welche Funktion hat eigendlich der Sportliche Leiter in deinem Verein?
kann mir nichts konkretes darunter vorstellen, interssiert mich aber.
gg
welche Funktion hat eigendlich der Sportliche Leiter in deinem Verein?
kann mir nichts konkretes darunter vorstellen, interssiert mich aber.
gg
die Aussage von Don ist absolut korrekt
gg
am liebsten hätte ich unter Jupp Derwall gespielt, der konnte am besten Gitarre spielen und für gute Stimmung nach der Mannschaftssitzung gesorgt.
ausserdem bin ich Fan von Helmut Schön, der hatte die beste Mütze auf dem Kopf. wollte auc h immer so eine, hatte nur den Kopf nicht dazu.
Christian Bischoff kommt dem natürlich sehr nahe, zumindest dem Bild nach zu urteilen.
im Ernst.
wie will man einen Trainer von Aussen beurteilen? das geht doch wohl nur, wenn man ständig im Training und bei den Mannschaftsitzugen un d bei den Einzelgesprächen dabei ist.
wie schnell sich Meinungen über Trainer ändern können, erleben wir doch ständig. sogar hier im Forum.
hab das sogar am eigenen Laib als Aktiven-Trainer erlebt.
3 Jahre der absolute König gewesen, so unter dem Motto, bester Trainer aller Zeiten. unter Blinden ist der Eineugige halt der King (ich konnte das schon richtig bewerten)
dann im neuen Verein bei gleichem Vorgehen wollte ich gar nicht wissen, was die von mir hielten, und nach 1 Jahr das Handtuch geschmissen.
gg
@Alle
beim Fussballverband Rheinland wird in regelmässigen Abständen ein Newsletter mit allen Neuerungen, Hinweisen auf Fortbildungsmassnahmen, Veränderung usw.
herausgegeben.
das gibt es wohl mit Sicherheit auch in anderen Landesverbänden.
lasst euch dort in den Verteilerkreis aufnehmen, und ihr seit ständig über Neuerungen in eurem Verband informiert.
es lohnt sich, nicht nur für Neulinge.
gg
tom Tom, Uwe
obwohl mein Thema eigendlich ja die Erwartungshaltung betraf, vermutete ich richtig, dass das Theme Kompromiss kritisch herausgegriffen wird.
daszu möchte ich mit Tom Tom antworten: Kompromisse haben Grenzen, wo eigene Prinzipien über den Haufen geworfen werden. dem stimme ich zu
für mich hiess das: die Grundprinzipien stehen, Kompromiss dort, und in der Art, dass sie meinen Grundprinzipien nicht widersprechen. Ich seh da einen sehr grossen
Spielraum, den man nutzen kann.
Uwe, du müsstest mich eigendlich etwas kennen, allein schon wegen meinem Diskussionstil, dass Kompromissbereitschaft bei mir sehr wohl ihre Grenzen hat.
Garantiert auch nicht um auf die Schulter beklopft zu kommen.
So wie ich mich hier im Forum mit einigen reibe, so war das Reiben ein ständiger Begleiter meiner Tätigkeit. Fürs Umfeld (Vorstand, Eltern) war ich nicht unbedingt der
liebe, angenehme Trainer Günter.
Ich bin aber da Kompromisse eingegangen, wo ich dadurch ein für mich höheres Prinzip erreichen und durchsetzten konnte.
ein Beispiel bei mir:
Für mich war es immer schon ein Grundprinzip, dass alle spielen müssen, die da sind. (schon lange bevor es als Ziel des Kinderfussballes prinzipiert wurde)
für mich war es immer ein Greuel, wenn ich sah, dass Mannschaften anreisten, Kinder gar nicht oder Alibimässigkeit 2 Minuten vor Schluss einsetzten.
als Trainerneuling und auch Hinzugezogener im Verein, hab ich mein Wechselspiel natürlich im 1. Turnier durchgezogen, eine mögliche Finalteilnahme dadruch verschenkt.
Riesenmurrerei unter der Elternschaft, sogar vom Vorstand wurde ich angesprochen. das war vor 17 Jahren.
die Entscheidung stand an: Prinzipien aufgeben oder Aufhören müssen.
meinen dann gegangen Kompromissweg hab ich ja anderer Stelle bereits ausführlich geschildert, wurde dann wegen gut gemachter Erfahrung auch zu einer Überzeugung
ein richtig guter Weg zu sein.
zur Erinnerung: nur wenig Einwechselspieler dabei, Aufstellung und Auswechselungen nach Leistungsstärke der Gegner, gleiche Spielzeit für alle im Laufe der Saison.
meinem Grundprinzip blieb ich treu, und hatte Ruhe in der Elternschaft, was sich , und das ist für mich das Entscheidende, positiv in meiner Tätigkeit mit den Kinder auswirkte.
eine sehr interressante Entwicklung war dann, dass ich nach etwa so 2 Jahren auswechseln konnte wie ich wollte, und aus der Elternschaft nichts negatives mehr kam.
so was nennt man dann wohl Gewöhnungsprozess.
die Frage von Tom Tom gebe ich an Micha und Kicker mal weiter:
fühlt ihr euch als gescheitert, was eure Arbeit mit den Jungs und den Zielen die ihr mit eurer Mannschaft im Verein hattet?
gg
@Uwe
nicht nur in meiner Nähe, der Verein, in dem ich zuletzt tätig war ist sogar einer von 6 Vereinen, die an der FPL Staffel teilnehmen.
mit dem Trainer der jetztigen F hatte ich mich in der Vergangenheit öfters über Kinderfussball und Trainertätigkeit im Jugendbereich unterhalten, weil ich vermutete, dass er wegen seiner Kinder irgendwand einsteigt, was auch geschehen ist.
Auch mit dem seit einem Jahr neuen Vorsitzenden, ehemals selbst Jugend-und Aktiventrainer fand in den letzten 15 Jahren ein ständiger Austausch über Kinderfussball statt.
Ich war nicht gross überrascht, als ich mitbekam dass sie sich in die FPL Gruppe gemeldet hatten, ich kenn deren Gedankengut.
Interessant finde ich, dass sich ein Verein gemeldet hat, deren Trainer und Anhang bekannt dafür war, stets genau zum Gegenteil
des FPL-Gedankens zu handeln. Möglicherweise auch neue Leuter am Ruder.
Geplant waren übrigens 2 Staffeln FPL im Kreisverband, letztendlich hatten sich 6 Mannschaften gemeldet.
ich hoffe es hinbekommen, mir das ein oder andere Spiel mal anzuschauen.
Im Bezug auf Fandel, muss ich eine Teilaussage zurückziehen und mich entschuldigen.
Ich bezog mich dabei hauptsächlich auf die Feststellung, dass in seinem Kreisverband sich in Bezug auf FPL nichts bewegte.
gg
wenn ich deine Angaben im alten Thread so lese- eine gewisse Denkveränderung bei dir stattgefunden hat,
da musst du jetzt weiterhelfen.
Wo und was anders geschrieben?
gg
Warum hast du das damals in den anderen Threads so deutlich nie geschrieben...oder habe ich da was überlesen???
hast du nicht überlesen-
im gesamten Verband wurde diese Regelung verbindlich, und zwar nicht nur im F-Jugendbereich, erst ab Saisonbeginn eingeführt.
das Nichtbetreten des eigendlichen Sportplatzes, also direkt am Spielfeldrand stehen, gilt bei allen Jugendmannschaften.
die FPL als Ganzes war offensichtlich nicht durchzusetzen.
das betrifft jetzt das Saarland
im Fussballverband Rheinland gehen immer mehr Vereine dazu über, dieses Verbot auf ihrer Anlage auch auszusprechen.
das jedoch weniger wegen Kinderfussball sondern um ihre Anlage (Rasen, Kunstrasen, zu schonen.
die Motivation eine andere, das Ergebnis aber kommt auf dasselbe hinaus.
eine einheitliche Regelung im Spielbetrieb, so wie du es forderst, nicht zu unrecht, wird es im DFB so schnell nicht geben.
Dafür sind die Organisationsstrukturen des DFB nicht geeignet.
Der DFB hat in vielen Dingen nicht die Entscheidungshoheit, die liegt vielfach bei den Landes- und sogar bei den Kreisverbänden.
Deshalb sind gerade die kleinen Schritte erforderlich, um Veränderungen zu erreichen. das dauert halt.
Wäre das anders, bräuchte Ralf Klohr nicht über die Lande zu reisen und vor Ort Überzeugungsarbeit betreiben.
gg
Das Hauptproblem ist, meiner Meinung nach, das bei Fussball jeder glaubt mitreden zu koennen, weil halt jeder mal gegen den Ball getreten hat
das ist nicht das Hauptproblem, das ist die Basis, dass Fussball die populärste Sportart weltweit ist.
Und manchmal kann die Meinung eines Nichtexperten sehr hilfreich und aufschlussreich sein.
Der hat nämlich oft einen anderen, nicht eingefahrenen Blickwinkel.
Nach deiner Meinung dürfte dann ja auch kein Nichtfussballer Trainer werden.
ich stimme dir zu, dass der heutige Fussball ein anderer ist als vor 50 Jahren, vor allem Taktik und Trainingsplanung sind nicht vergleichbar.
das ist aber doch nicht, weil man jetzt plötzlich die grosse Erkenntnis hat und alles anders macht.
ich habe die letzten 50 Jahre durchgehend als Spieler und teilweise als Trainer miterlebt.
das war ein ständiger Entwicklungsprozess, permanente Weiterentwicklung, meist in kleinen Schritten, aber immer fortschreitend.
und das wird auch in Zukunft so sein.
Kann durchaus sein, dass die heutigen Vorstellungen in 10,15 Jahren als rückständig gesehen werden.
Oder glaubst du der jetztige Stand wäre das Non plus Ultra für alle Zeiten.
grosse Sprünge in der Entwicklung wird es aber weiterhin nicht geben, auch dann nicht, wenn du nur noch Fussballexperten
reden und handeln lässt.
gg
(@g: wenn mich heute 12-jährige noch erkennen, die ich mit 4 trainierte, mir sagen, ich sei der liebste Trainer gewesen, dann geht im Herzen die Sonne auf, ob die nun Erfolg heiße o. nicht... Kenn aber auch Kollegen, wo Kinder sich schon 2 Monaten nach dem Trainerwechsel nur wegdrehen - das gäbe mir zu denken, ihnen aber nicht. Ob das dann erfolgreich war?)
ja Kicker,
in den Genuss bin ich leider nie gekommen,
hab sie mindestens bis zum 12. LJ trainiert.
aber 4-12 sind ja 8 Jahre
bei mir dann 12 plus 8 sind 20, und schon sind wir fast auf dem gleichen Nenner.
ich geb dir aber Recht, es tut schon gut, wenn nach Jahren eine positive Rückmeldung kommt.
Geht aber vielen Trainern so, nach einigen Jahren danach.
gg
Steini, @ Uwe
werde noch auf eure Beiträge zurückkommen, brauche dafür jedoch eine ruhigere Stunde., da mir klar ist, dass dies ein heikles Thema sein kann, besser ist, bei dem man schnell in eine Richtung kommt, wo man eigendlich
gar nicht hinkommen wollte.
habs nicht vergessen
kann durchaus sein, dass ich meinen diesbezüglichen Beitrag missverständlich geschrieben habe.
kann aber auch sein, dass ihr euch was rausgepickt habt, was man durchaus negativ sehen kann.
in keinster Weise, ging es mir die Ziele des Kinderfussballes herabzusetzen, oder gar diese als Grund für Trainerscheitern
heranzuführen.
Mein Thema war eigendlich die Erwartungshaltung des Trainers, gerade nach den Berichten von Micha und Kicker.
jeder Trainer hat ja irgendwie Idealvorstellungen, die jedoch oft stark konkurrieren mit anderen Vorstellungen.
da ist einerseits die Erwartung der JL, der Eltern und der Kinder an den Trainer. allein die sind oft schon stark differenzierend.
andererseits hat der Trainer Erwartungen an den JL, an die Eltern und auch an die Kinder.
vor allem aber die Erwartung, besser gesagt der Anspruch, den der Trainer an sich selbst hat.
sind diese Ansprüche, teilweise sehr unterschiedlich, zu 100 % erfüllbar? ich glaube höchst selten.
Micha und Kicker haben aus meiner Sicht diese Ansprüche aber an sich und die anderen beteiligten Personen gehabt.
gerade aus dem berechtigten Interesse heraus, die Ziele des KIFU voll umzusetzen, wurden andere Interessen
teilweise stark konfrontriert und stossen somit auf starken Widerspruch.
Micha und Kicker, und viele andere auch, müssen oder hören freiwillig aus Frust auf. weil die Erwartungshaltung weder von der einen noch
von der anderen Seite befriedigt wurden.
Mein Gedankengang ging, geht immer noch, dahin, die Erwartungshaltung des Trainers an sein Umfeld zu reduzieren,
die Erwartung an sich selbst, alles absolut Sinnvolle, hier auch die 100%ige Umsetzung des KIFU zu reduzieren.
bei entsprechendem Widerstand, wie hier ja geschildert, scheitert er eh.
Reduziert er nun alle Erwartunghaltungen, dazu gehört für mich dann wohl auch, dass er das ein oder ander Ziel
des KIFU zurückstellt (!), (wenns läuft, kann er da mit der Zeit locker das nachträglich einführen)
man könnte dazu auch sagen Kompromisse eingehen.
wird die generelle Erwartungshaltung niedriger gehalten, erzeugt das weniger Frust bei allen. und vor allem längeres Traineramt-
und eins ist doch wohl deutlich: ein Micha oder Kicker, die 70 oder 80 % des Kinderfussballes umsetzen sind doch
wesentlich effektiver und kindsgemässer, als das was ihre Nachfolger machen werden.
dass der entsprechende Trainer trotzdem alle Ziele des KIFU im Hinterkopf haben sollte, ist doch wohl selbstverständlich.
Mein alter Spruch: Weniger ist oft viel mehr.
ich geh mal von folgendem aus
es handelt sich um eine Aktivenmannschaft
man muss mit den vorhanden Spielern auskommen
es können keine Spieler nach Bedarf dazukommen.
ist dem so?
dann richte ich doch mein Spielsystem nach vorhandenem Spielermaterial aus, was auf diese passt.
alles andere macht doch in meinen Augen keinen Sinn.
Beispiel: ich spiele doch kein 4;3;3 wenn ich keine Aussen habe, stattdessen 2 Stossstürmer in der Mannschaft.
Oder hab ich als Aktiventrainer was falsch gemacht.? (Hab eh schon vieles andere falsch gemacht)
gg
warum ungutes Gefühl?
du hast nicht 2 verloren, sondern einen "gerettet" , der sonst über kurz oder lang auch verloren gegangen wäre.
Trainer, auch du nicht, sind keine Zampanos, die alles Otimale erreichen können.
Ich finde euer Vorgehen absolut korrekt und richtig. Trainer sind nicht vorrangig Sozialarbeiter, sondern müssen im Sinne der Mannschaft handeln.
Dass diese Entscheidung bei dir einen Nachgeschmack hat, kann ich nachvollziehen und verstehen.
Du hast aber eine Verantwortung den anderen gegenüber, und der bist du nachgekommen.
gg
ich mein absolut den vollen Satz, mit einer Ausnahme: "etwas" würde ich durch "einiges" (was für mich meht bedeutet ) ersetzen.
ich geh auch von dem genauen Wortlaut als Sinn, und interpretiere absolut gar nichts in den Satz.
gg
Nur mal so am Rande....das Abschaffen der Tabellen für den unteren Jungendbereich ist nur ein ganz kleiner Punkt in Sachen Einführung/Schutz von Kifu. Ja ich bin heute sogar der Meinung, dass die Abschaffung nur einen winzigen Teil des Negativen beeinflußt. Für mich ist es nur eine winzige Maßnahme mit kaum messbarem Ergebnis...von daher könnte man sogar über die Einführung der Tabellen diskutieren, ...sollte ich mit der Einschätzung recht haben! Die Lauten sind immer noch laut, ...beim Spiel, beim Training und oftmals sonst auch und die Anderen die sich auch mit Tabellen gut benahmen, die sind weiterhin leiste und gepaßt und dürfen sich hier vielleicht sogar ein bischen darüber ärgern, dass die Abschaffung der fußballtypischen Tabellen überhaupt für notwendig erachtet wurde.
totale Fehleinschätzung.
ich kenne das seit fast 15 Jahren, von Jahr zu Jahr wurde das besser, Auswüchse wurde immer seltener.
ein absolut positiver Effekt im Kinderfussball.
nachdem zu Beginn der Saison im Saarland auf Verbandsebene die Fan-Zone für Zuschauer eingerichtet wurde, gibt es bereits
viele positive Rückmeldungen, aber auch noch Problemfälle, die genauso abnehmen werden, wie bei der Abschaffung von Tabellen im F-Bereich.
nach obiger Meinung brauchte auch die FPL nicht vorangetreiben werden, denn auch dort werden in der Anfangzeit, die gleichen Trainer,
mit gleicher Einstellung und gleichem Verhalten sein wie bisher. (übrigens einer meiner offenen, nicht beantworteten Fragen zu diesem Thema)
positive, weit greifende Auswirkung werden nicht von heute auf morgen erreicht.
Verändrungen lassen sich nicht von heute auf morgen durchziehen, noch wesentlicher: positive Auswirkungen zeigen sich erst in Jahren.
deine Äusserungen zumThema Coachen, sehe ich ähnlich wie du.m
zum Spielsystem sehe ich es anders,
ein Spielsystem ist doch keine starre Angelegenheit, es sei denn ich fixiere die Spieler auf ihren Positionen, wovon wir ja wohl nicht ausgehen. jedes Spielsystem kann der Trainer doch anders interpretieren, oder besser gesagt auf unterschiedlichste Art
spielen lassen. Gerade in der Halle wird doch ganz schnell aus einem 1:2:1 ein 3:1 oder 1:3
dasselbe habe ich doch bei einem 2:2- auch da wirds ganz schnell ein 1:1:3, ein 1:2:1 usw.
für mich war das System lediglich ein Grundordnung, bei ruhenden Bällen einzunehmen, stark abhängig auch von den unterschiedlichen
Hallengrössen (Spielfeld Halle war bei uns teilweise extrem unterschiedlich (von kleiner Turnhalle bis Grosshalle).
diese Grundordnung wird doch im Spiel (bei Kinder sollte es aus meiner Sicht auch sein) je nach Spielverlauf teilweise total aufgegeben.
Im Gegensatz zum aktiven Bereich und auch bei älteren Jahrgängen wird das jeweilige Spielsystem im Kinderfussball, gerade hier im Forum, für mich ziemlich überbewertet.
Deshalb hatte ich kein festes, sondern des öfteren wechselndes Grundsystem.
Nichgt die Vorteile irgendeines Systems waren für mich wichtig, sondern dass die Kids überhaupt mal begreifen und lernen, dass man im Fussball auch nach System spielen kann.
bei meiner Meinung sollte man jedoch beachten, dass ich eine Dorfmannschaft mit den entsprechend grossen Lestungsunterschieden
(man könnte auch sagen Fussballverständnis) trainierte.
ausserdem gehe ich davon aus, dass wir hier hauptsächlich über F und E diskutieren, war ja die Eröffnung dieses Themas-
gg
von mir!!
einen Fan sollte schliesslich jeder haben. ![]()
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gg
Aber als Trainer muss man, finde ich, sich doch immer wieder fragen, ob man einzelne Spieler nicht vielleicht doch auch mal anders angehen kann, um sie besser zu motivieren. Soll heißen: man sollte als Trainer seine Methoden auch immer mal wieder überprüfen und anpassen. Für dich, guenter, wahrscheinlich eine Selbstverständlichkeit.
so selbstverständlich war das für mich nicht.
gerade wenn man längere Zeit im Kinderfussball tätig ist, gibt es, besser gab es für mich ein Problem.
irgendwann erkennst du, dass dir als Trainer Grenzen gesetzt sind. da der Mensch ja bekanntlich ein Gewohnheitstier ist, übernimmst du irgendwann diese Grenzen auch als deine machbare Grenze.
dabei kann man schnell Möglichkeiten der Hilfe ausser Acht lassen.
Deshalb stimme ich dir absolut zu, dass man als Trainer seine Methoden einer ständigen Überprüfung unterziehen sollte.
Eigendlich ja ein Muss, da der Fussball sich ja in einer ständigen Weiterentwicklung befindet.
gg
Ich geh da noch einen Schritt weiter, nicht nur seine Methoden, sondern sein Trainerdasein als Ganzes muss man einer ständigen Hinterfragung nachgehen.
Ich finde die Lösung gut.
es ist doch eine uralte Forderung, Gruppen mit etwa gleichstarken Mannschaften zu bilden. Wie willst du das sonst bewerkstelligen?
dass der Kreis sogar keine Tabelle veröffentlich, ist doch ein guter Weg.
Trainer, die ihre eigenen Tabellen erstellen, hat es immer schon und wird es immer geben. Was kümmerst dich, lass sie doch, wenn sie es für ihr Ego brauchen.
gg
Für mich war es vollkommen nebensächlich welches System in der Halle (und nicht nur dort) bei einer F-Jugend gespielt wurde.
F-Jugenspieler schon fest in ein System pressen, nicht meine eigene Vorstellung von Kinderfussball
egal welches System, alle haben Vor- und Nachteile. also ist es letzendlich egal welches ich in dieser Altersgruppe spiele.
anderes Thema
besserer Trainersohn. öfters im Training? kann, muss nicht sein, Väter von guten Spielern werden Trainer? oft so, aber kann man das zu Beginn der Trainertätigkeit, wenn man in der G beginnt bereits feststellen?
für mich gibt es eine ganz einfache Erklärung, die nicht nur auf den Trainersohn sondern auch auf Söhne von Fussballvätern bezogen ist.
der Sohn eines Fussballers wird schon ab Geburt mit auf den Fussballplatz mitgenommen. dieser Vater spielt mit dem 2 jährigen ständig im Garten (oft auch in der Wohnung) Fussball.
schauen Bundeliga und Länderspiel, weil Papa es macht, gehen sogar mit 5 mal ins Stadion, Buli gucken.
dass diese Jungs/Mädels eine ganz andere Entwicklung nehmen, als die, die mit 5 oder 6 ins Taining kommen, weil sonst keine Angebot da ist und alle hingehen, ist doch selbstverständlich.
mit 2 im Wohnzimmer mit Lufballon gespielt, im Flur ab 3 mit Gummiball, ab 6 Tischtennis und Basketball., vor Schulbeginn schwimmen gekonnt.
Kommt dann noch dazu, dass er vielleicht einen ältern Bruder hat, der ebenfalls Fussballer ist, ist die Sache eh geritzt.
es ist doch normal, dass diese Jungs die besseren sind. und da der Vater halt fussballbegeister ist, und kein andere da, haben wir halt den besseren Trainersohn, oder man spricht davon, dass das in seinen Genen liege,
da schon Vater und Opa Fussballer waren.
wie willst du sowas oder ähnliches als Trainer jemals aufholen? geht nicht. es sei denn, es handelt sich um die berühmte Ausnahme.
,
gg
