bei 24 Kinder sind 2 Mannschaften ein Muss, darüber brauch man eigendlich nicht zu diskutieren.
eine Aufteilung bringt immer Probleme mit sich, egal wie man es macht. die Gefahr dass aus 24 nur noch 18 werden ist gross, egal wie man es macht.
ein grösseres Problem sehe ich derzeit weniger jedoch in der Aufteilung, sonden einen entsprechenden Trainer zu finden.
(muss bei euch jetzt möglicherweise nicht so sein, ist aber oft so)
gerade wenn Mannschaften nach derzeitigem Leistungsvermögen aufgeteilt werden, ist es sehr schwierig einen geeigneten Trainer für die 2. Mannschaft zu finden. Dorthin gehört auch eigendlich der pädagogisch Beste, weil schwierigstes Amt.
ausserdem fände ich es wichtig, diesen Trainer in die Überlegungen zur Aufteilung miteinzubeziehen.
ich würde wie folgt vorgehen.
gemeinsames Training
flexible Mannschaftsaufstellung (stärkt das Gemeinschaftsgefüge, nach 2 Spieltagen kann man die Leistungsstärke der jeweiligen
Gegener ungefähr einschätzen und danach aufstellen, Vermeidung hoher Siege und Niederlagen.)
Erfahrungsgemäss bilden sich da dann eh 2 Mannschaftsgefüge heraus
einen, am besten zwei Co-Trainer gesucht, eingearbeitet
(da lässt sich dann auch mit 24 Kinder optimal arbeiten)
diese dazu hinführen, dass sie nach der Winterpause (möglicherweise auch früher) eine Mannschaft verantwortlich führen.
sinnvoll wäre da natürlich, wenn du die 2. Mannschaft übernimmst, denn diese ist am schwierigsten zu führen, und bedarf am ehesten
den erfahreneren Trainer.Aber ob das dann in deinem Sinne ist?
eine andere Sichtweise, die ich dir jetzt nicht unterstelle, die ich aber kenne:
man pickt sich die Rosinen heraus, und um die anderen soll sich ein anderer kümmern.
du befindest dich personell gesehen in einer äusserst günstigen Position, die jedoch grosse Gefahren birken.
ich kenn das, jedoch bei einem E-Jugendjahrgang, wo bei falscher Vorgehensweise (leistungsdenkend) plötzlich bei der anschliessenden
D-Jugend Personalmangel herrschte.
Ratschläge hier, auch meiner, können nur, da die eigendlichen Hintergründe vor Ort nicht bekannt sind, nur "Überlegungstips" sein.
einen Ratschlag kann ich dir jedoch geben: Wegen zuvielem "Dafür" und "Dagegen" gerät man oft in eine gedankliche Sackgasse;
da hilft dann nur eine Bauchentscheidung. die stellen sich letztendlich dann als richtig heraus, jedoch leider nicht immer, aber das ist auch bei
anders begründeten Entscheidungen so.
die Sichtweise von mir, ich vermute auch auch von den anderen hier, ist geprägt durch persönliche Erfahrung und dem vorgegebenen Umfeld, also sehr subje