Es besteht ein wesentlicher Unterschied darin, zum Fussball zu müssen oder zum Fussball zu dürfen!
Jeder soll dürfen, aber er muss sich dabei aber an die Regeln der Gemeinschaft halten.
will er sich an diese Regeln nicht halten, darf er auch zu Hause bleiben. sonst stört er die Gesamtgemeinschaft.
im vorhergehenden Artikel hat Andre ja die wichtigsten Grundsätze sehr gut aufgeführt.
deren Durchsetzung war für mich bei Übernahme der absolute Schwerpunkt, bereits ab G.
entscheidend ist jedoch wie man das rüberbringt, das geht auch ohne Bestrafung (fürchterliches Wort beim Kinderfussball), jedoch mit absoluter Konsequenz.
auch wenn es immer wieder mal Einzelfälle gab, hatte ich nach einer gewissen Zeit keine Problem mehr mit diesem Thema. klingt etwas arrogant,
ist aber so.
einige Beispiele, wie ich vorgegangen bin.
Bedeutung des Abmeldens zum Training:
Sicherheit für das Kind
Mutter will Kind (1. Jahr F) vom Training abholen, ist aber nicht dort. Riesenaufregung, alle beginnen mit der Suche.
da dieses Kind zuvor sich nie abgemeldet hat, war ich zuvor auch nicht aktiv geworden.
Vorgang zum Anlass genommen, und später immer als Beispiel aufgeführt, warum es wichtig für das Kind ist, sich abzumelden.
nicht mein Intersse, sondern das Kind stand im Vordergrund.
zuspätkommende Kinder, mussten sich eine Zeitlang alleine beschäftigen, und das Ende der laufenden Übung abwarten.
Kinder werden, dann bei Eltern selbst aktiv, man sollte deren Einfluss nicht unterschätzen.
Geben und Nehmen
mit Eltern vereinbart, dass ich bei kurzfristigem Trainingsausfall (Wetter, Arbeit, kurzfristiger Spielausfall) ich die Eltern anrufe, aber nur die, die auch ihr Kind abmelden.
das auch durchgezogen. wer dann mal am Trainingsgelände ist, und uninformiert wartet und keiner (Trainer) kommt
der überlegt sich das zukünftig mit dem Abmelden.
auch ganz klar deutlich gemacht, dass wenn ich 14 Telefonanrufe tätige, erwarten kann, dass sie nur 1 führen
Pünktlichkeit
anfanfs kommen einige Kinder immer zu spät. hab dann dementsprechend das Training total überzogen.
die meisten Eltern wollen aber nach dem Training vewrständlicherweise schnell nach Hause und so kam es zur Moserei.
Gespräch mit Eltern. Ergebnis. sie sorgen für pünktliches Erscheinen, ich für pünktliches Ende. . hab danner aber absolut pünktlich Feierabend gemacht, auf die Minute. manchmal auch die härtere Tour gewählt. einfach selbst mal 15 Minuten später eschienen, ohne vorherige Benachrichtigung.
natürlich Aufregeung. wieder Anlass zum Thema Pünktlichkeit und telefonische Info gehabt.
Pünktlichkeit Abfahrt zum Spiel:
auf die Minute genau abgefahren, natürlich einige , immer die gleichen, Kandidaten waren noch nicht da. dann auch schon mal nur mit 6 Mann.
die anwesenden Eltern haben das von sich aus mit den anderen Eltern geregelt.
Nichterscheinen zum Spiel ohne Abmeldung
gab es bei mir nur inwenige Fälle wo das öfters vorkam. da muss man den Gründen nachgehen.
nachgeforscht.z.B. Scheidungskinder, wenn das Kind beim _Vater war. kein Auto, bzw kein Interesse., bzw. Entfernung
mit Müttern vereinbart, dass sie mir immer mitteilen, wann dies der Fall ist, und mich dann darauf eingestellt.
natürlich gab es dann trotzdem immer wieder mal Einzelfälle wo hin und wieder was schieflief. das hab ich dann einfach akzeptiert.
mir ging es um den Regefall und nicht Einzelfall.
die Beispiele galten für den Kinderfussball bis einschl. E.
alle Massnahmen gingen in Bezug auf die Eltern, kein Kind musste bestraft werden.
wurden die Kinder älter, haben sie diese Regelungen meistens übernommen. zumindest meine Erfahrung.
aber auch bei Älteren gibt es ähnliche Vorgehensweisen.
gg