für mich sind 2 Aussagen von Ralf Kohr von elemtarer Bedeutung.
1. im Kinderfussball sind die Eltern unverzichtbar
da diese Aussage fettgedruckt ist, geh ich davon aus , dass dies auch der Verfassser des Berichtes so sieht.
gerade im G, F und E Bereich sehe ich die "Ausbildung" der Elternschaft als eine wichtige Aufgabe des Jugendtrainers.
wer die Eltern als Partner gewinnt, verringert Konfliktsituationen für die Kinder, erhöht somit den Spassfaktor und trägt dazu bei, dass Kinder garantiert mehr Gründe zum Lachen haben.
So wie es Ralf Klohr versucht den Kinderfussball in die Köpfe von Funktionären und Trainer zu bekommen, so ist es die Aufgabe der Kindertrainer
diese Gedanken den Eltern zu vermitteln, nicht durch Vorgabe sondern durch Überzeugungsarbeit.
Mein Motto: Ich muss die Elternschaft auf meiner Reise mitnehmen, sonst erreiche ich sehr wenig.
wie begeistere ich die Elternschaft für meine Vorstellungen? - sollte vielleicht mal ein eigenes Thema hier werden
2. 300 Trainer eingeladen
Vorträge auf Verbandsebene oder Kreisebene vor den Funktionären sind wohl unumgänglich und wichtig.
erreicht werden muss aber die Trainergilde im Kinderfussball. dies ist hier mal in einem grossen Rahmen erfolgt, und wird mit Sicherheit seine Früchte tragen.
wer meine Beiträge zur FPL verfolgt hat, wird wissen, dass dies immer schon bei der Umsetzung von mir kritisch betrachtet wurde.
solche Grossveranstaltunge im Kindefussball gibt es ja inzwischen in vielen Kreisverbänden.
dort ist das Potential um die entscheidenden Personen vor Ort, und das sind nun mal die Trainer, zu erreichen.
möglicherweise fehlt es an Multiplikatoren (Ralf Klohr kann nicht überall sein)
mal überlegt, ob das nicht für den ein oder anderen hier eine Aufgabe wäre, direkt vor Ort tätig zu werden?
andere mitzuziehen, ist oft leichter als man denkt. auf ganz kleiner Ebene hab ich das ja das schon für einige Sachen im Kinderfussball beschrieben.
noch was persönliches:
Ralf Klohr hat offensichtlich erkannt, dass meine kritische Betrachtung bezüglich der Umsetzung der FPL, keine Dagegen bedeutet,
sondern es eine Eigenart von mir ist, gerade Neuerungen kritisch zu Hinterfragen, einiges Infragezustellen, auf Schwachpunkte hinzuweisen.
Ich bin nämlich überzeugt, dass das mehr vorranbringt , als jubelnd hinterherzulaufen.
noch ne kleine Klarstellung zum Artikel
ich bin und bleibe zwar Saarländer, wohne aber jetzt seit längerem an der Grenze in Rheinland Pfalz. kenne also beide Verbände.
führe aber das Saarland immer deswegen auf, weil ich die dortige Entwicklung stark verfolge, da man dort vielen Entwicklungen, gerade im Kinder- und Jugendfussball
oft ein Stück vorraus ist. neudeutsch sagt man wohl Trendsetter.
gg