Beiträge von guenter

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    Kalinka


    du bewegst dich auf einem schmalen Pfad, wenn du bei deiner bisherigen Vorgehensweise bleibst.


    Gerade dein letzter Beitrag zeigt diese Gefahr. die Eltern suchen sich die Höhepunkte aus, das was etwas Besonderes ist.
    Fussball ist aber hauptsächlich Alltag.und da ist Zuverlässigkeit gefragt.
    wir leben in einer Gesellschaft, die sich gerne die Rosinen rauspickt. das geht aber im Mannschaftsport nicht.


    mach dir mal ein paar Gedanken darüber. machst du ja eigendlich schon.


    gg

    Ich denke mir immer , dass das bis zu E-Jgd noch geht, ggf auch bis zur C-Jgd. danach sollte aber der vater abgelöst werden. DIe Kinder brauchen auch ihren freiraum um mit ihren Kunmpels sachen im training zu machen, die sonst nicht möglich sind.



    War und ist auch meine Überzeugung. nach D war bei mir Schluss als Vatertrainer. das war für mich schon die absolute Grenze


    zur Frage


    wir wohnen direkt an der Grenze zum Saarland, war als Spieler bis zum 60. fast immer im Saarland akitv. auch dort als Aktiven und Jugendtrainer.
    die letzen 15 Jahre Jugendtrainer im Verband Rheinland.
    mein Jüngster spielt im Verband Rheinland, mein Ältester, jetzt als Aktiver im Verband Saarland, wo er auch als C und B-jugendlicher spielte.
    der Vorteil dort ist, dass man auch höherklassig nicht allzuweite Fahrten hat.
    auch hat der Fussball dort in den Dörfern einen hohen Stellenwert.


    Freundschaftspiele und Pokalturniere machte ich überwiegend im Saarland, wegen der Entfernung und auch weil es dort irgendwie etwas besser organisiert
    und fortschrittlicher. ist. Wegen der Grösse dient das Saarland anscheinend als Versuchsobjekt für den DFB (die ersten die in F ohne Tabelle spielten,
    die ersten, die die D9 einführten, die ersten die Bambini mit 5 Spieler und nur noch Turnierform )


    folglich kenne ich auch aus beiden Verbänden viele Verantwortliche und Trainer, zu denen ich immer noch Kontakte pflege.


    deshalb sind auch einige meiner Beiträge hier, nicht nur aus meinen Erkenntnissen, sondern aus Gesprächen mit diesen beeinflusst.


    ich kenn mich also in beiden Landesverbänden etwas aus.


    etwas komplizierte Beantwortung einer einfachen Frage, ging aber wohl nicht einfahcer.


    gg

    was alles wegen dem "Scheiß Fußball" (wie oft ich diese zwei Worte von ihm gehört habe weiß ich nicht) an Arbeit liegengeblieben ist? Workaholismus sehe ich inzwischen als echte psychische Erkrankung, mit den entsprechende Konsequenzen. Das ist echtes Suchtverhalten. Ich bezweifle inzwischen, dass er sich in der damaligen Situation bewusst die Zeit hätte nehmen können.

    ,


    provinzler


    du hast da ja offensichtlich noch einiges zu verarbeiten. Solltest aber unbedingt vermeiden das Desinteresse deines Vaters an deinem Hobby mit Desintersse an seinem Kind gleichzusetzen. ansonsten wirst du noch lange an dieser Problematik rumknabbern.
    letztendlich hat dein Problem mit Fussball an sich wenig zu tun. aber das geht jetzt hier wohl zu weit ins Eingemachte.


    gg

    kenn das Problem


    ich würde auf keine Fall mehr ein gezieltes Trainingsprogramm mehr durchführen. Saison vorbei, Luft raus.


    Gauditraining ist angesagt:


    kleine interne Turniere mit besonderer Zielsetzung (Tore nur mit Kopf, nur mit Hacke , nur ein vorher bestimmter Spieler (oder 2) darf Tore schiessen.
    Fussballabzeichen
    Waldlauf mit Stationen, bei denen lustige Aufgaben zu lösen sind
    Schwimmbadbesuch mit Strandfussball ( dort gibt es oft die entsprechenden Sandplätze z.B. Volleyballfeld)
    in der Sprunggrube ein 1:1 oder 2:2 Turnier
    Kopfballtunier kam z.B, immer gut an (2 Tore 5 m Entfernung, 1 oder 2 Spieler pro Mannschaft, Ball muss per Kopf ins Tor befördert werden)


    mach mal ein internes Turnier in einer anderen Sportart (Basketball, Handball oder was sonst bei euch möglich ist)




    einige Beispiele, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.


    frag deine Kids , was sie machen wollen, übertrag doch mal dem Spielführer oder einem anderen Spieler die Trainingsgestaltung


    gg

    Aber ich bin (noch?) nicht soweit, dass ich alles mit buddhistischer Gelassenheit hinnehme und dennoch Spaß dabei habe. Ich gebe Dir völlig Recht: Etwas mehr Entspanntheit würde mir da sicher helfen



    mit etwas Glück wird diese Entspannheit kommen. dann, wenn dein Sohn in einer nicht mehr von dir trainieren Mannschaft spielt, in der er sich wohlfühlt.
    als Vatertrainer sah ich es auch als meine Aufgabe an, meinen Söhnen eine Grundlage zu vermitteln, die es ihnen erlauben in der zu ihrem
    Talent oder Untalent (wusste ich ja zu Beginn nicht) passenden Mannschaft ihren Platz zu finden. Ihnen zu vermitteln, dass Engagement, Verhalten zu seinen Mitspielern und die Einstellung Leistung bringen zu wollen, ihnen Akzeptanz in der jeweiligen Mannschaft bringt.Natürlich gehörte auch die Vermittlung von
    technischen und taktischen Grundkenntnissen dazu.
    Ich leg mir nicht den Heiligenschein zu, alles nur im Interesse der anderen Kinder gemacht zu haben.
    Bösartig könnte man sogar sagen, dass ich die anderen Kinder gefördert habe, um meinen Kindern das passende Umfeld zu bieten.
    davon haben jedoch alle profitiert. das Ergebnis rechtfertigt letzendlich meine Motivation.


    und wenn ich heute auf den Platz gehe, und meinen Jungs zuschaue, dann ist die Entspanntheit da, die Don vermisst


    und das nicht nur bei meinen eigenen Söhnen, sondern auch wenn ich meine ehemaligen Spieler sehe.


    letzten Montag spielte mein Sohn mit seiner jetztigen Mannschaft gegen seine alten Kollegen, die 8 Jahre von mir trainiert wurden.


    derart entspannt und derart zufrieden ging ich selten von einem Sportplatz.


    diese Entspanntheit hatte ich, konnte ich auch wohl nicht, während meiner aktiven Trainerzeit auch nie gehabt.


    ich schreib dies, um allen Vatertrainer hier, einigen Frust wegzunehmen, Mut zusprechen um weiterzumachen. das Ergebnis wird euch befriedigen.


    Letzendlich sollen wir uns doch wohl auch nichts vormachen, bei allem Enthusiasmus,, bei aller sozialen Einstellung, als Vatertrainer macht man es doch
    vorrangig für das eigene Kind. Ich seh das auch nicht als Verwerflich an, denn ander Väter, die das auch könnten, machen schliesslich nichts.


    gg

    Kalinka


    ich hatte in der G auch nur 14 Spieler.


    ob es bei dir klappt oder nicht, kannst du erst dann beurteilen, wenn du es versuchst hast (muss natürlich über eine gewisse Zeit sein)


    so wie du jetzt vorgehtst ist es ja offensichtlich für dich auch nicht zufriedenstellend, wäre es so, brauchtest du nichts zu ändern.


    bei Unzufriedenheit muss man einfach neue Wege suchen. ich bin auch nehrere Wege gegangen, bis ich das passende für mich gefunden hatte.


    abgetretende, schlecht gebare Wege sollte man verlassen und neue suchen. mit etwas Glück findet man den richtigen Weg, meisten auf jeden Fall einen besseren.


    eins hab ich bei mir gelernt: geht bei mir nicht, ohne es versucht zu haben, gibt es bei mir nicht mehr. das in allen Lebenslagen.


    gg


    gg


    Andre


    Unterschied?


    wo hab ich zu diesem Punkt je was gegenteiliges von mir gegeben?


    gg

    Bei uns ist es so , das wir mind 4 Wochen vor einen Punktspiel per Mail den Termin bekanntgeben und auffordern sich zu melden, ob man kann oder nicht!
    Wer sich nicht rechtzeitig meldet oder sich als Nummer 11 meldet hat dann Pech gehabt.



    Genau das aber ist das doch das Problem., dann meldet sich dann halt beim nächsten mal


    ich bin wie folgt vorgegangen:


    2 Jahre Aufbauarbaiet in G,, 1 Jahr keine Spiele, vor allem die Eltern wurden heiss auf Spiele ihrer Kids. zuerst allgemeine Regelungen zum Spielbetrieb vereinbart.
    dann Freundschaftspiele und Turniere.


    rechzteitige Bekanntgabe der Termine mit Aufstellung, wer an diesem Termin zum Einsatz kommt.


    wer sich abmeldete, hatte keinen Anspruch auf anderen Termin, da der ja schon besetzt war. musst halt warten, bis er wieder mal dran war.


    einige Jungs und auch deren Eltern standen immer auf Abruf bereit, die wollen ja eigendlich immer spielen. die hast du ja auch


    natürlich habe ich auf Absagen, deren Gründe ich nachvollziehen und berechtigt waren Rücksicht genommen.und entsprechend gehandelt.


    Ich hab aber nie gefragt: wer will spielen, wer hat Zeit, ich habe die Spiele vorgegeben. das Heft in der Hand behalten.


    Und ich hatte dann, als ich in der F in den regulären Spielbetrieb gegangen bin defenitiv, bis auf die berühmte zu akzeptierende Ausnahme,
    keine Probleme.


    dass sich die Spielstärksten bei dir zuerst melden ist doch normal, es sind die (bzw. die Eltern) die die richtige Einstellung mitbringen. die anderen muss man dazu hinführen (d.h. erziehen). diejenigen, die das dann nicht checken bleiben eh über kurz oder lang weg.Chef


    der Trainer ist der Chef und gibt die Richtung vor, nicht die zeitlichen Wünsche und Vorstellungen der einzelnen Eltern. das bedeutet jedoch nicht, dass er den Diktator spielen soll, das geht anderes.


    gg


    gg

    Andre


    ich muss doch nochmals auf deine letzten Beitrag zurückkommen.


    entspricht der nicht meiner des öfteren geäusserten Denkweise und der Aufforderung an die hiesiegen Kollegen.


    Systeme, sei es im Sport oder Gesellschaft, können wir nicht ändern. Aktzeptanz des Vorgegebenenen und Veränderunge im ureigenen Bereich innerhalb diese Systems, sind aber beeinflussbar. diese Erfahrung habe ich gemacht.


    das Grosse kann ich nicht ändern, das Kleine schon, und wenn das viele tun, ist verdammt viel erreicht,


    deshalb auch meine Aufforderung, nicht auf Systemänderungen von oben zu warten, sondern in seinem kleinen zuständigen Bereich für Verbesserungen zu sorgen. das geht. ich hab s erlebt.


    das war jetzt absolut kein Statement, gegen die , die von oben herab was verändern wollen. sondern wiederum eine Aufforderung in ihrem Bereich kleine Änderungen anzustreben.


    gg

    @Don Oliver


    ich möchte dir mal eine Begebenheit bei mir erzählen, sie soll dich nicht beeinflussen, solltest dir aber vielleicht im Hinterkopf behalten.


    Sohn, E-Jugend, Konstellattion wie bei dir, wollte gar in der Winterpause aufhören (spielte zu der Zeit auch Tischtennis). Intervention von mir:
    geht nicht , Saison wird zu ende gespielt, dann suchen wir einen neuen Verein. geschah, doch nach 2 Jahren dort die gleiche Situation.
    wechselte dann in die Regionalliga, weil eigendlich zu hoch, nach 2 Jahren in der A-Jugend in die Bezirksliga.
    sportlich gesehen ein wohl richtiger Werdegang.Spelt heute mit 21 höchstzufrieden in der Verbandsliga


    das war die eigendliche Vorgeschichte


    mein Jüngster spielt derzeit C-Bezirksliga, da die B abgestiegen ist, im nächsten Jahr Staffel. mein Sohn könnte in die Regionalliga oder Verbandsliga wechseln.
    vom Können her, gehört er da hin (Aussage Anderer)


    natürlich Diskussionen und Überlegungen im Hause ( weite Fahrten, Zeitaufwand, Schule usw.)
    Entscheidung seinerseits gefallen, er will zum Verbandligisten wechseln (muss gestehen, beeinflusst auch durch mich)


    und nun kommt der entscheidende Hammer:


    mein Ältester mischt sich ein.


    er sollte sich das überlegen, Vereinswechsel führt zum Verlust von Freundschaften, keine feste Vereinsbindung (war ihm besonders wichtig), Fussball ist nicht alles und ähnliches. Insgeheim macht er mich für einiges Verantwortlich., obwohl er derjenige war, für den die eigene Leistungsbereitschaft und die Leistungsbereitschaft seiner Mittelspieler im Vordergrund stand, und ich ihm vermeintlich nur die Wege geöffnet hatte.


    Ich war wie vor den Kopf gestossen.


    Mein Jüngster bleibt jetzt bei seiner alten Mannschaft und spielt nächstes Jahr Staffel. Begründung: die Kameradschaft.


    Ich verstärke ihn als Vater in seiner Entscheidung, auch wenn mir als Trainer fussballerisch das Herz blutet, denn er ist wirklich ein Guter.


    kann sein, dass er mir in 5 Jahren nicht vorhält, ihn zum entsprechenden Wechsel beeinflusst zu haben.



    was ich mit dieser Geschichte sagen will, du weisst nie, wie es später von deinem Sohn beurteilt wird.

    Wenn wir fragen, wer bei den Turnieren dabei sein will,



    du brauchst dich nicht zu wundern, wenn du in F und E Probleme bekommst mit der Zuverlässigkeit der Spieler.


    obige Fragestellung, ist eine der schlimmsten Fehler, die man beim Aufbau einer Mannschaft machen kann.


    du gibts die Entscheidung wer wann spielt schon von Anfang an aus deinen Händen in die Händer der Eltern


    Du machst die Aufstellung, du entscheidest wer wann spielen soll. Aufgabe der Eltern ist es, ihr Kind abzumelden, wenn bei ihnen was vorliegt.
    Nicht Eltern den Eindruck vermitteln, dass ihr Sohn dann spielt, wie es ihnen in den Kram passt.


    es ist ein Riesenunterschied für die Entwicklung der Mannschaft ob du fragst: wer will oder wer kann, oder ob die Eltern kommen müssen und und ihr Kind abmelden.
    die Gründe, egal welcher Art, solltest du jedoch in der G akzeptieren.


    es ist der erste entscheidende Ansatzpunkt für die Zuverlässigkeit in deiner zukünftigen Mannschaft.


    dies wird total unterschätzt.


    Aufgrund zuvor gmeachter negativer Erfahrung, bin ich bei meinem letzten Neuaufbau meiner Mannschaft diesbezüglich konsequent vorgegangen.


    ich hatte bis zur C-Jugend mit der Zuverlässigkeit und Regelmässigkeit keine Probleme. Vielleicht hatte ich aber auch ja nur Glück, glaub ich aber nicht.



    kurz noch zu tobn


    ein Hoch dem Trainer, der Fantasie walten lässt und selbst Eigenes entwickelt.


    gg
    gg

    Ich habe aus Forumsbeiträgen und Beobachtungen an mir selbst den Eindruck, dass hoch engagierte Trainer mit wenig Erfahrung (damit meine ich junge Trainer oder "Vater-Trainer" mit vielleicht max. 4-5 Jahren Trainingserfahrung und wenig aktiver Fußballlaufbahn) ihr Umfeld etwas überfordern: Wir erwarten, dass alle Spieler, Eltern und Vereinsverantwortliche unseren Einsatz, unsere Weiterbildung, unser Know-how, unsere DFB-gemäße Ausbildung der Kinder, unsere vielen Stunden auf "trainertalk.de" und und und tagtäglich honorieren. Alle Kinder machen wir zu begeisterten Fußballern und holen aus jedem das Beste heraus, alle Eltern freuen sich ein Loch in den Bauch, was wir mit den Kindern Tolles anfangen und alle im Verein sind überglücklich, uns zu haben.


    Nochmal: Ich beobachte diese Haltung gelegentlich auch an mir. Das ist überhaupt kein Angriff gegen Dich und andere engagierte Trainer. Nur was uns anscheinend fehlt, ist eine entspanntere Haltung zu dem was wir tun. Wir sehen es fast als Nebenberuf an und nehmen es unglaublich ernst. Das ist auch richtig und wichtig. Aber für die meisten (oder zumindest viele) Spieler und Eltern ist es Hobby, Freizeit, Spaß, ein Aspekt des Gemein- und Sozialwesens und im Wortsinne "Nebensache". Erst wenn man als Trainer die Balance gefunden hat zwischen notwendigen eigenen Engagement und der Akzeptanz des gegebenen Umfeldes, ist man vermutlich ein "erfahrener" Trainer. Oder wie siehst Du das, Günter?


    eigendlich wollte ich deinen Beitrag einfach so stehen lassen, denn er beinhaltet vieles wie ich es sehe.


    du hast mich aber direkt angesprochen, deshalb


    wir Trainer sehen uns oft zu wichtig und zu bedeutend, beurteilen unseren Einfluss auf Veränderungen und auch , besser vor allem, auf die Kinder, zu hoch.


    erst wenn man für sich die von dir angesprochen Balance zwischen dem notwendigen und vom Umfeld vorgegebenen Machbaren erkennt, wird das Trainersein zum spassmachenden Hobby. das bedarf jeoch Zeit.


    wir sollten uns auch klar sein, dass wir einen Teil der Eltern und auch Kinder mit unseren Ansprüchen einfach überfordern.
    und auch, und das ist leider nicht unwesentlich, dass wir auch mit reduzierten Ansprüchen einen Teil der Eltern und Kinder nier erreichen werden.


    wem bewusst wird, dass Eltern, die bisher mit Fussball nichts im Hut hatten, jeder aber zum Experten geworden sind, weil ihr 6 jähriger angefangen hat Fussball zu spielen, und damit umzugehen weiss, hat einiges leichter.


    intensive Elternarbeit, für mich die wichtigste Aufgabe im G und F Bereich, kann nicht alle, aber viele Probleme reduzieren.


    gg

    solltest du also deinen ehrgeiz mal zurückstellen und für die kinder da sein, die konsequent kommen,



    für mich die ganz entscheidende Aussage, wobei die Betonung auf konsequent liegt.


    nachdem ich feststellte, dass ich als Weltverbesserer nur Frust hatte, dann nach obigem Satz verfahren bin, wobei ich jedoch alles versucht habe, dieses konsequente Kommen bei möglichst vielen zu erreichen, hat mir mein Hobby so richtig Spass gemacht.


    bleibt aber wohl eine Grundsatzdiskussion: sind wir Trainer für alle da , zuständig und Kümmerer, oder für die, die konsequent kommen, ich bezeichne das als Einstellung zum Fussball als Mannschaftssport.


    gg

    @Don Oliver


    was du da beschreibst ist für mich die typische Beschreibung wie wir es in Dorf- bzw Stadtteilvereinen vorfingen.
    auch die Folge, dass der Trainer dann irgendwann aufgibt kenne ich bestens.


    über jeden einzelnen Punkt könnte man ausfürlich diskutieren, in anderen themenkreisen auch geschehen.


    kurze meinerseitige Zusammenfassung:


    Punkt 1


    ist normal, im Dorf wohl etwas weniger, damit muss man als Trainer leben und sich darauf einstellen.


    Punkt 2


    ist auch normal.
    hier gibt es ja gegensätzliche Ansichten. die einen sagen es ist Freizeit, Kinder können kommen wie es ihnen oasst, die andere, zu denen gehöre ich, die klar vermitteln, dass Training und Spiel im Mannschaftssport auch eine gewisse Verpflichtung darstellen.
    hier kannst du als Trainer einschreiten, z.B. wer nicht regelmässig im Training ist, spielt nicht regelmässig. wer sich zum Spiel abmeldet, hat kein Anrecht, beim nächsten Spiel dabei zu sein. in der F wird die Grundlage für zukünftiges Verhalten und Einstellung gelegt.



    Punkt 3


    typisch für eine Dorfmannschaft. damit muss man leben, und ist eine der Hauptaufgaben des Dorftrainers.
    die 2 Problemefälle hören eh bald möglichst auf. die Mühe mit ihnen kann man sich nach einiger Zeit sparen.


    Punkt 4


    kenne ich aus einiger Erfahrung, aber es sind nicht nur die Trainersöhne, es sind die Spieler, die einfach mehr wollen und auch mehr erreichen werden.



    Punkt 5


    ebenfalls oft beobachtet, gerade bei einer C jetzt festgestellt, dass bedingt durch eine Verletzung des besten, entscheidenden Spielers, einige andere erst bereit waren mehr zu tun und Verantwortung zu übernehemen, anstelle sich auf diesen Spieler zu verlassen


    Punkt 6


    auch wenn ein "echter" Fussballer in einigen Bereichen Vorteile hat, in der von dir angesprochenen Orientierungshilfe dürfte das aber keine Rolle spielen.



    zur letzten Zusammenfassung


    bei allen Idealvorstellungen die wir hier ja haben (Konzept, ausgebildete Trainer usw) bei kleinen Vereinen bist du als Trainer oft Einzelkämpfer und kannst im Wesentlichen nur direkt bei deiner von dir betreuten Mannschaft was ändern.


    zum Wechsel deines Sohnes. kann ich absolut nachvollziehen, habe aber in einer Sache meine Bedenken; bereits als F-Ling wegen Unzufriedenheit wechseln, kann für die Entwicklung schädlich sein. wie verhält er sich in Zukunft wenn er mal unzufrieden ist,
    In dieser Thematik bist du als Vater gefordert und solltes dich darauf einstellen.
    Tip: vielleicht solltes du ihn bereits jetzt dahin steuern, dass er nicht wegen Unzufriedenheit sondern wegen höherem Anspruch und besserer Förderung wechselt.
    würde ich auch als Argument gegenüber den anderen Eltern und den Mitspielern bringen. Erhöht deren Aktzeptanz eines Wechsels.


    gg

    Die Kids werden nicht lange vom tollen Training erzählen das man gehalten hat, weil die Passübung so super Phänomenal war, sondern vielleicht von der guten Stimmung die geherrscht hat weil ma zusammen gelacht hat, sich angestrengt und etwas geschafft hat. Doch worüber sie sich lange unterhalten werden sind die gemeinsamen Ausflüge, Erlebnisse...ect. Sowas schweißt zusammen, lässt niederlagen nichtig sein. Bindet die Kids an den Verein. Kurzum, der erlebnispädagogische Aspekt.
    Damit meine ich nicht Grenzenlosigkeit und übertriebene Nettigkeit. Sowas schreckt ab, zerstört auf Dauer die Mannschaft. Manche Kids brauchen(und wollen es auch!) es, dass man ihnen klar und deutlich sagt wo es lang geht und wie weit sie gehen können und wie weit nicht, da sie es von zuhause her nicht kennen.
    Schön ist es dann wenn die Eltern kommen und sagen "also zuhause ist er ganz anders, da räumt er nicht auf, oder gibt die Hand beim Verabschieden....).


    Ja, auch Elternarbeit gehört dazu.
    Bisher hab ich da echt Glück gehabt und noch nie irgendwelche Probleme vorgefunden. Ich habe immer Eltern gehabt die mich in meiner Tätigkeit als Trainer unterstützen wo es ging. Fungierten als Fahrer, Kuchenbäcker, Motivator am Spielfeldrand und als Seelentröster bei Niederlagen.
    Vielleicht hat es ja doch ein wenig mit den gerufenen Worten in den Wald....sie kommen oft genauso zurück.



    dieser Beitrag entspricht meiner eigenen Überzeugung und selbstgemachter Erfahrung.


    die Elternarbeit habe ich ebenso erlebt.


    gg

    Aus der Jugend! Doch wie bestellt man dies Feld? Als Jugendtrainer bekam ich ca. 40 - 50 Euro Aufwandsentschädigung, wie viele Kollegen auch. Der 1. Herrentrainer einer Zweiten, den ich kenne, bekommt wie 2 Kollegen der Ersten je 400 Euro im Monat. Da fließen auch sämtlich Sponsorengelder hin für Trikots, Taschen etc. - letztlich subventioniert die Jugend gar noch lausige erwachsene Dorfkicker.... Das ist doch eine klare Ausage zur Wertschätzung der Jugend. Wieso dann gute Trainer lieber zu den Herren gehen, man für die Jugend kaum vernünftige kriegt, dort dutzendweise hoffnungsfroh u. begeistert getartete Mitglieder verloren gehen, die hernach ihren Fußball-Platz vor TV u. Playtation finden, ist so auch klar..



    wegen 10,-- € die Stunde Aufwandsentschädigung wird man kein besserer Trainer.


    untentgeldtlich im Jugendberecih arbeitende Trainer sind oft engagierter und besser informativ ausgebildet, als die von dir erwähnten Trainer im
    unterklassigen Aktivenbereich.


    mir ist ein engagiierter Vatertrainer lieber, als der, der Trainer wegen 10,--€ die Stunde macht.


    als junger Kerl habe ich sowohl als Aktiventrainer, wie auch Jugendtrainer für damalige Verhältnisse eine gute Aufwandsentschädigung erhalten.
    zuletzt keinen Pfennig, pardon Euro. Bin aber überzeugt, dass ich gerade zuletzt ein einigemassen vernünftiger Trainer war.


    das Argument Geld, löst dann evt. Probleme, wenn es wirklich um Summen geht. Und das ist im unteren Amateurbereich nicht möglichGeld


    im Gegenteil. : Geld lockt eher noch unfähigere Leute an, die es einfach nur wegen des Geldes machen.


    gg

    Eine neue Lieblingsübung von mir ist so einfach wie sie flott ist.



    muss dich etwas enttäuschen, diese Übung ist uralt, jedoch etwas von dir modifiziert. wie so viele andere uralte Übungsformen.


    leider war die bei mir auch in Vergessenheit geraten. Schade, sie hat mir als Spieler immer viel Spass gemacht.


    gut dass du sie hervorgegramt hast, ich kann sie ebenfalls empfehlen.


    gg