Rotation gehört zum Kinderfussball, da gibt es hier ja wohl keinen Zweifel.
es gibt aber hier unterschiedliche Vorgehensweise, wie halt bei allem. als Trainer ist man aber verantwortlich den richtigen Weg innerhalb seiner Mannschaft zu finden, dabei
aber keinesfalls die betreffenden Kinder zu vergessen Rotation um des Rotationswillen ist auch nicht der richtige Weg.
Beispiel: von G bis D hatte ich einen Jungen, dessen Glückseeligkeit lag im Tor.
er hatte dazu auch Talent. Feldspielen kam ihn einer Bestrafung gleich.
Nicht zuletzt wegen seiner absehbaren Körpergrösse, den Problemen die beim Grosstor auf ihn zukommen, dem deutliche besseren Talent im Jahrgang darüber und ab F bereits ersichtlich im Jahrgang darunter habe ein ein intensives Gespräch mit den Eltern und auch mit dem Jungen geführt, um ihn von der Rotation zu überzeugen.
Trotz sehr einsichtiger auch zu überzeugender Eltern, die mich sogar in meiner Meinung unterstützten, konnte ich den Jungen nicht überzeugen.
meine wahren Gründe konnte ich ihm ja in diesem Alter nicht mitteilen.
im konkreten Fall ( aber auch wieder mal ein Einzelfall) ging mir das Kindeswohl über das Rotationsprinzip.
zur Rotation allegemein bin ich der Überzeugung, dass ein ständiges permamente Rotieren nicht allzuviel Sinn macht.
für mich bedeutet Rotation, dass Jungs die einzelnen Positionen kennenlernen und feststellen, wo ihr Stärken und ihre Interssen liegen.
für mich macht es das Sinn, wenn der junge Fussballer sich auch auf die neuen Position einspielen kann, also mehrer Spiele auf dieser Positon spielt.
erst danch ging ich über auch während des Spiels zu wechseln.
zurück zum besagten Spieler
Gegen meine Überzeugung liess ich ihn fast immer im Tor spielen, im Training dagegen im Feld ( da konnte ich ihn überzeugen)
Jetzt spielt er in der 2. Mannschaft hier im Verein im Feld, was für mich absehbar war.
da ein gewisses Talent vorhanden, wäre er möglicherweise ein guter 1. Mannschaftsspieler bei entsprechender Förderung von anfang an.