Beiträge von guenter

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    Interessant wäre es aber zu erfahren, ob jemand konkrete Fälle kennt, in denen ein Verein Ablöse oberhalb dieser Tabellen gefordert und den Spieler gesperrt hat, weil der aufnehmende Verein sich geweigert hat,



    Hallo Steini, da nur kurz überflogen bin ich nicht sicher, ob du schon eine Antwort hast.


    darum hier:


    im Jugendbereich sind die genannten Aufwandsentschädigungen festgeschrieben. Wird diese gezahlt, kann der abgegebene Verein
    nicht sperren lassen. höhere Forderungen entbehren jeder Grundlage .Vorraussetzung es geschieht innerhalb der vorgegebenen Fristen oder der abgebende Verein hat den Spieler aus
    besonderen Gründen über den Verband sperren lassen. Ein solcher Fall ist mir aber im Jugendbereich nicht bekannt.


    gg


    gg

    Hallo TW


    freut mich einen Beitrag von dir zu lesen.


    hab 2 mal versucht über PN eine Antwort zu geben, aber dein Mail-Konto war voll. Vergessen jeweils abzuspeichen und dann wenig Zeit gehabt neu zuschreiben (oder zu faul). Hat sich ja jetzt wohl erübrigt.


    gg

    MilkyWay -inaktiv-


    Ich stimme mit dir absolut überein, dass man zuallererst mal erfahren muss, warum das ständige Zuspätkommen ist.


    Hierzu ist natürlich gerade bei Bambini und F absolute Elternarbeit notwendig.
    Wer Eltern ständig als Gegner und Verhinderer des Kinderfussballes betrachtet und nicht als Partner wird immer Schwierigkeiten haben.


    Ich hatte auch einen Vater, der mit seinem Kind 10 Minuten zu spät kam. der Grund: er kam knapp von der Arbeit und fuhr seinen Sohn direkt ins Training. da brauchst dann keine Massnahmen. Training um 15 Minuten nach hinten verlegt, diese Eltern hatte ich zukünftig immer auf meiner Seite, sogar einen Co-Trainer gewonnen.


    Es gibt aber auch diejenigen, da kannst du das Training ansetzen, auch die Abfahrt zum Auswärtsspiel, wann und wie du willst, die kommen einfach grundsätzlich immer zu spät.


    und da griffen dann meine bereits geschilderten Massnahmen. da war ich äusserst konsequent, auch wenn es kurzfristig (!) zu Lasten des Kindes ging.


    gg

    Hab jetzt länger diese Diskussion verfolgt und kann teilweise nur den Kopf schütteln.


    Träumereien, nicht durchsetzbare idealistische Vorstellungen, Selbstüberschätzung und alle Vereine in einen Topf geworfen.


    Es gibt doch nicht den Fussballverein!


    dort den Dorfverein, der froh ist, dass er genug Kinder für eine Mannschaft zusammenbekommt, der Leistungsgedanke ziemlich fremd ist,
    ausser dass man gewinnen will, froh ist überhaupt einen Trainer für die Mannschaft zu finden. und die 1. Mannschaft in der untersten Klasse rumgurkt, vielleicht 250-300 Mitglieder hat


    hier den mittleren Verein, wo die Jugendmannschaften Bezirksliga und drumherum spielen, der Leistungsgedanke schon etwas verbreitet ist
    (manche sprechen ja hier schon irrtümlich von Leistungsfussball), die 1. Mannschaft 2-3 Klassen höher spielt, der Verein 400-500 Mitglieder hat. den ein oder anderen lizensierten Trainer im Jugendbereich (meist B- und A-Jugend) hat


    dann die wirklich Leistungszentren, deren Mannschaften ab Verbandliga aufwärts spielen, nur gesichtete leistungswillige Spieler haber, deren 1. Mannschaft ab Oberliga aufwärts spielt und auch entsprechen mehr Vereinsmitglieder haben.
    hier sind dann auch grundsätzlich lizensierte bezahlte Jugendtrainer aktiv.


    zwischen diese 3 Grundformen gibt es unzählige Mischformen.


    hier wird aber diskutiert, als ob in allen Vereinen die gleichen Grundvorraussetzungen wären.


    wer von euch ist denn in einem Verein tätig, bei dem die Grundvorrausetzungen wie bei Chris gegeben sind.?
    ihn kann man dann doch nicht als allgemeines Beispiel nehmen.


    es gibt garantiert riesige Unterschiede zwischen Staddtmannschaften und Dorfmannschften in ländlichen Gegenden.
    in letzteren wechseln bzw können wechseln nur Spieler, die etwas talentiert sind, höherklassig wechseln und deren Eltern bereit sind
    weite Fahrten auf sich zu nehmen.


    wo sollen da eigendlich die besseren qualifizierteren Trainer eigendlich herkommen? da trainiert doch eh schon jeder, der nicht schnell genug auf dem Baum war. Auf dem Dorf gibt es noch die Vereinsgebundenheit, da mach man auch Trainer wegen dem Verein. Da kommt
    kaum einer auf die Idee wegen 100,-- € Aufwandsentschädigung in den Nachbarverein als Jugendtrainer zu wechseln.


    in der Stadt mag das anders sein, weiss ich nicht, kenne ich nicht.


    Auf dem Dorf kann sich kein Vorstand irgendeines Vereines (egal welcher Art) leisten, die Beiträge drastisch zu erhöhen.
    Mit welchem Argument? bessere Ausbildung? den meisten Eltern geht es bei ihren Kindern im Fussball doch nicht um eine Top-Ausbildung
    sondern um eine sinnvolle sportliche Freizeitbeschäftigung, und da ist der Fussball doch oft die einzige Möglichkeit.
    Meint ihr mich hätte in den letzten 15 Jahren irgendeiner nach meiner Qualifikation (Lizens) gefragt, weder Eltern noch Vorstand.
    die waren total überrascht als sie das nach 15 Jahren Tätigkeit mal mitbekamen.


    Wer als Jugendtrainer weitergehende Ambitionen hat, der muss sich einem grösseren Verein, mit entsprechender Jugendarbeit anschliessen.


    Wer das Zeug dazu hat, der sollte da hingehen.


    Wer nicht kann, aber die Vorraussetzungen dieser Vereine nicht in seinem kleineren Verein als von ihm gewünschte Masstäbe ansetzen.


    ambitionierte gute Trainer werden angefragt, die anderen müssen halt mit den Vorrausetzungen leben, die sie vorfinden.


    aber auch dort kann man mit etwas Eigeninitiative anstatt Forderungen zu stellen, etwas bewegen.


    bei einigen hier habe ich den Eindruck, dass sie zwar durchaus gute Trainer sind, aber das wirkliche Innenleben von Vereinen (hier sprech ich von den kleineren bis mittleren) keine oder nur wenig Ahnung haben.


    etwas mehr über den Tellerand schauen, würde manchem gut tun. wir hier im Forum sind nicht repräsentativ für die vielen
    Trainer draussen vor Ort.


    gg

    Hatte ab F-Jugend keine Probleme mit der Pünktlichkeit mehr.


    4 Schritte:


    1. Eltern erklärt, warum Pünktlichkeit wichtig ist


    2. Training total zeitlich überzogen, bis Eltern anfingen zu murren. Dann erklärt, dass pünktliches Aufhören mit pünktlichem Beginn
    in Zusammenhang steht, und dass ich zukünftig pünktlich aufhöre, wenn ich pünktlich beginnen kann


    3. zu Trainingsbeginn ein interessantes Spiel gemacht. Zuspätkommende mussten abwarten, sich selbst mit Ball alleine beschäftigen,
    bis neue Einheit anfing. (Kinder erziehen nämlich auch ihre Eltern)


    4. pünktlich zum Trainingsbeginn den Trainingsort (z.B. Halle oder Wald) verlegt.
    Zuspätkommende wurden nicht informiert.


    wem das zu konsequent ist ein anderer Tip:


    einfach Trainingsbeginn 10 Minuten früher ansetzen (als Trainer ist man da ja eh schon da) und Kinder sich selbständig beschäftigen lassen
    z.B. zu zweit passen oder jonglieren.


    Kommt dann zwar immer wieder mal vor, dass irgendeiner mal zu spät kommt, ist aber wohl doch nicht so schlimm, so lange es nicht zur Regel wird.


    gg

    Wer geht eigentlich zum Kreisjugendtag? Schickt jeder Verein seinen Jugendwart?


    normalerweise der Jugendleiter oder Jugendwart.


    bei uns war aber jeder gerne gesehe, der in der Jugendarbeit tätig war, und jeder konnte sein Anliegen vorbringen.


    ich bin einfach mit dem Jugendleiter mitgegangen, oder hab ihn auch schon manchmal dort vertreten.


    gg

    als junger Spieler habe ich Spielertrainer eindeutig des Geldes wegen gemacht.


    die letzten 15 Jahren gab es eine gegensetzliche Motivation: ich wollte meinen Jungs ein vernünftiges Umfeld und ein vernünftiges Training
    bieten, ihnen die Möglichkeit geben, ein Hobby vernünftig ausüben zu können. hier spielte Geld keine Rolle mehr für mich.


    gg

    noch ein Tip zum Thema Aufwandsentschädigung
    n
    geht zum Vorstand, lasst euch eine Bescheingung über euer Ehrenamt ausstellen.


    diese 1800,--€, es kann sein, dass die auf 2100,-- angehoben wurden, bin mir aber nicht ganz sicher, könnt ihr bei eurer
    Steuererklärung geltend machen.


    schon habt ihr ca 50,--€ mtl. Aufwandentschädigung.


    2. Tip


    hier weiss ich jedoch nicht, ob das in jedem Landesverband üblich ist.


    für jeden ausgebildeten Trainer mit Lizens erhalten die Vereine einen höheren Zuschuss vom Verband.
    Vereine sind durchaus bereit diesen Mehrbetrag als durchlaufenden Posten an die Trainer weiterzuleiten.
    gerade Neutrainer, die sich zur Lizens anmelden, sollten das mal mit ihrem Verein durchsprechen.
    vorher aber bitte beim Landesverband genau über die Zahlen kundig machen (Geschäftsstelle anrufen, beim Lehrgang thematsieren)


    früher war ich über diese Sachen genau informiert, heute leider, weil es mich nicht mehr betrifft, nicht mehr auf dem neuesten Stand.


    es lohnt sich durchaus mal über den Tellerand zu schauen, Strukturen, Handhaben und Bestimmungen innerhalb des DFB und der Landesverbände zu kennen.


    kein rechtlicher Hinweis: Tip 1 und Tip 2 lässt sich natürlich legal nicht miteinander kombinieren, wenn die Summe ausgeschöpft ist.


    gg

    Ergänzung zu meinem Beitrag 143


    den Satz "alles Geld fliesst in die 1. Mannschaft" kenne ich seit Menschengedenken.


    auch kenne Vereine, wo so so geschehen ist. es gibt aber auch die anderen, und die sind nicht unbedingt in der
    Minderheit.


    viele reden über was, wo sie keine konkreten Einblicke haben.


    konkrete Zahlen zum obigen Verein, rund 80.000 € Jahresetat, ca 20.000€ Fördervereinskasse


    Siegprämie in der Landesliga 30,-- €, Fahrgeld für auswärtige Spieler pauschal mtl. 40 € bei meinem Sohn (da Student)


    dafür geht er in der Vorbereitungszeit 5 mal die Woche, danach 3 mal die Woche ins Training.


    über die Vereinskasse wurde definitiv kein Spieler bezahlt.


    dafür macht der Verein ansonsten viel für seine Spieler. von G bis 1. Mannschaft läuft alles Top durch die Gegend.


    ob Privatmann weiss ich nicht, sowas erfährt man in einem guten Verein so schnell nicht.


    einige andere Vereine, die ich kenne gehen ähnlich vor.


    Steuerprüfung hat jemand erwähnt:


    in unserer Gegend werden die Vereine steuerlich überprüft, schon seit über 10 Jahren (auch Dorfvereine)


    nicht Spielerzahlungen sind aufgefallen, sondern nichtgezahlte Umsatzssteuer durch überschreitung von Umsatzgrenzen,
    waren das Hauptthema. einige Vereine sind dadurch den Bach runter gegangen und mussten ganz unten neu anfangen (neuer Name)


    Ich kenn ein Fall, da hat der Vorsitzende eines Dorfvereines 10.000,-- privat übernommen um den Verein zu retten.
    (Beitrag zum Thema profilsüchtiger Vorstand)

    siebener


    Aufwandsentschädigungen sind durchaus berechtigt.


    Trotzdem gibt es dann diese extremen Ausnahmefälle wie von dir und auch von mir geschildert, die einen am klaren
    Menschenverstand zweifeln lassen.


    deine Aussage zur Höhe der Aufwandsentschädigung ist nur teilweise richtig, die zu zählenden Jahre gelten nur ab einem bestimmten Alter.
    bestimmte Anfragen sollten wir hier schon ziemlich korrekt und nicht mit Halbwissen oder Vermutungen beantworten, deshalb nochmals
    Aufwandsentschädigungstabelle des DFB nachlesen.


    gg

    im Verband Südwest gibt des den Kreisverband Kaiserslautern-Donnersberg.


    dort spielen alle 7 Staffeln nach Fair Play.


    bestätigt mich wieder darin, dass die Veränderung nicht von oben kommen kann, sondern auf Kreisebene entschieden wird.


    jeder, der hier wettert, dass der DFB von oben was bestimmen sollte, kennt die Strukturen nicht.


    Statt abzuwaund zu fordern, kann aber jeder Einzelne von Euch, der die FPL-Einführung vehement von anderen fordert
    selbst aktiv werden und Ralf Klohr unterstützen.


    Auf zum nächsten Kreisjugendtag und dort die FPL einfordern, dort wird nämlich entschieden.
    dort kann man übrigens einiges erreichen, selbst schon Erfolg gehabt mit 3 Anliegen, die heute noch in der geänderten Form gehandhabt werden.


    Meine alte Rede: Nicht jammern und fordern und schreiben was sie alles tun würden, hätten sie was zu sagen, wie das einige hier tun, sondern selbst aktiv werden. Nicht immer, aber oft stellt sich dann der Erfolg ein


    gg


    Frage an Uwe


    Mittelrhein, Spielplan Kreis Bocholt veröffentlicht. FPL nicht erwähnt, spielen die generell FPL?

    habs schon mal geschrieben


    auf der DFB-Seiter nachschauen (weiss nicht mehr genau wo, bin im Moment zu faul zum nachschauen, also selbst tätig werden)


    dort gibt es eine Tabelle, aus der die einzelnen Aufwandentschädigungen aufgeführt sind.


    diese sind abhängig vom Alter des jungen Fussballers und der Klassenzugehörigkeit der 1. Mannschaft des neuen Vereins.
    eine klare bundeseinheitliche Regelung.


    erst ab Ende D- Jugend wird überhaupt erst eine Entschädigung fällig.


    deshalb versuchen viele Vereine vor diesem Stichtag die entsprechenden Spieler an sich heranzuziehen.


    war übrigens mein Eingangsthema in dieses Forum.


    nach 15 Jahre unentgeldlicher Trainertätigkeit wechselte mein Sohn in eine höhere C-Jugend, der Verein bestand auf Aufwandsentschädigung. Obwohl nur 300,€ stimmte ich dem aus Prinzip nicht zu, mein Sohn war bis 1, Nov. gesperrt.


    aus Erfahrung wird man klug.


    meine beiden Söhne haben inzwischen von ihrem jeweiligen Verein ein Schriftstück, aus dem hervorgeht, dass sie jederzeit,
    soweit sie sich nicht vereinschädigend verhalten, zur Winterpause und zu Saisonende ohne Ablösesumme wechseln können.
    bei meinem Ältesten, inzwischen Aktiv-Verbandsliga, hat dieses Stück Papier schon einen gewissen Wert.


    ich kann das jedem von euch, der einen einigermassen talentierten Jungen hat, nur empfehlen (z.B. als Ersatz für eine Aufwandsentschädigung)


    gg


    P.S


    übrigens, das vielgescholtene Hoffenheim geht andere Wege.


    bildet bis einschliesslich E-Jugend Spieler aus der Umgebung aus, lässt sie aber weiterhin in ihren Heimatvereinen spielen.

    Zurück zur Eingangsfrage: darf Fussball was kosten?


    Klar diskutiert hier jeder aus einer Sichweise, die aufgrund eigener Erfahrung vor allem aber seinem Umfeld geprägt sind.


    dieses Umfeld siet aber überall anders aus.
    wir sind hier in einer dörflichen Gegend, Spielgemeinschaft aus 6 Orten, um alle Jahrgänge melden zu können, Abwerbungen von anderen Vereinen nicht möglich.
    die weiteste Entfernung von 2 Orten sind 20 km. Trainiert wird abwechseln (jährlich in einem anderen Ort, somit teilweise weite Anfahrzeiten.


    ich habs mal durchgerechnet:


    im Schnitt, je nach Trainingsplatz mehr oder weniger, kommen im Monat für einen jungen Fussballer rund 50,-- € Kosten auf die Eltern zu.
    (Mitgliedsbeitrag, Fahrtkosten, Fussball- und Hallenschuhe, Trainingsanzüge und sonstige Sportausrüstung, Mannschaftskasse. Kuchenspenden zu den Heimspielen und Turnieren u. sonstiges)


    den zeitlichen Aufwand, den auch Eltern bringen müssen, habe ich dabei nicht berücksichtigt.


    mein Sohn, der auswärts spielt, kostet mich im Monat rund 80,--€.


    viele bei uns sind auch noch zusätzlich in einem anderen Verein (z.B. Feuerwehr, Musikverein) wo auch Kosten entstehen.


    Natürlich kann man nun sagen , dass dann 5,--€ Beitragserhöhung nicht mehr ins Gewicht fallen.


    Viele sind aber nicht mehr bereit (wie ich auch) Geld in einen grossen Pott fliessen zu lassen, aus dem viele bedient werden.
    (Kicker würde hier jetzt wohl einen ausführliche phylosphische Abschweifung zur EU bringen)


    Nachdem Beitragserhöhung gescheitert waren, für die ich auch immer war, auch schon selbst einen Antrag gestellt hatte, bin ich einen anderen Weg gegangen,


    Ich konnte die Eltern überzeugen monatlich einen bestimmten Betrag freiwillig(alle machten mit) in die Mannschaftskasse einzuzahlen.
    Da sichergestellt war, dass dieses Geld ausschliesslich ihren Kindern zugute kam, bei grösseren Ausgaben sie auch mitentscheiden durften,
    war die Bereitschaft im Gegensatz zu Mitgliedsbeitragserhöhungen überraschend gut.


    Zusätzlich organisierten die Eltern dann noch Kuchenverkauf bei Heimspielen, dessen Ertrag ebenfalls in die Mannschaftskasse floss.


    Wir hatten immer genügend Geld für Weihnachtsfeier, Abschlussfahrt, Saisonvorbereitungstage, Mc Donalds nach einem Turnier, auch schon mal
    für besonderes Trainingsmaterial, Zuschüsse für Trainingsanzüge).


    Ich hab natürlich nicht für eine Aufwandsentschädigung des Trainers aus der Mannschaftskasse plädiert.


    Mein Fazit: Fussball ist durchaus nicht der so preisgünstige Sport, wie er oft dargestellt wird.
    Trotzdem sind Eltern bereit noch mehr auszugeben, wenn sie wissen, dass das Geld zielgerichtet für ihre Kinder nachvollziehbar
    verwendet wird.


    mit ein wenig Fantasie kann man das als Trainer ausnutzen.


    gg

    konkretes Beispiel eines Dorfvereines (500 Mitglieder, Verbandsliga)


    Förderverein mit eigenem Vorstand, der über die Gelder letzendlich verfügt.


    freiwillige laufende Beiträge ab 5,--? aufwärts und Sondersponsorieng.


    Einnahmen aus einer Telefonbuchverteilung in der Verbandsgemeinde durch Jugendliche ab 14 Jahren und allen aktiven Spielern


    alle aktiven Spieler übernehmen 2mal im Jahr den Service von einer mittelgrossen Firma . die Einnahmen daraus ebenfalls zum Förderverein


    Bierstand an der Kirmes erfolgt durch die aktiven Spieler und Vereinsmitglieder. Einnahmen ebenfalss zum Förderverein.


    Grössenordnung bewegt sich in Richtung 20.000,-- ?


    hiervon wird dann die entsprechende Siegprämie, Zuschuss für Abschlussfahrt der aktiven Mannschaften geleistet.


    recht hohe Zuschüsse gibt es dann für die Jugendabteilung: Trainingsanzüge, Weihnachts- und Abschlussfeiern/Fahrten


    ausserdem werden dann auch Gelder für besondere Problemfälle geleistet, über die man aber wenig erfährt
    (z.B. Beteiligung eines Studenten an Reperaturkosten für Auto)


    nicht überall fliesst alles nur in die 1. mannschaft.

    deine Erfahrung stammt aus einer anderen Zeit...sie ist nicht mehr zeitgemäß...das von damals ist -für mich- nicht mehr akzeptabel.


    mit den 30 Jahren wollte ich nur verdeutlichen, dass angepasste Mitgliedsbeiträge kein Thema von neuzeitlichen modernen Trainern ist, sondern ein uraltes Thema. Was hat sich bisher geändert? Nichts


    Erfahrung aus der Neuzeit:
    hiesieger Verein musste nach 2maligem Aufstieg vor 5 Jahren die Mitgliedsbeiträge und Eintritsspreise zum Spiel erhöhen, um weiter die Verbandszuschüsse zu erhalten. die Diskussion in der Mitgliederversammlung hätte ich dir mal gewünscht. da gabs sogar den Vorschlag alles beim alten zu lassen und auf die Zuschüsse zu verzichten. der Vorstand brachte letzlich einen Kompromiss durch:
    Erhöhung Einzelbeitrag, Familienbeitrag blieb wie bisher (war geringer als Beitrag für 1 Erwachsenen mit Kind) und stark verbilligte
    Jahreskarten zum Spiel.

    Mehr Geld für die Trainer als "Druck.- oder Antriebmittel - seine persönliche Qualität als Trainer -auf Grund des befolgens eines modernen ausbildungs.- und kindgerechten Systems via Konzept und Fortbildungszwang- zu heben!


    100.--€ Aufwandsentschädigung als Druckmittel für Ausbildung? Wer keine andere Motivation hat sollte sich überlegen, ob er am richtigen Platz ist. Aufwandsentschädigun sollten als Anerkennung für das Engagement angesehen werden, mehr nicht.


    ..Einschätzung oder Wahrheit oder gar Erfahrungen damit gemacht...denke nicht, oder?


    ja, ich hab Erfahrung damit gemacht.
    als A-Jugendtrainer, fast das Gehalt des 1. Mannschaftstrainers bekommen (war wohl mehr für den Spieler, als Trainer gedacht)
    ich habe dieses Geld unter allen Jugendtrainern aufgeteilt.
    es blieb beim gleichen Stamm wie vor meiner Zeit, ausser dem neune F-Jugend-Papatrainer kam keiner dazu.
    der nach mir kommende Trainer ist nicht mehr so verfahren wie ich. Trotzdem blieb der übrige Trainerstamm erhalten.




    Ich hebe die Qualität der Trainer dadurch, dass sie sich fortbilden und im Maximum sogar war verinnerlichen


    wie schon erwähnt, dass sollte persönliche Motivation sein, und nicht die 100€ Aufwandsentschädigung.


    die Motivation vieler Kinder und Jugendtrainer liegt doch eindeutig darin, mit ihren Kind und für ihr Kind eine vernünftige Trainings- und Spielmöglichkeit zu bieten. die meisten verschwinden wieder von der Bildfläche mit entsprechendem Alter des Nachwuchses.
    Manche sogar schon, bevor wie etwas über Kinderfussball und Weiterbildungsmöglichkeiten mitbekommen haben.
    Warum hast du nicht vor deinem Papatrainersein als Trainer fungiert? Ohne Kinder wäre ich garantiert nicht mehr ins Trainergeschäft eingestiegen.


    Glücklich der Verein, glücklich die Kinder, wenn sie einen Papatrainer bekommen, der, nachdem er eine Zeitlang Trainer des
    Erstgeboren war mit seinem Jüngsten wieder von vorne anfängt, dann wenn er schon Erfahrung gesammelt und sich auch schon weitergebildet hat.


    Nicht nur der Zweitgeborene wird meitst besser als sein Bruder, auch der Vatertrainer ist dann ein besserer Trainer.


    Andre, ich weiss, du siehst mich etwas als ewig Gestriger, macht nichts, ich weiss es besser, denn vieles was du einforderts, praktizier ich schon längere Zeit (z.B. Fanzone).


    Vieles von dem, was hier im Forum diskutiert und gefordert wird (Beitragserhöhungen, Aufwandsentschädigung, gerechter Verteilung der Gelder im Aktiven und Jugendbereich, ausgebildete Jugendtrainer, Papatrainer, ich könnte forführen) ist keine neuzeitliche
    Erfindung sondern eine seit meinem Fussballdenken fortlaufende sich immer wiederholende Diskussion.


    das Ergebnis ist bekannt.


    Vereine wo das anders ist, gibt es heute, aber die gab es auch schon damals, leider aber nicht die Masse.


    Wie oft warst du eigendlich schon in Mitgleiderversammlungen? wie oft beim Kreisjugendtag? wieviel Gespräche mit Staffelleiter,
    Kreisjugendvorsitzenden, Kreisvorsitzenden geführt und über die Problem diskutiert? deren Meinung mal angehört.? warst du schon mal Vorstandsmitglied, detaillierte Einblicke in die Finanzen (z. B. als Kassenprüfer oder Kassierer) gehabt?


    Ich mag kein Kirchturmdenken. Kirchturmdenken ist für mich, wenn man alles nur aus der Sicht eines Trainers betrachtet,


    gg

    C hris kann nicht als Beispiel dienen, er ist offensichtlich in einem gut durchstrukturierten Verein (Jugendabteilung) tätig.


    Wo ist das allgemein so? Wurde hier ja schon diskutiert.


    ich war schon vor 30 Jahren für einen höheren Beitrag im Jugendfussball. kenne dadurch die Gegenargumente.
    gerade auf Dörfern ist man oft in mehreren Vereinen. ich selbst zahle so etwa 500,--€ Beiträge im Jahr, das reicht wohl.
    wir haben nicht nur Eltern, die Tennis, Trainingscamps usw. finanzieren können, sondern auch Eltern, die mit ihren Kindern nicht in Urlaub fahren können,
    beim Tennis sind die Beiträge auch deshalb so hoch gewesen, weil man selektieren wollte, man wollte nicht jeden.
    wollen wir das im Fussball?


    auch ich bin für eine Aufwandsentschädigung für Trainer.
    doch viele Vereine können sich die gar nicht leisten, auch wenn sie wollen.


    und wer glaubt, dass bei 100,-- oder 200,-- € Aufwandsentschädigung bessere, qualifiziertere Trainer bekommt, der irrt gewaltig.
    woher sollen die kommen?
    die guten qualifizierten Trainer, bewegen sich doch nicht in einer Jugendabteilung eines kleinen Vereines, es sei denn, er ist Papatrainer.
    auf Trainer, die wegen dieser €-Grössenordnung zum Trainer wurden, möchte ich gerne verzichten.


    abgesehen vom Leistungsfussball, wer ist denn Trainer bei der Jugend?


    Einsteiger, die ihre ersten Gehversuche machen, aber möglichst schnell mehr erreichen wollen,
    und halt der Papatrainer, zumindest zu Beginn seiner Trainertätigkeit. manch einer bleibt dann hängen und das werden dann meist die Guten. die meisten hören jedoch wieder auf, wenn ihr Kind dem Jugendalter entwachsen ist.


    Nicht alles was wünschenswert ist, ist machbar.


    gg

    wer Schiris ständig kritisiert (manchmal ist es ja berechtigt) sollte selbst mal eine zeitlang pfeiffen, dann hält er zukünftig die Klappe.


    wie sagte mal ein Schiri zu mir als Spieler, nachdem ich mich wiederholt über einen Pfiff beschwerte: " Wenn ich heute so pfeiffen würde, wie du heute spielst, dann hätten wir wohl schon längst einen Spielabbruch. Also gib nicht mir die Schuld, wenn du heute einen schlechten Tag hast."


    Ich hab hier noch keine Beschwerde gelesen, dass die gegenerische Mannschaft verpfiffen wurde und dadurch das Spiel gewonnen wurde.


    gg

    He Jung Trainer


    würd mich mal interessieren, bei welchem Verein du tätig bist.


    wenn du das hier nicht mitteilen willst, kannste ja als PN schicken.


    gg