Beiträge von guenter

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    ....dass er ebend nicht offensiv mitarbeitet


    Andre, du hemmst die Entwicklung eines Spielers im Interesse der Mannschaft, bzw. Gewinndenkens, widerspricht total deiner Denke



    In einem 4-1-3 (oder wie man es nennen mag) sehe ich einfach schon mehr wichtige Aspekte, die ich dann auf dem Großfeld für ein modernes System brauche, als in einem 3-2-3 oder 3-3-2, bei dem das konsequente Umschalten von Offensive auf Defensive und umgekehrt einfach nicht so stark gefordert wird.


    sehe ich absolut nicht so. das ost eine Sache der Interpretation des jeweils gespielten System. Nicht das System ist im Jugendbereich entscheidend, sondern
    wie ich es auslege, nach welcher Phylosophie ich vorgehe.
    Beispiel: ein 4-4-2 kann absolut offensiv ausgerichtet sein, aber auch Catenaccio pur gespielt werden.
    Spielsystem werden aus meiner Sicht überschätzt, viel wichtiger ist für mich, wie interpretier ich die Grundformation und was mache ich draus.und das ist wiederum abhängig von den Spielertypen, die vorhanden sind.



    Dass die Kinder das komplette Mannschaftssystem verstehen finde ich auch gar nicht so wichtig in der D und das habe ich eigentlich auch gar nicht groß versucht ihnen näher zu bringen. Ich bin da sehr schnell zu Einzelgesprächen übergegangen, bzw. habe mir halt die beiden Außenspieler oder beiden Außenverteidiger geholt und konkret mit ihnen ihre Aufgaben besprochen.


    ein ganz bedeutender Hinweis. der bisher hier wenig beachtet wurde. Ob Kinder in dem Alter das begreifen können, weiss ich nicht, kann es mir auch nicht vorstellen. Entscheidend ist jedoch, dass sie das nicht müssen. Rückblickend muss ich sagen, dass ich auch in Einzelgesprächen die Spieler
    auf ihre jeweilige Aufgabe vorbereitet habe, das Ganze aber nur grob umrissen habe.
    Kinder und Jugendliche sollten mit taktischen Anforderungen nicht überfordert werden.


    gg

    Genau hier liegt aber vermutlich der Fehler derer Trainer, die mutig genug sind, in der Viererkette spielen zu lassen, ....aber umgekehrt vermutlich nicht das Grundwissen aufweisen, wozu die Aussen-VT in der Lage sein sollten....und lassen dieses Potenzial brach liegen. Ist meine persönliche Einschätzung..


    sehe ich genauso, Diskussion hatten wir schon mal bei der Viererkette. sehe sehr oft im Jugendbereich, aber auch bei unteren Aktiven, dass Trainer moderne Viererkette einführen. alle 4 immer auf eine Linie, ist halt ne Kette, letztendlich aber wenig Ahnung haben.


    r='Andre','index.php?page=Thread&postID=53922#post53922']Offensiv bedeutet für mich bei der Viererkette, dass ich unheimlich kernige spritzige schnelle ballsichere Aussen-VT habe[/quote]


    Viererkette nach meinen Vorstellungen macht nur dann richtig Sinn, wenn das gegeben ist.



    Probleme sehe ich aber, wie David Niedermeier, im Spielaufbau


    muss ich eindeutig widersprechen, so wie ich das 3-2-3 , vor allem mit den passenden Typen, war dies das absolute Plus der Mannschaft



    Wie du richtig beschreibst kann der 6'er dann als Absicherung mit den beiden Innenverteidigern ein Dreieck bilden und dient zusätzlich trotzdem auch als Anspielstation hinter den Angreifern. Wen sich der 6'er bei guenter in die Abwehr fallen lässt, fällt er als Anspielstation hinter den Angreifern weg. Genau da sehe ich den Widerspruch bei guenter.


    falsch: ich spielte mit 2 6er, könnte auch sagen 2 etwas defensiveren 10er, somit war immer 1 Anspielstation gegeben.


    wenn ich etwas mehr Zeit habe, werde ich versuchen es näher darzustellen.
    Muss gestehen, dass es mir schriftlich etwas schwerfällt, da es schon etwas differenzierter ist, trotzdem an der Tafel verständlich für das D-Jugendalter
    erklärbar.


    war auch auf die Spielertypen, die ich hatte zugeschnitten, beachtet dass bei der D9 auch der Gegner nur mit 8 Feldspieler agiert,
    die Mannschaft bereits die Grundvorrausssetzung, nämlich das Verschieben in der E glernt hat.


    gg

    1. Gibt es jemanden, der das 4:1:3 praktiziert...und wenn ja, welche Erfahrungen wurden gemacht?


    1.1 Diesbezüglich auch die Frage....ob die Kinder das Verstanden haben oder eher nicht?


    2. Warum würdet ihr das ablehnen? Wo sind die Einwände?



    zu 1: ausprobiert und davon abgekommen, da mir zuviel vom 6er abhängig, und ich stärker auf Offensive setzte
    bin dann umgestiegen auf 3 - 2 - 3 mit ähnlicher Vorgabe wie du, bei Abwehr wurde daraus ein 4-3-1
    in der Offensive ging ein 6er mit, der andere 6er rückte in die Abwehr für den offensiven Abwehrspieler, dies im Wechsel


    zu 2 Kinder versthen das schneller als man annimmt, hängt natürlich etwas vom entsprechenden Spielerty ab


    zu 3 nach meiner Denke gibt es keine Einwände zu deinem System, denn für mich ist im D-Jugendalter nicht das System entscheidend, sondern dass sie lernen, nach einem vorgegebenen System zu spielen, egal welches. Deshalb hab ich auch gelegendlich das System gewechselt.
    ich wollte die Kinder auch stets darauf vorbereiten, dass nach mir ja ein anderer Trainer, mit eigenen abweichenden Vorstellungen kommt.


    nutz doch ganz einfach die kommenden Turnier aus, die beste Möglichkeit alles mögliche auszutesten, wenn man nicht gerade auf den Turniersieg geil ist,
    was bei dir ja nicht gegeben ist.


    gg

    Daher spiele ich auch extra in der Stadt, also lieber unter vielen Fremden als im Dorf, wo man unter sich geblieben, alles über Jahrzehnte eingefahren und geistabtötend ist, man als Akademiker nur "unser Doktor" ist, ohne dass dies anerkennend o. auch nur witzig gemeint wäre: eine Art Schimpfwort für Arm



    zum Glück ist der Fussball vielfältig und bietet jedem was.


    ich kenn genau das Gegenteil.
    aus einem 4000 Seelen Dorf stammend bin ich 1 mal die Woche etwa 25 Jahre lang ca. 50 km einfachen Weg gefahren, nur um mit alten Kollegen in der AH zu spielen.
    Jung-AH, Ü 40, Ü50, und Ü60. ab Ü40 natürlich verstärkt mit Zugängen aus den Nachbarvereinen.
    vom Staatsanwalt über Firmenbesitzer, Lehrer, Kaufmann, Handwerker bis zum Hilfsarbeiter war und ist dort alles vertreten.
    neben Fussball ist die Geselligkeit ein grosser Schwerpunkt. und da gibt es keine sozialen Unterschiede..da redet und diskutiert jeder mit jedem
    jeder wird respektiert, egal welchen Status er hat.
    ich hab keinen anderen Bereich als im Fussball kennengelernt, wo die soziale Gleichheit so gegeben war, wie auf dem Sportplatz.
    nirgendwo sonst habe ich in Krisenzeiten eine derart starke Solidarität erlebt.


    dies war der Hauptantrieb für mich, meine Kinder zum Fussball zu bringen, nicht der Ehrgeiz das zu erreichen, wozu der Vater nicht in der Lage war.


    vielleicht seh ich deshalb auch die Aufgabe des Trainers, gerade bei Dorfvereinen, nicht nur in der Vermittlung von Technik, Taktik und Viererkette..


    nebenbei bemerkt, auch als Dorfverein kann man Erfolge habe, dies wird belegt durch 2 Teilnahmen am Endturnier zur Deutschen Meisterschaft der AH.


    es liegt aber an jedem selbst, wo er seine Schwerpunkte setzt, egal ob Spieler oder Trainer.


    gg

    die Saisonvorbereitung von Andre ist durchdacht und absolut zu empfehlen.


    trotzdem möchte ich meine äusserst positiven Erfahrungen, die etwas weitergingen kundtun.


    Spieler und Eltern wollen gerne nach Abschluss der Saison wissen, wie es nach den Ferien in der neuen Sasion weitergeht. Gerade in dieser Ü bergangszeit
    verlassen immer wieder einige den Fussball, zumindest meine Erfahrung.


    deshalb habe ich die 4 letzten Trainingseinheiten zusammen mit dem neuen Jahrgang durchgezogen. mindestens ein Turnier mit der geplanten neuen Mannschaft
    gemacht.


    zum Ferienende ein 3tägiges Trainigscamp organisiert, teils mit teils ohne Übernachtung. Externe Trainer (Stützpunkttrainer, 1. Mannschafttrainer) verpflichtet,
    sodass ich beobachten konnte.nicht nur Fussball, sondern auch ander Aktivitäten (Schwimmbad, Minigolf, es gibt unzählige mannschaftsfördende Möglichkeiten)


    Schwerpunkt war ein Grillabend mit Eltern. Hier konnte ich meine Vorstellungen in vielen Gesprächen an den Mann bringen, die Erwartungen der
    einzelnen Eltern erfahren, durch geschickte Fragerei feststellen, bei welchen Eltern ich ansetzten muss, dass meine Vorstellungen nicht boykottiert werden.
    in geselliger Runde ist vieles einfacher, lockerer als in einer Elternversammlung. Zuhörene muss man natürlich können, die anderen reden lassen.


    Nach diesen 3 Tagen hattte ich ein umfassendens Bild über die Mannschaft, und was noch wichtiger, über die Elternschaft.


    ich wusste wer ohne Probleme mitzieht, aber auch wen ich noch überzeugen muss.


    danach stellte ich meine Planung auf.
    vor Saisonbeginn dann einen offiziellen Elternarbeit mit konkreten Zielen und Vorstellungen meinerseits.


    etwas mehr Arbeit zu Saisonbeginn, aber Ruhe während der Saison.



    Folge: wesentlich weniger Probleme mit Eltern, weniger Abgänge bei Saisonwechsel als in der Zeit, als ich das noch nicht so durchgezogen habe.


    gg

    [hab eine Frage an die Coerver Experten.


    Situation:


    mein Sohn spielt jetzt seit 1 1/2 Jahren in einer Mannschaft (jetzt 2. Jahrgang C-Bezirksliga).
    der junge sehr engagierte Trainer hat diesen Jahrgang vor 3 Jahren übernommen und sich ziemlich stark an Coerver ausgerichtet.
    die Mannschaft spielt einen technisch guten und ansehlichen Fussball, mit einer augenfällig guten 4er Abwehr.


    auffällig war immer schon, dass der Mannschaft eine gewisse Agressivität und Zielstrebigkeit zum Tor fehlte.
    Folge war, dass gegen etwa spielerisch gleichstarke Mannschaften meist der kürzer gezogen wurde.
    Auffällig dass 2 Spieler meiner ehemaligen Mannschaft, die dorthin gewechselt sind, diese Aggressivität und Zielstrebigkeit haben.
    Unbewusst waren bei mir auch Coerverelemente richtungsweisend, aber auch andere Schwerpunkte Trainings- und Spielbestandteil.


    Studienbedingt musste der Trainer vorm Winter aufhören, sein ehemaliger Co führt seine Stil, wenn auch mit weniger Engagement (zeitlich begrenzt)
    weiter.


    nach der Winterpause hat die Mannschaft nun einen totalen Einbruch, man hat das Gefühl, sie entwickelt sich rückwärts, aber auch schon vergangen Herbst
    war ein gewisser Stillstand feststellbar.im Vergleich zu anderen Mannschaften.


    Klar spielt der Trainerwechsel mit Sicherheit eine Rolle, aber daran kann es allein nicht liegen.


    allgemeine Verunsicherung und Ratlosigkeit bei der Ursachenforschung. auch beim Ex-Trainer mit dem ich schon diesbezüglich diskutiert habe.


    meine Fragen:


    fehlen hier einfach die Jahre in der F und E, die nicht nach Cörver trainiert wurden?


    ist das ein durchaus normaler Vorgang der nur vorrübergehend ist,und bei konsequenter Durchziehung des Trainingskonzeptes sich wieder ausgleicht?


    dass Cörver nicht verstanden wurde, kann ich mir nicht vorstellen, das der Trainer entsprechende Lehrgänge besuchte und ein interligenter Trainer war.
    sind 3 Jahre Cörver eine zu kurze Zeit?


    ist die auffällige fehlender Aggressivität und Zielstrebigkeit möglicherweise eine Folge von Cörver, vielleicht nur vorrübergehend und ändert sich
    mit zunehmendem Alter?


    ist die Ursache hauptsächlich im fehlenden 1;1 in F und E zu suchen, was ich stark vermute.


    ich weiss es ist schwierig die passenden Antworten aus der Ferne zu beurteilen, grundsätzliche Aussagen dürften jedoch nöglich sein.


    Mich interessieren grundsätzlich die Aussagen, die in Zusammenhang mit Cörver stehen.


    gg

    Wurde vom Ex-Trainer meines Sohnes auf Rene Meulenstein angesprochen.
    schon längere Zeit bei ManU tätig, Schüler von Coerver, des öfteren von Ajax und Barca zur Trainerschulung eingeladen.
    soll angeblich Coerver weiterentwickelt haben, angepasst auf heutige Spielsysteme.


    hält in Holland des öfteren Lehrgänge ab.


    kann einer dazu was sagen?


    gg

    Der Stil kommt mir recht bekannt vor. Nur kurz zwischendurch: NFV ?


    eine klare einfache Frage, ohne jegliche Bewertung.


    Oder war's nicht pejorativ gemeint?


    was soll an obiger Frage pejorativ sein? Liest sich aber gut. Muss gestehen, dass ich nachschauen musste, was pejorativ bedeutet.


    dieses Forum bietet halt die ideale Kompensierung, der eine lernt was über Fussball, der andere über Fremdwörter.


    auch wenn die Fussballsprache eigendlich eine ganz einfache ist, bleib bei deinem Stil. zumindest mich regt es zum verstärkten Nachdenken an, was du eigendlich mitteilen willst. kann aber auch sein, dass ich eine sprachliche Entwicklung im Fussball verpasst habe bzw. da etwas retadiert bin.


    gg


    gg

    nur dass es in den meisten Provinz-Vereinen völlig unbekannt, man auch gar nicht bereit ist, über so etwas Neues (eigentlich schon ein alter Hut, ich weiß, aber dort nicht) auch nur zu diskutieren: Warmlaufen, Draufbolzen, Trainingsspiel, das reicht ja für die Kleinen... Hier müsste mehr Druck von oben her, alternative, geistreichere Konzepte zuzulassen, auszuprobieren. Sonst wird geblockt, steht man damit als "Quertreiber" schnell auf verlorenem Posten. Schnuppertraining - für etwas werbend in open sourcing o. kommerziell: Weitergabe unter Strafe stellend (was wenig zu echten Idealen passt)? Mir bestenfalls zu esoterisch...


    Nun zum Beispiel Koordinationsleiter: die Frage nach Schrittkombinationen wird vom "Schein" besitzenden Trainer gern mit "Einfach durchlaufen, so geht das!" gekontert und mit ballfreiem Konditionstraining (20 min Dauerlauf) kombiniert, so dass man sich nur an den kopf fassen kann: aber 10 o. 12 kleine Menschen müssen danach mit hechelnder Zunge hüpfen und springen, bis alle Lust aus ihren Augen gewichen ist. Geld gibt's dafür auch noch... ;) Will ich dem mit etwas begegnen, was die, die gar nichts Neues lernen wollen, auch noch Geld kostet?



    den meisten Provinzvereinen völlog unbekannt, nicht bereit über neues zu diskutieren, 20 Minuten Dauerlauf


    @icker
    aus welchem fussballerischen Hinterland kommst du eigendlich?
    ich bin aus einer Gegend, die überwiegend durch Dorffussball geprägt ist.
    was du da von dir gibst, stimmt einfach nicht. Klar gibt es hin und wieder mal solche Fälle, das sind aber absolute Ausnahmen, und gibt es wohl nicht nur auf dem Dorf.


    Die Mär, das im Jugendfussball hauptsächlich immer noich vielerorts Kondition gebolzt wird, hält sich offensichtlich.
    Ich selbst hatte vor 30 Jahren schon einen Trainer, der fast ausschliessllich spierplerisches Training abgehalten hat (auf dem Dorf, wenn auch Bezirks- und Landesliga)
    seit 15 Jahren wieder im Jugendbereich tätig, mit extrem vielen Kontakten zu anderen Trainern, da hat so gut wie keiner nach deinen althergebrachten
    Vorstellungen trainiert.


    woher kommt also deine Überzeugung, die auf mich sehr arrogant ankommt? nachgeplappert odr eigene Beobachtungen?


    gg

    Muss gestehen, dass ich eure Euphorie für die FPL nicht teilen kann.


    Nicht, weile ich die Gedanken und Ideen, die dahinter stecken ablehne, ganz im Gegenteil.


    ich will das auch begründen.


    dr Hamburger Fussballverband sieht die Hauptgründe in der Abschaffung der Schiris und im Abstand der Eltern zum Spielfeld. soweie Abschaffung von Tabellen.
    das als Argumentation zur Einführung der FPL ist mir verdammt wenig


    in einigen Landesverbänden gibt es schon teilweise über ein Jahrzetnt bereits in G und F keine Tabellen mehr. mit sehr guter Erfajhrung.
    warum wird das nicht einfach bundesweit generell eingeführt. dafür bedarf es keiner FPL
    eine Erweiterung auf E-Jugend wäre auch kein Problem, gäbe es mit Sicherheit genug Argumente


    die Entfernung der Eltern zum Spielfeldrand, ist in meinen Augen kein spezielles Problem im Kinderfussball sondern generell ein Problem im gesamten
    Jugendbereich und auch in den unteren Aktiven-Bereichen.
    eine entsprechende Anweisung des DFB könnte das ziemlich schnell und einfach regeln. dazu bedarf es auch keiner FPL


    hab einen Versuch gestartet:
    letztes Heimspiel der C->Jugend. Sportplatz mit Laufbahn und 2 Stehrängen. Heimzuschauer standen auf den Stehrängen. Gästezuschauer stelltn
    sich direkt an den Spielfeldrand. Ich, als ganz normaler Elternzuschauer, kein Funktionär, hab mir einen der Gäste angeschaut, der so aussah wie ein Bettreuen.
    Ihn ganz freundlich angesprochen und mitgeteilt, dass bei uns die Zuschauer nicht am Spielfeldrand stehen, sondern hinter der Barriere auf den Zuschauerrängen. verbunden mit der freundlichen Bitte, dies seinem Anhang bitte kundzutun. was Geschah: Antwort:
    find ich gut!
    Kurz darauf standen die "gegnerischen" Zuschauer neben uns auf den Zuschauerrängen.
    Folge: tolle Athmosphäre ausserhalb, kleine zum Fussball gehörende verbale Auseinandersbedarf es detzungen, meist in ironischer und mehr lustiger Art,
    trotzs einem hart umkämpften Spiel. ausreichende Entfernung zu den Spielern (ganz wichtig)
    beim vorletzten Heimspiel kam es noch zu lauten Auseinandersetzungen zwichen den Heimzuschauern hinter der Barriere und den Gästen direkt an der Aussenlinie.


    bedarf es da extra einer FPL? nur für G,F;E? was ist mit den anderen Mannschaften.


    eine einfache Anweisung des DFB (falls gewollt) könnte das Regeln


    wenn ich ein Spiel gepfiffen hab, standen bei mir keine Zuschauer an der Seitenlinie, hab vorher nicht angepfiffen.
    schon vor 15 Jahren so gemachjt, dazu bedarf es keiner FPL.


    zum Schiri:


    hier bin ich zweigeteilt. vom Grundsatz her find ich das gut. Erfolg ist letztendlich aber von der Einstellung beider Trainer abhängig.
    hier geh ich auch mal mal das Ganze aus einer anderen Sichtr an.
    Bereits 12jährige können Schiri werden, wo sollen die denn ihre ersten Erfahrungen sammeln, bei C oder B-Jugen?
    auch hier hab ich einen Vorschlag, den ich selbst durchgeführt habe.
    Ich habe gelegendlich mit dem anderen Trainer vereinbart, dass ein Spieler /leicht verletzt oder in dem Spiel nicht eingesetzt) das Spiel geleitet hat.
    Erstaunlich: kaum Kritik von den Rängen, trotz Fehler!


    mein persönliches Fazit:
    was bringt eine FPL, wenn nebenher noch nach alterstümlichen Regeln gespielt wird?


    nur klare Regeln, an die sich alle halten müssen, brinen eine Veränderung


    was nützt eine schöne Bezeichung, wenn wie in einen anderen Beitrag festgestellt die gleichen Probleme auch in der FPL anzutreffen sind.


    Leider ist alles im Leben von den handelnden Personen abhängig, und die sind nur durch klare Regeln dazu zu bringe, was letzendlich mit dem guten Gedanken, der hinter der >FPL steht,


    gg




    @Raniwe


    ich erwarte nie, dass man meine Meinung teilt. meine Meinung ist meine Meinung, meine Sicht oder meine Überlegung, deshalb will ich auch hier nie überzeugen
    von der Richtigkeit meiner Überlegungen.


    Keiner weiss, wie es wirklich vor Ort aussieht, da ist aber das grundsätzliche Problem bei allen Diskussionen hier.
    Jeder erkennt da was anderes, natürlich oft durch seine eigene Persönlichkeit geprägt oder durch vermeintlich vergleichbares bereits selbst kennengelernt


    so, jetzt geh ich meine Hausfront weiteranstreichen, da muss ich meine eigene Meinung zurückstellen, und die meiner Frau annehmen.
    so ist halt das Leben, Kannst ja helfen kommen, wenn du nichts zu tun ahast, als frühmorgens hier rumzustöbern.
    vielleicht gelingt es mir da mal, zumindest dich von meiner Meinung der Farbe zu überzeugen


    gg

    Ranwie


    dein letzter Beitrag geht wesentlich in meine Denke.


    Widerspricht auch aus meiner Sicht nicht dem Kinderfussball.


    entscheidend ist doch, wie wird das von Kindern angenommen, Finden sie das in Ordnung, identifizieren sie sich damit und vor allem: sind sie zufrieden?


    dann widerspricht das doch nicht dem Gedanken des Kinderfussballes und ist für mich genau so gut wie die von Andre vertretende Verfechtung
    der reinen Kinderfussballehre, die übrigens, und das darf man nicht aus der Betrachtung verlieren, auch von Erwachsen und nicht von den kindern aufgestellt
    wurde.


    so wie ich die Trainingslehre als Richtschnur ansehe, bei der ein Trainer sehr wohl seine eigenen Gedanken und Ideen miteinbringen soll und sich auch nach dem vorgegebenen Umfeld ausrichten muss, so sehe ich auch die Kinderfussballehre als Richtschnur.


    und passt sich der Trainer da gewissen Überzeugungen und auch einigen persönlichen Vorstellungen seinem Umfeld und dessen Anforderungen bzw. Erwartungen an, dann hat das in meinen Augen nichts mit Verbiegen zu tun, sondern genau das Gegenteil: Flexibilität unter Beibehaltung grundsätzlich Wichtigem,
    zeigt einen guten Trainer aus.


    das hat mit Verbiegen nichts zu tun.


    ob ich auf dem rechten oder linken Bürgersteig gehe, ist egal, am Ende führt die Strasse (die Richtschnur) zu meinem Ziel.


    gg

    Klar muss das Training von JJ dem Kinderfussball angepasst werden, da sind sich hier ja auch alle einig.


    ich behaupte jedoch, dass sich dadurch Wesentliches nicht ändert.


    600 Dorfbewohner
    da muss ja dann wohl jedes Kind des gleichen Jahrganges zum Fussball kommen, egal ob gross interssiert am Fussball,
    sportlich überhaupt, Ambitionen hat, von gewissen fussballerischen Vorraussetzungen ganz zu schweigen.


    Man geht halt hin, weil ja sonst nichts los ist und der Klassenkamerad auch hingeht.


    die erste, ganz natürliche Auslese, die in einem grösseren Dorf oder Kleinstadt von vorneherein von Seiten der Kinder oder auch Eltern stattfindet,
    gibt es hier nicht.


    da gibt es Grundeinstellungen und Grundvorraussetzungen die auch durch noch so gute Trainingsgestaltung wesentlich verändert werden.


    gg

    Kann man das Verhalten der Gästezuschauer als arogannt und überheblich


    Mal überlegt überlegt, dass die Gästezuschauer das nicht anders kennen. dann hat das wohl nichts mit Aroganz zu tun.


    Eine freundliche aber bestimmte Aufforderung vorm Spiel, mit einer nachvollziehbaren Begründung, wirkt da oft Wunder.


    Ich habe vor jedem Heimspiel den zuständigen Trainer bzw Betreuer informiert, dass bei uns die Zuschauer sich nur hinter der Barriere sich aufhalten dürfen,
    und er das bitte seiner Elternschaft weitergeben soll.
    da gab es nie Probleme. die meisten Trainer fanden das sogar sehr gut, und einige von ihnen haben das bei sich zu Hause dann auch eingeführt.


    gg

    Mein Sohn ist also eigentlich mit seiner Situation zufrieden und es stört ihn gar nicht, dass sein Trainer ihn nicht einsetzt.


    für das Kind ist das Zugehörigkeitsgefühl zu dieser Gruppe möglicherweise wichtiger, als fussballerische Gründe des Vaters.


    war da nicht auch noch die Aussage; meine Frau hat eigendlich ganz andere Ziele


    Vater, Mutter , Kind; 3 Personen , 3 unterschiedliche Auffassungen. welche ist eigendlich bei euch vorrangig.
    würde mir das mal überlegen.




    Da war eben nur der eine Trainer im Angebot


    auch wenn die objektive Beurteilung des Trainers auch nur die Hälfte des Beschriebenen wiedergeben würde, wäre er sicherlich nicht für den Kinderfussball geeignet.
    Grundsätzlich stört mich jedoch (das betrifft jetzt nicht nur diesen Einzelfall) das Rummeckern an ehramtlich Tätigen, die das Machen, wozu kein anderer bereit ist.
    Klar kann man auch die Meinung vertreten, besser Keiner als ein Schlechter, aber dann gibts halt keine Mannschaft, da wird dann aber auch nichts verkehrt gemacht.


    Man kann aber auch anders vorgehen: man bindet sich mit ein (z.B. als Co) oder bietet sich an es selbst zu übernehmen.
    ich glaub Andre ist diesen Weg gegangen. wie beschrieben hatte er nicht alles, aber einiges beeinflussen können.
    Gangbar ist das, ich bin diesen Weg auch schon gegangen.


    Will oder kann man das nicht, dann soll man sich zurückhalten und allein nach dem Willen des Kindes richten.


    Fühlt er sich wohl, lässt man wie es ist. Ist es grundsätzlich unzufrieden, wechselt man den Verein oder sucht ein anderes Hobby.


    GG

    Zw3rG



    danke für deine Antwort.


    müsste mich jetzt eigendlich einlesen um alles zu verstehen. aber darum ging es mir nicht.


    wollte eigendlich wissen, ob sich gegeüber meine Zeit was geändert hat, was ich damals schon einforderte.


    seinerzeit waren fast nur Trainingsabläufe Schwerpunkt.


    es zeigt aber ganz eindeutig dass es gerade für Alttrainer wichtig ist, Fortbildungen zu besuchen, auch wenn sie glauben alles schon zu wissen und zu können.


    meine praktischen Erfahrungen kombiniert mit der heutigen Ausbildung - ich hätte wohl doch noich ein vernünftiger Trainer werden können.
    wohlgemerkt auf dem Dorf. :D:D:D


    gg