Beiträge von guenter

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    für mich taucht hier mal eine andere Frage auf.


    Andre ist Trainer, aber kein Vereinsmitglied. Ich kenne das so, dass man als Jugendtrainer, auch Miglied in einem Verein ist, vor allem auch gerade dann, wenn die eigenen Kinder im Verein spielen. dafür unter anderem gibt es ja Familienbeiträge.


    wie ist das bei euch.?


    oder ist es so, dass Jugendtrainer aus bestimmten Gründen, nicht Mitglied sein sollen?


    wenn nicht, dann verstehe ich Andre nicht, warum er nicht einfach Mitglied wird, um seinen Antrag zu stellen?


    gg

    .mal ne neue Idee.



    ja, zwar ebenfalls uralt, wird aber derzeit von einigen Vereinen recht erfolgreich wieder praktiziert.
    ich schreib hier über Vereinsgrössen bis 500 Mitlgieder und so um die 150 Jugendspieler (plus und minus 50)


    Aktivierung des Gesamtvereinslebens, stärke Zusammenführung von Aktiven, Jugendlichen/Kindern und Mitgliedern/Zuschauer.


    diese Vereine, sind davon abgekommen, Gelder in einzelne Spieler zu investieren, sondern stattdessen das Wohlbefinden aller zu verbessern. z.B planen da die Aktiven auch schon mal eine Veranstaltung im Jugendbereich.


    zuletzt erlebt: fast komplette Aktivenmannschaft als Zuschauer bei einem Ü40 Spiel


    Saisonabschluss: die Aktiven laden alle Zuschauer als Dankeschön für ihre Unterstützung der abgelaufenen Saison
    aus ihrer Mannschaftskasse zum Freibier ein, und Bedienen diese noch selbst direkt nach dem Spiel im Trikot.
    gleichzeitig tappen Kids mit der berühmten Sammelbüchse für die Jugend mit.
    da gab es einen Zusammenhalt Mannschaft, Zuschauer, Jugend.
    ich weiss nicht, wieviel die Jugend gesammelt hat, aber da wanderten viele Scheine rein, die ich gesehen habe.
    hätte die Leute ihr Bier bezahlt, hätten sie garantiert weniger ausgegeben, mit Ausnahme natürlich der sogenannten
    Freibierzuschlager.


    ich kenn einige Vereine, die das inzwischen so machen.


    "der Verein macht ja nichts für seine Mitglieder" ein oft gehörter Satz, vielleicht sollte man hier auch einmal ansetzten.


    für Innovationen muss man sich Gedanken machen, da kann einem viel einfallen.
    Beitragserhöhung ist auch eine Möglichkeit, garantiert aber nicht innovativ.


    gg

    Zitat von »guenter«
    unserer beiden letzten Beiträge sind aber für mich ebenfalls ein Paradebeispiel:


    und jetzt das:



    die Gefahren einer Schreibdiskussion.
    dies stand in Beziehung zu meiner ausdrücklichen Einbeziehung zur Argumentation und vor allem die Position des Anderen mehr in die eigene Überlegung mit einzubeziehen.


    Hintergrund war das Erkennen von anderen Vorraussetzungen andernorts und somit Fehleinschätzungen meinerseits.
    Gerade bei meinen Diskussionsbeirägen zur FPL ging ich von den Vorraussetzungen hier vor Ort aus.
    dass es anderswo anders ist war mir klar, aber nicht in der krassen Form.


    Klar jetzt? geb dir Recht, mein Geschriebenes kann man auch anders interpretieren.


    gg

    jedes Mitglied eines Vereines hat das Recht, einen Antrag zu stellen und diesen in der Mitgliederversammlung zu begründen und abstimmen zu lassen.
    meine Frage an euch speziell auch an Andre:


    Wer von euch hat das schon gemacht, mit welchem Ergebnis.


    wenn nicht, warum nicht?


    gg

    Muss ich klarstellen: ich habe jeden deiner Punkte zitiert und was dazu geschrieben. Ob Fandel usw., ich habe zu jedem was geschrieben und deine Argumentation berücksichtigt, aber nicht bestätigt. Das ich dabei nicht deine Meinung übernehme, dafür kann ich nichts.



    @Uwe, da muss ich jetzt was klarstellen,


    den von dir ziertierten Punkt, war absolut nicht auf dich bezogen und auf vorgehenden Beitrag.
    sondern allgemein gehalten, wobei ich mich darin voll mit einbeschlossen habe.


    nebenbei bin ich höchst selten (ich glaube sogar nie) der Überzeugung, dass man meine Meinung übernehmen muss.
    fühle mich selbstverständlich bestätigt, wie wohl jeder, wenn ich mitbekomme, dass andere diese Meinung mit mir teilen.


    gg

    Könnte die Rückführung des Anspruchsdenkens ein Lösungsansatz sein?


    heute wird doch bereits in den untersten Klassen im aktiven Bereich in der Vorbereitungszeit 4 mal die Woch trainiert, danach oft 3 mal.
    welcher Handwerker, welcher Aussendienstler, welcher Familienvater, der nur zum Hobby spielt kann und will diesen Aufwand bringen.


    selbst im Jugendbereich gibt es ja bereits schon ab F Jugend bei einigen 3mal die Woche Training,
    von C bis A wird selbst in den untersten Klassen häufig 3 mal trainiert (ich sprech hier bewusst nicht den Leistungsbereich an)


    gerade für die, die Fussball nicht zu ihrem Lebensinhalt machen, des guten zuviel, da ist dann Schule, Beruf oder Freundin doch etwas wichtiger.


    Top-Anforderungen an die Trainer egal ob zeitlich oder qualitativ, hält garantiert nicht wenige davon ab aktiv zu werden.
    muss bei jedem kleinen Verein der Ausbildungsgedanke im Fordergrund stehen, oder würde ein Traingsleiter und Spielbetreuer evtl. geügen?


    absoluter Leistungsanspruch an unsere Funktionäre, egal auf welcher Ebene (Verein oder Verband) die alles Bestens
    machen sollen, neben Beruf und Familie.


    nicht zu vergessen der Anspruch an die Eltern, die gerade wir Trainer haben.


    ich beobachte seit einiger Zeit hier einen gewissen Trend, kann jedoch nicht beurteilen, ob der weit verbreitet ist.


    Dritte Mannschaften, nicht nur Gurkenspieler, sondern Spieler durchaus mit 1. Mannschaft-Vorraussetzung, die halt nur
    1 mal die Woche ins Training gehen und ihr Spiel machen wollen. warum wohl?


    Jugendmannschaften, die nur 1mal die Woche trainieren, mehr Spasstraining als konzentriertes Training, dann aber volles Haus haben.


    ich kann mir durchaus vorstellen, das in absehbarer Zeit, sich dieser Trend fortsetzt.


    bisher haben wir einen relativ fliessenden Übergang vom Dorfverein bis zum Leistungszentrum.


    eine Splittung ist zukünftig durchaus möglich:


    hier die absolut leistungsbezogenen Vereine, auch unterklassig vorstellbar, wo die Fussballbekloppten (positiv) sich wohlfühlen
    dort, die Vereine, die ganz vom Leistungsgedanken wegkommen und einfach einen geregelten Spielbetrieb mit deutlich redzierten Trainingsansprüchen anbieten, für die, die ihren Lebensinhalt nicht im Fussball sehen, sondern einfach etwas Fussballsport treiben möchten.


    ich weiss nicht, ob es so kommt, aber vorstellbar wäre das für mich.


    gg

    Andre , sicher ist das eine Chance, merh aber nicht.


    wenn du genau mitgelesen hast, hab ich mich klar für eine Entschädigung gerade für Jugendliche und Studenten ausgesprochen.


    tut mir leid, wenn ich dir wieder mal mit Erfahrungsbeispielen komme.


    Ich hatte mir immer Co -Trainer im Jugendbereich gesucht und gefunden, auch ohne Entschädigung,
    fast alle aber, hörten auf (teilweise mussten) als der Eintritt ins Berufsleben begann, die erste feste Freundin auftaucht oder das
    Studium es nicht mehr zuliess. einige auch durch den Trainingsaufwand im aktiven Bereich zu stark belastet waren.
    Erfreulich jedoch, dass einige später als Vater wieder auftauchten, und dann nicht unbedarft an die Sache rangingen.


    das muss jedoch nicht immer so sein.


    Basti hat das Beispiel Schiri gebracht.
    mein Sohn machte mit 16 den Schiri. einziger Grund das Geld. vom Verein gab es jährlich 600,--€. 2 Jahre später hat er damit wieder aufgehört. selbst fussballerisch weiterzukommen war ihm wichtiger, als das Geld, obwohl es ihm als Student gut getan hätte, ging stattdessen lieber arbeiten.
    interesshalber habe ich einen Lehrabend mit ihm mitgemacht.
    an dem Abend wurde auch mal nachgefragt, warum man Schiri werden wollte.
    Antwort: Verein brauch Schiedsrichter, wegen dem Geld, kein einziger gab als Grund Hobby an.
    was dort aber an Teilnehmer war. von 12 bis 18 Jahre alt, die wenigsten waren wirkliche Fussballer (erkannte man anhand
    seltsamer Fragen), den wundert manche Auftritte am Samstag nicht.


    wenn also Geld die Motivationsgrundlage für Trainer sein sollte, kann man sich mit etwas Fantasie durchaus vorstellen
    wer da alles plötzlich Trainer werden will.


    Andre tut mir leid es dir mal sage zu müssen, aber du bist nicht der Erste, der Probleme sieht und sich Gedanken darüber macht,
    auch deine Ideen sind nicht neuerer Art, teilweise uaralt und wurden schon oft in Vereinen und von den Betroffenen diskutiert,
    und tauchen immer wieder auf, und die Lösung, die alle Problem beseitigt wurde nie gefunden.


    Erst relativ kurz dabei, aber schon glauben die Lösung zu kennen und diese dann als die absolute Wahrheit verkaufen zu wollen,
    das geht mir etwas zu weit.


    gg

    @Uwe


    muss gestehen, bin leicht geschockt.
    hab mir mal Berlin und Niedersachsen im fussball.de angeschaut. ich wollte es nicht glauben: tatsächlich G-Jugend Meisterschaftsspiele.
    wie sollen die dort eigentlich von der FPL überzeugt werden? hier versteh ich die Forderung, dass da mal von ganz Oben der Hammer kommen müsste. Hier zeigt das förderale System DFB (das garanitiert viele Vorteile hat) seine Unzulässigkeiten.


    ich leb da ja wirklich auf einer Insel, zum Glück ist die aber doch etwas grösser.
    nur zur Info, habs schon mal geschrieben: die letzten 15 Jahre war ich durch Umzug nicht mehr im Saarland, sondern direkt an der
    Grenze in Rheinland Pfalz tätig. habe Einblicke in beide Verbände. Und auch in Rheinland Pfalz sieht die Situation wesentlich besser aus.
    irgendwie scheinen die dem Saarland direkt nachzuziehen, in einem Fall sogar noch fortschrittlicher, denn in einem Kreisverband
    gibt es nur noch FPL-Staffeln.


    dieses Beispiel hier ist aber eine Paradebeispiel, aus welch unterschiedlichen Voraussetzungen die einzelnen Diskussionsbeiträge
    der Teilnehmer geführt werden.


    wäre ich Berliner, hätten meine Beiträge, gerade zur FPL, wohl etwas anders ausgesehen.


    hab das aber schon öfters geschrieben, der Fussball ist extrem vielfältig, jeder hat andere Vorrausetzungen, ein anderes Umfeld
    aus diesem heraus folgen dann die unterschiedlichsten Beiträge und Vorstellungen.
    sollte man vielleicht bei der Kommentierung von Beiträgen des Anderen mehr im Augenschein behalten.


    unserer beiden letzten Beiträge sind aber für mich ebenfalls ein Paradebeispiel:
    es bringt nichts, nur seine Meinung kundzutun und zu vertreten. Besser ist es allemal auf die Argumentationen und vor allem
    auf offene Fragen des anderen einzugehen und vor allem auch dessen Position in der eigenen Überlegung mit einzubeziehen.


    gg
    gg

    Ich betrachte das Thema mal von einer anderen Seite aus.


    Angenommen eine deutliche Beitragserhöhung wäre unproblematisch durchzuführen, und dieses Geld würde auch den Jugendabteilungen
    zugute kommen.


    was würde oder könnte sich ändern?


    eine Aufwandsentschädigung als Anerkennung für die Trainertätigkeit. finde ich vollkommen in Ordnung.


    was geschieht mit den andere Ehramtlichen: Jugendleiter, Co-Trainer, Betreuer?


    besseres Trainingsmaterial und Klamottenausstattung. Mag Vereine geben, wo es da Nachholbedarf gibt, aber in der Masse
    hör ich da z.B. wenig Klagen. Und wenn ich seh, wie die Mannschaften anreisen (einheitlich) seh ich da auch keinen Schwerpunkt.


    bessere Trainer und somit bessere Ausbildung.
    wo sollen die besseren Trainer herkommen?
    werden durch 100 € die Motivation Trainer zu werden so hochgeschraubt, dass hier ein grösserer Zulauf zu erwarten ist?
    werden das dann die besseren Trainer als die, die wir bisher haben und durch Eigenmotivation Trainer sind?


    Aufwandsentschädigung als Anreiz zur Weiter- und Fortbildung?
    Wer das bisher nicht als Notwendigkeit sah, wird es wohl dann auch nicht sein.


    Aufwandsentschädigung als Druckmittel?
    kann bei dem funktionieren, der auf dieses Geld angewiesen ist, aber gehört der zu den guten Trainern?
    Druck geht eh nur, wenn Ersatz da ist, aber wo ist der?
    der letzte Neuling hier, zeigt doch wie es bei vielen Vereinen mit der Trainersuche aussieht.


    wer beurteilt nun jetzt noch wer ein guter Trainer ist? der mit vielen Ausbildungen und Fortbildungen? mit Sicherheit vorteilhaft.
    kann der aber besser mit Kindern umgehen, als möglicherweise ein Vatertrainer ohne diese Ausbildung?


    ich geh mal davon aus, dass all diese Fragen positiv beantwortet werden können.
    wo kommen aber jetzt die Kunden sprich Kinder her?
    hier mag es durchaus Unterschiede zwischen Stadt und ländlichen Gegenden geben.
    zumindest in ländlichen Gebieten ist das fast ausgereizt.
    aber ganz unabhängig davon, es kann doch nicht das Ziel von Beitragserhöhungen sein, Spieler zu Lasten anderer Vereine abzuwerben.
    der einzelne Verein könnte sich möglicherweise durchaus Vorteile verschaffen. Aber selbst Andre sieht das als eine globale
    Lösung an.


    Wechselgründe sind doch in den seltesten Fällen in besseren Ausbildungssituationen zu suchen, sonden eindeutig in der Klassenzugehörigkeit des neuen Vereins.


    Bleibt noch die Frage, warum Kinder/Jugendliche generell dem Fussball adieu sagen. wegen schlecht ausgebildetet Trainer?
    in dem ein oder anderem Fall wohl gegeben, aber in der Masse?



    alles positiv gegeben: dann stellt sich nach Andres Vorstellung automatisch der Erfolg ein. Macht ein einzelner Verein das,
    ist das durchaus gegeben. durch Zulauf aus anderen Vereinen steigt die Qualität, Aufstiege usw. die Spirale dreht sich.
    wir wollen es aber global sehen. wollen ja eine grundsätzliche Verbesserung. was ändert sich dann?


    bessere Ausbildung? möglich, sogar wahrscheinlich. aber Erfolg definiert sich im Fussball immer noch anders, zumindest in der
    grossen Masse. und Meister werden, aufsteigen kann immer nur Einer, es wird auch weiterhin einen Tabellenletzten geben,
    egal wie hoch die Qualität der Ausbildung ist.


    Für mich bleibt nur noch eine ganz wichtige Frage offen:


    wieder mal angenommen, durch die Aufwandsentschädigung werden die guten Trainer vom Fussballfernsehen weggelockt,
    andere bilden sich auf dieser Motivationsgrundlage Geld weiter aus.
    diese Trainer, deren Trainermotivation dann erheblich durch Geld beeinflusst ist, werden dann für ein paar Euro mehr
    von Verein zu Verein wechseln, wie es auch im aktiven Bereich teilweise bei Trainer und auch Spieler geschieht (man nennt sie bei uns die Abzocker).


    der Kontinuität im Kinder und Jugendfussball, allseits hier berechtigt gefordert, ist dann doch wohl nicht mehr Rechnung getragen
    als jetzt?


    die Vereinsentwicklungsproblematik ist viel zudiffiziel, als es auf eine Beitragserhöhung runterzubrechen.


    war jetzt etwas viel, ist auch nicht alles auf meinem Mist gewachsen, sondern eine Zusammenfassung einer Diskussion, die ich
    in einem kleineren Kreis aus Trainer, Jugendleitung und Vater geführt habe.


    auf die dort aufgetauchte Frage, warum es in anderen Bereichen, dort wo die Vereinsbeiträge höher und die Trainer wesentlich besser entlohnt werden erheblich grössere Probleme gibt, als im Fussball, möchte ich hier jetzt gar nicht eingehen.


    wer glaubt mit Geld Probleme zu lösen diese Frage:


    warum beenden Trainer ihre bezahlte Trainertätigkeit, um anschliessend als ehrenamtlicher Kindertrainer in ihren Heimatvereinen weiter tätig zu sein, bzw dort nach einiger Zeit wieder einsteigen.
    ich kenn einige, sogar einen ehemaligen Stützpunkttrainer.


    gg

    im Saarland wird so bei der G-Jugend bereits seit 3-4 Jahren gespielt.
    soviel ich mitbekommen habe, ist nach anfänglicher Skepsis dies inzwischen mehrheitlich positiv angenommen worden.


    da bei Neueinführungen der Saarländische Fussballverband fast immer Vorreiterfunktion hat, kann man davon ausgehen, das dies
    bundesweit (bekannterweise dauert das aber) eingeführt wird.


    gg

    beim Fussball geht es bei Diskussionen oft zu wie auf dem Platz, mal freundlich fair, mal etwas härter und auch manchmal Fouls.


    bei Fouls kommt der Schiri (Uwe) und greift ein, richtig so. dann geht es etwas ruhiger bis zum nächsten Foul weiter.


    ich finde das vollkommen in Ordnung. wer da schnell beleidigt ist hat sowohl auf dem Platz wie bei der Diskussion halt so seine Schwierigkeiten.


    gehts ins Persönliche, sollten aber schon gewisse Grenzen eingehalten werden. Aber auch da hat ja wohl jeder seine eigene Grenze.


    aber allzu grosse Empfindlichkeit ist hier wohl fehl am Platz.



    in der Sache habe ich aber derzeit die gleichen Probleme wie Siebener. aber auch damit muss man hier umgehen können.


    gg

    E-Jugend, da sollte das Du auch bei einem älteren Trainer selbstverständlich sein. ob dann Trainer oder Vorname dazukommt ist egal, überlass das doch einfach den Kindern.


    Eltern die du kennst natürlich das Du, bei anderen Sie, denen du dann nach einer Übergangszeit das Du anbieten solltest.
    hängt aber auch etwas vom eigenen Typ ab.


    Elternabend;


    für mich eigendlich ein Muss, und eine grosse Chance für dich beim Einstieg.
    geh offen mit deiner Situation um. Wie und warum du Trainer ihrer Kinder wurdest, dass du noch wenig Erfahrung hast, aber dich am einarbeiten bist. aber keine langen Vorträge.


    ganz wichtig: Frage die Eltern nach ihren Erwartungen und Vorstellungen.


    wenn du die Möglichkeit hast, dann noch Ratschläge:


    schau dir einfach mal 3-4 Trainingseinheiten einer E-Jugend in Nachbarvereinen an


    setzt dich mit den F,E2, und D-Jugendtrainer aus deinem Verein zusammen und lass dir von denen erzählen was sie tun oder auch nicht tun. einfach nur zuhören und selektieren. im Gegensatz zu uns hier, kennen die auch die Besonderheiten vor Ort.


    schnellstmöglich irgendeinen Kurzlehrgang den Kinderfussball betreffend besuchen
    (da soll sich dein Jugendleiter drum kümmern, wenn er dich schon so überrumpelt)


    in der Anfangszeit musst du bereit sein, etwas mehr Zeit als üblich zu investieren, lohnt sich aber.


    für dich als Info: war in deinem Alter auch in dieser Altersstufe tätig.


    gg


    P.S.
    da für mich als alten Hasen immer selbstverständlich hätte ich einen wichtigen Punkt vergessen.


    Nutze die Spiele, evtl. noch Turniere, suche den Kontakt zum Trainer des Gegeners und frag sie ganz einfach mal wie sie vorgehen und was sie machen. fast alle werden dir bereitwillig Auskunft und Tips geben.


    Ansonsten kann ich dir nur raten etwas locker an die Sache rangehen, so schwierig wird es nicht sein.
    ich wünsch dir eigendlich nur etwas Stehvermögen und Selbstvertrauen, das braucht man und schliesslich gibt es ja keinen besseren Trainer für diese Mannschaft als Dich.


    gg

    Pilotprojekt im Fußballverband Rheinland / Kreis Rhein-Ahr erfolgreich gestartet.


    Das Projekt "F-Jugend ohne Schiedsrichter" befindet sich in der Pilotphase..... die bisherigen Erfahrungen sind derart positiv, dass einer flächendeckenden Umsetzung in der kommenden Saison nichts mehr entgegensteht.


    dann versteh ich nicht, warum in der kommenden Saison im Kreisverband Rhein-Ahr keine einzige FPL Staffel gemeldet ist.
    (siehe Fussball.de)


    @Uwe
    ich vermute, dass du meine Beiträge kontraproduktiv für die FPL-Einführung siehst.
    ich seh es genau gegenteilig. Diskussionen, auch mit einer gegensätzlichen Auffassung,(die ich jetzt hier ja gar nicht vertrete, sondern nur auf wunde Punkte und Unstimmigkeiten aufmerksam mache) bringen mehr, als nur stillschweigendes Zuschauen und Abwarten.


    ich sehe starke Parallelen zur Abschaffung der Punktrunden in der F-Jugend. vor allem im zeitlichen Ablauf.
    und das kann es ja wohl sein.
    bei punktuellen Erfolgen von flächendeckend reden, kann auch zu nachlassendem Engagement vor Ort führen.



    ich weiss sehr wohl was ein Schirmherr ist.
    trotzdem könnte H. Fandel mit 2,3 Sätzen an der richtigen Stelle viel bewegen. Gerade weil er ständig vor Ort (beruflich) tätig ist,
    sind die Kontakte ja wohl immer noch vorhanden.



    gg

    im Fussballverband Rheinland sind jetzt fast alle Spielpläne veröffentlicht.


    von über 250 Mannschaften haben sich 18 zur FPL angemeldet.


    Heribert Fandel, wird ja öfters als prominenter Befürworter und Unterstützer der FPL präsentiert.


    Er kommt aus dem Fussballkreisverband Eifel. Dort ist keine FPL-Staffel gemeldet.


    da ist doch dann die Frage erlaubt, ob seine Unterstützung nur leere Worte sind, oder er am Widerstand anderer gescheitert ist.
    Taten haben ein anderes Ergebnis zur Folge.


    gg

    Andre


    mein Beitrag ging in die Richtung auf die Frage von Uwe was ich tun würde.


    deinen Themenschwerpunkt Vereinstod streift das für mich nur am äussersten Rand.


    die Thematik des schleichenden Rückganges ist für mich ein hochkomplexes Thema (gibt es nicht nur beim Fussball) und hat viele Gründe,
    nicht nur die von dir aufgeführten.


    einige mal kurz angerissen:


    Geburtenrückgang
    zu frühen Anfangen mit dem geordneten Fussballspielen
    zu schnelles Gründen von Jugendspielgemeinschaften
    hohes Anspruchsdenken an die handelnden Personen
    Rückgang des Engagements für das Gemeinwesen
    Änderung der Freizeitvorstellung von Kindern und Jugendlichen
    Ganztagsschulen (für mich die Problematik mit dem grössten Veränderungsbedarf im Kinderfussball)


    mit vielen dieser Probleme kämpfen aber alle Vereine, die im Kinder und Jugendbereich tätig sind.


    nebenbei Andre


    ich habe gelernt Vorträge, die ergebnisorient waren, zu halten und kann das auch etwas.
    als Verkäufer kann ich sehr wohl Anträge argumentativ und formulativ so aufbauen dass sie exakt auf meine Zuhörerschaft
    strategisch und auch etwas diplomatisch zugeschnitten sind.


    Geh auch mal bitte nicht davon aus, dass meine Aktivitäten nur aus uralten Zeiten stammen.


    Wärest du schon länger dabei, wüsstest du auch, dass die derzeit aktuell diskutierten Themen, in ähnlicher Form immer schon bestanden
    haben, oft der Zeit zwar angepasst, vom Grunde her aber identsich sind.


    gg

    Wie es aussieht wissen wir, aber wie sieht deine Lösung aus?


    darauf wollte ich noch eingehen, bezieht sich teilweise auch auf den letzten Beitrag von Andre oder von Anderen.


    Ich hab keine Lösung.
    Wünsche und Vorstellungen ja, immer schon gehabt.
    die Frage was ich tun würde stellt sich mir nicht, zu odt lese ich hier; " ich würde dieses und jenes tun"
    ja wenn das Wörtchen wenn nicht wäre.
    die Betreffenden, die immer wieder das Würden betonen, sollen mal stattdessen das eigeneTun in Angriff nehmen:
    Aktiv werden, Anträge stellen, beim eigenen Vorstand oder Verband vorstellig werden.


    stattdessen lese ich immer, was sie tun würden


    ich habe getan:


    in Mitgliederversammlung Antrag auf Beitragserhöhung für Jugend mit gebundener Ausgabe der Gelder für die Jugend gestellt


    gescheitert


    Antrag auf Aufwandsentschädigung speziell für jugendliche Trainer (Schüler, Auszubildende, Studenten)


    in Einzelfällen erreicht


    als Jugendleiter für den Bereich G bis C wählen gelassen um Strukturen einzuführen


    gescheitert



    beim Kreisverband Antrag auf Quali-Runde und danach Einteilung nach Leistungstärke gestellt.


    erfolgreich



    beim Klassenleiter Antrag auf Trainerversammlung vor Saisonbeginn gestellt


    erfolgreich



    im Verein kannst du auf 2 Arten eine Veränderung erreichen: 1. mit viel Geld 2. mit vielen Mitstreitern, also eine Hausmacht (Leute die
    im Verein anerkannt und gehört werden) hinter dir stehen.


    im Gegensatz zum Grossen Ganzen kann aber jeder einzelne in seinem direkten Umfeld auch ohne diese etwas erreichen.


    Beispiele von mir


    im G Bereich nicht an den offiziellen Spielrunden teilgenommen, sondern nur reduziert mit ausgewählten Vereinen gespielt und Miniturniere ausgerichtet.


    während der G-Zeit (hatte 3 Jahrgänge) Väter rausgeguckt , zum Co-Trainer motiviert, mitgenommen zu Fortbildungen, Einblicke in den Kinderfussball vermittelt, Informationsquellen (DFB-Internet) aufgezeigt.
    2 ältere Brüder von Kids ebenso, jedoch langsamer, immer wieder ins Training mit eingebunden.


    Folge: diese Co-Trainer konnte ich so mitziehen, dass einer später die Mannschaft über mir, einer die Mannschaft nach mir,
    einer weiter als mein Co und einer nach einer gewissen Zeit eine Mädchenmannschaft aufmachte (wegen seiner Tochter)
    also zumindest über 3 Mannschaften eine einigermassen gleiche Richtung gegeben war.


    Einer der beiden Jugendlichen fungierte längerer Zeit dann als TW-Trainer bei mehreren Mannschaften und hat jetzt
    (inzwischen im Aktiven-Bereich TW) die B-Jugend als verantwortlicher Trainer übernommen.


    bei vereinseigenen Turnieren durchgesetzt, dass die Mannschaften in meinem Bereich von mir ausgesucht und eingeladen wurden,
    und die Turnierform nach meinen Vorstellungen umgesetzt wurden


    erreicht, dass bei der A-Jugend der Aktiven-Trainer konzeptionell mit einbezogen wird und A-Jugendtrainer und Aktiven Trainer eng
    zusammarbeiten.



    War jetzt ein langer Beitrag.


    aber wer lange Beiträge schreibt, was er alles tun würde, kann auch mal einen langen Beitrag lesen, was einer stattdessen getan hat.


    gg

    Wow, ich bin voll dabei,


    Frau un Sohn in Dubai, Günter allein zu Haus, also schreiben und diskutieren.


    bevor ich weiter auf Uwe eingehe, ein anderes hier angesprochenes Thema.


    für mich ist die 1. Mannschaft absolut die wichtigste Mannschaft eines Vereines.


    es sei denn, die Jugendarbeit ist Isch-bezogen und nicht auf ein Ziel ausgerichtet.


    Beispiel:


    in meinem jetztigen Wohnort wird seit ich hier bin (aber jetzt nicht wegen mir) die Jugendarbeit gross geschrieben.
    die 1. Mannschaft spielt 3. niedrigste Klasse, nach vorrübergehend kurzem Höhenflug.
    Für eine Dorfmannschaft, wurde meines Erachtens nach viel für die Jugend getan. mehr wie für die Aktiven (!)
    (!) junge Spieler dieses Vereins spielen derzeit mindestens Verbandsliga oder höher. warum wohl?
    übrigens: ca 80 % der Trainer in den letzten 10 Jahren waren Vatertrainer, können ja woenhl nicht so schlecht gewesen sein.
    in den letzten 15 Jahren gab es nur 2 lizensierte Jugendtrainer. (kleine Spitze)


    Vergleich Nachbarverein:


    1. Mannschaft Spitzenverein 2 Klassen höher. neben einer intensiven Jugendarabeit hat hier der Verein intensiv die Weiterentwicklung im aktiven Bereich betrieben. Folge: Keiner verlässt den Verein, ca 30 Spieler bis 22 Jahre, über 300 Zuschauer bei jedem Heimspiel.
    Sponsoren sind da, die auch die Jugendarbeit unterstützen.


    mit der 1. Mannschaft steht und fällt jeder Verein. (Mitglieder, Zuschauer, Sponsoren, Clubheimeinnahmen usw).


    leider, und das erlebe ich allzuoft, denken hier Vorstände leider zu kurzfristig. das mal erreicht gute Niveau einer 1. Mannschaft
    ist läängerfristig nur über eine gute Jugendarbeit zu erreichen.


    Eine Jugendarbeit ohne die entsprechende Zielsetzung (Niveau der 1. Mannschaft) ist für mich, wenn man Vereinsarbeit leisten will
    Jugendarbeit ohne Zielbestimmung.


    Mittel und langfristig müssen Jugendarbeit und Aktivenförderung gleichwertig betrieben werden. Nur dann gibt es lamgfristig Erfolg.


    Ich kenn die Sprüche:


    Jugendarbeit kostet nur Geld


    oder


    alles Geld fliesst in die 1. Mannschaft.


    ja, beides gibt es, aber für mich sehr oft nur bla bla bla.


    Vereinsvorstände sind viel verantwortlicher (leider nicht immer ) als hier oft geschildert.


    Tip: lasst euch doch mal in den Vorstand wählen- und nicht wie schon erwähnt alles aus der Brille des Trainers sehen,


    gg




    @Uwe


    jetzt hast du mich aber in einene Erklärngsnotstand gebracht. aber ich versuchs trotzdem mal, am Stammtisch würde es wohl besser funktionieren, geht leider nicht.


    auch ich war und bin immer noch für eine Aufwandsentschädigung. Leider lässt das die finanzielle Situation der meisten Vereine(ich sprech immer von unteren Vereinen) nicht zu. da wo es evtl. möglich wäre, sind die gewachsenen Strukturen so, dass nicht einmal mittelfritstig
    was zu ändern ist. Hier steht einfach dach vernünftige Wunsch dem realen gegenüber, das versuch ich zu verdeutlichen.


    du schreibtst: Immer dorthin zu laufen wo es Geld gibt, ist keine Lösung. das habe ich auch nicht angedeutet.
    genau das Gegenteil: Dorftrainer bleiben bei ihrem Verein, und wechseln nicht weil sie sonstwo ein paar Euro kriegen,
    wohlgemerkt ; wir sprechen von der Jugen, Dormannschaften nicht Leistungsfussball-


    die Kluft zwischen den Vereinen wird immer grösser



    das war immer schon so, und wird leider wohl auch so bleiben.


    mit der Frage: "wie sieht deine Lösung aus?" hast du mich voll erwischt. Ich kenne sie nicht, sonst hätte ich sie schon hier mitgeteilt,


    Aber genau das ist doch mein Anliegen hier; In jedem Verein sieht es anders aus, jede Lösung muss speziell zum Verein passen.
    am wichtigsten jedoch, alle evtl. Lösungen sind von Personen ( die unterschiedlicher nicht sein können) abhängig.
    hier wird aber diskutiert, als wenn alle Gegebenheiten ähnlich wären. und das passt nicht.


    Wer auf Lösungen von oben wartet, wartet vergeblich.


    Was ich tun würde, bzw. auch getan habe um Änderungen zu erreichen. werde ich in einem anderen Beitrag bringen, die jedoch auch wiederum nur Fallbezogen und nicht allgemein anwendbar sind.


    Wer es nich nicht gescheckt hat: Fussball ist so vielfältig, dass es keine einheitliche Richtung geben kann. davon lebt doch der Fussball


    gg.

    ReMigius



    für mich persönlich hat sowas mehr Wert, wie mtl. 100,--€ Aufwandsentschädigung.


    seien wir doch mal ehrlich, es geht doch meistens nicht um die paar Euro, sondern wohl letzendlich doch um die Anerkennung
    für unser Engagement.


    im Saarland gibt es einen schönen Ausdruck: er wird "eschtamiert" (kommt vom französischen estamine'


    d.h. es wird anerkannt und auch geäussert was er Gutes tut, sein Wort gilt etwas, er wird zumindest gehört.


    Ist es nicht da, was wir Trainer vermissen?


    Dir ist es jetzt widerfahren. Herzlichen Glückwunsch.



    Ich hab auch so was erfahren, das mir mehr Wert war als jede Aufwandentschädigung und mich für 15 Jahre Jugendarbeit entschädigt hatte:


    Die Eltern haben mitbekommen, dass ich noch nie in Paris war (und das als halber Franzose!) obwohl das ein Traum von mir war (an sich ja einfach zu erfüllen, aber es kam irgendwie nie dazu, immer halt aufgeschoben.


    Zum 60igsten schenkten sie mir und meiner Familie eine Parisreise. Hab ich mich gefühlt!!!


    sollte vielleicht nochmals 15 Jahre dranhängen, zum 75igsten gäbs dann vielleicht Bali, da war ich auch noch nicht.


    diese Rubrik sollte eigendlich anregen, und du hast das wieder mal bestätigt, warum wir eigendlich im Jugendbereich tätig sind.
    Leistungsbezogene Vereine und Trainer lasse ich mal aussen vor.


    Es sind doch Kleinigkeiten, die uns letztendlich befriedigigen. Kommen wohl leider oft zu selten vor.


    P.S. Wer hat sich eigendlich letzte Saison beim Staffelleiter für seine Arbeit bedankt? Macht das mal, auch die brauchen Anerkennung.


    gg