Beiträge von guenter

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    @Fussballbaron


    du hast Vorraussetzungen, die viele von uns gar nicht kennen, ich zumindest.


    meine Frage wäre, wie hast du angefangen, wie war dein dein Weg bis dahin, wie lange hat es gedauert, bis zu deiner heutigen Einstellung und deinen heutigen Möglichkeiten.


    gg

    Ich kann euch nichts raten, wenn ihr mir dauernd Dinge unterstellt, um mich damit "fertig" zu machen.



    eins kann ich dir garantieren, hier will dich kein Mensch "fertig" machen. auch wenn der Diskussionstil das hier manchmal vermuten lässt.


    eins hab ich gelernt in diesem Forum:


    die unterschiedlichen Vorraussetzungen der einzelnen Diskussionsteilnehmer sowohl in der Person und wesentlich mehr in ihrem tätigen Umfeld
    können nicht unterschiedlicher sein. Auch ich tat mich anfangs damit schwer.
    für mich Selbstverständliches kannte ander gar nicht, umgekehrt genau so.


    Somit werden dann Beiträge für für einige oder viele von uns als Utopie angesehen, die für andere als selbsverständlich erreichbar sind.
    dementsprechend werden dann Beiträge auseinandergenommen.


    Beispiel von mir:


    für mich kein Problem Co-Trainer zu aktivieren, andere haben da massive Probleme
    durchgängiges Kinder und Jugendkonzept im Verein, für die einen Regelfall, bei mir absolut nicht durchführbar, trotz diverser Versuche.


    Elternschaft, bei mir wenig Probleme auch ihr Verhalten auf dem Sportplatz
    für andere das Problem überhaupt.


    bei mir seit 15 Jahren Tabellen in der F-Jugend kein Problem
    bei anderen das aktuelle Thema


    nur mal 3 Beispiele, die ich beliebig fortsetzen könnte.


    jetzt kommst du, stellst was vor, forderst das, was bei dir irgendwie durchsetzbar war, was den anderen als utopisch erscheint.


    deine letzte Schilderung finde ich einfach super, fast Idealzustand, in meinem Umfeld undenkbar.
    komm jetzt nicht, man muss es auch mal versuchen, ich hab einiges versucht, sogar bis an die Grenze persönlicher Anfeindung gegangen, in einem Fall sogar überschritten.


    da ist es doch normal, dass diese Beiträge auseinandergenommen werden.


    Überleg auch mal bitte, wie dein Kenntnisse zu Beginn deiner Trainertätigkeit waren. das vergessen leider viele, die schon eine Zeitlang Trainer sind.
    Kindertrainer oder Jugendtrainer werden nicht geboren, die müssen sich entwickeln.



    also, hier gibts kein Fertigmachen, eher manchmal Unverständnis, vielleicht auch manchmal etwas Neid, das gewisse Vorrausetzungen bei dem ein oder anderen nicht gegeben sind.


    gg

    Hallo Lee


    muss gestehen, dass ich mich im eigendlichen Mädchenfussball nicht auskenne, habe aber den Werdegang eines jetzt 15jährigen Mädchen verfolgt, den ich dir jetzt kurz schildere, vielleicht kannst du das in deine überlegungen mit einbeziehen.


    spielt seit G bei den Jungs mit. zur Zeit immer noch bei den Jungs in der C-Bezirksliga, und das nicht schlecht.
    Angebote bei der B-Mädchen im Verein, und einer reinen leistungsorienten Mädchenmannschaft in unserer Gegend, lehnte sie bisher ab, weil sie bei den Jungs bleiben wollte, wo sie einen enorm hohen Stellenwert hat,


    sie gehört jetzt zum Stamm der Verbandauswahl.


    gerade in den letzten 2 C-Jugendjahren hat sie in Bezug auf Schnelligkeit des Spiels und gesunder Härte enorme Fortschritte gemacht.
    ob sie diese Entwicklung in einer reinen Mädchenmannschaft gemacht hätte? schwierig zu beurteilen.



    zur neuen Saison - B-Jugend - wechselt sie in eine reine leistungsorientierte Mädchenmannschaft.



    du solltest mal überlegen, ob es für dich nicht auch sinnvoll ist, die C-Jugend bei den Jungs mitzuspielen.
    Dabei musst du natürlich das Umfeld abschecken, im obigen Fall war das halt bestens gegeben.


    meine These: je länger ein Mädchen in einer vernünftigen Jungenmannschaft spielt, desto besser kann sie sich persönlich weiterentwickeln.


    ein genauso talentiertes Mädchen aus meiner Mannschaft ging den anderen Weg, ab D in reine Mädchenmannschaft, die Entwicklung stagnierte,
    auch bedingt durch geringeren Ehrgeiz gegenüber dem zuerst beschriebenen. sie wurde ja nicht gefordert, war eh die Beste, es reicht immer.


    hierzu würde ich gerne mal die Meinung von unserem Mädchenspezialisten TW lesen.

    wie geschrieben, ich bin da nur Laie.


    gg

    Nun zurück zur Frage, was Talente auszeichnet. Es ist neben der Veranlagung zur Handlungsschnelligkeit in erster Linie der besonders stark ausgeprägte Wille, selbst bei ungünstigsten Rahmenbedingungen in Verein, Familie, Schule, ectl. seine Leidenschaft zur Sportart ausleben zu wollen. Dieser hohe Grad an Eigenmotivation gepaart mit Trainingsfleiß und sich durch nichts in der Welt vom Weg abbringen zu lassen, treibt diese Talente kontinuierlich zu Höchstleistungen. Wir Trainer sind da nur sehr unbedeutende Randfiguren



    eine äusserst gelungene Interpretation, die ich voll unterstreiche.


    dies betrifft jedoch nicht nur die Talente, sondern im Prinzip alle etwas besseren Spieler einer jeden Mannschaft, wobei dann obige Anforderungen durchaus etwas
    abgestuft sein können. Hier würde ich dann den Trainer nicht unbedingt als Randfigur betrachten, jedoch in der persönlichen Entwicklung des Einzelen
    auch nicht die Bedeutung zumessen, wie hier oft der Eindruck vermittelt wird.


    gg

    Follkao


    passt.


    wenn ich für mich den Vater, als Vatertrainer, in de Fordergrund stelle, und mehr den Sohn im Blickpunkt habe , sehe ich es wie du.


    Trainiert man als Vater von G oder F an, dann sollte nach E, spätestens nach D Schluss sein.


    im Interesse des eigenen Sohnes.


    zu deiner anderen Frage:


    in G und F hatte ich nur die Väter, die bei Bedarf aushalfen.


    ab E wurde dann einer von diesen zum festen Co,, der sich um alle organisatorischen Dinge kümmerte, aber fast immer im Training dabei war, auch in der Lage war, das Training selbständig zu leiten. halt gezielt ausgesucht und auf diese Lösung längerfristig hingearbeitet.
    der hat es gar nicht so richtig gescheckt wie er langsam vom glegentlichen Helfer zum richtigen Co wurde.
    Später meinte er mal, ich hätte ihn ja ganz schön gelinkt.


    man kann auch über Zwschenlösungen weiterkommen. notfalls auch damit zufriedengeben.


    gg

    Andre


    mal ne Frage


    Haupttrainer, was bedeutet das bei euch? von dir gewählte Begriffsbestimmung oder eine Regelung bei euch im Verein?


    der 1. Trainer, Haupttrainer weil du eine Lizens hast oder was sonst.


    kenn das nicht.



    eine weitere Frage


    der von dir geplante wöchentliche Trainerwechsel, machst du das aus beruflichen bzw. zeitlichen Vorraussetzung oder aus anderen Gründen.


    wenn freiwillig, worin siehst du da die Vorteile?


    ich selbst vertrete die Auffassung, dass gerade die Jugendlichen eine feste Ansprechperson brauchen., die zwar nicht unbedingt immer, aber doch regelmässig das Training leitet,
    denn trotz aller Absprachen, ist doch jeder Trainer in seiner Art anders. und die Jungs müssen sich Woche für Woche darauf einstellen. und erfordert eine einen hohen Kommunikationsbedarf der beiden Trainer untereinander



    gg

    folgendes erfolgreich durchgezogen.


    mit dem Kindergarten vereinbart, dass ich zusammen mit einer Erzieherin eine ballorientierte Turnstunde während der Kindergartenzeit absolviere.


    nach 4 mal, aus der Kindergartenzeit ausgelagert und alleine mit einem anderen Vater, manchmal unterstützte mich auch eine Mutter, zusammen weitergeführt.


    fast alle kamen weiterhin, sowohl Jungen wie Mädchen.


    Nebeneffekt:


    beim Landessportbund als Kooperation angemeldet, was dem Kindergarten 500,--€ einbrachte.



    was anderes noch


    @Fussballbaron


    hier forderst du ein möglischst frühen Einstieg der Kinder in den Mannschaftssport, da du die Gefahr siehst, dass sich die Kids anderweitig orientieren, an
    anderer Stelle jedoch das genaue Gegenteil, erst einen Einstieg sogar erst ab E-Jugend.


    ja was ist denn nun richtig.


    gg

    @Fussballbaron


    diese Thematik sehe ich vom Grundsatz her genau wie du.


    Falkao


    ich hatte immer 3-4 Personen in der Hinterhand, auf die ich als Co-Trainer zurückgreifen konnte, von denen regelmässig 2 im Training dabei waren.
    die musste ich mir selbst suchen und heranziehen. das hat zwar in der Regel ein Jahr gedauert, aber ein Problem war das für mich nicht.


    gg

    Diese ZWEI Probleme hat jemand anderer zum VATER = LAIE Cocktail zusammengemixt - nicht ich !!
    Kann ja mal passieren. Schwamm drüber ;)



    @ Fussballbaron


    das war ich. kannst du mir aber mal sagen, wie man aus deinem nachstehend zusammenhängenden zitierten Beitrag, da keine Verbindung vermuten soll.?


    Nichts gegen das Engagement von Vätern, aber Vatertrainer sind einfach IMMER problematisch ! Vor allem deshalb weil sie die Probleme zementieren, statt sie zu lösen und den Fussball mehr in Verruf bringen als sein Image zu verbessern.
    Solange sich völlige Laien als Notlösungen anbieten wird der Verein nicht reagieren. Solange Eltern ihre Kinder zu Laien senden, werden sie vielleicht Spass haben, aber selten richtig kicken können.


    es ist auch nicht so, dass sich diese Laien den Vereinen anbieten, auch nicht dass Vatertrainer sich von sich aus engagieren.


    umgekehrt gibt es einen Schuh: die meisten Vereine gehen von sich aus auf diese Personen zu, da sie ansonsten keine finden.
    das ist das eigendliche Problem. ohne diese als Notlösung einspringende Personen hätten viele Vereine keine Nachswuchsarbeit.
    zum Glück bilden sich viele dieser Personen weiter und werden dann zu einigermassen, einige auch zu guten, Jugendtrainern. das dauert aber.


    bisher hab ich noch keinen Vorschlag gehört, wie dieses Problem bis in die kleineren Vereine praktikabel zu lösen wäre.
    Wunschvorstellungen, wie es sein sollte, hab ich auch, nur die generellen Lösungsmöglichkeiten sehe ich nicht.


    gg

    ein absolut sicheres und gerechtes Sichtungssystem kann es wohl nicht geben.


    bei uns lief es wie folgt ab.


    Vereine können melden, aber auch als Elternteil konnte man sein Kind anmelden.


    die dem Stützpunkttrainer bekannten anwesenden Heimtrainer bekamen eine Liste mit den Rückennummern, einige Schwerpunkte auf die wir achten
    sollten (u.a. Technik, Schnelligkeit, Spielverhalten). und sollten mitbewerten.


    über 50 Kinder auf dem Platz, da war einfach nicht alles bei jedem feststellbar.


    Ergebnis;


    ca 10 Kinder waren bei allen Mitbewerter auf dem Bogen, ca 6-8 bei bei über 70 %, über 20 Kinder höchsten 1 Punkt (Heimtrainer?) der Rest
    wurde unterschiedlich beurteilt. die 6-8 Gruppe und der Rest wurden nochmals eingeladen.


    die Bögen der Trainer war mit dem Ergebnis der 3 Stützpunktrainer fast identisch.


    im weiteren Verlauf des Jahres, und auch noch später, konnten die Vereinstrainer nach Absprache jederzeit einen Spieler zur Beurteilung zum Stützpunkt schicken.


    mir sind auch Fälle bekannt, wo vom Stützpunktrainer von sich aus nachträglich Spieler eingeladen wurden, die halten auch ihre Ohren und Augen offen.


    genauso wurden auch Spieler im Laufe der der Zeit aussortiert, weniger wegen Leistung sondern fast ausschliesslich wgen Unzuverlässigkeit.


    es ist halt überall anders, da es Menschen sind, die handeln und keine Maschinen,


    Stützpunkttrainer sein, ist keine Qualitätsaussage, auch hier gibt es Riesenunterschiede.
    2 davon lernte ich auf einem Stützpunkt kennen, der eine war Stützpunkttrainer mit Laib und Seele, für den anderen war es Prestige und Geld.


    dementsprechend war auch das Engagement und der unterschiedliche Umgang der beiden mit den Kindern.


    gg
    gg

    @TW


    gut festzustellen, dass es immer wieder Punkte gibt, in denen Übereinstimmung herrscht.


    mein Rat:


    als Trainer in Vorlage gehen. egal welchen Kindern gegenüber, egal welchen Eltern gegnüber.


    wer Respekt sät, wird Respekt ernten.


    die wenigen Fälle , wo das dann nicht geschieht, soll man einfach abhaken, und dann nicht als Allgemeinproblem ansehen.


    gg

    Respekt.


    Beim letzten Länderspiel ist mir ein Fahne aufgefallen, auf dem nur das Wort Respekt stand.


    ein Wort, das für mich wesentlich bedeutender ist, als das inzwischen inflationär benutze Fair Play


    gegenseitiger Respekt der Trainer, Vereinsverantworltichen Elternschaft, Spieler, der gegenerischen Mannschaft untereinander, das muss angestrebt werden.
    dort wo das gegeben ist, da funktioniert es.


    in diesem Forum sollte auch der Respekt vor der Meinung des anderen, als dessen Überzeugung vorhanden sein.


    Respekt bedeutet aber auch, die Argumente des anderen genau so zu respektieren.


    nur Thesen zu verbreiten, ohne auf Argumente anderer eingehen ist für mich keine respektvolle Diskussion.


    Beiträge können wir kritisch betrachten, nicht die Person, die dahinter steht, wir alle hier kennen uns nicht persönlich.


    das war jetzt nicht auf bestimmte Personen hier bezogen, sondern allgemein, ich schliesse mich da mit ein.


    gg

    Nichtsdestotrotz würde ich es begrüßen, wenn ein paar mehr sinnvolle Reformen von 'oben' kämen..



    Absolute Zustimmung. bis die kommen, aber, so wie du, selbst was unternehmen. das ist meine ständige Aufforderung hier,


    Zweigleisigkeit brauchen wir.


    die Einen, die sich dafür engagieren, von obern herab Änderungen zu erreichen
    die Anderen, die auf ihrer kleinen Ebene was verändern-



    das eine dauert und bedarf vieler Geduld, erreicht dann aber viele, das andere ist schneller umsetzbar. aber nur in deinem direkten Umfeld
    gg

    Aber Hallo


    untere Mannschaften bedeutet nicht Jahrgangsverschieden, sondern hier geht es um Mannschaften des gleichen Jahrganges.


    d.H, 1.2. und 3. C-Jugend in verschiedenen Leistungsklassen.


    nochmals, ruft in solchen Zweifeklsfällen bei der Geschäftsstelle des Verbandes an. da bekommt ihr immer die konkrete Antwort auf eure speziellen Fragen.


    im konkreten Fall kannst due deine Spieler sehr wohl wieder einsetzten.


    gg

    tobn


    dieses positive Ergebnis freut mich für dich.


    bestätigt aber wiederum meine These und des öfteren gestellte Forderung:


    willst du Veränderungen, darft du nicht auf das grosse ganze von oben Kommende warten, sondern in deinem ureigenen Bereich selbst tätige werden.


    du hast ja wohl nicht nur für dich ein positives Ergebnis, sondern, und das ist ja wohl nicht unwichtig, auch Andere als Nachahmer dazugewonnen.


    das ist für mich erfolgreiche Aufbauaktivität, die zur Weiterentwicklung führt.


    gg

    Nichts gegen das Engagement von Vätern, aber Vatertrainer sind einfach IMMER problematisch ! Vor allem deshalb weil sie die Probleme zementieren, statt sie zu lösen und den Fussball mehr in Verruf bringen als sein Image zu verbessern.


    ja es gibt diese Vatertrainer, aber die grosse Mehrzahl, zumindest die, die ich kenne, handeln anders.
    genauso problematisch sind jedoch auch Trainer, die es hauptsächlich wegen des Geldes machen. da diese garantiert oft nicht längerfristig für die
    Mannschaft planen, und bei einem besseren Angebot weg sind.


    Solange Eltern ihre Kinder zu Laien senden, werden sie vielleicht Spass haben, aber selten richtig kicken können.


    Kannst du dir nicht vorstellen, dass es vielen Eltern gar nicht vorrangig um grosse Ausbildung geht, sondern einfach eine sinnvolle körperliche und
    soziale Betätigung ihrer Kinder geht.


    Diese Zeit sollte man viel mehr mit dem EIGENEN Sohn verbringen um ihm einfach nur mal die GRUNDLAGEN beizubringen.
    Für Ballkontrolle, Koordination, und überhaupt nur mal eine vernünftige Fitness etc. brauche ich keine Mannschaft. Es reicht wenn das Kind das vom Vater Gelernte auf dem Pausenhof umsetzt. DAS bringt ein Kind sehr viel weiter, als es nur passiv an unmotivierte Trainer abzuschieben.


    schon mal überlegt, warum die Trainersohne meistens zu den besseren gehören? weil die genau dies von dir geforderte machen und gemacht haben.


    dabei an Trainer ohne jegliches Rüstzeug geraten, deren Primärinteresse einzig bei der Förderung des EIGENEN Nachwuchses liegt ??


    . Da brauchen wir keine Laien


    die meisten Vatertrainer die ich zumindest kenne waren jahrelang Aktiver, und sind es zum Teil noch, Fussballer. diese als Laien zu bezeichnen finde ich absurd.
    ja es gibt die Trainer, die nur ihr Kind sehen, die Masse verhält sich jedoch anders.
    ich kenn viele Vatertrainer, die bevor sie eigene Kinder haben, schon Aktiven oder Jugendtrainer waren.


    Vermutlich wird der Breitensport damit auf der Strecke bleiben.


    dann müsste er schon längst auf der Strecke geblieben sein.


    wieviele inzwischen gute Jugendtrainer würden fehlen, die unbedarft als Vatertrainer anfingen, sich weiterbildeten, Linzensen erworben haben?
    die wohl ohne eigenes Kind, dies nie gemnacht hätten.


    der Fussball, braucht aber auch diese Seiteneinsteiger, Oft sind es die, die nach Einblick Neues einfordern.


    mit Andre haben wir hier doch eine Paradebeispiel, der ist doch auch als typsicher Vatertrainer dazugekommen.


    Vatertrainer haben übrigens einen Vorteil, der durch keine Ausbildung ausgeglichen wird. Durch ihr eigenes Kind kennen sie die Bedürfnisse, die Probleme,
    Empfindlichkeiten, das Machbare der jeweiligen Altersstufe.



    und wenn du schon (berechtigte) Forderungen an die Bevölkerung, Allgmeinheit, Gemeinde stellts, dann würde ich auf einer anderen Ebene anfangen.
    da in der Nähe des Sportplatzes wohnend, beobachte ich öfters die Sportstunde der hiesigen Schule.
    die schlechtesten Jugendtrainer würden da um eine 100% bessere Sportstunde abhalten, als ausgebildete Pädagogen.
    ich musste mich da schon zurückhalten, um nicht einzuschreiten.


    hier müsste vorrangig was geschehen.


    aber es ist ja einfacher, den Vereinen die Verantwortung zu übertragen und dort die Ehrenamtlichen zu kritsieren und in die Verantwortung zu nehmen.



    die Probleme, die du siehst, kenne ich auch, nur meine Lösungsansätze sehen in diversen Punkten anders aus, vor allem umsetzbarer.


    gg

    Oder glaubt irgendwer, dass Sperren für Kinder, wo Erwachsene sich streiten, uneins sind, den Kindern nützen? Nein, ihre Seele wird ganz absichtsvoll beschädigt, d.h. Eltern mit dieser Aussicht genötigt, sich systemkonform zu verhalten, d.h. trotz Misständen, falschen Versprechen oder Exzessen das Kind je die Saison/Wechselfrist durchzuhalten - ab 12 Jahre wird Geld fällig für die Freiheit des Kindes, mitspielen zu dürfen. Profis hingegen wird viel mehr Freiheit eingeräumt, denn da geht es ums Geld, um mächtigere "Interessen" als die einfacher Eltern.



    @Kicker


    diese Thematik zieht sich durch vieler deiner Beiträge. kann ich irgendwie nachvollziehen.
    ich glaub ich muss dir mal hier den Werdegang von mir und meinem sohn erzählen.


    Sohn D-Jugend-Dorfverein, Stützpunkt, Verbandstraining, Angebot eines Leistungsvereins der eine D-Sondermannschaft gründet, die nicht am Spielbetrieb,
    sondern nur Spiele gegen Bundesliganachwuchsmannschaften macht.
    Vereinswechsel zu diesem Zeitpunkt ohne aufwnadsentschädigung möglich.
    Sohn entscheidet sich für Verbleib im Verein, da er die Mannschaft nicht im Stich lassen will. Personalknappheit und kein Trainernachfolger( trainer war derzeit ich), kündigte abe klar an, dass er zur 2. C-Jugenjahrgang wechselt.


    Spielkameraden und Eltern haben das voll akzeptiert.
    im folgenden Jahr stand Wechsel an. Verein verlangt Aufwandentschädigung, obwohl Vater vorher 15 jahre lang untentgeltliche jugendarbeit in diesem
    Verein betrieben hat..


    Ich persönlich stand im Konflikt:


    meine klare Meinung: wechselt ein Jugendspieler höherklassig soll eine Aufwandsentschädigung an den vorherigen Verein bezahlt werden.


    persönlich war ich beleidigt, weil meine Arbeit für 15 Jahre nicht respektiert wurde.ich sollte praktisch Aufwandentschädigung zahlen für den Aufwand, den ich betrieben habe.


    einem persönlichen Empfinden steht aber das Interess des Vereins gegenüber, der in den letzten Jahren einige Spieler an höherklassige Vereine verloren hat.


    Obwohl die Aufwandsentschädigung vom nenen Verein oder auch von mir getätigt werden könnte, kam das für mich nicht in Frage. aus persönlichem Prinzip.


    höchst erstaunlich die Reaktion meinse damls 13 jährigen: ich wechsele, und wenn ich bis Nobember gesperrt bin, dann trainier ich halt nur, aber ich will nicht, dass Geld bezahlt wird, dass ich früher spielen kann.


    Mein Sohn hat das durchgezogen ( ich bin stollz) er hat sich damit einen Stellenwert erziehlt, den er sonst wohl nie erreicht hättee, weder bei seine Mitspielern, noch bei der neuen Elternschaft.


    und ich hab nochwas erreciht:


    ich hab für beide Söhne das in etwa gleichlautende Schriftstück:


    Der Spieler XX kann jederzeit zur 'wintersaison oder zur Sommerwechselszeit ablösefrei wechseln, sofern er sich nicht vereinsschädigend verhalten hat.


    bei meinem Ältesten, jetzt 21, hat da jetzt schon einen Wert von 2-3000 E, aber viel wichtiger, er kann jederzeit da hingehen wo er will. und zwar ohne Ablöse,



    wogegen ich total bin, das ist ein Wechsel, ob mit oder ohne Zustimmung, während der laufenden Saison nur in der Sommerpause oder im Winter,


    Planungssicherheit des Trainers und des Vereins gehen vor Interesse de Einzelnen.

    .Wer das nicht einsieht soll Golf oder Tennis spielen, da brauch ich nämlich keine 11 sondern nur einen Partner, der sich nach einem richtet.

    tibo


    für mich ist das ein Glücksfall als Trainer, der was bewegen will. da ist genauswo wie beim Neuaufbau einer G-jugend.


    Stell im Moment alles beiseite, was du über Trainingsinhalte und Vorgehensweise bei einer e-Jugend kennst.


    Konzentirer dich zuallererst auf die Elternarbeit.- Mach dir klar was du willst. konzentrier das auf wenige Schwerpunkte. leg zuallerst die Gewichtung auf Organisatorisches: Zuverlässigkeit, Pünktrlichkeit, Regelmässigkeit usw. . Vermittele das deine Elternschaft, sie sind nicht deine Gegener, sonder Mitkämpfer.


    Hol die Etern mit ins Boot. dann hast du schon gewonne


    Trainingsmässig fängst du nach F-Jugendkonzept an. Du siehst dann schnell, ob du langsam oder schnell vorgehen kannst.


    Du hast eine der interessantesten Aufgaben in Kinderfussball. Ich hatte 2 mal diese Konstallation. Nirgendwo war das Ergebnis meiner tätigkeit so deutlich und vor allem so schnell zu sehen.
    Schade, dass ich nicht in deiner Nähe wohne, ich würde dich sofort unterstützen.


    es fängt aber mit der Elternarbeit an.


    gg


    gg