimmi sind trotz gleicher Zielverfolgung zu unterschiedlichen Ursachen gekommen. Während Günter glaubt, das Fussball ohne Leidensfähigkeit individuell nicht zur obersten Spitze führt, meint Schimmi, das die geringe Erfolgsquote am nicht ausreichend durchdachten Jugendförderkonzept liegt!



    @TW


    diese Aussage ist schlichtweg falsch.
    ich bezog bzw. beziehe mich nicht auf irgendwelche Jugendkonzepte.


    meine Aussage bezog isch daruauf, dass für die Durchsetzung zum oberen Leistungsbereich gewissse Eigenschaften (z.B. Druck aushalten) unbedingt erforderlich sind, und
    diese bereit bei den Heranwachsenden gefördert werden sollte.


    meiner Meinung gehörte das in das Juendkonzept, wohlgemerkt, wir sprechen jetzt von der absoluten Elite,


    gg

    Der Trainer "alter Schule" versteht sich als Befehlsverteiler mit Unfehlbarkeitsanspruch. Er kommentiert auch während des Spiels seine Akteure, kritisiert im Nachhinein die Fehler einzelner vor allen Beteiligten. Er fühlt sich dann sicher, wenn zwischen ihm und dem besten Spieler seines Teams noch ein großes Stück Autorität liegt. Was im Training nicht geübt wurde, wird auf dem Platz per Kommando-Anweisung nachgeholt. Er identifiziert sich nahezu ausschließlich über den sportlichen Erfolg und dem Tabellenplatz. Er sagt , wollte begreifen, was du wirklich mitteilen willstnicht, "wir haben heute verloren", er sagt: "ich habe heute gewonnen"! Disziplin ist für ihn der Erfolgsgarant! Zum Lachen geht er am liebsten in den Keller!


    Hallo TW


    hab jetzt deinen Artikel 5 x gelesen, wollte begfreifen, was du wirklich mitteilen willst, ich schaffs nicht.


    Beispielhaft obiges, ist das Ironie oder deine wirkliche Meinung?


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass bei uns in der Gegend, die mir bekannten Trainer, und ich kenne auf Grund meines Alters viele (Alter hat auch manchmal Vorteile)
    gerade die älterne Trainer entgegengesetzt deiner Schilderung handeln und tätig sind.


    die älteren Trainer (gmeint sind hier die schon länger tätigen ) sind die, die immer wieder auf Fortbildungen waren, sich austauschten und sich neuen entwicklungen anpassen konnten, gerade diese brauchten nicht mehr die grossen Tabellenerfolge, da sie die Realit#t sehr gut einschätzen können, keine nicht erüllbaren Ambitionen mehr haben
    und Altersmässig den Trainerjob für ihr Ego (meistens) nicht merh benötigen.


    im Gegensatz dazu habe ich viele Jungtrainer und kurzfristige Vatertrainer erlebt, die voller Ambitionen und mit hohen Erwartungen gestartet sind und nach kurzer Zeit
    wieder von der Bühne verschwunden sind. die Hälfte der Trainer im Jugendbereich bei Dorfmannschaften sind Eintagsfliegen!!!


    gg

    Und noch ein Kreis, wo das eine Ende hat ;)



    Andre, du bist nicht auf dem laufenden. das ist die neue Trainergeneration.


    durch implatation von Chips bei Fussballern, kann der Trainer jetzt direkt über den Joystick auf die Spieler Einfluss nehmen.


    das Reinbrüllen und hektisches Treiben an der Linie gehört dann endlich der Vergangenheit an.


    jetzt noch der richtige Chip im Ball, und dann kommt der auch dort an, wo er hin soll.


    Passtraining im Training endlich auch nicht mehr nötig.


    das werden herrliche Zeiten.


    gg

    Aus den vorgenannten Gründen ist es m.E. sinnvoll diese Rechtsfragen ins Kurzschulungsprogramm und die Trainerlizenz-Ausbildung einfließen zu lassen.



    wo fängst an und wo hört es auf.


    statistisch belegte Zahlen, gestern bei uns in der Zeitung veröffentlicht:


    knapp über 50 % der Eltern schlagen ihre Kinder


    2/3 der Eltern finden es normal, wenn man Kindern mal gelegentlich ein "Klapps" (schön verniedlicht) gibt.


    muss man da als Trainer nicht auch aktiv werden?. aber das kriegt man in der Öffentlichkeit ja meistens nicht mit. was ich nicht weiss, macht mich nicht heiss.


    ich bekam mit, dass ein Junge in der Mannschaft gelegentlich vom Vater eine "gelangt" bekam.
    was sollte ich tun? ihn anzeigen, ansprechen? wer das tut, ist auch meinen Argumenten gegenüber verschlossen.
    ausserdem gibt es da ja wohl Personen, die dem ganzen näher gestanden haben als der Trainer. (Mutter, Opa, Oma, Bruder).


    ich will damit sagen, dass man als Trainer (und nicht nur die) schon die Augen offen halten soll, aber sie sind nicht die Weltverbesserer.


    und Defizite der Eltern können nicht durch den Trainer ausgeglichen werden.


    gg

    ch vermute (ohne es zu wirklich wissen), dass auf der psychologischen Seite noch viel Luft nach oben ist, also nicht die fussballerischen Ausbildung verbesserungswürdig ist, sonderen deren Begleitumstände (zu viel Druck, zu viel Gewinndenken, zu wenig Kind/Heranwachsenere sein dürfen, zu wenig individuelle mentale Betreuung, etc.).



    ich komme hier zu der entgegengesätzen Erkenntnis.


    ganz oben scheitern viele Talente, weil ihnen letzendlich der letzte Biss fehlt, mit dem Druck, der dort herrscht nicht umgehen können, auch dem Druck des Gewinnen müssen,
    nicht Leidensfähig sind und ähnlichem.


    wo soll das plötzlich herkommen, wenn sie dies nicht als Heranwachsende (ich sprech nicht von Kindern) lernen.


    ab einem bestimmten Niveau finden wir im Fussball die Ellbogengesellschaft. sich hier durchzusetzen erfordert mehr als fussballerisches Talent.
    ob man das gut findet oder nicht, es ist einfach so und wird sich nicht ändern.


    und jetzt stimm ich dir zu, hier ist in der psychologischen Seite noch viel Luft.
    nämlich in der Betreuung, im Heranführen, im Umgang mit diesem Druck und den anderen Begleiterscheinungen. hier werden noch viele Talente sich selbst überlassen.


    gg

    eine interessante Variante hab ich bei einem Jugendturnier in Frankreich erlebt.


    Abseits wurde erst ab Höhe !6er gepfiffen. fand ich ganz gut.



    ansonsten meine persönliche Vorstellung:


    passives Abseits ja, aber nicht mehr im 16 m-Raum.


    aber ändern können wir eh nichts, das gelingt nicht mal dem DFB.


    gg

    Die Zuversicht teile ich noch nicht.


    ich auch nicht.


    die einfachste aller einfachen Ansätze sind ja offensichtlich flächendeckend nicht möglich umzusetzen.


    die Abschaffung von Tabellen und Meisterschaften in der F-Jugend.


    während dies bei uns in der Region schon seit über 15 (!) Jahren und zwar mit positivem Ergebnis abgeschafft sind, ist das offensichtlich anderswo noch kein Thema .


    deshalb habe ich grossen Zweifel, dass sich die FLP flächendeckend durchsetzt. wenn überhaupt, dann dauert das eine ganze Fussballergeneration. Leider.


    Beispielhaft steht dafür die Grundsätze im Kinderfussball. wie lange gibt es die schon und wo werden sie schon, oder besser gesagt, wo werden sie noch nicht, durchgesetzt.


    das heisst jetzt jedoch nicht, dass man die Bestrebungen danch aufgeben sollte. Steter Tropfen höhlt den Stein.


    gg

    Hallo Milky Way


    du wirst langsam alt.


    ich mein das natürlich fussballerisch.


    dein Körper fängt an sich zu wehren, gegen deine eigenen Ansprüche an ihn.


    das mussten schon Generationen von Fussballern feststellen


    das kommt noch stärker zum Ausdruck, wenn in jungen Jahren nicht die Grundlage gelegt wurde, den Ansprüchen im älteren Bereich gerecht zu werden.


    ich weiss wovon ich schreibe, hab bis zum 60. immer gespielt, meinte oft es müsste noch gehen wie mit 20, hab aber immer dann prombt die Quittung bekommen,
    bis ich mich dann auf mein jeweiliges Alter bersonnen habe, zurückgeschraubt., und da ging es wieder.


    also akzeptier dein fussballerisches Alter. das bringt dier letzendlich mehr, wie jeder Arztbesuch.


    gg

    tobn


    kann dir nicht in allem zustimmen.


    kenne wenige Eltern, die Vereinsmitglied wurden, weil ihr Kind mit dem fussball anfängt, wenn, dann waren sie es vorher,


    Vereinswechsel wg. Anstosszeiten oder Trainingszeiten sind mir bisher nicht untergekommen.


    das Argument Vereinsaustritt zieht hier im konkreten Fall also nicht.


    Natürlich kann es mal einen Einzelfall geben.


    und da komme ich zu dem wo ich dir wiederum zustimme


    Tobias hat Probleme mit der Elternschaft. aber er sieht die Einzelfälle als grundsätzliches Probllem an, und das ist sein Fehler. er macht sich Probleme wo keine sind.
    wenn 1 Elternteil mit der Zeit nicht einverstanden ist, ist das deren ureigenes Problem,, aber doch nicht der gesamten Elternschaft. das muss man halt dann mal so hinnehmen.


    hier werden des öftern Einzelfälle als eine Grundproblematil vermittelt, was aber bei genauerem Hinsehen nicht der Fall ist.


    gerade junge Trainer tun sich jedoch mit solchen Einzelfällen erfahrungsgemäss sehr schwer, anstelle diese einfach als Gegebenheit zu akzeptieren und ihre
    Kraft auf das wesentliche zu richten.


    das meinte ich mit mehr Selbstbewusstsein, mehr über gewisse Dingen (Einzelfällen) zu stehen.


    eins gibt es nämlich im Fussball(und nicht nur dort) nicht: man kann nicht allen gerecht, besser gesagt, den Wünschen und Vorstellungen jeden einzelnem Elternteil gerecht werden.


    meine Devise war: auf einzelfälle zwar eingehen, aber in ihrer Bedeutung weit hinten anstellen, und wenig Energier dazu verwenden.




    gg

    wenn ich Tobn richtig verstehe, sollst du das Problem der überzähligen Spieler nicht zu stark in den Fordergrund stellen und komplizieren.


    ist dem so, so stimme ich zu.


    Überlege doch mal, was du im normalen Training tun würdest. ist doch da wohl Alltag.das würde ich dann genauso in der Lehrprobe machen.


    am wichtigsten ist doch wohl, dass du sie ausreichend und sinnvoll beschäftigst und nicht rumstehen lässt.


    gg

    Verfügbarkeit des Platzes und zeitliche Möglichkeiten des Trainers bestimmen die Trainingszeiten. Punkt!


    Spiele in der Woche werden von anderer Stelle festgesetzt. Punkt !


    Wem diese Zeiten nicht passen, soll sein Kind zu Hause lassen, oder anderweitig eine passenden Möglichkeit suchen. Punkt !!!


    fragt man 10 Eltern nach den passenden Trainingszeiten hat man mindestens 5 verschiedene Vorstellungen.


    manchen Trainern wünschte ich mir mehr Selbstbewusstsein gegenüber diversen Eltern.


    gg

    Ich habe mir im Dez. in einer Soccerhalle das Knie verdreht . Schmerzen in den ersten drei Wochen extrem. Eine Woche bin ich mit Krücken gelaufen.


    Nich mein Knie, sondern meine Oberschenkelknochen, die im Becken liege


    Hallo Milky Way


    bin leicht irriitiert. was nun? Knie oder Hüfte?


    oder gar etwa beides zusammen? das würde ja dann bedeuten, dass generell was im Argen liegt. dann kännst du den aktiven fussball leider wohl endgültig an den Nagel hängen.


    gg

    man kann die Zeit nützlicher damit verbringen, die Fussballkunst mit Tempowechsel etwas spielnäher zu gestalten.


    das macth besagter Trainer, da baut er schon einiges ein, damit noch was Sinnvolles rauskommt. wie gesagt er ist kein Schlechter.


    für mich ging es um den Unterschied, dass das was die Mädels fordern, von den Jungs mit Maulerei bedacht wird.


    hast du aber gut erklärt. hab ich auch so in etwa vermutet.


    ich glaub, ich würd mich als Mädchentrainer nicht eignen, das würd mich zuviel Nerven kosten.
    zum glück wollte meine tochter kein fussball spielen.
    dagegen haben mich Mädels die bei Jungs mitkickten immer wieder überzeugt. da stimmte vieles. seltsam?


    tobn


    Platz und Zeitgründe bestehen nicht.


    gg

    tobn


    es gibt mit Sicherheit viele vergleichbare oder ähnlich gelagerte Fälle als Begründung.


    oft ist es auch eine nicht richtige Wahrnehmung.


    ich hab in der E-Jugend bei Führung (ab 2:0) meine beiden dominierende Leistungsträger, spätestens mit Beginn der 2. Halbzeit ausgewechselt.
    dies führte natürlich zu einem Bruch in der Mannschaft und der Gegner wurde deutlich stärker und kam auf.
    10 Minuten vor Schluss diese dann wieder eingewechselt, und das spiel nahm seinen Lauf wie am Anfang.
    Meistens, ging auch schon mal schief, das hab ich dann in Kauf genommen.


    Aussagen nach dem Spiel:


    eigene Zuschauer: die 1. Halbzeit waren richtig gut, dann haben sie doch abgebaut.


    gegnerische Trainer: ach würden wir doch mal ein ganzes Spiel so konstant durchspielen, wie die 15 Minuten nach der Halbzeit.


    Fazit: gerade im unteren Jugendbereich werden die Spiele doch sehr stark durch Aus- und Einwechselungen geprägt, sowohl bei der eigenen wie auch fremden Mannschaft.


    Wenn man also der Devise des Kinderfussballes, alle möglichst spielen lassen, und zwar über längeren Zeitraum, folgt, muss man ganz einfach als Trainer
    solche Schwankungen in Kauf nehmen, insbesonders wenn die Zusammensetzung einer Mannschaft wie von Tobn beschrieben, und auf dem Dorf üblich ist.


    gg

    @ TW


    hab mal ne Frage an dich.


    beobachtet, dass tdie Juniorinnen und Damenmannschaft (gleicher Trainer) zum Warmmachen immer Runden läuft.


    darauf den Trainer (der übrigens die Mädels super im Griff hat, und eine gute Arbeit macht) angesprochen.


    Antwort: die Mädels wollen das so, also mach ich das, die wollen während des Warmllaufens ihr Schwätzchen halten. sie sind dann auch anschliessend viel konzentrierter
    bei der Sache.


    meine Frage: ticken die Mädels hier anders wie Jungs?


    irriger Gedanke: hätte das bei Jungs eventuell den gleichen Effekt?


    gg

    ähnliches Thema hatten wir vor kurzem.


    zum Teil ist das normal, da immer wieder gerade bei F und E zu beobachten


    dazu kommen für mich noch 2 Gründe


    1. ein zu intensives Aufwärmprogramm in diese Altersstufe, sehen oft wie eine zusätzliche Trainingseinheit aus. überfordert letztendlich die Konzentrationsdauer der Kids


    2. gerade in der Halbzeit werden mehrere Wechsel vorgenommen, da ist es normal, dass es wieder eine gewisse Zeit dauert, bis die Mannschaft wieder in Fluss kommt.
    zusätzlich kommen dann auch oft schwächere Spieler zum Einsatz.


    wenn dann alles zusammenkommt: Normalität, zu intensives Aufwärmen und mehrere Wechsel, dann ist das Beschriebene für mich einfach nachvollziehbar,
    was nicht ausschliesst, dass es auch noch andere Gründe geben kann, die dann noch dazukommen (ich denke hier zum Beispiel an die Ansprache des Trainers
    in der Halbzeitpause)


    gg