Beiträge von guenter

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    @TW


    du gibst die Realität wieder.


    die Vergleiche von 'GC und auch von mir, solltes du vielleicht nicht so gneau nehmen, aber sie beiinhalten wohl doch das berühmte Fünkchen Wahrheit.


    mir ist übrigen ein Fussballer ohne Lizens lieber, als ein Nichtfussballer, der irgendwie zu der Lizens gekommen ist.


    analoges Beispiel:


    als ältere Fussball in der Tennisboomzeit auch beim Teniss angefangen, und im Verein etwas aktiv.
    plötzlich Trainer der jüngsten im Verein ( dazugekommen wie so viele Trainer beim Fussball: Kannste nicht mal? wir haben sonst keinen.


    etwas eingelesen und informiert wie man so was macht. kein Problem spasstraining mit Kindern, kannte ich vom Fussball.
    nach etwa 1/2 Jahr kam ein ca. 7jähriger auf mich zu: Papa hat gesagt, du sollst mir mal zeigen, wie man den Schläger richtig hält. und wie meine Armhaltung
    richtig ist.
    Ich konnte es nicht, da selbst nie gelernt. Hab sofort aufgehört. bevor ich dem Kind was falsches aneignete.


    soll das im fussball anders sein?


    gg

    für mich geht es hier um das Fragen des Schiris.


    wurde schon jemals ein Verteidiger gefragt, ob die Schwalbe nicht doch ein Foul von ihm war? ob er bei Abseits nicht doch auf gleicher Höhe stand?
    ob es beim Kopfballversuch doch den entscheidenen Schupser in den Rücken des Gegenspielers gab.


    wo fängst an und wo hört es auf.


    meine Meinung: im unteren Jugendbereich Ja, weiter nach oben Nein.


    gg

    hättest du deine Anfahrt nich begrenzt, so hätte ich den idealen Ort


    abgegrenztes Feriendorf, nur für dich, direkt daneben Kunstrasen, Halle (auch im sommer), in der Umgebung gute Freizeitmöglichkeiten (Stausee, Spassbad)
    geringe Kosten, gute Betreuung


    Trainingsgegner von Staffel bis Regionalliga möglich.


    jedoch im Saarland, Freizeitanlage des Saarländischen Fussballverbandes.


    war selbst mehrmals dort, wenn Sonsteiner Interesse hat, ich bin gerne behilflich, unter Umständen auch vor Ort


    gg

    mich wundert etrwas deine Fragestellung.


    nach deiner Vorstellungsbeschreibung, hast du enorme Erfahrung und klare gute Vorstellungen.
    Trainerschein wäre wohl eh nur eine Ergängung für dich gewesen, es sei du hättest noch höhere Ambitionen, mit 45 wohl nicht mehr.


    deshalb bin ich eigendlich überzeugt, dass du deine Fragen selbst sehr gut beantworten könntest.


    trotzdem finde ich sie gut, sie sind nämlich der Beleg dafür, dass ältere, und dienstältere Trainer nicht auf altem wissensstand verharren,
    wie das hier ab und zu mal durchklingt, sondern sich ständig weiterentwickeln wollen.


    zur eigendlichen Fragestellung muss ich mich zurückhalten, da ich B bzw.A-Jugend letztmals vor 30 Jahren trainiert habe, also nicht laufend bin.


    gg

    Andre


    ich wollte dich defenitiv bestätigen.


    den Elternabend zu Saisonbeginn finde ich genaus wichtig , wie das Konzept für die neue Saison.. der 1. und wichtigste Einstieg in die elternarbeit.
    habe nur ergänzt, dass es damit nicht getan ist, zumindest meine Erfahrung, es ist halt ein ständiger Prozess in dem man sich da befindet.


    wer das aussenvorlässt bekommt automatisch Frust und Ärger. Elternarbeit, bzw. Einfluss der eltern, wird von vielen unterschätzt.


    ich glaube zu wissen, dass du das auch voll erkannt hast.


    dazu gehört natürlich, ich glaub du hast es auch in etwa angedeutet, Fingerspitzengefühl.


    die selbst erlebte Aussage eines Trainers auf einem Elternabend::" Ich bin der Trainer und ich bestimme wo es langgeht"


    im Grunde eigendlich richtig, in der Aussageart verherend. der hatte es auf Deutsch gesagt, bei der Elternschaft sofort verschissen.



    überzeugend , nicht bestimmend sollte der Umgang mit Eltern sein, auch wenn man da mal den ein oder anderen Kompromiss eingehen muss.
    gg.

    Ich stell emir gerade einen Englischlehrer vor, der selbst kein Englisch spricht ...... müsste man mal probieren. :thumbup:


    analog schleppt er dann einen heran, der es kann. muss dir Recht geben, gehen tut alles.


    hätte da aber eine sensationelle Idee, sowohl beim Englischunterricht und auch beim Training, könnte betreffend Angeschleppter das ganze ja direkt selbst machen.


    Bei mir scheint schon das gehobenere Niveau mancher Beiträge eine infizierende Wirkung beim Nachdenken zu haben :D:D:D:D


    gg

    das muß man erstmal vor der Gruppe jonglieren....so einfach ist das nicht. Dazu gehört innere Ruhe, diplomatie, etwas Retorik, soziale Kompetenz und der innere Wille. Das ganze führt zu Überzeugungskraft. Wenn es hier mangelt....kann das auch schwer in die Hose gehen, ...denke ich.



    einen etwas umgedeutenden Satz, der nicht von mir ist, aber ein Leitsatz für meine Trainertätigkeit im Kinderfussball wurde.


    [i]alle sitzen wir zusammen in einem Boot und haben ein gemeinsames Ziel, der Trainer ist der Steuermann, und hält das Boot in der richtigen Fahrrinne, und gibt die Richtung vor.
    wenn es ihm aber nicht gelingt die Eltern als Ruderer mit ins Boot zu nehmen, kann er Steuern so lange er will, er wird nie am Ziel ankommen.
    [/i]

    als Trainer wird man erst dann in Ruhe und vernünftig arbeiten können, wenn ,an die Eltern bei seinen Vorstellungen mitnimmt und überzeugt hat.
    geschieht das nicht, spielt es letztendlich überhaupt keine rolle nach welcher Trainingsmehtodik man vorgeht, man scheitert und sei es letztendlich an der eigenen Unzufriedenheit.


    Andre, bei kleineren Vereinen kann das nicht in die Hose gehen, da geht es über kurz oder lang in die Hose.


    mit einem Elternabend allein ist es jedoch nicht getan, Elternarbeit gehört zu den permamenten Aufgaben eines Kinder u. Jugendtrainers.
    bei grösseren Vereinen mag das anders sein.


    gg

    Allerdings kommt es bei der C-Breitensportlizenz nicht darauf an, wie gut man mit dem Ball umgehen kann.


    C-Lizens Breitensport, ist der Einstieg für Trainer, für sehr viele jedoch das Vermitteln von Grundinhalten im unteren fussball, insbesonders im Jugendbereich.
    deshalb stimme ich deiner Meinung zu, dass die Inhalte durchaus gekürzt und weniger zeitaufwendig sein sollten.


    obige Ansicht vertrete ich jedoch nicht.
    speziell im Kinderfussball sollte der Trainer zumindest die Grundelemente beherrschen.- ich meine nicht ein guter fussballer gewesen zu sein, sonndern
    er sollt das Scheunentor schon treffen, den Kindern zeigen, wie ein Pass gespielt wird, einen Spannstoss vormachen, wie die einzelnen Stopparten vonstatten gehen, auch ein paar mal mit dem Ball jonglieren.
    Kinder muss man vormachen, nicht verbal erklären.


    kein Musiklehrer käme auf die Idee seinem Schüler das Gitarrenspiel nur zu erklären, stattdessen zeigt er ihm, wie man die gitarre hält, und die einzelnen Griffe
    ansetzt.


    ich hab jetzt meine Hausfront gestrichen. Meinem 15jährigen Sohn gesagt was er machen soll.
    Ausführung total unbefriedigend, wahrscheinlich schlecht erklärt.


    dann vorgemacht, und siehe da, es klappte hervorragend.


    nur beim fussball soll das anders sein?


    kann mir einer erklären wie man einem 6jährigen den Spannstoss beibringt, wenn man es selbst nicht kann?


    gg

    Wieder einmal ist das System bzw. seine Bezeichnung nur die halbe Wahrheit, es hängt immer davon ab, wie man es umsetzt.


    genau das ist der entscheidende Knackpunkt. für mich es fast egal welches System ich wähle, entscheidend ist was daraus gemacht wird und wie umgesetzt.wird- der fussball lebt doch auch davon, dass viele Trainer das gleiche System anders interpretieren.



    wenn dir die eine oder andere deiner Fragen wichtig erscheinen, so bin ich gerne bereit, dir darauf zu beantworten.
    aber bitte nur die wichtigen, sonst gehts voll ins theoretische.


    gg

    TRPietro


    danke für die Antwort, hab es nicht vermutet, war mir aber nicht sicher.
    ich versuch derzeit über Ausschlussverfahren die Gründe zu finden.


    gg

    tobn


    du erwartest jetzt hoffentlich nicht, dass ich auf alle Punkte eingehe.


    ein guter Trainer stellt nicht nur Fragen, sondern sucht selbst nach Lösungen, und meistens findet er sie auch.


    nur soviel:


    selbstverständlich gab es die von dir angesprochene Problematik, die hab ich aber mehr oder weniger akzeptiert, ich wollte ja nicht die perfekte
    Lösung, sondern ein Grundgerüst für meine Dorfmannschaft. in der D-Jugend sind die Spieler ja erst am Anfang ihrer taktischen Entwicklung, da muss ja wohl noch was für die kommenden Jahre und kommende Trainer übrigbleiben.


    die Weiterentwicklung hatte ich schon vor Augen, aber alles zu seiner Zeit. Kommt Zeit kommt Rat - alter Leitpruch von mir
    gg

    Dirk Coerver


    danke für den Versuch einer Erklärung


    meine Fragen hatten absolut keinen suggestiven Charakter, auch wenn ich das hin und wieder tue, diesmal nicht


    der Ex-Trainer ist zur Zeit in England zwecks Studium


    er hat keine Cooerver Lehrgang besucht, sondern so wie viele andere, die zugänglichen Bezugquellen genutzt, ausserdem bei besagtem Meulensteen in Holland eine Trainerlehrgang besucht.
    beim nächsten Heimatbesuch werde ich ihn auf dich ansprechen. Verstehst wohl, dass ich ohne sein Wissen nicht aktiv werde.


    die Argumentation deiner Erklärungsversuche habe ich mir auch schon so, oder so ähnlich gegeben. man kennt da ja vieles, und hat schon einiges erlebt,
    wenn man länger dabei ist, aber diesmal ist es schon krass, sodass ich nach weiteren Gründen suche, da mich das schon interessiert.


    ich vermute inzwischen, dass im F und E-Jugenbereich Fehler gemacht wurden, die in den 3 Jahren noch nicht aufgearbeit wurden. Kann muss aber nicht.


    in der C-Bezirksliga wird in unserer Gegend schon sehr körperbetont und mit gesunder aggressivität gespielt (vermutlich aber nicht nur bei uns)
    und hier unterscheidet sich unsere C-Jugend stark zu Mannschaften vergleichbarer Spielstärke.


    eine Vermutung war nun folgende, und darauf zielte eigendlich meine Frage ab.


    auch wenn nur anlehnend an Coerver orienteíertes Training gemacht wird, geht diese etwas kampfbetonterer, oder besser kampf- und aggressivitätsbegleitende
    Spielweise zumindest vorrübergehend verloren- die Mannschaft versteht das nicht mit ihrem zweifellos spielerischem Können zu vereinbaren.
    Auffallend ist, dass 2 neu dazugekommene Spieler 11/2 jetzt dabei, obwohl spielerisch schon relativ stark, sich diesbezüglich noch verbessert haben,
    jedoch ihr aggressives Zweikampfverhalten beibehalten haben.
    sich in ihrer Gesamtleistung von den anderen in den 11/2 Jahren stärker abheben als zu Beginn


    wahrscheinlich hätte man die Mannschaft über die ganzen Jahre in ihrer Entwicklung beobachten müssen, um den richtigen (falls es den überhaupt gibt)
    Grund zu finden.


    gg

    bitte nicht dias Folgekapitel unterschlagen,


    doch einige Vögel plagt nach durchzechter Nacht das Gewissen und kommt zur Besinnung. da ansonsten als ehrewerter Vogel durch die Lüfte schwebend,
    möchte er sein Gesicht nicht verlieren und verwandelt sich in eine Arbeitsbiene, manche nur kurzzeitig, andere wiederum finden unerwartet am Bienenleben
    Spass und Freude und so wurde und wird aus manch buntem Vogel doch eine brauchbare Biene.
    die suchen ihren Nektar dann hoffentlich im Trainertalk und werden dann irgendwann zum forumbeeinflussten brauchbaren Vatertrainer. und manchmal auch mehr.


    jetzt sag bitte nicht, das sei nur eine Fabel.


    gg

    Indem mir wer meine Worte im Mund (gegen mich selbst) umdreht, erkenne ich ihren bedeuteten Sinn von der anderen Seite her...


    Musste jetzt 3 mal lesen, um zu verstehen, was du sagen willst, glaube ich zumindest.


    musst du dich eigendlich so geschwollen ausdrücken? ich bevorzuge hier lieber die deutliche einfache Aussage wie auf dem Sportfeld.
    es sei ich verfalle in die Ironie.


    gg

    irgendwas passt nicht zusammen.


    unfähige, nicht ausgebildete Trainer, jedes Jahr unzählige neue Vatertrainer, Trainer, denen der Kinderfussball das unbekannte Wesen ist, und Erwachsenenfussball auf Kinder übertragen


    Jugendleitung und Vorstand denen der Nachwuchs nicht die Bedeutung geben, der hier immer wieder gefordert wird, sogar gegen fortschrittliche Trainer agieren


    dann vor allem die unmöglichen Eltern, die ihre Kinder regelmässig und pünktlich zum Training bringen, teilweise viele Kilometer fahren, Kaffee kochen, Kuchen backen, Samstag zu weiten Auswärtsspielen mitfahren, um ihr Kind 10 Minuten spielen zu sehen, ihr Kind trotzdem motivieren dabeizubleiben, persönliche Interesse zurückstellen und sich dann aber erlauben, den Trainer zu kritisieren, obwohl sie keine Ahnung haben und dann auch noch vom Spielfeldrand reinrufen, und somit die Arbeit densallein Ahnung habenden Trainers zu untergraben


    das kenn ich nun schon über 40 Jahre.


    wieso ist der Fussball eigendlich noch nicht ausgestorben? stattdessen immer noch den meisten Zulauf aller Sportarten und sonstigen Hobbys.


    klar könnte es besser sein.


    entfernen wir die unfähigen Trainer, die nörgelden sich einmischende und unmöglich verhaltenede Eltern, und dann noch die Vorstandsmitglieder, die mit
    Jugendarbeit wenig am Hut haben , dann ideale Verhätnisse. nur mit und für wen?.


    also bleibtst wohl wie es ist, auch noch in den kommenden 40 Jahren


    gut so, sonst wäre es in diesem Forum mit der Beteiligung arm dran. Hat halt alles seine Vorteile.


    mal ein Plädoyer für all die, über die wir uns hier oft kritisch äussern (wohl auch berechtigt), aber sie werden alle gebraucht., es sind keine anderen da!


    gg


    gg

    so, ich will jetzt mal meine taktischen Überlegung zur D9 etwas genauer darlegen, hab die 2 Jahre lang durchgezogen.


    zum besseren Verständis muss ich jedoch vorab meine persönliche Ansicht zur Taktik bei einer dorfmannschaft (d. unterschiedliches Niveua bzw. Können
    der einzelnen Spieler, also starkes Leistungsgefälle)


    ich halte nichts von starren taktischen Vorgaben
    deshalb rede ich lieber von einer Grundformation, die viele Varianten und persönlichen Spielraum für den einzelnen Spieler lässt.
    diese Grundformation wurde grundsätzlich bei Spielunterbrechungen vorgenommen (leicht begreif und erlernbar)
    diese Grundformation richtete sich bei mir immer nach den vorhandenen Spielermaterial aus.
    deshalb sind für mich die taktischen Vorstellungen für mich nur Richtschnur, die nicht 1:1 auf jede Mannschaft übertragbar sind.
    Ganz wichtig für mich ist die Berücksichtigung, dass durch Auswechselungen kein Bruch erfolgt.


    zu meiner Mannschaft
    den Kern von G bis D Jugend trainiert, für eine Dorfmannschaft insgesamt eine relativ gute Technik, jeder konnte einen vernünftigen Pass spielen, und eine relativ gutes Zweikampfverhalten. Geprägt wurde die Mannschaft durch 3 Spieler, die sich hervorhoben durch eine gute Technik und Spielintelligenz,
    der Rest war Durchschnitt. wohlgemerkt: von einer nicht schlechten Dorfmannschaft, aber auch keiner überragenden.
    sehr gut beherrste die Mannschaft von der E-Jugend her das Verschieben, sowohl nach vorne, wie auch seitlich


    zur Grundformation


    Um meine 3 besten Spieler habe ich die Grundformation aufgebaut. jeder dieser 3 konnte die Position des anderen ohne Wertverlust übernehmen.
    Wichtig, da sie ja auch ausgewechselt werden. jedoch standen fast immer 2 von den 3 auf dem Platz


    meine Grundformation war nun 3:2:3
    einer dieser 3 (Nummer 5) spielte den Innenverteidiger, die beiden anderen (Nummer 6 und 10) die beiden Mittelfeldpositionen


    die 5 hatte nun 4 Aufgaben: doppeln beim Verteidiger bei Angriffen über aussen, bei eigenem Ballbesitz in der Abwehr sich zurückfallen lassen und als Anspielperson dann das Spiel aufzubauen, immer wieder selbst sich ins Mittelfelspiel einzuschalten, die Position des offensiven Aussenverteidigers einzunehmen


    die 6 und 10 hatten im Prinzip gleiche Aufgabenstellung, jedoch im ständigen Wechsel, beim Abwehrverhalten nahm einer die Position der Nr. 5, der ja nach aussen doppelt, ein,l der andere übernahm praktisch die 6er Positon
    wichtig noch, dass beide nicht auf gleicher Höhe sondern leicht seitlich und nach vorne versetzt agierten.


    in der Offensive rückten 10 oder 6 hinter die Spitzen, mit Drang in den Strafraum, einer schirmte ab


    Die Spieleröffnung erfolgte überwiegend, über die 5 zu 6 oder 10 und von dort über die Aussen, oder zum offensiv werdenden Aussenverteidiger.
    alternativ ging es auch oft gerade durch die Mitte.
    5,6 und 10 hatten das Potential diese Entscheidungen zu treffen.


    vermisst wird wahrscheinlich der Spielaufbau über die Aussenverteidiger, hierzu war das potentielle Vermögen doch stark eingeschränkt.
    diese hatten jedoch die Aufgabe bei Ballbesitz ebenfalls im Wechsel ständig mitzumarschieren und sich Aussen anzubieten.
    bei eigenem Ballbesiitz den einfachen Pass zum Mittelfeldspieler oder Aussenstürmer zu spielen.
    bei Ballverlust in der Offensive ging er nicht in seine eigendliche Verteidigerposition zurück (die hatte ja der 5er besetzt) sondern rückte kurzfristig den kürzern Weg ins Mittelfeld


    ähnlich verhielt sich der Mittelstürmer, wenn einer der Mittelfeldspieler im Strafraum war.


    hier muss ich ergänzen, dass gerade der 10 offensiv enorme Torqualität hatte, und deshalb des etwas offenisveren Part hatte.



    mit der Zeit kamen dann Varianten dazu, die abhängig von der Stärke des Gegeners waren:


    hängender Mittelstürmer, hängende Aussen


    die Grundformationspositionen waren praktisch immer besetzt, wenn auch von unterschiedlichen Spielern


    je nach Spielstärke des Gegners konnte ich offensiver oder defensiver agieren.


    ein Problem gab es jedoch:


    hatte der Gegner eine guten schnellen Stürmer, der vorne nur stehen blieb und auf lange Bälle wartete.
    da meine 3 Abwehrspiele nicht die schnellsten waren, musste dann der 5er etwas zurückgezogen agieren.
    Igitt, einige können jetzt sagen, spielt mit Libero, aber das ist Auslegungssache, wie das gespielt wird.


    wechselte ich einen der Mittelfeldspieler aus, spielte der andere entweder grundsätzlich nur den offensiven oder defensiven Part.



    wie gesagt, das war auf meine Mannschaft zugeschnitten


    aber generell hat das 3-2-3 für mich Vorteile


    höchst flexibel, ständig Dreieckformationen, und personell in allen Spielfeldbereichen ausreichend vertreten.


    ich hoffe, dass es einigermassen verständlich rübergekommen ist


    gg

    Andre


    deine Argumentation ist für mich absolut schlüssig und nachvollziehbar.


    Leicht irritiert bin ich lediglich darüber, dass du inzwischen Kompromisse eingehst.
    Ich glaube mich erinnern zu können, dass wir diesbezüglich schon unterschiedliche Diskussionen vertreten hatten.


    gg