Stimmt Steini.
deshalb hau ich direkt noch einen drauf.
Vatertrainer gerade im unteren Jugendbereich, machen das ja nicht für ihre Kinder sondern im Interesse anderer und sollten damit unbedingt
auch finanziell entschädigt werden.
gibt ja genug andere, die ehramtlich für unsere Gesellschaft unentgeldlich oder gar mit eigenem finanziellen Aufwand tätig sind.
einige Personen, die mir letzte Zeit begegnet sind:
selbständiger Unternehmer, Vereinsvorsitzender hinter dem Bierstand, um die Vereinskasse aufzufüllen, obwohl er bereits eigenes
Geld in den Verein steckt,
den Platzkassierer, der 3 Stunden an der Kasse steht, dabei nur 1 Hälfte des Spielfeldes sieht
Jugendfeuerwehrobmann, der Samstags und Sonntag mit den Jungs auf ein Feuerwehrfest fährt
VDK-Vorsitzenden, der sich um Belange Hilfbedürftiger kümmert
Leiter des hiesiegen Jugendorchesters
absolut keine vollständige Aufzählung
alle betreiben einen hohen Zeitaufwand, haben teilweise erhebliche Kosten, keiner bekommt einen Pfennig Entschädigung
einige nicht im Interesse von Familienmitglieder, sondern lediglich für die Allgemeinheit.
wo wäre ohne diese Personen unsere Gesellschaft.
sie werden leider immer weniger, weil das Isch immer mehr in den Vordergrund rückt und jeder nur seinen Vorteil sieht.
Natürlich ist da die Ausgangslage eines F-Jugend-Vatertrainer eine ganz andere, der macht das ja nicht wegen dem eigenen Kind,
um dem ein vernünftiges Umfeld um Hobby zu ermöglichen (oder doch?).
er bietet schliesslich eine hohe Kompetenz und enorme Dienstleistung für die Allgemeinheit an, die schliesslich auch finanziell
ihren Niederschlag haben soll.
dem, der das nicht will, bieten sich doch Alternativen an.
mit dem Kind ins Schwimmbald. kostet aber doch wohl auch Geld und Zeitaufwand.
oder Kartbahn, wohl etwas teuerer, aber was solls.
billiger ist möglicherweise Radfahren, aber zeitintensiver und anstrengender.
Problem ist nur, dass das Kind lieber zum Fussballplatz gehen will.
da ist dann aber oft keiner, das was macht.
zum Riesenglück gibt es dann jedoch Männer und Frauen, die ihrem Kind zu Liebe aktiv werden, und von deren ehramtlichem Wirken, dann
auch andere profitieren.
ganz bewusst provozierend gewesen jetzt.
Mir geht es gewaltig auf den Keks, dass in unserer Gesellschaft immer mehr der Gedanke sich breit macht, dass für eine Leistung eine Gegenleistung erfolgen muss.
Wer als Trainer Geld verdienen will, kein Problem, der soll sich dorthin orientieren, wo welches gezahlt wird. Find ich absolut in Ordnung.
Pech nur, dass wie in allen anderen Lebensbereichen, dann Qualifiktation und Leistungserfolge gefragt sind.
gg
