Beiträge von guenter

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    Ich habe das dann mal bei uns abgestellt. Außerdem Regeln wieder härter ausgeleg


    Und jetzt könnt ihr loslegen und mich zerreißen wegen dieser These



    ich lass mich mit dir zerreissen.


    Jungs ab pupertärem Altern muss man anders umgehen, als im Kinderfussball.
    sie brauchen und fordern auch eine klare und konsequente Vorgehensweise, insbesonders wenn man weiss, dass sie in diesem Alter immer wieder ausprobieren, wie weit sie gehen können, was ja wohl auch richtig für ihre Entwicklung ist.


    Kinder und Jugendtrainer (ab C-Jugend) sind für mich unterschiedliche Schuhe.


    P.S


    der Jugendtrainer, hat teilweise doch mit ganz anderen Problemen zu kämpfen, als der Kindertrainer.


    diese Thematik kommt mir in diesem Forum eigendlich zu wenig zur Geltung.


    gg

    Totti


    es gibt noch ein Problem, das du vielleicht mal bei euch beleuchten solltet.


    hab ich beobachtet, bei einem Verein euerer Grössenordnung, zu dem talentierte Spieler bereits in der F-Jugend aus dem Umland kamen.


    die enorme Erwartungshaltung der Eltern an ihre Kinder. die ja auf ihre Kinder übertragen wird.


    stell dich mal während Trainung und Spiel zu dieser Elternschaft, da schlackern dir die Ohren, was da teilweise an Meinungäusserungen untereinander von sich gegeben wird.


    gg

    Ergebnis einer heute veröffentlichten Allensbach-Studie




    71% haben Freude an ihrem Job, jedoch fühlt sich jeder 3. einer psychischen Belastung ausgesetzt.


    28% beklagen die zunehmende Kompliziertheit im Umgang mit Eltern


    allgemein beklagt wird die nachlassende Disziplin und Motivation


    Eltern beklagen den zu laschen Umgang mit Problemkindern


    jeder 2. beklagt die unzureichende Vorbereitung auf die Praxis



    eine Umfrage im Kinder und Jugendsport? Nein - Stattdessen ein Umfrage über Herausforderung an Lehrer.


    der Fussball steht aber mitten in unserer Gesellschaft, ist ein Teil davon. als Trainer hat man genau mit dem gleichen Personenkreis zu tun.
    obwohl kein Studium, meist ehrenamtlich tätig, sollen ausgerechnet Trainer nun die gesllschaftlichen Probleme lösen?


    für mich ist dieses Anspruchsdenken an Trainer einfach zu hoch, auch in diesem Forum.


    übrigens:


    die Überschrift war: " Wenn nur Eltern und Schüler nicht wären....."


    ich ergänze: "was wär der Trainerjob so schön, wenn es Eltern, Spieler und DFB nicht gäbe"


    gg.

    @Kicker


    hab gerade festgestellt, dass du mir 2 Mails direkt zugedandt hast.


    ich antworte grundsätzlich nur auf Fragen, die hier öffentlich im Forum gestellt werden. 2-3 Ausnahmen, in denen ziemlich persönliche Angelegenheiten aus meinem Umfeld angesprochen wurden, die ich nicht im Forum von mir geben kann.


    das hat jetzt nichts mit dir zu tun, sondern das ist meine Einstellung


    trotzdem möchte ich dir auf eines kurz antworten: du kannst mich nicht blosstellen,
    Fehler nachweisen, irrige Meinung haben, falsch liegen, ja, aber nicht blosstellen. ich sehe das aber als einen positiven Vorgang, dass du das vermutest hast, und diesen Weg gegangen bist. bei mir aber nicht nötig. Ich kann einstecken..insbesonders davon ausgehend, dass hier geübte Kritik allerselstest auf die Person bezogen sind.


    gg

    Follkao


    zurückgeben, heisst doch wohl, dass es schon mal da war, oder ?


    wann war das?


    zu meiner Jugendzeit? da gab es keine Ausbildungkonzepte im Kinderfussball, von Taktik hatte eh keiner Ahnung, da wurde im Training gelaufen, etwas gebolzt und dann gespielt.


    da gab es keine ausgebildeten Jugendtrainer, von Kinderfussball war da keine Rede.


    soll das zurückgegeben werden?


    oder soll etwa nur das Bolzplatzspiel zurückgegeben werden?


    welches Fussball-Spielen soll eigendlich zurückgegeben werden? den Kinderfussball den der Eingangstitel wohl im Sinn hat, gabs noch nie.


    ich würde das umschreiben:


    welche Rahmenbedingungen brauchen wir in der heutigen Zeit, um den Kindern den ihnen gerecht werdenden Fussball zum Spielen anbieten können.




    gg

    Es wäre ja ganz nett, wenn du nicht nur pauschal feststellen würdest, was - deiner Ansicht nach - alles grundsätzlich falsch sei, sondern dies auch zumindest ein ganz klein wenig argumentativ begründen würdest. Oder gilt einfach dein Wort, weil es von dir kommt? Jetzt nicht sauer sein, du greifst ja mich an, ohne was zu liefern, das dies rechtfertigt ;)


    @Kicker


    warum soll ich sauer sein? wer austeilt muss auch einstecken können.


    wenn du meine Beiträge verfolgst, müsstes du eigendlich feststellen, dass ich meistens mit Beispielen argumentiere, die zwar kein Beweis für alles sind, aber die Praxis häufig darstellen.



    argumentativ begründen: bitte schön


    seit ich mich mit Fussball beschäftige (vermutlich länger, wie du alt bist, hoffe ich für dich) gibt es das Thema Fluktuation, sei aufs Aufhören oder Vereinswechsel bezogen.
    ich habe einige Gernerationen von Fussballern vom Kind bis zum Erwachsenfussball verfolgt, auch mal eine persönliche Statistik für mich gemacht.


    hier meine persönliche Erkenntnis:


    wichtigster Punkt: die Motivation


    ich untgerscheide:


    Eigenmotivation des Kindes es ist von Kind an fussballgeil, es ist sein Hobby, das er nicht nur im Verein sondern zusätzlich auch auf dem Bolzplatz treibt
    dem die anderen Hobbys unjterordnet


    vermeintliche Eigenmotivation im Prinzip eigendlich die Motiviation der Eltern, die ihre Motivation dem Kind suggerieren


    Motivation durch andere durch Freund oder Klassenkameraden mitgezogen zum Fussball


    Motivation mangels Alternative in dörflichen Gegenden gibt es keine Alternativen im Kindesalter



    die Kinder und Jugendlichen mit Eigenmotivation bedürfen der wenigsten Ansprache, regelmässiger Trainingsbesuch ist für die Normalität, Aufforderungen halten sich in Grenzen. und einiges mehr.
    es ist die, die letzendlich, bei vorhandenem notwendigen Talent auf dem Stützpunkt landen können.und sich dort auch behaupten.


    meine Hauptkraft als Trainer musste ich dazu verwenden, die anderen entsprechend zu motivieren und bei der Stange halten.


    wie lommt es nun zu der Fluktuation.


    hierzu gibt es ein Studie von Sportstudenten der Uni Saarbrücken.


    - eine Ursache ist das zu frühe anfangen von Kindern beim Fussball, mit Beginn der Pupertät haben sie oft schon über 8 Jahre im fussball hinter sich, vieles erlebt,
    naturgemäss wollen sie in diesem Alter Neues kennenlernen und ausprobieren.
    - Pupertätsbedingt findet die erste Ablösung von den Eltern statt, somit schwindet die durch Eltern zuvor beeinflusste Motivation, sie treffen selbst Entscheidungen für sich.
    - gleichzeitig schwindet der Einfluss von Freunden und Klassenkameraden.
    - Kinder in disem Alter werden Realitätsbewusster, können sich schon etwas einschätzen, der Traum vom Profi wird als Traum erkannt.,
    - suchen sich ein Tätigkeitsfeld in dem sie glauben mehr zu erreichen, vielleicht nicht nur Mitläufer sind, mehr im Vordergrund stehen.


    zum Vereinswechsel:


    der häufigste Vereinswechsel findet zu einer leistungstärkeren Mannschaft statt.


    einmal bedingt durch überehrgeizige Eltern, zum anderen aus dem Spieler selbst heraus, der mit gleichstarken und gleichwilligen Spielern zusammenspielen will.


    der Einfluss der Trainer darf da nicht zu hoch angesehen werden.


    Mit Sicherheit gibt es auch andere Gründe unfähige Trainer, schlechter Verein, Streit mit Mannschaftskollegene, schlechtes DFB-Konzept usw.
    die sind aber bedeutend geringer, als hier manche Beiträge vermuten lassen


    Ich nehme keinen Anspruch auf Vollständigkeit, weiss auch dass örtliche Gegebenheiten Einfluss haben, dass es Ausnahmen gibt,
    aber obiges kommt dem Ganzen in der Regel sehr nache.


    @Kicker, war doch jetzt argumentativ?


    gg.

    Ranwie


    genau das wollte ich mit meinem Beitrag verhindern.


    bei dir ist das so, bei uns eben nicht, jed nach Landesverband, deshalb mein Hinweis mit der Geschäftsstelle.


    gg

    bevor jetzt diverse Aussagen kommen, ist ja oft von Landes- zu Landesverband unterschiedlich, die dir nicht weiterhelfen, mein Tip


    ruf die Geschäftsstelle deines Landesverbandes an, oder schreib ein Mail, dann kriegst du die für dich wichtige konkrete 'Aussage.


    Adresse findest du im Internet.


    gg

    Im freien Fußball setzt sich das Kind durch, das von sich selbst Leistung fordert, im Vereinsfußball eher das, was dem Trainer gehorcht, der Leistung o. Siege fordert - was klingt da menschlich besser?


    stimmt, klingt wirklich besser.


    nur ein Problem, deine Aussage ist vom Grundsatz her absolut falsch.

    (viel Fluktuation der Talente bei hoher Ausfallquote)


    deine Aussage zu diesem Punkt trifft nur zu einem geringen Prozentsatz zu, ansonsten ebenfalls grundsätzlich falsch.


    ich finde es nicht gut, falsche Aussagen in den Raum zu stellen und diese dann argumentativ zu benutzen.


    machst du das bewusst oder hast du keine Ahnung was wirklich abgeht?


    gg

    genau das wird immer wieder falsch verstanden. Die Kinder wollen ihren Wettkampf gewinnen (wie beim Sackhüpfen), alles andere wäre nicht normal. Nur wir Erwachsenen müssen uns da raushalten, eigentlich stören wir gewaltig. Die Kinder haken eine Niederlage ab und widmen sich dem nächsten Wettkampf, egal wie der heißt.



    Uwe, du sprichst hier ein Thema an, das, so glaube ich absoltu oft missverstanden wird.


    Kinder wollen gewinnen, Kinder wollen Meister werden, wenn sie die Möglichkeit haben, sie können aber auch genau so schnell akzeptieren und abhaken.


    hier wird aber oft die Meinung vertreten, dass Gewinnen keine rolle für die Kinder spielt, keine Bedeutung für sie hat, ob sie Meister werde ( und sei es in der E Nr.6


    dies immer als Trainer oder Elternwunsch zu definieren ist falsch.


    hier wird oft was verwechselt: die Geilheit des Trainers zu gewinnen, das Gewinnen der Kids als persönlichen Erfolg zu sehen, das Verlieren als Beleidigung,
    im Gegensatz zum ganz natürlichen Bedürfnis der Kinder zum Gewinnes eines Spieles jeglicher Art, sei es Schwarzer Peter oder das Fussballspiel.


    es soll auch Kinder geben, die spielen nur Fussball, um auch mal als Gewinner gesehen zu werden und nicht immer nur der Looser sind.
    nirgendwo sonst erreichen sie das so schnell, wie in einer siegreichen Mannschaft, zu der sie dazugehören wollen, egal ob sie am fussball letzendlich
    grosses Interesse haben oder nicht.


    gg


    gg

    . Der erste Ansatz wäre, es einfach einmal mit einem befreundeten Trainer ein FPL-Freundschaftsspiel durchzuführen, mit vorheriger Elternaufklärung


    ohne den FLP-Gedanken zu kennen, ging ich in den letzen Jahren immer schon so vor, auch bei Tunieren, musste da aber stark nach der Eeinstellung der Trainer selektieren. da mein erstes Problem, jedoch mit äusserst positivem Ergebnis


    im normalen Spielbetrieb kann ich die aber nicht aussuchen, auch nicht in der FLP, wenn sie allgemein eingeführt wird.



    dass ein Faktor überhaupt nicht auf der Tafel stand: die Kinder!


    vollkommen identischer Meinung


    . Erwachsene brauchen klare Regeln,


    für mich das A und O im Kinderfussball, deshalb auch das mein Thema Elternarbeit.
    die Resonanz dort zeigt jedoch, dass dies von Trainern total unterschätz wird.


    für mich stellt sich einfach die Frage, ob mit 2 bis 3 klaren verbindlichen Regeln, die einheitlich für alle gelten, einfach mehr bringen.


    wobei mir sehr wohl bewusst ist, dass dies in einem grossen Verband mit unterschiedlicher Interessenlage schwierig zu erreichen ist.


    wobei wir wieder bei der Frage sind: was ist wünschenswert und was machbar?


    viel fordern, um das ein odere andere zu erriechen, oder 2 Dinge massiv fordern, was efolgreicher ist, weiss ich auch nicht.


    wobei ich wieder bei meiner Devise lande, ich ändere in meinem ureigenen Zuständigkeitsbereich das, was ich verändern kann.
    wenn das jeder tun würde, wäre schon viel erreicht, ohne die 'R'essourcen darauf zu verwenden, andere zu verändern.


    wir brauchen aber auch die anderen, das ist mir durchaus bewusst.


    gg

    Follkao


    ich kenn die Vorteile ohne Tabelle seit 15 Jahren in der F-Jugend. es ist halt nach Verband leider zu unterschiedlich.


    einen Nachteil gibt es jedoch, und der ist leider nicht unwesendlich: extreme Unterschiede im Leistungsvermögen der einzelnen Mannschaften.


    meine Aufforderung seit Jahren: Qualirunde oder Turniere, danch Einteilung der Gruppen nach Leistung.


    weisst du woran das scheitert? die Befürchtung, teilweise auch berechtigt, der Vereine, dass daducrh zu weite Fahrten erforderlich sind.
    (problem halt auf dem Land)


    gg

    welches alter?




    zusätzlich lasse ich immer nach vorne spielen, egal gegen wen, und bekämpfe egal welches system immer mit offensiven fußball.
    in der verteidigung sollten eh 10 mann hinterm ball stehen, pärchenbildung mindestens, abwehrdreieck usw.


    so einfach kann Fussball sein, unabhängig von dem oft überbewertenden System.



    gg

    ich hab zu FLP ein paar Fragen.


    muss gestehen, dass ich, obwohl die Grundgedanken befürwortent, etwas skeptisch bin.


    vielleicht können mir die Befürworter oder gar Macher hier mal weiterhelfen.


    bisher befinden sich in FPL , Gleichgesinnte


    trotzdem wurde hier schon mal berichtet, dass dort im Prinzip die gleichen Probleme wie im normalen Spielbetrieb sind.


    meine Erfahrung aus dem normalen Spielbetrieb ist, dass bis auf 2-3 Trainer bzw. Elternschaft immer allles geordnet und ohne Problem vonstatten geht.


    wie will man diese Trainer bzw. Eltern bei Allgemeineinführung der FLP, die dann zum anpassen bringen?


    jedes Jahr kommen neue Trainer, neue Elternschaft dazu, wie bringt man die dazu bisher bekanntes umzustellen auf die Gedanken der FLP?


    wäre es nicht einfacher durch 3 einfache Regeln bundesweit eine einheitliche für alle verfbindliche #Regeln zu schaffen:


    1. Abschaffung von Tabellen bis einschliesslich E-jugend und Turniere ohne Tabellenplatz
    2. Mindesabstand der Zuschauer zum eigendlichen Spielfeld (für mich aus eigener Erfahrung ein ganz entscheidener Ansatz, weil erfolgreich prakiiziert)
    3. Coachingzone bis zum untersten Jugendbereich für Trainer und Betreuer.


    klar, dadurch erreicht man nicht alle Ziele, aber für mich die wichtigsten, einfach und schnell einführbar. falls gewollt.


    Ich hab gelernt: Weniger ist manchmal mehr.


    gg