Don hat dir die richtige Antwort gegeben.
ergänzend vielleicht ,neben Turnieren, die für Freundschaftspiele den passenden Gegner suchen, und auf diese etwas mehr Wert legen.
gg
Don hat dir die richtige Antwort gegeben.
ergänzend vielleicht ,neben Turnieren, die für Freundschaftspiele den passenden Gegner suchen, und auf diese etwas mehr Wert legen.
gg
Und hat uns nicht der "olle Einstein" gelehrt, das es keine absoluten, sondern realitive Wahrheiten gibt, die immer nur solange gültig sind, bis man Bedingungen festgestellt hat, für die wiederum andere Wahrheiten zutreffen. Ein Ende der Gültigkeit von Aussagen über die Wahrheit ist also nicht abzusehen.
das Niveau steigt!!!
ergänzend zu deinem für mich guten Beitrag. wirkliche Talente entwickeln sich bis zu einem gesissen Niveau unabhänig von der Qualität des Kindertrainers.
zumindest meine Beobachtung.
gg
Das System DFB funktioniert.
Dass es verbesserungswürdig ist, darüber brauchen wir hier wohl nicht mehr diskutieren.
Ich habe den grössten Respekt vor denen, die Veränderungen wollen, diese für gut finden, teilweise gegen die berühmte Windmühle kämpfen,
aber deswegen nicht gleich aufgeben und für ihre Idee kämpfen, wohlwissend, dass sie nicht alles erreichen und einen langen Atem haben müssen.
auch wenn ich nicht zu allem die gleiche Meinung habe.
bei mir verursacht es immer Frust, wenn kritisiert wird, aber man nicht bereit ist dafür was zu tun.
der Anspruch an Trainer und auch Funktionäre ist enorm, für mich ist das Anspruchsdenken einiger zu hoch.
ein Trainer hat so z.B. im Schnitt das unterschiedliche Interesse von 15 Kinder, deren Eltern, des Vereins unter einen Hut zu bringen.
wie soll er das allen gerecht machen? Eltern haben ein Interesse, den ihres eigenen Kindes.
Und trotzdem kümmern (ein guter passender deutscher Ausdruck) sich Trainer häufiger um das Wohlbefinden der Kinder beim Ausüben ihres eigenen
Hobbys mehr als ihre eigene Eltern.
sie machen es ehrenamtlich nach bestem Wissen. (bitte nicht mit den 10% Ausnahmen kommen, mit denen man alles immer wieder begründen will)
Verbandsfunktionäre haben noch mehr unterschiedliche Interessen unter einen Hut zu bringen, auch sie arbeiten ehrenamtlich mit viel Freizeitaufwendung.
wenn nur noch Personen tätig sind, die den hier teilweise gestellten Ansprüchen gerecht werden müssen, dann brauchen wir hier nicht mehr zu diskutieren,
dann sind nämlich keine mehr da, die ihre Freizeit in den Dienst der Allgemeinheit stellen.(können)
Ich spreche all denen das Recht zu kritisieren ab, die selbst nichts tun, Veränderungen unter Mitwirkung zu erreichen.
Wer das System nicht gut findet, nicht bereit an Verbesserungen mitzuwirken, der soll Gleichgesinnte suchen und auf dem Bolzplatz seinen seinen Vorstellungen
spielen.
Dort wird er aber sehr schnell alleine nach seinen Vorstellungen vorgehen können
Erstaunlich, dass im geregelten Training, mit den ach so kinderfeindlichen Trainern, dem absolut unmöglichen System mehr Kinder, Jugendliche, Aktive
sind wie auf dem Bolzplatz.
Ich kann mich erinnern, bei Kindern war das mal anders.
@Kicker
vielleicht solltest du dir Andre als Vorbild nehmen.
er prangert an, permament, manchmal nervig, nicht in allem bin ich z.B. seiner Meinung, aber er steht dauerhaft zu seinen Grundvorstellungen,
passt sich aber, da wo es unumgänglich ist, dem System an, und versucht in seinem kleinen Bereich zu ändern, was zu ändern ist, und sucht ständig durch Überzeugen Multiplikatoren zu finden.
das sind Leute, die der Fussball brauch, nicht so wie du dich hier darstellst.
gg
[quote='Kicker','index.php?page=Thread&postID=54512#post54512']Dein Tipp ist leider nicht umsetzbar,
Doch, es denn du kannst es nicht und gehst es falsch an.
gg
zurück zur Eingangsfrage
wie trainiert man Kinder richtig? oder war es keine Frage, sondern ziemlich vermessen ein Feststellung?
diese Frage ist für mich genau so wenig zu beantworten, wie die Frage: wie erziehe ich Kinder richtig?
jetzt über 15 Jahre im Kinderfussball tätig gewesen, reflektiere ich, so weiss ich nicht, was dabei alles richtig und alles falsch war.
welches positive bzw. negative Ergebnis beim einzelnen Kind herauskommt.
ich wäre aber durchaus in der Lage in Buch zu schreiben, und argumentativ gegen besseres Wissen meinen Weg als den richtigen zu beschreiben.
gg
Der DFB ist das grösste organisatorische Gebilde in Deutschland. jeder weiss, dass je grösser der Koloss ist, desto schwieriger zu bewegen.
Ich bin seit über 50 Jahren dabei, es hat immer Veränderungen und Weiterentwicklungen geben,
auch für mich manchmal zu langsam und manchmal zuwenig.
der DFB mit seinen Landesverbänden organisiert einen geordenten Spielbetrieb für mehr Aktive und Kinder, und Jugendliche, als alle anderen Sportverbände zusammen.
kein Verband ist gerade im Kindersporl aktiver als der DFB, nirgendwo ist der Zulauf an Kinder grösser, nirgendwo bleiben sie länger dabei.
und das obwohl alles falsch ist, alles geändert werden muss?
sähe ich das ganze System so verkorkst, würde ich schnellstmöglich dafür sorgen, bzw. hätte ich) dass meine Kinder sich sofort ein anderes
Hobby suchen, oder Fifa 10 nach ihren (oder sind es doch nur die Vorstellungen von Erwachsenen?) Vorstellungen spielen.
wer was verändern will, soll nich gleich die Welt verändern, sondern in seinem persönlichen Umfeld beginnen.
der DFB ist über jeden froh, ob als Trainer, Vereinsfunktionär oder Verbandsfunktionär.
Mir widerstreben Menschen, die über alle möglichen Verbesserungen phylosphieren, aber nicht bereit sind, mal über Jahre, und nicht nur kurze Zeit,
hier tätig zu werden, denn ich weiss, dass , da über 20 Jahre Trainer und auch ein paar Jahre Vorstandsmitglied, man in seinem direkten Umfeld sehr wohl
was verändern kann, nicht alles was einem so vorschwebt, auch nicht so schnell, aber es geht,
mit nur rumphylosphieren, was alles geändert werden müsste bringt keine Veränderung
gg
WARUM IST DER JUGENDLEITER UMGEKEHRT!!!!!! WARUM!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
das war halt ein Guter. der hat dein richtiges Talent sofort erkannt.
es gibt halt auch Jugendleiter, die ihr Fach verstehen.
gg
Im übrigen hat unser direkter Konkurrent heute im Gegensatz zu uns wieder gepunktet. Selbst bei einem Sieg im direkten Duell, haben wir damit erstmal schlechte Karten. Kann also sein, dass die Diskussion hier sich am Ende als rein akademisch herausstellen wird...
ein Hinweis darauf, dass Entscheidungen erst getroffen und publik gemacht werden sollen, wenn sie konkret anstehen
manch Aufstellung, die im Training gemacht wurden, über den Haufen geworfen, weil sich über Nacht einer im Bett falsch gedreht und verletzt hat.
gg
m Tennis war es anders, da war ich das Talent. Ein Mal bei Boris Becker den Aufschlag mit Bewegung angeschaut und los ging es mit einem Ass nach dem anderen.
wieso bist du kein Tennistrainer geworden? Talent doch nicht ganz ausgereicht?
dann halt zum Fussball, da kann jeder Trainer werden.
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Morgen Andre,
nee, war um 2009, war vorher (leider) nicht im Forum
was glaubst du, wie oft ich im Laufe meines Fussballerlebens (ja nicht nur dort) Meinungen verändert und angepasst habe?
für mich war das Weiterentwicklung nicht Meinungsänderung.
da liegen teilweise Welten zwischen meinem 1. Trainerdasein und heute.
für mich war es aber höchst interessant, deinen bisherigen Werdegang zu verfolgen.
für mich war die Frage: bleibt Andre bei seiner "sturen" Haltung und wird mit dem Kopf letztendlich gegen die Wand knallen, oder
akzeptiert er die realen Rahmenbedingungen, und versucht innerhalb dieser vorgebenen Umstände seine Ideen mit erforderlichen
Einschränkungen umzusetzen.
interessant deshalb, weil ich des öfteren vor ähnlichen Situationen gestanden habe, immer wieder mal mit dem Kopf die Wand beschädigt (oft auch umgekehrt)
habe, aber immer mehr erkannt hatte, dass es ohne Kompromisse nicht geht.
wenn du auch vielleicht letzendlich mit diesem Weg nicht ganz zufrieden bist, wirst du irgendwann feststellen, dass es doch erfolgreich für dich war.
und du was bewegen konntest.
man kann keine 100 % seiner Vorstellungen umsetzen oder erwarten.
gg
Für mich....nicht....denn das Verschieben und die damit einhergehende Raum.- statt Manndeckung ist für mich persönlich das interessante an Top 1. Welches System ich dabei nutze ist doch erstmal -egal-...glaube ich zumindest.
absolute Zustimmung
jedoch glaub ich mich zu erinnern, dass wir hierzu vor etwas 2 Jahren eine Diksussion hatten, in der du ganz anders argumetiert hast, da lebte ein Trainer
der mit Libero antrat in den 50iger Jahren.
Entgegen der Philosophie des Dfb interessiert mich das beschulen der offensive im 1:1 usw. zunächst mal überhaupt nicht
seh ich zwar etwas anders, aber hier kommen halt eigene Vorstellungen der jeweiligen Trainerperson zum Tragen. für die ich auch immer einstand.
für mich liegen 1:1 Offensiv und 1:1 Defensiv-Training dicht beieinander, sodass ich beides gleichzeitig trainiert habe.
Kinder entwickeln sich auch durch unterschiedliche Trainer, mit deren Schwerpunktsetzung.
Das erwähne ich, weil diese Ausbildung für mich die Grundlage für die "Kette...besser das Verschieben"
Zustimmung, und dieses Verschieben kann unabhängig vom jeweiligen System trainiert werden
dass man vielleicht doch schauen muß, was das Potenzial hergibt unter einklänglicher Berücksichtigung dessen, in welchem Leistungsfeld ich mich bewege
auch dies war von mir bereits eine hier vertredende Meinung, bei ich zu der damaligen Zeit, auch von dir, ganz schön Gegenwind bekam.
Bezugnehmend auf einen anderen Beitrag kommen deine Beiträge bei mir derzeit so an, dass die vorgegebene Realität mehr Einfluss haben,
banal ausgedrückt: weniger theoretischer Natur, sondern mehr praxisorientiert.
gg
@Kicker
das von dir beschriebene gibt es, ohne wenn und aber, ist jedoch nicht der Regelfall . die allermeisten Trainer haben eine andere, viel positivere Einstellung
zu Kindern, als du es darstellsts
im konkreten Fall von Ranwie ist es doch wohl so, dass er mit seinen E-Jugendspielern bei der D hin und wieder ausgeholfen haben, da Personalmangel.
vorlag, der wohl auch dadurch entstanden ist, weil der ein oder andere Spieler anderen Interessen dem Spiel vorzug.
wo liegt jetzt da die grosse Versündigung an diesen Spielern, wenn jetzt auch in einem Spiel E-Jugendliche eingesetzt sind, nur weil die, die vorher unzuverlässig waren, jetzt unbedingt berücksichtigt werden müssen.?
Einsatz für Unzuverlässige bei deren Fehlen ja, im anderen Fall nein. so ist Kinderfussball aber auch nicht zu verstehen.
für mich ein immer wieder gemachte Beobachtung a spielfeldrand
Eltern, deren Kinder zu den Besseren gehören, vertreten mehr den Leistungsgedanken
Eltern, deren Kinder zu den schwachen gehören, vertreten die Ansicht, dass es ja um nichts geht, und alle spielen müssen.
und Jungs, so ab D etwa, denken ähnlich
Argumentation finden meistens aus der Sichtweise der jeweils Betroffenen statt. jeder hat da seine begründeteten Argumente (ist ja in der Wissenschaft wohl ähnlich)
die Aufgabe eines Trainers ist es doch wohl, beide unterschiedliche Sichtweisen , jedoch berechtigten Ansprüchen gerecht zu werden.:
ich selbst versuchte da immer den richtigen Mittelweg zu finden.
wir haben ja hier ein gutes Beispiel, dass Argumentationen aus der Sichtweise der Betrofenen geführt wird,
dein Schreibstil hier passt mir des öfteren nicht. Warum? weil ich es so nicht kann. also argumentier ich dagegen.
Könnte ich es, würde ich mich dir möglicherweise anschliessen, und auch dafür dann genügend Argumente finden.
gg
gg
@Kicker
ausser Hegel und Kant zu lesen , hätten deim Studium 1 oder 2 Semester an der Uni Saarbrücken (das liegt im Saarland)
mit Sicherheit gutgetan.
im Umgang mit Saarländern hättes du erkannt, dass auch die Sprache oft ganz einfach und mit wenigen Worten zu handhaben ist,
Beispiel:
das Wort: Schwenker, es steht für 3 Unterschiedliches
1. der Schwenker - der schwenkbare Grill
2. der Schwenker - die Person, die den Grill bedient
3. der Schwenker - das Stück Fleisch, das ist der Schwenker, das vom besagten Schwenker auf den Schwenker gelegt wird
und das erstaunliche nun ist, dass jeder immer wusste, welche der 3 Aussagen gemeint ist.
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zum Inhalt deines letzten Beitrages kann ich nichts beissteuern, nach dem 1. Abschnitt hab ich aufgegen weiterzulesen.
und das ist die Gefahr deiner Beiträge, wer hat hier schon grosse Lust,die verkomplizierte Darstellung von einfachen Vorgängen zu entkausalisieren.
noch schlimmer, es kann dazu führen, dass mancher Neuling glaubt, das sei der Stil der hier geplegt wird und sich mit eigenen Beiträgen zurückhält.
noch vor ein paar Tagen, hat sich hier einer in seinem Beitrag dahingehend geäussrt, dass er die Befürchtung hat sich nicht richtig auszudrücken.
wie sagt der Saarländer: "schwätz net so geschwollen"
gg
Auf Dauer halte ich das auch nicht für sinnvoll und sehe auch die Gefahr, dass Du durch den Anspruch der Eltern zermürbt wirst.
die Vorschreiber haben das Problem aus meiner Sicht sehr gut angegangen und gute Ratschläge erteilt.
auf eine Gefahr möchte ich auch hinweisen, übernimm dich nicht, kümmer ich um die Vororganisation, aber beschränke dich dann auf ein Team.
im Training mit Unterstützung können das auch 2 Mannschaften sein.
da stimme ich dem obigen voll zu, man wird auch schnell zermürbt, bei allem Engagement.
gg
@Kicker
du berufst dich ja gerne auf wissenschaftliche Erkenntnisse. dem Grunde nach ist dagegen nichts einzuwenden,
dir dürfte jedoch bekannt sein, dass es in vielen Wissenschaften doch so ist, dass zu irgendeiner These bzw. Schlussfolgerung
es Wissenschaftler gibt, die zu einem anderen Ergebnis kommen.
der Mainzer Profi Risse, seit Monaten verletzt, hat 6 Spezialisten aufgesucht (zwar keine Wissenschafter aber auch ähnlich hochqualifiziert)
Ergebnis: 6 (!) verschiedene Diagnosen.
die Wissenschaft als unumstösslichen Beweis zu bringen , insbesonders in der Kindesentwicklung (in Verbindung mit Erziehung) und bei uns hier jetzt speziell im Fussball halte ich für nicht besonders förderlich. das ist für mich dann nur Theorie.
ein gesunder Menschenverstand ist vollkommen ausreichend, um Trainer zu sein.alles andere kann er sich aneignen.
du bist aber nicht der einzige hier, der sich gerne auf die Wissenschaft beruft um eine These zu untermauern oder in die Welt zu setzten.
manchmal passt es ja auch.
gg
eine nuancierte Akzentuierung im Diskurs
Lesenn bildet, und Stilrichtungen färben ab oder sind richtungswieisend, wie zu sehen ist.
Keine Ahnung, aber ich finde die Formulierungen von Kicker echt toll und ich muss mich mit seinen Beiträgen teilweise sehr lange beschäftigen, damit ich zumindest im Ansatz verstehe, was er aussagen will.
Außerdem lerne ich, wie man einfache Sachverhalte verklausulieren kann.
bin ich froh, dass ich nicht der einzige bin. wollte mich schon bei der Volkshochschule anmelden.
gg
bis einschl. D ist es ähnlich wie in Hessen
Qualigruppen mit je 7 Vereinen, dann Einteilung nach Tabelle
ab C wird es etwas komplizierter, komm im Moment nicht an die genaue Bestimmungen
aber ein Tip
wende dich direkt an die Geschäftsstelle des Saartl.Fussballverbandes, die sind dort sehr hilfsbereit
Tel. o681 38803-0
oder info@saar-fv.de
gg
TRPietro
Ich vermute mal, damit ist nicht der klassische Libero gemeint, der als letzter Mann die Fehler seiner Vorderleute ausbügelt. Es ist der freie Mann im Spiel. Je nach den Stärken und Schwächen des Gegners und der Eigenen entscheidet der Trainer, wo er seinen "freien Mann" am besten (Defensive, Mittelfeld oder Offensive) plaziert. Auch und gerate im Jugendleistungsfussball gibt es trotz des höheren Tempos häufig genug Situationen der Pärchenbildung in Ballnähe. Da braucht es einen freien Mann, um die gewünschte Überzahlsituation herzustellen und das Spiel wieder zu öffnen.
der Begriff moderner Libero , wird von mir verwendet für etwas das ich ausprobiert habe, und in diesem Fall auch äusserst erfolgreich.
in F.E und D habe ich mit diesem "modernen Libero" gespielt, in meinem Gesamtkonzept , das ab C-Jugend auf die Vierkette hinführt, die Schwächen, aber auch
Stärken der einzelnen Spieler berücksichtigt.
Ich hatte für diese Position 3 Spieler, die dazu meinen Vorstellungenm entsprachen und entsprechend dem Rotationsprinzip auch dort eingesetzt wurden.
Aufgabenstellung: TW hat einen Teil bereits beschrieben, aber ich ging weiter, die Aufgabe war nicht nur Abwehr sondern ähnlich wie
Beckenbauer es gespielt hat, (kann sein, dass du den kennst), also oft im Mittelfeld rumtourte, gleichzeitig hatte er aber auch sehr oft die Position
des Innenverteidigers in der Kette.
hört sich vielleicht kompliziert an, war aber einfacher wie hier vielleicht rüberkommt.
Vorteil: seltener überlaufen (Vorteil des Liberos,) Pärchenbildung wie TW beschrieben, Raum und Ballorientierung gefördert, Überzahl im Mittelfeld,
Ergebnis: 2 von den 3 wechselten in der C höherklassig und waren dort auf Anhieb in ihrem taktischen Verhalten besser als ihre Mannschaftskollegen, die bereits 4 Jahre Kette gespielt haben.
gg
Ich wollte Dir auf Post 102 zu denken geben, dass auch Praktiker wie ich da durchaus Ansichten vertreten, die der Theoretiker hat. Hierbei/hierzu sage ich, dass selbst ich -trotz dieser Denke- alles so hinbekomme und mich dieses scheiss System dazu bringt, Kompromisse eingehen zu MÜSSEN.
dieses Postin war auch nicht spezielle eine Antwort auf das vorhergehende von Micha gedacht, sondern mehr allgmein auf einige andere Beiträge
Theorie und Praxis ergänzen sich im bestenfalle, viele Praktiken wurden nach vorgehender Theorie entwickelt. deshalb habe ich absolut nichts gegen Theoretiker,
jedeoch gegen Theorien, die praktisch nicht umzusetzen sind, weil das Umfeld nicht passt und die Rahmenbedingungen nicht gegeben sind.
Wir Trainer können zwar mitwirken, dass Rahmenbedingungen geändert werden, aber das dauert ja bekanntlich.
und hier setzt meine Kritik an, ich kann als Trainer nicht irgendwelchen, noch so guten und sinnvollen Theorien nacheifern solange die Rahmenbedingungen dazu nicht passen.
und als Zwischenweg bis dahin geht es so, wie du es schreibts: Kompromisse eingehen müssen.
hierzu hatten wir beide ja vor längerer Zeit kontrovers diskutiert, als ich zu Kompromissen aufforderte und du damals noch die Hardliner-Tour vertreten hattest
(entweder oder)
wer nun erkennt, dass er diesen Weg gehen muss, obwohl ihm was anderes vorschwebt, ist für mich ein Praktiker.
wer mitarbeitet, dass diese Muss Stück für Stück weniger wird, um die theoretischen Erkenntnisse umzusetzen ist ein Praktiker.
wer aber nur die Theorie sieht, egal wie gut und richtig, und die Rahmenbedingungen ignoriert, der ist für mich ein Theoretiker, der keine Ahnung von der Praxis vor Ort hat.
wieviele gute Ideen und Gedankenmusste man schon begraben, wenn man in die Verantwortung treten muss.
Theoretisch bist du mit Sicherheit bestens geschult Eskalation zu vermeiden. wie sieht die Praxis aus?
Theoretisch wusste ich wie das erfolgreichste Verkaufsgespräch zu verlaufen hat, wie sah die Praxis aus?
Wunsch und Wirklichkeit sind 2 paar Schuhe, wer sich darauf einstellt, Kompromisse bei beidem ezu erreichen der hat eine gute Basis für Erfolg (jetzt auf Fussball bezogen)
gg
