Beiträge von guenter

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    Gleich sich zoffen o. alles so laufen lassen???


    Das ist halt die Frage.


    hier ist entscheidend, welchen Stellenwert die 2 handelnden Personen im Verein haben. wer hat die entsprechende Hausmacht
    hinter sich.


    bei kleineren Vereinen (bei grossen kenne ich mich nicht aus) ist das oft entscheidender als die Qualifikation und die richtige
    Vorgehensweise des Trainers.


    hab beides kennengelernt. im einen Fall gezofft und durchgesetzt, weil ich nicht alleine da stand (Vorteil einer langen aktiven Vereinsmitgliedschaft)
    im anderen Fall musste ich den Kürzeren ziehen, Leidtragender war schliesslich der eigene Sohn


    da sollte man also schon abwägen, welche Folgen entstehen können


    gg

    wie bei vielem anderen, ist es auch hier Einstellungssache


    ich bin gegen unterschiedliche Spielerzahl.


    schliesslich habe ich als Trainer einer total überlegenen Mannschaft ausreichend Möglichkeiten Einfluss zu nehmen


    einige wurden hier ja schon beschrieben, einige, die ich durchgezogen habe;


    beste Spieler gar nicht erst im Aufgebot
    beste Spieler nur geringe Spielzeit
    Vorgabe dass Tore nur von ausserhalb des Strafraumes geschossen werden
    Tore nur nach vorherigem Zuspiel und nicht durch Alleingänge erzielt werden,
    aber auch nur Tore nach Alleingang, wenn schwächere Spieler auf dem Platz waren
    nur bestimmte Spieler (schwache oder bisher ohne Torerfolg) Tore schiessen
    ab E oder D nicht Tore sondern Ballbesitz als Zielvorgabe


    ergänzt durch bereits beschriebenes hat der Trainer wohl einige Möglichkeiten.


    nicht beeinflussen kann ich die Einstellung des gegnerischen Trainers. da gibt es halt solche und solche.


    Was willst du da tun, wenn wie beschrieben, der die eigene D2 abschlachtet und wohl eine Befriedigung darin findet?
    meine Devise: da muss man dann durch und schnell abhaken.


    gg

    Abgesehen mal von den Exremfällen sollte der Trainer das Regelwerk schon kennen.
    schliesslich gehört es ja auch zu seinen Aufgaben, dieses den Kindern einigermassen zu vermitteln.


    gehört Regelkunde eigendlich nicht zur Trainerausbildung?
    zu meiner Zeit war das so. war Prüfungsthema.


    gg

    1. Der/Die Trainer. Fach- und Sozialkompetenz und die innere Einstellung sowie die Fähigkeit, dies auch vermitteln zu können.
    2. Die Kinder. Alle schon im jüngsten Alter mit physisch und psychisch unterschiedlich ausgeprägten Fähigkeiten. Sie beginnen alle mit viel Spaß und Begeisterung am Fußballspielen. Es kommt darauf an, was der Trainer daraus macht und wie sie dabei vom Elternhaus unterstützt werden. Du kannst Dir noch so viel Mühe geb en, aber wenn die Eltern so gar kein Interesse zeigen hören sie irgendwann auf. Ist zumindest meine Erfahrung. Und daher
    3. Die Eltern :!: Diese gehören auch zum Team. Überzeugst Du sie von Deiner Philosophie und nimmst sie von Anfang an mit ins Boot ist das die halbe Miete. Wenn das also bisher bei Deinen Vorgängern nicht geschehen ist, rate ich Dir dringend das nachzuholen. Die Mühe lohnt sich.


    besser kann man es nicht beschreiben.
    nur wenn alle 3 Komponenten gleichermassen einfliessen und berücksichtigt werdenstellt sich im Kinderfussball der Erfolg ein.


    ich würde es lediglich noch ergänzen:


    die Interessen des Trainers, der Kinder und deren Eltern in Einklang bringen. das ist Aufgabe des Trainers.
    da muss man dann als Trainer auch schon mal bereit sein, Abstriche von seinen Idealvorstellungen zu machen.


    gg

    ich hab mit meiner Mannschaft auch schon hoch verloren, wer hat das eigendlich nicht?


    ich hätte es als Arroganz und Verarschung empfunden, wenn der gegnerische Trainer einen oder 2 Spieler vom Platz genommen hätte.
    wenn man dies als einen Weg sieht, geht es nur nach vorheriger Absprache mit der gegenerischen Mannschaft.


    kein Verständnis hatte ich, und das das ich dann auch kundgetan, wenn er mit der stärksten Mannschaft durchgespielt hat, schwäche
    nur Kurzeinsätze gab, und seine Mannschaft ständig nach vorne peitschte, um noch mehr Tore zu erzielen.


    gg

    Mein Sohn aktuell U9 (2004) hat eine Einladung zum Probetraining bei einem Bundesligisten. Bei diesem Bundesligsten gibt es nur einmal die Woche ein Fördertraining, also keine Spiele oder regelmäßige Vergleiche mit anderen Bundsligisten. Er kann also weiter in der Mannschaft mit seinen Freunden bleiben.
    Jahrgangsmannschaften gibt es erst ab U12.
    Vorausgesetzt er wird genommen, kann er dort doch bestimmt einiges lernen.


    Was haltet ihr von diesem System?


    dies geschieht zum Beispiel in Hoffenheim,


    ich halte das für absolut sinnvoll und empfehlenswert


    gg

    thomasg


    du beschreibst dein tolles Training vom letzten Montag, das deinen Mädesl richtig Spass gemacht hat-
    im Umkehrschluss bedeutet das doch wohl, dass du denen dann 1 mal die Woche eine Training zumutest, das genau den Gegenteil bewirkt,
    nur um einen an sich sehr postiven Gedanken (gemeinsames Training) mit aller Gewalt durchzusetzen.


    der Gedankengang mal einen Störenfried zu entfernen, kannst du durchaus im Training, das du allein leitest, nachkommen,
    aber wohl nicht wenn der D1 Trainer dabei ist, noch weniger für ein Spiel.
    da greifts du in den Kompetenzbereich des D1 Trainers ein.


    das Problem liegt zum grossen Teil bei euch beiden Trainer.
    offensichtlich liegt ihr in eurem Vorgehen und Vorstellungen nicht auf einer Wellenlänge.
    klar bringen da Gespräche was. aber kann der D1 Trainer das auch umsetzen, wenn er allein trainiert oder beim Spiel verantwortlich ist?


    gerade die älteren Mädels merken das, und nutzen das aus. wie lange wird es dauern, bis sie auch Einfluss auf deine Mannschaftsspieler
    bekommen.


    die Mädels, egal ob D1 oder D2 werden doch ständig mit anderen Vorgehensweisen konfrontriert, und das von Training zu Training.


    das kann auf Dauer nicht gutgehen.


    Nicht dein Interesse, die gute Überlegung des gemeinsamen Trainings umzusetzen, sondern das Wohlbefinden deiner Mannschaftsmädels
    sollte im Vordergrund stehen. Nach deiner Beschreibung ist das aber in jedem 2. Training offensichtlich nicht.


    In deren Interesse würde ich das umgehend ändern.


    gg

    Natürlich gibt es soche und solche.


    aber ich hab aus Gesprächen mit vielen Vatertrainer eher den Eindruck, dass viele sehr stark darauf achten, das eigene Kind
    nicht in den Vordergrund stellen. bei Auswechselungen gerade beim eigenen Kind sehr pingelig zu sein, Probleme haben, gute Aktionen des eigenen Kindes, gerade dann, wenn eszu den besseren gehört, nicht allzusehr zu loben.
    das eigene Kind viel kritischer betrachten, und gerade von ihm ein vorbildlicheres Verhalten im Spiel und Training verlangen als von anderen.
    ich gehörte auch dazu.
    zusätzlich kriegt das Trainerkind fast jede Problematik mit, die man als Trainer mit anderen Kinder und deren Eltern hat.


    seit ich nicht mehr Trainer bin, hat mein Sohn längere Spielzeiten, höheren Stellenwert in der Mannschaft, seine Akzeptanz als Leader der Mannschaft wird bei den Eltern anders akzeptiert und anerkannt. der Neid, ja der Trainersohn mit vermutlichen Vorteilen zu haben, ist weggefallen


    natürlich kenn ich auch die andere Seite, wo man den Trainersohn schon an der Spielführerbinde und seinem Auftreten erkennt.


    gg

    Abseits dessen....ev....stirbt an vielen Orten. Dort wo man das so noch nicht sagen kann, steht ....noch....stellvertretend das Wort ...kränkelt....! Warum wohl? Wie willste das bekämpfen. Durch Parolen raushauen und alte Weisheiten benennen. WAS war eigentlich deine Idee...die zu Veränderung tatsächlich und zügig geführt hätte? Benenne die doch mal mit fünf Sätzen...da bin ich aber sehr gespannt.


    würde dir gerne antworten. steh aber im Moment auf dem Schlauch, was du ansprichst. etwas konkreten würde mir helfen.
    Vielleicht überdecken auch Schmerzen nach einem Bandscheibenvorfall, mein Denkvermögen. Bitte jetzt deswegen kein bedauern, ich bemitleide mich schon
    selbst genug. heute bereits seit 4 Uhr


    gg

    Gott sei Dank, dass dein Wort das gleiche Gewicht wie jede andere Meinung hat und nicht zum Gesetz wird...was natürlich auch für mich gilt. Gr.


    volle Zustimmung, hab für mich nie in Anspruch genommen, dass meine Meinung die richtige, oder gar Gesetz ist, halt meine Meinung und Sicht der Dinge, ohne Anspruch
    die Wahrheit zu kennen.
    gg

    Ich würde sagen: SV Trier-West-Euren


    diesen Verein kenn ich seit 15 Jahren. absoluter Problemverein (sozialer Brennpunkt), zum Glück ein Einzelfall in unserer Region.
    da hatte alle schon vor dem Spiel schlotternde Knie vorm Spiel, ob Jugend oder Aktive.


    3 Wochen vor diesem Vorfall waren 2 Beauftragte für Gewaltprävention in diesem Verein tätig. Ergebnis bekannt.


    Für mich ein Paradebeispiel, dass von Verbandsseite viel zulange zugeschaut wird.


    und Annie, um auf das eigendliche Thema zurückzukommen, beschreibt hierzu die Anfänge, Bereits hier müsste von Verbandsseite bereits aktiv eingeschritten werden.
    aber man wartet lieber ab, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist. Warum eigendlich?


    es ginge nämlich auch anders.


    vor 2 Jahren ein C-Spiel des obigen Vereins verfolgt. absolut vorbildliches Verhalten. Derart ungewöhnlich, dass ich den Trainer angesprochen habe.
    seine Aussage: habe dafür 3/4 Jahr intensivste Arbeit betrieben, den ein und anderen rausgeschmissen, jetzt hab ich das Problem gegen die Vorurteile anzukämpfen.


    es liegt halt doch immer an der Führung einer Mannschaft oder eines Vereines, auch oder gerade in einem sozial schwächeren Umfeld.


    gg

    hab mal bei meinem Co Trainer rückgefragt, der hierzu verantwortlich war (wir hatten Aufgabenteilung)


    in F,E und D (ohne offiziellen Schiri) wurde vor dem Spiel der Spielberichtsbogen ausgefüllt, mit Eintragung der Passnummer.
    Spielberichtsbogen und Passmappe beider Vereine blieben dann im Clubhaus, zugänglich für die Trainer beider Mannschaften bis nach dem Spiel liegen.


    er selbst hatte in 5 Jahren 2 mal Pässe während einem Spiel kontrolliert, weil ihm was sehr suspekt vorkam.
    wie oft das vom Gegener gemacht wurde, bekam er nicht mit.


    Probleme gab es eigendlich nicht.


    wer meint, er müsste bescheissen, kann das eh, da gibt es viele Möglichkeiten, ohne das man das mitbekommt.
    Muss gestehen, dass ich das auch schon gemacht habe, um einem bestimmten Gegner mal einen vor die Hörner zu geben.
    War mir ein Vergnügen, ihm später dann mitzuteilen, dass ich ihn mit seiner eigenen Vorgehensweise gepackt hatte, ihn dadurch dann aber doch mal zum Nachdenken gebracht habe.


    gg

    für mich sind 2 Aussagen von Ralf Kohr von elemtarer Bedeutung.


    1. im Kinderfussball sind die Eltern unverzichtbar


    da diese Aussage fettgedruckt ist, geh ich davon aus , dass dies auch der Verfassser des Berichtes so sieht.
    gerade im G, F und E Bereich sehe ich die "Ausbildung" der Elternschaft als eine wichtige Aufgabe des Jugendtrainers.


    wer die Eltern als Partner gewinnt, verringert Konfliktsituationen für die Kinder, erhöht somit den Spassfaktor und trägt dazu bei, dass Kinder garantiert mehr Gründe zum Lachen haben.


    So wie es Ralf Klohr versucht den Kinderfussball in die Köpfe von Funktionären und Trainer zu bekommen, so ist es die Aufgabe der Kindertrainer
    diese Gedanken den Eltern zu vermitteln, nicht durch Vorgabe sondern durch Überzeugungsarbeit.


    Mein Motto: Ich muss die Elternschaft auf meiner Reise mitnehmen, sonst erreiche ich sehr wenig.


    wie begeistere ich die Elternschaft für meine Vorstellungen? - sollte vielleicht mal ein eigenes Thema hier werden



    2. 300 Trainer eingeladen


    Vorträge auf Verbandsebene oder Kreisebene vor den Funktionären sind wohl unumgänglich und wichtig.
    erreicht werden muss aber die Trainergilde im Kinderfussball. dies ist hier mal in einem grossen Rahmen erfolgt, und wird mit Sicherheit seine Früchte tragen.
    wer meine Beiträge zur FPL verfolgt hat, wird wissen, dass dies immer schon bei der Umsetzung von mir kritisch betrachtet wurde.


    solche Grossveranstaltunge im Kindefussball gibt es ja inzwischen in vielen Kreisverbänden.
    dort ist das Potential um die entscheidenden Personen vor Ort, und das sind nun mal die Trainer, zu erreichen.


    möglicherweise fehlt es an Multiplikatoren (Ralf Klohr kann nicht überall sein)


    mal überlegt, ob das nicht für den ein oder anderen hier eine Aufgabe wäre, direkt vor Ort tätig zu werden?


    andere mitzuziehen, ist oft leichter als man denkt. auf ganz kleiner Ebene hab ich das ja das schon für einige Sachen im Kinderfussball beschrieben.


    noch was persönliches:


    Ralf Klohr hat offensichtlich erkannt, dass meine kritische Betrachtung bezüglich der Umsetzung der FPL, keine Dagegen bedeutet,
    sondern es eine Eigenart von mir ist, gerade Neuerungen kritisch zu Hinterfragen, einiges Infragezustellen, auf Schwachpunkte hinzuweisen.
    Ich bin nämlich überzeugt, dass das mehr vorranbringt , als jubelnd hinterherzulaufen.


    noch ne kleine Klarstellung zum Artikel


    ich bin und bleibe zwar Saarländer, wohne aber jetzt seit längerem an der Grenze in Rheinland Pfalz. kenne also beide Verbände.
    führe aber das Saarland immer deswegen auf, weil ich die dortige Entwicklung stark verfolge, da man dort vielen Entwicklungen, gerade im Kinder- und Jugendfussball
    oft ein Stück vorraus ist. neudeutsch sagt man wohl Trendsetter.


    gg

    Stefan


    klar gibt es immer 2 Sichtweisen.


    Herkmann kommt bei mir aber nicht so rüber, als ob einer der Väter wäre, die aus Kleinigkeiten nörgeln.
    er schildert sein Problem sher scahlich und nachvollziehbar-


    dass du das Mail aber in Ordnung findest, finde ich schon sehr seltsam.


    das Inhaltliche lasse ich mal ganz aussen vor.


    Termin vereinbaren per Mail finde ich in Ordnung.


    per Mail aber gleich die Problematik ansprechen, und schon vor dem Gespräch derart seinen Standpunkt darstellen , ist für mich schlechter Stil im Umgang mit Eltern, die man ständig auf dem Platz sieht und ansprechbar sind.


    Insbesonders auch der Stil des Schreibens lässt viel über die Persönlichkeit des Trainers erahnen.


    Auch wenn der objektive Sachverhalt sich etwas anders darstellen würde, so kann man nicht mit Eltern umgehen.


    Kinder, Eltern und Trainer sollten gerade im Kinderfussball eine Einheit bilden, die für letztendlich der Trainer verantwortlich ist.


    Allein auf Grund dieses Mails, unabhängig von der sonstigen Schilderung, scheint mir dieser Trainer ziemlich inkompetent zu sein.


    gg

    Paulwurf beschreibt deutlich die Problemlösung.


    genau so, hatten wir mal ein Problem nach Bekanntwerden in unserer Staffel gelöst.
    Rundruf an Trainerkollegen, Vorgehen nach Paulwurf abgestimmt, Problem beseitigt.
    zusätzlich hatten wir noch den Staffelleiter informiert, der diesem Vorgehen voll zustimmte.


    gg

    Bei diesem Trainer werden auch keine Gespräche weiterhelfen.
    offensichtlich habt ihr ja eine F2. Mit diesem Trainer würde ich reden und eine Problemlösung suchen.
    für mich ist das auch nur ein zeitliches Problem, denn so wie der offensichtlich gestrickt ist, wird der noch andere Probleme bekommen
    und über kurz oder lang scheitern.


    ist dein Sohn eigendlich der einzig Betroffene, oder betrifft ähnliches Verhalten auch andere Kinder?


    gg