Dass der 8jährige Profi als Beruf angibt, weil er gerade mal den Ball geradeausstossen kann fin ich ja noch in Ordnung.
Aber ich bin immer wieder überrascht, wie naiv man doch als erwachsener Mensch sein kann.
Oder ist es nur Ahnungslosigkeit?
Dass der 8jährige Profi als Beruf angibt, weil er gerade mal den Ball geradeausstossen kann fin ich ja noch in Ordnung.
Aber ich bin immer wieder überrascht, wie naiv man doch als erwachsener Mensch sein kann.
Oder ist es nur Ahnungslosigkeit?
@Kicker
was was für einem Verein bist du denn?
offensichtlich gibt es nichts was es nicht geben kann.
Juristisch kann ich dir keinen Rat geben, aber Mannschaftskasse ist Mannschaftsgeld.
Deshalb : nimm dir Urlaub, such dir noch einen Elternteil und mach mit der Mannschaft die Mannschaftsfahrt.
wenn ihr Eltern euch da einig seid, da redet euch kein Vorstand rein.
gg
@Uwe
über die Ziele im Kinderfussball sind wir uns ja wohl einig.
meine Sichtwiese, dies zu erreichen, ist aber wohl noch nicht deutlich rübergekommen.
ich versuchs mal so:
meine Erfahrung ist die, dass dort wo ein vernünftiger Trainer bei der
gegnerischen Mannschaft war, das Ganze in vernünftigen Bahnen ablieb, ob
Spieler, Trainer oder Elternschaft.
1-2 Trainer, Mannschaft plus Umfeld, waren einfach unmöglich, und auch
nicht erreichbar für vernünftiges Verhalten,
gerade im Bambini und F-Jugendbereich elebte ich viele Neulingstrainer
die vom Kinderfussball keine Ahnung hatten, aber Dankbar für jede
Information und jeden Tip.
Entsprechend war die Elternschaft.
2 Jahre später hatten die gleichen Trainer, eine ganz andere Einstellung, der Karren (Eltern)
war aber inzwischen verfahren. Änderungen einzuführen stiessen auf Widerspruch.
Wir wurden wir hier alle auf die Kinder zugelassen, welche Unterstützung hatten wir am Anfang?
Hatten wir Ahnung vom Kinderfussball? Ich nicht. Wie lange hat es denn gedauert, bis die
Forumsmitglieder hier die richtige Richtung mitbekommen haben?
Und jedes Jahr kommen unzählige neue hinzu (Trainer und Eltern), die genau so wenig Ahnung haben, die
wiederum mindesten 2 Jahre brauchen um sich einzustellen, wenn übehaupt.
Für micht bringt da auch keine Sytemänderung den alleinigen Umschwung.
Nur dann, wenn ich die unterste Stufe der Kette erreiche, in diesem Fall die Neutrainer, mit ihren Neufussballen und Neuelternschaft
erreiche, und bei diesen direkt beim Einstieg entsprechendes Grundwissen mitgebe,
dann erreiche ich entsprechende Veränderungen.
Ist natürlich ein Grundsatzdiskussion:
Komme ich zu einer Änderung durch Systemänderung
oder
erreiche ich eine Änderung durch frühzeitige Veränderung der letztendlichen Entscheidenden.
für mich wäre das bei entsprchendem Willen und Engagement relativ schnell flächendeckent zu erreichen.
Ideal wär für mich die Verbindung von beidem. dies vermisse ich aber bei der Durchsetzung
der FPL. Da liegen meine Bedenken, nicht im Gedankengut.
gg
gg
@TW
bei allem Respekt vor taktischem und fussballerischen Vermögen
möchte ich als neutraler Zusachauer folgend sehen:
Zweikämpfe wie Ronaldo, Ribery im Sturm, Hummel im Strafraum
Zielgerichtetes Angriffspiel
Strafraumszehnen
und das nicht nur alle 15 Minuten.
4:1 wird auch nach 10 Minuten im Training langweilig.
Mag jeder anders sehen, aber ich schau mir lieber ein Jugenspiel,
bei dem ich nicht weiss, was als nächstes kommt, als die Spanier,
wo die nächsten 10 Pässe vorhersehbar sind.
Wie könnte ihr Können eigendlich aussehen, wenn es ständig zielgerichtet gegen das Tor ginge?
Naiv ist da gar nichts, denn es ist nichts bewiesen und auf Vermutungen kann sich nichts aufbauen. Aber eins ist sicher: schlimmer kann es nicht werden.
@Uwe stimmt,
es ist absolut nichts bewiesen,
ob alles so schlimm ist, wie hier des öfteren beschrieben, in Einzelfällen auch immer wieder mal erlebt habe,
bezweilfel ich im Gesamten. Bin entweder nicht sensibel genug oder erleb einfach was anderes,
möglicherweise sind das 80 % positive wichtiger wie die anderen 20 %, auch wenn ich di gerne anders sehen würde.
Genausowenig ist für mich aber bewiesen, dass die FPL (deren Gedankengut ich positiv finde) daran was ändert.
Bisher habe ich weder in diesem Forum, noch sonstwo einen Bericht über
eine dauerhafte. vor allem jedoch allübergreifende Veränderung bei den Problemen
im Kinderfussball geführt haben, gelesen. Und das nach 5 Jahren der Einführung.
Komm bitte keiner auf die Idee, dass ich das Gedankengut der FPL nicht für gut finde.
Ihr eigendliches Ziel wird aber nur dann erreicht, wenn ich die Zielgrupper erreich, bzw. zum
Umdenken bewegen kann.
Und das sind für mich die jährlich neu hinzukommenden Trainer.
Solange diese nicht erreicht werden, und zwar zu Beginn, besser vor Beginn ihrer Tätigkeit,
wird jede Systemänderung im Spielbereich weiterhin auch die bekannten Probleme mit sich bringen.
Ich bin absolut nicht gegen die FPL (im Gegenteil, einiges von dem hab ich schon längst praktiziert)
ich bin jedoch skeptisch, dass sie generelle Veränderungen bringt, solange
das Gedankengut der Ausführenden nicht beeinflusst wird.
Ist ein Produkt gut ( das ist die FPL), die Vertriebswiege vorgegeben (ist wohl so)
kommt aber Flächendeckend nicht an (kann man nach 5 Jahren wohl behaupten),
dann hab ich nur die Möglichkeit, das Kundenbedürfnis zu verändern.
Kunden sind hier vorrangig die Trainer. Aus meiner Sicht kann nur hier angesetzt werden.
Und das jedes Jahr aufs Neue.
Ideen dazu hab ich schon gebracht.
Aber auch dann werden wir immer wieder Auswüchse erleben, damit werden wir leben müssen.
gg
Ich bewundere die Perfektionierung des "Einfachen Balles" der Spanier.
Als Zuschauer finde ich ihres Spiel stinklangweilig.
gg
Immer wieder trifft man auf solche Manschaften mit entsprechenden Verantwortlichen.
Bei mir waren das zum Glück immer nur 1-2 Vereine pro Saison.
Das Problem war dann halt immer der Vaterschieri, weniger der Vatertrainer, die oft selbst den Kopf bei manchen Entscheidungen schüttelten.
Von Bambini bis C eine Mannschaft begleitend kennt man aber schnell seine Pappenheimer.
Bei diesen Mannschaften hatte ich bei Heimspielen, bei uns hat der Gast das Schierirech,
immer einen offiziellen Schieri an Hand ( der hat immer Vorrang, auch wenn er aus dem eigenen Verein kommt)
Es ist aber naiv zu glauben, dass die FPL hieran was ändert, da eh nur bis F-Jugend, bzw E-Jugend
bzw. bis E-Jugend eingeführt werden soll.
in deiner Ausführung handelt es sich aber um D-Jugend.
Reduzierungen, ausschliessend wird solches Verhalten leider wohl nie erreicht, sind für mich aber
erreichbar.
Es muss bei den letztendlich Verantwortlichen, den Trainern, angesetzt werden.
Dort ist am ehesten breitenwirksam Veränderungen herbeizuführen.
Ideen dazu habe ich bereits von mir gegeben.
Ein Beispiel, auch wenn es dem eigendlichen Trainergedanken widerspricht.:
Pfeifft ein Trainer, bzw. der Co. läuft es in der Regel wesentlich besser ab.
zumindest meine Erfahrung. Denn diese haben meist einen wesentlich
höheren Respekt von dem Engagement der gegnerischen Mannschaft,
da sie ja selbst ihr eigenes Engagement und ihre Einstellungen kennen.
Aussreisser gab es immer, und wird es leider immer geben, damit müssen wir
leben.
aber es wäre zu reduzieren.
gg
das lernt man auch nicht im Fussball. Ich hab`s in Managersemniaren im Rahmen der Konfliktsteuerung von teuer bezahlten Psychoanalytikern vor laufender Kamera gelernt! Manches läßt sich auch privat gebrauchen. Man muß allerdings immer auf der Hut sein, es nicht dort auszunutzen, denn die Mannschaft sind nicht deine Mitarbeiter und die Familie nicht dein Sektretariat!
Ich finde es gut davor zu warnen, dieses Ausnutzen von Wissen und aus dem Berufsleben gerade in Bezug zu den Kindern, anzuwenden.
ich selbst musste mich immer wieder zurücknehmen, Methoden des Verkaufens bei den Kindern anzuwenden.
für mich kam das dann einer Manipulatiton von Kindern gleich. Und das kann es ja wohl nicht sein.
anders jedoch im Umgang mit der Elternschaft, da hat es schon geholfen.
die konnte ich so grösstenteils dazu bringen, dass es ja ihr Wunsch ist, wie ich vorgehe.
gg
"90 - 60 - 90"
ich stelle fest, bist nicht nur Idealist sondern hast auch sonst ideale Vorstellungen. von irgendwas muss man ja wohl träumen.
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gg
Ich stimme hier mit Andre absolut überein.
Gerade als Fussballervater, neigt man der Gefahr, eigene Vorstellungen durch seine Söhne erfüllen zu lassen. diese Gefahr war mir aber zum Glück bewusst.
Ich habe es immer so gehalten: Wege aufgezeichnet, Wege möglich gemacht, Vor- und Nachteile aufgezeigt, ausführlich entsprechend dem jeweiligen Alter
diskutiert aber die Entscheidung immer dem Kind, Jugendlichen überlassen.
Totzdem bekam ich aber von meinem inzwischen erwachsenen Sohn mal den versteckten Vorwurf zu hören, warum ich ihn in einer bestimmten Situation nicht anders beraten hätte.
wer weiss denn, wie das heutige Kind später die Situation beurteilt. Aber das betrifft doch nicht nur den Fussball, sondern das gesamte Leben.
Wer bereits erwachsene Kinder hat, weiss wohl wovon ich rede.
gg
habs doch gewusst, dass du keine Ahnung hast.
Sahne beruhigt, also 6er, Kaffee dagegen regt an, also auf die 10.
es kommt auf die kleinen Feinheiten an, von denen der Erfolg abhängig ist.
gg
Joey[/quote]
2. Die F-Linge lieben Wettkämpfe.
Ach Neeh!
Hier muss ich doch mal bewusst provozierend nachfragen.
Wettbewerbe im Training, wo das Kind als Einzelperson persönliche Niederlagen einstecken muss
(im Vergleich zu seinem Mitspieler) sind von diesen gewünscht.
empfinden das Kinder nicht als Leistungsdruck?
Im Spiel, wo nicht die Einzelperson gewinnt oder verliert, sondern immer nur die Mannschaft,
werden Ergebnisse in diesen Wettbewerben (und nicht anderes ist das Spiel) in vielen Beiträgen hier als
nebensächlich und sogar verpönt beschrieben.
In meinen Augen ist das ein Widerspruch.
gg
in welchem Alter fangen die Kinder dort an und wie Verhalten sich dort die Eltern,
wer macht eigendlich das Training, ausgebildete oder Vater/Mutter
gg
womit wir ja beim grundtenor von kicker angekommen wären: die welt im allgemeinen und der fußball im besonderen sind schlecht
Vielleicht kann ich aber Kicker etwas Hoffnung geben.
der Eine beendete mit 21 jahren seine Karriere in der 2. Mannschaft, der Leidtragende
hatte aber im Rahmen seiner Möglichkeiten eine kleine Erfolgslaufbahn.
gg
wir reden über Breitensport
@TW
du stellst da wieder insgeheim Ansprüche.
ich kenn eine Frauenmannschaft, denen würde die Taktiktafel und das Kaffeesevice vollkommen zufriedenstellen.
genauso wie eine Herrenmannschaft auch manchmal nur den Bierkasten brauchen (schrieb ich jetzt wegen der Gleichberechtigung)
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gg
@Milky Way
Natürlich kann man von einem Probetraining sich ein Urteil bilden, kommt natürlich darauf an, welche Berwertungssichtpunkte
man ansetzt.
aber ihr habt in einen generellen Fehler gemacht: Ihr habt das Heft des Handelns aus der Hand gegeben.
Trage ich mich mit einem Wechselgedanken, dann kläre ich ab, welche Vereine in Frage kommen,
kläre die Fragen, die Chris deutlich formuliert hat im Vorfeld ab, und werde dann selbst aktiv.
Beschreib dir mal, wie ich vorgegangen bin (97iger), hab natürlich durch meine Kontakte Möglichkeiten, die ihr vielleicht nicht hattet.
Seit Menschengedenken hab ich in der Winterpause über meine weitere Aktivitäten Gedanken gemacht und Vorentscheidungen getroffen.
dies mit meinen so Söhnen weitergeführt.
als letzte Winterpause ein Wechsel meines Sohnes ins Auge gefasst wurde habe ich folgende Sortierung vorgenommen:
welche Klasse und welche Verein kommen überhaupt in Frage (Fahrtentfernungen, Machbarkeit)
über Verein informiert (Struktur, Phylosophie)
Informationen über den Trainer eingeholt
dann diskutiert und Ausschliesslichkeitsverfahren angewendet.
anschliessend den Vereinen über Umwege (durch andere Personen) den Wechselgedanken meines Sohnes übermittelt.
wie erwartet, wurde er zum Probetraining eingeladen, was ich jedoch ablehnte.
Ich verlangte, bei wirklichem Interesse, dass sie sich ein Spiel von ihm anschauen sollten.
es kam ein Co- Trainer von einem Verein, über den ich auch die besten Auskünfte bekam.
mein Sohn ging verletzt ins Spiel, und spielte auch nur 1 Halbzeit.
mit dem Co gesprochen. dessen Aussage: hab genug gesehen, deckt sich mit unseren Informationen.
ich möchte, dass er trotzdem zum Probetraining kommt, damit er uns, vor allem auch die anderen Spieler mal kennenlernt,
und wie es bei uns zugeht.
Ich bin sicher, mein Sohn wäre dort gut aufgehoben gewesen.
Er wechselt nun jedoch nicht, sportlich sicherlich ein Rückschritt, aber seine Argumentation (Fussball ist nicht alles,
ich habe einen guten Trainer und die Kameradschaft in der Mannschaft ist super) und das bei einem absolut ehrgeizigen Typ
Obwohl ich auch ein Vater bin, der gerne sportliche Erfolge sieht, macht mich seine Entscheidung doch etwas stolz.
Für diese Vorgehensweise ist es aber für dich zu spät.
Kläre deshalb schnellstmöglich die Punkte von Chris ab, führe selbst ein Gespräch mit dem Trainer, wie er deinen
Sohn einschätzt, dann fällt eure Entscheidung leichter.
gg
@Daniel
vorbildlich.
viele möglicheProbleme werden so schon gelöst, bevor sie überhaupt auftreten. setzt natürlich voraus,
dass man als Neutrainer einer Mannschaft das Hintergrundwissen selbst hat. (für mich das eigendliche Hauptproblem
im Kinderfussball)
sowas sollte eigendlich jedem Neutrainer anhand gegeben werden.
gg
wir disktuieren hier ja die ganze Problematik beim Fussball:
Vatertrainer, Sichtung, Eltern, Schiri usw. usw.
wie ist das eigendlich bei den artverwandten Sportarten wie beim Handball und Eishockey zum Beispiel.
ist es dort genaus so, oder was ist dort anders?
wer hat da einen Einblick?
Chris, du müsstest da doch eigendlich Einiges dazu sagen können.
würde mich mal stark interessieren, ob die Probleme fussballspezifisch sind oder allgemein im Mannschaftssport
auftreten.
gg
ist mit Gummibärchen, Eis und Schokolade nicht die gleiche pädagogische Nebenwirkung wie beim "Fremdsteuern" zu befürchten?
Langfristig verpufft die Wirkung oder es geht nicht mehr ohne!?!
Die Frage ist vollkommen ernst gemeint...
ob Gummibärchen (hier stellvertretend) oder sonstwas, langfristig verpufft jedes ständige Wiederholen.
Die Ansage des Trainers vorm Training oder Spiel verpufft auch sehr schnell, wenn sie immer gleich bleibt.
als Spieler hörst du gar nicht mehr richtig zu und findest es ätzend, wenn du schon vorher weisst,
was vom Trainer kommt.
genauso wie wir das Training flexibel und abwechselungsreich gestalten, müssen die Ansprachen und die Motivationen
des Trainers flexibel bleiben.
von Fremdsteuerung würde ich da dann nicht reden, höchstens von einer positiven.
gg
bei dem bundesligisten, bei dem ich damals tätig war, gab es in der d1 mehrere spieler, die nicht unbedingt sportlich da hingehörten, von deren vätern aber bekannt war, dass sie die jugendabteilung mit nennenswerten summen unterstützen
das ist aber doch keine Errungenschaft der Neuzeit und nur im bezahlten Fussball?.
schon vor 50 Jahren war das beim Dorfverein so.
da war der Stammspieler, dessen Vater ein Trikot spendierte, oder der, dessen Vater ein Auto hatte und zu den
Auswärtspielen fuhr.
gg
